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Wird Kard. Kasper auf seine alten Tage wunderlich


lonesome
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Man glaubt es nicht. Das folgende stammt nicht von Ratzinger, sondern von Kasper:

 

„Die Identitätsfrage geht sowohl die Einzelpersonen als auch die Kulturen, ethnischen Gruppen und Religionen an; sie findet sich auch innerhalb der christlichen Kirchen wieder, wo eine falsch verstandene Ökumene zuweilen zu Relativismus und Gleichgültigkeit geführt hat" ...

 

„Richtig verstanden, ist die Identitätsfrage von fundamentalem Wert und konstitutiv für die menschliche Person, die Kirche und auch den ökumenischen Dialog" ... „Nur Partner mit einer klar umrissenen Identität können einen Dialog führen, ohne dabei befürchten zu müssen, ihre eigene Identität zu verlieren.“

 

(mehr unter www.zenit.org)

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Ich kann das nahtlos unterschreiben. Das ist zumindest ein Indiz dafür, dass Kasper er selbst geblieben ist.

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Wenn zwei miteinander heiraten, dann hoffe ich ja auch, dass beide ihre Identität bewahren.

 

Und die katholische Kirche muss ihre Identität gerade in der Ökumene bewahren, sonst ist sie nicht nur positionslos, sondern auch gesprächsunfähig. Damit wäre niemandem geholfen.

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Ich wüßte auch nicht, was an diesen Aussagen verwunderlich oder nicht zu glauben ist. Sie liegen genau auf der Linie, die Kardinal Kasper immer verfolgt hat.

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Ich wüßte auch nicht, was an diesen Aussagen verwunderlich oder nicht zu glauben ist. Sie liegen genau auf der Linie, die Kardinal Kasper immer verfolgt hat.

Na ja, und wo er sich gelegentlich etwas schwammig geäußert hat, stellt er hiermit klar, wie er interpretiert werden möchte. Allerdings sind die Aussagen so grundsätzlich und selbstverständlich, daß mich das Thema hier wundert.

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