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Schreiben des Heiligen Vaters Johannes Paul II. an


josef

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Hallo an Alle:

 

Da ist es:

 

"Schreiben des Heiligen Vaters Johannes Paul II. an die Priester zum Gründonnerstag 2004"

 

8. Neueste Nachricht (von oben gerechnet) anklicken.

 

 

 

Quelle:

Katholische Nachrichtenagentur ZENIT - Die Welt von Rom aus gesehen

Publikationsdatum: 2004-04-06

 

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Justin Cognito

Interessant was Papst Johannes Paul II im Zusammenhang mit der Berufungspastoral über die Ministranten schreibt:

 

6. Gerade in diesem Licht sollt Ihr, liebe Brüder im Priesteramt, der Sorge für die Ministranten neben anderen Initiativen den Vorzug geben. Diese stellen sozusagen ein »Gewächshaus« für Priesterberufungen dar. Wenn die Ministrantenschar in der Pfarrgemeinde von Euch gut geführt und begleitet wird, kann sie einen echten Weg christlichen Wachsens durchlaufen und gewissermaßen eine Art Vorseminar bilden. Erzieht die Pfarrgemeinde, die gleichsam die Familie der Familien ist, dazu, in den Ministranten ihre Kinder zu erblicken, die »wie junge Ölbäume rings um den Tisch« Christi, des Brotes des Lebens, versammelt sind (vgl. Ps 128, 3).

 

Ihr begleitet mit fürsorglichem Eifer die Ministranten, indem Ihr Euch der Mitarbeit der dafür am meisten offenen Familien und der Katecheten bedient. So lerne jeder Ministrant durch den Dienst am Altar den Herrn Jesus Christus immer mehr lieben; er erkenne ihn in der Eucharistie als wahrhaft gegenwärtig und finde an der Schönheit der Liturgie Gefallen! Alle Initiativen für Ministranten auf diözesaner Ebene oder in Seelsorgeeinheiten sind zu fördern und zu unterstützen, wobei den verschiedenen Altersstufen Rechnung getragen werden muß. In den Jahren meines bischöflichen Dienstes in Krakau konnte ich feststellen, wie nutzbringend der Einsatz für ihre menschliche, geistliche und liturgische Bildung ist. Wenn Kinder und Jugendliche den Dienst am Altar mit Freude und Enthusiasmus verrichten, geben sie ihren Altersgenossen ein beredtes Zeugnis der Bedeutung und der Schönheit der Eucharistie. Dank des starken Vorstellungsvermögens, das ihr Alter auszeichnet, und mit der Hilfe der Erklärungen und Beispiele der Priester und ihrer älteren Kameraden können auch die Kleinsten im Glauben wachsen und sich für die geistliche Wirklichkeit begeistern.

 

Vergeßt schließlich nicht, daß Ihr die ersten »Apostel« des Hohenpriesters Jesus seid: Euer Zeugnis zählt mehr als jedes andere Hilfsmittel. In der Regelmäßigkeit Eurer sonntäglichen und werktäglichen Meßfeiern begegnen Euch die Ministranten: Durch Eure Hände sehen sie die Eucharistie »geschehen«, auf Eurem Gesicht lesen sie den Widerschein des Geheimnisses und in Euren Herzen erahnen sie den Anruf einer größeren Liebe. Seid ihnen Väter, Lehrer und Zeugen der eucharistischen Frömmigkeit und der Heiligkeit des Lebens!

 

Diese Einschätzung der Situation ist sicherlich auch von seinen Erfahrungen aus Krakau geprägt. Nur decken sich diese Erfahrungen mit euren Erfahrungen? Ich muss sagen als Ex-Ministrant und Ex-Ministrantenbeauftragter meiner Heimatpfarre (mittlerweile auch schon wieder Jahre aus) kann ich seine Meinung teilen, dass der Dienst als Ministrantin oder Ministrant die Liebe zur Liturgie wachsen lassen kann aber als "Gewächshaus für Priesterberufungen" hab ich unser Ministrantendasein nie erlebt. Und ich sehe es als Geschenk an dass ich sicher auch durch meine Ministrantenzeit große Freude und Dankbarkeit für die Liturgie empfinde auch ohne Priester geworden zu sein.

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Also unsere Minis sind auch mit viel Freude dabei und daher (auch wenn sie nicht dienen) regelmäßig im Gottesdienst.

 

Der Aufforderung kann ich aber nur beipflichten, da leider auch hier alles nur auf Eigeninitiative der Ministranten selbst beruht.

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Ich bin Priester geworden, ohne dass ich vorher Ministrant war. Allerdings haben mich die Eltern bereits als Kind zu einer regelmäßigen Teilnahme der Sonntagsmesse hingeführt und mich im Glauben unterwiesen.

Grundsätzlich denke ich, dass der Ministrantendienst eine enorme pastorale Chance darstellt. Es hängt viel vom menschlichen und geistlichen Klima in der jeweiligen Ministantenschar ab. Nur wenn dieses gut ist, können auch geistliche Berufe heranreifen.

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In einigen Gemeinden, z.B. der hiesigen, sind ca. zwei Drittel der Minis Mädchen. Ähhmm.....? Obiges heißt wahrscheinlich, einige werden Mütter von Priestern werden, oder? :blink::P

Edited by lara
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In einigen Gemeinden, z.B. der hiesigen, sind ca. zwei Drittel der Minis Mädchen. Ähhmm.....? Obiges heißt wahrscheinlich, einige werden Mütter von Priestern werden, oder? :blink::P

Oder vielleicht Ordensschwestern?

:P:P

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In einigen Gemeinden, z.B. der hiesigen, sind ca. zwei Drittel der Minis Mädchen. Ähhmm.....? Obiges heißt wahrscheinlich, einige werden Mütter von Priestern werden, oder? :blink:  :P

Oder vielleicht Ordensschwestern?

:P:P

lach nicht, in meiner Gemeinde schon vorgekommen.

 

Leut' ihr glaubt nicht, wie schlimm das ist, sich an einen anderen Vornamen zu gewöhnen :P

 

@ lara, da habt ihr im Vergleich zu uns noch eine richtig gute Männerquote :P

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Ich glaube nicht, daß der Ministrantendienst zum Priestertum führt, dahin kann man glaube ich auch nicht "geführt" werden, sondern muß von selber hinfinden bzw. berufen werden.

 

Das hat damals auch meine Mutter unserem Pfarrer gesagt, als er zu ihr gesagt hat, sie solle mithelfen, daß aus mir ein Priester wird ("wenn aus ihm keiner wird, dann weiss ich wirklich nicht...")

 

Der Heilige Geist hatte anderes mit mir vor und aus heutiger Sicht betrachtet ist das auch gut so, aber Ministrant bin bin ich trotzdem mit Leib und Seele gewesen.

 

Werner

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Ja, man kann und darf niemanden zum Priestertum drängen!

Eine einladende und zugleich würdige Mitfeier der heiligen Geheimnisse, wie sie jenen ermöglicht werden sollte, die als Ministranten tätig sind, kann aber so manche Wege ebnen bzw. offen machen für Glaubens- und Lebensbereiche, die den Kindern / jungen Menschen vorher nicht zugänglich waren.

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Es ist immer wieder schön,

Briefe von Priestern an Priester mitlesen zu dürfen .

Edited by pmn
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