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Privatoffenbarungen


Mariamante

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Privatoffenbarungen: Lourdes, Fatima, La Salette- Erscheinungen der Gottesmutter Maria an begnadete Seelen, Kinder.

 

Die Botschaften des barmherzigen Jesus an SChwester Faustine.

 

Sind diese Privatoffenbarungen privat in dem Sinne zu verstehen, dass sie einzelne Personen etwas angehen- die anderen nicht?

 

Wenn man betrachtet, dass die Gottesmutter Maria 1917 n Fatima die Menschheit vor dem 2. Weltkrieg warnte und auch die Mittel angab, denselben zu verhindern (Bekehrung, Gebet) - dass aber viele die Botschaften nicht annahmen, ja sogar einen Bischof, der Fatima ernst nahm als "Fatimaspinner" hinstellten - ist dann nicht zurecht zu befürchten, dass die Menschen Gott verbieten wollen, in Botschaften und Offenbarungen zu uns zu sprechen, und uns vor Katastrophen zu warnen.

 

Manche Gläubige sagen: mit der Bibel ist uns alles gesagt-mehr brauchen wir nicht. Ist das nicht manchmal wie ein Maulkorb für Gott - dem wir sicher nicht verbieten dürfen zu uns zu sprechen- und vor allem durch jene Seelen die wir als die "Geringsten" ansehen. (Es erinnert mich an das Wort, dass Gott das Törichte und Einfache auserwählt).

 

Wie kann man echte Offenbarungen Gottes von falschen untescheiden- da sich ja der Teufel als Engel des Lichtes tarnt?

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Hallo Mariamante,

 

wenn bei marianischen Erfahrungen davon die Rede ist, daß sie "Privatoffenbarungen" sind, ist damit gemeint, daß vereinzelt einer oder ein paar Menschen Erfahrungen durchmachen, die für einen Außenstehenden nicht oder nur sehr schwer nachprüfbar sind, ob sie wirklich stattgefunden haben.

 

Wenn also jemand eine marianische "Vision" oder "Erscheinung" hatte, kann ich fürs erste nicht feststellen, ob dies nun eine echte Offenbarung war, oder ob das ein Phänomen einer anderen Art war, die vielleicht auch nicht erforschbar sind, wie "Wachträumen", "Halluzination" oder sonstwas...

 

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich glaube persönlich an marianische Visionen und Erscheinungen, aber ich glaube nicht jedem Bericht einer Vision, daß er "echt" ist. Die entsprechende Person mag "etwas" erlebt haben, aber ist das, was man erlebt hat, auch aus Gott?

 

Desweiteren habe ich sehr viel Vertrauen auf sehr viele Menschen mit ihren Privatoffenbarungen, Jesuserlebnissen, marianischen Visionen. Aber ich werde auf jeden Fall allergisch, wenn ich den Eindruck habe, daß mir jemand aus seinem Erlebnis ein anderes Evangelium verkünden will. Jesus sagte dies eindeutig, daß kein Reich, das in sich geteilt ist, Bestand haben kann. Hintergedanke ist hier, daß die Dämonen unter sich sicher Krieg führen. Was also häretisch ist, unsittlich ist, mich zum Gebet nicht führt, das kann unmöglich aus Gott kommen. Wer will das wissen, ob die Dämonen ihre Täuschungsspielchen mit uns manchmal treiben?

 

Davon unterscheiden muß man, daß fast jeder Christ, der eine Offenbarung hatte, zumindest seine kleine Theologie hat. Das ist nicht immer der Fall, denn ich hörte vor einigen Jahren von einem jungen musslimischen Mann, der von irgendeiner Krankheit geheilt wurde, und dann in die Freikirche konvertieren wollte. Freikirchen haben ihre Theologie; ihre Gotteserfahrungen darf man dabei nicht als Rechtfertigung für die Ablehnung der Eucharistie akzeptieren. Dort geht es meistens um "Erfahrungen der Nähe Gottes". Visionen haben Freikirchler desöfteren, aber nicht unbedingt mit einem Heiligen. Aber wir haben ja ihnen nichts zu beneiden, denn das gab es bei uns Katholiken durch die Jahrhunderte durch, nur nicht mit der Spiritualität der Freikirchler.

 

Wenn aber hingegen jemand von einer schweren Krankheit geheilt wurde, so handelt es sich nicht mehr um eine Privatoffenbarung. Das heißt nicht, daß wenn eine Offenbarung nicht privat ist, daß sie leichter nachzuweisen ist, denn auch bei einer Heilung sehen wir nur einen kleinen Teil von einer tieferen verborgenen Wirklichkeit.

 

Ich persönlich bin für Zeugnisse von Privatoffenbarungen dankbar. Dies erinnert mich, daß Jesus lebt, daß er nicht im Grabe geblieben ist. Weder Tod noch Krankheit sind für Gott ein Hindernis, seine Liebe uns zu zeigen.

 

Grüße, Carlos

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dr-esperanto
Hallo Mariamante,

 

wenn bei marianischen Erfahrungen davon die Rede ist, daß....

Lieber Carlos, ich hätte meine Meinung nicht besser formulieren können!

 

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dr-esperanto

Zur Eingangsfrage würde ich sagen: Es gibt Offenbarungen, die tatsächlich nur privater Natur sind, also wirklich nur für eine bestimmte Person bestimmt sind. Viel häufiger (?) hört man aber in den letzten Jahren von sog. Privatoffenbarungen, die gar nicht privat sein wollen, sondern publik gemacht werden sollen, weil Gott uns vor großen Dingen und Gefahren warnen will, nur werden diese leider zu selten gehört.

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also wirklich nur für eine bestimmte Person bestimmt sind

Hallo Esperanto,

 

unter Privatoffenbarungen verstehe ich nicht solche, die nur für eine einzelne Person bestimmt sind, sondern solche wie innere Visionen, Träume, Eingebungen, usw., die zunächst nur eine einzelne Person wahrnimmt, obwohl sie für viele bestimmt sein kann.

 

Eine Privatoffenbarung war z.B. die des Jona, die für ein ganzes Volk bestimmt war. Und dann tat Jona kein Zeichen, kein Wunder in der Vollmacht Gottes. Es geschah aber ein anderes Wunder: Das Volk hat sich bekehrt. Das ist sowas wie eine Offenbarung "im Herzen" vieler.

 

Privatoffenbarungen sind solche wie die Visionen der Seher in Medjugorje. An für sich kann ich von außen nicht feststellen, ob das stimmt, was die Seher der Welt erzählen. Aber ich durfte vor Jahren einmal einen der Seher in Fulda sprechen hören. Außerdem bekomme ich das aus der Presse immer mit, wieviele Bekehrungen in Medjugorje stattfinden, sehe daß dort viel ehrliches Gebet stattfindet, und die Botschaften sind theologisch einwandfrei. Ich glaube den Botschaften in Medjugorje, weil ich den Menschen traue.

 

Die Privatoffenbarungen in Medjugorje sind fast alle für die ganze Welt bestimmt.

 

Grüße, Carlos

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Mariamante
Hallo Mariamante,

 

wenn bei marianischen Erfahrungen davon die Rede ist, daß sie....

Pax tecum lieber Carlos. Der Nickname Platon gefällt mit schon aus dem Grund, weil ich in der Schujle auch mal Griechisch hatte.

 

Danke für Deine Stellungnahme, die ich gutnachvollziehen kann.

 

So weit ich sehe, läßt sich die Kirche ohnehin viel Zeit, und untersucht sehr gründlich, sehe sie Erscheinungen von Jesus oder Maria anerkennt.

Wenn die hl. SChrift uns sagt: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen", dann sind bei solchen Privatoffenbarungen 1. die Früchte entscheidend. 2. dass nichts gegen Bibel und Lehre der Kirche gesagt wird-also wie du trefflich formulierst "kein anderes Evangelium" verkündet wird.

 

In Hinsicht auf die Demut der Begnadeten als eines der wichtigen Merkmale ist mir erinnerlich,dass der hl.Philipp Neri einst befragt wurde, ob die Visionen einer Nonne echt wären. Philipp Neri suchte die besagte Nonne auf, ging vorher in SChmutz und Lehm, und forderte die Nonne auf, seine Schuhe zu putzen. Jene weigerte sich. Philipp Neri machte kehrt." Die Visionen sind nicht echt- stellte Philipp fest-und so stellte es sich auch heraus. In Hinsicht auf die Demut sagte der hl. Pfarrer Ars das vielleicht bekannte Wort: " Es gibt inder Hölle zwar Jungfrauen,aber es gibt dort keine Demütigen." Die Wichtigkeit der Demut wäre wohl auch für Begnadete anzuwenden um zu sehen, ob sie sich mit einer "neuen Botschaft und neuartigen Lehre" wichtig machen wollen, oder ob sie nicht das bekräftigen wollen,was uns die hl. Schrift sagt (Buße, Umkehr, Heiligung des Lebens, Gebet, Sakramente).

 

Da ich im Zuge meiner Bekehrung auch mit den SChriften der sogenannten Munsekte oder auch anderen spiritistischen Kreisen in Berührung kam ist mir auch daher bekannt, wie wichtig der Geist der Unterscheidung ist, und dass man nicht jedem Geist trauen darf. Die hl. SChrift sagt uns als eines der Merkmale,dass wir jenen Geistern nicht trauen dürfen die ablehnen, dass Jesus der göttliche Erlöser im Fleische gekommen ist.

 

Mit Dank für deinen kompetenten Kommentar herzlich Peter

 

 

 

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dr-esperanto
also wirklich nur für eine bestimmte Person bestimmt sind

Privatoffenbarungen sind solche wie die Visionen der Seher in Medjugorje. An für sich kann ich von außen nicht feststellen, ob das stimmt, was die Seher der Welt erzählen. Aber ich durfte vor Jahren einmal einen der Seher in Fulda sprechen hören. Außerdem bekomme ich das aus der Presse immer mit, wieviele Bekehrungen in Medjugorje stattfinden, sehe daß dort viel ehrliches Gebet stattfindet, und die Botschaften sind theologisch einwandfrei. Ich glaube den Botschaften in Medjugorje, weil ich den Menschen traue.

 

Die Privatoffenbarungen in Medjugorje sind fast alle für die ganze Welt bestimmt.

Nur ist bei Medjugorje das Problem, daß alle Botschaften erst mal durch die franziskanische Zensur müssen und es von daher kein Wunder ist, daß die Botschaft "theologisch einwandfrei sind", wie du sagst.

 

 

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Nur ist bei Medjugorje das Problem, daß alle Botschaften erst mal durch die franziskanische Zensur müssen und es von daher kein Wunder ist, daß die Botschaft "theologisch einwandfrei sind", wie du sagst.

Hallo Esperanto,

 

bekannt ist mir, daß die Seher alle einen geistigen Begleiter haben. Und die Tatsache, daß vorher jemand drüber schaut, ob theologisch alles einwandfrei ist, das spricht nicht gegen die Seher sondern für sie.

 

Da ich viele Jahre Erfahrung mit der charismatischen Erneuerung habe, ist mir bekannt, daß man "lernen" muß, mit Eingebungen und religiösen Erfahrungen umzugehen. Selbst der Heilige Ignatius hatte ein paar Visionen, von denen er sagte, daß sie sicher nicht aus Gott waren. Und wenn selbst Heilige vor falschen Erfahrungen nicht gänzlich befreit sind, so sollte man das auch von einem selbst auch nicht annehmen. Eine falsche Gotteserfahrung "kann" sogar auch von jemand her kommen, durch den/die man zuvor viel Heil erfahren hat. Was man dann machen muß, ist nämlich, die Anfechtung nicht ernst zu nehmen. Wenn Gott wirklich etwas uns sagen möchte, dann darf man darauf vertrauen, daß er sich nochmals melden kann und wird.

 

Wenn also die Seher von Medjugorje geistige Begleiter und Theologen an ihrer Seite haben, mindert das keineswegs ihre Glaubwürdigkeit, sondern vielmehr ist das ein Zeichen, daß sie gelernt haben, verantwortungsvoll ihre religiösen Erfahrungen zu prüfen und prüfen zu lassen. Heilstheologisch ist das keine Verfälschung der Botschaften, sondern eine verantwortungsvolle Prüfung, ob man sagen kann: "constat de non". Es steht fest, daß diese eine Botschaft nicht aus Gott ist, oder wahrscheinlich nicht aus Gott ist.

 

Grüße, Carlos

Edited by platon
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In Hinsicht auf die Demut sagte der hl. Pfarrer Ars das vielleicht bekannte Wort:

"Es gibt in der Hölle zwar Jungfrauen,aber es gibt dort keine Demütigen."

Sehr schön! :blink:

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Mariamante
bekannt ist mir, daß die Seher alle einen geistigen Begleiter haben. Und die Tatsache, daß vorher jemand drüber schaut, ob theologisch alles einwandfrei ist, das spricht nicht gegen die Seher sondern für sie.

Die Theologen und Heiligen sagen, dass es bei jemand der Eingebungen, Visionenn oder Offenbarungen hat sehr wichtig ist, dass er einen geistlichen Führer hat. Auch wirken Demut und Gehorsam zusammen. Ich habe einmal gelesen: Wenn jemand Eingebungen oder Offenbarungen hat, dann ist zuerst der Ortspfarrer zuständig, und der hat den Bischof zu informieren. Wo dieser Weg nicht beschritten wird, dort ist die Gefahr groß, dass auch anfänglich "echte" Botschaften durch dämonisches Elinwirken verdreht werden. Ein Beispiel aus der hl. Schrift könnte der hl. Apostel Paulus sein: Obgleich er eine Christuserscheinung hatte, wurde er zu Ananias gesandt.

 

Ich erinnere mich auch an ein Wort Jesu an Teresa von Avila der ihr sagte: Wenn ich dir in einer Erscheinung etwas sage, und dein Beichtvater und Seelenführer sagt dir etwas anderes, dann will ich, dass du deinem Beichtvater gehorchst. Da die Bibel sagt, dass Adam und Eva auch durch den Ungehorsam gefallen sind habe ich den Eindruck, dass der Gehorsam im geistlichen Leben und auch bei Privatoffenbarungen (dem Seelenführer gegenüber) einen entscheidenden Faktor darstellt.

 

Zu Medjugorje darf ich sagen: Anfang Mai vorigen Jahres hatte ich das erste Mal die Gnade,diesen Ort zu besuchen. Der Friede der dort zu spüren war, die Athmosphäre des Gebetes, die vielen Beichten, die eucharitische Anbetung zeigen sich als gute Früchte. So weit ich informiert bin, gibt es in der ganzen Welt als Folge von Medjugorje unzählige Gebetsgruppen auf der ganzen Welt. Auch von vielen geistlichen Berufungen, von Bekehrungen auf Grund von Medjugorje wird berichtet. So weit man das Wort der hl. Schrift anwendet (an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen) bietet Medjugorje so gesehen sehr viele positive Aspekte.

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Ich habe einmal gelesen: Wenn jemand Eingebungen oder Offenbarungen hat, dann ist zuerst der Ortspfarrer zuständig, und der hat den Bischof zu informieren.

Letzteres gilt dann, wenn die Botschaft für die Allgemeinheit bestimmt sind, und wenn man aus diesen Botschaften ausgehend größere Schritte unternommen werden sollen, wie etwa ein Wallfahrtskapelle bauen z.B.

 

Ansonsten könnte der Bischof sich (bei den Charismatikern z.B.) gar nicht retten, wüßte nicht, was er mit den vielen kleinen Inspirationen, Eingebungen, innere Bilder, usw. anfangen soll... Der Eindruck würde entstehen, es ginge gar nicht darum, einen Raum des Gebetes zu pflegen, sondern nur auf Sensation ausgerichtet zu sein. Bei den Charismatikern jedenfalls gibt es Sprecher, die die Aufgabe übernehmen, regelmäßige Gespräche mit dem Ortsbischof zu führen. (Und es gab früher sogar einen charismatischen Bischof.)

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Zu Medjugorje darf ich sagen: Anfang Mai vorigen Jahres hatte ich das erste Mal die Gnade,diesen Ort zu besuchen.

Vielleicht hattest Du zunächst auch einfach mal Lust dorthin zu fahren und zudem das Geld und die Zeit.

Dann wurde dieser Besuch dort für dich zu einem fruchtbaren Erlebnis.

Ich hoffe, es gab auch noch die Gelegenheit, die faktischen Lebensumstände der Menschen in der Gegend etwas kennenzulernen.

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Mariamante
Letzteres gilt dann, wenn die Botschaft für die Allgemeinheit bestimmt sind, und wenn man aus diesen Botschaften ausgehend größere Schritte unternommen werden sollen, wie etwa ein Wallfahrtskapelle bauen z.B.

Lieber Carlos: Danke für die Ergänzung- ja.

Ich selbst bin überzeugt, dass Gott zu jedem Menschen "spricht" (z.B.auch durch das Gewissen).

 

In Botschaften an Sr.Maria von der Hlgst. Dreifaltigkeit habe ich einmal folgende Eingebung Jesu gefunden:

 

Ich spreche zu jeder Seele. Wenn es solche gibt, die Mich nicht vernehmen so kommt es daher, weil sie nicht auf Mich hören. Man muß tiefes Schweigen schaffen. Denn meine Stimme ist leise. Man muß die Seele von ängstlicher Besorgnis freihalten, Mich im Geiste und in der Wahrheit lieben, in allem in der Wahrheit sein.

 

Die Ordnung der Werte verlangt, daß man in allen Dingen zunächst das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit suche, dann wird alles andere dazugegeben werden. Sorget euch doch nicht um den Erfolg eurer Arbeiten. Ich gebe ihnen Wachstum und Fruchtbarkeit in dem Maße, als man sie Mir anvertraut.

--- mit lieben Segensgrüßen Peter

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In Botschaften an Sr.Maria von der Hlgst. Dreifaltigkeit habe ich einmal folgende Eingebung Jesu gefunden:

warum brauchst Du mehr als im Neuen Testament steht? Ich komme damit sehr gut aus ..........

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Mariamante
Vielleicht hattest Du zunächst auch einfach mal Lust dorthin zu fahren und zudem das Geld und die Zeit.

Dann wurde dieser Besuch dort für dich zu einem fruchtbaren Erlebnis.

Ich hoffe, es gab auch noch die Gelegenheit, die faktischen Lebensumstände der Menschen in der Gegend etwas kennenzulernen.

Lieber umus..

Über Medjugorje hatte ich schon einige Bücher gelesen - auch von Menschen Zeugnisse gehört, die dort waren. Durch eine liebe Glaubensschwester aus meiner ursprünglichen Heimat Bad Aussee ergab sich dann die Anregung, dass ich mit der Pfarre Bad Mitterndorf auf einige Tage nach Medjugorje mitpilgern konnte. Der Priester, der diese Gruppe begleitete, war nicht das erste Mal dort. in einem gewissen Sinn wurde seine Berufung auch vor Jahren durch eine Radwallfahrt an jenen Ort gestärkt.

 

Da der Aufenthalt nur wenige Tage dauerte, hatten wir ein Intensivprogramm (Erscheinungsberg, Kreuzberg, eine Seherin durften wir sprechen hören), wo es nicht möglich war, die Lebensumstände der Menschen näher kennen zu lernen.

 

Die Anbetung Jesu im Allerheiligsten, die ich seit Jahren durch eine Anbetungskirche in Wien schätzen lernte, das hl. Rosenkranzgebet, das ich zu meinem Lieblingsgebet zähle - und auch die Feier der hl. Messe durfte ich in M. in beeindruckender Weise erleben, so dass für mich persönlich auch ein so kurzer Aufenthalt ein starker und tiefer geistlicher Impuls war. Der Frieden und die geistliche Kraft,die ich an jenem Orft persönlich spüren durfte sind für mich auch mitwirksam, um ein positives Zeugnis ad hoc abzulegen.

 

Da es in M. vor allem um den FRIEDEN geht, und die uns ohnehin bekannten wichtigen Punkte im Glauben erneut angeregt werden (Lesung der Bibel, Fasten, Rosenkranzgebet, bewußte Feier der hl. Messe, persönliches Herzensgebet und wie immer am wichtigsten: die persönliche Umkehr und Bekehrung) steht M. m.E. in einer tiefen Verbindung mit Bibel und Kirche.

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Mariamante
In Botschaften an Sr.Maria von der Hlgst. Dreifaltigkeit habe ich einmal folgende Eingebung Jesu gefunden:

warum brauchst Du mehr als im Neuen Testament steht? Ich komme damit sehr gut aus ..........

Lieber umus:

"Es gibt viele Wege nach Rom....."Auf meinem Glaubensweg ( war bis 1982 aus der kath.Kirche ausgetreten und Atheist) habe ich sehr viele verschiedene Stationen kennen gelernt - und bin von der Führung Gottes, persönlicher Berufung überzeugt. So wie die Heiligen (ein Pater Pio ist ganz anders wie ein hl. Franz von Sales, ein Ignatius von Loyola wieder anders wie einPhilipp Neri) sehr verschieden sind, obgleich sie alle das Evangelium leben - so ist es m.E. auch mit dem christlichen und geistlichen Weg.l

 

Viele sagen: Das Evangellium genügt mir. Andere (ich glaube die hl. Therese von Lisieux kannte die Nachfolge <Christi auswendig) sehen in geistlichen Büchern wie der Nachfolge Christi von Thomas von Kempen eine wertvcolle Hilfe.

 

M. w. wurden durch die Privatoffenbarungen von Guadalupe 4 Millionen Menschen zum kath. Glauben geführt. Warum sollte ich Privatoffenbarungen ablehnen wo ich sehe, wie sie gute Früchte in meinem eigenen Leben brachten - mich Jesus tiefer verstehen ließen, mir bestimmte Erscheinungen der Zeit und in der Kirche verständlicher machten und mich auch vor manchen Irrwegen warnten?- und auch im Leben vieler anderer zu einer lebendigen Liebe zu Jesus und seiner Kirche führten?

 

Wer z.B. die Schriften der Katharina Emmerick kennt, die Offenbarungen an die Äbtissin Maria von Agreda (die Stadt Gottes) oder auch manches anderer, der wird sich an einer Vertiefung im geistlichen Leben auch durch diese Hilfen freuen. Für manche, die einen einfachen Weg gehen oder gehen wollen ist dies nicht nötig. Sehr gut. Andere wieder können hier wunderbare Hilfen für ihre geistliches Leben finden- sehr gut.

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