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Muttertag


Monika

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Heute feiert man ja überall Muttertag. Ich war gestern bei uns in der Stadt,und habe festgestellt,dass die meisten Leute für heute Blumen kaufen. Die Blumenläden wirkten wie ausgeplündert.

 

Feiert ihr auch Muttertag? Mit Geschenken? Oder lasst ihr es ganz. Ich würde es ja lassen,aber meine Mutter legt da eigentlich schon Wert darauf. Den Muttertag also ignorieren geht nicht.

 

Wie haltet ihr es?

 

 

lieben Gruss

Moni

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Hi moni

 

meine Mutter wohnt ja relativ weit von uns entfernt, also wird es heute ein Anruf tun müssen leider (wenn sie um die Ecke wohnen würde, würde ich sie natürlich besuchen).

 

viele Grüße

 

Olli

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Hallo Moni,

 

ich bin selbst Mama und genieß diesen Tag in vollen Zügen! Ich bin dankbar dafür, dass sich jemand daran erinnert, was man als Hausfrau und Mutter oft zu leisten hat - auch wenn ich mir manchmal wünschte, es gäbe mehr solcher Tage...

 

In den letzten Jahren habe ich immer mehr darauf gepocht, dass es "mein" Tag ist (zwar ein wenig egoistisch gedacht), denn der Stress, auch noch meine Mutter und meine Schwiegermutter samt Omis zu besuchen war im Laufe der Zeit nicht mehr auszuhalten. Wir haben deshalb innerhalb der Familie beschlossen, den Muttertag auf drei TAge auszudehnen: Am Freitag stehen die Omis im Mittelpunkt, am Samstags unsere Mütter und der Sonntag gehört nun endgültig mir alleine. Damit sind alle zufrieden und für alle ist genug Zeit vorhanden.

 

Zu den Geschenken muss ich sagen, dass wir hier recht praktisch denken (Gott sei Dank sind sich auch hier alle einig!): Unsere Omas bekamen diesmal Heilcremen für ihre kleinen Wehwehchen und unsere Mütter ein Duftwässerchen, weil sie so gerne gut riechen! Blümchen sind immer dabei, allerdings nicht vom Floristen, sondern vom eigenen Garten. Diesmal war es Flieder und Forsythie. Von den Kindern gibt es schon seit jeher Selbstgebasteltes, meistens für alle dasselbe: So tragen heute unsere Omas und Mütter und auch ich geknüpfte Armbänder und werden wohl in Zukunft mit einem selbstbemalten Stoffsackerl zum Einkaufen gehen...

Gekocht und gegessen wird an diesen Tagen auch immer gemeinsam: Für die Omas kochen die Mütter, für die Mütter koche ich. Heute wurde ich mit einem Frühstück von meinen kleinen Damen beglückt (mit recht eigenwilligen Kreationen wie Marillenmarmelade und Sauce Tartare und Thunfischaufstrich...) und weil mein Mann alles andere als talentiert in der Küche ist, geht es gleich zum Essen ins Restaurant. Schon alleine deshalb, mich nicht an den Herd stellen zu müssen und das Geschirr wegzuräumen liebe ich diesen Tag.

Was noch so kommt, weiß ich nicht, aber es gibt noch eine Überraschung, meinten die Kids. Mal sehen... eigentlich wird man schon stolz, wenn man merkt, wieviel Gedanken sich alle um einen machen - das entschädigt für vieles. Oder haben Mamas nur ein übergroß verzeihendes Herz und ein Kurzzeitgedächtnis? Schon deshalb gehören sie gefeiert...

 

LG,

Pruu :blink:

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Ich muß sagen ich finde Muttertag gelinde gesagt bescheiden.

Da er primär ja eh nur den Kommerz ankurbeln soll, ist er praktisch auch sinnentleert.

 

Ich finde es übrigens interessant. Ich werde hier praktisch genötigt, meinen Eltern zu danken, daß sie für mich da sind.

Also wenn ich mal Vater sein werde, dann werde ich sicherlich grossen Wert darauf legen, meine Kinder zu sowas nicht zu zwingen, denn schliesslich werde ich es dann gewesen sein, der aus freiem Willen diese Kinder wollte.

Wenn man diese Dankbarkeit dann pro forma an einem Tag im Jahr einfordert und die Kinder einem sonst nur auf den Senkel gehen und nichts auf einen geben, hat man eh schon was falsch gemacht und betrügt sich selber.

 

Zu hause haben wir es über Jahre hinweg geschafft, diesen unseligen Tag nicht zu begehen. Es war mir immer ein Greuel, gerade weil es nicht aus freiem Willen geschieht.

Heute achte ich meine Eltern auch an andern Tagen und lasse sie das auch merken.

Das ist wertvoller als ein rot angestrichener Tag im Kalendar, an dem eh wieder alles schief läuft.

 

Gruß

 

Matthias

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So wie Du argumentierst, brauch man gar kein Fest mehr zu feiern. Muttertag war ja nicht eingefuehrt worden, um die Geschaefte zu unterstuetzen.

Als Rheinländerin sag ich mal "man soll die Feste feiern wie sie fallen" und freu mich, daß meine Kinder nicht so negativ denken wie du.

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Wenn man diese Dankbarkeit dann pro forma an einem Tag im Jahr einfordert und die Kinder einem sonst nur auf den Senkel gehen und nichts auf einen geben, hat man eh schon was falsch gemacht und betrügt sich selber.

Dankbar bin ich als Tochter auch über das ganze Jahr hindurch. Soweit sollte die Erziehung schon gegriffen haben.

Allerdings geht es darum, diese Dankbarkeit sichtbar werden zu lassen - und damit meine ich nicht primär Geschenke. In unserem globalen Dasein sind Beziehungen zwischen Eltern und Kindern nach dem Erwachsenwerden oft nicht nur durch Entfernungen, sondern auch durch Unstimmigkeiten gekennzeichnet. Manchmal ist es dann gut, wenn man sich als Kind zurückerinnert, dass die Eltern einen wesentlichen Beitrag als Wegbegleiter geleistet haben - dazu sollte dieser Tag genutzt werden.

 

Und über Kindererziehung reden wir wohl erst dann weiter, wenn du selbst welche hast... :blink:

 

LG,

Pruu :P

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Ich muß sagen ich finde Muttertag gelinde gesagt bescheiden.

Nun ja, alles eine Frage des Blickwinkels. Und wenn jemand mit Deinem Blickwinkel draufschaut, sieht es wohl so aus :P

 

Da er primär ja eh nur den Kommerz ankurbeln soll, ist er praktisch auch sinnentleert.

Vielleicht funktioniert das auch anders herum? Den Kommerz ignorieren, selber einen Sinn hineingeben? (Ist allerdings mit Nachdenken verbunden.)

 

Ich finde es übrigens interessant. Ich werde hier praktisch genötigt, meinen Eltern zu danken, daß sie für mich da sind.

Finde ich auch interessant.

1. Wer nötigt Dich?

2. Wieso lässt Du Dich nötigen?

3. Sind Deine Eltern denn nicht für Dich da?

4. Bist Du Deinen Eltern nicht dankbar dafür, dass sie Dich ins Leben gestellt und erzogen haben?

 

Also wenn ich mal Vater sein werde, dann werde ich sicherlich grossen Wert darauf legen, meine Kinder zu sowas nicht zu zwingen, denn schliesslich werde ich es dann gewesen sein, der aus freiem Willen diese Kinder wollte.

Zu was genau wirst Du sie nicht zwingen?

Zum Muttertag der Mutter eine Freude machen?

Den Eltern dankbar sein, auch wenn es der freie Wille der Eltern war, Kinder zu haben?

Was konkret willst Du denn zum Beispiel machen, wenn sie Dir ein selbstgemaltes Bild überreichen wollen? Womöglich wurden sie im Kindergarten zum Malen dieses Bildes genötigt? :blink:

 

Wenn man diese Dankbarkeit dann pro forma an einem Tag im Jahr einfordert und die Kinder einem sonst nur auf den Senkel gehen und nichts auf einen geben, hat man eh schon was falsch gemacht und betrügt sich selber.

 

Zu hause haben wir es über Jahre hinweg geschafft, diesen unseligen Tag nicht zu begehen. Es war mir immer ein Greuel, gerade weil es nicht aus freiem Willen geschieht.

Mir graut, wenn ich mir hier ausmale, was für eine (Familien)Situation hinter solchen Worten steht.

 

Heute achte ich meine Eltern auch an andern Tagen und lasse sie das auch merken.

Da bin ich jetzt versucht zu fragen: Wann hast Du denn damit angefangen?

 

Das ist wertvoller als ein rot angestrichener Tag im Kalendar, an dem eh wieder alles schief läuft.

Ups, was läuft/lief denn am Muttertag bei Dir schief???

 

So, das musste ich nun doch erst mal loswerden!

 

Und nun kann ich recht entspannt die kindlichen Gaben von heute vormittag genießen: Selbstgeformte Marzipanherzen und -rosen, kleine Kunstwerke aus Papier und viel freundlicher Farbe, Blumen aus dem eigenen Garten und eine aufgeräumte Küche.

Kommerz? In jetzt 15 Jahren Mutter-Dasein noch nie erlebt.

Schief gelaufen? Nur das Übliche, wenn die Kinder in der Küche werkeln.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Schief gelaufen? Nur das Übliche, wenn die Kinder in der Küche werkeln.

:P und trotzdem lacht unser Mutterherz, nicht? :P

 

Fazit meines Tages:

1 zerbrochener Teller

1 angekohltes Tischdeckerl, weil die Kerze umgefallen ist (hätte schlimmer ausgehen können!)

Wachskreidenspuren am Parkettboden von den schnell noch angefertigten Bildern

1 fast leere Flasche Reinigungsmittel (gerade erst gekauft), weil sich meine Damen bemüsigt fühlten, das Bad zu schrubben und nicht mit Putzmittel sparen wollten...

1 "schwerverletzter" Mann :blink: der sich doch glatt beim Blumenschneiden in den Finger ritzte - und diese Tatsache wiedermal schamlos ausnützt (typisch, oder?).

 

Aber es war ein herrlicher Tag - und das ist, was zählt!

 

Pruu :P

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- Kind bringt Selbstgebasteltes - viel zu früh - an Mutters Bett.

 

- Rufe meine Mutter an. ich möge doch - endlich - mit dem Rauchen aufhören.

 

- Räume Kinderzimmer auf - baue Aldi-Zelt im Garten auf - belege Erdbeer-Törtchen.

 

- Denke mir fiese Werbebanner in Herzform aus, die keine Mutter so schnell wegklicken kann.

 

- Lasse mir von der Mutter meines Sohnes eine Literflasche Wäldches-Bier mitbringen.

 

Muttertag eben, dasselbe wie an jedem Tag, am Vater, Sohn- und Donnerstag.

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Naja, bei mir in der Familie heißt es,

 

jedes Kind versucht die Mamá zu verwöhnen...

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Vieleicht hätte ich die Frage eher so stellen müssen: Was machen unsere Mütter mit uns? :blink:

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Ich muß sagen ich finde Muttertag gelinde gesagt bescheiden.

Da er primär ja eh nur den Kommerz ankurbeln soll, ist er praktisch auch sinnentleert.

 

Ich finde es übrigens interessant. Ich werde hier praktisch genötigt, meinen Eltern zu danken, daß sie für mich da sind.

Also wenn ich mal Vater sein werde, dann werde ich sicherlich grossen Wert darauf legen, meine Kinder zu sowas nicht zu zwingen, denn schliesslich werde ich es dann gewesen sein, der aus freiem Willen diese Kinder wollte.

Wenn man diese Dankbarkeit dann pro forma an einem Tag im Jahr einfordert und die Kinder einem sonst nur auf den Senkel gehen und nichts auf einen geben, hat man eh schon was falsch gemacht und betrügt sich selber.

 

Zu hause haben wir es über Jahre hinweg geschafft, diesen unseligen Tag nicht zu begehen. Es war mir immer ein Greuel, gerade weil es nicht aus freiem Willen geschieht.

Heute achte ich meine Eltern auch an andern Tagen und lasse sie das auch merken.

Das ist wertvoller als ein rot angestrichener Tag im Kalendar, an dem eh wieder alles schief läuft.

 

Gruß

 

Matthias

Ups. Bin mit matze einer Meinung. Merksam und seltwürdig. :blink:

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Vieleicht hätte ich die Frage eher so stellen müssen: Was machen unsere Mütter mit uns? :P

Solange Du nicht in diesem unerträglichen Pseudo-Psycho-Sozpäd-Tanten-Slang fragst: "Was macht der Muttertag mit Euch?", ist ja alles noch ok. :blink:

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Ich finde es übrigens interessant. Ich werde hier praktisch genötigt, meinen Eltern zu danken, daß sie für mich da sind.

Finde ich auch interessant.

1. Wer nötigt Dich?

2. Wieso lässt Du Dich nötigen?

3. Sind Deine Eltern denn nicht für Dich da?

4. Bist Du Deinen Eltern nicht dankbar dafür, dass sie Dich ins Leben gestellt und erzogen haben?

 

ad 1: Ist das wirklich ernst gemeint? Das fängt doch in der Grundschule an. Ich habe Kunst nie gemocht, und ich fand das alles immer zu kitschig. Trotzdem mußten wir was basteln.

 

ad 2: sehr lustig, sag als kleiner Pimpf mal du willst nicht. dann wird dir schlechtes Gewissen eingeredet, und hinterher denkt man, man habe sich schuldig gemacht

 

ad 3: das tut nix zur sache, sicher sind sie das. aber wir hatten ein paar kinder bei uns in der klasse die hatten rabenmütter und für deren erziehung mussten sie als danke schön auch noch geschenke basteln.

bei mir war es sicher nicht so. aber noch mal: Sie wollten mich! was ich nicht leiden kann ist diese Mentalität: "Du mußt jetzt hier was machen ansonsten liebst du deine Mutter nicht"

 

ad 4: mal anders herumgesagt: die andere situation gibt es nicht, weil sie die entscheidung gefällt haben ein kind zu bekommen.

 

Da er primär ja eh nur den Kommerz ankurbeln soll, ist er praktisch auch sinnentleert.

Vielleicht funktioniert das auch anders herum? Den Kommerz ignorieren, selber einen Sinn hineingeben? (Ist allerdings mit Nachdenken verbunden.)

Was soll das denn bitte schön heißen. Nur weil ich das nicht mag, heisst es ich habe nicht nachgedacht, oder wie?

Ich kann mich doch nicht krampfhaft bemühen in irgendwas einen Sinn hineinzutragen, den ich aber nicht sehe

 

Also wenn ich mal Vater sein werde, dann werde ich sicherlich grossen Wert darauf legen, meine Kinder zu sowas nicht zu zwingen, denn schliesslich werde ich es dann gewesen sein, der aus freiem Willen diese Kinder wollte.

Zu was genau wirst Du sie nicht zwingen?

Zum Muttertag der Mutter eine Freude machen?

Den Eltern dankbar sein, auch wenn es der freie Wille der Eltern war, Kinder zu haben?

Was konkret willst Du denn zum Beispiel machen, wenn sie Dir ein selbstgemaltes Bild überreichen wollen? Womöglich wurden sie im Kindergarten zum Malen dieses Bildes genötigt? :blink:

 

1. Ich werde nie verlangen und das sollte meine Frau dann auch nicht, daß sie was machen müssen

Darum geht es.

 

2. Wenn sie wirklich freiwillig was machen, dann sage ich da doch nicht nein

 

3. Also weit und breit wie ich mich erinnern kann, war bei mir und freunden ne Woche vor Muttertag im Kindergarten, Grundschule richtig was los und war offizielles Programm, dafür was zu basteln.

Selbst wenn man keinen Bock hatte.

 

Und ausserdem, es soll Fälle geben wo da richtig Krach war und dann hat man sicher die beste Laune, dafür was zu basteln

 

Wenn man diese Dankbarkeit dann pro forma an einem Tag im Jahr einfordert und die Kinder einem sonst nur auf den Senkel gehen und nichts auf einen geben, hat man eh schon was falsch gemacht und betrügt sich selber.

 

Zu hause haben wir es über Jahre hinweg geschafft, diesen unseligen Tag nicht zu begehen. Es war mir immer ein Greuel, gerade weil es nicht aus freiem Willen geschieht.

Mir graut, wenn ich mir hier ausmale, was für eine (Familien)Situation hinter solchen Worten steht.

 

Meine Familie war und ist eigentlich ganz normal. Wir wurden nicht mißbraucht, nie geschlagen, ausgesetzt oder sonst was.

Liegt vielleicht einfach daran, daß 3 Jungs ab nem bestimmten Alter einfach schlicht und ergreifend keinen Bock mehr darauf haben.

Und das sollte man irgendwo auch mal akzeptieren können.

Wir haben das dann auch immer mehr klar gemacht, daß wir von dem Mist nix halten.

Wir helfen so gut im Haushalt mit, bei der Pflege unserer Großmutter, was sollen wir an dem Tag mehr beweisen als sonst in der ganzen Zeit passiert.

Kannst Du mir das bitte mal sagen?

 

Seien wir doch ehrlich, in vielen Familien werden da nette Geschenke gemacht, um damit zu protzen in welcher Korrelation diese zur Liebe der Kinder zur Mutter stehen.

Das finde ich mehr als schlecht. Da bin ich doch lieber aufrichtig und biete meinen Eltern an, daß sie mal übers WE zu mir kommen können, um auszuspannen.

 

 

Heute achte ich meine Eltern auch an andern Tagen und lasse sie das auch merken.

Da bin ich jetzt versucht zu fragen: Wann hast Du denn damit angefangen?

 

Nachdem ich mit jedem Schritt des Erwachsenwerdens sie mehr verstehen konnte. Es gibt ne Phase, nennt sich Pubertät, von der allgemein davon ausgegangen wird, daß man nicht so gut auf die Eltern zu sprechen ist.

Aber wahrscheinlich liegt sowas nur an grausligen Familiensitutationen.

 

 

Das ist wertvoller als ein rot angestrichener Tag im Kalendar, an dem eh wieder alles schief läuft.

Ups, was läuft/lief denn am Muttertag bei Dir schief???

 

Bitte überleg doch mal, 3 Jungs, "super" gelaunt, daß sie wieder was basteln durften für einen Tag, den sie nicht nachvollziehen können, und dabei ein Gesicht ziehen, das Bände spricht.

Glaube kaum, daß das wirklich begeistern kann.

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Muttertag fällt bei uns schon jahrzehntelang aus. Schnittblumen behandle ich grundsätzlich stiefmütterlich, weil ich immer vergesse, ihnen auch mal frisches Wasser zu geben. Ich erfreue mich mehr an ihnen im Botanischen Garten. Nach dem sprichwörtlichen Frühstück, was die Kinder anläßlich dieses Tages zuzubereiten pflegten, sah die Küche wie nach einem mittleren Bombenangriff aus. Als berufstätige Frau konnte ich danach dann noch putzen. Der "Mutterausruhetag" war jedenfalls immer recht stressig, mehr als ein normaler Sonntag.

 

Ich habe dann mal mit meinen Kindern besprochen, daß ich keinen Muttertag benötige. Nach einer stressigen Woche freue ich mich immer so auf den Sonntag und gestalte ihn für mich erholsam, daß ich dan keinen Mutterstresstag benötige.

 

Meine heute 82 jährige Mutter bekam dann auch Wind von dem Gespräch mit den Kindern und wollte auch keinen besonderen Schnickschnack mehr, weil wir uns eh ein bis zweimal monatlich sonntags alle bei ihr zur Kaffeerunde einfinden und danach unsere Hinterlassenschaften aufräumen.

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Ich finde es übrigens interessant. Ich werde hier praktisch genötigt, meinen Eltern zu danken, daß sie für mich da sind.

Finde ich auch interessant.

1. Wer nötigt Dich?

2. Wieso lässt Du Dich nötigen?

3. Sind Deine Eltern denn nicht für Dich da?

4. Bist Du Deinen Eltern nicht dankbar dafür, dass sie Dich ins Leben gestellt und erzogen haben?

 

ad 1: Ist das wirklich ernst gemeint? Das fängt doch in der Grundschule an. Ich habe Kunst nie gemocht, und ich fand das alles immer zu kitschig. Trotzdem mußten wir was basteln.

 

ad 2: sehr lustig, sag als kleiner Pimpf mal du willst nicht. dann wird dir schlechtes Gewissen eingeredet, und hinterher denkt man, man habe sich schuldig gemacht

Ja, das war ernst gemeint von mir. Ich war allerdings davon ausgegangen, dass Du das Grundschulalter hinter Dir hast. :P

 

ad 3: das tut nix zur sache, sicher sind sie das. aber wir hatten ein paar kinder bei uns in der klasse die hatten rabenmütter und für deren erziehung mussten sie als danke schön auch noch geschenke basteln.

bei mir war es sicher nicht so. aber noch mal: Sie wollten mich! was ich nicht leiden kann ist diese Mentalität: "Du mußt jetzt hier was machen ansonsten liebst du deine Mutter nicht"

Sehe ich das richtig, Du findest Muttertag bescheiden, weil ein paar Klassenkameraden Rabenmütter hatten?

 

ad 4: mal anders herumgesagt: die andere situation gibt es nicht, weil sie die entscheidung gefällt haben ein kind zu bekommen.

Meinst Du damit: Selber schuld, wenn man Kinder hat?

 

Da er primär ja eh nur den Kommerz ankurbeln soll, ist er praktisch auch sinnentleert.

Vielleicht funktioniert das auch anders herum? Den Kommerz ignorieren, selber einen Sinn hineingeben? (Ist allerdings mit Nachdenken verbunden.)

Was soll das denn bitte schön heißen. Nur weil ich das nicht mag, heisst es ich habe nicht nachgedacht, oder wie?

Ich kann mich doch nicht krampfhaft bemühen in irgendwas einen Sinn hineinzutragen, den ich aber nicht sehe

Da war ich davon ausgegangen, dass es Dir um den Kommerz rund um den Muttertag geht, dass Du nicht nachgedacht hättest, wollte ich Dir nicht unterstellen. :blink: In dem Punkt gebe ich Dir auch vollkommen Recht: was man nicht sieht, kann man nirgendwo hineintragen.

 

1. Ich werde nie verlangen und das sollte meine Frau dann auch nicht, daß sie was machen müssen

Darum geht es.

 

2. Wenn sie wirklich freiwillig was machen, dann sage ich da doch nicht nein

Sehr löblich. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. :lol:

 

Liegt vielleicht einfach daran, daß 3 Jungs ab nem bestimmten Alter einfach schlicht und ergreifend keinen Bock mehr darauf haben.

Und das sollte man irgendwo auch mal akzeptieren können.

Akzeptiert.

 

Wir haben das dann auch immer mehr klar gemacht, daß wir von dem Mist nix halten.

Mist? Meinst Du nun die ungeliebten Bastelarbeiten? Die protzigen Geschenke? Oder die Dankbarkeit der Eltern gegenüber?

 

Da bin ich doch lieber aufrichtig und biete meinen Eltern an, daß sie mal übers WE zu mir kommen können, um auszuspannen.

Oh ja, solche Aufrichtigkeit würde ich auch zu schätzen wissen. Ist aber etwas schwierig für Kinder im Grundschulalter. :lol:

 

Was würdest Du denn nun meinen Kindern vorschlagen, wie sie ihre freiwillige, aufrichtige Dankbarkeit zum Ausdruck bringen könnten?

Denn eine Grundhaltung der Dankbarkeit ist eines meiner Erziehungsziele: dankbar für das Leben, für das Dasein, für die Natur ....

 

Bitte überleg doch mal, 3 Jungs, "super" gelaunt, daß sie wieder was basteln durften für einen Tag, den sie nicht nachvollziehen können, und dabei ein Gesicht ziehen, das Bände spricht.

Glaube kaum, daß das wirklich begeistern kann.

:P:P:P

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Nur um das klar zustellen, wenn ein Muttertag wirklich dazu beiträgt die Liebe der Kinder der Mutter ggü. zum Ausdruck zu bringen, habe ich da nix gegen.

 

Ich bin nur sehr reserviert bei teilweiser erwarteter Bringschuld. Jetzt nicht seitens meiner Mutter, sondern wenn man sich mit anderen mal da unterhält und die es - vielleicht zurecht, vielleicht auch nicht - mehr als befremdlich finden, daß meine Brüder und ich da nix machen und im Unterton mehr rauszuhören ist.

 

Das soll es aber auch gewesen sein. Es gibt weit wichtigeres als sich über den Muttertag zu streiten.

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Nur um das klar zustellen, wenn ein Muttertag wirklich dazu beiträgt die Liebe der Kinder der Mutter ggü. zum Ausdruck zu bringen, habe ich da nix gegen.

 

Ich bin nur sehr reserviert bei teilweiser erwarteter Bringschuld. Jetzt nicht seitens meiner Mutter, sondern wenn man sich mit anderen mal da unterhält und die es - vielleicht zurecht, vielleicht auch nicht - mehr als befremdlich finden, daß meine Brüder und ich da nix machen und im Unterton mehr rauszuhören ist.

 

Das soll es aber auch gewesen sein. Es gibt weit wichtigeres als sich über den Muttertag zu streiten.

Lieber Matze,

meine Mutter, die leider schon seit 6 Jahren tot ist, hat immer zu uns Kindern gesagt "Ihr schuldet uns Eltern gar nichts, was wir getan haben, taten wir aus Liebe und dafür erwartet man keine Dankbarkeit"

Je älter ich wurde, um so mehr sah ich, daß meine Eltern halt einiges mehr getan haben, als der normale Durchschnitt, oder um es mal ihre Elternpflicht zu nennen. Ich bin also dankbar, daß ich so wundervolle Eltern hatte. Das muß ich natürlich nicht an einem Muttertag zeigen( oder gezeigt bekommen) und Geschenke finde ich da sowieso nicht notwendig. Aber es wird keinen Menschen stören, wenn man ihm zeigt "Heh, ich weiß wie glücklich ich mich schätzen kann, dich in meinem Leben zu haben". Und mehr erwartet doch kein normaler Mensch.

Deswegen freue ich mich ueber Aufmerksamkeiten an Muttertag, ohne daß ich ein MUSS darin sehe.

bearbeitet von brigitta
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Deswegen freue ich mich ueber Aufmerksamkeiten an Muttertag, ohne daß ich ein MUSS darin sehe.

:blink::):P

 

Amen.

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Vieleicht hätte ich die Frage eher so stellen müssen: Was machen unsere Mütter mit uns? :P

Solange Du nicht in diesem unerträglichen Pseudo-Psycho-Sozpäd-Tanten-Slang fragst: "Was macht der Muttertag mit Euch?", ist ja alles noch ok. :blink:

*ROFL*

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