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Crescentia Höß


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Die deutsche Franziskanerin Crescentia Höß soll heilig gesprochen werden. Wie der Vatikan heute mitteilte, werde die Kanonisierung der aus Kaufbeuren stammenden Ordensfrau beim Konsistorium vom 13. März auf der Tagesordnung stehen. Für den feierlichen Akt der Kanonisierung steht noch kein Termin fest. Die aus Kaufbeuren stammende Mystikerin lebte im 18. Jahrhundert.

 

 

Aus: Radio Vatikan

 

(Geändert von EXPLORER um 14:25 - 9.März.2001)

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"Crescentia Höß und ihre Verehrung

Als charismatische Persönlichkeit wurde die Franziskanerin Crescentia Höß (1682-1744) schon zu Lebzeiten fast als Heilige verehrt. Nach ihrem Tod wurde ihr Kloster zum Ziel Tausender von Wallfahrern. Bis heute pilgern sie vertrauensvoll zu ihrer Wirkungsstätte.

 

Crescentia war die Tochter einer armen Kaufbeurer Weberfamilie. Mit 21 Jahren trat sie in das dortige Maierhof-Kloster ein.

 

Zunächst erregten ihre ekstatischen Visionen und rigiden Bußübungen das Mißtrauen der Oberinnen. Aber bald schon fand sie Anerkennung besonders bei mystisch orientierten Gläubigen.

 

Viele Menschen wandten sich brieflich mit der Bitte um Rat und Hilfe an Crescentia. Sie führte eine umfangreiche Korrespondenz mit einfachen Menschen, aber auch mit Angehörigen der höchsten sozialen Schichten. So beriet sie Fürstabt Rupert von Bodman in politischen Fragen."

 

(Quelle: http://www.bayern.de)

 

 

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"Wer war die selige Crescentia von Kaufbeuren? Eine fromme Mystikerin, eine kluge Ratgeberin in religiösen, kirchlichen und ebenso auch in weltlichen, politischen Belangen, eine umsichtige und gewissenhafte Oberin des Kaufbeurer Konvents? Ihr Leben war bestimmt von Tatkraft und von der Freude in Gott.

"Sie ist allzeit frölich und vergniegt", schrieb ihre Oberin von ihr, und zu ihrem Wesen gehörte auch die Beschäftigung mit Literatur, Kunst und Musik. Ihr Ruf verbreitete sich weit über die Grenzen Schwabens hinaus, zahreiche Besucher kamen zu ihr nach Kaufbeuren, und nach ihren Anweisungen wurden vom Kloster Tausende von Briefen verschickt.

Nach ihren Tod am 5. April 1744 wurde ihr Grab rasch zur vielbesuchten Wallfahrtsstätte mit bis zu 70.000 Pilgern im Jahr, die von zahlreichen Gebetserhörungen berichteten. Papst Leo XIII. sprach sie am 7. Oktober 1900 selig. Die Anerkennung eines weiteren Wunders läßt ihre Heiligsprechung erwarten."

 

(Quelle: http://www.priesterseminar-augsburg.de)

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