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Offenbarung Gottes und die Historie


Martin

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(Kryztow in http://www.mykath.de/index.php?showtopic=8...ndpost&p=364379 )

 

 

Die Offenbarung Gottes in Jesus und seine Auferweckung zum Vater finden aber eben nicht "nur" in der Historie (als Raum-Zeitliches Kontinuum) statt sondern geben etwas von der göttlichen Wirklichkeit wieder (die außerhalb von Raum und Zeit steht). Jesus lebt eben nicht mehr "auf Erden" sondern "sitzt zur Rechten des Vaters". Und der ist außerhalb der Zeit und des Raumes. Die Offenbarung Gottes in Jesus und die Auferstehung sind insofern nicht historische, sondern trans-historische Ereignisse.

 

Ich glaube dass wir Menschen offen sein können für Gott. Offen sein für das gnadenhafte Durchbrechen der Historie durch Gott. Als trans-historische Ereignisse entziehen sie sich aber einer historischen Beurteilung. Wo versucht wird Jesu Leben "konsequent historisch" im "Wechselspiel endlicher Kräfte" (David Friedrich Strauß 1808-1847) zu erklären, geht automatisch der theologische Gehalt der Offenbarung verloren. Ein Schicksal dass wohl auch die späteren Arbeiten von Gerd Lüdemann ereilt.

 

Es gibt also nicht "Historie" hier "Märchen" da, sondern Offenbarung (die immer schon die Historie sprengt) und ihre Wiedergabe in historischen Texten (Verfasser, Ort der Verfassung, Quellen etc. lassen sich innerhalb eines raum-zeitlichen Kontinuums lokalisieren).

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