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Definition Satanismus


Herr Underberg

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Herr Underberg

Folgendes zur Diskussion:

 

In unserer dualen Wert werden die Gegensätze "Gut und Böse" von Gott und Satan besetzt.

 

In der Kunst habe ich mal aufgeschnappt, daß sich die Vorstellungen Jesus' ebenso wie alle menschlichen Tugenden (Ehrlichkeit, Ehrenhaftigkeit, Demut, Mitleid, Tapferkeit, uvm.) von nur drei Grundprinzipien ableiten lassen:

 

Diese sind  MUT, WAHRHEIT und LIEBE, wobei die Liebe das wichtigste sei ("ohne Liebe ist alles nichts...&quot.

 

Demgegenüber basieren satanische Ideologien (z.B. Nationalsozialismus) auf deren Gegenteil, da sie aus der totalen Verleugnung Gottes entspringen. Sie sind charakterisiert von  FURCHT,  LÜGEN und  HASS.

 

 

 

 

(Geändert von Herr Underberg um 19:25 - 26.März.2001)

 

 

(Geändert von Herr Underberg um 19:25 - 26.März.2001)

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Das spricht dafür, dass wir die duale Welt in die Tonne kloppen können.

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Das Problem der -ismen ist die Irrealität derselben, Zusammenhänge sind immer von Faktoren bestimmt die selbst Zusammenhänge sind. Dualität bedeutet nicht "entweder  oder" sondern "und oder".

Ob der Nationalsozialismus nun ausgerechnet Satan als ideologisches Vorbild hatte, bezweifle ich; es gibt heute noch Nationalisten und angebliche Europäer, die Hitlers holistisches Weltbild, die Ermordung der europäischen Juden, Wagners Siegfrid, und Otto von Habsburg (als letzem Nachfahren Christi) für christlich halten.

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Herr Underberg

U.a. auf der Heimlichkeit beruht die Stärke des echten Satanismus, der wenig mit dem offiziellen, geglaubten "Volkssatanismus" zu tun hat.

 

Viele halten ihn für irreal und irren damit.

 

Sein Nachteil ist allerdings, daß er arm an Masse ist, und auch nicht sonderlich attraktiv, für die allermeisten unter uns jedenfalls. Er wiegt dies jedoch mit bemerkenswerter Raffinesse wieder auf.

 

Beispielsweise schafft er sich immer wieder Schnittstellen (Ideologien) für das Massenbewußtsein, um unbedarfte, leicht verführbare Seelenträger aller Coleur für sich zu gewinnen, um sie quasi als seinen verlängerten Arm zu instrumentalisieren, z.B. für Mord etc.

 

Seine Saat, die aus Hass, Furcht und Lügen besteht, wird dabei zunächst sehr gut in seinen Ideologien versteckt. In der für uns zunächst von außen erkennbaren Hülle / Verpackung überwiegen die Lockmittel, die immer auf unsere diversen menschlichen Schwächen abzielen.

 

"An ihren Taten werdet ihr Sie erkennen !" Dieses Zitat Jesu ist immer noch der letztendliche Gradmesser, der mir Recht gibt in meiner Auffassung, das der Nationalsozialismus vom Satanismus "inspiriert". Trotzdem dürften weit über 99% der überzeugten Nazis nur seine unbewußten Werkzeuge gewesen sein.

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die Hitlers holistisches Weltbild, die Ermordung der europäischen Juden, Wagners Siegfrid, und Otto von Habsburg (als letzem Nachfahren Christi) für christlich halten.

 

Kannst Du auch erklären, wie Otto von Habsburg in diese Reihe paßt und inwiefern und von wem er als letzter Nachfahre Christi bezeichnet wird? Ich bin sicher alles andere als Royalist, aber ich meine, daß das sehr nach Verunglimpfung eines verdienten Politikers und Europäers, der halt zufällig der letzte österreichische Kronprinz war, klingt.

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Otto von Habsburg steht in Verbindung mit der "Pan-Europa" - Organisation, in diesem Zusammenhang habe ich von der Auffassung seiner direkten Abstammung von Jesus v. N. erfahren. Die Schnurre erzählt sich so: Jesus kommt aus Galiläa, aus dem Hause Davids; die Gallier sind volksmässig mit den Galiläern identisch, das Königtum der Habsburger geht auf die Gallier zurück, Otto von Habsburg ist der letzte aus dem Hause Davids und somit in der Erbfolge Christi.

In eine irrationale Reihe passt nichts, man kann nur hoffen, dass die FDP den Otto besser kennt, als manche sich ihn zurechtstilisieren.

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Schööön, die Geschichte vom Habsburg! ;-)

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Zitat von Herr Underberg am 19:17 - 26.März.2001

 

Diese sind  MUT, WAHRHEIT und LIEBE, wobei die Liebe das wichtigste sei ("ohne Liebe ist alles nichts...&quot.

 

Demgegenüber basieren satanische Ideologien (z.B. Nationalsozialismus) auf deren Gegenteil, da sie aus der totalen Verleugnung Gottes entspringen. Sie sind charakterisiert von  FURCHT,  LÜGEN und  HASS.


 

Klingt auf den ersten Blick ganz plausibel, aber das Blöde am Dualismus ist, daß er eben immer dual auftritt und man nicht weiß, welche Seite man gerade besetzt.

 

Auch der NS hat eine Liebe: die zum Führer

Auch der NS hat eine Mut: im Kampf an der Front

Auch der NS hat eine Wahrheit: "Mein Kampf"

 

und umgekehrt muß man dann aber konsequenterweise feststellen:

 

Auch das Christentum hat einen Haß: gegen den Satan

Auch das Christentum hat eine Furcht: vor der Sünde

 

aber was ist mit der Lüge...

welche Lüge hat das Christentum?

 

Axel

 

(schöne Vorlage für Ute, gelle. Dann schieß mal los)

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Herr Underberg


Zitat von Axel am 21:03 - 27.März.2001

Klingt auf den ersten Blick ganz plausibel, aber das Blöde am Dualismus ist, daß er eben immer dual auftritt und man nicht weiß, welche Seite man gerade besetzt.

 

Auch der NS hat eine Liebe: die zum Führer

Auch der NS hat eine Mut: im Kampf an der Front

Auch der NS hat eine Wahrheit: "Mein Kampf"


Typisch für Satan ist seine Kopiersucht, das Gute nachmachen zu wollen und, da er es nicht kann, dabei zu zerstören.

Jesu Liebe erschöpft sich nicht und ist auch nicht selektiv.


und umgekehrt muß man dann aber konsequenterweise feststellen:

 

Auch das Christentum hat einen Haß: gegen den Satan

Auch das Christentum hat eine Furcht: vor der Sünde

 

aber was ist mit der Lüge...

welche Lüge hat das Christentum?

 

Axel

Jesus predigt den Haß zu überwinden.

Jesus predigt die Furcht zu überwinden.

Jesus predigt keine Lügen.

 

Wenn jemand Haß predigt, dann predigt er Satans Eigentum.

Wenn jemand Furcht predigt, dann predigt er Satans Eigentum.

Wenn jemand Lüge predigt, dann predigt er Satans Eigentum.

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WeisserRabe

Typisch für Satan ist seine Kopiersucht, das Gute"Benutzen" zu wollen und, da er es nicht will, dabei zu zerstören.

 

Sodele das soweit!

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Lieber Axel,

 

danke für den Steilpass! Dann will ich mich mal um's Verwandeln bemühen:

 

Ich stimme dir in deinen Überlegungen erst einmal spontan zu. Welche Lüge hat das Christentum, fragst du dann.

 

Mit Buggle würde ich sagen: die intellektuelle Unredlichkeit. Bzw. den Selbstbetrug.

 

Treffer?

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Herr Underberg


Zitat von Ute am 23:21 - 27.März.2001

...Welche Lüge hat das Christentum?...


Das klingt nach etwas Epochalem.

 

Vielleicht könnte man, aber ich würde es nicht unbedingt Lüge nennen. Es hat eher etwas zu tun mit verborgenen Wahrheiten. Man könnte sinngemäß fragen, welche "Elternteile" zeugten das Christentum? Was sind seine Wurzeln? Weiter will ich mich dazu heute nicht äußern.

 

(Geändert von Herr Underberg um 23:53 - 27.März.2001)

 

 

(Geändert von Herr Underberg um 23:55 - 27.März.2001)

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Hallo Herr Underberg,

 

Du stellst die Frage, woher kommt das Christentum ? Die Antwort ist vielfältig, denn hier ist aus vielen bestehenden Religionen und Mythen kopiert und abgeschrieben worden.

 

Ein paar Beispiele:

 

- der Isiskult: die jungfräuliche Isis zeugte den Osiris. Noch heute stehen viele Marienkirchen an der gleichen Stelle, wo früher Isis-Tempel standen.

 

- der Dyonisuskult: Leib und Blut dieses Gottes wurden in Form von Brot und Wein gegessen und getrunken.

 

- die römischen Gottkaiser: Julius Caesar ist genauso wie Jesus ein paar Tage nach seinem Tode auferstanden und gen Himmel gefahren.

 

- Buddha: er hatte auch zwölf Jünger

 

etc. etc.

 

Grüße Harry

 

PS: die Schöpfer der christlichen Relegion haben sich so dummdreist aus anderen Religionen bedient, daß man Sie eigentlich noch nachträglich verklagen müßte. Aber einfallslos waren Sie in jedem Fall, auch die Idee den brutalen Mördergott Jahwe als Vater einzusetzen, kann man nun nicht gerade als besonders intelligent bezeichnen !

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Lieber Harry!

 

Und Franz Liszt verklagen. Der hat nämlich nicht nur die gleiche Noten verwendet wie Bach, sondern ganze Themen geklaut. Z.B. B-A-C-H.

 

Klingt bei Liszt aber doch ganz anders, wie bei Bach.

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Oh, wie schön!

 

Eine neue Anna Logie! (Folgen hier wieder drei lächerliche Ausrufezeichen?)

 

;-)

 

Die lächerlichen Ausrufezeichen sind weg! Sie werden jetzt durch ein einziges armseliges Ausrufezeichen ersetzt!

 

Schade !!!!!!! (Das war jetzt ein letzter Versuch mit 17 Ausrufezeichen)

 

(Geändert von Ute um 8:57 - 28.März.2001)

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Zitat von harry am 12:40 - 28.März.2001

Hallo Herr Underberg,

 

Du stellst die Frage, woher kommt das Christentum ? Die Antwort ist vielfältig, denn hier ist aus vielen bestehenden Religionen und Mythen kopiert und abgeschrieben worden.

 

Ein paar Beispiele:

 

- der Isiskult: die jungfräuliche Isis zeugte den Osiris. Noch heute stehen viele Marienkirchen an der gleichen Stelle, wo früher Isis-Tempel standen.

 

- der Dyonisuskult: Leib und Blut dieses Gottes wurden in Form von Brot und Wein gegessen und getrunken.

 

- die römischen Gottkaiser: Julius Caesar ist genauso wie Jesus ein paar Tage nach seinem Tode auferstanden und gen Himmel gefahren.

 

- Buddha: er hatte auch zwölf Jünger

 

etc. etc.

 

Grüße Harry

 

PS: die Schöpfer der christlichen Relegion haben sich so dummdreist aus anderen Religionen bedient, daß man Sie eigentlich noch nachträglich verklagen müßte. Aber einfallslos waren Sie in jedem Fall, auch die Idee den brutalen Mördergott Jahwe als Vater einzusetzen, kann man nun nicht gerade als besonders intelligent bezeichnen !


 

Harry,

 

ich würd jetzt doch gern mal noch ein paar authentische Quellen von Dir genannt bekommen, die den Isis-Kult oder den Dyonisus-Kult entsprechend belegen. Das Beispiel wurde hier schon desöfteren genannt.

 

Zum Isis-Kult find ich hier grad auf einer Internetseite die Information, daß Osiris der Bruder von Isis war und auch noch mit ihr verheiratet. Aus dieser Ehe ging Horus hervor. Da steht aber nix von Jungfrau. Und Horus hat auch nicht eine im mindesten so wichtige Rolle wie Jesus. Das einzige was übereinstimmt ist die Darstellung Mutter/Kind.

 

Offensichtlich gibt es da mehrere Varianten der Story, deshalb meine Zweifel.

 

Dyonisos war der Gott des Weins und nicht der Wein. Und wo steht das mit dem Brot?

 

Jetzt recherchier mal bitte und überzeug mich mit Fakten (sollte das bei Drescher stehen - ich kenn das Buch nicht - dann interessiert mich eher, woher der das hat)

 

Axel

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Hallo Axel,

 

das Buch heißt "Abermals krähte der Hahn" von Karlheinz Deschner. Hier kannst Du alles nachlesen und Quellenangaben sind dort auch zu finden. Ich habs leider verliehen.

 

Das Buch ist wirklich empfehlenswert, gerade auch für Christen und bisher ist meines Wissens nichts von dem, was dort steht, wiederlegt worden.

 

Ganz besonders die katholische Kirche hat sich stark bemüht, Fehler von Deschner zu finden und nachdem es ihr nicht gelungen ist, wird der Mann nicht mehr angegangen wie früher, weil das nur seine Bekanntheit fördert. Er wird ignoriert und totgeschwiegen.

 

Hier verhält sich die Kirche ausnahmsweise mal clever.

 

Grüße Harry

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Hallo Axel,

 

zu Dionysos (den ich vorher falsch geschrieben habe, entschuldigung) habe ich folgendes gefunden:

 

Dionysos, ein leidender, sterbender, wieder auferstehender Gott, Sohn des Zeus und einer sterblichen Frau, erlangte in Griechenland schon vom 8. vorchristlichen Jahrhundert an Geltung und wurde zum Lieblingsgott der antiken Welt.

 

Der bekannteste Titel des Dionysos war >>der Weinstock<<. Dieser Titel wurde im Johannesevangelium auf Christus übertragen, wo es heißt >>der wahre Weinstock<<.

 

Auch das Wunder auf der Hochzeit von Kana, die Verwandlung von Wasser in Wein, wurde bereits von Dionysos vollbracht.

Endlich bezieht das Johannesevangelium die Wendung für das Abendmahl, >>Wer nicht mein Fleisch mit den Zähnen zerbeißt und mein Blut austrinkt<<, von der Dionysosreligion.

 

Verehrten die Dionysosgemeinden ja auch wie feststeht, bereits in vorchristlicher Zeit ihren Gott über einem Altartisch mit Weingefäßen am Kreuz.  usw. usw.

 

Hier wurde noch viel mehr abgeschrieben, als ich oben angedeutet habe.

 

Grüße Harry

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