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eigene Gedanken zur Prädestination


magnusfe

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Wenn Gott die Ungläubigen mit dem hl. Geist erweckt und an ihnen arbeitet,

Ihnen z.B. Sündenerkenntnis und Erkenntnis über ihren verlorenen von Gott

getrennten Zustand schenkt und auch äussere Lebensumstände gebraucht, dann ist dies alles sein 100 %iges Werk

 

Wenn dann der Herr Jesus an der Türe klopft, ist dies auch 100 % Gottes Werk

 

Offenbarung : Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Nachtmahl mit ihm einnehmen und er mit mir.

 

Wie man hier so schön sieht, ist Jesus aber so freundlich und tritt die Tür nicht

ein sondern lässt den Bewohnern die freie Entscheidung, die Tür zu öffnen

oder nicht, dass Jesus dem Menschen diese freie Entscheidung im Moment

des Anklopfens lässt ist auch logisch, denn schon im Paradies hat Gott den

Menschen eine Möglichkeit eröffnet, die Gemeinschaft mit ihm zu verlassen

und somit keine Gemeinschaft mit dem Menschen erzwungen

Auch beim Christ-Werden wird Gott niemals Menschen zu einer Gemeinschaft

mit ihm zwingen

 

Und wenn der Mensch dieses Klopfen Jesu annimmt und die Tür öffnet, hat

er selbst nichts zu seiner Errettung beigetragen, sondern er hat das 100%ig

von Gott erledigte Erlösungs/Errettungswerk nur angenommen

 

Sonst könnte ja in der Bibel stehen : Siehe ich stehe vor der Tür, und ich

klopfe an und trete die Tür ein, und jeder der drinnen ist kann gar nicht

anders als mich reinlassen -> dies ist das falsche Verständnis von

Prädestination

Auch die Allversöhnung fällt hier herunter, da auch bei der Allversöhnung letztlich jeder in den Himmel kommen würde ohne

Rücksicht darauf ob er bereit ist die Tür zu öffnen oder nicht,

bei der Allversöhnung würde jeder so lange bearbeitet werden von Gott, hier und auch im Jenseits, bis jeder irgendwann zu schwach wird und sich bekehrt, also Allversöhung würde bedeuten dass Jesus an der Tür klopft, aber nicht mehr weggeht sondern ewig klopft und klopft und klopft und zwar so lange bis der Mensch im inneren des Hauses genug hat und endlich die Tür öffnet weil er das Klopfen nicht mehr länger erträgt und schwach wird

 

Der Irrtum liegt hierin : Wenn der Mensch das Erlösungswerk für sich persönlich

aufgrund seines freien Willens in Anspruch nimmt, dann trägt er dadurch

nicht zu seiner Errettung bei, die Errettung ist dann immer noch 100 %ig

Gottes Sache

Jemand, der ein Geschenk überreicht bekommt, dieses Geschenk aber

nicht ablehnt obwohl er dazu die Möglichkeit hätte, sondern es annimmt,

trägt auch zum Geschenk nichts bei, das Geschenk-Werk liegt hier 100% beim Schenker, aber der Beschänkte hätte die Möglichkeit gehabt

es abzulehnen

 

Aber : er hat seine Einverständniserklärung zu dieser 100%ig von Gott

gewirkten Sache gegeben, und Prädestination bedeutet dass Gott schon

von Ewigkeit her wusste wer diese Einverständniserklärung abgeben würde

und diese hat er erwählt (dazu erwählt, in den Himmel zu kommen, weil

sie freundlicherweise Jesus die Tür geöffnet haben und somit Gott

die Möglichkeit gegeben haben, sie für den Himmel zu erwählen,

und da Gott allwissen ist, konnte er sie schon erwählen,

bevor sie Jesus angenommen hatten -

dies ist biblische Prädestination, göttliche Vorhersehung

und Auserwählung unter Berücksichtigung des freien menschlichen Willens)

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Volker_Biallass

Hallo magnusfe :P

Aber : er hat seine Einverständniserklärung zu dieser 100%ig von Gott

gewirkten Sache gegeben, und Prädestination bedeutet dass Gott schon

von Ewigkeit her wusste wer diese Einverständniserklärung abgeben würde

und diese hat er erwählt (dazu erwählt, in den Himmel zu kommen, weil

sie freundlicherweise Jesus die Tür geöffnet haben und somit Gott

die Möglichkeit gegeben haben, sie für den Himmel zu erwählen,

und da Gott allwissen ist, konnte er sie schon erwählen,

bevor sie Jesus angenommen hatten -

dies ist biblische Prädestination, göttliche Vorhersehung

und Auserwählung unter Berücksichtigung des freien menschlichen Willens)

 

Das ist aber keine Prädestination, das ist Providenz :blink:

 

bcnu Volker

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Wenn man die kompatibilistische Definition von Willensfreiheit nimmt - nämlich, dass sich Determinismus und Willensfreiheit nicht gegenseitig ausschließen - dann ist Providenz (= Vorhersehung) und Freiheit kein Widerspruch. Aber Prädestination (= alles ist vorherbestimmt, also determiniert) und Freiheit schließen sich gegenseitig aus, wenn man stattdessen den Inkompatibilismus (= eine Handlung, die determiniert ist, ist nicht frei) annimmt.

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Volker_Biallass

Hallo Volker :blink:

Wenn man die kompatibilistische Definition von Willensfreiheit nimmt - nämlich, dass sich Determinismus und Willensfreiheit nicht gegenseitig ausschließen - dann ist Providenz (= Vorhersehung) und Freiheit kein Widerspruch. Aber Prädestination (= alles ist vorherbestimmt, also determiniert) und Freiheit schließen sich gegenseitig aus, wenn man stattdessen den Inkompatibilismus (= eine Handlung, die determiniert ist, ist nicht frei) annimmt.

 

Stimmt soweit, nur dass man halt bei der Providenz nicht von Determinismus reden kann, wenn man es im Kopf behält, dass sie den Blick in die Zukunft beinhaltet, den wir uns nicht aneignen können.

 

Bei der Providenz weiss Gott von Anfang an, wie es ausgehen wird, will aber, dass es gut ausgeht.

 

Bei der doppelten Prädestination dagegen will er auch Höllenfutter produzieren, setzt von vornherein Verdammte in die Welt.

 

bcnu Volker

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