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Werden Mahner wirklich verdrängt?


udo

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liebes Forum,

ist es wirklich so wie ich es in einer kath. Zeitschrift gelesen habe? Ein Abschnitt daraus:

Verdrängtwerden ist ein Schicksal, das alle moralischen Mahner erfahren. Wieviele Propheten wurden deswegen gesteinigt, wieviele fromme Menschen werden auch heute deswegen mit gespielter Überlegenheit belächelt.

Wie vieles an Kritik am Papst ist genauer betrachtet in dieser Tatsache begründet! Er ist eben ein lästiger Mahner.

Auch Eltern, Lehrer und wir können diese Erfahrung machen: Wenn unsere Kinder ein schlechtes Gewissen gaben, dann kann man mit ihnen oft nicht mehr vernünftig reden. Meine Frage an das Forum: Trifft dies auch auf den Meinungsaustausch unter uns in diesem Forum zu? Mahnt der WR. zu recht eine zu lasche Auffassung unseres christlichen Glaubens an?

liebe Grüße.

Udo  

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lieber udo,

 

>>Meine Frage an das Forum: Trifft dies auch auf den Meinungsaustausch unter uns in diesem Forum zu? Mahnt der WR. zu recht eine zu lasche Auffassung unseres christlichen Glaubens an? <<

 

ja!!

 

Gruß

Erich

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Zitat von udo am 11:01 - 22.April.2001


 

Lieber Udo,

 

wen meinst du eigentlich?

 

Die Mahner in der A&A-Fraktion, die die Katholen so nötig haben?

 

Fragende Grüße

 

Pedrino

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Ich bezog mich auf folgenden Satz Pedrinos, lieber Martin:

 

>Die Mahner in der A&A-Fraktion, die die Katholen so nötig haben?

<

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Lieber Udo,

 

zum verdrängen gehören immer zwei.

 

Einer, der verdrängt und

einer, der sich verdrängen läßt.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Der (pathologische) Mahner fühlt sich auch schon verdrängt, wenn seine Mahnungen geprüft und als nichtig empfunden werden.

 

Wer mahnt, muß auch einstecken können.

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Zitat von lissie am 11:05 - 22.April.2001

Ob die Geisteskranke, die den Papst mal abstechen wollte, sich nicht auch als "verdrängte Mahnerin" gesehen hat?


 

Ich möchte auf Lissies ersten Einwand noch mal zurückgreifen:

 

Das Hardliner in der KK -laut Erich- erwünscht sind, ist ja gut und schön.

Aber wo findet derart blindes und empörtes Mahnen a la Bmut und manchmal auch der WR seine Grenze?

 

Ist nach diesem Wunsch nach dem - um Martins herrlichen Titel zu verwenden - Schreiers in der Wüste auch dann gerechtfertigt, wenn der Schreier (KORREKTUR: Rufer), weil seine Worte keinen Anklang finden, zu anderen Mitteln greift?

 

Rechtfertigt das "RUfen" die Mißachtung sämtlicher kommunikativer und gesellschaftlicher (vielleicht aus christlicher Sicht interessanterer: nächstenliebender) Grundregeln ?

Wo sind die Grenzen?

Darf sich ein Schreier beleidig fühlen, wenn er missioniert, wo keiner missioniert werden will?

 

Liebe Grüße

 

sylle

 

 

(Geändert von sylle um 20:33 - 22.April.2001)

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WeisserRabe

Tja Sylle was soll man tun wenn GOTTlose

Barbaren in Holland trotz Gebet die Sterbehilfe

gesetzlich legalisieren??

 

Obwohl GOTTlose barbaren währe noch viel zu gnädig,

 weil der Hypokratische Eid den Arzt schon in

der Antike den Arzt verbot den Tot herbeizuführen!

Und dier ist es nicht Gelungen beim Mir irgent ein

Argument zu entkräften!

 

Sylle Du machst Dich selbst zu Lakeien der Finsternis!

 

Was soll das werden wen der Mensch sich selbst zu GOTT

erklärt,und wenn er JESU Heilsversprechen ablehnt !!

 

    Ich denke Du bist so schlau Sylle????

 

Was hat er Gebracht der Messias Marke Eigenbau!!

 

ICH KANN NICHT SCHWEIGEN in DIESEM UMSTÄNDEN solange

Ich atme,den was für eine Finsterniss wird den Gedankengut über die Erde bringen.

"Noch"zehren wir von der Christlichen Moral,was aber ist

wen diese total überbord ist Freunde????????????????????

 

Möge GOTT Dir Erleutung bringen und Deinen Kollegas

im Geiste!!

Alles LIEBE....das Räblein!

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liebe Lissie,

nur zur Richtigstellung. Der Attentäter war keine Frau, sondern ein Mann. Er war auch nicht Christ und somit war sein Attentat auch nicht religiöser Fatanismus, sondern hier hatte der Geheimdienst kommunistischer Regime ihre Hände mit im Spiel. Als ehemaliger Bischof   in Polen und damals schon erbitterter Gegner des Kommunismus, war er den Kommunisten erst recht als Papst natürlich ein "gefährlicher Gegner". Was mir aber an diesem Papst damals besonderst gut gefiel, war die Tatsache, daß er den Attentäter im Gefängnis aufsuchte und ihm seine Tat verziehen hat. Der Attentäter selbst war von diesem Großmut des Papstes so gerührt, daß er seine Tat bereute. Wahrlich ein Vorbild dem wir Menschen nacheifern sollten, um glaubhaft als Christen in der Welt anerkannt zu werden.

Liebe Sylle,

wenn WR in der Frage des Tötens auf Verlangen durch einen Arzt, diese Praxis als verwerflich anprangert, so ist das aus christlicher Sicht völlig in Ordnung. Gott ist unser Schöpfer und nur ihm allein steht demnach die Entscheidung zu über Leben und Tod. Auch bekomme ich in der Tat einen bitteren Geschmack in meinem Empfinden, wenn ein Arzt der ja durch seinen Eid geschworen hat Leben zu erhalten, genau das Gegenteil tut. In der Tat stellt sich hier nicht die Frage ob er sich dann als Herr über Leben und Tod erhebt? Das liebe Sylle ist doch die Kernfrage, nämlich wo sind die Grenzen des Möglichen in unserer Gesellschaft? Will damit sagen: Nicht alles was machbar ist, ist deshalb auch moralisch ohne weiteres vertretbar. Für uns Christen gilt der Lebensgrundsatz: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen.

liebe Grüße Euch Beiden

Udo      

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Lieber Udo,

 

>Für uns Christen gilt der Lebensgrundsatz: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen. <

 

Solang Ihr uns Nicht-Christen damit in Frieden läßt, wünsche ich Euch allen Spaß uind alles Gute dieser Welt dabei.

 

>Der Attentäter war keine Frau, sondern ein Mann. Er war auch nicht Christ und somit war sein Attentat auch nicht religiöser Fatanismus, sondern hier hatte der Geheimdienst kommunistischer Regime ihre Hände mit im Spiel.<

 

Stimmt, ich hatte den Papst-Attentäter mit der Lafontaine-Attentäterin verwechselt. Entschuldigung. Für mich ging es aber nur ums Prinzip, für Ideologieunabhängige ist die Ideologie, die hinter krankhafter Mahn-Wut (und evtelen gefährlichen Folgen) steckt, gehupft wie gesprungen. Ich wollte nur darauf verweisen, daß ein "sich im recht fühlen" wenn es gewisse sozial tolerable Grenzen überschreitet gelinde gesagt problematisch werden kann. Und daß die Sichtweise des Mahnenden immer eine subjektiv im Recht seiende ist.

 

> Gott ist unser Schöpfer und nur ihm allein steht demnach die Entscheidung zu über Leben und Tod.<

 

Ich finde, Huitzilopochtli ist unser Schöpfer und nur ihm steht die Entscheidung über leben und Tod zu! ;) Du siehst also, wie subjektiv und unhaltbar solche Statements und Behauptungen sind, die dann (und NUR das ist das Abstoßende daran) Allgemeine Beachtung fordern. Du kannst doch unmöglich so naiv sein und erwarten, daß ich allen Ernstes "Gott" Entscheidungsgewalt über mein Leben oder meinen Tod zugestehe, nur weil DU an den glaubst?

 

>wenn ein Arzt der ja durch seinen Eid geschworen hat Leben zu erhalten<

 

Der hypokratische Eid ist genauso Produkt seiner Zeit wie die Bibel. Unter anderem verpflichtet sich ein Arzt darin auch, seinen Erwerb lebenslang mit seinem  Ausbilder zu teilen. Und dessen Söhne (wohlgemerkt nur die!) wie die eigenen Söhne zu behandeln.  

 

 

Alles Liebe

 

Lissie

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liebe Lissie,

>Für uns Christen gilt der Lebensgrundsatz: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen<

Deine Antwort: Solang ihr uns Nicht-Christen damit in Frieden läßt, wünsche ich Euch allen Spaß und alles Gute dieser Welt dabei.

Warum wehrst Du Dich gegen diese Ansicht? Ist es nicht so, daß auch ihr A&A Gründe für Euren Nichtglauben ins Felde führt, die einem Christen ganz schön zu schaffen machen? Wo bitte schön ist hier die Toleranz?

weiter schreibst Du: Huitzilopochtli (wohl Dein Fantasieproduckt) ist unser Schöpfer und nur ihm steht die Entscheidung zu über Leben und Tod<

Wenn für Dich der Huizilopochtli Dein Gott ist, wäre es mal sehr spannend für mich etwas über ihn zu erfahren! Könnte es sein liebe Lissie, daß Du Dich mit Deinen Ausführungen in einer Sackgasse befindest? Ich jedenfalls möchte mich nicht in Abhängigkeit von menschlichen Gedankengängen über wertes oder unwertes Leben begeben. Du vieleicht?

Übrigens habe ich einen interessanten Artikel in einer kath. Zeitschrift entdeckt, den ich Dir und allen A&A in diesem Forum nicht vorenthalten möchte.

Es ist offensichtlich, daß der Schöpfer existiert und daß er überaus groß, mächtig und weise ist. Man müßte die einfachsten täglichen Erfahrungen und die gesamte Logik über den Haufen werfen, um das zu leugnen.

Atheisten haben keine Argumente

Um es gleich klar zu sagen: Wer hierzu schlagkräftige Argumente von den >Gottesleugnern< erwartet, wird völlig enttäuscht. Es gibt sie nicht. (Falls jemand ein solches gefunden zu haben meint, möge er es bitte mitteilen). Die dringende Frage ist doch: Was bewegt die A&A ihre Position zu vertreten?

Man kann regelmäßig feststellen (zumal dann, wenn jemand intensiv und mithin sogar aggressiv die Existenz Gottes leugnet), daß dies einen Grund im persönlichen Leben hat. Die Existenz Gottes hat nämlich Folgen für das konkrete Leben der Menschen. Dadurch wird das Leben >ernst< und man sieht sich in der Verantwortung vor jemandem, der sich durch meine beliebten Ausreden und Ausflüchte nicht bestechen läßt. Ist es vieleicht das liebe A&A das Euch beunruhigt?

Trotz allem wünsche ich uns allen eine ruhige und erholsame Nacht!

liebe Grüße

Udo  

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Von Udo:

 

>weiter schreibst Du: >Huitzilopochtli (wohl Dein Fantasieproduckt) ist unser Schöpfer und nur ihm steht die Entscheidung zu über Leben und Tod<

Wenn für Dich der Huizilopochtli Dein Gott ist, wäre es mal sehr spannend für mich etwas über ihn zu erfahren! Könnte es sein liebe Lissie, daß Du Dich mit Deinen Ausführungen in einer Sackgasse befindest? Ich jedenfalls möchte mich nicht in Abhängigkeit von menschlichen Gedankengängen über wertes oder unwertes Leben begeben. Du vieleicht?<

 

Ein eindrucksvolles Beispiel christlicher Scheuklappen, Udo.

 

Ich wünsche dir herzlich, dass du wenigstens den Tellerrand findest.

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Auweia Udo,

 

>Deine Antwort: Solang ihr uns Nicht-Christen damit in Frieden läßt, wünsche ich Euch allen Spaß und alles Gute dieser Welt dabei.

Warum wehrst Du Dich gegen diese Ansicht? Ist es nicht so, daß auch ihr A&A Gründe für Euren Nichtglauben ins Felde führt, die einem Christen ganz schön zu schaffen machen? Wo bitte schön ist hier die Toleranz? <

 

Kannst Du nicht lesen? Reicht Dir denn nicht die Toleranz, daß ich jedem Gottgläubigen wirklich gönne, sich nach Gott zu richten, wo und wann immer er will? Das kann doch nicht Dein Ernst sein, daß Du verlangst, daß sich jemand, für den Euer Paulusprodukt samt Vater im Himmel Phatasiegespinste sind, auch noch danach richtet?

 

Mein Huitzilopochtli sollte lediglich ein Versuch sein, Dir klarzumachen, wie Eure Berufung auf "Gott" mitunter auf uns wirkt. Stell Dir mal vor, ich würde versuchen, Dir zu verkaufen, daß Huitzilopochtli will, daß jeder Mensch aktive Sterbehilfe in Anspruch nimmet. Na? Dämmerts? Genauso unsinnig kommt nunmal bei Nicht-Christen die Behauptung an "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen." (Dein Zitat).  Ich erwarte von KEINEM Gläubigen sich so zu verhalten, als gäbe es keinen Gott - warum wollt Ihr immer, daß die nichtgläubige Wlet sich so verhält, als gäbe es einen? Und schreit dann auch noch nach Toleranz?

 

>Man kann regelmäßig feststellen (zumal dann, wenn jemand intensiv und mithin sogar aggressiv die Existenz Gottes leugnet), daß dies einen Grund im persönlichen Leben hat. <

 

Richtig, den Mut ohne einen jenseitigen Haltegriff auszukommen, die Unfähigkeit sich auf beruhigende Vertröstungen auszuruhen und ein wenig Kenntnis von Kirchengeschichte und Glaubensevolution.

 

>Die Existenz Gottes hat nämlich Folgen für das konkrete Leben der Menschen. Dadurch wird das Leben >ernst< und man sieht sich in der Verantwortung vor jemandem, der sich durch meine beliebten Ausreden und Ausflüchte nicht bestechen läßt.<

 

Dasselbe gilt auch für das Nicht-Glauben an einen konfessionellen Gott. Das Leben wird ernst und weniger "kuschelig", man sieht sich in der Verantwortung vor sich selbst und der Welt, die sich durch beliebte Hoffnungsmacherei und Wunschdenken nicht bestechen läßt.

 

 

Ob mit oder Gott - ich wünsche uns auch allen eine ruhige und schöne und erholsame Nacht.

 

 

Liebe Grüße

 

 

Lissie

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Lieber Udo,

 

Mahner und mahnende Stimmen werden sicherlich gerne verdrängt und überhört und wenn das nicht gelingt schon auch mal zu Schweigen gebracht. Prophetenschicksal.

 

Hier im Forum ist das mit den Mahnern etwas anderes. Auch Mahnen will gekonnt sein. Die Propheten des A.T. haben sich auch nicht hingestellt und in schlechtem Hebräisch oder Aramäisch lauthals geschimpft. Sie waren gebildete, gut informierte Leute, nicht selten Beamte des Herrschers, die ihre Mahnungen wohl formulierten. Sie überlegten sich auch symbolische Handlungen, mit denen sie ihr Mahnen eindrucksvoller machten. Wer heute solches in der Kirche tut, zieht sich nicht selten den Vorwurf zu, er mache "Experimente", er verunstalte den Glauben, die Liturgie und was sonst noch alles.

 

Die Mahner im Forum kann ich schon wegen ihres Schreibstils nicht ernst nehmen, tut mir leid. Wer meint, etwas Wichtiges zu sagen zu haben, muß sich auch entsprechend ausdrücken. Klar und deutlich. Unsere Mahner bilden sich zwar ein, klare und deutliche Worte zu gebrauchen, dem ist aber nicht so. Ihre Argumentationsweise kommt nur selten über Stammtischniveau hinaus. Die Themen, die sie ansprechen, haben aber ein anderes Niveau verdient.

 

Die Mahner des Forums scheinen mir auch zu sehr nach rückwärts, in die vermeintlich besseren Zeiten orientiert zu sein. Zukunfsperspektiven sind ihnen nur auf traditioneller Basis möglich, Neuerungen sind ihnen automatisch verdächtig. Nicht selten ignorieren sie auch in einem langen Reifeprozess erarbeitete ernsthafte amtskirchliche Aussagen, nur weil sie eben nicht ihren Glaubensvorstellungen entsprechen. Dann ist eben das ganze Salz schal und lau und sie sind die einzigen mit voller Würzkraft. So geht das halt nicht.

 

Liebe Grüße,

Helmut

 

Übrigens: Am Ostermontag war unsere Pfarrwallfahrt. Ich habe viele eurer Gebete übernommen, vor allem die Litaneien. Danke nochmals.

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WeisserRabe

"In CHRISTUS haben Wir alles"(Apostelbriefe)

 

Also was solll uns den Die Moderne Bringen Helmut??

Solten wir lieber erst den alten Glaubensinn begreifen??

  "Das"fehlt doch heute!!

Wieso Zölibat,warum Erbsünde,wieso keine Priesterinnen,wieso Abendmahl,wieso,wieso,......viel Arbeit!!

Das ist auch eine frage des "Bodenpersonals".

Uns das was man allgemein als moder bezeichnet,höhlt

den Glauben aus!!

Früher war es wie es Früher war?!

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lieber "Bruder" Helmut,

danke für diesen schönen Beitrag. Leider sind bzw. waren die Mahner in unserem Forum in der Tat die ewig

Gestrigen und für mich somit nicht unbedingt ein Vorbild. Ich möchte mit meinem Beitrag die A&A-Fraktion nur ein wenig zum Nachdenken anregen. Vieleicht kommt ihnen doch noch die Erleuchtung?

P.S. habe Deine Wallfahrtsunterlagen an die Verantwortlichen in unserer Gemeinde weitergegeben. Vielen Dank dafür.

ganz lieben Gruß

Udo

 

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Zitat von udo am 23:12 - 22.April.2001

Ich möchte mit meinem Beitrag die A&A-Fraktion nur ein wenig zum Nachdenken anregen. Vieleicht kommt ihnen doch noch die Erleuchtung?

 

Lieber Udo,

 

die A&A-Fraktion denkt immer nach.

 

Im Gegensatz zu euch, die ihr immer nur das nach"plappert", was euch die Kirche vor"plappert" oder das nach"schreibt", was euch die Bibel "vorschreibt".

 

Nachdenkend

 

Pedrino

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Zitat von WeisserRabe am 23:09 - 22.April.2001

"In CHRISTUS haben Wir alles"(Apostelbriefe)

 

Also was solll uns den Die Moderne Bringen Helmut??

Solten wir lieber erst den alten Glaubensinn begreifen??

  "Das"fehlt doch heute!!

Wieso Zölibat,warum Erbsünde,wieso keine Priesterinnen,wieso Abendmahl,wieso,wieso,......viel Arbeit!!

Das ist auch eine frage des "Bodenpersonals".

Uns das was man allgemein als moder bezeichnet,höhlt

den Glauben aus!!

Früher war es wie es Früher war?!

 

 


 

Ja, weißer Rabe, da muß ich Dir Recht geben. Mit dem Bodenpersonal haperts in der Tat. Die Frage ist nur, wie lange schaut Gott noch wohlwollend zu? Natürlich sind Werte nicht beliebig austauschbar, wenn sie nicht dem Zeitgeist geopfert werden sollen, was sicher mitunder fatal wäre. Was der Kirche heute doch oftmals fehlt, sind  Geistliche die in Demut aber bestimmt für ihre Glaubensaussagen eintreten. Es ist halt leichter und nicht so nervig den Menschen nach ihrem Mund zu reden. Ich bezweifle ernsthaft das dies im Sinne Jesus Christus ist

Es grüßt

ein nachdenklicher

Udo

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Zitat von udo am 23:29 - 22.April.2001

Die Frage ist nur, wie lange schaut Gott noch wohlwollend zu?

 

Na lieber Udo,

 

dann schreib mal, wie sich dein Gott verhalten soll, wenn er nicht mehr "wohlwollend" zuschauen will.

 

Aber die wichtigere Frage ist, was mißfällt ihm eigentlich?

 

Setzen nicht Menschen die Regeln, die Gott nicht gefallen sollen?

 

Fragende Grüße

 

Pedrino

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Um es gleich klar zu sagen: Wer hierzu schlagkräftige Argumente von den >Gottesleugnern< erwartet, wird völlig enttäuscht. Es gibt sie nicht.

 

 

Weil es nichts gibt wo man "greifen" könnte. Gottes Existenz kann man weder widerlegen, noch beweisen, oder auch nur eindeutige Argumente finden die für einen (christlichen) Gott sprechen. Genauso ist es mit unsichtbaren Elefanten-Menschen, dem Bu-Mann oder Lissies Huitzilopochtli.

 

 


Es ist offensichtlich, daß der Schöpfer existiert und daß er überaus groß, mächtig und weise ist. Man müßte die einfachsten täglichen Erfahrungen und die gesamte Logik über den Haufen werfen, um das zu leugnen.

 

Dasselbe Dillema, das man bei der Entstehung des Universums aus dem Nichts hat, hat man auch bei einer Schöpfung durch Gott.

Eine höhere Intelligenz an den Anfang zu stellen bringt nix.

 

(Geändert von David um 13:18 - 23.April.2001)

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"Lissies" Huitzilopochtli ist ein Kriegsgott und mag gerne Menschenopfer.

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liebe Lissie,

mit Deiner Vorstellung von "Ideologie" kann ich nicht konform sein. Wenn eine Person in einer Wahnvorstellung eine prominente Person angreift, so hat dies nichts mit Gründen aus einer Ideologie handelnd zu tun, weil zu dieser Art zu Handeln überhaupt kein Grund bestand. Dasselbe war bei dem Papstattentat der Fall. Weder der Papst noch jemand anderes aus der Kurie hat dem Attentäter ein Leid zugefügt bzw. diskrimminiert. Ich denke im ersten Falle war geistige Verwirrung und im zweiten Falle rein politisch gefärbte Machtpolitik der Auslöser. Mit Mahnung hat das absolut nichts zu tun.

Zur Klarstellung: Ich will Dir Deinen Huitzilopochtli Gott nicht abspenstig machen. Das ist einzig und alleine Deine persönliche freie Entscheidung. Wenn Du denkst, daß der Glaube an den Schöpfer-Gott an den ich glaube, Dir einfach übergestülpt werden soll, so muß ich Dich in dieser Ansicht korrigieren. Mein Vorbild ist der menschgewordene Gott, Jesus Christus. Er lehrt, daß Gott die Freiheit jedes einzelnen Menschen als hohes Gut achtet. Somit zwingt Dich also niemand, auch ich nicht, diesen Glauben als für Dich verbindlich zu akzeptieren.

Der hypokratische Eid ist kein Produkt seiner Zeit. Wenn Du dies aus solcher Sicht siehst, dann sind alle Gesetze einschließlich die Grundgesetze Produkt ihrer Zeit. Wir Menschen erkennen eben im Laufe der Weltgeschichte was für unser Zusammenleben wichtig und unabwendbar ist. Im Laufe der Geschichte werden dann die Gesetze vieleicht etwas ergänzt, eben der neuen Gesellschaftsordnung angepaßt. Somit sind sie also nicht an eine bestimmte Zeitepoche gebunden. Wichtig  für mich dabei aber ist, daß in unseren Grundgesetzen die Hl. Zehn Gebote als Grundlage benutzt wurden.

lieben Gruß

Udo  

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