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Liebe deinen Nächsten wie dich selbst


Flo77

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22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,

23 Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.

24 Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

25 Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.

26 Wir wollen nicht prahlen, nicht miteinander streiten und einander nichts nachtragen.

 

12 Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!

13 Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!

14 Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.

15 In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

 

2 Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe

3 und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält.

4 Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist;

5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,

6 ein Gott und Vater aller

 

32 Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat. 5,1 Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder

2 und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt.

 

11 Du aber, ein Mann Gottes, flieh vor all dem. Strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut.

 

22 Flieh vor den Begierden der Jugend; strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe und Frieden, zusammen mit all denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.

23 Lass dich nicht auf törichte und unsinnige Auseinandersetzungen ein; du weißt, dass sie nur zu Streit führen.

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43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,

45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?

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28 Ein Schriftgelehrter hatte ihrem Streit zugehört; und da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen antwortete, ging er zu ihm hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?

29 Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.

30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.

31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.(Mk, 12, 28-31)

 

Das ist der Zwiespalt für viele. Iss ja auch schwierig das zu vereinigen. :blink:

Edited by lara
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Das ist der Zwiespalt für viele. Iss ja auch schwierig das zu vereinigen. :blink:

Welcher Zwiespalt ist hier gemeint?

 

Der Zwiespalt zwischen Gottesliebe und Nächstenliebe?

0der zwischen Nächstenliebe und Eigenliebe?

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Ich habe einmal in einer Predigt gehört, Martin Buber habe eine entsprechende Stelle im AT übersetzt: liebe deinen Nächsten, denn er ist wie du selbst.

 

Ich kann nicht beurteilen, ob der Text an dieser Stelle das sprachlich "hergibt", aber eine Schwierigkeit würde dadurch wegfallen. Aber auch anders gesehen: wer sich selbst nichts Gutes tut oder nichts Schönes gönnt, wird das auch Anderen nicht tun.

 

Elisabeth

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Das ist der Zwiespalt für viele. Iss ja auch schwierig das zu vereinigen.  :P

Welcher Zwiespalt ist hier gemeint?

 

Der Zwiespalt zwischen Gottesliebe und Nächstenliebe?

0der zwischen Nächstenliebe und Eigenliebe?

Gemeint war: der Zwiespalt zwischen Gottes- und Nächstenliebe.

 

Den Zwiespalt zwischen Nächsten- und Eigenliebe setze ich als allgemein bekannt voraus. :blink:

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Lara,

 

könntest du das Problem der Unvereinbarkeit von Gottes- und Nächstenliebe mal konkreter darstellen. Da sehe keine grundsätzliche Schwierigkeit. Liegt das an meinem Gottesbild, an meinem Menschenbild oder an einem Mangel an Sensibilität für diese Frage?

 

*grübel, grübel*

 

Elisabeth

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könntest du das Problem der Unvereinbarkeit von Gottes- und Nächstenliebe mal konkreter darstellen. Da sehe keine grundsätzliche Schwierigkeit. Liegt das an meinem Gottesbild, an meinem Menschenbild oder an einem Mangel an Sensibilität für diese Frage?

Von Unvereinbarkeit habe ich nichts geschrieben. Nur manchmal kann es einen Zwiespalt geben zwischen dem, was man Gott schuldet, sei es aus Liebe, aus Respekt, aus Wahrhaftigkeit und dem, was man als sichtbares Zeichen für Nächstenliebe setzen kann.

 

Mal ein ganz martialisches Beispiel: Früher fand man es besser für ein Kind, wenn es stirbt, als dass es dem Teufel gehört. (Was auch immer sich die armen Leute damals darunter vorstellten.) Da wurde die "Gottesliebe" höher angesetzt als die Nächstenliebe.

 

Heute wird oft geglaubt: Nächstenliebe=Gottesliebe. D.h. wer etwas aus Nächstenliebe tut, hat damit in jedem Fall die Forderung der Gottesliebe erfüllt. - Ich sehe aber manchmal noch einen Unterschied zwischen beiden, der in konkreten Alltagssituationen zu einem Zwiespalt führt.

 

Hoffentlich habe ich mich jetzt klarer ausgedrückt. :blink:

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In seiner Predigt betonte unser Priester, dass jemand, der an einem Sonntag zu Hause für einen Kranken sorgt, besser nicht die Messe besuchen soll - Krankenpflege sei in diesem Fall der wichtigere Gottesdienst.

 

Solche und ähnliche Situationen können durchaus zu einem Gewissenskonflikt zwischen Gottes- und Nächstenliebe führen, denn Nächstenliebe ist zwar immer auch Gottesliebe, aber Gottesliebe geht darüber noch hinaus (z.B. Ehrfurcht und Demut).

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Darf man sich in solchen Fällen nicht an das Wort Jesu halten: "Was ihr dem Geringsten unter meinen Brüdern getan habt, habt ihr mir getan?"

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In seiner Predigt betonte unser Priester, dass jemand, der an einem Sonntag zu Hause für einen Kranken sorgt, besser nicht die Messe besuchen soll - Krankenpflege sei in diesem Fall der wichtigere Gottesdienst.

Einer unserer Priester hat für diese "Sünde" sogar die Absolution verweigert, weil die Sünde keine solche war.

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Den Zwiespalt zwischen Nächsten- und Eigenliebe setze ich als allgemein bekannt voraus. :blink:

Könntest Du trotzdem nochmal kurz drauf eingehen?

 

Dieser Zwiespalt ist mir leider kein Begriff. :)

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