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Christus und Evolution


Steffen

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"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist."

(Christus als Alpha)

 

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht umfaßt. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war, sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt....

UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN UND HAT UNTER UNS GEWOHNT"

und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

 

(die Fülle der Zeiten)

 

"Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist, aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, daß ein Mensch auf die Welt gekommen ist. So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen, dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude (Joh. 16,21ff.)

"Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden."

(Christus als Omega)

 

 

 

"Zitat von Steffen am 18:23 - 21.März.2001

 

"Das (die freie Liebe der menschen zu Gott) fehlt der Schöpfung noch zur Vollendung. Am Anfang das Wort, das alles schuf und am Ende das Wort, auf das hin die Menschen die Schöpfung vollendet haben. "

 

 

 

                 

 

(Geändert von Steffen um 13:08 - 26.März.2001)

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Lieber Steffen,

 

danke für den Link zu den Seiten des von mir hochverehrten, wahrscheinlich wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts.

 

Auch wenn er bereits 1955 gestorben ist, so lassen sich die nachfolgenden Entdeckungen weitgehend mit seinem Weltbild in Einklang bringen.

 

Mit freundlichen Grüssen   vom Zwilling

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Lieber Steffen,

 

ist die Zeit schon reif ?

Auf diesen Thread bin ich sehr gespannt.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Hallo,

 

Der Mensch und sein geistiger Entwicklungsprozess:

 

Schöpfung  -  Christus und Evolution - Evolution.

 

Gut Ding brauch Weile

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Lieber Steffen,

 

wenn man dein Eingangsposting der Wortwolkigkeit entkleidet, dann steht da noch:

 

"Johannes war das Vorprogramm zu Jesus Auftritt." und

" Gebären tut zwar weh, aber das Ergebnis macht Spaß."

 

Mit deinem letzten eigenen Zitat konnte ich auch jetzt nichts anfangen.

 

Und? Was will der Dichter damit sagen?

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Lieber Steffen,

 

mir gehts wie Ute, ich kann nicht so recht erkennen, was Dein Posting soll. Bitte näher erklären !

 

Auf eins möchte ich Dich allerdings hinweisen, Du schreibst:

 

>>Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.<<

 

Eins ist jedenfalls klar, Johannes hat versagt, denn die meisten Menschen glauben nicht an diese Religion und zusätzlich kann man erkennen, daß der Gott Jahwe ursprünglich einmal einer der vielen Sonnengötter war.

 

Grüße Harry

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Ute, d.h.

daß Christus Anfang, Mitte und Ende der Geschichte ist.

Mir geht es hier v.a. um das letzte: Christus als Ziel der Evolution.

Wohin führt Deiner Meinung nach die Evolution?

Welche Auswirkungen haben die Gesetze der Evolution auf die Zukunft der Menschheit?

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wenn es auch hier nicht hingehört:

Jahwe hat nichts mit dem Sonnengott zu tun.

Die ganzen Sonnenmetaphern (Sonne der Gerechtigkeit....) kamen später.Schon die juden haben sich dagegen gewehrt, daß die Sonne, die ja auch nur ein Geschöpf ist, mit Gott gleichgesetzt wird.

Dazu empfehlen kann ich Hugo Rahners "Griechische Mytehn in christlicher Deutung", wo genau diese Fragen geradezu exzessiv abgehandelt werden.

Harry, glaub mir einfach, Jahwe war kein Sonnengott.

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P.S.: Die Lichtmetaphern gibt es in jeder Religion, u.a. im Buddhismus zur Beschreibung der Transzendenz. Es hat also überhaupt nichts mit einem Sonnenkult zu tun, sondern ist lediglich eine weltliche Analogie.

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Zitat von Steffen am 18:27 - 26.März.2001

Ute, d.h.

daß Christus Anfang, Mitte und Ende der Geschichte ist.

Mir geht es hier v.a. um das letzte: Christus als Ziel der Evolution.

Wohin führt Deiner Meinung nach die Evolution?

Welche Auswirkungen haben die Gesetze der Evolution auf die Zukunft der Menschheit?


 

Steffen,

 

ich habe vermutet, dass du das damit ausdrücken wolltest. Wieder eine wortwolkige Behauptung. Aber ich wiederhole mich damit auch.

 

Ich habe keine Meinung darüber, wohin die Evolution führt. Sie ist kein Weg, der bereits fertig gebahnt ist.

 

Und so weiß ich auch nicht (=kann ich nicht wissen), wo die Zukunft der Menschheit noch des Restes der Welt liegt.

 

Wenn's mich stark interessiert, dann frag ich mal bei dir nach.

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Was aber, wenn die Gesetzmäßigkeiten automatisch zu einer bestimmten Form hinführen?

Folgt nicht aus den Gestzen der Evolution ein bestimmtes Aussehen (z.B. Komplexität...)?

 

(Geändert von Steffen um 19:31 - 26.März.2001)

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Welche Auswirkungen haben z.B. das immer gedrängtere zusammenleben oder das zusammenwachsen (Die Welt ist ein Dorf)?

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Lieber Steffen,

 

>Was aber, wenn die Gesetzmäßigkeiten automatisch zu einer bestimmten Form hinführen?<

 

Es deutet bisher nichts darauf hin. Deshalb: weshalb sollten wir uns Gedanken darüber machen?

 

>Folgt nicht aus den Gestzen der Evolution ein bestimmtes Aussehen (z.B. Komplexität...)?<

 

Ja klar. Warum sonst haben intelligente Menschen doppelt bis dreifach so große Köpfe wie dumme? Oder andere wieder haben Haare auf den Zähnen. Eindeutig ein durch Evolutionsgesetze bestimmtes Aussehen. Da musst du wohl Recht haben.

 

>Welche Auswirkungen haben z.B. das immer gedrängtere zusammenleben oder das zusammenwachsen (Die Welt ist ein Dorf)?<

 

Ich schätze, wir werden irgendwann einen Klebstoff entwickeln, der uns untrennbar zusammenfügt, um Platz zu sparen. Das wäre ebenfalls teleologisch.

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Hallo Steffen,

 

die Sache mit dem Sonnengott will ich nicht weiter vertiefen, aber daß soviele Leute schon in der Bibel auf Berge steigen, um Gott näher zu sein, sollte zumindestens zu denken geben, genauso wie die Tatsache, daß Gott immer wieder mit Licht zusammengebracht wird.

 

Aber jetzt zur Evolution:

 

Einer der am meisten geäußerten falschen Annahmen über die Evolution ist, daß sie ein Ziel oder eine Richtung verfolgt. Das ist eindeutig nicht so !

 

Man sieht es schon daran, daß nachwievor die meisten Lebewesen Einzeller sind. Die komplexeren mehrzelligen Lebewesen sind dagegen zahlenmäßig fast vernachlässigbar. In einer handvoll Erde befinden sich mehr Einzeller, als Menschen auf der Erde.

 

Die absolut meisten Lebewesen entwickeln sich also nicht zu größerer Komplexität, Intelligenz oder ähnlichem. Der Mensch ist kein Ziel und auch kein vorhersagbares Ergebnis der Evolution. Genauso könnte man auch Giraffen, Ratten, Käfer, Frösche oder Colibakterien etc. als Ziel definieren.

 

Grüße Harry

 

PS: Sehr schöne Bücher dazu hat z.B. Stephen Jay Gould geschrieben. Erst war die Erde der Mittelpunkt der Welt und dann hat man lange den Mensch als Mittelpunkt des Tier- und Planzenreichs angesehen. Aber von beiden Vorstellungen sollte man sich lösen, denn sie sind absolut falsch !

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Zitat von harry am 12:16 - 28.März.2001

 

Einer der am meisten geäußerten falschen Annahmen über die Evolution ist, daß sie ein Ziel oder eine Richtung verfolgt. Das ist eindeutig nicht so !

Man sieht es schon daran, daß nachwievor die meisten Lebewesen Einzeller sind. Die komplexeren mehrzelligen Lebewesen sind dagegen zahlenmäßig fast vernachlässigbar. In einer handvoll Erde befinden sich mehr Einzeller, als Menschen auf der Erde.

Die absolut meisten Lebewesen entwickeln sich also nicht zu größerer Komplexität, Intelligenz oder ähnlichem. Der Mensch ist kein Ziel und auch kein vorhersagbares Ergebnis der Evolution. Genauso könnte man auch Giraffen, Ratten, Käfer, Frösche oder Colibakterien etc. als Ziel definieren.

Lieber Harry,

 

die angeführten Beispiele zeigen nicht, dass die Evolution kein Ziel hat, sondern nur, dass bestimmte Ziele nicht auftreten (z.B. dass alles auf den Menschen zuläuft).

 

Einen wissenschaftlichen Beweis dafür zu liefern, dass kein Ziel verfolgt wird, scheint mir sogar unmöglich zu sein. Das gilt insbesondere für Ziele, die uns bisher noch gar nicht in den Sinn gekommen sind.

 

Ich hatte vor einiger Zeit in anderen Threads ein Ziel angenommen, das von deinen Beispielen nicht im geringsten abgedeckt wird, nämlich, dass irgendwann in diesem Universum Wesen entstehen, die ein religiöses Bewußtsein besitzen, z.B Begriffe wie Gut und Böse unterscheiden können.

 

Ich habe sogar einige Voraussetzungen dafür angegeben, die ein Kosmos besitzen muss, damit so etwas möglich ist. Es ist natürlich nicht verwunderlich, dass unser Kosmos diese Voraussetzungen besitzt. Interessant ist jedoch, dass über die bekannte exakte Abstimmung der Naturgesetze um Leben zu ermöglichen, auch so etwas wie die Zufallsprinzipien der biologischen Evolution, die Heisenbergsche Unschärferelation und die nicht Nachweisbarkeit des "Schöpfers" gehören.

 

Da man Letzteres ähnlich wie die Unmöglichkeit von Zeitreisen und Verschmelzung von religionsbegabten Gehirnen als kennzeichnend auf Dauer voraussagen kann (um diese Fähigkeit zur Religion nicht zu verlieren) lassen sich eventuell sogar Tests entwickeln, die eine solche Zielvorgabe des Universums indirekt belegen könnten.

 

Zumindest handelt es sich bei der Annahme: unser religiöses Bewußtsein ist als Ziel der kosmischen Evolution gewollt, um eine Mindestannahme aller monotheistischen Religionen, die ich naturwissenschaftlich als weder beweisbar (da auch der Wollende nicht beweisbar ist) noch als widerlegbar ansehe und schon gar nicht als bereits widerlegt.

 

Mit freundlichen Grüssen vom Zwilling

 

 

 

(Geändert von Zwilling um 12:10 - 30.März.2001)

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Das Ziel der kosmischen Evolution ist die Behinderung der Castor-Transporte. Dass das noch keiner gemerkt hat, wundert mich.

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Zitat von Zwilling am 21:50 - 29.März.2001

 

Hallo Zwilling,

 

"die angeführten Beispiele zeigen nicht, dass die Evolution kein Ziel hat, sondern nur, dass bestimmte Ziele nicht auftreten (z.B. dass alles auf den Menschen zuläuft)."

 

Der Mensch hat durch seine Denkfähigkeit Ziele,

die Natur und hier die Evolution kann nicht denken.

 

"Ich hatte vor einiger Zeit in anderen Threads ein Ziel angenommen, das von deinen Beispielen nicht im geringsten abgedeckt wird, nämlich, dass irgendwann in diesem Universum Wesen entstehen, die ein religiöses Bewußtsein besitzen, z.B Begriffe wie Gut und Böse unterscheiden können."

 

Wer oder was sollte denn dieses Wesen als Ziel gehabt haben.

Für das Universum gilt das gleiche wie für die Natur. Zum anderen ist die Natur ein Teil des Universums.

 

"Ich habe sogar einige Voraussetzungen dafür angegeben, die ein Kosmos besitzen muss, damit so etwas möglich ist. Es ist natürlich nicht verwunderlich, dass unser Kosmos diese Voraussetzungen besitzt."

 

Für das Universum ist nichts verwunderlich bzw. wunderlich.

Auch dieses Sichtweise gibt es nur beim menschlichen Verstand.

 

"Interessant ist jedoch, dass über die bekannte exakte Abstimmung der Naturgesetze um Leben zu ermöglichen, auch so etwas wie die Zufallsprinzipien der biologischen Evolution, die Heisenbergsche Unschärferelation und die nicht Nachweisbarkeit des "Schöpfers" gehören.

 

Da man Letzteres ähnlich wie die Unmöglichkeit von Zeitreisen und Verschmelzung von religionsbegabten Gehirnen als kennzeichnend auf Dauer voraussagen kann (um diese Fähigkeit zur Religion nicht zu verlieren) lassen sich eventuell sogar Tests entwickeln, die eine solche Zielvorgabe des Universums indirekt belegen könnten."

 

Jetzt reicht eigentlich das Kopfschütteln.

 

"Zumindest handelt es sich bei der Annahme: unser religiöses Bewußtsein ist als Ziel der kosmischen Evolution gewollt, um eine Mindestannahme aller monotheistischen Religionen"

 

Dieser Grössenwahnsinn in Bezug auf die Bedeutung des Menschen ist ja schon nicht mehr zu überbieten.

Die Naturkatastrophen zeigen jährlich, wie bedeutungslos der Mensch für die Natur ist. Wäre dies nicht so, so würden nicht immer Hunderttausende dadurch zu Tode kommen.

Das Universum "kümmert" sich noch weniger um die Menschen (bei den Milliarden von Galaxien mit Milliarden von Sternen). Grössenwahn ist auch eine Eigenheit des menschlichen Denkens.

 

Pedrino

 

 

 

(Geändert von pedrino um 20:12 - 30.März.2001)

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Nagut, dann eben nicht die Behinderung der Castor-Transporte, sondern der Größenwahn.

 

electric-lou.gif

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