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Das VATER UNSER


Bruno-Maria Schulz

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Bruno-Maria Schulz

Das VATER UNSER

ist das allumfassendste Gebet, das zu beten -nicht zu sprechen- uns von Zeit zu Zeit; wenn im Wissen um die Gottnähe gebetet, Stärkung und Rettung aus höchster Not nicht nur verspricht, sondern gibt. Die 9 Sätze bzw Bitten daraus, besprach ich mit vielen Theologen und mit Gott verbundenen Menschen. Es wäre schön, Euer Interesse zu finden:

 

Nicht dieses Gebet selbst gibt uns Hilfe, sondern der einzig lebendige Gott, den wir in diesem Gebet zu finden suchen.

 

Es beginnt mit VATER UNSER. Wir haben also die Erlaubnis, Gott als UNSER VATER anzusprechen. Kein Herrscher gab jemals seinen Untertanen diese Erlaubnis, und was für ein Hanswurst ist ein Kaiser gegen Gott. Gott aber, dürfen wir mit VATER ansprechen. Tun wir's mit tausend Freuden!

 

Christus hat uns mehrfach gesagt, DER VATER WIRD EUCH GEBEN, WORUM IHR IHN BITTET. Bitten wir also unseren Vater im Himmel mit allem Herzensverstand den wir haben darum; mit Gott und in Gott leben zu dürfen um einst auf ewig bei Gott zu sein!

Bei Matthäus lesen wir, dass Gott weiß was wir brauchen, bevor wir Ihn darum bitten und Er es uns geben wird, wenn wir Ihn darum bit-ten. Christus ist unser Bürge dafür. Bitten wir auch um die Erkenntnis zu erfassen was wir brauchen und nicht wie ein Kind oftmals unbedachte Wünsche erbitten, die uns schaden würden.

 

Ein Freund sagte mir; ok. - dann bitte ich um einen Lottogewinn. Solches wäre ohne Frage schrecklicher Unsinn. Würden wir um einen Lottogewinn bitten, wenn wir plötz-lich Angesicht zu Angesicht Gott gegenüberstehen würden? Ganz gewiß nicht.

 

Jeder der Gott gesehen hätte und die unendliche Herrlichkeit des Reiches Gottes in die wir einzugehen bestimmt sind, würde vielmehr bitten um die Gnade Gottes mit Ihm und in Ihm leben zu dürfen; um ein seinen Leistungen entsprechend gutes Leben, um Hilfe in der Beachtung der beiden Gebote der Gottes- und Nächstenliebe, Schätze zu sammeln im Himmel, um zu gegebener Zeit dort weiter zu leben; in der unermesslichen Herrlichkeit Gottes.

 

Ein unvernünftiges Tier bittet um den leckeren Giftbrocken. Die Erkenntnis, dass der Teufel solche für uns ausgelegt hat, finden wir ebenfalls in der Bibel und im Gebet das wir beginnen mit UNSER VATER.

 

Fortsetzung folgt mit dem zweiten Satz: Der Du bist im Himmel.

 

BMS

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Erst einmal: Ich finde den Thread sehr gut, denn ich habe mir schon oft Gedanken über dieses Gebet gemacht und würde mich gerne mal mit anderen Christen darüber austauschen.

Es beginnt mit VATER UNSER. Wir haben also die Erlaubnis, Gott als UNSER VATER anzusprechen. Kein Herrscher gab jemals seinen Untertanen diese Erlaubnis, und was für ein Hanswurst ist ein Kaiser gegen Gott. Gott aber, dürfen wir mit VATER ansprechen. Tun wir's mit tausend Freuden!

Was ist ein Herrscher gegen meinen Vater? Natürlich bedeutet mir mein Vater mehr als ein Herrscher. Da Gott aber der Vater aller Dinge ist, ist es natürlich ihn mit Vater anzusprechen, finde ich.

Meine Erfahrung des Bittens: Sinnvolle Bitten sind meistens erfüllt worden. Wenn nicht, suche ich den Grund dafür zunächst mal bei mir. Meistens merke ich im Laufe der Zeit, dass es einen Grund dafür gibt, dass die Bitte nicht erhört worden ist und es mir besser geht, ohne das der Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

Ich habe gelernt zu vertrauen und abzuwarten. Auch wenn es manchmal schwer fällt.

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Bruno-Maria Schulz

Das Vater Unser 2. Teil DER DU BIST IM HIMMEL

 

wir beten weiter im Vater User und bekennen:

 

DER DU BIST IM HIMMEL.

 

Wir bekennen also mit DU BIST, dass Gott unser Vater im Himmel wirklich und tatsächlich lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit in der Trinität mit dem Sohn und dem Geist Gottes und das der Allerhöchst und einzige Gott durch den Glauben und das Gebet mit uns verbunden ist.

 

Du BIST!

Ich weiß also um Gottes Sein in dem Ort, den wir, weil wir ihn nicht fassen können - schlicht als Himmel bezeichnen - um dessen Existenz uns aber von Christus berichtet wurde.

Von Christus, aus dem Willen Gottes heraus gezeugte nicht geschaffene, Sohn Gottes.

Dem aus unendlicher Liebe zu uns Menschen, menschgewordenem Sohn Gottes, der war Ewigkeiten vor Seiner Menschwerdung und sein wird in alle Ewigkeit.

 

Das sind weder Phrasen noch gelernte Worte, die wir da denken und beten wie uns Jesus Christus lehrte, sondern Offenbarung Gottes, durch Jesus Christus, der die Offenbarung Gottes war.

 

Gott, den ich Dich Vater nennen darf - Du BIST im Himmel -

 

Das ist bereits der größte Teil des Glaubensbekenntnisses und birgt längst in sich: Erkenntnis des Seins des Dreieinigen Gottes.

 

Eine alte Bäuerin sagte mir einmal so um 1947 und sie ist längst bei Gott:

Wenn du betest, so bete stets im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, dann wird Gott bei dir sein.

Jesus der Christus sagte, wenn Ihr meinem Vater in meinem Namen bittet, so wird euch gegeben werden.

 

 

BMS

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Hallo zusammen,

 

gute idee einen eher meditativen Threat zu öffnen. Interessant ist das Thema. Das Vater Unser ist das Grundgebet der Christenheit. Es ist das Gebetdas wirklich alle Christen vereint.

 

 

Vater unser

 

Mit dem "Vater-Gott" tue ich mir schwer. Nicht das ich Hemmungen habe Gott als Vater anzusprechen und anzusehen. Nein es ist viel mehr so, das ich Hemmungen habe, Gott den Vater anzusprechen. Vielleicht ist das ein Relikt meiner Kindheit. Trotzdem bin ich Froh mit in Gott- Vater einen Vater zu haben, der mich nie verläßt, der da ist.

 

Der du bist im Himmel

 

Der Himmel, dieses unendlich weite Gebilde über uns und um uns herum. Wer schon einmal geflogen ist, hat gesehen und gespürt wie Groß dieser Himmel ist. Und dort ist Gott. Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist. Das gibt dem ersten Punkt eine ungeheure Verstärkung. Gott ist bei mit, Gott ist über mir. Überall, so wie der Himmel überall ist. Gott Vater, dieser unendlich liebende und unendlich treue Vater ist so unendlich Groß, das der Himmel allein ihn fassen kann.

 

 

Gruß!

Frank

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Bruno-Maria Schulz

Danke Frank und Utah für euere sehr gute Begleitung bei unserem Weg durch dies Gebet.

 

Alle hier und auch euere Freunde sind eingeladen das Gebet das uns Jesus gab zu durchleben.

 

Frank; das grenzenlose Glück und die unsagbare Freude ist ja eben, dass uns Jesus Christus nicht nur nahe legte, sondern geradezu auflegte ALS BEDINGUNG, Gott Vater, als UNSEREN VATER anzusprechen. Tun wir es also mit tausend Freuden weil wir es aufgetragen bekamen von Jesus Christus, weil es Tatsache ist, weil Gott uns bei sich haben möchte, weil Er uns liebt.

 

Denken wir dabei stets daran, dass wir erst beten dürfen, wenn wir unserem Nächsten verziehen haben, denn Jesus Christus sagt auch m Markusevangelium 11,26 ...wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, denn wenn ihr nicht vergebt, dann wird euch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen auch nicht vergeben und ihr habt keinen Zugang zu euerem Vater im Himmel.

 

Jesus Christus geht in seinem kompromisslosen Vortragen wer unser Vater ist sogar so weit, dass wir sehr tief in Gebet eindringen ,müssen um Ihn zu verstehen mit:

Mt 23,9 ...ihr sollt niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.

 

Dieser heilige Satz brachte zu Anfang der Forenzeit großen Aufruhr unter Denen, die Sätze sehen, aber sie mit Freude missdeuten.

Jede Missdeutung scheitert aber an zB. auch Eph 6,2: Ehre deinen Vater und deine Mutter: Das ist ein Hauptgebot, und ihm folgt die Verheißung............

 

Ich erlaube mir, gleich den 3. Teil des Gebetes hier nachzustellen.

 

Euer

Bruno

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Bruno-Maria Schulz

Vater Unser 3. Teil - GEHEILIGT WERDE DEIN NAME

 

GEHEILIGT WERDE DEIN NAME

dies versprechen wir Gott täglich im Vater Unser. Tun wir es.

Geheiligt werde Dein Name ist Mahnung Jesu Christi an uns, den Namen Gottes nicht unehrenhaft im Munde zu führen; Gottes Name nie anders, als im Gebet und Ehrfurcht auszusprechen. In Ehrfurcht - in Gottesfurcht.

 

Gottesfurcht ist nicht Furcht vor Gott, sondern die Furcht, Gottes Liebe leichtfertig auf's Spiel zu setzen - sie zu verlieren.

 

Wie verletzend ist lästerliches Reden über Andere. Wie ungleich schlimmer, den Namen unseres Schöpfers zu verunehren. Gott der Allmächtige Herrscher; Schöpfer des Himmels und der Erde, kann nicht zulassen, dass wir SEINEN Namen spaßeshalber oder im Zorn gebrauchen; wegen Nichtigkeiten ACH DU LIEBER GOTT, wegen Quatsch -MEIN GOTT- rufen. Die Namen Gott und Jesus werden so oft in den läppischsten Gelegenheiten und sogar im Zorn ausgesprochen.

 

Jeder muss unbedingt wissen, welche Gotteslästerung dies bedeutet. Das ist keineswegs so harmlos wie angenommen.

Es ist harmlos für Stupide, die es nicht besser wissen!. Nicht aber für Wissende.

 

In kaiserlichen Zeiten wurde die herablassende Namensaussprechung des Herrschers mit dem Tode bestraft. Bis 1914 war unehrenhafte Nennung des Namens Kaiser Wilhelm I. u. II Majestätsbeleidigung; wurde unnachsichtig hart geahndet.

 

Was ist ein heute albern wirkender Kaiser oder König? Wie viel mehr Vergehen ist dies mit dem Namen des ewigen Gottes! Des Gottes, der über unser Sein oder Nichtsein befindet, vor uns war und nach uns sein wird, uns liebt und an Seiner Ewigkeit teilhaben lassen will - sofern wir an Ihn glauben.

 

BMS

Edited by Bruno-Maria Schulz
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Bruno-Maria Schulz

Das Vater unser 4. Teil ZU UNS KOMME DEIN REICH

________________________________________

und weiter beten wir wie Christus uns lehrte:

 

>ZU UNS KOMME DEIN REICH< in dem Wissen, dass Gott über Christus sein Kommen angekündigte zum Jüngsten Tag. Dem Tag, wo Jesus Christus wiederkommen wird, sitzend zur Rechten Gottes, um zu richten und um das Reich Gottes als allein existent - ohne Welt und ohne Hölle in Ewigkeit zu etablieren.

OHNE HÖLLE ist gewagt zu vermuten, aber längst nicht so gewagt wie einige Theologen, die die Hölle bezweifeln, deren Realität von Jesus Christus vielfach bestätigt ist.

=======================

Man erlaube mir hier eine kleine Privatmeinung, die zu 99,9% falsch sein wird, nämlich die, dass die Hölle - wenn dann nicht samt Insassen vernichtet, in der Hemisphäre vollkommener Vergessenheit sein wird. Jesus sprach von EWIGER Verdammnis, also nie endender Hölle. Meiner völlig nebensächlichen Meinung nach, könnte ein Weiterexistieren der Hölle nach dem Tag des Endgerichtes und der alleinigen Existenz des Reiches Gottes, nur in vollkommener Unerreichbarkeit liegen - in ewig sich vergrößernder Entfernung. Aber vergesst das gleich wieder - es ist ein Gedankensplitter eines unserer theol. Gespräche - ohne jede Gültigkeit.

=======================

Wir, die wir - falls das Jüngste Gericht nicht noch in unserer Lebenszeit stattfindet - vorher sterben werden, hoffen, wie jene Verstorbenen vor uns, die Gott sehen aber noch nicht in Seinem Reich leben dürfen (Fegfeuer oder Purgatorium), in das ewige Reich Gottes einzugehen, wie Christus versprach dem Schächer neben Ihm am Kreuz.

 

NOCH HEUTE WIRST DU MIT MIR BEI MEINEM VATER SEIN sagte Jesus dem rechtens zum Tod verurteilten Scheusal, dem nur sein Glaube geholfen hatte und dem Christus wegen seines Glaubens verzieh.

 

NOCH HEUTE - nicht irgendwann, sondern NOCH HEUTE sagte Christus zu diesem Mörder, der spät, aber am Tag seines Todes Christus erkannte; seine übergroße Schuld bekannte.

Dieser Mensch hatte nun endlich Christus erkannt und fand Fürsprache in Jesus Christus vor Seinem Vater.

 

Jesus, der ganz Gott UND ganz Mensch war, ganz Mensch sein musste in der Stunde seines Todes am Karfreitag, als Er rief:

VATER, VATER, WARUM HAST DU MICH VERLASSEN.

 

Dieses Verlassensein von Gott, machte Jesus Christus zum Menschen, zu dem Gott sich entäußert hatte. Zum Menschen, der unser schmerzhaftes Gefühl der Gottferne kennt. Zum Menschen, der wenn Er sagt >NOCH HEUTE< dies in den Stunden des gleichen Tages meint, und nicht in irgendwelchen Ewigkeiten.

NOCH HEUTE

sagt uns deutlich, wann wir Gott sehen; nämlich am Tage unseres Sterbens. Am Tage da wir gerufen werden; dem Tag den Gott uns bestimmt hat - nicht den wir bestimmen dürfen!

 

Wir bitten mit DEIN REICH KOMME, dass Gottes Reich bereits hier auf der Welt spürbar wird.

Dies würde durchaus Realitäte, wenn wir; wenn die Welt nach den Geboten Gottes, dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe lebte. Gottes Reich berühre uns - nicht das Reich und das Wirken des Teufels, der zu oft (von uns) zum Fürsten der Welt ermächtigt wird - durch unseren Unglauben.

 

Gottes Reich kommt in jedem Fall über die Welt, wenn Christus am Ende der Zeit wiederkommt um zu richten, um Gottes Werk und Ratschluss zu vollziehen und zu vollenden.

Und wir werden leben im Reich Gottes das mit dem Wirken Jesu bereits anbrach, als Jesus uns sagte:

Im Haus Meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte Ich euch dann gesagt: ICH GEHE, UM EINEN PLATZ FÜR EUCH VORZUBEREITEN?

 

Dein Reich komme,

ist somit unsere ausgestreckte Hand zu Jesu Hand, die Er nie zurückzieht, wie aber um so öfter ausschlagen.

 

BMS

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Tach auch,

 

Geheiligt werde dein Name

 

Gottes Name ist mit bedacht auszusprechen, wohl wahr. Wenn meine Freundin und ich uns streiten (was gott sei Dank zur Zeit nicht mehr so oft vorkommt) fällt wenn die Situation ganz zerfahren ist der Satz "Herrgott noch mal ist denn das so schwer zu begreifen" das sind Situationenn die dann auch total zerfahren sind, dann ist es fünf vor zwölf, drei sekunden bevor die Gewalt pyhsisch wird. Ich gehe dann um es nicht weiter eskalieren zu lassen. Darauf bin ich nicht sonderlich Stolz. Es soll nur zeigen, wass passiert, wenn man Gott als Waffe mißbraucht. Wo Gott als Waffe mißbraucht wird, sei es bewußt (siehe 11.9.) oder unbewußt in rage (siehe oben), versündigt man sich, versündige ich mich an seiner Liebe. Dann stirbt etwas von seiner Liebe.

 

Geheiligt werde dein Name, ist ausruf und verpflichtung zugleich. Im Textkontext des Gebetes soll es Lobpreis sein (reine Vermutung eines theol. Laien). Geleichzeitig ist es aber auch Verpflichtung an mich, seinen Namen durch mein reden denken und tun zu heiligen.

 

Trotzdem sehe ich das lockerer. Gott sieht in unsere Herzen und kennt unsere Motive und Absichten. Wenn ich ironisch vom "Großen Boß" und vom "Juniorchef" rede, geschieht das eingedenk des nötigen respekts vor Gott. Ich rede ihn so nicht an, Gott ist der Vater und Jesus unser Freund und Bruder.

Um Mißverständnisse vorzubeugen möchte ich das an volgendem Beispiel illustrieren: Kurz vor Weihnachten hatte ich eine schwierige Medizin Schulaufgabe, ich hatte wenig gelernt, in der Aufgabe ging es mir nicht sonderlich gut, und meinte nach der Schulaufgabe zu meiner Banknachbarin, das die wohl versiebt sei. Nach Weihnachtsferien und Praktikum bekamen wir die Aufgabe zurück und siehe da es war eine zwei. Christine fragte mich: "Wie war das mit Aufgabe vergeigt?", meine Antwort: "Da hatte sicherlich der Große Boß seine Finger im Spiel"

Ich denke Gott interessiert sich weniger für unsere Worte, sondern mehr für unsere Gedanken.

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Bruno-Maria Schulz Posted on 25 Aug 2004, 08:01

Gottesfurcht ist nicht Furcht vor Gott, sondern die Furcht, Gottes Liebe leichtfertig auf's Spiel zu setzen - sie zu verlieren.

Hier frage ich mich: Steht das "Angst haben müssen" im Vordergrund, oder ist darin eine Aufforderung zur respektvollen Ehrerbietung? Ein liebender Vater will doch nicht, dass seine Kinder Angst vor ihm haben, sondern dass sie ihn der Liebe wegen respektieren, oder?

 

Wie verletzend ist lästerliches Reden über Andere. Wie ungleich schlimmer, den Namen unseres Schöpfers zu verunehren. Gott der Allmächtige Herrscher; Schöpfer des Himmels und der Erde, kann nicht zulassen, dass wir SEINEN Namen spaßeshalber oder im Zorn gebrauchen; wegen Nichtigkeiten ACH DU LIEBER GOTT, wegen Quatsch -MEIN GOTT- rufen. Die Namen Gott und Jesus werden so oft in den läppischsten Gelegenheiten und sogar im Zorn ausgesprochen.

Hm, das habe ich nie so gesehen. Ehr aus dem Blickwinkel: Gott ist immer in meinen Gedanken, er ist so selbstverständlich wie Wasser und Luft. Wenn ich für jedes "Oh Gott" einen Höllenpunkt kassiere, dann sieht es dunkel für mich aus. :blink: Ich hoffe Gott hat Humor. :) Eines sehe ich genau so wie Du: Je bewuster ich den Namen Gottes missbrauche, desto schwerer wiegt das Vergehen.

 

Frank Posted on 25 Aug 2004, 19:45

Ich denke Gott interessiert sich weniger für unsere Worte, sondern mehr für unsere Gedanken.

Das sehe ich auch so. Gerade im kölner Dialekt sagt man oft bei den kleinen Katastrophen im Alltag: Oh Gott, oder - übersetzt - Jesus, Maria helft uns.

 

Bruno-Maria Schulz Posted on 25 Aug 2004, 15:17

VATER, VATER, WARUM HAST DU MICH VERLASSEN.

Etwas, dass ich nie verstanden habe und wo auch mein Verlobter drüber gestolpert ist. Hier würde ich mal gerne näher drauf eingehen, vllt in einem eigenen Thread.

 

 

 

OHNE HÖLLE ist gewagt zu vermuten, aber längst nicht so gewagt wie einige Theologen, die die Hölle bezweifeln, deren Realität von Jesus Christus vielfach bestätigt ist.

Ich bin davon überzeugt, wo Yin ist, ist auch Yang. Wenn ich die Realtiät Gottes anerkenne, ist für mich auch die Realtiät der Hölle gegeben. Aber ich stelle sie mir nicht als Feuersbrunst vor, sondern ein verlohrensein in der Unendlichkeit und Kälte des Raums. Wie jemand, der sich nach der Wärme und Geborgenheit eines Zuhause sehnt und ausgeschlossen ist. Die Vorstellung, im Regen zu stehen, wärend meine Familie im warmen Zuhause feiert, mich aber bewusst ausschließt, ist mir grausig genug. Aber vllt interpretiert hier jeder "Hölle" anders - ganz nach seinen Lebenserfahrungen.

Und wenn ich mir das Chaos in dieser Welt anschaue, dann frage ich mich, ob ich mir sein Kommen sofort wünschen soll, damit das Leid ein Ende hat, oder ob ich mir wünschen soll, dass er der Menschheit noch eine Chance lässt sich weiterzuentwickeln und den Weg zu ihm zu suchen. Da bin ich mir noch nicht sicher, was ich besser finde.

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Bruno-Maria Schulz

Das Frank:

>>>Da hatte sicherlich der Große Boss seine Finger im Spiel<<<

 

mag zwischen Gott und dir okay sein, aber wir sollten daran denken, dass wir mehr mit Zweiflern, als mit Gläubigen sprechen und Zweifler erkennen in dieserart Reden Respektlosigkeit eines Gläubigen. Glauben so – na ja, wenn selbst Gläubige so respektlos von Gott reden, wird das wohl doch nur eine Metapher sein

 

Utah’s Frage geht in Richtung ANGST HABEN MÜSSEN und da ist der beste Ratgeber eigene Erfahrung:

Liebtest du deinen Vater/Mutter/Großvater etc, dann frage dich beim von diesem Menschen verbotenen Tun, ob du mehr Angst hatest vor seiner Strafe, oder davor, seine Liebe zu verlieren. Was wäre schlimmer?

 

Mit >>>ich hoffe Gott hat Humor<<< können wir sicher sein, dass Gott uns den Humor gab. Er ihn somit haben muss, denn ein Tier hat keinen Humor, weil zu Humor eine enorm hohe Entwicklungsstufe gehört.

Siehe Humor dummer Menschen – der ist keiner, weil hässlich, verletzend, erniedrigend für Andere oder sündhaft vor Gott wie das einfache Beispiel des Tierequälens aus „Humor“. (Katze Klammer am Schwanz)

 

In jedem Fall vergeben wir uns nichts und sollte unsere Gewohnheit sein, Gott jedes Mal und auf der Stelle um Verzeigung zu bitten, wenn wir den Namen Gottes sinnlos aussprachen.

 

VATER WARUM HAST DU MICH VERLASSEN IST JA BEREITS EIN THREAD UTAH :blink:

 

Realität der Hölle ist von Jesus mehrfach bezeugt. Das Feuer das in uns brennt wenn wir Gott und Seine Herrlichkeit gesehen haben, aber nie in Sein Reich gelangen könne, brennt tausendmal mehr, als jedes Feuer.

So erklärte ich einmal meinen beiden Söhnen die Hölle:

----------

Diesem Menschen waren Andere egal

Sein Sinn war Karriere war Kapital

Wohlbehagen und mehr

Das Gebot war er

 

Er glaubte dies sei das wahre Leben

Alleine das sein einzig Streben

Wer konnte ihn belehren wer

Das Gebot war er

 

Er starb und Gott sprach

 

Ich gebe dir einen Planeten für dich allein

All seine Wasser und Früchte sind dein

Früchte deren köstlichere du nie erlebt

Keinen Einwand dieser Mensch erhebt

 

Schätze und Reichtum alles vorhanden

Menschen, Geist und Seele verschwanden

Selbst Gott hat sich zurückgezogen

Kein Lebewesen ist ihm mehr gewogen

 

Auf ewig lebt er an Besitzes Quelle

Erkennend nun - dieses ist die Hölle

 

Das Feuer der Sehnsucht nun in ihm brennt

Wie einst in jedem der Gott nicht kennt

 

Dies Höllenfeuer weit mehr brennt

als jedes Feuer das die Erde kennt

 

BMS

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Bruno-Maria Schulz

Das Vater Unser 5. Teil: DEIN WILLE GESCHEHE

______________________________________

Da wir unsere Schwächen kennen, beten wir auf Christi Anleitung:

DEIN WILLE GESCHEHE.

Es geschehe Gottes Wille, auch dann, wenn dies gegen unseren Willen steht und wir erst im Rückblich später erkennen werden, das dies der beste Weg war.

 

Ja, es fällt schwer tatsächlich so viel Gottvertrauen zu haben, dass wir GOTT VERTRAUEN gemäss dem Wort Jesu WAS SORGT IHR EUCH... trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit! Und alles Weitere wird euch hinzugegeben werden.

 

Wir bitten dass in unserem Leben und der Welt Gottes Wille geschehe, im vollkommenen Vertrauen darauf, dass Gottes Lenkung unserer Geschicke, die bessere Lösung ist, uns zuträglicher als unser Wille.. wenn - und dies ist Voraussetzung, wenn unser Glaube unerschütterlich ist, sich nicht nur auf Bitten beschränkt.

Wenn Danken überwiegt und unser Leben im Alltag auf Gott baut.

 

Unser Wünschen und Wollen ist kurz, materiell, unvermögend. Die Folgen unserer Bitten erkennen wir nicht; überschauen nicht deren Tragweite. Daher enden wir unsere Bitten stets mit dem Zusatz DEIN Wille geschehe.

 

Wir bitten, dass Gottes Wille geschieht, und nie der des Teufels, der so überaus erfolgreich ist, in der Erreichung seines Strebens in der Welt. Der bei Gläubigen wie bei Atheisten, ja selbst innerhalb der Kirche seine Intensionen spüren lässt, die er ununterbrochen angreift, zeitenweise sogar unterwanderte; die von Jesus auf Petrus gegründete Kirche, die von den Pforten der Hölle niemals überwunden werden kann, gemäß dem Versprechen Jesu, dem Willen Gottes und dem in der Kirche fortwährenden Wirken des Heiligen Geistes.

 

Wenn uns schwerfällt eine Lösung unserer Probleme zu finden, ist die beste Entscheidung immer zu beten:

DEIN WILLE GESCHEHE.

Gottes Wille ist der Weg vollkommener Liebe; unwandelbarer Gerechtigkeit. Im Rückblick werden wir immer erkennen, dass nur tiefgläubige Anrufung Gottes, dass SEIN Wille geschehe, Bestlösungen ergab.

 

BMS

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Bruno-Maria Schulz

Das Vater Unser 6. Teil: WIE IM HIMMEL, SO AUCH AUF ERDEN

 

 

WIE IM HIMMEL, SO AUF ERDEN geschehe Gottes Wille, weil wir um die Allmacht und Güte Gottes im Himmel wissen, nachdem Jesus Christi Offenbarung des Himmels uns sagt, dass Gott seine Allmacht zum von Ihm gewählten Zeitpunkt auf den jetzigen Einflussbereich des Unwahren, Bösen und Abstoßenden ausdehnen wird.

Vollstreckt Gott dies wie angekündigt, so ist der Welt Ende ebenso gekommen, wie das Ende einer Einflussnahme des Satans.

 

Wo alleine der Wille Gottes herrscht ist kein Böses; ist Liebe, ist Gott, ist der Himmel. Deshalb geschieht hier noch nicht Gottes, sondern der freie Wille des Menschen. Folgerichtig ist Gottes selbstgewählte Ohnmacht hier Fakt.

 

Diese, dem Willen und der Gerechtigkeit Gottes entsprechende Ohnmacht Gottes (was den freien Entscheid des Menschen angeht) ist nicht Kraftlosigkeit. Es ist das nicht offensichtliche Eingreifen Gottes, das alleine den Menschen frei macht zur Entscheidung für Gut oder Böse.

Nur dieser Freiraum gibt der Welt Sinn. Es wäre auch dem Teufel nicht gerecht, der nun nicht mehr den Menschen sieben dürfte wie Weizen (Lk 22,31) was dem Satan nicht gelingen kann, wenn wir Gott bitten, dass GOTTES Wille geschehe.

 

Eine Einwand dazu lautete; GOTT HAT NICHT NÖTIG,DEM TEUFEL GEGENÜBER GERECHT ZU SEIN.

 

Richtig! Aber Gottes Gerechtigkeit ist absolut und grenzenlos. Er hätte ebenso wenig „nötig gehabt“ die entsetzliche Passion zu durchleiden. Er hätte sagen können – den zur Hölle führenden Teil erlasse ich. Nein; – Gott löste diese Schuld in grenzenloser Gerechtigkeit gegenüber dem Satan aus, nahm sie auf sich.

 

Wehe uns, wenn wir weitere Verdammnis auf uns laden.

 

Die Restschuld, die wir uns nun noch als Schuld uns aufluden, können wir verkleinern um zu Gott zu gelangen, oder vergößern um Verdammnis endgültig verdient zu haben. Die unendlich freie Entscheidung liegt bei uns.

 

Ohne gottgegebene freie Entscheidung für Gott oder die Lüge, wäre die Welt nicht Wartezimmer Gottes. Jeder würde sich in Kenntnis der Allmacht und Güte Gottes für das Gute entscheiden. Der Himmel wäre hier - eine Bewährung fände nicht statt. Das Zusehen Gottes entspricht der unendlichen Gerechtigkeit Gottes, ohne Freie Entscheidung wäre Gerechtigkeit widersinnig.

 

Erfassten wir Gott durch Anschauung, so wäre dies ohne Willensentscheid, denn die sichtbaren Folgen des Entscheides gegen Gott, erzwängen Glauben ebenso, wie ein sichtbarer Abgrund, ein Fernhalten davon erzwingt.

 

Nun aber, und nur so, ohne Gottes direktes Eingreifen, sind wir frei. Eine Freiheit, deren Gewicht nur sehr Wenige erfassen.

 

Es können nur die Menschen erfassen, die sich der Wahrheit öffneten, dass Gott sich mit Jesus und in Jesus und durch Jesus offenbarte und durch die Passion und Hinwegnahme tödlicher Schuld, uns den Weg in Seine Herrlichkeit öffnete – sofern wir diese Gnade annehmen.

 

Bitten wir täglich insbesondere in unserem eigenen Wollen und Tun, dass sich Gottes Wille wie im Himmel, auch bezüglich unserem Geschick erfüllt.

 

BMS

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Bruno-Maria Schulz

Das Vater Unser 7. Teil; - UNSER TÄGLICH BROT GIB UNS HEUTE

 

Würde der Mensch nach Gottes Willen leben, Gottes- u. Nächstenliebe achten - gäbe es keinen Hunger und die nächste Bitte:

UNSER TÄGLICH BROT GIB UNS HEUTE wäre weniger dringlich. Denn würden wir Gottes Gebote halten - gäbe es in der Fülle der Welt keinen Hunger.

 

Wir lassen zu, dass Unzählige unserer Mitmenschen ihr täglich Brot nicht haben. Viele sterben auch heute durch Verhungern, verursacht an vielen Stellen der Welt ausschließlich durch Hass, Mord, Krieg und Machtgier. Gier, die Hungernde ihrer Möglichkeit zum Broterwerb beraubt..

 

Missachtung der Nächstenliebe ruft Not und Hunger hervor. Gott gab dem Menschen der dafür arbeitet, sein täglich Brot. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen. Jeder hätte mehr als ausreichend, wenn der Mensch nicht dem Bösen nachgebend, dem Mitmenschen seinen Broterwerb unmöglich machte; des Mitmenschen Existenz durch Gewaltausübung entgegenarbeitete.

 

Gemäß Gottes Wille ist dies Brot, dies Einkommen, nicht auf Kosten Anderer zu beziehen. Nicht ohne eigene Leistung. Schmarotzen ist Verstoß gegen das Gebot der Nächstenliebe; gegen das Gebot, Brot durch Arbeit zu verdienen. Dem Starken ist dies Gebot Aufforderung, dem Schwachen das Seine zukommen zu lassen. Dem Schwachen! Nicht dem, der aus Anderer Arbeit zu leben versteht.

 

Uns ist genügend Ackerland gegeben, dass Alle satt werden. Es sind genügend Ressourcen da, um den Acker zu bewässern. Würde zB. so viel Geld für Meerwasserentsalzung und Wasserleitungen ausgegeben wie für Weltraumforschung oder Waffen – so wäre im Überfluss Wasser und Nahrung da.

 

Dürfen wir noch das Vater Unser beten und UNSER TÄGLICH BROT GIB UNS, wenn wir Überproduktion an Lebensmitteln vernichten wo andernorts Menschen grausam verhungern? Verhungern, nicht weil wir ihnen nicht abgaben, sondern weil die von uns produzierten Waffen dort statt Ackerbau, Krieg brachten? Weil wir Stärkeren nicht einschreiten, wenn in fernen Ländern starke Despoten Schwache am Broterwerb hindern, weil ein Einschreiten unseren Interessen nicht nützt? Wenn in den ärmsten Ländern außerhalb unserer klimatisierten Hotels Mensch wie Schöpfung erlischt während wir genüsslich schlemmen?

 

Wo ist da unsere Gottes- und Nächstenliebe? Wo unsere Güte? Wo unser Christsein? Dürfen wir UNSER TÄGLICH BROT GIB UNS HEUTE beten ohne zu handeln in konsequentem Wort und Tat?

 

Das rechte Wort wäre der erste Schritt. Sprächen Viele das rechte Wort, so würden mehr mitziehen als wir glauben. Das rechte Wort ist das wahre Wort und was wahr ist, offenbarte uns Jesus Christus. Die Welt aber tendiert zur Lüge.

 

Verhalten wir uns im Rechten Wort? Denken wir an unseren Nächsten, oder an uns selbst, wenn wir beten

UNSER TÄGLICH BROT GIBT UNS HEUTE?

 

BMS

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Das Frank:

>>>Da hatte sicherlich der Große Boss seine Finger im Spiel<<<

 

mag zwischen Gott und dir okay sein, aber wir sollten daran denken, dass wir mehr mit Zweiflern, als mit Gläubigen sprechen und Zweifler erkennen in dieserart Reden Respektlosigkeit eines Gläubigen. Glauben so – na ja, wenn selbst Gläubige so respektlos von Gott reden, wird das wohl doch nur eine Metapher sein

Hmmm, ich glaube um ein glaubwürdiges Zeugnis abzuleben ist es wichtig echt zu sein. Das heist in diesem Zusammenhang so von Gott zureden wie ich mit Gott rede. Und das Gespräch mit den Zweiflern zusuchen um zu erlklären, das as keine blose Floskel ist. Das es die von dir angedeuteten Mißverständnisse geben kann ist nicht wegzudiskutieren, aber die mißverständnisse kann man im Gespräch ausräumen.

 

Ein süßes frömmeln schreckt die die Zweifler mehr ab als ein Verhalten das echt ist. Wobei ich dir nicht unterstellen will, das du "Süßliches frömmeln" willst.

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Dein Wile geschehe

 

DAS ist das schwerset und zugleich einfachste. Wir Menschen wollen uns gegen alles Versichern, wollen alles kontrollieren. Gerade in Situationen der Unsicherheiten Vertrauend zu sagen "Herr, DeinWille geschehe" verträgt sichnicht mit der "Security- Mentalität" weil der Wille Gottes so unberechenbar ist. trotzdem auf Gott zu vertrauen ist deshalb so schwierig. Es macht andererseits das Leben leichter, darauf zu vertrauen, das Gott weiß was gut für mich ist, und seinen Willen geschehen zu lassen, setzt Energien frei für wichtigeres. Z. B. um offen für die Nöte der Menschen die mir am nächsten sind zusein. Ich kann icht alles Kontrollieren, weil Gott überall seine finger im Spiel hat, also versuche ich erst gar nicht allles abzusichern sondern Vertraue ich ganz auf Gott (hoffenmtlich).

 

Wie im Himmel so auf erden

Ist der Auftrag an mich, meinen Beitrag dafür zu leisten, das Gottes wille geschieht. Im Himmel ist ER, wo ER ist geschieht SEIN Wille. in der Bitte "Wie im Himmel so auf Erden" ist auch die Sehnsucht nach einem "Himmel auf Erden" verborgen.

Durch meine individuelle Nachflolge Jesu, kann ich dazu Beitragen, von daher ist die Bitte "Wie im Himmel so auf erden auch der Auftrag an mich, diese Nahfolge anzutreten.

 

Unser tägliches Brot gib uns heute

Mehr als täglich satt zu essen und ein Dach über den Kopf brauche ich an materiellen Gütern nicht. Von daher macht es keinen Sinn um mehr als um das tägl. Brot ( oder in unsere heutigeg Gesellschaft übersetzt: "Die arbeitsstelle für ein ausreichendes Einkommen") zu Bitten.

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Bruno-Maria Schulz
daher macht es keinen Sinn um mehr als um das tägl. Brot zu bitten.

Hallo Frank,

 

wenn wir um das "täglich Brot" bitten so beinhaltet das alles, was der Mensch für würdiges Leben auf der Erde benötigt: Nahrung, Wasser, Sicherheit, Freiheit, usw.

aber:

 

Wir erbitten das nicht für uns, sondern denken dabei an unseren Nächsten ...in Somalia, in Indien, überall auf der Welt, aber auch an Arme bei uns.

 

In manchen Klöstern, serviert jeder Mönch die Speisen und das Wasser nie sich selbst, sondern ausschließlich seinem Tischnachbarn. Dies ist die Verbildlichung der Sorge um den Nächsten, bei der Bitte; UNSER TÄGLICH BROT GIB UNS HEUTE.

 

Ciao

BMS

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