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Den Schöpfer des Himmels und der Erde,


Flo77

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Gott hat alles geschaffen, diese Welt, uns, und alles was diesseits und jenseits unserer Erfahrungsmöglichkeiten ist.

 

Und weil jeder einzelne von uns SEIN Werk ist sind wir alle gleich vor ihm.

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Welche Konsequenz erwächst aus der Dankbarkeit für unser Sein?

 

Über das Maß dessen, wie man sowieso für ein wunderbares Geschenk dankbar sein muss.

 

Oder birgt die Tatsache, daß wir geschaffen wurden, schon in sich, daß wir von daher "gezwungen" sind unser Leben völlig dem Schöpfer zu unterwerfen.

 

Zu weihen sicherlich - egal was ihr tut, tut es zur größeren Ehre Gottes - aber ist darin enthalten, daß man sich selbst zum willenlosen Werkzeug macht?

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Das Geschenk anzunehmen:

 

Leben und Lieben.

 

gruss

peter

 

 

 

Sarkastisch ausgedrückt:

Manche Beschenkte sind zu eitel, das Geschenk anzunehmen und auszupacken.

Edited by pmn
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Gott = Liebe. Wenn Gott Engel und Menschen schuf, hat ER sicher mit jedem Geschöpf einen wunderbaren Plan. Dass die Geschöpfe nicht sklavisch IHM dienen sollen, sondern die Entscheidungsfreiheit haben zeigt sich doch auch darin, dass es den Fall der Engel ab.

 

Wenn Gott uns die Anbetung, das Gebet und die innige Vereinigung mit IHM schenkt- dann sicher weil das für uns das beste ist. Ich glaube es ist immer wichtig diesen Aspekt der Liebe Gottes- der für seine Geschöpfe das Beste, das ewige Glück will- nie aus den Augen verlieren. Es wird ja von so vielen Seiten Misstrauen gegenüber dem Schöpfer gesät. Und der Mangel an Vertrauen läßt uns vermuten, Gott würde es nicht gut mit uns meinen.

 

Sehr viele Übel resultieren m.E doch daraus, dass die Menschen besser zu wissen meinen und scheinen, was ihnen gut tut.

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Welche Konsequenz erwächst aus der Dankbarkeit für unser Sein?

Hat Dankbarkeit denn immer Konsequenzen?

 

Über das Maß dessen, wie man sowieso für ein wunderbares Geschenk dankbar sein muss.

Was meinst Du mit dem Maß der Dankbarkeit für ein wunderbares Geschenk? Hast Du da eine Maßeinheit dafür?

 

Oder birgt die Tatsache, daß wir geschaffen wurden, schon in sich, daß wir von daher "gezwungen" sind unser Leben völlig dem Schöpfer zu unterwerfen.

Nein, denn wenn wir zu irgendwas gezwungen werden, ist das kein Geschenk mehr, sondern ein Tauschgeschäft oder Erpressung.

 

Zu weihen sicherlich - egal was ihr tut, tut es zur größeren Ehre Gottes - aber ist darin enthalten, daß man sich selbst zum willenlosen Werkzeug macht?

Wie macht man sich denn selbst zu einem willenlosen Werkzeug?

 

Lieber Flo,

auch wenn meine Gegenfragen und Bemerkungen sich vielleicht etwas flapsig anhören, so habe ich sie doch ernst gemeint und möchte ich gerne noch weiter über diese Punkte diskutieren.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Himmel und Erde sind nicht unvereinbar - wir sind nicht entweder im Himmel oder auf der Erde. Wir können auch auf der Erde schon im Himmel sein.

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Welche Konsequenz erwächst aus der Dankbarkeit für unser Sein?

Hat Dankbarkeit denn immer Konsequenzen?

Ich finde schon.

Dankbarkeit erzeugt auch immer direkt ein Gefühl der Verbundenheit und Verbundenheit setzt doch irgendwo Grenzen im Umgang miteinander.

 

Über das Maß dessen, wie man sowieso für ein wunderbares Geschenk dankbar sein muss.
Was meinst Du mit dem Maß der Dankbarkeit für ein wunderbares Geschenk? Hast Du da eine Maßeinheit dafür?
Eine Maßeinheit nicht - aber ich sehe die "Gefahr", daß man sich aus Dankbarkeit dem Schenkenden ausliefert und sich "zum Sklaven" macht.

 

Oder birgt die Tatsache, daß wir geschaffen wurden, schon in sich, daß wir von daher "gezwungen" sind unser Leben völlig dem Schöpfer zu unterwerfen.
Nein, denn wenn wir zu irgendwas gezwungen werden, ist das kein Geschenk mehr, sondern ein Tauschgeschäft oder Erpressung.
Wenn der Zwang offensichtlich ist hast Du sicherlich recht. Aber es gibt ja auch so etwas wie den "inneren Zwang" bei dem man sich selbst unter Druck setzt.

 

Zu weihen sicherlich - egal was ihr tut, tut es zur größeren Ehre Gottes - aber ist darin enthalten, daß man sich selbst zum willenlosen Werkzeug macht?
Wie macht man sich denn selbst zu einem willenlosen Werkzeug?
Wenn man sagt, daß man nur Gott allein in sich wirken lassen soll und man dabei seine eigene Persönlichkeit soweit zurücknimmt, daß sie für dritte kaum mehr erkennbar ist zum Beispiel. Wenn der eigene Wille, die eigenen Wünsche (die ja durchaus nicht immer mit dem was einem als möglicher Wille Gottes erklärt wird übereinstimmen) so sehr negiert werden, daß diese Person eigentlich keine "Person" mehr ist, finde ich ist dieser Status in greifbarer Nähe.

 

Die Grenzen sind zugegeben sehr verwaschen.

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