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Klosterleben


Celestina

Was denkt ihr über das Klosterleben?  

45 members have voted

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Hallo ihr Lieben,

 

mich interessiert, wie ihr so über das Klosterleben denkt, wie ihr es euch vorstellt. Natürlich sind die Antworten nicht für alle passend, es ist schwer, die zu formulieren. Schade, dass keine Mehrfachnennungen möglich sind... Ich würde mich freuen, wenn ihr ehrlich antworten würdet und weitere Gedanken zum Klosterleben unten äußern würdet.

 

Viele Grüße

Celestina :blink:

Edited by Celestina
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Franciscus non papa

hm - das problem ist, es sind keine mehrfachnennungen möglich.

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hm - das problem ist, es sind keine mehrfachnennungen möglich.

Dann schreibe doch einfach in Dein Posting, was Du (sonst noch) nennen möchtest. :blink:

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Meine eigene Antwort ist eine Mischung aus:

 

Das heißt beten, beten, beten

 

Man hat eine schöne Mischung von Gebet, Arbeit und Gemeinschaftsleben

 

Das ist nichts für Menschen, die vor dem Alltag fliehen wollen

 

Aber es ist schon schwer, dazu was zu sagen, so als Aussenstehende. Ich könnte mir gut vorstellen, dass unterschiedliche Klöster auch unterschiedlich auf mich wirken würden.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Für mich ist ganz wichtig:

- Man hat eine schöne Mischung von Gebet, Arbeit und Gemeinschaftsleben

- Das ist nichts für Menschen, die vor dem Alltag fliehen wollen

- Klosterleben ist etwas Wunderbares

- Ich war schon häufiger in einem Kloster und habe mich wohl gefühlt

 

Lieben Gruß

Gina

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mich interessiert, wie ihr so über das Klosterleben denkt

Hallo Celestina,

 

ich habe auch schon darüber nachgedacht in eins Kloster zu gehen, da meine Liebe zu Jesus sehr gross ist. Gott hat mir allerdings mehrfach gezeigt, dass es nicht mein Weg ist.

 

Ich finde es toll, dass es Menschen gibt, die ihr Leben ganz auf Gott ausrichten und fühle mich immer noch von Klöstern und deren Bewohnern angezogen.

 

Nun hat mir Gott gezeigt, was ich zu tun habe und ich beginne am 11.10. zu studieren und zwar katholische Theologie. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal studieren werde, da ich kein Abitur habe. Allerdings darf ich nun über den dritten Bildungsweg (ist hier in der Schweiz möglich) das Studium beginnen und muss mich allerdings erst zwei Jahre lang bewähren (Notendurchnitt muss 2 sein). Ich freue mich riesig darüber.

 

Gott ist einfach toll.

 

Dir wünsche ich alles Gute für deine geplante Zukunft im Kloster - ich finde es schön, dass du diesen Schritt gehen möchtest.

 

Liebe Grüsse und Gottes Segen.

 

Sainty

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ora-et-labora

Ich hätte gesagt:

 

Es ist mitten im Leben, und doch ganz anders.

 

Markus

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mich interessiert, wie ihr so über das Klosterleben denkt, wie ihr es euch vorstellt.

Ach ja, diese Frage habe ich ja noch gar nicht beantwortet.

 

Ich denke ein Leben im Kloster ist nicht immer so einfach, da neben der Gebetszeit auch noch viel anderes zu tun ist und wohl auch manchmal etwas zu wenig Zeit für Gott da ist (ausserhalb der Gebetszeiten).

 

Auch halte ich ein Zusammenleben mit vielen Frauen nicht für unbedingt leicht, da Frauen untereinander leider oft sehr biestig sein können.

 

Ein Leben im Kloster ist aber sicherlich trotzdem eine gute Sache, denn man nimmt sich immer die Zeit fürs Gebet, die einem im normalen Alltag manchmal fehlt. Eine Gemeinschaft die ihr Leben ganz auf Gott ausrichtet ist was tolles.

 

Sicherlich ist es auch nicht einfach, wenn man es schon gewöhnt ist sehr selbstständig zu leben, zu denken und zu arbeiten, sich komplett unterzuordnen.

 

Ich finde es sehr wichtig, auf Gottes Fügung zu achten, seinen Willen zu erkennen und zu prüfen wo Gott einen hinführen möchte, ob der Weg wirklich ins Kloster führt.

 

Der Schritt ins Kloster sollte auf jeden Fall gut überlegt sein.

 

Liebe Grüsse

 

Sainty

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Ich danke euch für eure Antworten. Es überrascht mich, dass außer mir noch drei weitere gerne ins Kloster gehen möchten. Vielleicht können sich diejenigen ja per PM bei mir melden zwecks Austausch.

 

Ansonsten freut es mich, dass das Klosterleben nicht so negativ bewertet wird - auch wenn dieses Ergebnis natürlich keineswegs repräsentativ ist!

 

Grüße von

Celestina

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So ein Klosterleben hat leider auch einen schwerwiegenden Nachteil, den sich viele Neuzugänge gar nicht richtig bewusst machen: im ungünstigsten Fall hat man es den ganzen Tag und sein Leben lang ausschließlich mit Katholiken zu tun.

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Nun, es soll ja Leute geben, die dafür geschaffen sind. Für die anderen dürfte allein die Tatsache durchgehalten zu haben genügen, sich die Fünf Sterne Klasse im Himmel zu verdienen. :blink:

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So ein Klosterleben hat leider auch einen schwerwiegenden Nachteil, den sich viele Neuzugänge gar nicht richtig bewusst machen: im ungünstigsten Fall hat man es den ganzen Tag und sein Leben lang ausschließlich mit Katholiken zu tun.

Das kann man sich ja vorher aussuchen. Wer sich kontemplativ in der hintersten Ecke Bayerns verkriecht, der kann damit rechnen. Wer als Franziskaner in Großstädten lebt, lernt vom Asylanten über den Obdachlosen quer durch alle Gesellschaftsschichten und Weltanschauungen einen Haufen Menschen kennen.

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Hallo,

 

die Frage verdient dochn eine differenzierte Betrachtung. Ich habe lange genug in einem Kloster gelebt, umk positive und negative Aspekte zu erleben.

 

Zunächst einmal: Fast jedes Kloster ist überaus schön und angenehm, wenn man dort zu Gast ist. Die Gastfreundschaft ist sprichwörtlich und das Sprichwort ist zumeist berechtigt. Hinzu kommt, dass Kloster für einen Gast ein Ausnahmezustand, Freizeit und Urlaub bedeutet. Dies lässt sich sehr gut mit dem Erlebnis der Spiritualität verbinden.

 

Als Mitglied einer Klostergemeinschaft sieht die Sache sehr viel differenzierter aus. Ich fange 'mal mit der Klostergemeinschaft insgesamt an. Vereinfacht gesagt gibt es gut und schlechte Klostergemeinschaften. Eine gute Klostergemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, insgesamt und jedem einzelnen das Leben der Ideale ermöglichen zu wollen. Dabei achtet man aufeinander und überprüft, in wieweit die Ideale und die Lebensweise noch zusammenpassen. Eine solche Gemeinschaft hat Nachwuchs, d.h. alle Generationen sind in ausreichender Zahl vertreten. Eine schlechte Klostergemeinschaft lebt von Angst und formaslistischer Regeltreue. Hier geht es um Erfüllung der Vorschriften, um Gehorsam und unbedingter Aufopferung. Eine solche Gemeinschaft ist oft ohne oder nur mit dehr geringem Nachwuchs. Und die Leute, die dort eintreten, sind eher komisch.

 

Nun zum Individuellen. Nicht jede Klostergemeinschaft passt zu jedem. Man weiß ja noch nicht einmal, ob man, bei allem Idealismus und bei aller spirituellen Sehnsucht überhaupt für das Klosterleben geeignet ist. Klosterleben meint ganz klar auch, nicht am 'normalen' Leben teilzunehmen, sein Leben frei zu gestalten, keine Familie zu gründen und keinen Menschen zu haben, der einem Partner ist. Es muss in der Zeit vor der Ewigen Profess ganz klar sein, dass all diese Dinge für einen nicht wichtig sind und dass man im Kloster und den Möglichkeiten, die es bietet, genügend Erfüllung findet. Wenn daran noch Zweifel bestehen, wenn wichtige Teile des Klosterlebens und der daraus erwachsenden Anforderungen als nicht oder nur äußerst schwer erfüllbar erscheinen, sollte man dieses Kloster verlassen und lieber etwas Anderes machen.

 

Für mich persönlich war das so. Ich wollte in dem Kloster, in dem ich war, keine Ewige Profess ablegen, obwohl ich alles, was ich hatte, in diesen Weg investiert hatte,

 

viele Grüße,

 

Matthias

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Mat scheint weder als Klosterbruder, noch als Familienvater so ganz glücklich zu sein. Wahrscheinlich würde er jedoch als Alleinstehender noch mehr leiden.

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Mat scheint weder als Klosterbruder, noch als Familienvater so ganz glücklich zu sein. Wahrscheinlich würde er jedoch als Alleinstehender noch mehr leiden.

Was soll denn das?

Wie kommst Du darauf? :blink:

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Mat scheint weder als Klosterbruder, noch als Familienvater so ganz glücklich zu sein. Wahrscheinlich würde er jedoch als Alleinstehender noch mehr leiden.

Was soll denn das?

Wie kommst Du darauf? :P

Hallo Gabriele,

 

Du weißt doch, ich bin ein Leidender vor dem Herrn :blink:

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In normalen Klostern heißt es:

Klosterleben - Opferleben.

 

In Andechs soll es heißen:

Klosterleber - Opferleber.

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Das Innenleben von Klöstern scheint mir schon immer fragwürdig gewesen zu sein. Wenn ich da an die vielen notwendigen Klosterreformbewegungen der Geschichte denke ...

 

Ich habe einmal eine Zeit lang überlegt, ob ich in ein Kloster benediktinischen Zuschnitts gehe. Aber mir würde grundsätzlich dort die "Breite des Lebens" fehlen. Eine Männergesellschaft, keine Kinder, die Gefahr, im eigenen Saft zu braten (eine Verlockung, die bei mir sowieso schon eine Versuchung ist) ...

Da genügen mir dann schon Exerzizien in Klöstern. Schön, mal so im Kloster zu sein, aber nicht als grundsätzliche Lebensform.

 

Auf der anderen Seite suche ich schon nach einer festen spirituellen, theologischen und verkündigenden Gemeinschaft, mit der man auch etwas bewegen kann. Ich halte es für keinen Zufall, dass viele Anregungen der Kirche ihre Ursprünge in Klöstern hatten und viele hervorragende Persönlichkeiten und Heilige ebenso.

 

Der Gedanke an ein Klosterleben fasziniert mich immer wieder, aber wenn meine schwärmerischen Gedanken dann konkret werden, komme ich immer wieder davon ab.

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Das Innenleben von Klöstern scheint mir schon immer fragwürdig gewesen zu sein. Wenn ich da an die vielen notwendigen Klosterreformbewegungen der Geschichte denke ...

 

Ich habe einmal eine Zeit lang überlegt, ob ich in ein Kloster benediktinischen Zuschnitts gehe. Aber mir würde grundsätzlich dort die "Breite des Lebens" fehlen. Eine Männergesellschaft, keine Kinder, die Gefahr, im eigenen Saft zu braten (eine Verlockung, die bei mir sowieso schon eine Versuchung ist) ...

Da genügen mir dann schon Exerzizien in Klöstern. Schön, mal so im Kloster zu sein, aber nicht als grundsätzliche Lebensform.

 

Auf der anderen Seite suche ich schon nach einer festen spirituellen, theologischen und verkündigenden Gemeinschaft, mit der man auch etwas bewegen kann. Ich halte es für keinen Zufall, dass viele Anregungen der Kirche ihre Ursprünge in Klöstern hatten und viele hervorragende Persönlichkeiten und Heilige ebenso.

 

Der Gedanke an ein Klosterleben fasziniert mich immer wieder, aber wenn meine schwärmerischen Gedanken dann konkret werden, komme ich immer wieder davon ab.

Hallo mecky,

 

Klosterleben und Weltpriesterdasein, insbesondere wenn man unter Klosterleben benediktinisch versteht, sind zwei paar Schuhe. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

 

Vorteile im Klosterleben sind

- Gemeinschaft von Gleichgesinnten

- Spirituelles Gerüst

- Möglichkeit sich über die Seelsorge hinaus zu betätigen

- Sonderseelsorge

 

Nachteile sind

- eingeschränkte Freiheit

- eingeschränkte Seelsorgemöglichkeiten

 

Es ist für mich eine Frage, wo man sich selbst positioniert.

 

Meine Entscheidung für ein Kloster war u.a. darin begründet, dass ich nicht Gemeindeseelsorger werden wollte. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mir so etwas nicht zugetraut hätte, aber ich war mit dem Gemeindeleben nicht zufrieden. Ich suchte ein Mehr an Spiritualität und eine Gemeinschaft Gleichgesinnter.

 

Viele Grüße,

 

Matthias

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Mat scheint weder als Klosterbruder, noch als Familienvater so ganz glücklich zu sein. Wahrscheinlich würde er jedoch als Alleinstehender noch mehr leiden.

Was soll denn das?

Wie kommst Du darauf? :blink:

Mat macht bei jedem Thema einen so leidenden Eindruck.

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Mat macht bei jedem Thema einen so leidenden Eindruck.

So ein Quatsch! :blink:

Mat ist ein sehr humorvoller Mensch. Mitunter ist es eine subtile Art von Humor, aber sein Augenzwinkern im Hintergrund ist für mich gut zu erkennen, siehe sein letztes Posting.

 

Sag mal, overkott, bist Du denn ein froher Mensch? Oder leidest Du an irgendwas oder irgendwem? An Deiner jetzigen Lebenssituation?

Aus Deinen Einzeilern lässt sich so wenig schließen. :P

 

Liebe Grüße, Gabriele

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Da seid ihr auf der falschen Spur. Ich möchte euch nur zum Nachdenken über eure eigene Zukunft anregen. Was habt ihr für eine persönliche Lebenserwartung: bis 2024, 2044, 2064?

 

Was wird mit eurer Rente? Warum sehen sich Politiker heute schon zu Reformen gezwungen? Was hat das mit der Bevölkerungsentwicklung zu tun? Warum ist eine ausgeglichene Bevölkerungsentwicklung wünschenswert? Wie ist es möglich zu diesem Ausgleich zu kommen? Welche Erwartungen ergeben sich daraus an die Parteien? Welche persönlichen Entscheidungen trefft ihr für eure eigene Familie?

Edited by overkott
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Da seid ihr auf der falschen Spur.

Ich glaube eher, Du bist auf der falschen Spur und hast Dich verlaufen. :blink:

Wir sind hier im Thread über "Klosterleben", Familienpolitik und Rentenreformen werden in der Arena diskutiert.

 

Liebe Grüße, Gabriele

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