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Küng in St. Pölten


Flo77

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Der Feuerwehrmann soll weiter loeschen.

Wenn so schnell ein Nachfolger für Krenn bestellt wird, dann schätzt der Vatikan die Lage im Bistum wohl als extrem kritisch ein. M.a.W. die schlimmsten Befürchtungen scheinen zuzutreffen. Die Dioezese wäre in diesem Fall ein einziges Desaster.

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Bischof Küng ist ein menschlich sehr umgänglicher Bischof, der zugleich voll im katholischen Glauben steht. Er hat sich wirklich im St. Pöltner Krisenmanagement bewährt!

 

So sehr es mir leid tut, dass Bischof Krenn gehen mußte, so sehr freut es mich, dass Bischof Küng sein Nachfolger wird. Beten wir für ihn!

 

Josephus

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Lieber Joseph,

 

ich glaube, wenn der Papst Bischof Küng nach St. Pölten versetzt, wird er eine weise Entscheidung treffen.

 

Aber dass du Krenn nachweinst, kann ich das nicht nachvollziehen.

 

Seine Berufungen zur Leitung des Priesterseminares und die entsprechenden Auswüchse sowie die Bewertungen der Ergebnisse, waren sicherlich der Höhepunkt und Abschluss.

 

Erst im Nachhinein habe ich von Anmaßung und Hybris erfahren:

 

So sagte Krenn etwa im Jahre 1993 am "Runden Tisch" des ORF: Bevor er über die Richtigkeit seines Weges nachdenke, "müsste eher der liebe Gott abdanken". (kurier.at)

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Lieber Christoph,

 

Bischof Krenn hat - trotz seines unglücklichen Abgangs und des damit verbundenen Versagens als Bischof - vieles Gute bewirkt.

 

Hier findet man einiges davon beschrieben, freilich aus eher kritischer Perspektive.

 

Josephus

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Lieber Joseph,

 

du hast als Angehöriger der Gemeinschaft dazu sicher noch einen ganz anderen Bezug.

 

Trotzdem hat der liebe Gott schon seinen Grund Krenn abzusetzen.

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Jetzt ist Küng ganz offiziell neuer Bischof von St. Pölten

 

Werner

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Ja wer hätte gedacht, dass in Sankt Pölten es zu einem Führungswechsel kommt: prinzipiell kann ich das nur begrüssen, dernn der bisherige Amtsinhaber war eine Katastrophe für das Bistum.

 

Ob Küng "besser" ist, da warte ich noch ab mit meiner Bewertung.

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Helmut Martin
Das Ganze ist auch noch für eine zweite Diözese recht spannend.... (für meine)

Na dann, liebe Susanne, wünsche ich dir und mir, daß wir mit unseren neuen Bischöfen in Feldkirch und Würzburg "einen guten Fang" gemacht haben. Meiner scheint zu uns Franken zu passen.

 

Ein lieber Gruß,

Helmut

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Das Ganze ist auch noch für eine zweite Diözese recht spannend.... (für meine)

Na dann, liebe Susanne, wünsche ich dir und mir, daß wir mit unseren neuen Bischöfen in Feldkirch und Würzburg "einen guten Fang" gemacht haben. Meiner scheint zu uns Franken zu passen.

 

Ein lieber Gruß,

Helmut

Lieber Helmut!

 

Das freut mich für dich - wir werden uns überraschen lassen (müssen).....

 

einen lieben Gruß zurück

 

Susanne

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Lieber Joseph,

 

du hast als Angehöriger der Gemeinschaft dazu sicher noch einen ganz anderen Bezug.

 

Trotzdem hat der liebe Gott schon seinen Grund Krenn abzusetzen.

Ja, ich sehe in dem, was geschehen ist, natürlich auch die Vorsehung Gottes. Aber es ist durchaus im Sinn des Nachfolgers von Bischof Krenn, dass auch dessen Wirken anerkannt wird!

Er möge Kurt Krenn gerne, bekannte Küng. "Wir haben gestern telefoniert, es geht ihm gar nicht so schlecht", befand der neue Bischof von St. Pölten. Allerdings müsse sich Krenn erholen, die Jahre hätten Spuren hinterlassen. "Er hat in manchen Momenten mutig den Glauben vertreten", zeigte Küng Respekt vor Krenn. Der Altbischof müsse in seine neue Rolle erst hineinfinden. Hinsichtlich möglicher Aufgaben für Krenn habe der Papst Andeutungen gemacht, konkret wurde Küng aber nicht. Gemäß dem Kirchenrecht hat die Diözese für den Altbischof zu sorgen. (Quelle: NEWS/APA)
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Lieber Joseph,

 

du hast als Angehöriger der Gemeinschaft dazu sicher noch einen ganz anderen Bezug.

 

Trotzdem hat der liebe Gott schon seinen Grund Krenn abzusetzen.

Ja, ich sehe in dem, was geschehen ist, natürlich auch die Vorsehung Gottes. Aber es ist durchaus im Sinn des Nachfolgers von Bischof Krenn, dass auch dessen Wirken anerkannt wird!

Er möge Kurt Krenn gerne, bekannte Küng. "Wir haben gestern telefoniert, es geht ihm gar nicht so schlecht", befand der neue Bischof von St. Pölten. Allerdings müsse sich Krenn erholen, die Jahre hätten Spuren hinterlassen. "Er hat in manchen Momenten mutig den Glauben vertreten", zeigte Küng Respekt vor Krenn. Der Altbischof müsse in seine neue Rolle erst hineinfinden. Hinsichtlich möglicher Aufgaben für Krenn habe der Papst Andeutungen gemacht, konkret wurde Küng aber nicht. Gemäß dem Kirchenrecht hat die Diözese für den Altbischof zu sorgen. (Quelle: NEWS/APA)

Was willst Du retten?

 

Deine Geschichte?

 

Die Geschichte des Bischofs Krenn?

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Natürlich kann Krenn einem schon leid tun. Da hat der Bischof Küng recht. Und sicher ist es Aufgabe der Diözese sich um ihren Altbischof Sorgen zu machen.

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Was willst Du retten?

 

Deine Geschichte?

 

Die Geschichte des Bischofs Krenn?

Natürlich stehe ich zu meiner Geschichte, die teilweise auch eine Geschichte mit Bischof Kurt Krenn ist!

 

Andere mögen das anders beurteilen; ich sehe keinen Grund, meine grundsätzliche Wertschätzung für Bischof Krenn aufzugeben.

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Wir leben in einem freien Land, Joseph. Da kann jeder denken, was er will. Deine Loyalität zu Bischof Küng stellt auch niemand in Frage.

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Franciscus non papa

Was willst Du retten?

 

Deine Geschichte?

 

Die Geschichte des Bischofs Krenn?

Natürlich stehe ich zu meiner Geschichte, die teilweise auch eine Geschichte mit Bischof Kurt Krenn ist!

 

Andere mögen das anders beurteilen; ich sehe keinen Grund, meine grundsätzliche Wertschätzung für Bischof Krenn aufzugeben.

hm - so ein kleine wenig kritische distanz zu der "vaterfigur" bischof krenn würde meiner ansicht nach durchaus nicht schaden, sondern im sinne des erwachsenwerdens ganz gut sein.

 

sicher hat krenn nicht nur mist gebaut - klar, vollkommen ist keiner :blink:

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Was willst Du retten?

 

Deine Geschichte?

 

Die Geschichte des Bischofs Krenn?

Natürlich stehe ich zu meiner Geschichte, die teilweise auch eine Geschichte mit Bischof Kurt Krenn ist!

 

Andere mögen das anders beurteilen; ich sehe keinen Grund, meine grundsätzliche Wertschätzung für Bischof Krenn aufzugeben.

Gewiß können jene über Bischof Dr. Kurt Krenn am ehesten kompetent urteilen, die ihn persönlich kennen.

 

Mein Beichtvater - ein eifriger Priester, der ein sehr intensives Gebetsleben führte und auch von Sternzeichen ein Krebs war (Verzeihung) wurde von einem Priesterfreund so beurteilt:

 

"Hart wie ein Stein, weich wie Butter- und wer ihn nicht kennt, hält ihn nicht aus."

 

 

Manche Menschen verbergen ihre Güte hinter einer rauhen Schale - und die derben Worte sind oft nur die Kruste. Ich sehe das Bei Bischof Dr. Kurt Krenn so ähnlich.

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ich kenne Herrn Bischof Krenn nicht. In sienem Amt hat er mehrfach - soweit ich das mitbekomme - nicht die beste Figur abgegeben. Vor allem hat er es nicht verstanden - vom Priesterseminar mal abgesehen - die Einheit der katholischen Christen im Bistum St. Pölten darzustellen. Darunter hat das Zeugnis für das Evangelium gelitten. Insofern erfolgt die Ablösung zu Recht.

 

Punkt.

 

Mehr können wir hier nicht wissen. Und mir ist ganz und gar nicht wohl dabei, aus Bischof Krenn hier einen Popanz zu machen, selbst wenn er dafür manche Vorlage selbst gegeben hat. Wer es tut, sollte sich an die eigene Pharisäer-Nase fassen.

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Nun, wie schauen die Nachbarn auf den Altbischof?

 

Wer im Sommer die Schweiz besucht hat, hat vielleicht am Bahnhof einen Blick auf diesen Artikel werfen können:

 

Gottes Mann fürs Grobe

Kurt Krenn, Boxer und Bischof, scheitert an der Gürtellinie. Von Petra Ramsauer

 

B ischof Kurt Krenns Kardinalfehler war, dass er Priester wurde, aber Boxer blieb. Der Lieblingssport aus Jugendtagen scheint den heute 68-Jährigen tiefer geprägt zu haben als fünfzig Jahre Seelsorge. «Streitbar zu sein gehört zum Wesen eines vernünftigen Menschen», betonte der Oberhirte der niederösterreichischen Diözese St. Pölten gern. Sogar jetzt, im Zentrum eines handfesten Kirchenskandals, teilt er verbale Hiebe aus. «Die Bischofskonferenz gehen die Vorkommnisse in meinem Priesterseminar in St. Pölten einen Dreck an», liess er seinen Kollegen Hochwürden ausrichten. Was dort geschehen sei, «war eine Bubendummheit - alles aufgebauscht». (NZZ)

 

Wir haben das auf jeden Fall nicht gern gelesen.

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