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hält die Ewigkeit Freuden für uns bereit?


lh17
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SPIRITUELLER GENUSS(Seele)  -  MATERIELLER GENUSS(Körper), dazwischen liegen Welten!

 

... wir Menschen kennen den materiellen Genuß tatsächlich viel besser als die spirituelle Freude. Den materiellen Genuß haben wir manchmal schon zur Genüge ausgekostet und auch die oft weniger angenehmen Aspekte einstecken müssen, wenn wir "überzogen" haben. Wir kennen aber auch Freuden, die längeren Bestand haben. Wir haben schon erlebt, daß es schön ist, Anderen Freude zu bereitet.

 

Ich glaube jedenfalls, daß auch die Ewigkeit Freuden für uns bereithält - was wäre sonst an der Ewigkeit erstrebenswert?

Oder ist der einzige "Vorzug", den die Ewigkeit bietet, dem ständigen auf und ab dieses Lebens, als eine Folge aus dem "Karma", welches wir auf uns geladen haben, zu entkommen?

Haribol lieber Ludwig

Ich kann dir nur wenig aus meiner eigenen Erfahrung darüber erklären, sondern, was uns Gott in der „Bhagavad-gita wie sie ist“ darüber erklärt.

Die Freude die wir in der spirituellen Welt erleben ist, „Ekstase“. Diese aller höchste Freude ist mit nichts in dieser Welt zu vergleichen. Die Freude in der Ewigen Welt ist stetig am zunehmen, es gibt dort keine Stagnation. So wenig es auch für eine erleuchtete Person in unserer Welt bezüglich der Gotteserkenntnis eine Grenze gibt. Eine solche Person erfährt immer mehr und grössere Freude und Erkenntnis.

... das Wort "Ekstase" befremdet mich etwas. Ekstase ist ein Zustand übersteigerter Lustempfindung, eine Art Rauschzustand, wo der Bezug zur Realität vorlorengeht. Auf alle Fälle an den Kräften zehrend, Nerven verbrauchend - ein wenig dem Orgasmus verwandt. Und solch ein Zustand für alle Ewigkeit - nein danke!

Übrigens - ich vermisse das Originalzitat aus der Bhagavad-gita!

Der Punkt ist, WIR SIND NICHT DER KÖRPER.

Unsere Unwissenheit liegt darin begründet, dass wir uns für den Körper halten. So sind wir ständig dazu gezwungen für diesen zu Denken und zu Handeln. Dieser Zwang hört erst dann auf, wenn wir bhakti-yoga, Hingebungsvollen Dienst für den Herrn praktizieren.

In Wirklichkeit haben wir rein gar nichts mit unserem Körper zu tun. Vergleichbar mit einem Fahrer der sich für das Fahrzeug hält in dem er sitzt. Diese falsche Identifikation, zwingt ihn dazu, alles zu tun was das „Fahrzeug“ von ihm wünscht. Wenn die Seele mit dem materiellen Körper in Berührung kommt, hält sie sich sogleich für diesen und ist gezwungen gemäss dessen Bedürfnissen zu handeln. Diesem Zustand sagt man, „Bedingt“, das Gegenteil davon ist Erlöst. Diese Bedingtheit ist vor allem gekennzeichnet durch ANGST, da dieser Körper verletzlich und vergänglich ist.

Wirkliche Spiritualität bedeutet, mit seiner Intelligenz dieses klar zu erkennen und danach zu streben, Erlösung zu erlangen. Echte Religion bedeutet, diesen Prozess „des Wiedererkennens“ zu Starten und in Gang zu halten.

Der Vergleich von "Fahrer mit Fahrzeug" hinkt. Das Auto ist ein technisches Gerät, das mich von A nach B bringt, - dies kann, je nach Situation Spaß machen oder auch zur Last werden. Mit "Identifikation" meinst Du wahrscheinlich, wenn ich die technischen Fähigkeiten meines Autos, wie Schnelligkeit, Motorenleistung als "Verstärkung" meiner eigenen beschränkten physischen Fähigkeiten betrachte, und meine in "Wettbewerb" mit anderen Teilnehmern am Straßenverkehr treten zu müssen - so etwas führt zur Raserei, Drängelei und anderen Unarten).

-

Über den Zusammenhang von Seele und Körper können wir uns gerne unterhalten. Das Christentum identifiziert nicht Körper und Seele, das tun höchstens die Materialisten!

Und da nun gibt es verschiedene Wege (Religionen).

-        Man kann mittels spekulativem und analytischem Denken seine Intelligenz so weit schärfen, dass man zur Erkenntnis vorstösst nicht der Körper zu sein, ewig zu sein, in dem man über den unpersönlichen, unmanifestierten Aspekt Gottes meditiert und auch danach HANDELT (Mayavadaphilosophie, Shankaracaryas; Buddhismus) Diese Art von „Re-ligio“ ist äusserst schwierig, mühsam und nimmt viele Leben in Anspruch!

-        Man kann mystischen Yoga (Ashtanga-yoga, der achtfache Weg) praktizieren in dem man über die Überseele im Herzen meditiert. Die Überseele ist der „lokalisierte Aspekt des Herrn“, der im Herzen eines jeden Lebewesens weilt. Diese Überseele ist von den erleuchteten Yogis genau beschrieben und sieht immer gleich aus (man kann also nicht über eine selbsternannte Form Gottes meditieren). Auch dieser Weg ist äusserst schwierig zu praktizieren in unserem modernen Zeitalter, da wir dauernden Störungen ausgesetzt sind. (auch dieser Weg des „Dhyana-yoga“, wird von Gott in der Bhagavad-gita nicht empfohlen!)

-        Man kann die Anweisungen Gottes in der „Bhagavad-gita wie sie ist“, befolgen und sich langsam und stetig immer mehr von materiellen Tätigkeiten lösen, in dem man immer mehr nach den Anweisungen des Herrn handelt. Hier handelt man immer noch, jedoch nach den Anweisungen und Wünschen Gottes und nicht mehr nach den eigenen. (wie beschrieben in der „Bhagavad-gita wie sie ist“)

In den ersten beiden Wegen ist man lediglich für sich selbst Tätig. Diese führen mit der Zeit auch auf immer höhere Ebenen der Gotteserkenntnis, ABER man erkennt dabei nur die verschiedenen unpersönlichen Aspekte Gottes und die eigene Stellung zu diesen Aspekten bleibt schwierig zu erkennen. So kann es sein, dass sich Beispielsweise der mystische Yogi zum Zeitpunkt der „Erleuchtung“ (wenn sich ihm die Überseele, Kshiradokashay Vishnu) im Herzen offenbart, er sich für diese hält! Die Glückseligkeit dieses Anblickes ist mit nichts in dieser Welt zu beschreiben. Der Yogi wird, für Aussenstehende, als Verrückter betrachtet. (Weinen, Lachen, Tanzen, Haare sträuben, grundlos Schwitzen, sich am Boden wälzen – die Glückseligkeit „überrollt“ den Verstand)

Christus beispielsweise schwitzte Blut, was auch eine extreme Art transzendentaler Ekstase ist.

Das "Blutschwitzen" bei Jesus Christus war ein Zustand der extremen Angst angesichts seiner bevorstehenden Gefangennahme und Kreuzigung durch die Römer - wirklich alles andere als "Ekstase"!

-

Der Yogi hält sich für die Überseele, wenn er sich am Boden wälzt, -

dann ist er sie aber nicht, - die Überseele, - er unterliegt also einem Irrtum!

Was ist dann die Seele und was ist die Überseele wirklich??

In einem solchen Zustand ist der Körper nicht mehr den materiellen Bedingungen unterworfen! Der Körper des Gottgeweihten selbst wird zum Spiegelbild der Emotionen und Gefühle der Gottesliebe für den Höchsten Herrn.

Es gibt eine Heilige Schrift in Indien mit dem Titel „bhakti-rasamrita-sindhu“, der „Nektar-Ozean der Hingabe“. In dieser Schrift sind all diese Symptome bis aufs genauste beschrieben und analysiert, so dass der angehende Gottgeweihte einen Einblich und der vertiefte Gottgeweihte einen Anhaltspunkt erhält, „wo er steht“. (und auch um „Schauspieler“ zu entlarven)

 

Zum dritten Weg, dem Weg den uns Gott in der „Bhagavad-gita wie sie ist“ empfiehlt und der gleichzeitig, der EINZIGE Weg zur vollkommenen Gottes- und Selbsterkenntnis führt, sagt der Herr, seinem Geweihten Arjuna:

„Alles, was du tust, alles, was du isst, alles, was du opferst oder fortgibst, sowie alle Entsagung, die du dir auferlegst, solltest du, o Sohn Kuntis, Mir als Opfer darbringen.“ (BG 9.27)

 

Das Beispiel des Fahrzeuges und des Fahrers der sich für das „Fahrzeug“ hält, ist daher so passend, weil so lange sich der Fahrer nur um die Bedürfnisse des „Fahrzeuges“ kümmert er keinerlei Erkenntnis erhält über sein wirkliches Wesen. Erst wenn er sich nach den Anweisungen des Herrn betätigt, „erlöst“ ihn der Herr, in dem Masse wie sich der Aspirant Ihm hingibt. Dieses hingegebene Handeln für den Herrn, erfüllt einem mit Freude. Und es ist diese Freude die einem den „echten“ Weg bestätigt. Erst zu diesem Zeitpunkt, wenn die Freude sich langsam manifestiert, ist es dem Aspiranten möglich sich von Sinnenfreuden zurückzuziehen, OHNE DADURCH LEIDEN ZU MÜSSEN! Im Gegenteil, es fällt ihm leicht und er tut es MIT FREUDE. Denn alles andere wäre nur ein qualvoller Versuch seine Sinne „zurückzuziehen“. Daraus entstehen dann eben die Verfehlungen von Priestern an ihren Schutzbefohlenen. Ein eindeutiges Zeichen der NICHTERLÖSUNG, des FALSCHEN WEGES. Die Freude die du angesprochen hast, „für andere Menschen/Tiere zu handeln“, ist immer noch „materiell“, es ist Freude in der Erscheinungsweise der Tugend. Zum Vergleich; die Freude eine Million Euro gewonnen zu haben, in der Erscheinungsweise der Leiden-schafft ist und die Freude des Alkoholrausches in der Erscheinungsweise der Unwissenheit ist. Die Freude für den Herrn zu handeln (bhakti-yoga) ist jedoch transzendental zu diesen „materiellen“ Freuden.

- ich bin neugierig - wie manifestiert sich Freude? Wie lautet die "Anweisung des Herrn", auf Grund deren Beachtung ich Erlösung finde?

 

Gruß

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Hallo,

 

ich möchte angesichts dieser Unmenge (und was ist eine Unmenge anderes als eine sehr große Menge!) von Text nur anmerken, dass wir hinsichtlich dessen, was uns in der Ewigkeit erwartet, ja doch ziemlich im Dunkeln tappen... Soll heißen: wir wissen nicht, was uns erwartet.

 

 

Liebe Grüße!

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... , dass wir hinsichtlich dessen, was uns in der Ewigkeit erwartet, ja doch ziemlich im Dunkeln tappen... Soll heißen: wir wissen nicht, was uns erwartet.

... nur mal kommentarlos:

Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen
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Wir können gar nicht wissen, WIE es sich ***anfühlt*** in der Ewigkeit.

Es ist ähnlich wie das Verständnis, wie unser Gehirn funktioniert:

wäre unser Gehirn so klein und einfach, dass wir es verstehen könnten,

dann wären wir eben nicht in der Lage es zu verstehen... und wahrscheinlich viele anderen Dinge auch nicht :blink:

 

eemi

Edited by eemi
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Die hl.Schrift sagt: "Kein Ohr hat es gehört, kein Auge hat es gesehen und in keines Menschen Herz ist gedrungen was Gott denen bereitet, die ihn lieben."

 

Dass für die Christen im wesentlichen eine persönliche Beziehung zu Gott und ein personhaftes Sein in der Ewigkeit (im Himmel bei denen, die das ewige Leben erreichen) die Wirklichkeit mit Gott ausmacht- die hinduistischen Anschauungen eher ein unpersönliches Auflösen oder ein Aufgehen als "Gott" ansehen sei grob gesagt.

 

Darf ich hier wieder einmal an die Himmelsvision von Bruder Patrizius erinnern, die ich vor längerer Zeit auf einem Gebetszettel fand und die auch im Internet zu finden ist:

 

www.etika.com/d15/15h38.htm

 

 

Himmelsvision

 

Der Sterbetag ist für gute Menschen der Hochzeitstag, wo Jesus Christus, unser Seelenbräutigam, erscheint, um uns zur Feier der ewigen Hochzeit abzuholen. Nachdem unsere Seele im Tode den Leib verlassen hat, geht sie ein in die ewige Unsterblichkeit im Lande der Lebendigen.

Beim Eintritt in die Ewigkeit werden wir durch Gottes allmächtiges Wirken plötzlich von aller Blindheit und Ungewißheit, die in diesem Leben oft sehr groß ist, gegen die Freuden des Himmels, die Gott seinen Lieben bereitet hat, erlöst.

Alle Freuden der Welt sind dagegen nichts als Eitelkeit und endlose Torheit; kein Menschenverstand kann auch nur den geringsten Teil jener Güte schildern, deren sich die Heiligen in der Anschauung Gottes erfreuen.

Die Glorie auch des geringsten Heiligen ist unermeßlich. Menschliche Erklärungen können dieselben eher verdunkeln und entstellen, als erklären.

Gott offenbart sich dort jedem Engel und Heiligen in besonderer Weise nach dem Grade der Seligkeit. Die Glorie, Würde und Heiligkeit der einzelnen Heiligen übersteigt alle Fassungskraft der Menschen hier auf Erden. Die Gegenstände, Freuden und Herrlichkeiten im Himmel sind so verschieden von denen hier auf Erden, daß es zwischen ihnen gar keinen Vergleich gibt. Denn die Schönheit, Pracht und Größe ist von allem, was man hier auf Erden findet, sich vorstellen und einbilden kann, sehr weit entfernt, und niemand kann begreifen, wie groß, schön und erhaben die Belohnungen und Schmuckgegenstände des Himmels sind.

Alles, was hier auf Erden an Reichtümern, Freuden und Ehren gefunden wird, ist gegen jenes nur Staub und Unreinigkeit.

Wie ein Fluß am Ende seines Laufes vom Weltmeer empfangen wird, so wird die gerettete Seele am Ende ihres Erdenlebens und ihrer Leiden vom Ozean der Liebe, Schönheit und Herrlichkeit Gottes empfangen, und alle Mühsale und Leiden werden umgewandelt in ewige Freuden.

Wie das Licht der Sonne hier auf Erden notwendig ist und dazu dient, daß wir mit leiblichen Augen die Gegenstände sehen können, ebenso ist das Glorienlicht des Himmels notwendig, daß wir im Himmel, welcher der Schauplatz der Herrlichkeit Gottes ist, die Herrlichkeit Gottes schauen.

Die seligen Bewohner des Himmels schauen in die unergründlichen Abgründe seiner Wesenheit, durchdringen und ergründen sie aber nie. Sie schauen Gott klar und deutlich, aber nie vollkommen.

Gott gibt ihnen die Möglichkeit einer Steigerung ihrer Erkenntnisse, doch wird sie nie ein Ende erreichen.

Dort liegen alle Probleme der Wissenschaft vor uns gelöst, die tiefsten Geheimnisse der Geschöpfe werden in einem Augenblick erfaßt und erkannt.

Alle Dinge leuchten mit ungeahnter Klarheit, Pracht und Majestät. Jedes Auge kann ungeblendet in die weiten Himmelsräume und in die Welt der Geister blicken. Eine Disharmonie ist unmöglich. Dort wird der Glaube schauen, die Hoffnung besitzen. Dort ist kein Dunkel, keine Mühe, sondern ewiges, ungestörtes Glück.

Wie Reisende auf hohen Bergen die untenliegenden Landschaften übersehen und bei schärfster Betrachtung immer klarer und deutlicher erkennen, jedoch nie vollständig, so ist es im Anschauen der himmlischen Herrlichkeit.

In der Herrlichkeit des Himmels sehen wir Gott, die ganze Schöpfungs- und Menschengeschichte, das Paradies mit seiner Schönheit, das ganze Leben Jesu und Mariens und der Heiligen, das Wirken der göttlichen Vorsehung im Leben der Völker und der einzelnen Menschen.

Dort ist Erkenntnis der Sternenwelten in ihrer Bedeutung und Wirkung. Dort erkennt und versteht der Geringste in einem Augenblick mehr als alle Gelehrten der Jahrtausende. Dort erkennt man die Erdteile und ihre Länderpracht, die Geheimnisse und Gesetze der Natur und Erlösung.

Im Himmel sind alle in inniger Liebesgemeinschaft verbunden. Die Milliarden Engel und Heiligen durchschweben in wunderbarer Schönheit die weiten Himmelsräume, dort können wir verkehren mit allen Heiligen und Propheten. Niemals gab es größere Könige und Fürsten in der himmlischen Verklärung. Dort wird niemals die liebenswürdige Gesellschaft gestört oder aufgehoben. Dort ist unendlicher Friede, Jubel, Entzücken, Schönheit, herrliche Einheit, Güte und Liebe.

Nirgends gibt es eine entzückendere Sprache, überwältigenderen Gesang oder süßere Musik.

Milliarden Engel und Heilige von allen Jahrtausenden vereinigen sich zu Chören der Musik und des Gesanges ohne den geringsten Mißton. Dort sind die wahrhaft Lebenden, ohne noch den Tod zu fürchten.

Blitzschnell erkennt einer den anderen durch und durch. Sie haben alles, wissen alles, was sie nur wünschen können. Da ist jener, der auf Erden dies und jenes war, jenen Namen trug, lebte und wirkte an jenem Ort zu jener Zeit. Und nun lieben sich besonders jene, die erkennen, daß sie durch ihre Opfer und Gebete zur Erwerbung der ewigen Seligkeit behilflich waren.

Da finden die Eltern ihre früh verstorbenen Kinder und ihre Angehörigen, die frommen Geschwister, einer den anderen in namenloser Glückseligkeit, um nie wieder voneinander getrennt zu werden.

Ströme entzückenden Lichtes und Wohlgerüche durchfluten unaufhörlich die heiligen Himmelshallen. Das Ohr hört himmlische Harmonien. Das Auge sieht fortwährend Neues, ungeahnte Schönheiten - und wie lange? Ewig ohne Ende.

Wie im Anfang, so bleibt es ohne Aufhören, und nach Millionen Jahren stehen wir immer noch am Anfang der Glückseligkeit. Die Reichtümer, Ehren, Auszeichnungen und Freuden der Auserwählten sind unzerstörbar.

Nach den Gesetzen der göttlichen Liebe und Gnade tut hier auf Erden niemand einen Schritt, der ihn nicht seinem ewigen Ziel näher brächte.

Durch den Trunk kalten Wassers, einem Armen gereicht, erhält jeder Recht auf himmlischen Lohn. Jedes sanfte, gütige, freundliche Wort wird sofort ins Buch des Lebens eingetragen, erhöht die Gnade ewiger Herrlichkeit. Die hier auf Erden erworbenen Verdienste werden durch Fehler und geringe Sünden nicht vermindert, sondern ihr Schatz bleibt in Sicherheit.

Das Verhältnis und die Liebe der Seligen mit den auf Erden Hinterbliebenen bleibt in geheimnisvoller Fortdauer.

Möge uns der gütige Gott in seiner Gnade erhalten und seine ewigen Güter schenken durch Jesus und Maria. Amen.

Urschrift verfaßt von dem zur Zeit 70jährigen Krankenbruder PATRIZIUS in B., Juni 1939

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... , dass wir hinsichtlich dessen, was uns in der Ewigkeit erwartet, ja doch ziemlich im Dunkeln tappen... Soll heißen: wir wissen nicht, was uns erwartet.

... nur mal kommentarlos:

Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen

Ein Kommentar wäre aber nicht schlecht gewesen. Worauf der Herr Paulus Lust hat, das war allein sein Problem. Was kommt, wissen wir trotzdem nicht.

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... , dass wir hinsichtlich dessen, was uns in der Ewigkeit erwartet, ja doch ziemlich im Dunkeln tappen... Soll heißen: wir wissen nicht, was uns erwartet.

... nur mal kommentarlos:

Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen

Ein Kommentar wäre aber nicht schlecht gewesen. Worauf der Herr Paulus Lust hat, das war allein sein Problem. Was kommt, wissen wir trotzdem nicht.

Und Du glaubst nur an die sichtbare Welt?

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... , dass wir hinsichtlich dessen, was uns in der Ewigkeit erwartet, ja doch ziemlich im Dunkeln tappen... Soll heißen: wir wissen nicht, was uns erwartet.

... nur mal kommentarlos:

Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen

Ein Kommentar wäre aber nicht schlecht gewesen. Worauf der Herr Paulus Lust hat, das war allein sein Problem. Was kommt, wissen wir trotzdem nicht.

Und Du glaubst nur an die sichtbare Welt?

Habe ich nie behauptet. Ich meine nur, nichts über die Ewigkeit zu wissen, allein schon aus Erfahrungsmangel. Dass das ausreicht, mir Unglauben zu attestieren, hätte ich nicht gedacht.

Aber Du wirst mich sicher detailiert aufklären über das, was kommen wird. Klär mich auf über die unsichtbare Welt, Du scheinst Dich da auszukennen. Auch wenn Du genauso wenig auf Erfahrung zurückgreifen kannst.

Aber Rhetorik ist ja offenbar alles.

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(Gauranga)Ich kann dir nur wenig aus meiner eigenen Erfahrung darüber erklären, sondern, was uns Gott in der „Bhagavad-gita wie sie ist“ darüber erklärt.

Die Freude die wir in der spirituellen Welt erleben ist, „Ekstase“. Diese aller höchste Freude ist mit nichts in dieser Welt zu vergleichen. Die Freude in der Ewigen Welt ist stetig am zunehmen, es gibt dort keine Stagnation. So wenig es auch für eine erleuchtete Person in unserer Welt bezüglich der Gotteserkenntnis eine Grenze gibt. Eine solche Person erfährt immer mehr und grössere Freude und Erkenntnis.

 

(h17)... das Wort "Ekstase" befremdet mich etwas. Ekstase ist ein Zustand übersteigerter Lustempfindung, eine Art Rauschzustand, wo der Bezug zur Realität vorlorengeht. Auf alle Fälle an den Kräften zehrend, Nerven verbrauchend - ein wenig dem Orgasmus verwandt. Und solch ein Zustand für alle Ewigkeit - nein danke!

Das Sanskrit Wort das in den Veden gegeben wird ist „rasa“, aber für dieses Wort gibt es kein vergleichbares Wort in unserer Welt. RASA kann man nur umschreiben. In der spirituellen Welt haben wir einen spirituellen Körper. Dort ist der Körper und das Lebewesen EIN UND DAS SELBE, wir sind vollkommen HEILIG, ganz, eins.

Um dir unter der „Freude in der Spirituellen Welt“ etwas vorstellen zu können, musst du dich zuerst einmal von deiner eigenen Vorstellung von weltlicher Freude vollkommen lösen.

Wir sind in diese Welt herabgefallen, weil wir selber geniessen wollten – Getrennt von Gott.

Um wieder zurückzugelangen, dort wo wir Ursprünglich herkommen, muss man sich zuerst Wissen aneignen um die Dinge so zu sehen wie sie wirklich sind. Um dich von weltlichem Genuss lösen zu können musst du diesen als den Verursacher deiner Unwissenheit (Ignoranz) zuerst erkennen!

Ein “DU DARFST NICHT“, genügt nicht um dich vom Sinnengenuss zu lösen. Erst wenn du erkennst, dass du durch die Lust deine eigene Sicht verdunkelst, kannst du von ihm lassen.

Wir brauchen die EIN-SICHT.

„Du magst sogar der sündigste aller Sünder sein, doch wenn du dich im Boot des transzendentalen Wissens befindest, wirst du fähig sein, den Ozeans der Leiden zu überqueren.“ (BG4.36)

Unsere Zweifel im Leben sind auch ein Zeichen von Intelligenz, denn wir sollten nicht blind glauben.

„Daher sollten die Zweifel, die in deinem Herzen aus Unwissenheit entstanden sind, mit der Waffe des Wissens zerschlagen werden. Bewaffne dich mit yoga (dem Weg der Rückverbindung, Re-Ligio) o Bharata (Sohn Bharata Maharajas), steh auf und kämpfe.“ (BG4.42)

In der spirituellen Welt erfährt das Lebewesen reine Liebe und wenn es in die materielle Welt durch seinen eigenen Wunsch (Liebe ist immer freiwillig) selbst geniessen zu wollen (ich will geniessen), herunter fällt, verwandelt sich diese reine LIEBE in LUST. So wie Milch wenn sie mit etwas Saurem in Kontakt kommt sich in Joghurt verwandelt. Milch und Joghurt bestehen aus den gleichen Bestandteilen, ABER IHR ZUSTAND IST NICHT DER GLEICHE.

So wird die reine Liebe (die dienende Haltung), in Lust (die Neigung zu Sinnengenuss) umgewandelt. Dadurch verlieren wir die wirkliche Sicht der Dinge (in Dunkelheit leben).

 

„Die Höchste Persönlichkeit Gottes sprach: Es ist Lust allein, Arjuna, die aus Berührung mit der materiellen Erscheinungsweise der Leidenschaft geboren wird und sich später in Zorn umwandelt. Sie ist der allesverschlingende sündige Feind dieser Welt.“ (BG3.37)

 

Wenn Lust unbefriedigt bleibt, verwandelt sie sich in Zorn und aus Zorn entsteht Illusion.

 

Der Punkt ist, WIR SIND NICHT DER KÖRPER.

Unsere Unwissenheit liegt darin begründet, dass wir uns für den Körper halten. So sind wir ständig dazu gezwungen für diesen zu Denken und zu Handeln. Dieser Zwang hört erst dann auf, wenn wir bhakti-yoga, Hingebungsvollen Dienst für den Herrn praktizieren.

In Wirklichkeit haben wir rein gar nichts mit unserem Körper zu tun. Vergleichbar mit einem Fahrer der sich für das Fahrzeug hält in dem er sitzt. Diese falsche Identifikation, zwingt ihn dazu, alles zu tun was das „Fahrzeug“ von ihm wünscht. Wenn die Seele mit dem materiellen Körper in Berührung kommt, hält sie sich sogleich für diesen und ist gezwungen gemäss dessen Bedürfnissen zu handeln. Diesem Zustand sagt man, „Bedingt“, das Gegenteil davon ist Erlöst. Diese Bedingtheit ist vor allem gekennzeichnet durch ANGST, da dieser Körper verletzlich und vergänglich ist.

Wirkliche Spiritualität bedeutet, mit seiner Intelligenz dieses klar zu erkennen und danach zu streben, Erlösung zu erlangen. Echte Religion bedeutet, diesen Prozess „des Wiedererkennens“ zu Starten und in Gang zu halten.

 

Der Vergleich von "Fahrer mit Fahrzeug" hinkt. Das Auto ist ein technisches Gerät, das mich von A nach B bringt, - dies kann, je nach Situation Spaß machen oder auch zur Last werden.  Mit "Identifikation" meinst Du wahrscheinlich, wenn ich die technischen Fähigkeiten meines Autos, wie Schnelligkeit, Motorenleistung als "Verstärkung" meiner eigenen beschränkten physischen Fähigkeiten betrachte, und meine in "Wettbewerb" mit anderen Teilnehmern am Straßenverkehr treten zu müssen - so etwas führt zur Raserei, Drängelei und anderen Unarten.

 

NEIN das hasst du nicht richtig verstanden. (ist auch nicht so leicht zu verstehen)

Das Verständnis, dass du nicht der Körper bist, ist in echter Religion FUNDAMENTAL.

Es ist wie das Fundament eines stabilen Hauses. Wenn das Fundament des Hauses schlecht ist, wird es früher oder später einstürzen. Wer auf Sand baut …..

“Der Höchste Herr weilt im Herzen eines jeden (Überseele / Heiliger Geist, der Zeuge und Erlaubnisgeber all unserer Handlungen), o Arjuna, und lenkt die Wege aller Lebewesen, die sich auf einer Maschine befinden, die aus materieller Energie besteht.“(BG18.61)

 

Der Körper ist nur ein Gefährt für die Seele, das ewige Lebewesen. Der Körper ist Materie und die Seele ist transzendental dazu. Es gibt keinen wirklichen „Berührungspunkt“ zwischen beiden, nur eine „Bedeckung“ der Seele (in Dunkelheit leben). Genausowenig wie auch der Fahrer mit seinem Fahrzeug keine Verbindung eingeht. Er setzt sich lediglich eine Zeitlang hinein und versucht auf diese Art und Weise zu geniessen, ohne zu wissen, dass er selbst auch ohne dieses Fahrzeug sehr wohl geniessen kann – eben auf einer ganz anderen höheren Ebene. Wenn wir in dieses vergängliche Gefährt „einsteigen“, identifizieren wir uns, durch die Macht der materiellen Natur, VOLLKOMMEN mit diesem Gefährt. Im übertragenen Sinne gesprochen, sagst du nun: „ich bin ein Porsche, habe 4 Räder, einen starken Motor und einen Bordcomputer“ etc. So wie du auch sagst „ich bin Deutscher, ein Mann, 1.8m gross“ etc. Du haltest dich für den Körper in den du, bedingt durch deine Taten im vergangenen Leben, gezwungen wurdest „einzusteigen“. (der Heilige Geist, Sanskrit Paramatma (Überseele), begleitet dich auf deinem Weg durch all die unzähligen Körper die du annehmen musst, bis du wieder in die ewige Welt zurückkehren kannst)

 

 

Über den Zusammenhang von Seele und Körper können wir uns gerne unterhalten. Das Christentum identifiziert nicht Körper und Seele, das tun höchstens die Materialisten!

 

Was heisst das, „identifiziert nicht Körper und Seele“?

Aha, du bist der Meinung du bist SOWOHL ALS AUCH Körper und Seele!

Also geht ein Teil von dir verloren wenn du einen Arm verlierst oder du stirbst?!?!

Wir HABEN einen Körper und SIND Seele – dass ist die Aussage der „Bhagavad-gita wie sie ist“. Wir sagen ja auch nicht, „ich Kopf“, sondern „ich HABE einen Kopf“!

Ich bin der Körper, ich bin Deutscher, ich bin ein Mann, ich bin 1.8m gross, ist FALSCHE IDENTIFIKATION.

Wenn du Körper und Seele nicht unterscheidest, DANN BIST DU EIN MATERIALIST.

 

Das "Blutschwitzen" bei Jesus Christus war ein Zustand der extremen Angst angesichts seiner bevorstehenden Gefangennahme und Kreuzigung durch die Römer - wirklich alles andere als "Ekstase"!

 

Ah ja, natürlich, darum sieht man so viele Leute wie sie Blutschwitzen wenn sie „Todes-Angst“ haben!

Du machst einen fast schon, unverzeilich grossen Fehler, wenn du Christus auf eine materielle Ebene herabziehst!!! Du ziehst Christus auf die Ebene eines gewöhnlichen Menschen!

Jeder kuraschierte zum Tode Verurteilte der mit erhobenem Haupt vor den Galgen tritt besitzt also mehr Vertrauen und Mut als Christus?

 

Christus hatte GANZ BESTIMMT KEINE ANGST, denn er empfand unendliches Mitgefühl für seine Peiniger. Christus ist mit dem Herrn „eins“, vollkommen in Liebe mit seinem Vater verbunden. Das würde bedeuten, dass obwohl er mit dem Herrn in vollkommener Weise verbunden war, Angst bakam – was ein absoluter Widerspruch ist! Wenn du mit Gott vollkommen verbunden bist, bist du mit dem Ursprung der Absoluten Wahrheit vollkommen verbunden. Das ist wie, IM LICHT STEHEN, da gibt es keine Angst, keine Dunkelheit!

Angst ist etwas für jene, die sich mit ihrem Körper identifizieren.

 

- ich bin neugierig - wie manifestiert sich Freude? Wie lautet die "Anweisung des Herrn", auf Grund deren Beachtung ich Erlösung finde?

 

Die „Gier“ nach Neuem, neugierig zu sein, ist durchaus natürlich …..

Entscheidend ist dein Motiv!

Willst du selber besser geniessen oder willst du anderen helfen?

Willst du Gott herausfordern oder willst du dich Ihm ergeben und Ihm dienen?

 

Bei der Suche nach vollkommenem Wissen, ist immer unser Motiv der entscheidende Faktor für das Ergebnis und den Erfolg!

Wie ich in den Wald rufe so schallts heraus.

„Wer Ohren hat zu hören, der höre! Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.“ (Mt 13, 9-12)

 

Wenn wir transzendentales Wissen in Demut hören (annehmen)sind wir, durch die Barmherzigkeit des Herrn, befähigt, dieses in unserem Leben umzusetzen – zu VER-WIRKLICH-EN. Dann BESITZEN wir Wissen. Diesen Besitz kann uns niemand mehr nehmen. Und mit diesem verwirklichten Wissen, der Er-Kenntnis, empfangen wir die Fülle!

Diejenigen die nur „glauben“ zu Wissen, die nur glauben zu besitzen – DENEN WIRD ALLES GENOMMEN. (denn sie besassen in Wirklichkeit nichts)

 

Die Höchste Persönlichkeit Gottes gibt uns durch die „Bahgavad-gita wie sie ist“ keine ANWEISUNGEN – Er „empfiehlt“ uns!

Der Demütige (Demut = Deo mudare, Gott dienen) nimmt die „Anweisungen“ des Herrn sehr gerne an, denn er möchte Ihm dienen, weiss er wohl, dass Gott nur Gutes für ihn will.

 

„Weil du Mein geliebter Freund bist, teile Ich dir Meine höchste Unterweisung mit, das allerhöchste Wissen. Höre dies von Mir, denn es ist zu deinem Nutzen.“ (BG 18.64)

 

Die Voraussetzung den Herrn verstehen zu können, ist mit ihm in Beziehung zu treten, sein Freund zu werden, dann sind wir fähig Sein Wissen zu verstehen. Dies ist die wichtigste Unterweisung der Veden.

 

„Diese Meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht (die „Kraft des Fleisches“), ist sehr schwer zu überwinden. Aber diejenigen, die sich Mir ergeben, können sie sehr leicht hinter sich lassen.“ (BG7.14)

 

Erst wenn wir im Hingebungsvollen Dienst (bhakti-yoga), so wie es der Herr von uns wünscht, handeln, erlangen wir Seine Barmherzigkeit und werden „erlöst von dem Übel“.

Erlöst von dem Übel bedeutet von unserer Unwissenheit. Der Herr ist der Herr und wir sind seine Diener, im Dienen liegt der unendliche wahre Genuss der Seele, da es deren wirklichem Wesen entspricht.

 

„Denke immer an Mich, werde Mein Geweihter, verehre Mich und bringe Mir deine Ehrerbietungen dar. Auf diese Weise wirst du mit Sicherheit zu Mir kommen. Ich verspreche dir dies, weil du Mein inniger Freund bist.“ (BG18.65)

 

Um in Beziehung mit dem Herrn zu treten muss ich wissen wer der Herr ist, wer ich bin, in welchem Verhältnis ich mit Ihm stehe und wie ich mit Ihm Verbindung aufnehmen kann.

 

Ohne das Wissen, dass direkt von Gott kommt, können wir nichts empfangen.

 

Haribol!

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... , dass wir hinsichtlich dessen, was uns in der Ewigkeit erwartet, ja doch ziemlich im Dunkeln tappen... Soll heißen: wir wissen nicht, was uns erwartet.

... nur mal kommentarlos:

Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen

Ein Kommentar wäre aber nicht schlecht gewesen. Worauf der Herr Paulus Lust hat, das war allein sein Problem. Was kommt, wissen wir trotzdem nicht.

Und Du glaubst nur an die sichtbare Welt?

Habe ich nie behauptet. Ich meine nur, nichts über die Ewigkeit zu wissen, allein schon aus Erfahrungsmangel. Dass das ausreicht, mir Unglauben zu attestieren, hätte ich nicht gedacht.

... damit wollte ich Dir nicht Unglauben attestieren. Ich frage nur mal nach, - denn schließlich weiß ich rein gar nichts von Dir - nicht mal Deinen "nickname"! Ich kenne mich nicht aus - bist Du Männlein oder Weiblein - und weiß auch nichts von Deinem Bekenntnis.

 

Die Frage, wie die Ewigkeit aussieht, können wir nicht, wie Du richtig sagst aus "Erfahrung" beantworten, sondern wir gehen von einem religiösen Grundverständnis aus, - daraus lassen sich dann einige Rückschlüsse ziehen.

-

Ich finde, gerade dieses Denken in personalen Kategorien, wie es das Christentum tut, - also personale Kategorien sowohl in der Anschauung Gottes, als auch beim Menschen, erlaubt uns einige Spekulationen..

 

Wenn Du nicht nur an die sichtbare Welt glaubst, sondern auch an eine geistige, dann wirst Du Dir sicher auch schon Gedanken an eine Existenz nach dem physischen Tod gemacht haben. In diesem Fall würde ich gerne Deine Meinung hören, - jedenfalls befinden wir uns dann an einem völlig anderen Ausgangspunkt für unser Gespräch, als wenn Du eine rein materialistische Einstellung an den Tag legtest.

 

Gruß

Edited by lh17
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Die hl.Schrift sagt: "Kein Ohr hat es gehört, kein Auge hat es gesehen und in keines Menschen Herz ist gedrungen was Gott denen bereitet, die ihn lieben."

Das wusste ich nicht, dass die christliche heilige Schrift nicht darüber berichtet.

Das Shrimad Bhagavatam berichtet darüber.

 

Wie willst du in die spirituelle Welt kommen, ohne etwas darüber zu wissen?

Ohne etwas über Gott zu wissen?

Ohne zu wissen was du dort machen wirst?

 

 

Dass für die Christen im wesentlichen eine persönliche Beziehung zu Gott und ein personhaftes Sein in der Ewigkeit (im Himmel bei denen, die das ewige Leben erreichen) die Wirklichkeit mit Gott ausmacht- die hinduistischen Anschauungen eher ein unpersönliches Auflösen oder ein Aufgehen als "Gott" ansehen sei grob gesagt.

 

Nur zur Information, die „Bhagavad-gita wie sie ist“ hat nichts mit dem Hinduismus gemein. Das einzig Gemeinsame ist vielleicht das Mutterland Indien.

Die Bhagavad-gita wurde von der Höchsten Persönlichkeit Gottes gesprochen. Diese transzendentale Schrift ist gleichzeitig das „philosophische Fundament“ der ewigen Religion des Menschen und ist für alle Menschen dieser Welt gedacht.

 

Die Philosophie die du ansprichst wird „Mayavada-Philosophie“ genannt. (Monismus, „ich bin Gott, du bist Gott, wir alle sind Gott“)

Maya bedeutet Illusion, diese Philosophie beruft sich auf die Vorstellung, dass alles nur Illusion ist was wir erleben. Alles entsteht aus dem „grossen Nichts“ (der Leere), der „eigentlichen Realität“. Das Ziel des „Mayavadis“ ist es, mit diesem „grossen Nichts“ zu verschmelzen – „selbst Gott zu werden“.

 

Aber, der Höchste Herr rät uns in der Bhagavad-gita von dieser Art der Befreiung ab. Da sie nicht der natürlichen Stellung der Seele entspricht.

 

Gott hat drei Aspekte,

1.das Brahman (die eigenschaftslose, gestaltlose, gleissende Ausstrahlung Gottes. Sie besteht aus reinem Bewusstsein. Der unendliche Lichtglanz, der von der Höchsten Persönlichkeit Gottes, Shri Krishna, ausgeht.

Die Mayavadis (Hinduismus) und die meisten Buddhisten streben danach mit diesem Licht zu verschmelzen (Einswerden). es ist der Aspekt der EWIGKEIT Gottes

 

2. der Paramatma (para=höchste, atma=Seele, die Weltseele, die Überseele, „der Heilige Geist“, Gott, der Sich in diesem Aspekt im Herzen aller Wesen und in jedem Atom befindet)

Der mystische Yogi, strebt danach mit diesem Aspekt Gottes zu „verschmelzen“, Einszuwerden. es ist der Aspekt der EWIGKEIT und des WISSENS, Gottes

 

3. Bhagavan (der Erhabene, der Besitzer aller Füllen – REICHTUM, SCHÖNHEIT, RUHM, WISSEN, MACHT, ENTSAGUNG) Gott in Person. Der Ursprung des Paramatma und des Brahman. Die Höchste Persönlichkeit Gottes, Shri Krishna)

 

So gibt es also verschiedne Religionen, die sich auf verschiedne Aspekte Gottes konzentrieren.

 

Der Höchste Aspekt Gottes, ist jedoch der Persönliche Gott, Gott in Person. Der der Ursprung von allem ist, der einzige wirkliche Besitzer von allem.

 

Wenn man die verschiedenen Weltreligionen unter diesem Licht betrachtet, kann man sie auch besser verstehen und akzeptieren.

Da wir jedoch Indi-viduen (un-teilbar) sind, also ewige Personen, ist es unser natürliches Wesen mit der Höchsten Person, Gott in Person, einen Austausch, eine Beziehung zu haben.

Und nicht mit den beiden unpersönlichen Aspekten Gottes, dem „Brahman“ oder „Paramatma“ zu verschmelzen.

Wie wir in Beziehung mit der Persönlichkeit Gottes treten können, erklärt uns der Herr in Seiner „Bhagavad-gita wie sie ist“.

 

Gruss

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