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Scheidung


Moonshadow
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In der katholischen Kirche gibt es keine Scheidung außer den Tod. Man verspricht sich Liebe und Treue, bis daß der Tod scheidet. Ich halte eine Scheidung auch nicht für einen erstrebenswerten Zustand. Jedoch kann es passieren, daß sich einer der Ehepartner oder alle beide nach der Hochzeit so verändern, daß sie einfach nicht mehr miteinander klarkommen, sich nichts mehr zu sagen haben, daß vielleicht so was wie Alkoholismus auftaucht oder daß vielleicht geschlagen, geprügelt, mißhandelt o.ä. wird. Darf man sich denn nie, unter gar keinen Umständen trennen? Muß man alles ertragen? Natürlich ist es wünschenswerter, daran zu arbeiten, diesen zustand nicht zu erreichen, aber was, wenn es bereits so weit ist?

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Liebe Moonshadow,

 

ich gehen davon aus, daß eine Trennung nicht untersagt ist. Der eintscheidende Punkt ist, daß davon ausgegangen wird, daß diese Ehe dennoch Bestand hat (von Ausnahmen abgesehen, nach denen eine Ehe nicht zustande kam, oder unter falschen Voraussetzungen geschlossen wurde). In der Konsequenz kann also keine weitere Ehe geschlossen werden.

 

Herzliche Grüße

Martin

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>> In der Konsequenz kann also keine weitere Ehe geschlossen werden. << (Martin)

 

Hat ja auch was für sich. Spart jede Menge Geld. Man denke nur an die horrenden Abfindungssummen, die in bestimmten Kreisen bei Scheidungen gezahlt werden.

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Liebe Moonshadow!

 

Martin hat recht mit seinem Beitrag!

 

Unter bestimmten Umständen, die es einem Ehepaar unmöglich erscheinen läßt die eheliche Gemeinschaft fortzuführen, ist eine "Trennung von Tisch und Bett" kirchlicherseits erlaubt.

 

Eine "Wiederverheiratung" nach einer bereits gültigen Eheschließung gibt es jedoch nicht, d.h. selbst wenn man sich zivil noch einmal "trauen" ließe, so ist man dennoch immer noch mit dem ersten Ehepartner gültig verheiratet.

 

Viele Grüße

Katharina

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Zitat von Katharina am 8:31 - 7.März.2001


 

Hallo Katharina,

 

ich bin geschieden und jetzt bereits seit über 21 Jahren das zweite Mal glücklich verheiratet. Aus dieser Ehe entstammt meine jetzt 20-jährige Tochter.

 

Hätte ich noch Euren Vorstellungen gelebt, dann hätte ich nicht wieder heiraten dürfen. Dann wäre aber auch meine Tochter nie geboren worden.

 

Hat sie kein Recht auf Existenz?

 

Gruß Pedrino

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>Ich halte eine Scheidung auch nicht für einen erstrebenswerten Zustand.<

 

Eine Scheidung ist ja auch kein Zustand. Es ist viel mehr die BEENDIGUNG eines nicht mehr ertrebenswerten Zustandes.

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Lieber Pedrino,

 

>>Hätte ich noch Euren Vorstellungen gelebt, dann hätte ich nicht wieder heiraten dürfen. Dann wäre aber auch meine Tochter nie geboren worden. <<

 

hätteste nach katholischen Vorstellungen gelebt, dann hätteste Dich mit Deiner ersten Frau wieder vetragen und dann 10 Kinder mit ihr gemacht - Du hast also 9 Kindern das  Leben vermasselt

 

Lieben Gruß

Erich

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>Eine "Wiederverheiratung" nach einer bereits gültigen Eheschließung gibt es jedoch nicht, d.h. selbst wenn man sich zivil noch einmal "trauen" ließe, so ist man dennoch immer noch mit dem ersten Ehepartner gültig verheiratet. <

 

Wie gut, daß diese "gültige"  "Ehe"  dann doch keine Auswirkungen mehr hat, sondern die Wiederverheiratung deutlich mehr ins Gewicht fällt.

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Lieber pedrino,

 

ich muß mich bei dem Thema eigentlich immer auf meine Finger setzen ;-). Natürlich hat Deine Tochter ein Existenzrecht. Ich bin auch sehr glücklich in zweiter Ehe und habe einen einjährigen Sohn.

 

Lieber Moonshadow, ich denke für einen gläubigen Katholik ist es sehr schwer damit umzugehen. Ich habe allerdings gerade in "höheren Ebenen" der Kirche auch viel Verständnis erfahren...mehr als von Gemeindemitgliedern.

 

Für mich ist das totale Heuchlerei, jemanden die Möglichkeit zu geben (Bußsakrament etc.) eine "wilde" neue Beziehung einzugehen als Menschen eine Zweitehe unmöglich zu machen und damit den lebensbegleitenden Sakramenten auszuschließen. Wo bitte ist denn da der moralische Unterschied? Das werde ich sicher nie verstehen.

 

Ich denke das sich da wirklich was ändern wird. Bin mir aber auch bewußt das auch hier keine große Möglichkeit besteht, eine radikale Veränderung durchzuführen, die zukünftig sämtl. Scheidungen eine Berechtigung geben kann. Das ist sicher auch nicht notwendig aber ich finde auf der pastoralen Ebene muß mehr für die Menschen getan werden.

 

Ich setze mich nun aber doch auf meine Finger ;-)

 

LG Sina

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Lieber Erich,

 

manchmal bist Du furchtbar unsensibel...da ist mir Katharinas Posting echt lieber. Ich kenne ihre Einstellung dazu aber das Du so sarkastisch sein muß, finde ich echt unpassend :-(

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Hallo Katharina!

 

>Eine "Wiederverheiratung" nach einer bereits gültigen Eheschließung gibt es jedoch nicht, d.h. selbst wenn man sich zivil noch einmal "trauen" ließe, so ist man dennoch immer noch mit dem ersten Ehepartner gültig verheiratet.

 

Das kommt daher, weil die Kirche ihre Zeremonien so hoch bewertet, um sie überhaupt noch "an den Mann" zu bringen. Sie sollte sich aber bewusst sein, dass selbst viele Christen nur noch wegen der schönen Feier und des weißen Brautkleids kirchlich heiraten. Damit die Gläubigen überhaupt heiraten, wird ihnen suggeriert, sie würden sonst "in Sünde" leben. Dabei ist die Kirche aber inkonsequent, denn nur standesamtlich geschlossene Ehen führen meines Wissens auch schon zur Sündenfreiheit (lustig, lustig, aber ich weiß leider nicht, wie man einen passenden Smily einfügt). So gesehen, ist jeder Kathole verpflichtet zu heiraten und ein Single-Dasein ein einziger Sündenpfuhl. Wer sich so etwas einreden lässt, ist selbst schuld.

 

Zuweilen wird die Kirche so Opfer ihres eigenen Zauberkults: Bischofsweihen z. B. sind nichts anderes als Ernennungen. Durch die Verzerrung solcher Rituale ins Magische aber können solche Beförderungen selbst gegen den Willen der obersten Hierarchie erfolgen.

 

Gruß, Pumuckl

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Zitat von Erich am 9:47 - 7.März.2001

 

hätteste nach katholischen Vorstellungen gelebt, dann hätteste Dich mit Deiner ersten Frau wieder vetragen und dann 10 Kinder mit ihr gemacht - Du hast also 9 Kindern das  Leben vermasselt


 

Lieber Erich,

 

erstens ist eine Frau für mich keine Gebärmaschine und zweitens sind die Geschlechter keine gefühlslosen Roboter. Es ist unsinnig, nur wegen der Moralvorstellung anderer, eine eheliche Beziehung aufrecht zu erhalten, die entsprechend der fehlenden Gefühle und der fehlenden Zuneigung keine mehr ist.

 

Ich kenne Deine familiären Verhältnisse nicht, aber ich wünsche Dir, eine Scheidung bleibt Dir erspart. Um es niveauvoll auszudrücken: Es ist schlimm, sogar sehr schlimm.

 

Gruß Pedrino

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Ich finde Erichs Posting nicht unsensibel.

 

Er hat es lediglich in der Umgangssprache auf den Punkt gebracht, worum es eigentlich beim Thema "Unauflöslichkeit der Ehe" geht.

 

Pedrinos Frage war polemisch gemeint, denn man muß natürlich immer bedenken: Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade, dennoch kann man das eine gegen das andere nicht ausspielen, beziehungsweise die Geburt eines Kindes innerhalb einer außerehelichen Beziehung stellt kein Argument gegen die prinzipielle Unauflöslichkeit der Ehe dar!

 

Erich hat sogar recht: Wer weiß was passiert wäre, wenn er sich mit seiner Ehefrau versöhnt hätte? Wenn es dann tatsächlich zu einer Einigung, zu mehr Kindern, zu einem Verbleiben im Schoß der Kirche gekommen wäre, hätte dies vielleicht auch für Pedrino sichtbarere positivere Konsequenzen gehabt, nicht nur innerlich, sondern eben auch äußerlich.

Wer mag darüber urteilen?

 

Jeder gläubige, verheiratete Katholik, der schon einmal eheliche Schwierigkeiten hinter sich gebracht hat, wird Euch erlöst und froh darüber berichten können, wie gut es ist, daß er weiß : ES GIBT KEINE MÖGLICHKEIT EINER WIEDERVERHEIRATUNG. DESHALB MUß ICH ALLES VERSUCHEN, MEINE EHE AUFRECHT ZU ERHALTEN, MICH ZU VERSÖHNEN, SELBST WENN ICH EIN GROßES KREUZ DABEI ZU TRAGEN HABE.

 

Tut mir leid, wenn sich dies für Eure Ohren unsensibel anhört.

Die Alternative dazu, Frau und Kinder zu verlassen, wann immer es einem paßt (und erzählt mir bitte nicht, dies dürfe ja dann nur für bestimmte Situationen gelten ), finde ich viel, viel, viel grausamer .

 

Viele Grüße

Katharina

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blablablablablabla....null Ahnung kann ich dazu nur sagen und immer schön daher Gerede wenn man solche Dinge nicht erlebt hat.

 

Schade Katharina das Dir das Niveau von Erich gefällt...mir nicht. Er hat in dem Fall keine Ahnung warum die Ehe von Pedrino kaputt ging und behauptet er hat 9 Kindern das Leben vermasselt. Das ist unsensibel!

 

Ich kann Dir mit Sicherheit genausoviel ECHTE! Katholiken vorstellen die menschlich viel mehr gelitten haben und leiden würden wenn sie nicht den Absprung geschafft hätten.

 

Aber was reg ich mich wieder auf, nachdem mir ein Pfarrer erklärt hat dass eine mißhandelte junge Frau nicht das Recht in ihrem Leben hat eine neue Beziehung einzugehen, ist das Thema in diesem Leben eh nicht zu klären. Gut das es auch im kirchl. Bereich genügend Menschen gibt denen Ihr mit diesen Äußerungen gestohlen bleiben könnt!

 

(Geändert von Sina um 12:02 - 7.März.2001)

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Sagt mal, wenn eine Frau unter ihrer Ehe WIRKLICH leidet, sie weiß weder aus noch ein, vielleicht wird sie von ihrem Mann geschlagen usw - eben die ganze Palette...

Sollte dann nicht das Leben über dem Schwur stehen?

Nach Jesu Wort: "Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat"

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>> Ich finde Erichs Posting nicht unsensibel.

 

Er hat es lediglich in der Umgangssprache auf den Punkt gebracht, worum es eigentlich beim Thema "Unauflöslichkeit der Ehe" geht. << (Katharina)

 

Ich habe ja Verständnis dafür, Katharina,

 

daß Dich der katholische Korpsgeist dazu verleitet, Erich die Stange zu halten (wer hier lacht, ist selber schuld). Aber etwas mehr Kritikfähigkeit erschient mir doch angebracht.

 

>> hätteste nach katholischen Vorstellungen gelebt, dann hätteste Dich mit Deiner ersten Frau wieder vetragen und dann 10 Kinder mit ihr gemacht - Du hast also 9 Kindern das  Leben vermasselt << (Erich)

 

Wenn Erich hiermit auf den Punkt gebracht hat, worum es bei der Unauflöslichkeit der Ehe geht, dann geht es ums Zusammenbleiben und Kindermachen um jeden Preis. Die katholische Ehe als Reproduktionsanstalt.

 

Da sich jedoch auch der Kathole hüten wird, eine total zerrüttete Ehe durch weitere Kinder zu bereichern, würde dem göttlichen Vermehrungsauftrag wesentlich besser Rechnung getragen, wenn die kathol. Kirche die Wiederverheiratung gestatten würde.

 

Cano

 

                                    catmilk.gif

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Merkwürdig, merkwürdig, Cano, daß Du Solidarität auschließlich zwischen Erich und mir kritisierst.

 

Ich kann mich an Fälle erinnern, bei denen Du zumindest Deine Stimme nicht negativ gegenüber Äußerungen anderer aus der A&A-Fraktion erhoben hattest, obwohl dies doch angebracht gewesen wäre....

 

Also, bitte, sei doch froh darüber, daß es in unserer gefühlskalten Zeit doch noch Formen gelebter Solidarität und echter menschlicher Empathie gibt :)

 

Viele Grüße

Katharina

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>> Ich kann mich an Fälle erinnern, bei denen Du zumindest Deine Stimme nicht negativ gegenüber Äußerungen anderer aus der A&A-Fraktion erhoben hattest, obwohl dies doch angebracht gewesen wäre.... << (Katharina)

 

Ich erinnere mich an solche Fälle nicht, Katharina,

 

will jedoch nicht in Abrede stellen, daß es solche Fälle schon gegeben haben könnte.

 

Ich kümmere mich in diesem Forum weder um jeden A+A, noch um jeden Gläubigen. Mein Hauptaugenmerk lege ich auf die "Prominenz", und da gehören Erich und Du nun einmal dazu. Du darfst Dich deshalb nicht wundern, wenn es DICH erwischt, während ich andere ungeschoren lasse. Ist keine böse Absicht.

 

Wenn ich dieses Posting grußlos absende, ist das ebenfalls nicht negativ zu werten. EIN Gruß pro Tag sollte eigentlich reichen, und diesen Gruß hast Du heute schon von mir bekommen.

 

                            catmilk.gif

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Gemach, gemach liebe Leute

 

Erinnert Euch bitte:

 

Pedrino: >>Hätte ich noch Euren Vorstellungen gelebt, dann hätte ich nicht wieder heiraten dürfen. Dann wäre aber auch meine Tochter nie geboren worden. <<

 

Das interpretier ich so, daß nur wegen der  Scheidung diese Tochter existiert – ohne die Scheidung wäre die Welt um seine Tochter ärmer – die Kirche hätte also, wenn er auf selbige gehört hätte, Schuld daran gewesen, daß es diese Tochter nicht gäbe.

 

Auf diese "mögliche Schuldzuweisung" bin ich eingegangen und habe dazu eine Alternative zur Scheidung gebracht. Dabei waren die 10 Kinder eine bewußte Übertreibung – und das nächste mal mache ich 30 Kinder daraus, denn dann wird so eine alberne Interpretation meiner Worte wie die vom Cano : „.., dann geht es ums Zusammenbleiben und Kindermachen um jeden Preis.“ vielleicht nicht hier erscheinen.

 

Lieben Gruß an alle

 

Erich

( 3 Töchtern und 26 Jahre verheiratet – da waren auch starke Krisen dabei!!)

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WeisserRabe

( 3 Töchtern und 26 Jahre verheiratet – da waren auch starke Krisen dabei!!)

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  Das Bundesverdienstkreuz für ERICH !!!!!

 

    Bravo Erich und GOTTES Segen !!!

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>>Das Bundesverdienstkreuz für ERICH !!!!! <<

 

nix is!! Das Kreuz mit der Ehe reicht mir

 

Lieben Gruß

Erich

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Hallo zusammen,

 

ich war von folgenden Zahlen überrascht (soooo viele)

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aus dem Jahresbericht des Erzbischöflichen Offizialates

 

PEK (010305) - 589 Ehen wurden im Jahr 2000 im Erzbistum Köln durch die zuständigen kirchlichen Stellen für nichtig

erklärt bzw. aufgelöst. Diese Zahl gab der Erzbischöfliche Offizial, Prälat Dr. Günter Assenmacher, in Köln beim

Jahrestreffen der 50 haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kirchlichen Gerichtes bekannt.

 Die Richter des Erzbischöflichen Offizialates fällten 267 Entscheidungen, die Nichtigkeit von Ehen feststellten; bei

weiteren 316 Ehen wurde die Nichtigkeit wegen Nichtbeachtung der kirchlichen Eheschließungsform auf dem

Verwaltungsweg festgestellt, zwei nichtvollzogene und vier religionsverschiedene Ehen wurden durch römische

Entscheidungen aufgelöst. Insgesamt konnte das kirchliche Gericht 315 Verfahren abschließen, wobei in 273 Fällen (87 Prozent) die Nichtigkeit der Ehe festgestellt wurde, während in 36 Prozessen (11 Prozent) ein negatives Urteil erging; sechs (2 Prozent) wurden im Laufe des Jahres eingestellt.

 

 Wie in den Vorjahren stellten Vorbehalte gegen die Verpflichtung zur Unauflöslichkeit und Ausschließlichkeit der Ehe sowie der Ausschluss der Nachkommenschaft insgesamt 51 Prozent der Ehenichtigkeitsgründe dar, während die sog. psychischen Ehenichtigkeitsgründe 39 Prozent der getroffenen Entscheidungen ausmachten. Im Jahr 2000 wurden 144 Personen beraten, die ein Ehenichtigkeitsverfahren in Erwägung ziehen; insgesamt wurden 277 Verfahren neu anhängig

gemacht.

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Gruß

Erich

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Scheidung leicht gemacht!? Unmöglich, aber es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde und Gefühle, die diese ausmachen, daß es nur dornige Straßen gibt um eine Beziehung auseinanderzuleben und dann eine Trennung zu vollziehen. Als die Lebenserwartung noch rund 30 Jahre weniger betrug war verheiratet bis ans Lebensende gar nicht so lang - oft sicher nicht die 26 Jahre, die Erich "leidet".

 

Durch neue zeitliche Dimensionen muß sich Kirche Anfragen an ihre Moral stellen lassen. Aber mit einem Priester einen Scheidungsweg zu gehen dürfte in wenigen Ausnahmefällen nur machbar sein.

 

Pietjen

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