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Gottes Wesen im Menschen


Poliven
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Wenn wir auf hohem Niveau unzufrieden und gleichgültig sind, senkt Gott das Niveau ab, damit wir lernen, wie gut wir es hatten. Wenn wir die Steine dann mühevoll weggeräumt haben, und uns so das einstige Niveau zurückerobert haben, wissen wir es endlich zu schätzen. Wenn nicht, gibt es neue Steine.

 

 

P.S.: Das gilt aber nur für die, die Gott in sich tragen.

tun das nicht alle ?

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Nö.

Neben der Antwortmöglichkeit Ja und Nein, sollte man noch

Ja, aber wollen es nicht wahrhaben.

Ja, aber merken es nicht.

Ja, aber können/dürfen es nicht zeigen.

 

in Betracht ziehen

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Guest Claudia

...aber auch die:

 

Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Nein, denn nicht jeder hat das Bedürfnis, daran zu glauben.

Nein, denn es könnte von Vorteil sein, sich nicht immer beobachtet fühlen zu müssen.

 

Usw usf...:blink:

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Mhm. und auf

Nein, denn nicht jeder hat das Bedürfnis, daran zu glauben.

Passt die Erklärung

Ja, aber merken es nicht. Ihnen ist es gleichgültig, ob Gott ja oder nein.

 

Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.

 

Nein, denn es könnte von Vorteil sein, sich nicht immer beobachtet fühlen zu müssen.

Passt zu:

Ja, aber wollen es nicht wahrhaben. Das Warhaben könnte nämlich Folgen haben.

(Abgesehen davon, daß man sich nicht beobachtet fühlt. Wer damit ein Problem hat, der dürfte ja auch keine Familie haben, da wird man auch immer von wem beobachtet.....)

 

Grüße

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Guest Claudia

Karo ist wieder da, wie sie leibt und lebt...:)

Mhm. und auf
Nein, denn nicht jeder hat das Bedürfnis, daran zu glauben.

Passt die Erklärung

Ja, aber merken es nicht. Ihnen ist es gleichgültig, ob Gott ja oder nein.

Wie wär´s hier mit: *rational befunden, daß es diesen Gott nicht geben kann, und daher emotionale Plusse für zweitrangig erklärt*?

Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.

Ja, aber dann nicht der Christengott (liebend, gütig, gerecht usw).

Nein, denn es könnte von Vorteil sein, sich nicht immer beobachtet fühlen zu müssen.

Passt zu:

Ja, aber wollen es nicht wahrhaben. Das Warhaben könnte nämlich Folgen haben.

Und *wegen rationaler Hänger abgelehnt* gültet wieder nicht...:blink:

(Abgesehen davon, daß man sich nicht beobachtet fühlt. Wer damit ein Problem hat, der dürfte ja auch keine Familie haben, da wird man auch immer von wem beobachtet.....)

Unfuch, Karo.

Ich bin bei weitem nicht immer beobachtet, schon aus dem simplen Grund, weil ich oft den ganzen Vormittag alleine zu Hause bin. Mit einem Gott wäre ich das nicht mal dann...

 

Viele Grüße,

Claudia

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Wenn du diese beiden Sätze hintereinander betrachtest:

 

Wie wär´s hier mit: *rational befunden, daß es diesen Gott nicht geben kann, und daher emotionale Plusse für zweitrangig erklärt*?

 

Und *wegen rationaler Hänger abgelehnt* gültet wieder nicht...:blink:

 

Dann würde ich dir sogar zustimmen, daß die rationalen Hänger auch ein Grund für mein "Ja, aber wollen es nicht wahrhaben. Das Warhaben könnte nämlich Folgen haben." Sein können und bei vielen auch tatsächlich sind.

Ein schönes Beispiel von man steht sich selbst im Weg weil man sich selbst gegenüber nicht etwas bezeugen kann, was einem nicht in den eigenen Kopf will, schon gar nicht, wenn man vor sich selbst nicht als Lügner dastehen will.

 

 

Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

 

+++Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.+++

 

Ja, aber dann nicht der Christengott (liebend, gütig, gerecht usw).

 

Doch, genau der Gott. Wenn man begriffen hat, daß Güte nicht aus einer Wunschmaschine besteht. Denn diese Würde - wenn wir ehrlich sind - auf die Dauer nicht befriedigend sein, sondern im Gegenteil äußerst unzufrieden machen.

 

Unfuch, Karo.

Ich bin bei weitem nicht immer beobachtet, schon aus dem simplen Grund, weil ich oft den ganzen Vormittag alleine zu Hause bin. Mit einem Gott wäre ich das nicht mal dann...

Frage vorab: Was verstehst du unter von Gott beobachtet fühlen? Hättest du, wenn du glauben würdest, tatsächlich - um es überspitzt zu formulieren - das Gefühl, daß dir jemand auf Schritt und Stritt im Nacken sitzt und Strichliste über deine Taten führt? U

nd du ihm noch dazu auf keinste Weise entrinnen kannst?

 

Grüße

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Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.

Wieso gibt es dann bei Euch den Begriff des "Zustands der Gottferne"?

 

Wenn Gott da ist und immer zu 100%, dann gibt es keine Gottferne.

 

(Übrigens auch keine Hölle).

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Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.

Wieso gibt es dann bei Euch den Begriff des "Zustands der Gottferne"?

 

Wenn Gott da ist und immer zu 100%, dann gibt es keine Gottferne.

 

(Übrigens auch keine Hölle).

Die Gottferne heißt nicht, daß Gott sich von einem entfernt, sondern man sich selbst von Gott. Zb durch das eigene Verhalten.

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Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.

Wieso gibt es dann bei Euch den Begriff des "Zustands der Gottferne"?

 

Wenn Gott da ist und immer zu 100%, dann gibt es keine Gottferne.

 

(Übrigens auch keine Hölle).

Die Gottferne heißt nicht, daß Gott sich von einem entfernt, sondern man sich selbst von Gott. Zb durch das eigene Verhalten.

*Zähneknirsch* - das weiß ich doch wohl auch.

 

Aber von etwas, das 100% überall ist, kann man sich logischerweise nichteinmal dann entfernen, wenn man es sehnlichst will.

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Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.

Wieso gibt es dann bei Euch den Begriff des "Zustands der Gottferne"?

 

Wenn Gott da ist und immer zu 100%, dann gibt es keine Gottferne.

 

(Übrigens auch keine Hölle).

Die Gottferne heißt nicht, daß Gott sich von einem entfernt, sondern man sich selbst von Gott. Zb durch das eigene Verhalten.

*Zähneknirsch* - das weiß ich doch wohl auch.

 

Aber von etwas, das 100% überall ist, kann man sich logischerweise nichteinmal dann entfernen, wenn man es sehnlichst will.

von 100% überall, war nie die Rede. Das ist Pantheismus, aber nicht Christentum.

Um es nochmal kurz zu umreißen:

Im Menschen gibt es "göttliche Züge"

Ich kann mich durch meine Willensfreiheit dazu entschließen entgegen dem göttlichen zu handeln. Dadurch entzweie ich mich mit mir selbst, bin uneins mit mir. ( Zb Gewissenskonflikte nach Mord)

Dadurch bin ich in Gottferne, ich rücke von dem ab, was ich eigentlich sein könnte, nämlich ganz, im Sinne von Heil und dem späteren Sinne von Himmel.

 

Da Gott in letzer Konsequenz immer da ist, liegt es an einem selbst, ob man bereit ist, in Konsequenz dessen zu handeln, oder andere Wege zu beschreiten. Die Hölle macht man sich also selbst, man selbst wendet sich ab von etwas was im Grundprinzip da ist. (Gottesnähe und ferne sind nicht Örtlich zu verstehen, sondern im Zustand)

 

Gute Nacht zusammen

Grüße

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Guest Claudia
Wenn du diese beiden Sätze hintereinander betrachtest:
Wie wär´s hier mit: *rational befunden, daß es diesen Gott nicht geben kann, und daher emotionale Plusse für zweitrangig erklärt*?

 

Und *wegen rationaler Hänger abgelehnt* gültet wieder nicht...:blink:

Dann würde ich dir sogar zustimmen, daß die rationalen Hänger auch ein Grund für mein "Ja, aber wollen es nicht wahrhaben. Das Warhaben könnte nämlich Folgen haben." Sein können und bei vielen auch tatsächlich sind.

Das versteh ich nicht, Karo...:)

Ich kann doch nicht etwas Irrationales annehmen und dann *aufgrund der Annahme* die Welt interpretieren, auch wenn das dann schwer irrational wird und sich weit von der Realität entfernt...

Ein schönes Beispiel von man steht sich selbst im Weg weil man sich selbst gegenüber nicht etwas bezeugen kann, was einem nicht in den eigenen Kopf will, schon gar nicht, wenn man vor sich selbst nicht als Lügner dastehen will.

Ehrlich: traust Du mir das zu? Und Volker? Und Älln? Und Lissie? Und Caveman?

Bei vielen Betonköpfen seh ich das ja ein, aber bei den zugänglichen Atheisten, die auch mal ihre Meinung ändern KÖNNEN??

Doch, genau der Gott. Wenn man begriffen hat, daß Güte nicht aus einer Wunschmaschine besteht. Denn diese Würde - wenn wir ehrlich sind - auf die Dauer nicht befriedigend sein, sondern im Gegenteil äußerst unzufrieden machen.

Unzufrieden macht einen vile mehr die Hoffnung, die man in einen Gott setzt, und das immer wieder nicht-Erfüllen. Man braucht, wenn man die Schicksale vieler Leute mal sieht, extrem viel guten Willen und Interpretationsbereitschaft, wenn man so ein Leben mit Würde vereinbaren will... und da setzt wieder die Ratio ein: bei allen Ungerechtigkeiten dieser Welt - vor allem denen, für die der Einzelne nicht das geringste kann - wie kann man da an einen liebenden, gütigen und gerechten Gott glauben??

Frage vorab: Was verstehst du unter von Gott beobachtet fühlen? Hättest du, wenn du glauben würdest, tatsächlich - um es überspitzt zu formulieren - das Gefühl, daß dir jemand auf Schritt und Stritt im Nacken sitzt und Strichliste über deine Taten führt?

Und du ihm noch dazu auf keinste Weise entrinnen kannst?

Ja, denn nichts anderes verbirgt sich logisch hinter dem *Gott ist allgegenwärtig* und *Gott ist immer bei mir*.

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Da Gott in letzer Konsequenz immer da ist, liegt es an einem selbst, ob man bereit ist, in Konsequenz dessen zu handeln, oder andere Wege zu beschreiten. Die Hölle macht man sich also selbst, man selbst wendet sich ab von etwas was im Grundprinzip da ist. (Gottesnähe und ferne sind nicht Örtlich zu verstehen, sondern im Zustand)

Das ist und bleibt unvereinbar mit der Aussage, daß Gott grundsätzlich "in jedem ist", wie Du weiter oben sagst.

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Hi Claudia, ich komme im Moment kaum zum antworten, von daher jetzt wenigstens etwas:

(ich setz nur die letzen Sätze rein, les' bitte auf der Seite vorher, wenn es aus dem Zusammenhang genommen ist)

Das versteh ich nicht, Karo...:)

Ich kann doch nicht etwas Irrationales annehmen und dann *aufgrund der Annahme* die Welt interpretieren, auch wenn das dann schwer irrational wird und sich weit von der Realität entfernt...

Doch, das gleiche machst du auch. Du interpretierst die Welt nur aufgrund deiner Annahmen, auf welcher Basis sollte das sonst sein.... Und ob ich "irrationales" wie du es nennst, zulasse oder nicht, basiert wiederum auf der Annahme, mit der ich annehme, wie die Welt am besten und 'richtigsten' zu interpretieren sei.

 

 

Ein schönes Beispiel von man steht sich selbst im Weg weil man sich selbst gegenüber nicht etwas bezeugen kann, was einem nicht in den eigenen Kopf will, schon gar nicht, wenn man vor sich selbst nicht als Lügner dastehen will+++++

Ehrlich: traust Du mir das zu? Und Volker? Und Älln? Und Lissie? Und Caveman?

Bei vielen Betonköpfen seh ich das ja ein, aber bei den zugänglichen Atheisten, die auch mal ihre Meinung ändern KÖNNEN??+++++

Fühlst du dich ehrlich und aufrichtig dir selbst gegenüber, wenn du sagen würdest, du glaubst an Gott oder nicht?

Wenn du diese Frage mit nein beantwortest, trifft mein Satz zu.

Sicherlich traue ich dir zu, daß du deine Meinung rein theorethisch ändern kannst, klar und keine Frage, nur weiß ich nicht, wie richtig ich liege, wenn ich sage, den Tag, an dem du Christ wirst, den wirst du mir höchstens noch per Gebet mitteilen können, weil ich ihn nicht mehr auf Erden erleben werde. hm :blink::) ?

 

Doch, genau der Gott. Wenn man begriffen hat, daß Güte nicht aus einer Wunschmaschine besteht. Denn diese Würde - wenn wir ehrlich sind - auf die Dauer nicht befriedigend sein, sondern im Gegenteil äußerst unzufrieden machen.

+++Unzufrieden macht einen vile mehr die Hoffnung, die man in einen Gott setzt, und das immer wieder nicht-Erfüllen. Man braucht, wenn man die Schicksale vieler Leute mal sieht, extrem viel guten Willen und Interpretationsbereitschaft, wenn man so ein Leben mit Würde vereinbaren will... und da setzt wieder die Ratio ein: bei allen Ungerechtigkeiten dieser Welt - vor allem denen, für die der Einzelne nicht das geringste kann - wie kann man da an einen liebenden, gütigen und gerechten Gott glauben??+++

Gott, das ist ein langes Thema. Nur soweit:

Unzufrieden macht mich die Tatsache auch hin und wieder, wenn Gott nicht so will, wie man selbst handeln würde. Nicht nur Unzufrieden, ich könnte durchaus auch stärkeres Vokabular gebrauchen, wenn man sich das Leid und Elend dieser Welt ansieht und denkt: Verdammtnochmal, warum, nun tu doch was, wenn du schon....

Unzufrieden ja, aber nicht hoffnungslos oder perspektivlos.

Hoffnungslos oder perspektivlos würde ich die Sache sehen, wenn ich wüsste, es gäbe keinen Gott; wir fristen hier unser Dasein, ob hungrig, krank oder reich - ist eh egal, früher oder später ist es vorbei und wem es nicht passt, kann sich sein Ende vorher selber setzen.

 

Mit Würde kann ich den letzen Satz, oder das hier beschriebene Gott-lose Modell nicht vereinbaren. Dann doch eher das vorherige, Menschen trotz Leid nicht perspektivlos, sondern hoffnungstragend entgegenzugehen.

 

Frage vorab: Was verstehst du unter von Gott beobachtet fühlen? Hättest du, wenn du glauben würdest, tatsächlich - um es überspitzt zu formulieren - das Gefühl, daß dir jemand auf Schritt und Stritt im Nacken sitzt und Strichliste über deine Taten führt?

Und du ihm noch dazu auf keinste Weise entrinnen kannst?

+++Ja, denn nichts anderes verbirgt sich logisch hinter dem *Gott ist allgegenwärtig* und *Gott ist immer bei mir*.++++

Was dahinter stecken würde, wäre eine Gottesbeziehung, die ich mir nicht ausmahlen wollte. Um deine Gedanken weiterzuführen: Ich würde jede gute Tat nur machen, weil ich das Gefühl hätte, ich müsste. Ich würde alles was irgendwie eine schlechte Tat sein könnte unterdrücken, aus Angst und Sorge. Ich könnte im Endeffekt nicht mehr klar denken, weil ich immer alles Überdenken müsste, anstatt zu Handeln, ich wäre Gefangen in mir selbst und wäre Gottes und mein eigener Sklave.

 

Das passt zu allem, nur nicht zu Jesu Satz: Ich bin gekommen, daß ihr das Leben habt und es in Fülle habt.

 

Das wäre kein Leben, sondern gemachte Hölle.

 

 

Grüße

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Nein, denn der gewünschte Gott existiert mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht.

Ist kein Argument dagegen, daß Gott nicht in jedem ist, denn wenn er da ist, dann zu 100%.

Wieso gibt es dann bei Euch den Begriff des "Zustands der Gottferne"?

 

Wenn Gott da ist und immer zu 100%, dann gibt es keine Gottferne.

 

(Übrigens auch keine Hölle).

Die Gottferne heißt nicht, daß Gott sich von einem entfernt, sondern man sich selbst von Gott. Zb durch das eigene Verhalten.

Andererseits bedeutet Menschwerdung: Mensch werde, was du bist - Abbild Gottes, Logos und Liebe, Person und Sozialwesen.

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Guest Claudia
Doch, das gleiche machst du auch. Du interpretierst die Welt nur aufgrund deiner Annahmen, auf welcher Basis sollte das sonst sein.... Und ob ich "irrationales" wie du es nennst, zulasse oder nicht, basiert wiederum auf der Annahme, mit der ich annehme, wie die Welt am besten und 'richtigsten' zu interpretieren sei.

Hallo Karo,

 

Du interpretierst aufgrund einer Lehre, die im Kern auf nicht bewiesenen und nicht beweisbaren Elementen basiert. Das ist was anderes als wenn man auf Naturgesetzen, Fakten und Daten sein Weltbild aufbaut.

Sicherlich traue ich dir zu, daß du deine Meinung rein theorethisch ändern kannst, klar und keine Frage, nur weiß ich nicht, wie richtig ich liege, wenn ich sage, den Tag, an dem du Christ wirst, den wirst du mir höchstens noch per Gebet mitteilen können, weil ich ihn nicht mehr auf Erden erleben werde. hm :blink:  :) ?

Aller Wahrscheinlichkeit und vom jetzigen Standpunkt aus werde ich nie Christin werden. Aber ich wage keine 100%igen Prognosen...:)

Unzufrieden macht mich die Tatsache auch hin und wieder, wenn Gott nicht so will, wie man selbst handeln würde.

Nein, das meine ich nicht.

Nicht wie man selbst ahndeln würde, sondern vielmehr wie es der Logik - auch der der christlichen Lehre - und der Liebe entspräche.

Das sind zwei Paar Schuhe. Und keinem wird Gott gerecht.

Unzufrieden ja, aber nicht hoffnungslos oder perspektivlos.

Ja, weil alles andere Unglauben bedeuten würde. Weil Du Hoffnung haben WILLST, denn Du schreibst selbst:

Hoffnungslos oder perspektivlos würde ich die Sache sehen, wenn ich wüsste, es gäbe keinen Gott; wir fristen hier unser Dasein, ob hungrig, krank oder reich - ist eh egal, früher oder später ist es vorbei und wem es nicht passt, kann sich sein Ende vorher selber setzen.

...wenn es nicht so sein sollte, wie Du es Dir wünscht...

Dein Glaube gründet sich nicht auf Wissen oder Tatsachen oder Rationales, sondern auf Hoffnung. Mehr sag ich auch nicht.

Was dahinter stecken würde, wäre eine Gottesbeziehung, die ich mir nicht ausmahlen wollte. Um deine Gedanken weiterzuführen: Ich würde jede gute Tat nur machen, weil ich das Gefühl hätte, ich müsste.

Mal ernsthaft: das war das Gefühl der Leute früher. Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß man aufgrund von *Gott ist immer und überall* NICHT zu dem Ergebnis kommt, man ist ständig unter Aufsicht und Beobachtung?

Das passt zu allem, nur nicht zu Jesu Satz: Ich bin gekommen, daß ihr das Leben habt und es in Fülle habt.

Das wäre kein Leben, sondern gemachte Hölle.

Ja, und warum sollte man da einen Unterschied machen können? Das kann man nur, weil und wenn man es WILL, weil man glauben und hoffen WILL.

 

Okay, legitim, kein Problem damit. Aber etwas anderes steckt nicht dahinter. Das sieht man u.a. auch an Deinem *es ist eben nicht so*. Begründung fehlt, logische Nachvollziehbarkeit. *Es ist eben so* und fertig.

 

Okay, habe fertig...:P

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