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Prof. Löw und sein Engagement für die Moon-Sekte


sepp
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Leider hat sich ein Mitglied des Kuratoriums des "Forums deutscher Katholiken" - Prof. Dr. Konrad Löw - in nicht akzeptabler Weise kompromittiert durch sein offenes Eintreten für die Moon-Bewegung (sog. "Vereinigungskirche" ). Wiederholt ist er als Referent bei Vorträgen aufgetreten, die von der "Vereinigungskirche" oder ihr nahestehenden Organisationen veranstaltet werden. Zum 80. Geburtstag für Mr. Moon hat er diesem sogar persönlich und brieflich gratuliert!

 

Unter der Adresse wird ein Brief dokumentiert, mit dem ich mich diesbezüglich an Prof. Gindert gewandt habe. Er blieb bis jetzt ohne Antwort.

http://stjosef.at/dokumente/brief_forum_gindert_loew.htm

 

Ich möchte diesen Sachverhalt zur Kenntnis bringen, da von diesem Kongreß viel abhängt für die Erneuerung der katholischen Kirche im deutschen Sprachraum. Umso mehr sollte die Leitung bedacht sein, die Unverfälschtheit des Glaubenszeugnisses (auch in der Auswahl der Zusammensetzung der Mitglieder des Kuratoriums) zu garantieren!

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Zitat von Sepp am 10:44 - 6.Mai.2001


 

Wieder einmal etwas zum Lesen

 

Gruß Pedrino

 

Aus erster Hand

 

Interview von Herrn Prof. Gindert über das "Forum Deutscher Katholiken"

in der Zeitschrift "Durchblick" Nr. 26/2001.

 

Dieses Interview beleuchtet mit den Eingangsfragen den Impuls, der zur Gründung des Forums geführt hat, nicht aber die Zielsetzung, die in die Zukunft gerichtet ist.

 

 

--------------------------------------------------------------------------------

 

Vor einigen Monaten wurde das "Forum Deutscher Katholiken" gegründet. Warum kam es zu dieser Gründung?

 

Wie überall, ist wohl auch hier zwischen dem Anlass und den tiefer liegenden Ursachen zu unterscheiden. Am 19 November 1999 sprach sich die Vollversammlung des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) mit 160 gegen 16 Stimmen für die Gründung von "Donum vitae" aus, um gegen den erklärten und eindeutigen Willen des Hl. Vaters die Schwangerenkonfliktberatung mit Erteilung des Beratungsscheins weiterzuführen. Als früherer Vorsitzender des Diözesanrats von Augsburg war ich selber von 1990 -1994 Mitglied des ZdK. Nach der ZdK-Sitzung vom 19. November habe ich mit einigen Kontakt aufgenommen, die gegen "Donum vitae" gestimmt hatten. Ein Gesprächspartner sagte dabei "Wissen Sie, eigentlich müssten sich die Katholiken in Deutschland neu sammeln und formieren". Er war sich darüber im klaren, dass von diesem Gremium keine Kursänderung mehr zu erwarten ist. In den folgenden Monaten habe ich mit einer Reihe von Einzelpersönlichkeiten und Vertretern von Vereinigungen über ein Treffen in Fulda gesprochen. Thema sollte sein, welche Möglichkeiten gibt es, eine positive Alternative zum ZdK aufzubauen. Die Zusammenkunft fand am 3. Juni 2000 in Fulda statt. Zu den 54 Teilnehmern kam auch Erzbischof Dyba hinzu. Der einhellige Tenor dieses Treffens war, die Initiative zur Sammlung papst- und kirchentreuer Katholiken weiterzuführen. Daraufhin kam es am 30 September 2000 in Fulda zur Gründung des "Forums Deutscher Katholiken".

 

Und wo liegen die tieferen und weiter zurückreichenden Ursachen für die Gründung dieses Forums?

 

Das Abstimmungsergebnis zu "Donum vitae" im ZdK war kein einmaliger Ausrutscher und zwar in mehrfacher Hinsicht. Schritt für Schritt wurden nach dem 19. November 1999 Landesverbände von "Donum vitae" ins Leben gerufen und so ein flächendeckendes Netz von Beratungsstellen aufgebaut, um so offen eine von Rom unabhängige, nationalkirchliche Politik des ZdK zu demonstrieren. Damit sind wir bei den weit zurückreichenden Ursachen. Ich möchte hier nur einige Stationen stichwortartig in Erinnerung bringen, die diesen nationalkirchlichen Irrweg markieren. Sie waren jeweils von Sympathie, Zustimmung oder aktivem Mittun des ZdK begleitet:

 

Die Kölner Erklärung von 163 Theologieprofessoren vom 6. Januar 1989 gegen die Berufung von Erzbischof Meisner nach Köln

Der Protest gegen das päpstliche Schreiben "Ordinatio sacerdotalis" (Über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe) vom 22. Mai 1994

Das Kirchenvolksbegehren vom 16. September bis 12. November 1995. Die Kirchenvolksbegehrer saßen z.B. im Vorbereitungsgremium des ZdK der Katholikentage von Mainz und Hamburg

Die Äußerungen des ZdK-Präsidenten Meyer gegen die sog. Laieninstruktion ("Über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester&quot vom 15. August 1997. Meyer sprach sich hier öffentlich dafür aus den "rückwärts gewandten Forderungen" dieses Schreibens zu widerstehen.

Diese Äußerungen Meyers wurde vom gesamtem Vorstand des ZdK einstimmig gebilligt. Kardinal Meisner erklärte dazu, wer gegenüber dem Papst zum Widerstand aufrufe "hat meines Erachtens die Bezeichnung katholisch verloren". Anläßlich des 20-jährigen Pontifikats von Johannes Paul II. schrieb Kardinal Meisner in der Kölner Kirchenzeitung (16.10.1998). "Im Zentralbüro des 'Osservatore Romano' in Rom war eine graphische Darstellung zu sehen über die Akzeptanz des Papstes und seiner Lehre, die die Lehre der Kirche ist, in den einzelnen Kontinenten und Ländern diese Welt. Das Schlusslicht bildete Deutschland. Das ist ein trauriger Rekord". Es ist merkwürdig, dass ein Laiengremium, das in erster Linie den Weltauftrag hat, d.h. dafür einstehen sollte, dass in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik katholische Positionen zum Tragen tragen kommen, sich mit Zölibat und Frauenpriestertum auseinandersetzt. Jedenfalls war die katholische Stimme in den o.a. Bereichen noch nie so schwach wie heute. Die Anpassung dieses Gremiums an den Geist einer säkularisierten Gesellschaft entspricht sicher nicht unserem Missionsauftrag.

 

Nun gibt es also das "Forum Deutscher Katholiken" und was nun? Was soll damit erreicht werden?

 

In den Statuten des Forums steht: "Ziel ist die Förderung der Verkündigung des katholischen Glaubens nach der Lehre der Kirche. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Sammlung und Aktivierung aller Gruppierungen und Einzelpersönlichkeiten und durch Kongresse und andere Veranstaltungen". Dieses Forum will papst- und kirchentreue Katholiken unterschiedlicher Spiritualität und geistlicher Ausrichtung in einem lockeren Verband zusammenführen. Selbstverständlich möchten wir auch Vereinigungen und neue geistliche Bewegungen gewinnen, aus der Vereinzelung und Isolation herauszutreten und in einer katholischen Weite zusammenzustehen. Aus Freude über unseren Glauben und aus Dankbarkeit, der katholischen Kirche anzugehören, wollen wir einen Aufbruch wagen und so zur Neuevangelisierung Deutschlands mit beitragen. Den Menschen dieser Zeit rufen wir zu: Es gibt nicht nur das Ziel unserer Bestimmung, nämlich das Leben mit Gott. Es gibt auch den Weg dorthin: Jesus Christus, der von sich sagt "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" .  Nur bei ihm findet unser Verlangen nach Glück und unsere Sehnsucht nach Freiheit seine wahre Erfüllung.

 

Sammeln klingt ja immer gut. Aber wo ist da ein gemeinsames, tragendes Fundament für unterschiedliche Personen und Vereinigungen?

 

Das "Forum Deutscher Katholiken" steht allen Katholiken offen, die sich zum unverfälschten und unverkürzten Glauben unserer Kirche bekennen, wie er im "Katechismus der Katholischen Kirche" von 1992 zusammengefasst ist. Übrigens sind wir der Meinung, dass nicht zusätzlicher Papierausstoß die Welt verändert, sondern Zeugen und Bekenner des Glaubens. Es gibt zu allen aktuell diskutierten Fragen, wie Homosexualität, Euthanasie, Gentechnologie, um nur einige zu nennen, sachlich fundierte römische Stellungnahmen, die zugleich eine klare moralisch-ethischen Orientierung geben.

 

Jeder Neuanfang braucht auch eine organisatorische Stütze. Welche Struktur hat das Forum?

 

Wir sehen einen Neuanfang nicht in der Fortsetzung von Strukturdebatten und Satzungsdiskussionen, sondern in persönlicher Umkehr, in geistlicher Erneuerung, im Glaubensgehorsam und in der Loyalität gegenüber dem Hl. Vater und den mit ihm verbundenen Bischöfen. Wir haben uns bei der Gründung eine Art Mindeststatut gegeben, das Ziel und Zweck, Zugehörigkeit, Vertretung und Organe ect. anspricht. Diese Statuten lassen sich neuen und zusätzlichen Aufgaben anpassen. Vorausgesetzt, es stehen dafür Mitarbeiter und Mittel zur Verfügung.

 

Der Gründungszeitpunkt spielt oft für das Gelingen eine wichtige Rolle. Hätte man mit der Gründung vielleicht nicht noch etwa warten sollen?

 

Angesichts der kirchlichen Situation in Deutschland kann man sich wie in einer Theaterloge zurücklehnen und sagen: "Das ZdK vertritt mich nicht, die können machen, was sie wollen."  Und die werden das auch weiter tun, die einen weiter in die Irre führen und die anderen frustrieren. Man kann auch sagen, schon längst hätte etwas getan werden müssen. Wenn aber einer etwas unternimmt, der hat nicht den richtigen Ansatz oder das unpassende Programm oder nicht die richtigen Leute. Ein Drittes ist auch möglich, nämlich nach bestem Wissen und Gewissen mit Gottvertrauen anfangen.

 

Bei der Sammlung kann es ja nicht bleiben. Wie will das Forum in die Öffentlichkeit hineinwirken?

 

In den Statuten des Forums sind Kongresse und andere Veranstaltungen aufgeführt. Hier möchte ich besonders auf den Kongress am 8./9. Juni 2001 in Fulda hinweisen, der gerade vorbereitet wird und der durch die Themen und die Mitwirkenden katholische Vielfalt und Weite aufscheinen lässt.

 

Die Aktivitäten in die Öffentlichkeit hinein werden sich aber durch den Kongress nicht erschöpfen. Was ist darüber hinaus geplant?

 

Geplant sind, wie bereits genannt, weitere Veranstaltungen und auch Erklärungen zu wichtigen Fragen, soweit uns dafür Mittel zur Veröffentlichung in den Medien zur Verfügung stehen.

 

Bei allen Bewegungen besteht die Gefahr, dass sie in Vereinsmeierei oder im Machertum enden. Was wollen Sie dagegen unternehmen?

 

Man kann bekanntlich den Geist nicht konservieren. Was aber möglich und eine Barriere gegen Vereinsmeierei ist, ist an der Ehrenamtlichkeit der Tätigkeiten festzuhalten. Man stelle sich einmal vor, was geschähe, wenn im deutschen Verbands- und Rätekatholizismus dieses Prinzip Platz greifen würde. Wahrscheinlich würden wir einen Großteil der Verbandsfunktionäre verlieren, dafür aber neuen Geist und Engagement für die Kirche zurückgewinnen. Ein geistlicher Neubeginn kann nicht herbeiorganisiert oder "gemacht" werden. Er muss vielmehr erbetet werden. Deshalb bitten wir geistliche Gemeinschaften, Gebetskreise und gläubige Menschen in unserem Land, unsere Ziele mit Gebet und Opfergeist mitzutragen.

 

Die Gründungsmitglieder des Forums sind überwiegend Laien. Wie sieht sich das Forum im Verhältnis zur Hierarchie, d.h. zu den Bischöfen?

 

Unsere Kirche ist auf die Apostel und auf Petrus als dem Haupt der Apostel gegründet. Damit ist klar, ein Neuaufbruch in der Kirche kann nur mit dem Papst und mit den mit ihm verbundenen Bischöfen geschehen. Einen anderen Weg gibt es nicht und kann es nicht geben. Die Bischöfe in ihrer gewiss schweren Arbeit zu unterstützen, damit sie ihren Weg an der Seite des Heiligen Vaters gehen können, ist die Grundlinie jeder Bewegung, die der Kirche dienen will.

 

Abschließend: Idealismus ist gut. Aber ganz ohne Geld wird das Forum auch nicht zurechtkommen?

 

Das ist richtig. Die Organisation eines bundesweiten Treffens, wie es der Kongress am 8./9. Juni 2001 in Fulda ist, erfordert Geld. Ich denke aber, dass die Katholiken in unserem Land, die einen Neuaufbruch im Glauben wollen, der auch in der Öffentlichkeit sichtbar wird, uns nicht im Stich lassen werden. Im übrigen wollen wir auch diese Sorge der göttlichen Vorsehung anheim stellen.

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Der Papst tritt überall für die Freiheit jeder Religion und den Dialog mit allen Religionen ein,

er betete mit Vertretern derselben in Assisi und andernorts,

er betete wie ein Jude, der nicht an Jesus Christus glaubt, vor der Klagemauer,

heute wird er dasselbe in einer Moschee tun, in der Allah (der ausdrücklich nicht der Vater Jesu Christi ist) angebetet wird -

 

wer kann sich da eigentlich noch ernsthaft aufregen, wenn ein Katholik mal unter Anhängern der Moon-Sekte einen Vortrag hält oder dem Chef der Sekte zum Geburtstag gratuliert?

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Mit den etablierten Religionen gibt es den offiziellen Dialog der Kirche. Die Moon-Bewegung ist nicht nur hinsichtlich der Lehre als Gefahr für den katholischen Glauben anzusehen, sondern auch in der Art und Weise, wie Mitglieder rekrutiert werden etc. Jede Art von Mitwirkung an einem derartigen Dialog (auch wenn dies privat verantwortet wird) muß sich daher der Frage stellen, inwieweit hier dem Anliegen des katholischen Glaubens gedient wird!

 

Ich bedaure es sehr, daß es im Kuratorum des Forums deutscher Katholiken diese Unklarheit bezüglich der inhaltlichen Ausrichtung von Prof. Löw gibt und hoffe, daß Prof. Gindert und die Verantwortlichen die diesbezügliche Anfrage ernst nehmen!

 

Schließlich möchte ich - weil hier der Heilige Vater ins Spiel gebracht wird - diesen in Schutz nehmen!

Beispielsweise betet er heute in einer Moschee, die früher eine Kirche war und ein Heiligtum Johannes des Täufers darstellt. Er betet bestimmt nicht als Moslem, sondern als Christ! Ähnlich war es vor der Klagemauer.

 

Sepp

 

(Geändert von Sepp um 11:27 - 6.Mai.2001)

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Guest Ketelhohn


Zitat von Sepp am 10:44 - 6.Mai.2001

Leider hat sich ein Mitglied des Kuratoriums des "Forums deutscher Katholiken" - Prof. Dr. Konrad Löw - in nicht akzeptabler Weise kompromittiert durch sein offenes Eintreten für die Moon-Bewegung ...

Danke für den Hinweis, Seppl!

 

Daß Löw sich etwas einseitig aufs Kommunistenfressen verlegt hat und daran auch heute noch etwas anachronistisch festhält, das war mir ja bekannt. Daß er aber mit Mun gemeinsame Sache macht, ist mir neu. Vielleicht sollte sein Bamberger Ortsbischof ihm eine Widerrufs- und Abschwörformel zum Unterzeichnen vorlegen. Ohne eine solche klare, öffentliche Distanzierung darf er keinesfalls im Kuratorium des „Forums deutscher Katholiken“ bleiben.

 

Gruß

Robert

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Was Professor Löw so treibt, ist mir zwar völlig schnuppe, ich möchte jedoch die seltene Gelegenheit, Ketelhohn beizupflichten, nicht ungenutzt lassen.

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Lieber Robert,

 

ich gratuliere Dir ganz herzlich zu Deiner Homepage http://www.ketelhohn.de

Da ist etwas Gutes im Werden!

 

In besonderer Weise überzeugt mich, wie Du den "Katechismus der Katholischen Kirche" in ansprechendem Layout und mit Einarbeitung der letzten maßgeblichen Änderungen der "editio typica" ins Netz gestellt hast. Ich habe mir erlaubt, auf der "Katechismus-Startseite" von stjosef.at daraufhin zu verlinken: http://stjosef.at/kkk

 

Herzliche Grüße und Gottes Segen

Josef Spindelböck

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Der Link klappt nicht.

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"Sie haben nicht die erforderliche Berechtigung, um die Seite anzuzeigen.

Möglicherweise haben Sie nicht die erforderlichen Zugriffsrechte, um das Verzeichnis oder die Seite anzuzeigen.

 

--------------------------------------------------------------------------------

 

Wenden Sie sich an die Website, indem Sie die eine auf der http://www.ketelhohn.de Startseite angegebenen E-Mail-Adressen oder Telefonnummern verwenden, wenn Sie nicht die erforderliche Berechtigung haben, um dieses Verzeichnis oder diese Seite anzeigen zu können.

 

Sie können auf  Suchen klicken, um nach Informationen im Internet zu suchen.

 

 

HTTP-Fehler 403 - Verboten

Internet Explorer"

 

Is ja vielleicht auch nich für jeden ..........

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>Is ja vielleicht auch nich für jeden ..........<

 

Bis gestern schon noch. Aber vielleicht will Robert ja auch nur die Privatssphäre seiner Familie schützen und nimmt z.Z. ein paar Änderungen vor?

Ist ja vielleicht auch nicht für jeden ...

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Zitat von Ute am 19:34 - 6.Mai.2001

"Sie haben nicht die erforderliche Berechtigung, um die Seite anzuzeigen.

Möglicherweise haben Sie nicht die erforderlichen Zugriffsrechte, um das Verzeichnis oder die Seite anzuzeigen.

 

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Wenden Sie sich an die Website, indem Sie die eine auf der
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Sie können auf  Suchen klicken, um nach Informationen im Internet zu suchen.

 

 

HTTP-Fehler 403 - Verboten

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Is ja vielleicht auch nich für jeden ..........

 


 

Hallo Robert

Mir geht es genau so.

Schade!

Woran könnte es liegen?

 

Freundliche Grüße

patrick

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Konrad Löw gehört zum Unterstützungskreis des VPM (Verein zur Förderung psychologischer Menschenkenntnis), als kultureller Arm eines entstehenden Netzwerkes rechts von der Union. "Dabei treten die Vereinspsychologen an die Stelle der totalitären Moon-Sekte, die früher ... ebensoviel Resonanz bei rechten Intellektuellen fand" ("Psycho-Sekten" von Nordhausen und Billerbeck)VPM sollte von Angela Merkel in eine Broschüre über Sekten und Psychogruppen aufgenommen werden. VPM klagte und stoppte mit einer einstweiligen Verfügung.

Die Verknüpfung zwischen Moonies und Löw ist also der Kampf gegen "Links", wobei hier "links" schon ziemlich weit "rechts" beginnt.

Das Buch ist übrigens bei Fischer erschienen.

 

Freundliche Grüße

Patrick

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Übrigens:

Im Mai 1996 wies das OLG Münster die Klage des VPM letztinstanzlich ab und entschied, dass das Ministerium vor dem Verein warnen dürfe. Die Charakterisierung als "Psychogruppe mit Ausschließlichkeits - und Heilsanspruch" sei ebensowenig zu beanstanden wie die Kritik am "Dogmatismus", "Sendungsbewußtsein" und einer "autoritären bis totalitären Struktur". Es sei hinreichend belegt (durch Aussteiger und Beratungsstellen), dass der VPM gegen Andersdenkende, auch solche aus den eigenen Reihen, mit einem "psycholgischen Unterdrückungsinstrumentarium" vorgeht, das an "Psychoterror" grenzt.

Moon läßt grüßen

 

Patrick

 

(Geändert von Patrick um 20:32 - 6.Mai.2001)

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An anderer Stelle:

"Mit dem Sektenführer San Myung Mun verband sie alle (die Mitglieder der Konservativen Aktion, u.a. Löw) ihr eingefleischter Antikommunismus und die apokalyptische Vision vom "Untergang des Abendlandes".

 

Patrick

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Die Warnung vor Strato kann ich auch noch anderweitig bestätigen. Die Leute von http://www.humanist.de haben auch schon des öfteren ähnliche Probleme gehabt.

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Hallo Herr Spindelböck,

 

auf der angegebenen HP wird zur Moonsekte festgestellt:

 

>>Die einzigartige Rolle Jesu Christi, seine Heilsmittlerschaft, wird hier reduziert. <<

 

und Dr. Gindert antwortet über die Motivation von Prof. Löw:

 

>>Er hat mir auch sein Buch zu diesem Thema zugeschickt und erläutert, was der Hintergrund seines Engagements sei, nämlich sein Eintreten für die Religionsfreiheit auch gegenüber Sekten, wie hier gegenüber der Moonsekte. <<

 

 

Wenn Sie in Erwiderung zu meinem Hinweis auf das ganz ähnliche Verhalten des Papstes nun sagen, der Papst habe weder als Moslem noch als Jude gebetet, dann stimmt das zwar - er hat aber wie diese gebetet.

 

Auch Prof. Löw ist ja nicht als Moon-Jünger sondern als Katholik aufgetreten, wenn er dem Sekten-Chef zum Geburtstag gratuliert oder vor seinen Anhängern einen Vortrag hält.

 

Ihr Vorwurf:

>>Umso mehr sollte die Leitung bedacht sein, die Unverfälschtheit des Glaubenszeugnisses auch in der Auswahl der Zusammensetzung der Mitglieder des Kuratoriums zu garantieren!<<,

wobei suggeriert wird, dies wäre nicht gewährleistet, weil sich ein Mitglied positiv zur Moonsekte verhält, müsste dann ohne Weiters auch dem Papst gelten, der sich als höchster Vertreter der katholischen Kirche mit den Würdenträgern anderer Religionen trifft und an deren Gottesdiensten teilnimmt.

 

Denn wer könnte leugnen, dass Juden und Moslems genau wie die Moon-Sekte "die einzigartige Rolle Jesu Christi und seine Heilsmittlerschaft reduzieren."?

 

 

Mit freundlichem Gruß

Falk Peiler

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Lieber Falk,

 

ich weiß nicht, bin ich blind: Aber ich verstehe Deine Analogie nicht!

 

Dem Heiligen Vater ist zu danken, daß er bei aller Klarheit der Lehre (gestern hat er in Syrien bei der hl. Messe über den Missionsauftrag der Christen gemäß dem Beispiel des hl. Apostels Paulus gepredigt, inmitten auch von Moslems!) dies verbindet mit persönlicher Annäherung und Dialog gegenüber den Vertretern der offiziellen Weltreligionen. Dabei will er Jesus Christus nicht verleugnen, sondern die Menschen zu ihm hinführen.

 

Daß er mit Sekten-Chefs offizielle Kontakte unterhielte, wüßte ich nicht. Wenn dem so wäre, so würde mich das tatsächlich irritieren!

 

Was ist eigentlich Dein Standpunkt? Wie würdest es Du halten? Oder spüre ich aus Deinen Einwänden so etwas wie Resignation gegenüber eine Kirche, die Du als inkonsequent empfindest? Das kindliche Vertrauen zur Kirche als solcher und die Freude am Glauben sollten jedenfalls nie verlorengehen! Andere Früchte sind nicht vom Heiligen Geist ...

 

Herzliche Segensgrüße

Josef Spindelböck

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manfred rusch

sepp,

 

was regst du dich denn darüber auf ? die katholische kirche bändelt doch seit kurzem auch mit dem islam an.

 

manfred

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Soso, lieber Manfred, er bändelt an. Was soll er denn sonst tun? Kreuzzüge veranstalten?

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Lieber Josef,

 

Du schreibst:

 

>>Was ist eigentlich Dein Standpunkt? Wie würdest es Du halten? Oder spüre ich aus Deinen Einwänden so etwas wie Resignation gegenüber eine Kirche, die Du als inkonsequent empfindest? Das kindliche Vertrauen zur Kirche als solcher und die Freude am Glauben sollten jedenfalls nie verlorengehen! Andere Früchte sind nicht vom Heiligen Geist ... <<

 

Ich will nicht bestreiten, dass ich einige Probleme mit der vom Papst verkündeten und auch praktizierten Religionsfreiheit habe.

Aber wenn ich mich nun schon darum bemühe, sein Verhalten als vom Hl. Geist inspiriert anzusehen, dann finde ich es durchaus inkonsequent, sich z.B. gegenüber  der  Moon-Sekte oder auch Scientology anders zu verhalten, als man es Juden, Moslems u.a. gegenüber tut.

 

Hat die katholische Kirche gegenüber der Moon-Sekte etwa einen anderen Standpunkt als gegenüber allen anderen Religionsgemeinschaften und gilt ihr gegenüber nicht, was das 2. Vatikanum folgendermaßen formuliert:

"Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet."

 

Kann man diesen "Strahl jener Wahrheit" der Moon-Sekte wirklich absprechen, während man ihn allen anderen zugesteht? Ich glaube nicht.

 

Mit freundlichem Gruß

Falk

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