Merkur Geschrieben Sonntag um 17:21 Melden Geschrieben Sonntag um 17:21 vor 4 Minuten schrieb rorro: Zudem springst Du dann zum "ich würde sagen" - also ist dann doch alles Deine Definition? Natürlich, du hast mich doch gefragt. Zitieren
rorro Geschrieben Sonntag um 17:49 Melden Geschrieben Sonntag um 17:49 vor 26 Minuten schrieb Merkur: Natürlich, du hast mich doch gefragt. Naja, wenn Du einen allgemeinen Begriff wie "Konvertiten" bei den Aposteln ablehnst, dann dachte ich, Du könntest auch eine allgemeine Definition bringen, die das belegt. Dann eben nicht. Zitieren
Merkur Geschrieben Sonntag um 18:16 Melden Geschrieben Sonntag um 18:16 Ich versuche es nochmal: Allgemeines Verständnis von Konversion = Zu einer anderen Religion wechseln. Dafür muss bereits eine Religion vorhanden sein. Der Wechsel zu einer soeben gegründeten neuen Religion (wobei bereits fraglich ist, ob die Apostel das im Sinn gehabt haben) gehört nach meinem Verständnis nicht zu diesem Begriff. Joseph Smith ist z.B. nicht zum Mormonentum konvertiert, sondern hat es gegründet. Die ersten Gläubigen würde ich auch nicht zu den Konvertiten, sondern zu den Gründern zählen. Wer heute zu dieser Kirche wechselt, ist natürlich ein Konvertit. Zitieren
Flo77 Geschrieben Sonntag um 18:25 Melden Geschrieben Sonntag um 18:25 vor 22 Minuten schrieb rorro: Naja, wenn Du einen allgemeinen Begriff wie "Konvertiten" bei den Aposteln ablehnst, dann dachte ich, Du könntest auch eine allgemeine Definition bringen, die das belegt. Dann eben nicht. Der Konvertit wechselt sein Bekenntnis und seine Glaubensvorstellungen. Jemand, der - wie die Jesus - innerhalb seiner Religion eine eigene Schule begründet, aber keine parallele Organisation schafft, ist demnach kaum ein Konvertit. Erst Paulus mit seiner Gründung eigener Gemeinden von nichtjüdischen Proselyten schuf hier die Voraussetzungen für die spätere Spaltung von Judentum und Christentum. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben Sonntag um 19:39 Melden Geschrieben Sonntag um 19:39 vor 2 Stunden schrieb rorro: Also einen Menschen als "Herr" anzusprechen und anzubeten, als "Urheber des Lebens" zu bezeichnen, das ist aus dem Mund eines Juden (kommt alles von den Aposteln) schon ein reichlich signifikanter Unterschied zum jüdischen Verständnis. oder? Die erste Generation von „Jesus-Gläubigen“, die sehr bald in Antiochia als die „Christianer“ genannt wurden, als eine religiöse Gruppe innerhalb des Judentums, waren alles Juden und haben auch zu keinem Zeitpunkt ihre Ursprungsreligion Judentum, in die sie hineingeboren wurden, abgelegt und sind zum „Christentum“ übergewechselt. Die Herausbildung der später so gewordenen Weltreligion „Christentum“ aus dem Judentum ist ein Prozess, der über einen sehr langen Zeitraum lief. Es ist vollkommen anachronistisch die heutige Situation mit soziologisch zwei unterschiedlichen Weltreligionen in die Zeit des ersten Jahrhundert reinzuprojizieren. Zitieren
rorro Geschrieben Sonntag um 19:59 Melden Geschrieben Sonntag um 19:59 vor 15 Minuten schrieb Cosifantutti: Die erste Generation von „Jesus-Gläubigen“, die sehr bald in Antiochia als die „Christianer“ genannt wurden, als eine religiöse Gruppe innerhalb des Judentums, waren alles Juden und haben auch zu keinem Zeitpunkt ihre Ursprungsreligion Judentum, in die sie hineingeboren wurden, abgelegt und sind zum „Christentum“ übergewechselt. Die Herausbildung der später so gewordenen Weltreligion „Christentum“ aus dem Judentum ist ein Prozess, der über einen sehr langen Zeitraum lief. Es ist vollkommen anachronistisch die heutige Situation mit soziologisch zwei unterschiedlichen Weltreligionen in die Zeit des ersten Jahrhundert reinzuprojizieren. Ob Judenchristen noch als Juden gelten, können wir getrost der jüdischen Gemeinschaft überlassen. Und vor allem den Judenchristen selbst. Die ersten Christen nannten Jesus "Kyrios" und begannen Praktiken zu leben, die recht wenige Jahre nach Beginn dazu führten, daß das damalige Judentum sie ausschloß. Sie werden gewußt haben warum. Zitieren
rorro Geschrieben Sonntag um 20:03 Melden Geschrieben Sonntag um 20:03 vor 1 Stunde schrieb Flo77: Der Konvertit wechselt sein Bekenntnis und seine Glaubensvorstellungen. Jemand, der - wie die Jesus - innerhalb seiner Religion eine eigene Schule begründet, aber keine parallele Organisation schafft, ist demnach kaum ein Konvertit. Erst Paulus mit seiner Gründung eigener Gemeinden von nichtjüdischen Proselyten schuf hier die Voraussetzungen für die spätere Spaltung von Judentum und Christentum. Du wirst die Apostelgeschichte kennen. Es war Petrus, der ziemlich selbstbewußt im Apostelkonzil sagte, daß die Sache längt pro Heidenmission geklärt sei (durch einen Traum, den er hatte) - nicht Paulus. Jesus war Gott und Mensch, als Mensch natürlich Jude. Als Gottmensch spielt er ein wenig in anderer Liga... Zitieren
Flo77 Geschrieben Sonntag um 20:18 Melden Geschrieben Sonntag um 20:18 vor 11 Minuten schrieb rorro: Du wirst die Apostelgeschichte kennen. Es war Petrus, der ziemlich selbstbewußt im Apostelkonzil sagte, daß die Sache längt pro Heidenmission geklärt sei (durch einen Traum, den er hatte) - nicht Paulus. Jesus war Gott und Mensch, als Mensch natürlich Jude. Als Gottmensch spielt er ein wenig in anderer Liga... Ich weiß, weiß ich. Natürlich sind die Texte der Evangelien wörtliche Zitate und es ist alles genauso passiert, wie es in den Evangelien und der Apostelgeschichte geschildert wird. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben Sonntag um 20:53 Melden Geschrieben Sonntag um 20:53 vor 47 Minuten schrieb rorro: Ob Judenchristen noch als Juden gelten, können wir getrost der jüdischen Gemeinschaft überlassen. Und vor allem den Judenchristen selbst. Die ersten Christen nannten Jesus "Kyrios" und begannen Praktiken zu leben, die recht wenige Jahre nach Beginn dazu führten, daß das damalige Judentum sie ausschloß. Sie werden gewußt haben warum. die reale Entwicklung der allmählichen Trennung dauerte keinesfalls „recht wenige Jahre“ und ist weit komplexer und differenzierter als du es hier darstellst…. Um aber nochmals zur ursprüngliche Frage von „Konvertiten“ zurückzukommen Auf jeden Fall waren die erstere Generation keine „Konvertiten“….. Nochmaks: Man darf nicht den schweren Fehler machen die heutigen beiden Weltlreliigonen Judentum und Christentum in das erste Jahrhundert zurückzuprojizieren….. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben Sonntag um 20:56 Melden Geschrieben Sonntag um 20:56 vor 50 Minuten schrieb rorro: Du wirst die Apostelgeschichte kennen. Es war Petrus, der ziemlich selbstbewußt im Apostelkonzil sagte, daß die Sache längt pro Heidenmission geklärt sei (durch einen Traum, den er hatte) - nicht Paulus. Jesus war Gott und Mensch, als Mensch natürlich Jude. Als Gottmensch spielt er ein wenig in anderer Liga... Auch hier überträgst du theologische Fragestellungen aus dem 4. und 5. Jh in die Zeit des ersten Jh….. Zitieren
rorro Geschrieben Sonntag um 21:00 Melden Geschrieben Sonntag um 21:00 vor 40 Minuten schrieb Flo77: Ich weiß, weiß ich. Natürlich sind die Texte der Evangelien wörtliche Zitate und es ist alles genauso passiert, wie es in den Evangelien und der Apostelgeschichte geschildert wird. Wenn alles ganz anders war, dann vielleicht auch bei Paulus. Vielleicht gab's den ja gar nicht. Entscheidest eh alles Du - Deine Bibel, Dein Glauben. Habe ich nur so absolut gar nichts mit zu tun, wirklich Null. Zitieren
rorro Geschrieben Sonntag um 21:02 Melden Geschrieben Sonntag um 21:02 Wie schon früher klargestellt: mich interessiert der Glaube der Kirche. Die eigenen Bastelanleitungen finde ich hochgradig langweilig, egal von wem. Zitieren
Flo77 Geschrieben Sonntag um 21:14 Melden Geschrieben Sonntag um 21:14 vor 11 Minuten schrieb rorro: Wie schon früher klargestellt: mich interessiert der Glaube der Kirche. Die eigenen Bastelanleitungen finde ich hochgradig langweilig, egal von wem. Wenn dem so wäre, würdest Du nicht jedesmal antworten. Zitieren
rorro Geschrieben Montag um 06:14 Melden Geschrieben Montag um 06:14 vor 8 Stunden schrieb Flo77: Wenn dem so wäre, würdest Du nicht jedesmal antworten. Ich bin halt auch ein schwaches Wesen. Zitieren
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