Jump to content

Katholiken suchen nach Harmonie?


Gabriele
 Share

Recommended Posts

10Ich ermahne euch, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung.

11Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloe berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt.

12Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus.

13Ist denn Christus zerteilt? Wurde auch Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden?

 

Dazu aus einer Predigt:

 

.... Nur ein Unterschied sei ihm bei allen Veranstaltungen aufgefallen: Die Katholiken seien viel mehr um Harmonie bemüht. - Er meinte das nicht einfach nur als Kompliment.

Ich glaube, dieser Eindruck stimmt. Und ich habe in dem Gespräch damals auch darauf hingewiesen, dass dieses Streben nach Einheit durchaus ein biblisches Fundament hat.

 

(Quelle: Pater Löwenstein @ kath.de)

 

Stimmt das wirklich?

Seht Ihr das auch so, dass Katholiken mehr nach Harmonie suchen als andere Christen?

 

Wenn ja: Ist das gut so, denn es ist biblisch, als Steben nach Einheit?

Oder ist es nicht gut, weil die Vielfalt darunter leidet und einzelne, durchaus richtige Positionen aufgegeben werden für die Harmonie und die Einheit?

 

Wie seht Ihr das?

Link to comment
Share on other sites

Wenn ich mir so meine Umgebung betrachte, finde ich, dass die Katholiken im Schnitt auch nicht mehr auf Harmonie bedacht sind und bewusst Dissonanzen und Verletzungen vermeiden als die ev. Glaubensbrüder und -schwestern oder A&As. Was Äußerungen zu religiösen Fragen angeht, sind Katholiken vielleicht zurückhaltender. Aber hier sind die Evangelischen in der Minderheit und da müssen sie auch mal auf sich aufmerksam machen.

 

Elisabeth

Link to comment
Share on other sites

Jesus Christus spricht oft sehr klare und hart wirkende Worte. Es sind Worte der Scheidung, der Entscheidung. Wem wären nicht jene Worte des hl. Evangeliums in Erinnerung:

 

"Ich bin nicht gekommen den Frieden zu bringen, sondern das Schwert. In einem Haus wo fünf sind, werden zwei für mich und drei gegen mich sein."

 

Auch andere Worte Jesu sind herausfordernd, und stellen uns vor deutliche Entscheidungen. Wer als Katholik die Worte Jesu ernst nimmt, wird einerseits Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung üben- aber Gott und der Welt zugleich zu dienen scheint mir nicht gerade christlich.

 

Wenn wir um des lieben falschen Friedens willen dazu schweigen, dass Gott gelästert wird, wenn wir bei Unrecht (z,B. gegenüber den Ungeborenen) unsere Stimme nicht erheben, weil es in einer pluralistischen Gesellschaft nicht gelegen ist, so machen wir uns mitschuldig, dass das Evangelium um seine Kraft gebracht wird.

 

Von einer Botschaft welche das Herz aufrüttelt wird das Evangelium dann u einer Art Schlaf- und Beruhigungsmittel. Ich denke dass Christen und Katholiken versöhnungsbereit und voller Liebe sein sollten, aber dabei nie so weit gehen dürfen, Christus, das Evangelium und seine Ansprüche um eines falschen "lieben Friedens" willen zu verraten.

 

Die Wahrheit in Liebe.

 

Jesus selbst ist die Liebe - und dennoch hat er auch "unangenehme Wahrheiten" nicht verschwiegen. Man hätte den göttlichen Heiland nicht ans Kreuz geschlagen, wenn er "harmoniesüchtig" und diplomatisch gewesen wäre.

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Medienkompetenz ist ablesbar an konkreten Formen der Kommunikationsgestaltung. Hier steht die Kirche als publizistisches Medium in der Pflicht. "Die Christen haben tatsächlich eine Verantwortung, sich in allen Kommunikationsmedien in freier Initiative zu Wort zu melden. Ihre Aufgabe beschränkt sich nicht bloß auf die Verbreitung kirchlicher Meldungen." (Pastoralinstruktion Aetatis novae, Nr. 8)

Wird die Kirche ihren Aufgaben publizistisch gerecht? Geht sie nicht selbst vielfach zu kärglich mit dem reichen Repertoire ihrer Tradition an Sätzen, Bildern und Symbolen um? Warum benutzt sie diese oft nur schwerfällig und halbherzig in einem Stil, der bloß niemandem wehtun will? Wer in der Masse von Informationen heute durchdringen will, braucht starke Anstöße und Bilder, die beim ersten Hinsehen ‚sitzen', weil sie an Vertrautes erinnern, zumindest aber überraschen und neugierig machen. Nicht um des Neugierig-Machens willen, sondern aus der missionarischen Notwendigkeit, das Skandalon des Kreuzes Jesu Christi nicht unter Wert als laue Botschaft zu ‚verkaufen'.

 

Man muss den berühmt-berüchtigten Ex-"Benetton"-Fotografen Oliviero Toscani nicht zum Propheten zeitgenössischer Medienpraxis erklären, um aus dem Aufmerksamkeitsprinzip der von ihm bebilderten Werbekampagnen Entscheidendes zu lernen. Ölverschmierte Seevögel, erschossene Mafia-Opfer, blutdurchtränkte Soldatenhemden aus dem Kosovo-Krieg, siechende Aids-Kranke oder Neugeborene, noch an der Nabelschnur - was vordergründig als kühl kalkulierte Skandalwerbung von und für Benetton in Erscheinung tritt, lässt sich hintergründig-strategisch als Kommunikation verstehen, die "auch etwas anderes vermitteln kann als diese Schmierenkomödien vom Glück" (Toscani). Wo und wann ist im Zusammenhang mit Mode und Konsum lebhafter, kontroverser über Umweltschutz, Menschenrechte, Leben und Tod gestritten worden als in Auseinandersetzung mit diesen Bildern? Toscani hängt Werbeplakate als "moderne Ikonen" in Fußgängerzonen.

 

Und die Kirche? Warum wirken die von ihr approbierten (Sprach-) Bilder dagegen blass, nichts sagend, irrelevant? Der Kommunikationsstil der Kirche ist überaffirmativ und harmoniesüchtig. Ein cantus firmus, der sich angesichts von zweitausend Jahren Kirchengeschichte nur selten aus dem Rhythmus bringen lässt.

 

"Als Jesus und seine Agentur ‚Die Apostel' die größte Kommunikationskampagne aller Zeiten entwickelten, geschah das eben nicht mit einer respektvollen und Glück verheißenden Bilderwelt. Ganz im Gegenteil! In diesem Clip findet sich einfach alles wieder, was die Werbung verachtet: Ein nackter Mann, der an ein Kreuz genagelt ist, (...) Umarmung von Aussätzigen, überall Menschen im Elend, abstoßende Kranke, eine Geburt in einem Viehstall inmitten von Tierscheiße, Stunden beispielloser Qualen, Blut, das unter Hammerschlägen hervorspritzt, der Schmerz einer Mutter an der Seite ihres sterbenden Sohnes. (...)

Die Jesus-Geschichte beschönigte weder die Leiden noch die Gewalt in der Welt. Sie machte keine Konzessionen an das Sicherheitsbedürfnis ihres Publikums. Sie lancierte die erste große organisierte Kampagne der Geschichte, und dabei wurde eben nicht auf sofortigen Gewinn abgezielt, und es wurden auch nicht die Qualitäten des Produktes direkt angepriesen: das Reich Gottes (...). Sie erzählt uns von der Erlösung und der ewigen Glückseligkeit und verheißt uns dies durch einen gekreuzigten Mann im blutigen Lendentuch, nicht durch Claudia Schiffer im Chanel-Höschen. Und diese Kampagne ist seit zwei Jahrtausenden Teil der kollektiven Vorstellungswelt."

(Oliviero Toscani: Die Werbung ist ein lächelndes Aas. Mannheim 1996, S. 131f.)

Link to comment
Share on other sites

Die Jesus-Geschichte beschönigte weder die Leiden noch die Gewalt in der Welt. Sie machte keine Konzessionen an das Sicherheitsbedürfnis ihres Publikums. Sie lancierte die erste große organisierte Kampagne der Geschichte, und dabei wurde eben nicht auf sofortigen Gewinn abgezielt, und es wurden auch nicht die Qualitäten des Produktes direkt angepriesen: das Reich Gottes (...).

 

Da ist wirklich was dran. Aber bei Kommunikation geht es natürlich nicht nur um die Wahl der Methoden sondern auch um die Auswahl der Inhalte. Die Kirche tritt in der Öffentlichkeit vor allem mit Kommentaren zu gesellschaftspolitischen Themen in Erscheinung. Jeder weiß, was „die Kirche“ über Abtreibung, Homoehe, Irakkrieg, Bioethik etc. denkt. Wer sich dafür interessiert, wie diese oder jene Haltung hergeleitet wird, muss schon genauer nachfragen und findet auch nicht unbedingt immer befriedigende Antworten (in den Medien). Die Frage ist natürlich, ob die Massenmedien sich überhaupt eignen, komplexe Diskurse zu transportieren. Aber hier sehe ich das Problem: es werden verbindliche Werturteile gefällt, der ganze normative Diskurs, der dahinter steckt, bleibt im Verborgenen. Damit entsteht ein Zerrbild, die Kirche erscheint als geschlossener, monolithischer Block, der Dogmen autoritär in eine pluralistische Gesellschaft hinein verkündet. Sie ist nicht mehr Teil der öffentlichen Debatte (höchstens gelegentlich Gegenstand der Debatte), sie führt keine Glaubensgespräche in und mit der Öffentlichkeit, sondern in Abgeschiedenheit, und bringt sich dann nur noch als eine „Glaubensstimme“ unter anderen Stimmen ein. Die Frage wäre also, was mit einem provokativen Kommunikationsstil vermittelt werden soll. Sind es die endgültigen Werturteile, die die Kirche bereits für sich gefällt hat, dann würde sich die jetzige Situation eigentlich nur verstärken. Man müsste m.E. schon an einer anderen Ebene ansetzen, so, dass Menschen, die der Kirche nicht nahestehen, in Glaubensgespräche mit einbezogen werden. Das ist aber eine schwierige Gradwanderung.

Link to comment
Share on other sites

Stimmt das wirklich?

Seht Ihr das auch so, dass Katholiken mehr nach Harmonie suchen als andere Christen?

 

Wenn ja: Ist das gut so, denn es ist biblisch, als Steben nach Einheit?

Oder ist es nicht gut, weil die Vielfalt darunter leidet und einzelne, durchaus richtige Positionen aufgegeben werden für die Harmonie und die Einheit?

 

Wie seht Ihr das?

Das Bestreben nach "Harmonie" und das Bestreben nach "Einheit" sind für mich zwei unterschiedliche Punkte.

 

Mag sein, dass wir Katholiken "harmoniesüchtiger" sind aber damit strebe ich ja noch lange keine Einheit an.

 

Das Streben nach Einheit kann ich mit Konfessionen gar nicht in Berührung bringen. Ich sehe dieses Streben nach Einheit mehr als eine Frucht an - als eine Frucht des Heiligen Geistes, der sich bekanntlich ja über alle Grenzen, Mauern und damit auch Konfessionen hinwegsetzt.

 

Und diese Frucht des Geistes lässt mich eben auch in dem "Unbekannten" der Christus nachfolgt - eine Schwester oder einen Bruder erkennen.

Die Vielfalt leidet unter diesem Streben nach Einheit nicht - ganz im Gegenteil sie erfreut sich immer an dem "Andersartigen" am Leibe Christi.

 

gby

 

Bernd

Link to comment
Share on other sites

Das Streben nach Einheit kann ich mit Konfessionen gar nicht in Berührung bringen. Ich sehe dieses Streben nach Einheit mehr als eine Frucht an - als eine Frucht des Heiligen Geistes, der sich bekanntlich ja über alle Grenzen, Mauern und damit auch Konfessionen hinwegsetzt.

 

Yep. Nur abgesehen von dem Begriff «Konfessionen», den ich mittlerweile etwas anders sehe, Zustimmung.

Link to comment
Share on other sites

Nun die Streitkultur der Katholiken ist bekanntlich sehr ausgeprägt, wir befinden uns damit in der Nachfolge der in der Bibel dargestellten Menschen vom AT. bis zum NT.

Von daher ist auch daß Harmoniebedürfnis der Katholiken exorbitant.

 

Daher hat Bayern auch die meisten Feiertage!

 

Greuß,

Elisabeth

Link to comment
Share on other sites

Das Streben nach Einheit kann ich mit Konfessionen gar nicht in Berührung bringen. Ich sehe dieses Streben nach Einheit mehr als eine Frucht an - als eine Frucht des Heiligen Geistes, der sich bekanntlich ja über alle Grenzen, Mauern und damit auch Konfessionen hinwegsetzt.

 

Yep. Nur abgesehen von dem Begriff «Konfessionen», den ich mittlerweile etwas anders sehe, Zustimmung.

Das habe ich nicht verstanden.

 

Kann einer von Euch beiden das ein bisschen erläutern? :blink:

 

Liebe Grüße, Gabriele

Link to comment
Share on other sites

Das Streben nach Einheit kann ich mit Konfessionen gar nicht in Berührung bringen. Ich sehe dieses Streben nach Einheit mehr als eine Frucht an - als eine Frucht des Heiligen Geistes, der sich bekanntlich ja über alle Grenzen, Mauern und damit auch Konfessionen hinwegsetzt.

 

Yep. Nur abgesehen von dem Begriff «Konfessionen», den ich mittlerweile etwas anders sehe, Zustimmung.

Das habe ich nicht verstanden.

 

Kann einer von Euch beiden das ein bisschen erläutern? :blink:

 

Liebe Grüße, Gabriele

Die Bekanntschaft von Robert bei der Nennung des Begriffes Konfessionen in bestimmten Zusammenhängen, hast du wohl noch nicht gemacht?

 

 

Es gibt keine Konfessionen, sondern nur Religionszugehörigkeit!

 

Gruß,

Elisabeth :)

Link to comment
Share on other sites

Die Bekanntschaft von Robert bei der Nennung des Begriffes Konfessionen in bestimmten Zusammenhängen, hast du wohl noch nicht gemacht?

 

 

Es gibt keine Konfessionen, sondern nur Religionszugehörigkeit!

 

Gruß,

Elisabeth :)

Nein, habe ich nicht gemacht, Elisabeth.

 

Aber ich versuche es mal mit Religionszugehörigkeiten statt Konfessionen:

 

Das Streben nach Einheit kann ich mit Religionszugehörigkeiten gar nicht in Berührung bringen. Ich sehe dieses Streben nach Einheit mehr als eine Frucht an - als eine Frucht des Heiligen Geistes, der sich bekanntlich ja über alle Grenzen, Mauern und damit auch Religionszugehörigkeiten hinwegsetzt.

 

Nö, wird nicht unbedingt klarer dadurch.

Ich verstehe es immer noch nicht. :blink:

Link to comment
Share on other sites

Die Bekanntschaft von Robert bei der Nennung des Begriffes Konfessionen in bestimmten Zusammenhängen, hast du wohl noch nicht gemacht?

 

 

Es gibt keine Konfessionen, sondern nur Religionszugehörigkeit!

 

Gruß,

Elisabeth :)

Nein, habe ich nicht gemacht, Elisabeth.

 

Aber ich versuche es mal mit Religionszugehörigkeiten statt Konfessionen:

 

Das Streben nach Einheit kann ich mit Religionszugehörigkeiten gar nicht in Berührung bringen.

 

Ich sehe dieses Streben nach Einheit mehr als eine Frucht an - als eine Frucht des Heiligen Geistes, der sich bekanntlich ja über alle Grenzen, Mauern und damit auch Religionszugehörigkeiten hinwegsetzt.

 

Nö, wird nicht unbedingt klarer dadurch.

Ich verstehe es immer noch nicht. :blink:

Na in etwa so!

Trotz Luther, dreißigjährigem Krieg, päpstlicher Denkergüsse und anderer vatikanischer Hoheiten, hat sich die allgemeine und teilweise spez. christliche Menschheit im Laufe der vergangenen Jahre, Jahrzehnte trotz aller klerikalen und sonstigen Hindernisse, immer wieder Wege und Möglichkeiten gefunden, gemeinsam an den einen Gott / Jesus Christus zu glauben und diesen Glauben auch zu leben. Es jedenfalls zu versuchen den gemeinsamen Glaubensweg zu gehen, trotz massiver Einwände von klerikaler hochstehender Seite. Das daraus eine der größten Baustellen mit der schönen Bezeichnung Ökumene geworden ist, liegt bestimmt nicht an den Laien und einigen Hirten und Oberhirten.

 

Gruß,

Elisabeth

Link to comment
Share on other sites

Es gibt keine Konfessionen, sondern nur Religionszugehörigkeit

 

Es gibt das auf Erden wandelte Volk GOTTES,die Kirche.

 

 

Trotz Luther, dreißigjährigem Krieg, päpstlicher Denkergüsse und anderer vatikanischer Hoheiten, hat sich die allgemeine und teilweise spez. christliche Menschheit im Laufe der vergangenen Jahre, Jahrzehnte trotz aller klerikalen und sonstigen Hindernisse, immer wieder Wege und Möglichkeiten gefunden

 

Weisst Du eigentlich das was du sagst?

Mit all diese Worthülsen und Pauschalverurteilungen könnte

man Seiten über deren Klarstellung schreibven!

 

 

immer wieder Wege und Möglichkeiten gefunden, gemeinsam an den einen Gott / Jesus Christus zu glauben und diesen Glauben auch zu leben.

 

Was verstehst Du unter Glauben leben?

JESUS der erste Christliche Gutmensch und Guru den wir alle Supermoralisch-Brav folgen? :ph34r:

Link to comment
Share on other sites

Es gibt keine Konfessionen, sondern nur Religionszugehörigkeit

 

Es gibt das auf Erden wandelte Volk GOTTES,die Kirche.

 

 

Trotz Luther, dreißigjährigem Krieg, päpstlicher Denkergüsse und anderer vatikanischer Hoheiten, hat sich die allgemeine und teilweise spez. christliche Menschheit im Laufe der vergangenen Jahre, Jahrzehnte trotz aller klerikalen und sonstigen Hindernisse, immer wieder Wege und Möglichkeiten gefunden

 

Weisst Du eigentlich das was du sagst?

Mit all diese Worthülsen und Pauschalverurteilungen könnte

man Seiten über deren Klarstellung schreibven!

 

 

immer wieder Wege und Möglichkeiten gefunden, gemeinsam an den einen Gott / Jesus Christus zu glauben und diesen Glauben auch zu leben.

 

Was verstehst Du unter Glauben leben?

JESUS der erste Christliche Gutmensch und Guru den wir alle Supermoralisch-Brav folgen? :ph34r:

Halllo Albino!

Seit wann ist Jesus (der unter anderem die Verkaufsstände im Tempel umwarf-->Schäden), oder auch sonst ab und an etwas unlustig sein konnte, ein reiner Nur- Gutmensch ?

 

Jesus war doch eher so Permanent Schlichter oder Schiedsrichter, nebenbei auch noch Wunderbewirker im Bereich Heilen von Menschen und Foodbereich und Gleichniserzähler .

 

Gruß,

Elisabeth

Link to comment
Share on other sites

Das Streben nach Einheit kann ich mit Konfessionen gar nicht in Berührung bringen. Ich sehe dieses Streben nach Einheit mehr als eine Frucht an - als eine Frucht des Heiligen Geistes, der sich bekanntlich ja über alle Grenzen, Mauern und damit auch Konfessionen hinwegsetzt.

 

Yep. Nur abgesehen von dem Begriff «Konfessionen», den ich mittlerweile etwas anders sehe, Zustimmung.

Das habe ich nicht verstanden.

 

Kann einer von Euch beiden das ein bisschen erläutern? :blink:

 

Liebe Grüße, Gabriele

Hallo Gabriele,

 

ich versuche es mal in anderen Worten:

 

Das Streben nach Einheit ist eine Konsequenz aus der Nachfolge Christi - je tiefer ich eindringe in das Geheimnis Christi umsomehr fallen auch alle menschliche Hürden und Mauern weg. Je tiefer meine Liebe zu Jesus Christus wird umsogrösser wird meine Liebe auch zum Nächsten und diese Liebe fragt nicht aus welchem "Stall" ich komme. An mehreren Stellen in der heiligen Schrift können wir diese Liebe an Christus und auch von Christus erkennen:

 

Der "heidnische" Hauptmann spricht: ich bin nicht würdig dass DU eingehst unter mein Dach... und wie war die Reaktion von Christus darauf? Einen so grossen Glauben habe ich... (Lukas 7,7)

 

Die "heidnische" Frau aus Syrophönizien antworter Jesus: Ja, Herr; und doch essen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder! (Markus 7,28) und wie reagiert Jesus darauf?

 

Es ist nicht der jüdische Glaube, der hier eint - sondern Christus.

 

Daher können Religionen oder Konfessionen auch nicht einen, sondern nur einer: Christus - und der ist eben kein Religionsgründer noch Konfessionsverwalter

 

Paulus beschreibt an anderer Stelle sehr deutlich: ER das Haupt - WIR die Glieder.

 

Das Streben nach Einheit als eine Konsequenz der Nachfolge und daraus eine Frucht des Geistes befähigt eben über menschliche Grenzen hinwegzusehen und eines im Blick zu haben: Sein Reich im Himmel

 

 

Johannes 17 EÜ:

 

Jesu Fürbitte für alle Glaubenden

 

20 Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.

21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.

 

 

gby

 

Bernd

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...