Jump to content

Lehramt kath. Religion Sek II----> Uni Köln


Engelfox
 Share

Recommended Posts

Hallo erstmal!

 

Ich wollte fragen, ob hier jemand ist, der in Köln kath. Religion auf Lehramt (Sek II) studiert und mir von seinen Erfahrungen berichten kann (Wie ist die Uni? Bereitet das Studium gut auf die Praxis vor?)

Und ganz wichtig: Wie ist das mit den Sprachen? Ich weiß, dass man das Latinum braucht, aber wie ist das mit Hebraicum und Graecum?

 

Vielen Dank für Antworten!!!!!!!! :blink:

 

Liebe Grüße

Engelfox

Link to comment
Share on other sites

In letzter Zeit hab' ich 'ne Menge mit Lehramtskandidaten zu tun. Der Tenor ist generell: Das Studium hat mit der Unterrichtspraxist wenig bis nichts zu tun - man lernt jede Menge theoretischen Ballast, aber nciht, wie man die Lehrplaninhalte an den Mann bzw. an's Kind kriegt. Das allerdings ist keine fachspezifische oder Uni-spezifische Erfahrung, sondern eher ein genereller Fehler bei der Lehrerausbildung.

Link to comment
Share on other sites

Mein Studium liegt jetzt etwa 10 Jahre zurück, d.h. ich bin im 10. Schuljahr Lehrerin (incl. Referendariat).

Rückblickend würde ich sagen, dass die Vorbereitung für den Job OK, aber die Verzahung besser sein könnte. Einiges liegt einfach in der Eigenverantwortung der Studenten, z.B.

-> zusätzliche Praktika und Hospitationen in den Schulen

-> Beschäftigung mit dem Lehrplan innerhalb des Studiums und entsprechende Auswahl der Vorlesungen und Seminare. Wir haben in Freiburg alle fürs Examen den Galaterbrief gelernt, weil es das kürzestes Skript war, davon hat man nie wieder was, aber sinnvoll gewesen wäre die Bergpredigt oder die Gleichnisse ... Da muss man selber aktiv werden, die Uni wird es nicht.

 

Laura

Link to comment
Share on other sites

Ich kann jetzt nur von Bayern sprechen, aber hier werden "Ausreichende Sprachkenntnisse aus dem Alt-Griechischen und dem Lateinischen: Nachweis erfolgt durch Latinum oder Graecum bzw. durch die entsprechenden Sprachprüfungen an den Fakultäten für Evang. oder Kath. Theologie der bayerischen Universitäten" gefordert.

Link to comment
Share on other sites

Wir haben in Freiburg alle fürs Examen den Galaterbrief gelernt, weil es das kürzestes Skript war, davon hat man nie wieder was, aber sinnvoll gewesen wäre die Bergpredigt oder die Gleichnisse ... Da muss man selber aktiv werden, die Uni wird es nicht.

 

Laura

Siehste, Laura, wir hatten damals die "Wahl" zwischen dem Römerbrief und dem Lukas-Evangelium. Und bauernschlau wie ich war, sagte ich mir: erstens steht mir das Ev inhaltlich näher, zweitens kann ich es in der Schule immer wieder brauchen. Es war eine sehr gute Wahl (und Schüler, die ich länger unterrichtete, wussten schon, Evangelienzitate stammen im Zweifelsfall aus Lk, Gerichtsgleichnis und Fußwaschung, die auch zu meinen "Lieblingsstellen" gehören, ausgenommen).

 

Elisabeth

 

PS 1: Wo ich aber in den fast 40 Dienstjahren kaum etwas im Detail der

Vorlesungen brauchen konnte, war Dogmatik.

 

PS 2: Für ein Staatsexamen werden die Voraussetzungen doch vom Bundesland festgelegt, wie Exi sehr gut für Bayern zeigte. Diese findet man (in Bayern) auf der HP des Kumist. Suche mal für dein Bundelsaland auf der entsprechenden Seite.

Edited by Elima
Link to comment
Share on other sites

http://www.uni-koeln.de/phil-fak/kaththeol..._ii_neu_p4.html

 

Hab mal ein bißchen gesurft...

 

§ 4 Studienvoraussetzungen

 

(1) Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist der Nachweis der Hochschulreife (Zeugnis über die allgemeine oder einschlägig fachgebundene Hochschulreife).

 

(2) Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die Immatrikulation für das Fach Katholische Religionslehre an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln oder die Zulassung als Zweithörerin bzw. Zweithörer in diesem Fach. Ergänzend zur Immatrikulation in Köln empfiehlt sich die Zulassung als Zweithörerin bzw. Zweithörer an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn, mit der eine Kooperationsvereinbarung besteht.

 

(3) Bis zur Zwischenprüfung ist der Nachweis von Lateinkenntnissen im Umfang des Latinums zu erbringen. Der Erwerb von Grundkenntnissen in den biblischen Sprachen Griechisch und Hebräisch wird bereits im Grundstudium dringend empfohlen. Im Hauptstudium sind Grundkenntnisse in den biblischen Sprachen Griechisch und Hebräisch insofern obligatorisch, als sie für die Teilnahme an Hauptseminaren im Bereich der Biblischen Theologie nachzuweisen sind (vgl. § 12 Abs. 4).

 

(4) Die in Absatz (3) geforderten Lateinkenntnisse sind durch das Zeugnis der Hochschulreife oder durch ein Zeugnis über eine vor einer staatlichen Prüfungsbehörde abgelegten Sprachprüfung nachzuweisen.

 

(5) Bis zum Beginn des Hauptstudiums sollen sich die Studierenden mit den grundlegenden Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut machen.

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...