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Sexualmoral und Ehe


Stephanus

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Franciscus non papa
aber wenn ich die Lehre als Damm bezeichne, dann ist er ungebrochen. So hab ichs gemeint. Den Irrtum nehme ich deshalb zurück.

sollte Deiner Meinung nach ein Pfarrer ein Brautpaar beim Ehevorbereitungsgespräch darauf hinweisen?

Der Pfarrer muss nach der Bereitschaft für Nachwuchs fragen. Sollte er sagen: aber die Pille gibt es nicht?

Sollte er die kirchliche Eheschließung ablehen, weil das Paar die Pille nicht ablehnt sondern in der Apotheke holt?`

smile, der pfarrer sollte sogar fragen, ob die herrschaften ehefähig sind. woher sollen die das eigentlich wissen, wenn sie der lehre gemäss noch nicht.... haben?

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ohne jede Ironie, es ist erfreulich für deine Frau und Dich, dass dies bei Euch so klappt. Es liegt aber auf der Hand, das dies von bestimmten biologischen Faktoren abhängig ist - nämlich von einem halbwegs regelmäßigen Zyklus - wenn dies nicht gegeben ist wird die "natürliche" Empfängnisverhütung recht riskant.

 

Dazu kam bei uns noch, dass ich immer schon einen sehr unregelmäßigen und reiseintensiven Beruf hatte - was das Leben in dieser Hinsicht auch nicht wirklich erleichtert hat.

 

Aber, wie auch immer das subjektive Empfinden ist - es bleibt die völlige Unlogik, dass in Umkehrung des alten Spruches plötzlich die Mittel den Zweck heiligen sollen.

Und es bleibt das Faktum - und ich erinnere mich kraft Geburtjahrgang sehr gut an dies Phase, dass ein entscheidender Autoritätsverlust der Kirche damit begonnen hat.

 

LiGrü

 

wolfgang E.

Hallo Wolfgang,

 

ich habe den strikten Auftrag, mit meinen Postings nicht zu sehr in´s Private zu gehen, aber ich kann natürlich schon sagen, dass wir die kirchliche Lehre auch nicht immer befolgt haben, bzw. befolgen. Das ändert aber nichts an ihrer grundsätzlichen Richtigkeit. Ideale sind eben nicht immer vollständig praktikabel, aber trotzdem halte ich es für falsch, sie deshalb aufzugeben.

 

Jesus sagt z.B. auch: "Wer eine Frau nur lüstern anschaut, der hat in seinem Herzen bereits die Ehe gebrochen." Wenn man eine Eheschließung von der lückenlosen Befolgung dieses Gebots abhängig machen müsste, könnte wohl niemand heiraten. Ähnliches gilt genauso für die geforderte Feindesliebe.

 

Es geht bei der ganzen Diskussion im Grunde um eine Gesamtsicht der christlichen Ethik: die ist nämlich eine Ethik des Weges, in der die Gesetze eben keine Hürden sind, die ich überspringen muss, um mir den Himmel zu verdienen, sondern Weegweiser, die mich zu einem besseren Leben führen können. Niemand kann alle Gesetze befolgen; jeder kann aber darüber nachdenken, was für sein persönliches Leben hier und jetzt an der Reihe ist, um getan zu werden.

 

Paulus sagt im Römerbrief (sinngemäß): das Gesetz führt nicht zur Erlösung, das Gesetz führt zur Erkenntnis der Sünd, d. h. der Tatsache, dass wir auf Gott Liebe angewiesen sind. Natürlich können und sollen wir gerade auch als Sünder zu Gott kommen. Vor dem Kommunioempfang sagen wir alle: "Herr ich bin nicht würdeig, dass Du eingehst unter mein Dach. Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund." Sollte das alles nur leeres Geschwafel sein?

 

Jesus sagt: "Im Himmelreich ist mehr Freude über einen Sünder, der umkehrt, als über hundert Gerechte." Diese Umkehr können wir jeden Tag vollziehen, immer in dem Bereich, in dem es für uns an der Reihe ist. Und ich würde schon sagen, dass es bei den meisten Menschen, einschließlich mir viel wichtigere Schwächen gibt, die der Umkehr bedürfen, als die Frage der Methoden der Familienplanung.

 

Ich würde mir auch wünschen, dass die Kirche diesen Prozess des Weges und der Umkehr ("Adam ausziehen und Christus anziehen") deutlicher und verständlicher erklärt. Aber niemand kann verlangen, dass die Kirche etwas für gut erklärt, was nicht gut ist.

 

Das passt natürlich nicht in unseren Zeitgeist. In unserer Gesellschaft muss man perfekt und stark sein. Fehler werden nicht geduldet, und (da wir ja alle unvermeidlicherweise Fehler machen) einfach abgeleugnet und wegdefiniert. Ich bin aber glücklich darüber, darauf bestehen zu dürfen, dass Gott mich gerade auch in meiner Fehlerhaftigkeit liebt.

 

Viele Grüße, Matthias

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Weder die Definition des "onanistischen Gebrauchs" der Ehe ist zutreffend, noch die Bewertung von "Humanae vitae".

 

Quelle: DH4476 ff.

(Hier möge sich jeder selbst informieren).

Hallo Stephanus,

 

habe ich Humanae Vitae falsch verstanden? Dann wäre ich für einen genaueren Hinweis dankbar.

 

Dass Johannes Paul II. die Wissenschaftler aufgefordert hat, an einer möglichst zuverlässigen Methode der Feststellung der Fruchtbaren Tage zu forschen, war eine Vatikanische Mitteilung, die vor einigen Jahren in der Zeitung stand.

 

Viele Grüße, Matthias

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Ich muss immer wieder schmunzeln über die Kinder hier im Thread, die der Meinung sind, die Morallehre der Kirche sei schon immer so gewesen, wie sie ist, und nur der (böse) heutige Zeitgeist würde an ihr nagen.

 

Die heutige Morallehre ist der Zeitgeist von 1928, zur kirchlichen Lehre erklärt ca. 1960-1970.

 

Ich habe eine wunderbare authentische Quelle aufgetan: Die persönlichen Lebenserinnerung meines Urgrossvaters, eines sehr sittenstrengen, sehr katholischen und (trotzdem :lol:) sehr menschlichen Mannes. (Er war Dorfschullehrer in verschiedenen Orten im heutigen Ostalbkreis).

 

Schon auf den vorherigen Seiten wurde ausgeführt, dass meine Familie sich mit jedem Jahr vermehrte und vergrößerte. Mancher mag darüber mitleidig lächeln (sic!). Meine Frau und ich wir hielten uns an die Gesetze der Kirche, und ich kann heute schon sagen: der Segen von oben blieb nicht aus.

 

Sprich: Schon damals (verfasst wurde die Biographie 1928, geboren wurde mein Urgroßvater 1856) war der "Zeitgeist" so, dass er den Drang verspürte, sich vor seinen 11 Kindern (denen er die Biographie gewidmet hatte, u.a. meiner Oma) zu rechtfertigen, dass er so viele Kinder hatte. Nach der Enzyklika Humanae Vitae hätte er nicht mehr soviele Kinder machen müssen. Sie verbot allerdings die Pille. (die dem damaligen Zeitgeist entsprach). Wenn der Zeitabstand stimmt, dann wäre es in drei Jahren Zeit, die kirchliche Moral an den Zeitgeist von 1968 anzupassen, und die Pille zu erlauben.

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Die Lehre der katholischen Kirche unterscheidet sich deutlich von der der orthodoxe Kirche: bei denen ist Sexualität auch in der Ehe nur erlaubt, wenn bei jedem einzelnen Geschlechtsakt eine Zeugungsabsicht besteht (d.h. Verkehr nur an den fruchtbaren Tagen!).

Hallo Matthias!

... Verkehr nur an den fruchtbaren Tagen :lol: Also das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das stimmt. Hast Du eine Quelle?

Gruß Verena

So´n Mist, leider weiß ich die Quelle nicht mehr (ich glaube es war in einem Buch von Heinz Schütte zum Stand der Ökumene, bin mir aber nicht sicher). Es war auch nicht so formuliert, dass man unbedingt nur an den fruchtbaren Tagen dürfte.

 

Die Aussage war aber, dass jeder einzelne Gechlechtsakt die Zeugung eines Kindes zum Vorsatz haben muss, was ja dann faktisch auf das gleiche hinausläuft, bzw. die Anwendung der natürlichen Familienplanung zum Zwecke des Nicht-Schwanger-werdens ausschließt.

 

Viele Grüße, Matthias

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Sie verbot allerdings die Pille. (die dem damaligen Zeitgeist entsprach).

Das entsprach auch dem damaligen medizinischen Standard der Pille. :lol:

 

(Boah, wie spannend, das von deinem Urgroßvater. Ist das ein längerer Text?)

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Franciscus non papa
Sie verbot allerdings die Pille. (die dem damaligen Zeitgeist entsprach).

Das entsprach auch dem damaligen medizinischen Standard der Pille. :lol:

 

(Boah, wie spannend, das von deinem Urgroßvater. Ist das ein längerer Text?)

hm - ist eigentlich ot - aber

 

meine großmutter berichtete mir davon, dass zu ihrer mutter, also meiner urgrossmutter dereinst der ortspfarrer kam, und fragte, warum denn nun schon soooo lange kein kind mehr geboren worden sei... (meine großmutter war jahrgang 1896)

 

meine urgrossmutter warf ihn einfach raus...

 

eine grossartige frau!

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Es war nicht so, dass man nur an den fruchtbaren Tagen durfte. (MAl davon abgesehen, dass solche Art Wissen 1900 noch eher schwach verbreitet war. Es war nur so, dass die Anwendung jeder Atz vonsolchem "Hebammenwissen" (denn das war es letztlich) kirchlich gesehen verboten war. Und so hat mein Urgroßvater (dessen Sexualtrieb offenbar sehr ausgeprägt war :lol:) tapfer jedes Jahr ein Kindlein gezeugt. ( das erste aus zweiter Ehe kam 8 Monate und 10 Tage nach der Eheschließung mit seiner zweiten Frau. Ich gehe davon aus, dass er sich erst trauen ließ, bevor er "ran ging". Die erste Frau starb in Kindbett.

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Franciscus non papa
Tschah, Oestemer, manchmal muss eine Frau tun, was eine Frau tun muss :):):lol:

tja... man hätte diese frau zur kirchenlehrerin erklären sollen!

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Und es bleibt das Faktum - und ich erinnere mich kraft Geburtjahrgang sehr gut an dies Phase, dass ein entscheidender Autoritätsverlust der Kirche damit begonnen hat.

In gewisser Weise halte ich diesen Autoritätsverlust für notwendig und sinnvoll, auch wenn seine negativen Auswirkungen heute immer deutlicher werden.

 

Die kirchliche Autorität bezog sich auf ein Gesetzeswerk, dass hauptsächlich der Stabilisierung der Gesellschaft diente, deshalb auch flächendeckend mit staatlicher Macht durchgesetzt wurde, und viele Bereiche wirklich christlicher Ethik völlig ausblendete.

 

Ich kann mich aus den 80er Jahren noch an Diskussionen erinnern, in denen Priester den Wehrdienst als selbstverständliche Pflicht für jeden Christen bezeichnet, und eine Kriegsdienstverweigerung aus christlichen Motiven für unmöglich gehalten haben. Hier wurde eines der zentralen Themen der Botschaft Jesu einfach für irrelevant erklärt.

 

Heute ist die Situation völlig anders: wir müssen überzeugen. Und ich glaube, wir können auch überzeugen. Sicherlich können wir nicht alle unsere Vorstellungen in der Gesellschaft durchsetzen; aber da, wo wir Menschen überzeugen können, handeln sie freiwillig. Und nur das freiwillige ethische Verhalten hat einen wirklichen dauerhaften Wert.

 

Viele Grüße, Matthias

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Wo wir schon bei Geschichten von dazumal sind: meine Großmutter hat uns gesagt, dass ihre Kinder nur dann kamen, wenn sie auch dazu bereit war. Bei ihr war es so, bei uns bisher auch (hoffentlich bleibt es so :lol: ).

 

Es ist schon klar, dass es sehr viele Menschen gibt und gab, die eine Schwangerschft (berechtigterweise) ausschließlich als Belastung erlebt haben. Es sind auch viele Frauen an dieser Belastung gestorben.

 

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es in kommenden Jahrhunderten eine Gesellschaft gibt, in der das Körpergefühl so entwickelt ist, dass künstliche Verhütung völlig unnötig ist, und den Menschen so rückständig und barbarisch erscheint, wie uns heute die Medizin des Mittelalters.

 

Viele Grüße, Matthias

bearbeitet von Franziskaner
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(Boah, wie spannend, das von deinem Urgroßvater. Ist das ein längerer Text?)

Finde ich auch.Wir haben es vor ein paar Jahren auf dem Dachboden gefunden.- Es war kaum zu entziffern. Mein Schwager hat eine Werbeagentur und eine Mitarbeiterin darangesetzt, das Ding zu entziffern, und hat die Biographie als kleines Büchlein (60 Seiten) herausgebracht und hauptsächlich meiner Mutter (und als angenehmem Nebeneffekt auch uns allen Geschwistern) zu Weihnachten geschenkt. Ich habe selten etwas gelesen, was mich mehr fasziniert hat (und ich habe in meinem Leben viel gelesen).

 

Am Donnerstag, dem 14. Januar 1886, gab sie meinem 3. Kind Anton das Leben. Die Geburt verlief abends halb sieben Uhr glatt und anstandslos. Nach etwas 2 Stunden sagte sie auf einmal, es werde ihr so schwabbelig, sie sehe Funken vor den Augen, sie müsse sterben. Rasch wurde noch, trotzdem sie erst am vorhergegangenen Sonntag gebeichtet und kommuniziert hatte, der Geistliche, Pfarrverweser Knoblauch, geholt; er traf sie schon bewusstlos und konnte ihr gerade noch die hl. Ölung spenden, bevor sie unter den Gebeten der Kirché sanft und ruhig, wie sie gelebt, entschlummerte. Eine innere Verblutung, von der die anwesende Hebamme gar nichts merkte, hatte um halgb Zehn Uhr abends ihrem jungen Leben ein rasches Ende bereitet.

 

Der kleine Antonle starb übrigens 14 Monate später an "Gichtern und einer Lungenentzündung", letztlich aber mangels Muttermilch (wie der Urgroßvater letztlich auch wusste).

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Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es in kommenden Jahrhunderten eine Gesellschaft gibt, in der das Körpergefühl so entwickelt ist, dass künstliche Verhütung völlig unnötig ist, und den Menschen so rückständig und barbarisch erscheint, wie uns heute die Medizin des Mittelalters.

Der liebe Gott hat das halt alles aber auch wirklich dumm installiert, Sex und Fortpflanzung in einem, sodaß wir an der Abkoppelung schon schwer zu knabbern haben. :lol:

 

Das Körpergefühl und das diesbezüglich medizinische Wissen halte ich nicht mehr für groß erweiterungsfähig. Was ich mir in meiner Phantasie so vorstelle, das ist so eine Art Leuchtchip irgendwo am Körper der Frau angebracht, der am Schweiß, am Hormonausstoß, etc. abmessen kann, wann exakt die Frau ihren Eisprung hat und dann von Alarmstufe gelb bis rot die Fruchtbarkeit anzeigt, denn man muß ja auch die längere Überlebensfähigkeit der männlichen Samenzellen im Körper der Frau mit einkalkulieren.

So was in der Art ist wohl denkbar.

 

Und dann natürlich weiterführend, damit der Mann, wenn er nun auf Reisen war und just bei seiner Heimkehr Alarmstufe rot angezeigt ist, dann ein weiteres Knöpferl gedrückt, so eine Art Wochenendkindverhütungsmechanismus schnell in Gang gesetzt ist. Versagensquote gleich 0. Gemeint mit Versagen ist das Kind.

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Gemeint mit Versagen ist das Kind.

...und vergiß nicht zu erwähnen, dass das Wichtigste am katholischen Glauben die Stellung der Kirche und des künftigen Papstes zu Verhütung, Kondom und Frauenpriestertum ist. :lol::):)

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Gemeint mit Versagen ist das Kind.

...und vergiß nicht zu erwähnen, dass das Wichtigste am katholischen Glauben die Stellung der Kirche und des künftigen Papstes zu Verhütung, Kondom und Frauenpriestertum ist. :lol::):)

und Lebenspartnerschaften :ph34r:

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und Lebenspartnerschaften

Himmel A*** und Wolkenbruch - das wird man mir nie verzeihen, dass ich die HS übersehen habe. Mea Culpa, Mea Culpa, Mea super-maxima Culpa!!

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Franciscus non papa
und Lebenspartnerschaften

Himmel A*** und Wolkenbruch - das wird man mir nie verzeihen, dass ich die HS übersehen habe. Mea Culpa, Mea Culpa, Mea super-maxima Culpa!!

och erich, ich verzeih dir das gerne :lol:

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aber wenn ich die Lehre als Damm bezeichne, dann ist er ungebrochen. So hab ichs gemeint. Den Irrtum nehme ich deshalb zurück.

sollte Deiner Meinung nach ein Pfarrer ein Brautpaar beim Ehevorbereitungsgespräch darauf hinweisen?

Der Pfarrer muss nach der Bereitschaft für Nachwuchs fragen. Sollte er sagen: aber die Pille gibt es nicht?

Sollte er die kirchliche Eheschließung ablehen, weil das Paar die Pille nicht ablehnt sondern in der Apotheke holt?`

Ja warum sollte denn der Priester die Brautleute nicht auf die Lehre der Kirche hinweisen? :lol:

 

Nochwas Wichtiges zum Thema Pille, aus einem alten Thread hier

 

Von der Pille ist wirklich dringend abzuraten, denn sie kann auch abtreibend wirken!

 

1. Tubenfaktor (TB): Im Eileiter verzögern die Pillenhormone den Transport der befruchteten Eizelle (Kind). Deshalb stirbt diese -8 bis 10 Tage alt- den Hungertod, noch bevor sie die Gebärmutter erreicht hat.

 

2. Nidationshemmung (NH): Weil die durch die Pille veränderte Gebärmutterschleimhaut die befruchtete Eizelle (lies: Kind) nicht mehr aufnehmen kann, stirbt diese etwa 8-12 Tage alt ebenfalls ab!

 

Ebenso haben Dreimonatsspritze und Spirale auch abtreibende Wirkung.

 

Was die Königssteiner Erklärung betrifft, da muß ich mich selbst erst einlesen, worum es da überhaupt geht, aber die Lehre der Kirche stellt sich eindeutig gegen die Verwendung von Verhütungsmitteln. Einzig die natürliche Empfängnisregelegung entspricht der Lehre.

 

Gruß Verena

und weiterführend:

Alle Pillen sollen vorrangig die Befruchtung verhindern, aber trotzdem passierts eben mal, daß ein Ei befruchtet wird (lies: Kind) und dann kommt quasi Plan B, die (Früh)Abtreibung zum Zug (Tubenfaktor, Nidationshemmung). Noch ein allgemeiner Link über die moderneren Pillen

 

Wenn Du mit "zulässig" die Zustimmung der Kirche zu dieser Verhütungsmethode meinst, dann kann ich nur nochmals betonen: Die Kirche verwirft den Gebrauch empfängnisverhütender Mittel als immer unerlaubt. Dazu vielleicht noch gut zu lesen Empfängnisverhütung speziell jetzt auch für Deine Situation. Als Empfehlung vielleicht auch noch ein Link über natürliche Empfängnisregelung

 

Gruß Verena

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aber wenn ich die Lehre als Damm bezeichne, dann ist er ungebrochen. So hab ichs gemeint. Den Irrtum nehme ich deshalb zurück.

sollte Deiner Meinung nach ein Pfarrer ein Brautpaar beim Ehevorbereitungsgespräch darauf hinweisen?

Der Pfarrer muss nach der Bereitschaft für Nachwuchs fragen. Sollte er sagen: aber die Pille gibt es nicht?

Sollte er die kirchliche Eheschließung ablehen, weil das Paar die Pille nicht ablehnt sondern in der Apotheke holt?`

Ja warum sollte denn der Priester die Brautleute nicht auf die Lehre der Kirche hinweisen? :lol:

 

Nochwas Wichtiges zum Thema Pille, aus einem alten Thread hier

 

Von der Pille ist wirklich dringend abzuraten, denn sie kann auch abtreibend wirken!

 

1. Tubenfaktor (TB): Im Eileiter verzögern die Pillenhormone den Transport der befruchteten Eizelle (Kind). Deshalb stirbt diese -8 bis 10 Tage alt- den Hungertod, noch bevor sie die Gebärmutter erreicht hat.

 

2. Nidationshemmung (NH): Weil die durch die Pille veränderte Gebärmutterschleimhaut die befruchtete Eizelle (lies: Kind) nicht mehr aufnehmen kann, stirbt diese etwa 8-12 Tage alt ebenfalls ab!

 

Ebenso haben Dreimonatsspritze und Spirale auch abtreibende Wirkung.

 

Was die Königssteiner Erklärung betrifft, da muß ich mich selbst erst einlesen, worum es da überhaupt geht, aber die Lehre der Kirche stellt sich eindeutig gegen die Verwendung von Verhütungsmitteln. Einzig die natürliche Empfängnisregelegung entspricht der Lehre.

 

Gruß Verena

und weiterführend:

Alle Pillen sollen vorrangig die Befruchtung verhindern, aber trotzdem passierts eben mal, daß ein Ei befruchtet wird (lies: Kind) und dann kommt quasi Plan B, die (Früh)Abtreibung zum Zug (Tubenfaktor, Nidationshemmung). Noch ein allgemeiner Link über die moderneren Pillen

 

Wenn Du mit "zulässig" die Zustimmung der Kirche zu dieser Verhütungsmethode meinst, dann kann ich nur nochmals betonen: Die Kirche verwirft den Gebrauch empfängnisverhütender Mittel als immer unerlaubt. Dazu vielleicht noch gut zu lesen Empfängnisverhütung speziell jetzt auch für Deine Situation. Als Empfehlung vielleicht auch noch ein Link über natürliche Empfängnisregelung

 

Gruß Verena

Also die Argumente gegen die Pille kann ich ja zumindest nachvollziehen.

 

Was aber der ethische Unterschied zwischen NFP und dem Kondom sein soll, begreif ich nicht.

 

Auch beim Kondom bleibt die Chemie aussen vor, laut vatikanischen Quellen ist die "Zuverlässigkeit" des Kondoms sogar niedriger als bei NFP, das Kondom ist also weitaus "offener für das Leben" als NFP.

 

Ich bin bereit alle möglichen Glaubenssätze zu akzeptieren, wenn es um Glaubenssätze geht, die nicht anderen Glaubenssätzen oder der Logik widersprechen (wobei mit Logik nicht "Stand der menschlichen Wissenschaft" gemeint ist).

 

Ich habe daher überhaupt kein Problem mit einer Empfängnis durch den Heiligen Geist oder mit einer leiblichen Auferstehung.

 

Wenn aber sogenannte Glaubenssätze in sich selbst widersprüchlich sind, hört es bei mir auf. Sowas kann ich dann einfach nicht glauben.

 

Die Argumente gegen die Pille sind nachvollziehbar, auch wenn sie vielleicht nicht jeder teilt, aber sie sind in sich schlüssig.

 

Die Argumente gegen das Kondom sind schlichtweg Quatsch, wenn man auf der anderen Seite NFP erlaubt.

 

Werner

bearbeitet von Werner001
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aber wenn ich die Lehre als Damm bezeichne, dann ist er ungebrochen. So hab ichs gemeint. Den Irrtum nehme ich deshalb zurück.

sollte Deiner Meinung nach ein Pfarrer ein Brautpaar beim Ehevorbereitungsgespräch darauf hinweisen?

Der Pfarrer muss nach der Bereitschaft für Nachwuchs fragen. Sollte er sagen: aber die Pille gibt es nicht?

Sollte er die kirchliche Eheschließung ablehen, weil das Paar die Pille nicht ablehnt sondern in der Apotheke holt?`

Ja warum sollte denn der Priester die Brautleute nicht auf die Lehre der Kirche hinweisen? :lol:

 

Nochwas Wichtiges zum Thema Pille, aus einem alten Thread hier

 

Von der Pille ist wirklich dringend abzuraten, denn sie kann auch abtreibend wirken!

 

1. Tubenfaktor (TB): Im Eileiter verzögern die Pillenhormone den Transport der befruchteten Eizelle (Kind). Deshalb stirbt diese -8 bis 10 Tage alt- den Hungertod, noch bevor sie die Gebärmutter erreicht hat.

 

2. Nidationshemmung (NH): Weil die durch die Pille veränderte Gebärmutterschleimhaut die befruchtete Eizelle (lies: Kind) nicht mehr aufnehmen kann, stirbt diese etwa 8-12 Tage alt ebenfalls ab!

 

Ebenso haben Dreimonatsspritze und Spirale auch abtreibende Wirkung.

 

Was die Königssteiner Erklärung betrifft, da muß ich mich selbst erst einlesen, worum es da überhaupt geht, aber die Lehre der Kirche stellt sich eindeutig gegen die Verwendung von Verhütungsmitteln. Einzig die natürliche Empfängnisregelegung entspricht der Lehre.

 

Gruß Verena

und weiterführend:

Alle Pillen sollen vorrangig die Befruchtung verhindern, aber trotzdem passierts eben mal, daß ein Ei befruchtet wird (lies: Kind) und dann kommt quasi Plan B, die (Früh)Abtreibung zum Zug (Tubenfaktor, Nidationshemmung). Noch ein allgemeiner Link über die moderneren Pillen

 

Wenn Du mit "zulässig" die Zustimmung der Kirche zu dieser Verhütungsmethode meinst, dann kann ich nur nochmals betonen: Die Kirche verwirft den Gebrauch empfängnisverhütender Mittel als immer unerlaubt. Dazu vielleicht noch gut zu lesen Empfängnisverhütung speziell jetzt auch für Deine Situation. Als Empfehlung vielleicht auch noch ein Link über natürliche Empfängnisregelung

 

Gruß Verena

Also die Argumente gegen die Pille kann ich ja zumindest nachvollziehen.

 

Was aber der ethische Unterschied zwischen NFP und dem Kondom sein soll, begreif ich nicht.

 

Auch beim Kondom bleibt die Chemie aussen vor, laut vatikanischen Quellen ist die "Zuverlässigkeit" des Kondoms sogar niedriger als bei NFP, das Kondom ist also weitaus "offener für das Leben" als NFP.

 

Ich bin bereit alle möglichen Glaubenssätze zu akzeptieren, wenn es um Glaubenssätze geht, die nicht anderen Glaubenssätzen oder der Logik widersprechen (wobei mit Logik nicht "Stand der menschlichen Wissenschaft" gemeint ist).

 

Ich habe daher überhaupt kein Problem mit einer Empfängnis durch den Heiligen Geist oder mit einer leiblichen Auferstehung.

 

Wenn aber sogenannte Glaubenssätze in sich selbst widersprüchlich sind, hört es bei mir auf. Sowas kann ich dann einfach nicht glauben.

 

Die Argumente gegen die Pille sind nachvollziehbar, auch wenn sie vielleicht nicht jeder teilt, aber sie sind in sich schlüssig.

 

Die Argumente gegen das Kondom sind schlichtweg Quatsch, wenn man auf der anderen Seite NFP erlaubt.

 

Werner

Bei den Aussagen über die Pille werden leider Äpfel mit Birnen vermischt. denn es gibt zwei Arten der Pille.

 

Pille Nr. 1 und nur diese war z.Z. von Humanae vitae überhaupt auf dem Markt, verhindert einen Eisprung, sodass also überhaupt kein befructungsfähiges Ei zu Verfügung steht. Die gleiche Wirkung hat die 3 Monatsspritze

 

Pille 2 ist ein sog Nidationshemmer - hier wird die Einnistung des befrchteten Eis in der Gebärmutter verhindert.

Ähnlich funktioniert die Spirale.

 

Wenn man den "Abtreibungsbedenken" hat, die nicht unmittelbar von der Hand zu weisen sind, gelten diese nur für Pille 2 und Spirale.

 

Das Verbot der Pille in Humanae vitae geht also von der gleichen verquerten Logik aus wie das Kondomverbot. Beim Kondom kommt allerdings verschärfend noch der Gesundheitsschutz dazu.

 

Zum Thema Sicherheit: Als Humanae vitae erschien wurde die Zeitwahlmethode = sog "natürliche" Empfängnisverhütung auch Knaus Ogino Methode im Volksmund als römische Roulette bezeichnet.

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Mal ne Frage an die Runde hier.

 

Ich hab mir nie groß den Kof drüber zerbrochen weil es mich aus bekannten Gründen ja nicht weiter stört, aber ich muss dauerhaft ein Medikament nehmen, was die Zeugungsfähigkeit gegen Null senkt.

 

Durch Absetzen des Medikakmentes (so der Beipackzettel) ist die volle Zeugungsfähigkeit innerhalb von 2 Wochen wieder vorhanden, aber das bringt natürlich (sonst würde ich es ja nicht nehmen) gesundheitliche Risiken mit sich.

 

Wie ist denn sowas aus Sicht der reinen katholischen Lehre zu beurteilen?

 

Ist ja Quasi sowas wie die Pille für den Mann

 

Werner

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Mal ne Frage an die Runde hier.

 

Ich hab mir nie groß den Kof drüber zerbrochen weil es mich aus bekannten Gründen ja nicht weiter stört, aber ich muss dauerhaft ein Medikament nehmen, was die Zeugungsfähigkeit gegen Null senkt.

 

Durch Absetzen des Medikakmentes (so der Beipackzettel) ist die volle Zeugungsfähigkeit innerhalb von 2 Wochen wieder vorhanden, aber das bringt natürlich (sonst würde ich es ja nicht nehmen) gesundheitliche Risiken mit sich.

 

Wie ist denn sowas aus Sicht der reinen katholischen Lehre zu beurteilen?

 

Ist ja Quasi sowas wie die Pille für den Mann

 

Werner

@ werner 001

Nein, denn hier ist die Zeugungsunfähigkeit die Nebenwirkung eines erlaubten Hauptzweckes.

 

Li Grü

 

Wolfgang

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aber wenn ich die Lehre als Damm bezeichne, dann ist er ungebrochen. So hab ichs gemeint. Den Irrtum nehme ich deshalb zurück.

sollte Deiner Meinung nach ein Pfarrer ein Brautpaar beim Ehevorbereitungsgespräch darauf hinweisen?

Der Pfarrer muss nach der Bereitschaft für Nachwuchs fragen. Sollte er sagen: aber die Pille gibt es nicht?

Sollte er die kirchliche Eheschließung ablehen, weil das Paar die Pille nicht ablehnt sondern in der Apotheke holt?`

Ja warum sollte denn der Priester die Brautleute nicht auf die Lehre der Kirche hinweisen? :lol:

 

Nochwas Wichtiges zum Thema Pille, aus einem alten Thread hier

 

Von der Pille ist wirklich dringend abzuraten, denn sie kann auch abtreibend wirken!

 

1. Tubenfaktor (TB): Im Eileiter verzögern die Pillenhormone den Transport der befruchteten Eizelle (Kind). Deshalb stirbt diese -8 bis 10 Tage alt- den Hungertod, noch bevor sie die Gebärmutter erreicht hat.

 

2. Nidationshemmung (NH): Weil die durch die Pille veränderte Gebärmutterschleimhaut die befruchtete Eizelle (lies: Kind) nicht mehr aufnehmen kann, stirbt diese etwa 8-12 Tage alt ebenfalls ab!

 

Ebenso haben Dreimonatsspritze und Spirale auch abtreibende Wirkung.

 

Was die Königssteiner Erklärung betrifft, da muß ich mich selbst erst einlesen, worum es da überhaupt geht, aber die Lehre der Kirche stellt sich eindeutig gegen die Verwendung von Verhütungsmitteln. Einzig die natürliche Empfängnisregelegung entspricht der Lehre.

 

Gruß Verena

und weiterführend:

Alle Pillen sollen vorrangig die Befruchtung verhindern, aber trotzdem passierts eben mal, daß ein Ei befruchtet wird (lies: Kind) und dann kommt quasi Plan B, die (Früh)Abtreibung zum Zug (Tubenfaktor, Nidationshemmung). Noch ein allgemeiner Link über die moderneren Pillen

 

Wenn Du mit "zulässig" die Zustimmung der Kirche zu dieser Verhütungsmethode meinst, dann kann ich nur nochmals betonen: Die Kirche verwirft den Gebrauch empfängnisverhütender Mittel als immer unerlaubt. Dazu vielleicht noch gut zu lesen Empfängnisverhütung speziell jetzt auch für Deine Situation. Als Empfehlung vielleicht auch noch ein Link über natürliche Empfängnisregelung

 

Gruß Verena

Also die Argumente gegen die Pille kann ich ja zumindest nachvollziehen.

 

Was aber der ethische Unterschied zwischen NFP und dem Kondom sein soll, begreif ich nicht.

 

Auch beim Kondom bleibt die Chemie aussen vor, laut vatikanischen Quellen ist die "Zuverlässigkeit" des Kondoms sogar niedriger als bei NFP, das Kondom ist also weitaus "offener für das Leben" als NFP.

 

Ich bin bereit alle möglichen Glaubenssätze zu akzeptieren, wenn es um Glaubenssätze geht, die nicht anderen Glaubenssätzen oder der Logik widersprechen (wobei mit Logik nicht "Stand der menschlichen Wissenschaft" gemeint ist).

 

Ich habe daher überhaupt kein Problem mit einer Empfängnis durch den Heiligen Geist oder mit einer leiblichen Auferstehung.

 

Wenn aber sogenannte Glaubenssätze in sich selbst widersprüchlich sind, hört es bei mir auf. Sowas kann ich dann einfach nicht glauben.

 

Die Argumente gegen die Pille sind nachvollziehbar, auch wenn sie vielleicht nicht jeder teilt, aber sie sind in sich schlüssig.

 

Die Argumente gegen das Kondom sind schlichtweg Quatsch, wenn man auf der anderen Seite NFP erlaubt.

 

Werner

Bei den Aussagen über die Pille werden leider Äpfel mit Birnen vermischt. denn es gibt zwei Arten der Pille.

 

Pille Nr. 1 und nur diese war z.Z. von Humanae vitae überhaupt auf dem Markt, verhindert einen Eisprung, sodass also überhaupt kein befructungsfähiges Ei zu Verfügung steht. Die gleiche Wirkung hat die 3 Monatsspritze

 

Pille 2 ist ein sog Nidationshemmer - hier wird die Einnistung des befrchteten Eis in der Gebärmutter verhindert.

Ähnlich funktioniert die Spirale.

 

Wenn man den "Abtreibungsbedenken" hat, die nicht unmittelbar von der Hand zu weisen sind, gelten diese nur für Pille 2 und Spirale.

 

Das Verbot der Pille in Humanae vitae geht also von der gleichen verquerten Logik aus wie das Kondomverbot. Beim Kondom kommt allerdings verschärfend noch der Gesundheitsschutz dazu.

 

Zum Thema Sicherheit: Als Humanae vitae erschien wurde die Zeitwahlmethode = sog "natürliche" Empfängnisverhütung auch Knaus Ogino Methode im Volksmund als römische Roulette bezeichnet.

Da bist Du wohl falsch informiert, denn alle Antibabypillen sollen vorrangig verhütend (Ovulationshemmung, Eindickung des Zervixschleims) wirken, aber sie wirken eben auch abtreibend (Nidationshemmung, Tubenfaktor), sollte doch mal die verhütende Wirkung versagen.

 

Infos zur Antibabypille

 

noch detaillierter ist hier auf www.aktion-leben.de die Wirkung der Anti-Baby-Pille beschrieben

bearbeitet von Accreda
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Mal ne Frage an die Runde hier.

 

Ich hab mir nie groß den Kof drüber zerbrochen weil es mich aus bekannten Gründen ja nicht weiter stört, aber ich muss dauerhaft ein Medikament nehmen, was die Zeugungsfähigkeit gegen Null senkt.

 

Durch Absetzen des Medikakmentes (so der Beipackzettel) ist die volle Zeugungsfähigkeit innerhalb von 2 Wochen wieder vorhanden, aber das bringt natürlich (sonst würde ich es ja nicht nehmen) gesundheitliche Risiken mit sich.

 

Wie ist denn sowas aus Sicht der reinen katholischen Lehre zu beurteilen?

 

Ist ja Quasi sowas wie die Pille für den Mann

 

Werner

@ werner 001

Nein, denn hier ist die Zeugungsunfähigkeit die Nebenwirkung eines erlaubten Hauptzweckes.

 

Li Grü

 

Wolfgang

Gabs da aber nicht erst letzte Woche den Moraltheologen am Vatikan, der sagte, wenn ein Ehepartner Aids hat, müssen sich die beiden halt enthalten, weil Kondome nicht erlaubt sind und es "halt nun mal Krankheiten gibt, die einen ehelichen Verkehr unmöglich machen"?

 

Konsequenterweise müsste das in meinem Fall auch gelten, denn eine Zeugung wäre ja trotzdem möglich durch Absetzen des Medikaments.

 

Werner

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