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Ehefähigkeit


Werner001

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Dieser Thread wurde nicht von Werner eröffnet, sondern von mir herausgetrennt aus der Frage, ob Homosexuelle vom Priesteramt ausgeschlossen werden sollen.

Gabriele

 

 

 

Wobei Deine Frage noch die Frage aufwirft, ob der Zölibat nur von Menschen lebbar ist, die auch zur Ehe fähig wären (was auch A-Sexuelle ausschließen würde).

Wobei man über die Frage, ob Homosexuelle nicht zur Ehe fähig sind, vielleicht mal mit Franz-Josef diskutieren sollte (wobei ich noch viele andere Beispiele kenne, die belegen, daß sie sehr wohl zur Ehe fähig sind)

 

Werner

Edited by Gabriele
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Wobei Deine Frage noch die Frage aufwirft, ob der Zölibat nur von Menschen lebbar ist, die auch zur Ehe fähig wären (was auch A-Sexuelle ausschließen würde).

Wobei man über die Frage, ob Homosexuelle nicht zur Ehe fähig sind, vielleicht mal mit Franz-Josef diskutieren sollte (wobei ich noch viele andere Beispiele kenne, die belegen, daß sie sehr wohl zur Ehe fähig sind)

 

Werner

Ehe als Beziehung zwischen Mann und Frau aufgrund der personalen und geschlechtlichen Ergänzung (ich sach nur "wir trennen trotz geographischer Nähe zwischen Ausscheidungs- und Fortpflanzungsorganen") halte ich für Deinesgleichen für ziemlich anstrengend :lol:

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Wobei Deine Frage noch die Frage aufwirft, ob der Zölibat nur von Menschen lebbar ist, die auch zur Ehe fähig wären (was auch A-Sexuelle ausschließen würde).

Wobei man über die Frage, ob Homosexuelle nicht zur Ehe fähig sind, vielleicht mal mit Franz-Josef diskutieren sollte (wobei ich noch viele andere Beispiele kenne, die belegen, daß sie sehr wohl zur Ehe fähig sind)

 

Werner

Ehe als Beziehung zwischen Mann und Frau aufgrund der personalen und geschlechtlichen Ergänzung (ich sach nur "wir trennen trotz geographischer Nähe zwischen Ausscheidungs- und Fortpflanzungsorganen") halte ich für Deinesgleichen für ziemlich anstrengend :lol:

Das ist ein Vorurteil. Wenn das so wäre, gäbe es nicht so viele Schwule, die heiraten und "ganz normale" Ehen führen.

 

Man kann als Schwuler sogar eine Frau lieben (gell, jetzt staunst du!)

 

Ich vergleiche das gerne mit den arrangierten Ehen die es früher gab (wobei ich den Fall, dass die arrangierten Ehepartner zufälligerweise auch die waren, die sich eh gewollt hätten, mal ausschliessen will).

 

Auch da war es möglich, daß sich die Partner lieben lernten, aber beide hätten auf jeden Fall, wenn sie völlig frei in ihrer Entscheidung gewesen wären, einen anderen Partner genommen.

 

Und noch ein Unterschied: So ein verheirateter Schwuler schaut keinen anderen Frauen hinterher (höchstens anderen Männern), aber das heisst nicht, daß er nicht eine spezielle Frau lieben kann (auch wenn sie sexuell gesehen alles andere als der Traumpartner ist)

 

Aber jetzt kommen wir vom Thema ab.

 

Werner

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Man kann als Schwuler sogar eine Frau lieben (gell, jetzt staunst du!)

Wieso sollte ich staunen? :lol:

 

Ich vergleiche das gerne mit den arrangierten Ehen die es früher gab (wobei ich den Fall, dass die arrangierten Ehepartner zufälligerweise auch die waren, die sich eh gewollt hätten, mal ausschliessen will).

 

Auch da war es möglich, daß sich die Partner lieben lernten, aber beide hätten auf jeden Fall, wenn sie völlig frei in ihrer Entscheidung gewesen wären, einen anderen Partner genommen.

Auch bei arrangierten Ehen (die lt. katholischem Eherecht nur sehr begrenzt gestattet sind) besteht die Gegengeschlechtliche Ergänzung der Partner und die Hinordnung auf Nachkommenschaft aus dieser Partnerschaft heraus.

 

Das Homosexuelle erfüllte Beziehungen leben können hat ja auch niemand bestritten (nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).

 

Und noch ein Unterschied: So ein verheirateter Schwuler schaut keinen anderen Frauen hinterher (höchstens anderen Männern), aber das heisst nicht, daß er nicht eine spezielle Frau lieben kann (auch wenn sie sexuell gesehen alles andere als der Traumpartner ist)
Was sollen mir diese Zeilen sagen?

 

Verheiratete Schwule sind bi?

 

Aber jetzt kommen wir vom Thema ab.
Mitnichten.
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Aber jetzt kommen wir vom Thema ab.

 

Werner

Schade, ich fand deine Ausführungen gerade sehr interessant. So hab ich das bisher noch nie betrachtet *ascheaufmeinhaupt*.

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(nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).

Hallo??? :lol:

Und was hab ich dann mit meinem Mann seit über 8 Jahren??? :)

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(nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).

Hallo??? :lol:

Und was hab ich dann mit meinem Mann seit über 8 Jahren??? :)

Keine Ahnung - jedenfalls keine katholische Ehe.

 

1652 „Durch ihre natürliche Eigenart sind die Ehe als Institution und die eheliche Liebe auf die Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet und finden darin gleichsam ihre Krönung" (GS 48,1).

 

„Kinder sind gewiß die vorzüglichste Gabe für die Ehe und tragen zum Wohl der Eltern selbst sehr viel bei. Derselbe Gott, der gesagt hat: ‚Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei‘ (Gen 2,18) und ‚der den Menschen von Anfang an als Mann und Frau schuf‘ (Mt 19,4), wollte ihm eine besondere Teilnahme an seinem schöpferischen Wirken verleihen, segnete darum Mann und Frau und sprach: ‚Wachset und mehret euch‘ (Gen 1,28). Ohne Hintansetzung der übrigen Eheziele sind deshalb die echte Gestaltung der ehelichen Liebe und die ganze sich daraus ergebende Natur des Familienlebens dahin ausgerichtet, daß die Gatten von sich aus entschlossen bereit sind zur Mitwirkung mit der Liebe des Schöpfers und Erlösers, der durch sie seine eigene Familie immer mehr vergrößert und bereichert" (GS 50,1).

 

1653 Die Fruchtbarkeit der ehelichen Liebe besteht auch in den Früchten des sittlichen, geistigen und übernatürlichen Lebens, das die Eltern durch die Erziehung ihren Kindern weitergeben. Die Eltern sind die ersten und wichtigsten Erzieher ihrer Kinder [Vgl. GE 3]. In diesem Sinn ist die grundlegende Aufgabe der Ehe und der Familie die, im Dienst des Lebens zu stehen [Vgl. FC 28].

Edited by Flo77
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(nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).

Hallo??? :)

Und was hab ich dann mit meinem Mann seit über 8 Jahren??? :)

Keine Ahnung - jedenfalls keine katholische Ehe.

Na dann können wir ja froh sein, dass uns noch keiner erwischt und exkommuniziert hat :lol:

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Man kann als Schwuler sogar eine Frau lieben (gell, jetzt staunst du!)

Wieso sollte ich staunen? :lol:

 

Ich vergleiche das gerne mit den arrangierten Ehen die es früher gab (wobei ich den Fall, dass die arrangierten Ehepartner zufälligerweise auch die waren, die sich eh gewollt hätten, mal ausschliessen will).

 

Auch da war es möglich, daß sich die Partner lieben lernten, aber beide hätten auf jeden Fall, wenn sie völlig frei in ihrer Entscheidung gewesen wären, einen anderen Partner genommen.

Auch bei arrangierten Ehen (die lt. katholischem Eherecht nur sehr begrenzt gestattet sind) besteht die Gegengeschlechtliche Ergänzung der Partner und die Hinordnung auf Nachkommenschaft aus dieser Partnerschaft heraus.

 

Das Homosexuelle erfüllte Beziehungen leben können hat ja auch niemand bestritten (nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).

 

Und noch ein Unterschied: So ein verheirateter Schwuler schaut keinen anderen Frauen hinterher (höchstens anderen Männern), aber das heisst nicht, daß er nicht eine spezielle Frau lieben kann (auch wenn sie sexuell gesehen alles andere als der Traumpartner ist)
Was sollen mir diese Zeilen sagen?

 

Verheiratete Schwule sind bi?

 

Aber jetzt kommen wir vom Thema ab.
Mitnichten.

Flo, ich hatte jetzt gar nicht auf homosexuelle Partnerschaften angespielt, sondern darauf, daß Schwule sehr wohl zur Ehe im Sinne der katholischen Kirche fähig sind.

 

Es gibt eine ganze Menge die das tun, ich kenne selbst einige, und es hätte auch mir so gehen können.

 

Wenn die gesamte Gesellschaft erwartet, daß du heiratest und Kinder bekommst, ist die "Gefahr" groß, daß du das schliesslich auch tust.

 

Bei Frauen kommen Schwule in aller Regel gut an (und nicht nur wenn sie als Schwule geoutet sind), die Möglichkeit eine liebe Frau kennenzulernen besteht also, und mit ein bisschen Selbstverleugnung funktioniert das Ganze auch (zumindest eine Weile)

 

Wie ich schon sagte, kann man als schwuler Mann sehr wohl auch (s)eine Frau lieben, allerdings wird die rein sexuelle Anziehung immer auf Männer beschränkt sein (man redet sich dann gewöhnlich ein, daß sexuelle Anziehung ja nichts mit Liebe zu tun hat)

 

Funktionieren tut das im Allgemeinen so lange, bis der Mann die ständige Unterdrückung seiner eigentlichen Bedürfnisse nicht mehr erträgt (im Gegensatz zu einem zölibatär lebenden Mann kann ja ein verheirateter Schwule die Sexualität nicht meiden, im Gegenteil, es wird ja von ihm erwartet, daß er Sexualität auch auslebt, und da ist das dann vorprogrammiert, daß irgendwann mal die eigentliche Identität durchkommt)

 

Werner

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(nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).
Hallo??? :)

Und was hab ich dann mit meinem Mann seit über 8 Jahren??? :)

Keine Ahnung - jedenfalls keine katholische Ehe.
Na dann können wir ja froh sein, dass uns noch keiner erwischt und exkommuniziert hat :lol:

Seid ihr bei der Trauungsvorbereitung nicht aufgeklärt worden?

 

Treue, Unauflöslichkeit und die Annahme des Kindersegens waren die drei Punkte die wir unterschreiben mussten (meine Frau auch noch, daß sie bereit war mein religiöses Leben zu achten) bevor wir überhaupt den Termin für die Trauung bekommen haben.

 

Exkommuniziert? - keine Ahnung.

 

So auf die Entfernung würde ich sagen, nach Kirchenrecht ist jedenfalls keine Ehe zustande gekommen (allerdings ist die "wilde Ehe" glaube ich Stand schwerer Sünde - aber da würde ich einen fähigen Beichtvater zu Rate ziehen).

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Franciscus non papa
(nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).

Hallo??? :)

Und was hab ich dann mit meinem Mann seit über 8 Jahren??? :)

Keine Ahnung - jedenfalls keine katholische Ehe.

Na dann können wir ja froh sein, dass uns noch keiner erwischt und exkommuniziert hat :lol:

tja asia, ich kann nicht umhin, zu sagen:

 

schau, da siehst nun am eigenen leib, wie es homosexuellen ergeht.

 

da haben sie nun einen menschen, den sie lieben, mit dem sie ihr leben teilen wollen, dem sie treu sein wollen und mit dem sie eine beziehung auf dauer haben wollen....

 

und dann gehen die frommen seelen hin und erklären das ganze für:

 

1. keine ehe

2. für eine gefahr für die gesellschaft

3. für eine ausgeburt des bösen....

 

ich sage das ohne jede böse absicht... aber die letzten postings zeigen dir doch deutlich, wohin eben gesetzesmoral ohne liebe führt.

 

genau dagegen hat jesus immer angeredet....

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Flo, ich hatte jetzt gar nicht auf homosexuelle Partnerschaften angespielt, sondern darauf, daß Schwule sehr wohl zur Ehe im Sinne der katholischen Kirche fähig sind.

Das widerspricht aber dem:

 

Funktionieren tut das im Allgemeinen so lange, bis der Mann die ständige Unterdrückung seiner eigentlichen Bedürfnisse nicht mehr erträgt (im Gegensatz zu einem zölibatär lebenden Mann kann ja ein verheirateter Schwule die Sexualität nicht meiden, im Gegenteil, es wird ja von ihm erwartet, daß er Sexualität auch auslebt, und da ist das dann vorprogrammiert, daß irgendwann mal die eigentliche Identität durchkommt)

 

Sexualität muss in die Persönlichkeit integriert sein - von daher ist eine Selbstverleugnung keine Basis für eine Ehe.

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tja asia, ich kann nicht umhin, zu sagen:

 

schau, da siehst nun am eigenen leib, wie es homosexuellen ergeht.

 

da haben sie nun einen menschen, den sie lieben, mit dem sie ihr leben teilen wollen, dem sie treu sein wollen und mit dem sie eine beziehung auf dauer haben wollen....

 

und dann gehen die frommen seelen hin und erklären das ganze für:

 

1. keine ehe

2. für eine gefahr für die gesellschaft

3. für eine ausgeburt des bösen....

 

ich sage das ohne jede böse absicht... aber die letzten postings zeigen dir doch deutlich, wohin eben gesetzesmoral ohne liebe führt.

 

genau dagegen hat jesus immer angeredet....

Nu mach mal halblang F-J.

 

Es ist alles eine Definitionsfrage und "Ehe" nach katholischem Verständnis beinhaltet nunmal die Mann-Frau-Beziehung.

 

Ob für alle anderen Lebensformen wirklich die Sündhaftigkeit konstatiert werden muss (die die Kommunionunfähigkeit implizieren würde, weil für die Beichte denke ich idR Reue und Vorsatz fehlen) ist eine ganz andere Frage.

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(nur würde ich das - ebensowenig wie eine Heterobeziehung, die mit Absicht Kinder ausschließt - nicht Ehe nennen).
Hallo??? :)

Und was hab ich dann mit meinem Mann seit über 8 Jahren??? :)

Keine Ahnung - jedenfalls keine katholische Ehe.
Na dann können wir ja froh sein, dass uns noch keiner erwischt und exkommuniziert hat :lol:

Seid ihr bei der Trauungsvorbereitung nicht aufgeklärt worden?

 

Treue, Unauflöslichkeit und die Annahme des Kindersegens waren die drei Punkte die wir unterschreiben mussten (meine Frau auch noch, daß sie bereit war mein religiöses Leben zu achten) bevor wir überhaupt den Termin für die Trauung bekommen haben.

 

Exkommuniziert? - keine Ahnung.

 

So auf die Entfernung würde ich sagen, nach Kirchenrecht ist jedenfalls keine Ehe zustande gekommen (allerdings ist die "wilde Ehe" glaube ich Stand schwerer Sünde - aber da würde ich einen fähigen Beichtvater zu Rate ziehen).

Nun lass mal die Kirche im Dorf.

Nach dem katholischen Eherecht wird ja die Gültigkeit der Ehe unterstellt, solange die Ungültigkeit nicht festgestellt wird.

 

Somit hat Asia sehr wohl eine gültige katholische Ehe, und sogar noch mit dem "Vorteil", daß sie im (was Gott verhüten möge) Bedarfsfall die Ehe in Nullkommanix anulliert bekommt (das Posting hier wird dann das Diözesangericht sicher als Beweis akzeptieren)

 

Ich weiß, das kling gerade ziemlich zynisch, ist aber wohl Realität...

 

Ich hoffe Asia wird nie ein Anullierungsverfahren brauchen.

 

Werner

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Flo, ich hatte jetzt gar nicht auf homosexuelle Partnerschaften angespielt, sondern darauf, daß Schwule sehr wohl zur Ehe im Sinne der katholischen Kirche fähig sind.

Das widerspricht aber dem:

 

Funktionieren tut das im Allgemeinen so lange, bis der Mann die ständige Unterdrückung seiner eigentlichen Bedürfnisse nicht mehr erträgt (im Gegensatz zu einem zölibatär lebenden Mann kann ja ein verheirateter Schwule die Sexualität nicht meiden, im Gegenteil, es wird ja von ihm erwartet, daß er Sexualität auch auslebt, und da ist das dann vorprogrammiert, daß irgendwann mal die eigentliche Identität durchkommt)

 

Sexualität muss in die Persönlichkeit integriert sein - von daher ist eine Selbstverleugnung keine Basis für eine Ehe.

Stell dir mal vor, du und deine Liebste hätten nach einem Jahr oder so festgestellt, daß ihr doch nicht zueinander passt.

 

Dann wird ja auch das verlangt, was ich als "Selbstverleugnung" bezeichnet habe und ihr müsst trotzdem zusammenbleiben.

 

So abwegig ist das also nicht, was ich geschrieben habe.

 

Und daß es so oft passiert spricht eigentlich auch für die Richtigkeit meiner Gedanken.

 

Werner

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Nun lass mal die Kirche im Dorf.

Nach dem katholischen Eherecht wird ja die Gültigkeit der Ehe unterstellt, solange die Ungültigkeit nicht festgestellt wird.

Is ja schon gut. :lol:

Somit hat Asia sehr wohl eine gültige katholische Ehe, und sogar noch mit dem "Vorteil", daß sie im (was Gott verhüten möge) Bedarfsfall die Ehe in Nullkommanix anulliert bekommt (das Posting hier wird dann das Diözesangericht sicher als Beweis akzeptieren)

 

Ich weiß, das kling gerade ziemlich zynisch, ist aber wohl Realität...

Ich muss gestehen, dieser Gedanke zuckte bei mir auch ...

 

Ich hoffe Asia wird nie ein Anullierungsverfahren brauchen.
Same here!
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Stell dir mal vor, du und deine Liebste hätten nach einem Jahr oder so festgestellt, daß ihr doch nicht zueinander passt.

 

Dann wird ja auch das verlangt, was ich als "Selbstverleugnung" bezeichnet habe und ihr müsst trotzdem zusammenbleiben.

Zunächst einmal gibt es immer noch die Trennung von Tisch und Bett :ph34r:

 

(wenn wir das ein Jahr nachdem wir und kennengelernt haben festgestellt hätten, hätten wir nicht geheiratet)

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Stell dir mal vor, du und deine Liebste hätten nach einem Jahr oder so festgestellt, daß ihr doch nicht zueinander passt.

 

Dann wird ja auch das verlangt, was ich als "Selbstverleugnung" bezeichnet habe und ihr müsst trotzdem zusammenbleiben.

Zunächst einmal gibt es immer noch die Trennung von Tisch und Bett :ph34r:

 

(wenn wir das ein Jahr nachdem wir und kennengelernt haben festgestellt hätten, hätten wir nicht geheiratet)

Die Trennung von Tisch und Bett gibt es in der Regl bei den verheirateten Schwulen früher oder später auch, manchmal auch erstmal nur von Bett, und von Tisch erst, wenn die Kinder groß genug sind, um es verstehen zu können.

 

Tja, das was du über das Jahr schreibst.... ich hoffe mal, daß die Lehre der Kirche dabei berücksichtigt wurde! :lol:

 

Scherz beiseite, nach dem "Idealfall" der Lehre lernt sich ein Ehepaar erst nach der Eheschliessung "richtig" kennen, und da kann es sich durchaus herausstellen, daß die Wahl nicht die ideale war.

 

Alles was ich damit sagen wollte, war, daß ein "nicht idealer" Partner kein Hinderungsgrund für eine gültige katholische Ehe ist.

 

Werner

Edited by Werner001
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Tja, das was du über das Jahr schreibst.... ich hoffe mal, daß die Lehre der Kirche dabei berücksichtigt wurde! :lol:

Meine Frau ist nicht getauft - da musste man eine "pastorale Lösung" finden um allen Bedürfnissen gerecht zu werden ... *räusper*

 

Scherz beiseite, nach dem "Idealfall" der Lehre lernt sich ein Ehepaar erst nach der Eheschliessung "richtig" kennen, und da kann es sich durchaus herausstellen, daß die Wahl nicht die ideale war.
Das ist so erst mal falsch.

 

Das Kirchenrecht kennt zwar die Verlobung nicht, aber:

In der Zeit vor der Ehe sollen junge Menschen sich prüfen, ob sie in ihren Anschauungen und Interessen zueinander passen, und sich darüber klar werden, ob sie miteinander den Schritt in die Ehe wagen wollen. Jeder der beiden muß sich auch wieder zurückziehen können, wenn er feststellt, daß die Voraussetzungen für eine gute Ehe nicht gegeben sind. Deshalb darf die Bindung vor der Ehe nicht eine Verbundenheit vortäuschen, die gar nicht besteht.
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ich sage das ohne jede böse absicht... aber die letzten postings zeigen dir doch deutlich, wohin eben gesetzesmoral ohne liebe führt.

 

genau dagegen hat jesus immer angeredet....

Ebenso wie die Kirche.

 

Die Gesetzesmoral wird nämlich nicht von der Kirche vertreten, sondern ihr von denen unterstellt, die die kirchliche Moral ablehnen und sie deshalb aushebeln wollen.

 

Das Konzept, in dieser Debatte das Sakrament der Ehe nach Kräften zu verhöhnen, ist leicht durchschaubar, indem man das Sakrament auf dieselbe Gesetzesmoral erst reduziert, die man dann zu kritisieren vorgibt. Daß dies von Menschen unternommen wird, die sich als katholische Christen bezeichnen, ist eigentlich nur traurig. Noch trauriger ist dabei der schamlos vorgetragene Hass auf alle, die die Kirche hören und ihr vertrauen.

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Das Konzept, in dieser Debatte das Sakrament der Ehe nach Kräften zu verhöhnen, ist leicht durchschaubar, indem man das Sakrament auf dieselbe Gesetzesmoral erst reduziert, die man dann zu kritisieren vorgibt. Daß dies von Menschen unternommen wird, die sich als katholische Christen bezeichnen, ist eigentlich nur traurig. Noch trauriger ist dabei der schamlos vorgetragene Hass auf alle, die die Kirche hören und ihr vertrauen.

Sach mal ...? :lol:

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Seid ihr bei der Trauungsvorbereitung nicht aufgeklärt worden?

 

Treue, Unauflöslichkeit und die Annahme des Kindersegens waren die drei Punkte die wir unterschreiben mussten (meine Frau auch noch, daß sie bereit war mein religiöses Leben zu achten) bevor wir überhaupt den Termin für die Trauung bekommen haben.

 

So auf die Entfernung würde ich sagen, nach Kirchenrecht ist jedenfalls keine Ehe zustande gekommen ...

Tja, als wir geheiratet haben, wollten wir noch Kinder, jetzt nicht mehr. Ist unsere Ehe dann im Nachhinein unkatholisch geworden???

Ich hoffe Asia wird nie ein Anullierungsverfahren brauchen.

Das hoffe ich doch auch!!!!

Edited by asia
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Das Konzept, in dieser Debatte das Sakrament der Ehe nach Kräften zu verhöhnen, ist leicht durchschaubar, indem man das Sakrament auf dieselbe Gesetzesmoral erst reduziert, die man dann zu kritisieren vorgibt. Daß dies von Menschen unternommen wird, die sich als katholische Christen bezeichnen, ist eigentlich nur traurig. Noch trauriger ist dabei der schamlos vorgetragene Hass auf alle, die die Kirche hören und ihr vertrauen.

Hast du einen anderen Thread gelesen als wir? :lol:

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Flo, weißt du eine Antwort darauf?

Tja, als wir geheiratet haben, wollten wir noch Kinder, jetzt nicht mehr. Ist unsere Ehe dann im Nachhinein unkatholisch geworden???
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Flo, weißt du eine Antwort darauf?
Tja, als wir geheiratet haben, wollten wir noch Kinder, jetzt nicht mehr. Ist unsere Ehe dann im Nachhinein unkatholisch geworden???

Entscheidend ist der Zeitpunkt der Eheschließung - da Kinder damals gewünscht waren, ist die Ehe gültig

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