Jump to content

Pharisäer heute


Gabriele
 Share

Recommended Posts

Und außerdem klingen Deine Worte so, als ob es das Ziel eines Christen sein sollte, sich unbeliebt zu machen bei Nicht-Christen.

Das wäre ein Mißverständnis: Das Ziel des Christen ist es, Gott zu lieben, Christus nachzufolgen.

Lieber Peter,

 

ich sehe die Nachfolge Christi dennoch nicht darin, mich bei meinen Mitmenschen unbeliebt zu machen, sondern darin, sie zu lieben, wie Christus uns geliebt hat.

Du sagst, dass Jesus vom Schwert sprach, das er gebracht hat, aber ich sehe darin noch nicht die Aufforderung, auf alles draufzuschlagen, was mir gerade nicht passt. Ich will dennoch versuchen, in meinem Umgang mit anderen das Schwert stecken zu lassen. Auch Petrus wurde dazu aufgefordert, das Schwert nicht zu verwenden.

 

Liebe Grüße, GAbriele

 

Thread entstand durch Splitten und wurde nicht von Gabriele eröffnet.

Edited by MartinO
Link to comment
Share on other sites

Und außerdem klingen Deine Worte so, als ob es das Ziel eines Christen sein sollte, sich unbeliebt zu machen bei Nicht-Christen.

Das wäre ein Mißverständnis: Das Ziel des Christen ist es, Gott zu lieben, Christus nachzufolgen.

Lieber Peter,

 

ich sehe die Nachfolge Christi dennoch nicht darin, mich bei meinen Mitmenschen unbeliebt zu machen, sondern darin, sie zu lieben, wie Christus uns geliebt hat.

Du sagst, dass Jesus vom Schwert sprach, das er gebracht hat, aber ich sehe darin noch nicht die Aufforderung, auf alles draufzuschlagen, was mir gerade nicht passt. Ich will dennoch versuchen, in meinem Umgang mit anderen das Schwert stecken zu lassen. Auch Petrus wurde dazu aufgefordert, das Schwert nicht zu verwenden.

 

Liebe Grüße, GAbriele

Liebe Gabriele:

 

Wie gesagt- das wäre ein überzogenes Verständnis: Christsein bedeutet nicht, sich bei den Menschen unbeliebt zu machen- es bedeutet sich bei "Gott beliebt zu machen". Da es aber Menschen gibt, die mit dem Willen Gottes nicht konform gehen, führt das unweigerlich zu Konflikten. Wer diesen Konflikten ausweicht, weicht das Evangelium auf - d.h. verwässert.

 

Wenn Jesus in der zitierten Stelle vom "Schwert spricht" das er bringt, ist, ist hier m.E. die Scheidung der Geister gemeint: Zwei für ihn- drei gegen ihn. Feuer und Wasser können nicht zusammen bestehen. Es geht also nicht darum dem anderen das Schwert drüber zu ziehen- sondern es geht um Entscheidung und Scheidung - man kann nicht zwei Herren dienen.

 

Herzliche Segensgrüße, Peter

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Liebe Gabriele:

 

Wie gesagt- das wäre ein überzogenes Verständnis: Christsein bedeutet nicht, sich bei den Menschen unbeliebt zu machen- es bedeutet sich bei "Gott beliebt zu machen". Da es aber Menschen gibt, die mit dem Willen Gottes nicht konform gehen, führt das unweigerlich zu Konflikten. Wer diesen Konflikten ausweicht, weicht das Evangelium auf - d.h. verwässert.

Lieber Peter,

 

da ist der Punkt, an dem wir unterschiedliche Sichtweisen haben:

Nicht jeder, der einem Konflikt aus dem Weg geht, verwässert das Evangelium, und nicht jeder Konflikt mit Nicht-Christen dient dazu, das Evangelium, die Frohbotschaft Jesu, unverwässert zu erhalten.

Was verstehst Du unter "mit dem Willen Gottes konform gehen"?

Gehst Du mit dem Willen Gottes konform? Immer?

 

Liebe Grüße, Gabriele

Link to comment
Share on other sites

Liebe Gabriele!

 

da ist der Punkt, an dem wir unterschiedliche Sichtweisen haben:

Nicht jeder, der einem Konflikt aus dem Weg geht, verwässert das Evangelium, und nicht jeder Konflikt mit Nicht-Christen dient dazu, das Evangelium, die Frohbotschaft Jesu, unverwässert zu erhalten.

Das habe ich auch nicht gemeint. Ich schrieb doch deutlich:

Wer sich zu Christus und seinem Evangelium bekennt eckt bei jenen an, die Christus als göttlichen Erlöser nicht annehmen - und das Evangelium für eine Märchenbotschaft halten.

Was verstehst Du unter "mit dem Willen Gottes konform gehen?

Gottes Willen tut sich in den Geboten, der göttlichen Offenbarung - vor allem in Jesus Christus- und in der Kirche Jesu Christi - im Gewissen kund. Wenn ich hier Ja sage und mich bemühe darnach zu leben, dann gehe ich mit dem Willen Gottes mal prinzipiell konform.

 

Dass es aber für uns Menschen auf Grund unserer Gebrechlichkeit und Schwäche nicht immer leicht ist, in allem Gott treu zu sein wissen wir- und dafür haben wir ja (solange wir auf Erden leben) die Möglichkeit der Umkehr. Gewiß gehört hier auch Demut und die Bereitschaft dazu auf das zu hören, was Gott uns durch Bibel und Kirche sagt.

 

Gehst Du mit dem Willen Gottes konform? Immer?
Wenn du es in dem Sinn meinst, ob ich sündige: Sicher weiche ich auch vom Weg ab, sündige und brauche Gottes Vergebung.

 

Liebe Grüße, Peter

Link to comment
Share on other sites

Liebe Gabriele!

 

da ist der Punkt, an dem wir unterschiedliche Sichtweisen haben:

Nicht jeder, der einem Konflikt aus dem Weg geht, verwässert das Evangelium, und nicht jeder Konflikt mit Nicht-Christen dient dazu, das Evangelium, die Frohbotschaft Jesu, unverwässert zu erhalten.

Das habe ich auch nicht gemeint. Ich schrieb doch deutlich:

Wer sich zu Christus und seinem Evangelium bekennt eckt bei jenen an, die Christus als göttlichen Erlöser nicht annehmen - und das Evangelium für eine Märchenbotschaft halten.

 

Lieber Peter,

 

das ist zu kurz gesprungen, wenn Du sagst, dass das Bekennen zum Evangelium alleine schon genügt um anzuecken. Solche Fälle mag es geben, aber in der Regel lohnt es sich, gründlicher nachzuschauen, warum denn nun jemand angeeckt ist - Unhöflichkeit, Arroganz und mangelnde Nächstenliebe spielen sehr viel öfter die Hauptrolle.

Und wenn der nächste Schritt nach dem Anecken (egal aus welchen Gründen) darin besteht, sich selbst auf die Schulter zu klopfen mit der Feststellung, dass dieser Konflikt ja nur durch die eigene Treue zum Evangelium zustande kam, dann ist dieser Schritt ebenfalls durch Arroganz und mangelde Nächstenliebe gekennzeichnet.

 

Liebe Grüße, Gabriele

Link to comment
Share on other sites

Liebe Gabriele:

 

 

das ist zu kurz gesprungen, wenn Du sagst, dass das Bekennen zum Evangelium alleine schon genügt um anzuecken.
Das stimmt schon. Aber aus meiner Beobachtung des Lebens der Heiligen sehe ich, dass konsequente Hingabe nicht nur Applaus bekommt. Nehmen wir den heutigen Tagesheiligen, den hl. Franziskus: Durch Krankheit wirkte die Gnade. Franziskus erkannte wie schal und leer die irdischen Reichtümer sind im Vergleich mit den Ewigen. Franziskus zog- im Gegensatz selbst zu manchen kirchlichen Würdenträgern- die Konsequenz: Er wollte dem Evangelium treu sein, und in "Armut" und Hingabe Gott dienen. Wie wir aus seinem Leben wissen, hat dies seinem Vater und auch manchen anderen nicht gefallen. Es ist also eine konsequente Nachfolge Christi, die aneckt. Und wenn wir ehrlich sind: Im Evangelium steht doch drinnen, dass Jesus Dämonen austrieb. Ich merke es doch auch hier immer wieder: Sobald man diesen Teil des Evangeliums ernst nimmt - halten einem die "aufgeklärten" Christen für beklopft und dumm. Also muss ich schlußfolgern: Wenn man diese Teile des Evangeliums ernst nimmt- eckt man an.

 

Solche Fälle mag es geben, aber in der Regel lohnt es sich, gründlicher nachzuschauen, warum denn nun jemand angeeckt ist - Unhöflichkeit, Arroganz und mangelnde Nächstenliebe spielen sehr viel öfter die Hauptrolle.
Sicher spielt auch das eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es ist allerdings auch zu bedenken, dass bei den meisten Gemeiinschaften oder auch Diskussionsforen sich gewisse "Gruppen" bilden. Wenn man sich diesem Gruppendenken nicht anpasst, kann auch das dazu führen dass man geoutet wird.

 

Und wenn der nächste Schritt nach dem Anecken (egal aus welchen Gründen) darin besteht, sich selbst auf die Schulter zu klopfen mit der Feststellung, dass dieser Konflikt ja nur durch die eigene Treue zum Evangelium zustande kam, dann ist dieser Schritt ebenfalls durch Arroganz und mangelde Nächstenliebe gekennzeichnet.

Psychologoisch würde ich das aber durchaus auch anders sehen- nicht als Arroganz, sondern als Versuch mit den manchmal doch persönlichen Beleidigungen leichter fertig zu werden. Manche haben zwar ein Gemüt wie ein Elefant, so dass sie auch bei den gröbsten Beleidigungen nicht mit der Wimper zucken. Aber ich gestehe sowohl Thomas (tomlo) wie auch meiner Wenigkeit eine gewisse Sensibilität zu. Vielleicht kommt das nicht durch. Aber du kannst unsere Aussagen durchaus auch als einen Versuch sehen, mit manchen Aversionen besser fertig zu werden- und nicht nur als "arrogante Haltung". Du bist ja sonst (und das sage ich im guten Sinn) positiv eingestellt. Das finde ich schön. Vielleicht kannst du es auch hier versuchen.

 

Herzliche Segensgrüße, Peter

Link to comment
Share on other sites

Aber aus meiner Beobachtung des Lebens der Heiligen sehe ich, dass konsequente Hingabe nicht nur Applaus bekommt. Nehmen wir den heutigen Tagesheiligen, den hl. Franziskus: Durch Krankheit wirkte die Gnade.

Sag mal, Peter, gibt es eigentlich keine Heiligen, die auf Erden fröhlich und ohne Krankheiten einfach nur voller Gottvertrauen ihre Wege gingen? Denen Gott dieses tiefe Vertrauen dadurch belohnte, dass sie bewahrt wurden von Krankheit und allzu schweren Kreuzen?

Ich fürchte, die wurden dann wohl nicht heiliggesprochen. :)

Obwohl ich ein solches Leben durchaus auch als vorbildlich ansehen würde.

Doch halt, da fällt mir ein: Ich kann mich in dieser Hinsicht ja durchaus an meinen Namenspatron halten. Von ihm ist weder Krankheit noch Leid überliefert. :lol:

 

Psychologisch würde ich das aber durchaus auch anders sehen- nicht als Arroganz, sondern als Versuch mit den manchmal doch persönlichen Beleidigungen leichter fertig zu werden. Manche haben zwar ein Gemüt wie ein Elefant, so dass sie auch bei den gröbsten Beleidigungen nicht mit der Wimper zucken. Aber ich gestehe sowohl Thomas (tomlo) wie auch meiner Wenigkeit eine gewisse Sensibilität zu. Vielleicht kommt das nicht durch. Aber du kannst unsere Aussagen durchaus auch als einen Versuch sehen, mit manchen Aversionen besser fertig zu werden- und nicht nur als "arrogante Haltung". Du bist ja sonst (und das sage ich im guten Sinn) positiv eingestellt. Das finde ich schön. Vielleicht kannst du es auch hier versuchen.

Ich versuche es, Peter, ich versuche es.

Dabei finde ich es immer wieder wunderlich, wenn Du anfängst zu psychologisieren.

 

Aber Du hast Recht, arrogant sind immer die anderen. Bei mir jedenfalls gibt es keine Arroganz in meiner Haltung und meinem Umgang mit anderen. Das sieht nur so aus, das ist mein Schutz gegen die unsensible Umwelt.

*SCNR*

 

Nein, im Ernst, Peter, ich erkenne durchaus, dass dies Dein Blickwinkel ist und somit auch richtig ist.

Aber versuche es mal umzudrehen: Da, wo Dir die (vermeintliche?) Arroganz anderer User entgegenschlägt, könntest Du eine gewisse Sensibilität und Verletzlichkeit des Gesprächspartners suchen (und entdecken?).

 

Du sagst "Vielleicht kommt das nicht durch." - Vielleicht liegt das daran, dass es nur schwer zu erkennen ist? Und vielleicht kannst Du versuchen, das besser durchschimmern zu lassen? Gewissermaßen als Akt der Nächstenliebe?

 

Liebe Grüße, Gabriele

Link to comment
Share on other sites

Liebe Gabriele!

 

 

Sag mal, Peter, gibt es eigentlich keine Heiligen, die auf Erden fröhlich und ohne Krankheiten einfach nur voller Gottvertrauen ihre Wege gingen? Denen Gott dieses tiefe Vertrauen dadurch belohnte, dass sie bewahrt wurden von Krankheit und allzu schweren Kreuzen?
Wenn ich an jene Heiligen denke, die mir besser bekannt sind (Teresa von Avila, Franziskus, Johannes vom Kreuz, hl. Bernhard, hl. Therese vom Kinde Jesu, Franz von Sales, Schwester Faustina, Charles de Foucauld, Antonius von Padua, die Wüstenväter, hl. Pfarrer von Ars, Pater Pio, Don Bosco, Dominikus Savio, Philipp Neri, Thomas von Aquin, hl. Alfons von Liguri, hl. Bruno, Johannes Chrysostomos, Hl. Elisabeth von Thüringen, hl. Brigitta, Hl. Johanna Franziska von Chantal, hl. Klara.....) sehe ich, dass sie alle mehr oder weniger schwere Prüfungen zu bestehen hatten. Vom hl. Franziskus, von der hl. Klara, von der hl. Katharina von Siena u.a. ist bekannt, dass sie viele schmerzreiche Stationen in ihrem Leben zu bestehen hatten - und darin in besonderer Weise dem gekreuzigten Christus ähnlich wurden.

 

Weißt ich glaube, dass sich das echte, tiefe Gottvertrauen gerade in den dunklen Stunden des Lebens und in den Kreuzen bewährt. Man kann nämlich leicht auf "Gott vertrauen" wenn alles glatt geht- wenn es sozusagen kaum Hindernisse gibt im Leben. (Obgleich- ich gebe zu- der Spruch auch seine Berechtigung hat: "Es ist nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe von glücklichen Tagen."

 

Ich fürchte, die wurden dann wohl nicht heiliggesprochen.  :)

Obwohl ich ein solches Leben durchaus auch als vorbildlich ansehen würde.

Doch halt, da fällt mir ein: Ich kann mich in dieser Hinsicht ja durchaus an meinen Namenspatron halten. Von ihm ist weder Krankheit noch Leid überliefert.  :lol:

Du meinst den hl. Erzengel Gabriel?

 

Ich versuche es, Peter, ich versuche es.

Dabei finde ich  es immer wieder wunderlich, wenn Du anfängst zu psychologisieren.

Da bitte ich um Nachsicht. Ich habe mich hobbymäßig jahrelang mit Psychologenbüchern herumgeschlagen und Hobbygrafologie betrieben. Manchmal schlägt das halt wieder durch.

 

Nein, im Ernst, Peter, ich erkenne durchaus, dass dies Dein Blickwinkel ist und somit auch richtig ist.

Aber versuche es mal umzudrehen: Da, wo Dir die (vermeintliche?) Arroganz anderer User entgegenschlägt, könntest Du eine gewisse Sensibilität und Verletzlichkeit des Gesprächspartners suchen (und entdecken?).

Sicher ist das auch bei anderen der Fall.

 

Du sagst "Vielleicht kommt das nicht durch." - Vielleicht liegt das daran, dass es nur schwer zu erkennen ist? Und vielleicht kannst Du versuchen, das besser durchschimmern zu lassen? Gewissermaßen als Akt der Nächstenliebe?
Du bist dabei eine wertvolle Hilfe. Danke.

 

Liebe Grüße, Peter

Link to comment
Share on other sites

Im letzten halben Jahr hat Mariamante ca. 1920 Beiträge in der Arena geschrieben, Gabriele 17.

Vielleicht spielt das eine Rolle.

Link to comment
Share on other sites

Im letzten halben Jahr hat Mariamante ca. 1920 Beiträge in der Arena geschrieben, Gabriele 17.

Vielleicht spielt das eine Rolle.

Du bist eine aufmerksame Beobachterin. Gott möge immer auf dich schauen.

Link to comment
Share on other sites

Aber aus meiner Beobachtung des Lebens der Heiligen sehe ich, dass konsequente Hingabe nicht nur Applaus bekommt. Nehmen wir den heutigen Tagesheiligen, den hl. Franziskus: Durch Krankheit wirkte die Gnade.

Sag mal, Peter, gibt es eigentlich keine Heiligen, die auf Erden fröhlich und ohne Krankheiten einfach nur voller Gottvertrauen ihre Wege gingen? Denen Gott dieses tiefe Vertrauen dadurch belohnte, dass sie bewahrt wurden von Krankheit und allzu schweren Kreuzen?

Ich fürchte, die wurden dann wohl nicht heiliggesprochen. :)

Obwohl ich ein solches Leben durchaus auch als vorbildlich ansehen würde.

Doch halt, da fällt mir ein: Ich kann mich in dieser Hinsicht ja durchaus an meinen Namenspatron halten. Von ihm ist weder Krankheit noch Leid überliefert. :lol:

 

Psychologisch würde ich das aber durchaus auch anders sehen- nicht als Arroganz, sondern als Versuch mit den manchmal doch persönlichen Beleidigungen leichter fertig zu werden. Manche haben zwar ein Gemüt wie ein Elefant, so dass sie auch bei den gröbsten Beleidigungen nicht mit der Wimper zucken. Aber ich gestehe sowohl Thomas (tomlo) wie auch meiner Wenigkeit eine gewisse Sensibilität zu. Vielleicht kommt das nicht durch. Aber du kannst unsere Aussagen durchaus auch als einen Versuch sehen, mit manchen Aversionen besser fertig zu werden- und nicht nur als "arrogante Haltung". Du bist ja sonst (und das sage ich im guten Sinn) positiv eingestellt. Das finde ich schön. Vielleicht kannst du es auch hier versuchen.

Ich versuche es, Peter, ich versuche es.

Dabei finde ich es immer wieder wunderlich, wenn Du anfängst zu psychologisieren.

 

Aber Du hast Recht, arrogant sind immer die anderen. Bei mir jedenfalls gibt es keine Arroganz in meiner Haltung und meinem Umgang mit anderen. Das sieht nur so aus, das ist mein Schutz gegen die unsensible Umwelt.

*SCNR*

 

Nein, im Ernst, Peter, ich erkenne durchaus, dass dies Dein Blickwinkel ist und somit auch richtig ist.

Aber versuche es mal umzudrehen: Da, wo Dir die (vermeintliche?) Arroganz anderer User entgegenschlägt, könntest Du eine gewisse Sensibilität und Verletzlichkeit des Gesprächspartners suchen (und entdecken?).

 

Du sagst "Vielleicht kommt das nicht durch." - Vielleicht liegt das daran, dass es nur schwer zu erkennen ist? Und vielleicht kannst Du versuchen, das besser durchschimmern zu lassen? Gewissermaßen als Akt der Nächstenliebe?

 

Liebe Grüße, Gabriele

Nun ja...

Kaiser Heinrich (mein Bistumspatron) mag durchaus seine Stellung genossen haben. Auch der heilige Thomas von Aquin hat nicht den Ruf, ein Verächter irdischer Genüsse gewesen zu sein.

Viele Heilige mögen auch nicht bekannt sein - es fällt oft ja erst auf, wenn jemand aneckt und Schwierigkeiten bekommt und die ganzen unauffälligen Heiligen sind vielleicht auch in Rom noch nicht aufgefallen.

Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa
Im letzten halben Jahr hat Mariamante ca. 1920 Beiträge in der Arena geschrieben, Gabriele 17.

Vielleicht spielt das eine Rolle.

Du bist eine aufmerksame Beobachterin. Gott möge immer auf dich schauen.

bin mir sicher, gott wird weiterhin auf jeden von uns schauen. kein spatz fällt vom himmel, ohne, dass ER es sieht.

 

deine frommen wünsche sind allerdings - gerade, weil sie so süss-sauer daher kommen - geradezu unerträglich.

 

(eine vorstellung der hölle für mich - ganz privat: an einen stuhl gefesselt dasitzen, und dem frommen gesülze von MM zuhören müssen)

Link to comment
Share on other sites

Liebe Gabriele!

 

 

Sag mal, Peter, gibt es eigentlich keine Heiligen, die auf Erden fröhlich und ohne Krankheiten einfach nur voller Gottvertrauen ihre Wege gingen? Denen Gott dieses tiefe Vertrauen dadurch belohnte, dass sie bewahrt wurden von Krankheit und allzu schweren Kreuzen?
Wenn ich an jene Heiligen denke, die mir besser bekannt sind (Teresa von Avila, Franziskus, Johannes vom Kreuz, hl. Bernhard, hl. Therese vom Kinde Jesu, Franz von Sales, Schwester Faustina, Charles de Foucauld, Antonius von Padua, die Wüstenväter, hl. Pfarrer von Ars, Pater Pio, Don Bosco, Dominikus Savio, Philipp Neri, Thomas von Aquin, hl. Alfons von Liguri, hl. Bruno, Johannes Chrysostomos, Hl. Elisabeth von Thüringen, hl. Brigitta, Hl. Johanna Franziska von Chantal, hl. Klara.....) sehe ich, dass sie alle mehr oder weniger schwere Prüfungen zu bestehen hatten. Vom hl. Franziskus, von der hl. Klara, von der hl. Katharina von Siena u.a. ist bekannt, dass sie viele schmerzreiche Stationen in ihrem Leben zu bestehen hatten - und darin in besonderer Weise dem gekreuzigten Christus ähnlich wurden.

Ich gehe davon aus, dass jeder, der hier in diesem Forum mitschreibt, in seinem Leben schmerzensreiche Stationen zu bestehen hatte. Das bedeutet aber nicht, dass diese Phasen des Leids unser gesamtes Leben überschatten und unsere Persönlichkeit definieren. Das ist nur ein Aspekt des Lebens, ein nicht ganz unwichtiger, aber nicht in jedem Augenblick des Lebens entscheidend. Man ist nicht nur dann ganz man selbst, wenn man gerade ganz tief in der Sch... steckt. Das wäre ja traurig, wenn das so wäre. Denke mal an Kinder, die sexuell missbraucht werden. Es wäre doch tragisch, wenn sie nie zu einem erfülltem Leben finden würden, in dem sie dieses Leid zumindest zeitweilig vergessen könnten, um sich einfach am Leben erfreuen zu können. Die Botschaft, die Du ihnen vermittelst, klingt für mich wie: "Wenn Ihr heilig werden wollt, dann bleibt diesem Trauma verhaftet. Sucht nicht nach dem Lebensglück im Diesseits, sondern nehmt Eure Lebenstragödie dankbar als Geschenk an. Was besseres hätte Euch gar nicht passieren können. Beneidet nicht die Glücklichen um ihr Glück, versucht erst gar nicht, diesem Martyrium zu entrinnen. Es ist ein Geschenk!"

Edited by Stefan
Link to comment
Share on other sites

Im letzten halben Jahr hat Mariamante ca. 1920 Beiträge in der Arena geschrieben, Gabriele 17.

Vielleicht spielt das eine Rolle.

Du bist eine aufmerksame Beobachterin. Gott möge immer auf dich schauen.

bin mir sicher, gott wird weiterhin auf jeden von uns schauen. kein spatz fällt vom himmel, ohne, dass ER es sieht.

 

deine frommen wünsche sind allerdings - gerade, weil sie so süss-sauer daher kommen - geradezu unerträglich.

 

(eine vorstellung der hölle für mich - ganz privat: an einen stuhl gefesselt dasitzen, und dem frommen gesülze von MM zuhören müssen)

Hier schreckt wohl vor allem die herablassende Pose ab. Dieses "Ich gönne Dir, dass mein Gott Dir gnädig ist, weil Du nett zu mir warst." Dahinter steckt so eine merkwürdige Verkumpelung zwischen Mariamante und seinem Gott, die ein wenig an den Oberlehrer und seinen Lieblingsschüler erinnert: "Wir beide sind die dicksten Freunde, darum erlaube ich mir mal - ohne ihn jetzt direkt zu fragen - in seinem Namen zu sprechen. Und da Du so nett zu mir warst, wird Gott - der mich natürlich auserwählt hat - es Dir garantiert danken."

Link to comment
Share on other sites

Wenn ich an jene Heiligen denke, die mir besser bekannt sind (Teresa von Avila, Franziskus, Johannes vom Kreuz, hl. Bernhard, hl. Therese vom Kinde Jesu, Franz von Sales, Schwester Faustina, Charles de Foucauld, Antonius von Padua, die Wüstenväter, hl. Pfarrer von Ars, Pater Pio, Don Bosco, Dominikus Savio, Philipp Neri, Thomas von Aquin, hl. Alfons von Liguri, hl. Bruno, Johannes Chrysostomos, Hl. Elisabeth von Thüringen, hl. Brigitta, Hl. Johanna Franziska von Chantal, hl. Klara.....) sehe ich, dass sie alle mehr oder weniger schwere Prüfungen zu bestehen hatten. Vom hl. Franziskus, von der hl. Klara, von der hl. Katharina von Siena u.a. ist bekannt, dass sie viele schmerzreiche Stationen in ihrem Leben zu bestehen hatten - und darin in besonderer Weise dem gekreuzigten Christus ähnlich wurden.

 

Lieber Peter,

 

Da stimme ich dir vollkommen zu. Was man allerdings dabei vergisst ist der Weg den diese Heiligen gegangen sind. Sie mussten nicht jede Sekunde ihres Lebens in Leid verbringen. Heilige hatten bis zu ihrem Tode meist ein frohes und glückliches Leben. Vermutlich ein schöneres als jeder von uns es heute hat.

 

Das Problem das ich sehe ist das die heutige Christenheit dem Leiden an sich nichts mehr abgewinnen kann. Man erkennt -> Ohja Leiden = negativ.

 

Hat uns aber nicht schon Christus gezeigt das das Leid die Sünde sühnt ? Viele Menschen bekommen auch heute noch die Gnade für die Armen Seelen und die Menschheit zu leiden. Das wohl treffendste Beispiel wäre da wohl die hl. Stigmata.

 

Selbst der hier oft angesprochene Pater Pio durfte die hl. Stigmata empfangen.

 

Francesco Forgione, gen. Pater Pio, wurde 1887 in Pietrelcina geboren. Schon als Kind liebte er das Gebet und weihte sich dem hl. Franziskus. Sein Spielgefährte war sein Schutzengel. Als 5jähriger hasste er schon die Sünde und wollte lieber tausend Mal sterben als die kleinste Sünde zu tun. Mit 15 Jahren hatte er eine Zukunftsvision und mit 16 trat er ins Noviziat der Kapuziner ein. Er wurde 1910 zum Priester geweiht und kam 1916, auf eigenen Wunsch, in das Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo, dass er bis zu seinem Tod am 23.09.1968 nicht mehr verlassen hatte. Am 20.09.1918 empfing er die Wundmale (Stigmata) Christi an Händen, Füßen und der Seite und es begann für ihn ein 50 Jahre dauernder Leidensweg. Er war ein Mann von unglaublicher Liebe zu Gott und den Nächsten und er litt, opferte und betete für die Bekehrung der Sünder. Sein Los war, die Teilnahme an der Verlassenheit Jesu am Kreuz. Er litt, um die Sünder von der ewigen Verlassenheit zu retten. Er war ein Opferlamm und kämpfte Tag und Nacht mit den bösen Geistern. Aus Liebe zu den Sündern wollte er alles erleiden. Er hatte eine große Sehnsucht nach der lebendigen Liebe Gottes. Am 2. Mai 1999 wurde er selig und am 16. Juni 2002 heilig gesprochen.

 

Weiterhin muss man sich im Laufe seines Lebens einmal die Frage gestellt haben. Warum Leiden ? Wieso lässt Gott diese Leiden zu ? Die Antwort darauf liegt eigentlich einem jeden Christen vor Augen, denn wenn man erkennt das Christus wegen unserer Sünden wegen gelitten hat, dann weiß man auch weswegen heute noch Menschen leiden.

 

Im Paradies gab es kein Leid weil die Sünde nicht war. Doch nachdem Adam und Eva von dem Baum der Erkenntnis gegessen hatten sprach Gott zu ihnen:

 

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück.

 

Weiter findet man im Levitikus 3. Buch Mose folgendes:

 

Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun 15und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen, daß ihr nicht tut alle meine Gebote, und werdet ihr meinen Bund brechen, 16so will auch ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, daß euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen, und eure Feinde sollen ihn essen. 17Und ich will mein Antlitz gegen euch richten, und ihr sollt geschlagen werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, ohne daß euch einer jagt. 18Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen, 19daß ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche, und will euren aHimmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen. 20Und eure Mühe und Arbeit soll verloren sein, daß euer Land sein Gewächs nicht gebe und die Bäume im Lande ihre Früchte nicht bringen.

 

Nehmen wir beispielsweise einmal die Hebräer in Ägypten. Sklaverei ich glaube 400 Jahre lang ( falls ich mich nicht täusch ). Frondienst geleistet und ein hartes Leben geführt.

 

Lebten die Hebräer vor Gottes Augen besser als sie aus der Sklaverei geführt worden waren ? Sie "schufen" ein goldenes Kalb um es anzubeten,trieben Unzucht, wurden Gott untreu....

 

Ich denke Menschen denen es an nichts materielles fehlt und ansonsten in ihrem Leben kaum etwas zu leisten haben sind der Sünde ausgeliefert.

 

Der Preis der Sünde.

 

( Nach der Unzucht und der Anbetung des goldenen Kalbs )

 

(2 Mose 32, 26-29)

Mose trat an das Lagertor und sagte: Wer für den Herrn ist, her zu mir! Da sammelten sich alle Leviten um ihn. Er sagte zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Die Leviten taten, was Mose gesagt hatte. Vom Volk fielen an diesem Tag gegen dreitausend Mann. Dann sagte Mose: Füllt heute eure Hände mit Gaben für den Herrn! Denn jeder von euch ist heute gegen seinen Sohn und seinen Bruder vorgegangen, und der Herr hat Segen auf euch gelegt.

Edited by Bienenstich
Link to comment
Share on other sites

(2 Mose 32, 26-29)

Mose trat an das Lagertor und sagte: Wer für den Herrn ist, her zu mir! Da sammelten sich alle Leviten um ihn. Er sagte zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Die Leviten taten, was Mose gesagt hatte. Vom Volk fielen an diesem Tag gegen dreitausend Mann. Dann sagte Mose: Füllt heute eure Hände mit Gaben für den Herrn! Denn jeder von euch ist heute gegen seinen Sohn und seinen Bruder vorgegangen, und der Herr hat Segen auf euch gelegt.

***Ich glaube, ich spinne!!!!!!!!!! Marmot - noch mal so ein Beitrag und eine Verwarnung ist fällig!!!!!!!!!!! :lol: ***

Edited by Wattoo
Link to comment
Share on other sites

Im letzten halben Jahr hat Mariamante ca. 1920 Beiträge in der Arena geschrieben, Gabriele 17.

Vielleicht spielt das eine Rolle.

Du bist eine aufmerksame Beobachterin. Gott möge immer auf dich schauen.

bin mir sicher, gott wird weiterhin auf jeden von uns schauen. kein spatz fällt vom himmel, ohne, dass ER es sieht.

 

deine frommen wünsche sind allerdings - gerade, weil sie so süss-sauer daher kommen - geradezu unerträglich.

 

(eine vorstellung der hölle für mich - ganz privat: an einen stuhl gefesselt dasitzen, und dem frommen gesülze von MM zuhören müssen)

Werter Franz - Josef. Schön, dass Du Dich auch wieder mal zu Wort meldest. Dass jeder seine Eigenart hat- finden wir auch bei den Heiligen. Gottlob arbeitet Gott nicht nach Schablonen. Die Heiligen sind einzigartig- mit all ihren Ecken, Kanten, Eigenarten oder auch "süssen" Seiten.

 

Wenn Dir meine Wünsche an Lara nicht gefallen- dann (ich flehe dich an) LIES SIE NICHT. Scrolle einfach darüber hinweg. Du weißt ja inzwischen, wie der Mariamante- Peter ist und dass Du Dich mit seiner Art keinesfalls anfreunden kannst. Es wird Dir gut tun, diese Herausforderung zu meiden. Anderen mag das wohl tun.

 

Schau: Für manche sind Deine ätzenden, verletzenden Bemerkungen auch eine Art Hölle. Also wollen wir nicht pharisäerhaft immer nur die Art des anderen heruntermachen sondern auch daran denken, dass deine Art für andere auch eine Hölle sein kann.

Link to comment
Share on other sites

Hier schreckt wohl vor allem die herablassende Pose ab. Dieses "Ich gönne Dir, dass mein Gott Dir gnädig ist, weil Du nett zu mir warst." Dahinter steckt so eine merkwürdige Verkumpelung zwischen Mariamante und seinem Gott, die ein wenig an den Oberlehrer und seinen Lieblingsschüler erinnert: "Wir beide sind die dicksten Freunde, darum erlaube ich mir mal - ohne ihn jetzt direkt zu fragen - in seinem Namen zu sprechen. Und da Du so nett zu mir warst, wird Gott - der mich natürlich auserwählt hat - es Dir garantiert danken."

Hallo Stefan!

 

Natürlich wünsche ich Dir auch von Herzen die Gnade, Gottes Liebe anzunehmen. Dass Du sehr gerne mit Unfreundlichkeiten um dich wirfst- sei es weil du auf dich aufmerksam machen willst oder weil du pharisäerhaft bei den Gläubigen jene Fehler (Heuchelei, Doppelmoral etc.) siehst, die du bei Dir nicht erkennst - ist ja offensichtlich.

 

Wenn ich jemand Gutes wünsche, braucht dich nicht gleich der Neid zu fressen- ich wünsche es dir auch.

 

Was du wieder an phantastischen Unterstellungen hineinlegst ist ja verwunderlich. Wenn ich Lara wünschte, dass Gott auf sie schauen möge - so habe ich da weder in Gottes Namen gesprochen noch den Oberlehrer gespielt. Aber wenn Stefan mal ein Feindbild hat, dann ist er schon zufrieden. Erinnert mich an die Hackordnung bei den Henderln.

Link to comment
Share on other sites

Hallo Bienenstich! Du schreibst:

 

Da stimme ich dir vollkommen zu. Was man allerdings dabei vergisst ist der Weg den diese Heiligen gegangen sind. Sie mussten nicht jede Sekunde ihres Lebens in Leid verbringen. Heilige hatten bis zu ihrem Tode meist ein frohes und glückliches Leben. Vermutlich ein schöneres als jeder von uns es heute hat.

Da gehen wir konform. Habe schon einige Male ausgeführt, dass der Weg zur Auferstehung über das Kreuz geht- nicht am Kreuz vorbei. Und wenn die Heiligen auf der einen Seite manches Kreuz hatten, so waren sie von einer tiefen Kraft und Freude erfüllt, die ihnen diese Mühen leicht machte. Pater Pio den Du erwähnst, der hl. Pfarrer von Ars hatten auf der einen Seite gar manche Kämpfe mit der Hölle zu bestehen, da sie sich voller Eifer für das Heil der Seelen einsetzten- aber auf der anderen Seite war der Himmel für sie auch offen, und sie empfingen besondere Gnaden, himmlischen Trost. Mühen UND dauerhafte Freude ist im Leben der Heiligen geradezu kennzeichnend. Manche meinen sie hätten nur Freude, wenn sie ein "müheloses" Leben haben - möglichst bequem. Aber "Schlaraffia"! haben wir m.E. hier auf Erden nicht.

 

Herzliche Segensgrüße, Peter

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

deine frommen wünsche sind allerdings - gerade, weil sie so süss-sauer daher kommen - geradezu unerträglich.

 

(eine vorstellung der hölle für mich - ganz privat: an einen stuhl gefesselt dasitzen, und dem frommen gesülze von MM zuhören müssen)

anscheinend leigt es daran, das dir das heilige unerträglich wird

Link to comment
Share on other sites

Hier schreckt wohl vor allem die herablassende Pose ab. Dieses "Ich gönne Dir, dass mein Gott Dir gnädig ist, weil Du nett zu mir warst." Dahinter steckt so eine merkwürdige Verkumpelung zwischen Mariamante und seinem Gott, die ein wenig an den Oberlehrer und seinen Lieblingsschüler erinnert: "Wir beide sind die dicksten Freunde, darum erlaube ich mir mal - ohne ihn jetzt direkt zu fragen - in seinem Namen zu sprechen. Und da Du so nett zu mir warst, wird Gott - der mich natürlich auserwählt hat - es Dir garantiert danken."

Lieber Stefan!

 

Mariamante möchte keinesfalls in Gottes Namen sprechen. Er bittet Gott lediglich um den Segen für Lara. Ich danke Gott dafür, dass es in einer Zeit in der eher geflucht als gesegnet wird Leute wie ihn gibt. Was ist denn dein Problem ?

Edited by Bienenstich
Link to comment
Share on other sites

Hier schreckt wohl vor allem die herablassende Pose ab. Dieses "Ich gönne Dir, dass mein Gott Dir gnädig ist, weil Du nett zu mir warst." Dahinter steckt so eine merkwürdige Verkumpelung zwischen Mariamante und seinem Gott, die ein wenig an den Oberlehrer und seinen Lieblingsschüler erinnert: "Wir beide sind die dicksten Freunde, darum erlaube ich mir mal - ohne ihn jetzt direkt zu fragen - in seinem Namen zu sprechen. Und da Du so nett zu mir warst, wird Gott - der mich natürlich auserwählt hat - es Dir garantiert danken."

Lieber Stefan!

 

Mariamante möchte keinesfalls in Gottes Namen sprechen. Er bittet Gott lediglich um den Segen für Lara. Ich danke Gott dafür, dass es in einer Zeit in der eher geflucht als gesegnet wird Leute wie ihn gibt. Was ist denn dein Problem ?

Pax tecum.

 

Danke für die positive Betrachtungweise: Gott mache Dich zum Segen für viele. (Hoffentlich erlaubt Pow- Stefan mir das zu schreiben). Kicher.,

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

(2 Mose 32, 26-29)

Mose trat an das Lagertor und sagte: Wer für den Herrn ist, her zu mir! Da sammelten sich alle Leviten um ihn. Er sagte zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Die Leviten taten, was Mose gesagt hatte. Vom Volk fielen an diesem Tag gegen dreitausend Mann. Dann sagte Mose: Füllt heute eure Hände mit Gaben für den Herrn! Denn jeder von euch ist heute gegen seinen Sohn und seinen Bruder vorgegangen, und der Herr hat Segen auf euch gelegt.

***Beitrag von Marmot editiert***[/QUOTE]

Geschmaklos ist das .... voll daneben. :lol:

Edited by Wattoo
Link to comment
Share on other sites

Ja, finde ich auch.

 

***Reiss' Dich zusammen!!!!!!!!!***

Edited by Wattoo
Link to comment
Share on other sites

Ich gehe davon aus, dass jeder, der hier in diesem Forum mitschreibt, in seinem Leben schmerzensreiche Stationen zu bestehen hatte. Das bedeutet aber nicht, dass diese Phasen des Leids unser gesamtes Leben überschatten und unsere Persönlichkeit definieren. Das ist nur ein Aspekt des Lebens, ein nicht ganz unwichtiger, aber nicht in jedem Augenblick des Lebens entscheidend. Man ist nicht nur dann ganz man selbst, wenn man gerade ganz tief in der Sch... steckt. Das wäre ja traurig, wenn das so wäre. Denke mal an Kinder, die sexuell missbraucht werden. Es wäre doch tragisch, wenn sie nie zu einem erfülltem Leben finden würden, in dem sie dieses Leid zumindest zeitweilig vergessen könnten, um sich einfach am Leben erfreuen zu können. Die Botschaft, die Du ihnen vermittelst, klingt für mich wie: "Wenn Ihr heilig werden wollt, dann bleibt diesem Trauma verhaftet. Sucht nicht nach dem Lebensglück im Diesseits, sondern nehmt Eure Lebenstragödie dankbar als Geschenk an. Was besseres hätte Euch gar nicht passieren können. Beneidet nicht die Glücklichen um ihr Glück, versucht erst gar nicht, diesem Martyrium zu entrinnen. Es ist ein Geschenk!"

Hallo Stefan,

 

das was die von der katholischen Kirche "heilig gesprochenen" Menschen vermitteln ist etwas anderes, man kann es in einem Satz verdeutlichen:

 

Bei Gott hat das Leid NIE das letzte Wort!

 

 

Wer sich auf dem Weg in die Nachfolge Christi begibt bleibt auch vor Leid nicht verschont. Denn je tiefer wir Christus in uns wirken lassen - umso grösser erwirkt ER auch das Leid in uns, welches sich in unserem "Mitleiden" deutlich offenbart. Aber das ist ein anderes Leid, als dass uns Menschen häufig widerfährt. Dein Beispiel des sexuellen Kindesmissbrauches ist Folge der gefallenen Schöpfung, der bewussten Abwendung von den Geboten Gottes.

 

Heilige Menschen reagieren darauf, indem sie mitleiden. Indem sie über ihre eigenen Sünden aber auch die Sünden anderer nicht nur seufzen sondern auch immer wieder neu das Erbarmen Gottes herniederufen.

 

Das Leid kann in einem christlichen Leben nicht ausgeblendet werden. Wer seine Augen vor Leid verschliesst, es nicht annimmt - der lehnt am Ende das Kreuz ab, welches Christus mit uns tragen möchte.

 

gby

 

Bernd

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...