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Frage


DasX

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Grüße !

 

Als Wiederverheiratetem wird mir ja die Eucharistie verweigert.

Wenn ich es mir so überlege, müsste das dann nicht ebenso für Anderes gelten (Sterbesakramente) ?

 

Da ich ja nun mal kirchenrechtlicher Sünder bin, und Bewusst in dieser Sünde zu verharren gedenke ist eine Beichte wohl... wie soll ich sagen...

Absolution kann mir wohl kaum erteilt werden. Oder wird das irgendwie getrennt ( was ich mir kaum vorstellen kann).

 

LG

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Wenn ich es mir so überlege, müsste das dann nicht ebenso für Anderes gelten (Sterbesakramente) ?

Welche Sterbesakramente?

 

Die Krankensalbung wird idR. in Verbindung mit der Beichte gespendet ob die allerdings als Heilungssakrament den Stand der Gnade voraussetzt oder erst erzeugt müsste man mal im Katechismus nachlesen.

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Welche Sterbesakramente?

 

Alter Fehler....sorry. Warum weiß ich nicht, awer bei us häst datt imma su :lol:

 

Meinte Krankensalbung.

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wer bewusst in eine Sünde verharren will kann auch das Sakrament der Krankensalbung in seiner vollen Wirkung nicht erfahren - man schliesst dabei die Gnade Gottes ja bewusst aus, in dem man sein Fehlverhalten kennt aber versucht es vor Gott "geheim" zu halten oder "zu leugnen"

 

 

Aus dem Kompendium des KKK:

 

316: Wer kann das Sakrament der Krankensalbung empfangen?

 

Dieses Sakrament kann jener Gläubige empfangen, der wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr gerät. Derselbe Gläubige kann es auch weitere Male empfangen, wenn sich die Krankheit verschlimmert oider wenn ihm eine andere schwere Krankheit zustösst. Wenn möglich, soll der Feier dieses Sakraments eine individuelle Beichte des Kranken vorausgehen.

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<<wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr >> solltest du doch endlich der fleischeslust mit deiner konkubine entsagen.

???

 

Das war jetzt ironisch geschrieben, oder?

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<<???

 

Das war jetzt ironisch geschrieben, oder? >>

 

es ist realsatire, ich bin unschuldig. der widersinn der kommunionsverweigerung vor dem sterben wird hier deutlich.

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<<???

 

Das war jetzt ironisch geschrieben, oder? >>

 

es ist realsatire, ich bin unschuldig. der widersinn der kommunionsverweigerung vor dem sterben wird hier deutlich.

ich erkenne keinen Widersinn. Wer sein Leben im Stand der Sünde gelebt hat, kann nicht ohne Reue die volle Wirkung der Absulution erhalten. Er kann froh sein, wenn sein Geist im Fegefeuer geläutert wird.

 

Generalamnestie for nothing gibt es nicht. Erst kommt das Bereuen der Tat und die Abkehr von der Sünde, dann erst die Vergebung.

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<<wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr >> solltest du doch endlich der fleischeslust mit deiner konkubine entsagen.

Also, manchmal kapier ich Euch Christen (manche davon, bevor es Proteste gibt) echt nicht. Sonntags sabbert Ihr vor Freude und Stolz, weil sich Euer Gott zu den Ausgestoßenen der Gesellschaft setzt, mit Zöllnern und Huren verkehrt, montags verstoßt Ihr selber Leute und grenzt sie aus. Kurz, Ihr macht genau das, wofür Ihr mit dem Finger auf die Pharisäer zeigt.

 

Pharisäer, Heuchler, die Ihr das Äußere des Bechers reinigt, innen aber sind sie mit Raub und Schande gefüllt.

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Erst kommt das Bereuen der Tat und die Abkehr von der Sünde, dann erst die Vergebung.

:lol:

Bereuen der Tat ? Aus deinem Munde klingt es so, als sei eine Wiederheirat mit einem Bankraub vergleichbar.

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Erst kommt das Bereuen der Tat und die Abkehr von der Sünde, dann erst die Vergebung.

:lol:

Bereuen der Tat ? Aus deinem Munde klingt es so, als sei eine Wiederheirat mit einem Bankraub vergleichbar.

Nein, mit einen Ehebruch, der eine schwere Sünde bedeutet

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<<wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr >> solltest du doch endlich der fleischeslust mit deiner konkubine entsagen.

Also, manchmal kapier ich Euch Christen (manche davon, bevor es Proteste gibt) echt nicht. Sonntags sabbert Ihr vor Freude und Stolz, weil sich Euer Gott zu den Ausgestoßenen der Gesellschaft setzt, mit Zöllnern und Huren verkehrt, montags verstoßt Ihr selber Leute und grenzt sie aus. Kurz, Ihr macht genau das, wofür Ihr mit dem Finger auf die Pharisäer zeigt.

 

Pharisäer, Heuchler, die Ihr das Äußere des Bechers reinigt, innen aber sind sie mit Raub und Schande gefüllt.

Nur zur Klarstellung. Jesus sagte: Die Kranken brauchen den Arzt, nicht die Gesunden. Und manchmal wenn Jesus heilte, sagte er: Gehe hin und sündige nicht mehr, damit dir nicht Schlimmeres zustösst.

 

Jesus ging nicht zu den Sündern um sie in ihrer Sünde zu bestätigen, sondern um sie zur Umkehr zu bewegen und zu heilen.

 

Wer sich näher mit der Kirche beschäftigt wird wissen, dass ihre Heil- oder Erziehungsmittel nicht den Sinn der Ausgrenzung haben, sondern zur Umkehr und zum Umdenken bewegen sollen.

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Franciscus non papa
Erst kommt das Bereuen der Tat und die Abkehr von der Sünde, dann erst die Vergebung.

:lol:

Bereuen der Tat ? Aus deinem Munde klingt es so, als sei eine Wiederheirat mit einem Bankraub vergleichbar.

Nein, mit einen Ehebruch, der eine schwere Sünde bedeutet

naja, das ist im falle eines wieder verheirateten geschiedenen so einfach nicht allgemein zu sagen.

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Das muss man sich mal bildlich vorstellen: Da wird man von seinem neuen Ehepartner bis ans Totenbett liebevoll gepflegt, und dann soll man bereuen, ihn je geheiratet zu haben und sich von dieser Sünde abkehren.

 

Wie bekloppt ist das denn? :lol:

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Das muss man sich mal bildlich vorstellen: Da wird man von seinem neuen Ehepartner bis ans Totenbett liebevoll gepflegt, und dann soll man bereuen, ihn je geheiratet zu haben und sich von dieser Sünde abkehren.

 

Wie bekloppt ist das denn? :lol:

Auch hier ein paar Gedanken: Man kann und soll nicht bereuen, mit einem Menschen "verheiratet" gewesen zu sein- sondern dass man die Ordnung der Gebote nicht beachtet hat.

 

Es gibt bei den Wiederverheirateten- Geschiedenen sicher viele Tragödien, die eine pauschale Beurteilung schwer machen.

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Wer sich näher mit der Kirche beschäftigt wird wissen, dass ihre Heil- oder Erziehungsmittel nicht den Sinn der Ausgrenzung haben, sondern zur Umkehr und zum Umdenken bewegen sollen.

Schon klar. Aber in diesem Fall ist es die Umkehr von der Normalität zum Schwachsinn.

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vielleicht stirbt die ehemalige eine tag vorher. alles paletti. schnell bereuen, gesund werden und weiterleben wie vorher. wer sagte es sei nicht widersinnig?

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Wer sich näher mit der Kirche beschäftigt wird wissen, dass ihre Heil- oder Erziehungsmittel nicht den Sinn der Ausgrenzung haben, sondern zur Umkehr und zum Umdenken bewegen sollen.

Mag sein, aus dem Munde so mancher Moralisten klingt das leider anders, und wird DasX in seinem Dilemma sicher nicht helfen. Das Problem von DasX ist ja, daß er in einem inneren Konflikt von anerzogener Moral und eigenem Empfinden steckt, wobei letzteres in seinen Augen (und meinen übrigens auch) nichts sündiges, schädliches oder böses anhaftet. Daraus, daß eine von ihm anerkannte Authorität das anders sieht, entwickelt sich ein psychologischer Konflikt. Beleidungen von fanatischen Anhängern dieser Authorität helfen da wenig.

 

@DasX: (Ich verbinde den Thread hier gedanklich mal mit dem anderen, den Du gestartet hast.) Du mußt Dir selbst beantworten, was ehr in der Lage ist, Deine Situation moralisch zu beurteilen, Dein Gewissen oder die kirchliche Authorität.

Wenn Du wirklich glaubst, die Kirche hätte recht mit ihren Anschuldigen, dann ist Deine beziehung zum Scheitern verurteilt. Aber wenn Du glaubst, daß Dein Gefühl und Dein Gewissen recht hat, egal ob aus moralisch-relativistischen Motiven oder weil das Gewissen Gott-gegeben ist, dann kehr der Kirche den Rücken und Deiner Frau das Gesicht zu.

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Wer sich näher mit der Kirche beschäftigt wird wissen, dass ihre Heil- oder Erziehungsmittel nicht den Sinn der Ausgrenzung haben, sondern zur Umkehr und zum Umdenken bewegen sollen.

Schon klar. Aber in diesem Fall ist es die Umkehr von der Normalität zum Schwachsinn.

Was ist Normalität, was Schwachsinn? In Bezug auf übernatürliche Einstellungen können da leicht Fehlurteile zustande kommen.

 

Wer z.B. das ewige Leben höher schätzt als das Irdische, das Halten der Gebote und das Meiden der Sünde als wichtig ansieht kann von jenen, die Gottes Existenz negieren und das ewige Leben für Humbug halten leicht für schwachsinnig und abnormal gehalten werden.

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vielleicht stirbt die ehemalige eine tag vorher. alles paletti. schnell bereuen, gesund werden und weiterleben wie vorher. wer sagte es sei nicht widersinnig?

das ist hirnrissig und Gott merkt sehr schnell, ob es echte reue ist oder nur geheuchelt. Die Quittung käme dann noch

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Wer sich näher mit der Kirche beschäftigt wird wissen, dass ihre Heil- oder Erziehungsmittel nicht den Sinn der Ausgrenzung haben, sondern zur Umkehr und zum Umdenken bewegen sollen.

Schon klar. Aber in diesem Fall ist es die Umkehr von der Normalität zum Schwachsinn.

Was ist Normalität, was Schwachsinn? In Bezug auf übernatürliche Einstellungen können da leicht Fehlurteile zustande kommen.

 

Wer z.B. das ewige Leben höher schätzt als das Irdische, das Halten der Gebote und das Meiden der Sünde als wichtig ansieht kann von jenen, die Gottes Existenz negieren und das ewige Leben für Humbug halten leicht für schwachsinnig und abnormal gehalten werden.

Das, was ich als Schwachsinn ansehe, hat Tirunesh bereits vorzüglich erklärt. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. :lol:

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Wer sich näher mit der Kirche beschäftigt wird wissen, dass ihre Heil- oder Erziehungsmittel nicht den Sinn der Ausgrenzung haben, sondern zur Umkehr und zum Umdenken bewegen sollen.

Mag sein, aus dem Munde so mancher Moralisten klingt das leider anders, und wird DasX in seinem Dilemma sicher nicht helfen. Das Problem von DasX ist ja, daß er in einem inneren Konflikt von anerzogener Moral und eigenem Empfinden steckt, wobei letzteres in seinen Augen (und meinen übrigens auch) nichts sündiges, schädliches oder böses anhaftet. Daraus, daß eine von ihm anerkannte Authorität das anders sieht, entwickelt sich ein psychologischer Konflikt. Beleidungen von fanatischen Anhängern dieser Authorität helfen da wenig.

 

@DasX: (Ich verbinde den Thread hier gedanklich mal mit dem anderen, den Du gestartet hast.) Du mußt Dir selbst beantworten, was ehr in der Lage ist, Deine Situation moralisch zu beurteilen, Dein Gewissen oder die kirchliche Authorität.

Wenn Du wirklich glaubst, die Kirche hätte recht mit ihren Anschuldigen, dann ist Deine beziehung zum Scheitern verurteilt. Aber wenn Du glaubst, daß Dein Gefühl und Dein Gewissen recht hat, egal ob aus moralisch-relativistischen Motiven oder weil das Gewissen Gott-gegeben ist, dann kehr der Kirche den Rücken und Deiner Frau das Gesicht zu.

Wenn DasX Hilfe sucht, kann man nur hoffen dass er einen Seelsorger findet, der sein Problem im Sinne Gottes ernst nimmt- und ihm Ratschläge in der Kraft des Heiligen Geistes gibt, die ihm wirklich helfen. Hier im Forum kann DasX sich zwar aussprechen- vielleicht auch den einen oder anderen guten Rat finden- aber m.E. wird ihm selbst das eigene Gebet und die geistliche Hilfe eher weiter bringen.

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Wer sich näher mit der Kirche beschäftigt wird wissen, dass ihre Heil- oder Erziehungsmittel nicht den Sinn der Ausgrenzung haben, sondern zur Umkehr und zum Umdenken bewegen sollen.

Mag sein, aus dem Munde so mancher Moralisten klingt das leider anders, und wird DasX in seinem Dilemma sicher nicht helfen. Das Problem von DasX ist ja, daß er in einem inneren Konflikt von anerzogener Moral und eigenem Empfinden steckt, wobei letzteres in seinen Augen (und meinen übrigens auch) nichts sündiges, schädliches oder böses anhaftet. Daraus, daß eine von ihm anerkannte Authorität das anders sieht, entwickelt sich ein psychologischer Konflikt. Beleidungen von fanatischen Anhängern dieser Authorität helfen da wenig.

 

@DasX: (Ich verbinde den Thread hier gedanklich mal mit dem anderen, den Du gestartet hast.) Du mußt Dir selbst beantworten, was ehr in der Lage ist, Deine Situation moralisch zu beurteilen, Dein Gewissen oder die kirchliche Authorität.

Wenn Du wirklich glaubst, die Kirche hätte recht mit ihren Anschuldigen, dann ist Deine beziehung zum Scheitern verurteilt. Aber wenn Du glaubst, daß Dein Gefühl und Dein Gewissen recht hat, egal ob aus moralisch-relativistischen Motiven oder weil das Gewissen Gott-gegeben ist, dann kehr der Kirche den Rücken und Deiner Frau das Gesicht zu.

wenn DasX die Gebote Gottes ernstnimmt, dann müsste er wissen, was es bedeutet ein Christ zu sein und das mit allen Konsequenzen. Man kann sich nicht einfach die Rosinen aus den Kuchen rauspicken und so tun, alle wolle man den Kuchen nicht mehr essen, weil er nicht mehr süss schmeckt.

 

Die Ehe ergibt sich aus der Schöpfungsordnung Gottes, deshalb ist sie von Gott gesegnet. Die Berufung zur Ehe liegt schon in der Natur des Mannes und der Frau, beide werden ein Fleisch. Dazu kommt noch, dass die Ehe einen heiligen Bund zwischen Gott und den Menschen darstellt und Gottes Bundschaften sind lebenslänglich.

 

Das bedeutet: Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" (Mt 19,6). Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. (Lukas 16,18)

 

Im "DasX" Fall haben beide den heiligen Ehebund und auch den Bund mit Gott aus Unkenntnis oder Absicht gebrochen. Daher können beide, wenn sie weiterhin auf dieser Sünde beharren, leider keine Kommunion erfahren.

bearbeitet von tomlo
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Das bedeutet: Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" (Mt 19,6).

Gott hat da gar nix verbunden, sondern das Standesamt.

 

Daß die erste geschlossene Ehe nicht funktioniert hat, kann man auch als Zeichen Gottes für einen Fehler und als Aufforderung, es beim 2. Mal besser zu machen, sehen. Vielleicht ist ja die 2. Ehe die, die Gott verbunden hat und nicht die erste, dann macht man sich schuldig, weil man das ignoriert.

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<<Man kann sich nicht einfach die Rosinen aus den Kuchen rauspicken und so tun, alle wolle man den Kuchen nicht mehr essen, weil er nicht mehr süss schmeckt. >>

 

eine scheidung und wiederverheiratung als rosinenpickerei zu bezeichnen ist doch recht dumm. auf diesem wege geradlinig, authentisch und im rahmen des menschenmöglichen verlässlich allen beteiligten gegenüber zu sein ist nur mit gottes beistand möglich und geschieht immer häufiger.

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