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Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus


Konrad
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Das Evangelium nach Lukas 16,19-31

 

Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus

 

19 Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte.

20 Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war.

21 Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.

22 Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben.

23 In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß.

24 Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer.

25 Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden.

26 Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.

27 Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters!

28 Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.

29 Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.

30 Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.

31 Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

 

Die Gegenrede des reichen Mannes des 21. Jahrhunderts

 

Entschuldige Vater Abraham ich wurde durch Leistung reich, ich war ein erfolgreicher leistungsbereiter Geschäftsmann ich hatte das Purpur und das feine Leinen durch meine Leistung verdient, nur durch meine Leistungsbereitschaft und meine Innovationen konnte ich Tag für Tag herrlich und in Freuden leben. Vor meiner Tür lagen nur faule leistungsunwillige Nichtsnutze, deshalb waren sie arm sie waren den Alkohol oder Drogen verfallen, ihre Geschwüre waren selbst verschuldet mich trifft keine Schuld. Die Armen konnten ihren Hunger mit dem stillen, was von meinem Tisch herunterfiel, ich habe alle Reste von den „Tafelverein“ abholen lassen. Des Nachts konnten die Armen auf der Straße schlafen, in Afrika müssen die Armen auch unter freien Himmel schlafen. Im Winter gab es Menschen die Wärmestuben unterhielten. Meistens sind nur wenige erfroren. Warum wurden die armen Versager und faule Schwachleister von den Engeln in Abrahams Schoß getragen ich aber in die Unterwelt, wo ich qualvolle Schmerzen leide? Wo bleibt die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit Gottes?

 

 

Welche Verkündigung des "WORT GOTTES" könnte den reichen Mann des 21. Jahrhunderts verändern?

 

Ist die Gegenrede des reichen Mannes des 21. Jahrhunderts berechtigt?

 

Wie können wir uns konkret für die Armen des 21. Jahrhunderts einsetzen?

 

Sollen/können/dürfen wir Christen den Konflikt mit den Reichen zugunsten der Armen wagen?

 

Oder sagen wir zu den Armen, nehmt euer Kreuz auf euch und folgt dem Kreuz Jesus nach, bis euch die Engel in Abrahams Schoß tragen?

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Die Angelika

hallo Konrad

 

na ja, die Gegenrede ist logischerweise etwas schwarzweiß gemalt, so dass der Leser sich ganz klar bemüßigt fühlt, dem reichen Mann zu widersprechen. Gleichzeitig wird hier auch das Klischee vom prassenden Reichen bedient, dessen Mildtätigkeit Alibifunktion hat.

Natürlich hat so eine Gegenrede als Impuls für ein katechetisches Gespräch ihre BErechtigung, im Gespräch sollte man dann aber vielleicht doch differenzieren. Wichtig wäre, darauf hinzuweisen, dass Heil nichts mit Leistung zu tun hat, sondern mit Gnade.

 

Sollen/können/dürfen wir Christen den Konflikt mit den Reichen zugunsten der Armen wagen?

 

 

Sollten/könnten/müssten wir nicht erst einmal unseren Horizont erweitern undzur Kenntnis nehmen, dass wir global gesehen allesamt zu den Reichen gehören?

Wenn wir das getan haben, dann stehen wir mit uns selbst im Konflikt, nämlich mit unserem ideellen Selbstanspruch und der Realität, in der wir meilenweit hinter diesem Anspruch zurückbleiben.

 

alles Liebe

 

Angelika

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hallo Konrad

 

na ja, die Gegenrede ist logischerweise etwas schwarzweiß gemalt, so dass der Leser sich ganz klar bemüßigt fühlt, dem reichen Mann zu widersprechen. Gleichzeitig wird hier auch das Klischee vom prassenden Reichen bedient, dessen Mildtätigkeit Alibifunktion hat.

Natürlich hat so eine Gegenrede als Impuls für ein katechetisches Gespräch ihre BErechtigung, im Gespräch sollte man dann aber vielleicht doch differenzieren. Wichtig wäre, darauf hinzuweisen, dass Heil nichts mit Leistung zu tun hat, sondern mit Gnade.

 

Sollen/können/dürfen wir Christen den Konflikt mit den Reichen zugunsten der Armen wagen?

 

 

Sollten/könnten/müssten wir nicht erst einmal unseren Horizont erweitern undzur Kenntnis nehmen, dass wir global gesehen allesamt zu den Reichen gehören?

Wenn wir das getan haben, dann stehen wir mit uns selbst im Konflikt, nämlich mit unserem ideellen Selbstanspruch und der Realität, in der wir meilenweit hinter diesem Anspruch zurückbleiben.

 

alles Liebe

 

Angelika

B) Hallo Angelika,

gut geantwortet. Möchte nur ergänzen, dass es sicherlich auch "Reiche" gibt, die damit Gutes für ihre Mitmenschen tun. Ich denke, Jesus verurteilt nicht den Reichtum ansich, sondern wie ich damit umgehe. Ob ich z.B. damit Macht ausüben möchte, oder daß ich Menschen Brot und Arbeit beschaffe usw. Hoffe nur, daß viele Menschen bereit sind etwas von ihrem Überfluss an ärmere Menschen abzugeben!!!

lieben Gruß Udo

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wolfgang E.

hallo Konrad

 

na ja, die Gegenrede ist logischerweise etwas schwarzweiß gemalt, so dass der Leser sich ganz klar bemüßigt fühlt, dem reichen Mann zu widersprechen. Gleichzeitig wird hier auch das Klischee vom prassenden Reichen bedient, dessen Mildtätigkeit Alibifunktion hat.

Natürlich hat so eine Gegenrede als Impuls für ein katechetisches Gespräch ihre BErechtigung, im Gespräch sollte man dann aber vielleicht doch differenzieren. Wichtig wäre, darauf hinzuweisen, dass Heil nichts mit Leistung zu tun hat, sondern mit Gnade.

 

Sollen/können/dürfen wir Christen den Konflikt mit den Reichen zugunsten der Armen wagen?

 

 

Sollten/könnten/müssten wir nicht erst einmal unseren Horizont erweitern undzur Kenntnis nehmen, dass wir global gesehen allesamt zu den Reichen gehören?

Wenn wir das getan haben, dann stehen wir mit uns selbst im Konflikt, nämlich mit unserem ideellen Selbstanspruch und der Realität, in der wir meilenweit hinter diesem Anspruch zurückbleiben.

 

alles Liebe

 

Angelika

B) Hallo Angelika,

gut geantwortet. Möchte nur ergänzen, dass es sicherlich auch "Reiche" gibt, die damit Gutes für ihre Mitmenschen tun. Ich denke, Jesus verurteilt nicht den Reichtum ansich, sondern wie ich damit umgehe. Ob ich z.B. damit Macht ausüben möchte, oder daß ich Menschen Brot und Arbeit beschaffe usw. Hoffe nur, daß viele Menschen bereit sind etwas von ihrem Überfluss an ärmere Menschen abzugeben!!!

lieben Gruß Udo

Wenn jamnd nach einer Antwort auf die Rede des reichen Mannes sucht, sollte er ihm z.B. das Stück " Die Minderleister" von Peter Turrini vorlesen.

Inhalt

 

Oder er könnte ihm auch eine Videoaufnahme aus dem Prozess gegen die Manager von Mannesmann und der Deutsch Bank wegen der Untreue bei der Vodafoneübernahme vorführen.

 

Oder er könnte ihm einen Börsenbericht vorspielen, wie die Aktienkurse eine Unternehmens steigen, wenn trotz guter gewinne Massenkündigungen verlautbart werden (wieder Deutsche Bank).

 

Usw.usw.

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Die Angelika

hallo Konrad

 

na ja, die Gegenrede ist logischerweise etwas schwarzweiß gemalt, so dass der Leser sich ganz klar bemüßigt fühlt, dem reichen Mann zu widersprechen. Gleichzeitig wird hier auch das Klischee vom prassenden Reichen bedient, dessen Mildtätigkeit Alibifunktion hat.

Natürlich hat so eine Gegenrede als Impuls für ein katechetisches Gespräch ihre BErechtigung, im Gespräch sollte man dann aber vielleicht doch differenzieren. Wichtig wäre, darauf hinzuweisen, dass Heil nichts mit Leistung zu tun hat, sondern mit Gnade.

 

Sollen/können/dürfen wir Christen den Konflikt mit den Reichen zugunsten der Armen wagen?

 

 

Sollten/könnten/müssten wir nicht erst einmal unseren Horizont erweitern undzur Kenntnis nehmen, dass wir global gesehen allesamt zu den Reichen gehören?

Wenn wir das getan haben, dann stehen wir mit uns selbst im Konflikt, nämlich mit unserem ideellen Selbstanspruch und der Realität, in der wir meilenweit hinter diesem Anspruch zurückbleiben.

 

alles Liebe

 

Angelika

B) Hallo Angelika,

gut geantwortet. Möchte nur ergänzen, dass es sicherlich auch "Reiche" gibt, die damit Gutes für ihre Mitmenschen tun. Ich denke, Jesus verurteilt nicht den Reichtum ansich, sondern wie ich damit umgehe. Ob ich z.B. damit Macht ausüben möchte, oder daß ich Menschen Brot und Arbeit beschaffe usw. Hoffe nur, daß viele Menschen bereit sind etwas von ihrem Überfluss an ärmere Menschen abzugeben!!!

lieben Gruß Udo

Wenn jamnd nach einer Antwort auf die Rede des reichen Mannes sucht, sollte er ihm z.B. das Stück " Die Minderleister" von Peter Turrini vorlesen.

Inhalt

 

Oder er könnte ihm auch eine Videoaufnahme aus dem Prozess gegen die Manager von Mannesmann und der Deutsch Bank wegen der Untreue bei der Vodafoneübernahme vorführen.

 

Oder er könnte ihm einen Börsenbericht vorspielen, wie die Aktienkurse eine Unternehmens steigen, wenn trotz guter gewinne Massenkündigungen verlautbart werden (wieder Deutsche Bank).

 

Usw.usw.

 

Wolfgang.....

 

ich kenne ds Stück von Turrini nicht, habe nur die Kurzbeschreibung aus deinem Link gelesen. Gehe ich recht in der Annahme, dass der einst arbeitslose Stahlarbeiter durch seinen neuen Job in eine Situation gerät, in der er erkennt, dass er nicht ohne SChuld bleiben kann?

Ich weiß nicht, je länger ich über Ethik in der Wirtschaft nachdenke, umso mehr komme ich zu dem Ergebnis, dass kaum einer schuldlos ist, aber alle sehr gerne die SChuld nur bei den anderen sehen. Die Arbeitnehmer, bei den Arbeitgebern und umgekehrt.

Ich finde es so irre, dass so häufig ein Evrhalten angeprangert wird, das man selber auch zeigt. Konkret:

Da regt sich der sog. kleine Mann darüber auf, dass der Unternehmer seine Produktionsstätten ins Ausland verlagert. Der Unternehmer tut das, weil dort die Arbeitnehmer billiger sind, die ganze Produktion billiger ist. Nun, da kann man dann schon über dei schlimmen 'Republikflüchtlinge' schimpfen. Dieselben Leute kaufen aber ganz selbstverständlich kein in Deutschland hergestelltesy T-Shirt, sondern ds T-Shirt "made in China" , das eben um einiges billiger ist als die in Deutschland hergestellte Ware. Wo liegt da der Unterschied?

 

alles Liebe

 

Angelika

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Liebe Gabriele,

 

klär mich bitte auf, was an meiner Aussage, dass wir nicht wissen können, ob ein andrerer Mensch reich ist, Geplänkel ist. Wenn jemand uns reich erscheint, kann es durchaus sein, dass er sich total verschuldet hat, um nach aussen zu prunken. Woher können wir wissen, ob ein reicher Mensch nicht tief verzweifelt ist, weil er erkannt hat, dass sein Geld ihm keine wahren Freunde kaufen kann.... etc.

 

Was ist/war an diesen Worten Geplänkel? Was war an meiner Forderung Geplänkel, dass man deshalb reiche Menschen nicht einfach verurteilen darf? Was war Geplänkel an meiner Aussage, dass man nur über sich selbst aussagen kann, ob man reich ist oder nicht??

 

Sag es mir, liebe Gabriele!

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Wo liegt da der Unterschied?

es gibt keinen!! Nur den Balken im Auge des anderen zu sehen ist viel einfacher, als den Splitter im eigenen. Es gibt nichts neues unter der Sonne.

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Liebe Gabriele,

 

klär mich bitte auf, was an meiner Aussage, dass wir nicht wissen können, ob ein andrerer Mensch reich ist, Geplänkel ist. Wenn jemand uns reich erscheint, kann es durchaus sein, dass er sich total verschuldet hat, um nach aussen zu prunken. Woher können wir wissen, ob ein reicher Mensch nicht tief verzweifelt ist, weil er erkannt hat, dass sein Geld ihm keine wahren Freunde kaufen kann.... etc.

 

Was ist/war an diesen Worten Geplänkel? Was war an meiner Forderung Geplänkel, dass man deshalb reiche Menschen nicht einfach verurteilen darf? Was war Geplänkel an meiner Aussage, dass man nur über sich selbst aussagen kann, ob man reich ist oder nicht??

 

Sag es mir, liebe Gabriele!

Lieber Erich,

 

das Geplänkel entstand nicht durch Deine Aussage, sondern durch den Ton, den die "Mitplänkler" wohl falsch aufgefasst haben und darauf aufbauend das Geplänkel gestartet haben. Deshalb habe ich Geplänkel samt Auslöser beseitigt.

 

So wie Du es jetzt formuliert hast, ist das wunderbar und wird nicht mehr gelöscht werden.

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wolfgang E.

 

Wenn jamnd nach einer Antwort auf die Rede des reichen Mannes sucht, sollte er ihm z.B. das Stück " Die Minderleister" von Peter Turrini vorlesen.

Inhalt

 

Oder er könnte ihm auch eine Videoaufnahme aus dem Prozess gegen die Manager von Mannesmann und der Deutsch Bank wegen der Untreue bei der Vodafoneübernahme vorführen.

 

Oder er könnte ihm einen Börsenbericht vorspielen, wie die Aktienkurse eine Unternehmens steigen, wenn trotz guter gewinne Massenkündigungen verlautbart werden (wieder Deutsche Bank).

 

Usw.usw.

 

Wolfgang.....

 

ich kenne ds Stück von Turrini nicht, habe nur die Kurzbeschreibung aus deinem Link gelesen. Gehe ich recht in der Annahme, dass der einst arbeitslose Stahlarbeiter durch seinen neuen Job in eine Situation gerät, in der er erkennt, dass er nicht ohne SChuld bleiben kann?

Ich weiß nicht, je länger ich über Ethik in der Wirtschaft nachdenke, umso mehr komme ich zu dem Ergebnis, dass kaum einer schuldlos ist, aber alle sehr gerne die SChuld nur bei den anderen sehen. Die Arbeitnehmer, bei den Arbeitgebern und umgekehrt.

Ich finde es so irre, dass so häufig ein Evrhalten angeprangert wird, das man selber auch zeigt. Konkret:

Da regt sich der sog. kleine Mann darüber auf, dass der Unternehmer seine Produktionsstätten ins Ausland verlagert. Der Unternehmer tut das, weil dort die Arbeitnehmer billiger sind, die ganze Produktion billiger ist. Nun, da kann man dann schon über dei schlimmen 'Republikflüchtlinge' schimpfen. Dieselben Leute kaufen aber ganz selbstverständlich kein in Deutschland hergestelltesy T-Shirt, sondern ds T-Shirt "made in China" , das eben um einiges billiger ist als die in Deutschland hergestellte Ware. Wo liegt da der Unterschied?

 

alles Liebe

 

Angelika

 

Liebe Angelika,

 

natürlich hast Du mit Deiner Antwort teilweise Recht. Ich bin seit mehr als 40 Jahren in der Wirtschaft tätig, lange Zeit als Vorstand einer österreichischen AG und jetzt seit 6 Jahren als Berater und kenne daher die Zwänge ziemlich gut.

Ich erinnere mich auch noch sehr gut eines Seminars von Rupert Lay, mit dem wir uns damals erarbeitet haben, dass es wirtschaftliche Massnahmen geben muß, die zulässig sind, obwohl sie Einzelnen schaden. Dies ist z.B. der Fall, wenn eine bestimmte Zahl von Arbeitnehmern ihren Job verliert, damit die grössere Zahl ihn behalten kann.

 

Wogegen ich mich sträube ist eine, aus einem völlig überzogenen shareholder value Denken resultierende Politik der Gewinnmaximierung, die meistens zu Lasten der Arbeitnehmer geht.

 

Und wo es mich immer wieder gruselt, ist z.B. wenn die Nachrichten über einen Jobabbau bei einem Unternehmen straks die Aktienkurse in die Höhe treiben.

 

Und wo ist der Unterschied fragst Du:

 

In dem von mir angesprochenen Mannesmann Vodafone Verfahren waren Manager angeklagt, einander unter Missachtung der Interessen des Unternehmens Prämien und Abfindungen im Gesamtbetrag von ca € 59.000.000 (in Worten neunundfünfzig Millionen) zugeschanzt zu haben. Allein der Ex Vorstandvorsitzende von Mannesmann hat eine Abfindung von 16 Millionen Euro erhalten. Dabei war noch ein Gewerkschaftsvorsitzender und der Chef der größten deutschen Bank.

Deteils hier undhier.

 

Und damit vergleichen wir die alleinerziehned Mutter, die ihrem Kind die Kleider bei der jeweilig günstigsten Quelle kauft? Oder den "Otto Normalverbraucher" der sein Geld sehr genau einteilen muß?

 

Nochmals nicht die Maßnahmen, die zum Überleben eines Unternehmens notwendig sind stehen in der Kritik, sondern der "Übermut der Mächtigen" die einen Raubtierkapitalismus zu Lasten der Allgemeinheit etablieren wollen.

Edited by wolfgang E.
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Die Angelika

lieber Wolfgang

 

Nochmals nicht die Maßnahmen, die zum Überleben eines Unternehmens notwendig sind stehen in der Kritik, sondern der "Übermut der Mächtigen" die einen Raubtierkapitalismus zu Lasten der Allgemeinheit etablieren wollen.

 

danke, dass du das jetzt so klar schreibst. Aus deiner ersten Antwort schien mir das für Otto Normalverbraucher nicht so ganz klar hervorzugehen. Deshalb habe ich nachgehakt.

Das Problem ist halt, dass von den sog. Armen nicht mehr unterschieden wird. In Deutschland ist das Wort "Unternehmer" schon fast zum SChimpfwort geworden. Man ist offenbar entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage zu unterscheiden.

Mein Mann leitet selbst ein Unternehmen (früher Unternehmensberater) und war gezwungen, ein völlig marodes Unternehmen in den neuen Bundesländern zu sanieren. DAs ging leider nicht ohne Entlassungen ab. Tja, auch da herrschte die (irrige) Annahme, dass er das ohne weiteres ohne Entlassungen hätte sanieren können,. wenn er nur gewollt hätte. Dabei hatten wir bereits SChulden wegen dieses Betriebes und mein Mann zudem SChlafstörungen, ganz zu schweigen von der Belastung, die das für uns als Familie darstellte, weil er im Prinzip rund um die Uhr arbeitete udn im ersten Jahr nicht einmal ein kurzer Familienurlaub möglich war.ö

Ich selber stamme aus einem ganz einfachen Arbeitnehmer-Haushalt, kenne also beide Seiten so einigermaßen.

 

alles Liebe

 

Angelika

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In dem von mir angesprochenen Mannesmann Vodafone Verfahren waren Manager angeklagt, einander unter Missachtung der Interessen des Unternehmens Prämien und Abfindungen im Gesamtbetrag von ca € 59.000.000 (in Worten neunundfünfzig Millionen) zugeschanzt zu haben. Allein der Ex Vorstandvorsitzende von Mannesmann hat eine Abfindung von 16 Millionen Euro erhalten. Dabei war noch ein gewerkschaftsvorsitzender und der Chef der größten deutschen Bank.

aus gegebenem Anlaß erinnere ich daran, dass Neid eine Sünde ist.

 

Arbeitern den gerechten Lohn vorzuhalten ist eine himmelschreiende Sünde! Frage also ist: welchen Arbeitern bei Vodaphone wurde durch diesen Deal der gerechte Lohn nicht gezahlt?

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Die Angelika

In dem von mir angesprochenen Mannesmann Vodafone Verfahren waren Manager angeklagt, einander unter Missachtung der Interessen des Unternehmens Prämien und Abfindungen im Gesamtbetrag von ca € 59.000.000 (in Worten neunundfünfzig Millionen) zugeschanzt zu haben. Allein der Ex Vorstandvorsitzende von Mannesmann hat eine Abfindung von 16 Millionen Euro erhalten. Dabei war noch ein gewerkschaftsvorsitzender und der Chef der größten deutschen Bank.

aus gegebenem Anlaß erinnere ich daran, dass Neid eine Sünde ist.

 

Arbeitern den gerechten Lohn vorzuhalten ist eine himmelschreiende Sünde! Frage also ist: welchen Arbeitern bei Vodaphone wurde durch diesen Deal der gerechte Lohn nicht gezahlt?

 

Erich, das geht fehl. Wolfgang hat geschrieben unter Missachtung der Interessen des Unternehmens

 

WEnn diese Interessen missachtet werden, dann ist abzusehen, dass ein solcher Deal früher oder später den Arbeitnehmern schaden wird.

 

alles Liebe

 

Angelika

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Ich fasse mal die Gegenrede noch schärfer.

 

Was hier gefordert wird, führt zum Unheil aller Menschen. Wenn ich mich mäßige, geht es den Armen nicht besser, sondern schlechter. Ich muss einen 7-er BMW oder einen großen Mercedes fahren. Das ist eine Gepflogenheit der Wirtschaft. Tue ich es nicht, dann läuft mein Geschäft schlecht. Läuft mein Geschäft schlecht, dann kann ich weniger Arbeitsplätze bieten, womöglich bricht sogar alles zusammen. Und wer soll davon etwas haben.

 

Ok. Ich könnte spenden. Spenden, damit andere gut leben. Und wer ist das? Normalerweise läuft doch alles darauf hinaus, dass die Staatsmänner armer Staaten die Finanzen ihres Militärs stützen können. Wer spendet, trägt letztlich Mitschuld am 11. September 2001. Wer spendet programmiert Kriege vor.

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wolfgang E.
Ich fasse mal die Gegenrede noch schärfer.

 

Was hier gefordert wird, führt zum Unheil aller Menschen. Wenn ich mich mäßige, geht es den Armen nicht besser, sondern schlechter. Ich muss einen 7-er BMW oder einen großen Mercedes fahren. Das ist eine Gepflogenheit der Wirtschaft. Tue ich es nicht, dann läuft mein Geschäft schlecht. Läuft mein Geschäft schlecht, dann kann ich weniger Arbeitsplätze bieten, womöglich bricht sogar alles zusammen. Und wer soll davon etwas haben.

Lieber Mecky, das gespenstische ist, dass Du von der tägliche Realität nicht wirklich entfernt bist. Das Umsteigen vom grossen BMW, Mercedes oder AUDI könnte unter Umständen tatsächlich die Kreditwürdigkeit beeinträchtigen und damit Arbeitsplätze gefährden, Das täglich Leben ist der Satire näher als man denkt.

Ok. Ich könnte spenden. Spenden, damit andere gut leben. Und wer ist das? Normalerweise läuft doch alles darauf hinaus, dass die Staatsmänner armer Staaten die Finanzen ihres Militärs stützen können. Wer spendet, trägt letztlich Mitschuld am 11. September 2001. Wer spendet programmiert Kriege vor.

Spenden tut man in Österreich für "Licht ins Dunkel". Das macht der österreichische Staatsrundfunk und man kommt damit noch einigermaßen werbewirksam ins Fernsehen. Oder in die Seitenblicke bei einer gut gemachten Charity.

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Hallo Konrad,

 

 

Das Evangelium nach Lukas 16,19-31

 

Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus

 

19 Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte.

20 Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war.

21 Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.

22 Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben.

23 In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß.

24 Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer.

25 Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden.

26 Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.

27 Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters!

28 Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.

29 Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.

30 Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.

31 Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

 

Die Gegenrede des reichen Mannes des 21. Jahrhunderts

 

Entschuldige Vater Abraham ich wurde durch Leistung reich, ich war ein erfolgreicher leistungsbereiter Geschäftsmann ich hatte das Purpur und das feine Leinen durch meine Leistung verdient, nur durch meine Leistungsbereitschaft und meine Innovationen konnte ich Tag für Tag herrlich und in Freuden leben. Vor meiner Tür lagen nur faule leistungsunwillige Nichtsnutze, deshalb waren sie arm sie waren den Alkohol oder Drogen verfallen, ihre Geschwüre waren selbst verschuldet mich trifft keine Schuld. Die Armen konnten ihren Hunger mit dem stillen, was von meinem Tisch herunterfiel, ich habe alle Reste von den „Tafelverein“ abholen lassen. Des Nachts konnten die Armen auf der Straße schlafen, in Afrika müssen die Armen auch unter freien Himmel schlafen. Im Winter gab es Menschen die Wärmestuben unterhielten. Meistens sind nur wenige erfroren. Warum wurden die armen Versager und faule Schwachleister von den Engeln in Abrahams Schoß getragen ich aber in die Unterwelt, wo ich qualvolle Schmerzen leide? Wo bleibt die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit Gottes?

 

Ist die Gegenrede des reichen Mannes des 21. Jahrhunderts berechtigt?

Was würde JESUS CHRISTUS dem Reichen antworten?

Höre Reicher,

GOTT unser VATER ist
der VATER aller Menschen,
auch der Untüchtigen, Schwachen, der Drogensüchtigen, der Dirnen und Verbrecher.

 

Wenn GOTT, Dein VATER, der VATER aller Menschen ist, dann sind die Versager, die Unfähigen, die Dummen, die psychisch Kranken, die, wie auch immer Behinderten
Deine Brüder und Schwestern!

 

Liebe Sie wie Dich selbst!
Sie sind Deine Nächsten!

 

Schaff' Spielregeln des Wirtschaftens die auch den Schwachen ein Chance zum Leben in Würde geben.

 

Du und Deinesgleichen aber, ihr habt euren schwachen Geschwistern Spielregeln des Wirtschaftens aufgezwungen, nach der
die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden
.

Und Ihr verteidigt die für euch so vorteilhaften Spielregeln mit Zähnen und Klauen gegen jedwede Änderung.

JESUS trennt nach dem Leben auf Erden, die Reichen von den Armen.

 

Die Reichen haben nun keine Armen mehr die sie ausbeuten können. Also fallen sie übereinander her und versuchen sich an Cleverness überbietend, gegenseitig auszubeuten.

 

Das Leben, daß ohne Zugriff auf die Armen die Reichen einander bereiten, wird in der logischen Konsequenz zur Hölle.

 

 

Christen, preist die Gerechtigkeit des HERRN!

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Die Angelika

hallo

 

Lieber Mecky, das gespenstische ist, dass Du von der tägliche Realität nicht wirklich entfernt bist.

 

nicht weit entfernt? *bitterlach*

Der Mitgesellschafter meines Mannes liegt uns seit gut eineinhalb Jahren in den Ohren, dass mein Mann sich endlich ein "standesgemäßes" Auto kaufen solle. Mein Mann fährt, da wir als sechsköpfige Familie einen Sechssitzer brauchen, einen Chrysler Voyager. Was an dem nicht in Ordnung sein soll, erschließt sich mir nicht ganz, meinem Mann schon. Der erzählt nämlich des öfteren, dass sein Auto mit VErwunderung zur Kenntnis genommen wird(weil eben kein Mercedes, BMW o.ä) und er sich nur damit 'rechtfertigen' kann, dass das für uns als Familie das geeignetste Auto sei. Na und dann kommt gleichsam "tröstend" die Reaktion, dass die Kinder ja auch älter würden.... B)

Mir graut schon vor den Zeiten, weil ich diese Protzautos hasse, das ist mir geradezu peinlich mit so einem Ding durch die Gegend zu fahren.

Ich bin schon ganz dankbar, dass mein Auto ein kleiner Renault sein darf und nicht auch noch meinem Sein als Frau eines solchen Mannes gemäß sein muss. Überhaupt, es ist schon komisch...ich habe schon recht merkwürdige Blicke geerntet, weil wir die Kleidung unserer Kinder so lange als möglich second hand gekauft haben.

 

Das Umsteigen vom grossen BMW, Mercedes oder AUDI könnte unter Umständen tatsächlich die Kreditwürdigkeit beeinträchtigen und damit Arbeitsplätze gefährden, Das täglich Leben ist der Satire näher als man denkt.

 

das Umsteigen auf ein kleineres Auto sowieso. DAs ist schon Realität. Aber auch das Verharren bei der kleineren Variante kann missgedeutet werden. Man wird taxiert, so ist eben die Welt.

 

alles Liebe

 

Angelika

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Die Angelika

hallo Josef

 

deine fiktive Antwort klingt sehr gut, ist mir persönlich aber zu praxisfern gestrickt. Ich greife nur eine Aufforderung heraus:

 

Schaff' Spielregeln des Wirtschaftens die auch den Schwachen ein Chance zum Leben in Würde geben.

 

auch du gehörst global gesehen zu den Reichen. Wo schaffst du durch dein "Wirtschaftsverhalten" Spielregeln, die auch den Schwachen eine Chance zum Leben in Würde geben?

Ausserdem geht es nicht nur um das SChaffen von Spielregeln, sondern auch darum, wer mitspielt. Die sog. Großen können Spielregeln schaffen, so lange sie wollen. Wenn die sog. Kleinen nicht mehr nach diesen Regeln mitspielen, funzt ihr Spiel nicht mehr.

Klassisches Beispiel sind Produkte aus dem fairen Handel. ZU Beginn gab es die in den großen Lebensmittelketten nicht, einfach edshalb nicht, weil sie nicht nachgefragt wurden(Spielregel: Angeboten wird das, was hinreichend nachgefragt wird). Heute schaut das schon ganz anders aus und das haben diejenigen bewirkt, die immer wieder diese Produkte nachgefragt haben.

So, nun haben wir dabei aber dann das Problem, dass durch die gestiegene NAchfrage die kleinen, auf fairen Handel spezialisierte GEschäfte ins Hintertreffen geraten, weil König Kunde logischerweise nach Möglichkeit alles in einem Aufwasch kauft und jetzt diese Produkte eben bei Real mitnimmt.

 

alles Liebe

 

Angelika

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Hallo Angelika,

 

 

deine fiktive Antwort klingt sehr gut, ist mir persönlich aber zu praxisfern gestrickt.

Dann ist die Lehre JESU CHRISTI auch praxisfern.

 

Ich greife nur eine Aufforderung heraus:
Schaff' Spielregeln des Wirtschaftens die auch den Schwachen ein Chance zum Leben in Würde geben.

auch du gehörst global gesehen zu den Reichen. Wo schaffst du durch dein "Wirtschaftsverhalten" Spielregeln, die auch den Schwachen eine Chance zum Leben in Würde geben?

Mein Wirtschaftsverhalten ändert an den Spielregeln garnichts.

Die Politik müssen die Spielregeln ändern.

Das kann ich in einer Demokratie nur mittels des Stimmzettels machen - leider kann man mit einer Stimme nichts ändern.

 

Ausserdem geht es nicht nur um das Schaffen von Spielregeln, sondern auch darum, wer mitspielt. Die sog. Großen können Spielregeln schaffen, so lange sie wollen. Wenn die sog. Kleinen nicht mehr nach diesen Regeln mitspielen, funzt ihr Spiel nicht mehr.

Damit haben die Großen kein Problem. Wer nicht mitspielen will dem wird die Gurgel zugeschnürt bis er nicht mehr atmen kann.

 

 

Klassisches Beispiel sind Produkte aus dem fairen Handel. ZU Beginn gab es die in den großen Lebensmittelketten nicht, einfach deshalb nicht, weil sie nicht nachgefragt wurden(Spielregel: Angeboten wird das, was hinreichend nachgefragt wird). Heute schaut das schon ganz anders aus und das haben diejenigen bewirkt, die immer wieder diese Produkte nachgefragt haben.

So, nun haben wir dabei aber dann das Problem, dass durch die gestiegene Nachfrage die kleinen, auf fairen Handel spezialisierte Geschäfte ins Hintertreffen geraten, weil König Kunde logischerweise nach Möglichkeit alles in einem Aufwasch kauft und jetzt diese Produkte eben bei Real mitnimmt.

Da gäbe es eine sehr einfache Lösung:

Das Rabattgesetz wird abgeschafft.

Und schon können die Kleinen dieselben Produkte billiger anbieten. Und König Kunde wird den Umweg zum billigeren Produkt nicht scheuen.

 

 

Nun will ich ein Beispiel meiner Spielregeln des Wirtschaftens geben:

 

Ich verlange das Recht auf Arbeit!

Wer das Recht hat Profite zu machen, hat die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

 

So wie es eine Produkthaftung gibt, muß es eine Arbeitsplatzhaftung geben.

Die Kapitalisten als Gesamtheit, haben die Pflicht allen arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen die sie nicht beschäftigen können, für den Verzicht auf Arbeitsplatz eine monatlich wiederkehrende Abstandszahlung in Höhe des zuletzt verdienten Monatslohnes zu zahlen.

Es ist Sache der Arbeitgeber sich gegen Arbeitsplatzausfall zu versichern und nicht die der Arbeitnehmer.

 

Der Kapitalist der nicht zahlen will, wird gepfändet und verliert das Recht aus seinen Produkten Profite zu ziehen.

Macht der Kapitalist sein Geschäft zu, spring die Arbeitausfallversicherung wie geregelt, ein.

 

Gruß

josef

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Die Angelika
Hallo Angelika,

 

 

deine fiktive Antwort klingt sehr gut, ist mir persönlich aber zu praxisfern gestrickt.

Dann ist die Lehre JESU CHRISTI auch praxisfern.

 

Ich greife nur eine Aufforderung heraus:
Schaff' Spielregeln des Wirtschaftens die auch den Schwachen ein Chance zum Leben in Würde geben.

auch du gehörst global gesehen zu den Reichen. Wo schaffst du durch dein "Wirtschaftsverhalten" Spielregeln, die auch den Schwachen eine Chance zum Leben in Würde geben?

Mein Wirtschaftsverhalten ändert an den Spielregeln garnichts.

Die Politik müssen die Spielregeln ändern.

Das kann ich in einer Demokratie nur mittels des Stimmzettels machen - leider kann man mit einer Stimme nichts ändern.

 

Ausserdem geht es nicht nur um das Schaffen von Spielregeln, sondern auch darum, wer mitspielt. Die sog. Großen können Spielregeln schaffen, so lange sie wollen. Wenn die sog. Kleinen nicht mehr nach diesen Regeln mitspielen, funzt ihr Spiel nicht mehr.

Damit haben die Großen kein Problem. Wer nicht mitspielen will dem wird die Gurgel zugeschnürt bis er nicht mehr atmen kann.

 

 

Klassisches Beispiel sind Produkte aus dem fairen Handel. ZU Beginn gab es die in den großen Lebensmittelketten nicht, einfach deshalb nicht, weil sie nicht nachgefragt wurden(Spielregel: Angeboten wird das, was hinreichend nachgefragt wird). Heute schaut das schon ganz anders aus und das haben diejenigen bewirkt, die immer wieder diese Produkte nachgefragt haben.

So, nun haben wir dabei aber dann das Problem, dass durch die gestiegene Nachfrage die kleinen, auf fairen Handel spezialisierte Geschäfte ins Hintertreffen geraten, weil König Kunde logischerweise nach Möglichkeit alles in einem Aufwasch kauft und jetzt diese Produkte eben bei Real mitnimmt.

Da gäbe es eine sehr einfache Lösung:

Das Rabattgesetz wird abgeschafft.

Und schon können die Kleinen dieselben Produkte billiger anbieten. Und König Kunde wird den Umweg zum billigeren Produkt nicht scheuen.

 

 

Nun will ich ein Beispiel meiner Spielregeln des Wirtschaftens geben:

 

Ich verlange das Recht auf Arbeit!

Wer das Recht hat Profite zu machen, hat die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

 

So wie es eine Produkthaftung gibt, muß es eine Arbeitsplatzhaftung geben.

Die Kapitalisten als Gesamtheit, haben die Pflicht allen arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen die sie nicht beschäftigen können, für den Verzicht auf Arbeitsplatz eine monatlich wiederkehrende Abstandszahlung in Höhe des zuletzt verdienten Monatslohnes zu zahlen.

Es ist Sache der Arbeitgeber sich gegen Arbeitsplatzausfall zu versichern und nicht die der Arbeitnehmer.

 

Der Kapitalist der nicht zahlen will, wird gepfändet und verliert das Recht aus seinen Produkten Profite zu ziehen.

Macht der Kapitalist sein Geschäft zu, spring die Arbeitausfallversicherung wie geregelt, ein.

 

Gruß

josef

 

selten so einen Blödsinn gelesen. Wohin solches Denken geführt hat, hat man doch hinreichend in den Ländern mit real existierendem Sozialismus sehen können.

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wolfgang E.
Hallo Angelika,

 

 

deine fiktive Antwort klingt sehr gut, ist mir persönlich aber zu praxisfern gestrickt.

Dann ist die Lehre JESU CHRISTI auch praxisfern.

 

Ich greife nur eine Aufforderung heraus:
Schaff' Spielregeln des Wirtschaftens die auch den Schwachen ein Chance zum Leben in Würde geben.

auch du gehörst global gesehen zu den Reichen. Wo schaffst du durch dein "Wirtschaftsverhalten" Spielregeln, die auch den Schwachen eine Chance zum Leben in Würde geben?

Mein Wirtschaftsverhalten ändert an den Spielregeln garnichts.

Die Politik müssen die Spielregeln ändern.

Das kann ich in einer Demokratie nur mittels des Stimmzettels machen - leider kann man mit einer Stimme nichts ändern.

 

Ausserdem geht es nicht nur um das Schaffen von Spielregeln, sondern auch darum, wer mitspielt. Die sog. Großen können Spielregeln schaffen, so lange sie wollen. Wenn die sog. Kleinen nicht mehr nach diesen Regeln mitspielen, funzt ihr Spiel nicht mehr.

Damit haben die Großen kein Problem. Wer nicht mitspielen will dem wird die Gurgel zugeschnürt bis er nicht mehr atmen kann.

 

 

Klassisches Beispiel sind Produkte aus dem fairen Handel. ZU Beginn gab es die in den großen Lebensmittelketten nicht, einfach deshalb nicht, weil sie nicht nachgefragt wurden(Spielregel: Angeboten wird das, was hinreichend nachgefragt wird). Heute schaut das schon ganz anders aus und das haben diejenigen bewirkt, die immer wieder diese Produkte nachgefragt haben.

So, nun haben wir dabei aber dann das Problem, dass durch die gestiegene Nachfrage die kleinen, auf fairen Handel spezialisierte Geschäfte ins Hintertreffen geraten, weil König Kunde logischerweise nach Möglichkeit alles in einem Aufwasch kauft und jetzt diese Produkte eben bei Real mitnimmt.

Da gäbe es eine sehr einfache Lösung:

Das Rabattgesetz wird abgeschafft.

Und schon können die Kleinen dieselben Produkte billiger anbieten. Und König Kunde wird den Umweg zum billigeren Produkt nicht scheuen.

 

 

Nun will ich ein Beispiel meiner Spielregeln des Wirtschaftens geben:

 

Ich verlange das Recht auf Arbeit!

Wer das Recht hat Profite zu machen, hat die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

 

So wie es eine Produkthaftung gibt, muß es eine Arbeitsplatzhaftung geben.

Die Kapitalisten als Gesamtheit, haben die Pflicht allen arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen die sie nicht beschäftigen können, für den Verzicht auf Arbeitsplatz eine monatlich wiederkehrende Abstandszahlung in Höhe des zuletzt verdienten Monatslohnes zu zahlen.

Es ist Sache der Arbeitgeber sich gegen Arbeitsplatzausfall zu versichern und nicht die der Arbeitnehmer.

 

Der Kapitalist der nicht zahlen will, wird gepfändet und verliert das Recht aus seinen Produkten Profite zu ziehen.

Macht der Kapitalist sein Geschäft zu, spring die Arbeitausfallversicherung wie geregelt, ein.

 

Gruß

josef

 

Lieber Josef,

während ich Deinem ersten Posting noch relativ stark zustimmen konnte, ist das was Du jetzt vorschlägst hanebüchener wirtschaftspolitischer Unsinn.

 

Das Recht auf Arbeit ist wohlklingend aber undurchführbar. Da kommst Du über hohle Phrasen zur falschen Beruhigung der Menschen nicht hinaus.

Und wer sind denn Deine "Kapitalisten als Ganzes"? Alle Unternehmer, also auch die InhaberInnen eines kleinen Tante Emma Ladens?

 

Und wie soll das international durchgesetzt werden bei einem Lohngefälle von vielen 100% zwischen den einzelnen Staaten.

Wenn man schon Vorschläge macht, wäre es gut, wenn man ein Minimum an Sachwissen hätte.

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Hallo Angelika,

Ich verlange das Recht auf Arbeit!

selten so einen Blödsinn gelesen.

Ausgeprägt, Dein Klassenbewußtsein.

 

 

Wohin solches Denken geführt hat, hat man doch hinreichend in den Ländern mit real existierendem Sozialismus sehen können.

Die Spielregeln des real existierenden Sozialismus sind gut, nur wurden sie leider auf unsolidem Sand gebaut.

Das kommt:

Die Kommunisten haben die Mahnung JESU CHRISTI aus Matthäus 7,24-29 mißachtet - weil sie JESU CHRISTI nicht ansichtig wurden:

.24 Darum, wer diese MEINE Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

·25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.

 

·26 Und wer diese MEINE Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.

·27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.

 

·28 Und es begab sich, als JESUS diese Rede vollendet hatte, daß sich das Volk entsetzte über SEINE Lehre;

·29 denn ER lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Die Angelika
Hallo Angelika,
Ich verlange das Recht auf Arbeit!

selten so einen Blödsinn gelesen.

Ausgeprägt, Dein Klassenbewußtsein.

 

 

Wohin solches Denken geführt hat, hat man doch hinreichend in den Ländern mit real existierendem Sozialismus sehen können.

Die Spielregeln des real existierenden Sozialismus sind gut, sie wurden leider nur auf unsolidem Sand gebaut.

Das kommt:

Die Kommunisten haben die Mahnung JESU CHRISTI aus Matthäus 7,24-29 mißachtet - weil sie JESU CHRISTI nicht ansichtig wurden:

.24 Darum, wer diese MEINE Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

·25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.

 

·26 Und wer diese MEINE Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.

·27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.

 

·28 Und es begab sich, als JESUS diese Rede vollendet hatte, daß sich das Volk entsetzte über SEINE Lehre;

·29 denn ER lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

 

Gruß

josef

 

sorry Josef.

Du hattest geschrieben:

 

Wer das Recht hat Profite zu machen, hat die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

 

da jeder das Recht hat, Profite zu machen, hat jeder die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

Mir wäre nicht bekannt, dass es einer bestimmten Bevölkerungsschicht verboten wäre, PRofit zu machen. Zumindest ist das in D so. Aber ich weiß ja nicht, in welchem Land du lebst.

 

Die Kapitalisten als Gesamtheit, haben die Pflicht allen arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen die sie nicht beschäftigen können, für den Verzicht auf Arbeitsplatz eine monatlich wiederkehrende Abstandszahlung in Höhe des zuletzt verdienten Monatslohnes zu zahlen.

Es ist Sache der Arbeitgeber sich gegen Arbeitsplatzausfall zu versichern und nicht die der Arbeitnehmer.

 

ah ja. Und der Arbeitgeber hat ja per se zu Hause in seinem Stall ein kleines Goldeselchen oder aber (moderner) eine Gelddruckmaschine im Keller?

Hast du schon mal was davon gehört, dass man nur so viele Menschen beschäftigen kann, wie viel auch an Arbeit für sie da ist? Die Löhne, die der Arbeitnehmer erhält, müssen schließlich erst mal erwirtschaftet werden, ehe sie bezahlt werden können. Wenn aber keiner mehr für anständige Arbeit auch anständiges Geld zahlen will, dann bleibt dem bösen Arbeitgeber gar nichts anderes übrig, als die HErstellungskosten zu verringern. Das kann auf verschiedene WEise geschehen. Leider lässt es sich manchmal gar nicht verhindern, Arbeitnehmer auszustellen, um so den Konkurs des Unternehmers zu verhindern, wodurch dann gar keine Arbeit mehr da wäre. Da kann nur das kleinere Übel gewählt werden.

Wo soll bitteschön ein illiquides Unternehmen das Geld für solche Abstandszahlungen hernehmen, wenn nicht stehlen?

 

Der Kapitalist der nicht zahlen will, wird gepfändet und verliert das Recht aus seinen Produkten Profite zu ziehen.

Macht der Kapitalist sein Geschäft zu, spring die Arbeitausfallversicherung wie geregelt, ein.

 

na dann pfände mal den "Kapitalisten", der kurz vor Konkurs steht. O selige EInfalt!

Und dann kommt noch dazu, dass bei solchen Forderungen an den Arbeitgeber kaum noch jemanden finden wirst, der Arbeitgeber sein will. Da bleibt mensch dann doch lieber rundum vollkaskoabgesicherter Arbeitnehmer als solches vollkommen unkalkulierbares Risiko einzugehen. Arbeitgeber sind keine wirtschaftlichen Kamikazeflieger

 

alles Liebe

 

Angelika

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Hallo Wolfgang,

 

 

Ich verlange das Recht auf Arbeit!

Wer das Recht hat Profite zu machen, hat die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

...das was Du jetzt vorschlägst hanebüchener wirtschaftspolitischer Unsinn.

Keine Frage, es ist mit den Spielregeln die das Kapital durchgesetzt hat, nicht vereinbar.

 

Das Recht auf Arbeit ist wohlklingend aber undurchführbar.

Und warum bitte nicht?

An der Vollbeschäftigung kann es nicht liegen. Es hat doch viele Jahre lang in diesem Lande Vollbeschäftigung gegeben.

 

 

Und wer sind denn Deine "Kapitalisten als Ganzes"? Alle Unternehmer, also auch die InhaberInnen eines kleinen Tante Emma Ladens?

Wird wie bei der Krankenversicherung gehandhabt. Ein/e Jede/r zahlt nach seinen Möglichkeiten.

 

Und wie soll das international durchgesetzt werden bei einem Lohngefälle von vielen 100% zwischen den einzelnen Staaten.

Ganz einfach.

Wer hier Waren aus Ländern ohne Vollbeschäftigungsgarantie verkaufen will, muß zuvor in eine globale Arbeitausfallsversicherung die den Menschen des Ursprungslandes zugute kommt, einzahlen. Kann zB. die Uno verwalten.

 

Wenn man schon Vorschläge macht, wäre es gut, wenn man ein Minimum an Sachwissen hätte.

Daran fehlt es mir nicht.

 

Im Übrigen kann ich Dich beruhigen.

Ein Flugzeug ohne Trimmung kann nicht fliegen, und der Sozialismus ohne Elimination der Unfähigen aus Führungspositionen kann nicht wirtschaften.

 

Der Kapitalismus, so brutal menschenverachtend er auch ist, hat einen unschätzbaren Vorteil:

Ist das Kapital verwirtschaftet, müssen die Unfähigen abtreten.

Der Kommunist und Sozi dagegen, mißwirtschaftet bis alles zusammengekracht ist. Hat der Ostblock nachgewiesen.

 

 

Gruß

josef

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Kann zB. die Uno verwalten.

 

B):lol::lol:

 

(Also, dann schon besser die katholische Kirche...)

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Hallo Angelika,

 

Wer das Recht hat Profite zu machen, hat die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

da jeder das Recht hat, Profite zu machen, hat jeder die Pflicht für Vollbeschäftigung zu sorgen.

Mir wäre nicht bekannt, dass es einer bestimmten Bevölkerungsschicht verboten wäre, PRofit zu machen...

Es ist auch niemandem verboten in jedem Laden einzukaufen und in jedem Gasthaus zu essen - solange er genug Geld hat um zu bezahlen.

 

Es ist doch auch jetzt schon so:

Wer Profite machen will, muß zum Ordnungsamt und eine Firma anmelden. Ein-Mann-Unternehmen ohne Lizenz werden als "Schwarzarbeit" verfolgt.

Im Übrigen kann man wie bei der Zinssteuer, eine Freigrenze für Kleinunternehmer ohne Arbeitnehmer einführen.

 

 

Die Kapitalisten als Gesamtheit, haben die Pflicht allen arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen die sie nicht beschäftigen können, für den Verzicht auf Arbeitsplatz eine monatlich wiederkehrende Abstandszahlung in Höhe des zuletzt verdienten Monatslohnes zu zahlen.

Es ist Sache der Arbeitgeber sich gegen Arbeitsplatzausfall zu versichern und nicht die der Arbeitnehmer.

ah ja. Und der Arbeitgeber hat ja per se zu Hause in seinem Stall ein kleines Goldeselchen oder aber (moderner) eine Gelddruckmaschine im Keller?

Hat er ja. In Form einer von den Arbeitnehmern betriebenen Profitmühle.

 

Hast du schon mal was davon gehört, dass man nur so viele Menschen beschäftigen kann, wie viel auch an Arbeit für sie da ist? Die Löhne, die der Arbeitnehmer erhält, müssen schließlich erst mal erwirtschaftet werden, ehe sie bezahlt werden können. Wenn aber keiner mehr für anständige Arbeit auch anständiges Geld zahlen will, dann bleibt dem bösen Arbeitgeber gar nichts anderes übrig, als die Herstellungskosten zu verringern. Das kann auf verschiedene Weise geschehen. Leider lässt es sich manchmal gar nicht verhindern, Arbeitnehmer auszustellen, um so den Konkurs des Unternehmers zu verhindern, wodurch dann gar keine Arbeit mehr da wäre. Da kann nur das kleinere Übel gewählt werden.

Das ist in meinem Modell überhaupt kein Problem.

Die überzähligen Arbeitnehmer gehen nach Hause und die von den Prämien der Kapitalisten gespeiste Arbeitausfallvesicherung zahlt den Lohn weiter bis ein anderer Kapitalist Arbeit für die freigewordenen Arbeitnehmer hat.

 

Wo soll bitteschön ein illiquides Unternehmen das Geld für solche Abstandszahlungen hernehmen, wenn nicht stehlen?

Es ist wie bei der Steuer: der Unternehmer der keinen Profit macht, braucht auch nicht zu zahlen.

Selbstverständlich müssen Tricks, wie zB. als vor einigen Jahren die Konzerne überhaupt keine Steuern mehr zahlen mussten, verhindert werden.

 

 

Der Kapitalist der nicht zahlen will, wird gepfändet und verliert das Recht aus seinen Produkten Profite zu ziehen.

Macht der Kapitalist sein Geschäft zu, springt die Arbeitausfallversicherung wie geregelt, ein.

na dann pfände mal den "Kapitalisten", der kurz vor Konkurs steht. O selige Einfalt!

Und dann kommt noch dazu, dass bei solchen Forderungen an den Arbeitgeber kaum noch jemanden finden wirst, der Arbeitgeber sein will.

Sollen sie!

Die Gesellschaft muß keine Arbeitgeber haben um zu arbeiten.

 

 

Du übersiehst:

Neuer Wein braucht neue Schläuche. Alle Spielregeln müssen neu entworfen werden, soll es ein Recht auf Arbeit geben.

 

 

Gruß

josef

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