Gabriele Geschrieben 4. Januar 2004 Melden Geschrieben 4. Januar 2004 Ein Licht in dir geborgen Ein Funke aus Stein geschlagen wird Feuer in kalter Nacht. Ein Stern vom Himmel gefallen zieht Spuren von Gottes Macht. So wie die Nacht flieht vor dem Morgen, so zieht die Angst aus dem Sinn, so wächst ein Licht in dir geborgen, die Kraft zum neuen Beginn. Glut in Wassern gesunken wird Glanz in spiegelnder Flut. Ein Strahl durch Wolken gedrungen wird Quell von neuem Mut. So wie die Nacht flieht vor dem Morgen, so zieht die Angst aus dem Sinn, so wächst ein Licht in dir geborgen, die Kraft zum neuen Beginn. Ein Lachen in deinen Augen vertreibt die blinde Wut. Ein Licht in dir geborgen wird Kraft in tiefer Not. So wie die Nacht flieht vor dem Morgen, so zieht die Angst aus dem Sinn, so wächst ein Licht in dir geborgen, die Kraft zum neuen Beginn. Aus der Messe "Lied vom Licht" Text und Musik: Gregor Linßen © Edition GL, Neuss 1991 Zitieren
Flo77 Geschrieben 7. Januar 2004 Melden Geschrieben 7. Januar 2004 Lobe den Herrn meine Seele, was in mir ist seinen heiligen Namen, denn großes hat der Herr an mir getan. Er behütet mich wohl auf all meinen Pfaden, mein Tagwerk läßt er reiche Frucht tragen, seine segnende Hand ruht auf meinem Haus. Frieden und Freiheit hat Er geschenkt, gelenkt hat Er uns auf sicheren Wegen, an seinen Tisch wird Er uns führen am Ende der Tage. Heerscharen singen ihm Hymnen, Völker beugen sich vor ihm, seine Macht währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Seine Taten künden von seiner Weisheit, seine Zeichen sind die seiner Größe, vor der wir uns staunend verneigen. Vater, zu Dir rufen wir, wir bitten Dich und danken Dir für unser sein und werden. Vater in Dir ruhen wir, auf dich bauen wir, bei Dir ist Schutz und Schirm. Vater bleib' bei uns alle Tage unseres Lebens, von heute an, bis in Ewigkeit Amen Zitieren
Gabriele Geschrieben 9. Januar 2004 Melden Geschrieben 9. Januar 2004 Wenn ich müde bin vom Weg zu den Sternen, um den Menschen in der Nacht ein bißchen Licht zu holen, dann setze ich mich in die Stille, und ich finde dich, mein Gott! Dann lausche ich der Quelle, und ich höre dich. Ganz tief in mir selbst und in allem, was um mich ist, spüre ich ein großes Geheimnis. Gott, für mich bist du ganz nah; für mich bist du da, sprübar, greifbar gegenwärtig. Gegenwärtig bist du in mir, mehr als die Luft in meinen Lungen, mehr als das Blut in meinen Adern. Gott, mein Gott, ich glaube an dich. So wie der Blinde an die Sonne glaubt, nicht weil er sie sieht, sondern weil er sie spürt. Phil Bosmans Zitieren
karolin Geschrieben 17. Januar 2004 Melden Geschrieben 17. Januar 2004 Gott, gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Amen Zitieren
Raphael Geschrieben 17. Januar 2004 Melden Geschrieben 17. Januar 2004 Der Tag ist aufgegangen, Herr Gott Dich lob' ich allezeit, Dir sei er angefangen, zu Deinem Dienst bin ich bereit. Mein Herz will ich Dir schenken und alles was ich tu, im Reden und Gedenken, im Werk und in der Ruh. Zitieren
Gabriele Geschrieben 18. Januar 2004 Melden Geschrieben 18. Januar 2004 Tagesgebet Gott, unser Schöpfer, jedem Menschen bist du nahe und jedes Menschen Leben hast du ein Ziel gegeben. Darum kommen wir voll Vertrauen zu dir und bitten dich: Zeige uns, wo wir beitragen können dass durch deine Kirche die Liebe verkündet wird die du uns in deinem Sohn erweist, unserem Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Zitieren
Martin Geschrieben 22. Januar 2004 Melden Geschrieben 22. Januar 2004 Donnerstag der 2. Woche im Jahreskreis Tagesgebet Gott. In Jesus von Nazaret hast du der Welt den neuen Menschen gegeben. Wir danken dir, dass wir ihn kennen dürfen; dass sein Wort und Beispiel in dieser Stunde unter uns lebendig wird. Öffne uns für seine Gegenwart. Rühre uns an mit seinem Geist. Mach durch ihn auch uns zu neuen Menschen. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus. (MB 315, 29) Zitieren
gimu Geschrieben 25. Januar 2004 Melden Geschrieben 25. Januar 2004 "Um Sensibilität" Herr, ich bitte dich Mit wachen Augen durch die Welt zu gehen In meinen Mitmenschen das Gute zu sehen In der Natur die Schönheit zu spüren Hinter den Fassaden den eigentlichen Kern zu entdecken Mit meinen Augen Kontakte zu schaffen Menschen, die es gut mit mir meinen, nicht zu übersehen Trauer und Angst von Menschen in ihren Augen wahrzunehmen Um Freude, wenn ich beobachten darf, wie sich Kinder entwickeln Um die Gabe, Zusammenhänge des Lebens zu entdecken Um die Kraft, Problemen ins Auge zu sehen Um den Weitblick, richtige Wege einzuschlagen Um Nachsicht, wenn andere Menschen Fehler machen Um Nachsicht mit mir selbst, wenn ich hinter meinen Erwartungen zurückbleibe Um Einfühlungsvermögen, wenn Augen stumm von mir etwas erbitten. Zitieren
Gabriele Geschrieben 25. Januar 2004 Melden Geschrieben 25. Januar 2004 Ich bete für die Jugend Vater, ich bete für die Jugend. Für die, die erwachsen werden in diesem Haus hier. Du verstehst ihre Wachstumsschmerzen, Herr. Hilf auch mir, sie zu verstehen. Ich nörgle und kritisiere zu viel - das stärkt sie nicht. Ich wirke so einwandfrei moralisch, das bewahrt sie nicht. Aber sie brauchen Bewahrung, Herr. Sie spüren die Last der Reife, der sie noch nicht gewachsen sind. Sie fühlen sich halb Kind, halb erwachsen - halb leer. Sie brauchen deine Bewahrung, Herr. Gib ihnen Geduld. Hilf ihnen zu Gehorsam und Demut. Gib ihnen rechten Schwung und echte Freude. Gib ihnen ein fröhliches Herz. Herr, ich bete für die Jugend. Aber ich bete auch für mich. Was sie brauchen, fehlt auch mir - Bewahrung. Geduld. Gehorsam und Demut. Schwung und Freude. Gib uns Verständnis füreinander, Herr. Amen. Jo Carr, Immogene Sorley: Bleib mein Gott im Alltagstrott. Gebete für Hausfrauen Zitieren
Martin Geschrieben 28. Januar 2004 Melden Geschrieben 28. Januar 2004 Du nur allein, mein Gott. Du allein nur bist, der meine Augen noch mit Leuchten füllt, bist die Antwort, die ich suche, bist, der liebend mich umhüllt. Du kennst meine schlimmsten Sünden, doch du hast mich frei gemacht, hälst mich fest in deinen Armen, hast meine Ruhe mir gebracht. Du bist meine tiefste Sehnsucht. Du bist, der mein Leben hält, bist der Erste, den ich liebe, und das Schönste auf der Welt. Rebecca Schreiner Zitieren
karolin Geschrieben 30. Januar 2004 Melden Geschrieben 30. Januar 2004 Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich. Wandle sie in Weite: Herr erbarme dich. Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt, bringe ich vor dich. Wandle sie in Stärke: Herr erbarme dich. Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit bringe ich vor dich. Wandle sie in Wärme: Herr erbarme dich. T: Eugen Eckert M: Winfried Heurich Zitieren
Gabriele Geschrieben 14. Februar 2004 Melden Geschrieben 14. Februar 2004 Gebet für den Tag Gott, meine gute Stille Gott meine gute Stille, nichts sehnt mich so sehr wie Deine ruhende Quelle, Dein perlendes Kommen an die Windstille der Mittagszeit. Gott meine quellende Mutter, Dein heilendes Sein im wachenden Fluß, meine feine zartströmende Mutter, unausgesprochen leise, ach so überhörbar Dein stillendes Schweigen. Heidemarie Langer Zitieren
Flo77 Geschrieben 17. Februar 2004 Melden Geschrieben 17. Februar 2004 Kh'vel oyston di shikh un dem troyer un kumen tsu dir tsurik - Ot azoy vi ikh bin a farshpilter, Un shteln zikh var dayn blik. Mayn Har, mayn Got, mayn bashafer, Layter mikh oys in dayn shayn - Ot lig ikh far dir oyf a volkn Farvig mikh un shlefer mikh ayn. Un red tsu mir guter verter un zog mir az ikh bin "dayn kind". Un kush mir arop funem shtern Di tseykhns fun mayne zind. Ikh heb dokh geton mayne shelikes Un getrogn dayn getlekh lid - Tsi bin ikh den shuldik, vos s'gramt zikh, Alpi toes Yid mit lid. Tsi bin ikh den shuldik, vos s'gramt zikh Alpi toes sheyn mit geveyn, Un die benkshaft, di emese benkshaft, Voglt keseyder aleyn? Tsi bin ikh den shuldik derloykhter, Vos kh'bin itst dershlogn un mid, Un leyg dir avek tsufusns Dos dozike mide lid? Mayn got, mayn har, mayn bashafer, Layter mikh oys in dayn shayn - Ot lig ikh far dir oyf al volkn, Farvig mikh un shlefer mikh ayn. (Itsik Manger 1901-1969) Ich lege meine Schuhe ab und meine Sorgen, und komme zu Dir zurück - Und so wie ich bin, ein Verlorener, stell' ich mich in Deinen Blick Mein Herr, mein Gott mein Erschaffer, Läut're mich in Deinem Schein. Nun lieg' ich vor Dir auf einer Wolke. wiege mich sanft in den Schlaf. Und rede mit mir guter Vater, und sage mir dass ich bin "Dein Kind" und küsse mir von meiner Stirn, die Zeichen von meiner Sünd' Ich habe doch meine Pflichten erfüllt, und getragen Dein göttliches Lied, was bin ich dann schuldig, wen kümmerts, Was dem Menschen durch mich geschieht? So bin ich denn schuldig, wer grämt sich, das Schöne geht immer mit Weinen? Doch die Sehnsucht, die wahre Sehnsucht, ist mit ihrem Schmerz immer allein? So bin ich denn schuldig Erleuchter, wenn ich müde und niedergeschlagen bin? Wenn ich Dir zu Füßen lege, dieses dösige, müde Lied? Mein Gott mein Herr mein Erschaffer, läut're mich in Deinem Schein - Ich lieg' hier vor Dir auf den Wolken, wiege mich sanft in den Schlaf. Zitieren
Gabriele Geschrieben 19. Februar 2004 Melden Geschrieben 19. Februar 2004 Februar Herr, die Indianer nannten ihn "Hungermond". Du sagstest: "Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden." Mich hungert, Herr. Nicht nach Braten und Erdbeertorte - solcher Hunger wäre schon zu stillen. Mich hungert, mich verlangt nach dir. Es treibt mich zu dir. Manchmal bete ich, Herr - und fühle mich doch allein. Ich versuche, mich von allem weg ganz dir zuzuwenden - und finde mich wieder nur allein mit mir. Ich weiss, dass Beten manchmal so sein kann. Gemeinschaft geschieht nicht automatisch. Du bist nicht ferne von mir, aber ich spüre dich nicht. Herr, mich hungert nach Gemeinschaft mit dir. Ich will anhalten am Gebet. Du weisst, mein Suchen ist blind, tastend, hilflos. Und ich weiss, du bist bei mir, auch wenn ich dein Nahesein nicht spüre. Du hast mich zuerst gesucht, darum suche ich dich. Ich bin ruhelos, bis ich Ruhe finde in dir. Du weckst den Hunger und das Verlangen in mir, das zu dir hinstrebt. Ich weiss, die dich ernstlich suchen, finden dich, mein Gott. Amen. Jo Carr, Imogene Sorley: Bleib mein Gott im Alltagstrott Zitieren
Gabriele Geschrieben 19. Februar 2004 Melden Geschrieben 19. Februar 2004 Von jos in Fragen und Antworten gepostet, passt es noch besser hierher: Das „Schmone esre“ ist das so genannte Achtzehn-Bitten-Gebet. Es ist der Mittelpunkt jeden jüdischen Gottesdienstes und bestand ursprünglich aus 18 Lobpreisungen und Bitten, später kam eine 19. Bitte hinzu, der Name des Gebets wurde aber beibehalten. Seine ältesten Teile gehen in die vormakkabäische (vor dem 2. v.Chr. Jhdt) Zeit zurück. 1. Gepriesen seist Du, Herr, unser Gott und Gott unserer Väter, Gott Abrahams, Gott Isaaks und Gott Jakobs, großer, mächtiger und furchtbarer Gott, höchster Gott, der Wohltaten erweist, der alles geschaffen hat, der der guten Taten der Väter gedenkt und einen Erlöser ihren Kindeskindern bringt um seines Namens willen in Liebe. König, Helfer, Retter und Schild. Gepriesen seist Du, Herr, Schild Abrahams. 2. Du bist mächtig in Ewigkeit, Herr. Du belebst die Toten. Du hilfst reichlich. Du ernährst die Lebenden in Güte, Du belebst die Toten in großer Barmherzigkeit Du stützest die Fallenden, heilst die Kranken, lösest die Gefangenen und erhältst Deine Treue denen, die im Staube schlafen. Wer ist wie Du, Mächtiger, und wer gleicht Dir, König, der tötet und belebt und Heil sprießen läßt. Und treu bist Du, zu beleben die Toten. Gepriesen seist Du, Herr, der Du die Toten belebst. 3. Du bist heilig und Dein Name ist heilig, und Heilige preisen Dich jeden Tag. Sela. Gepriesen seist Du, Herr, heiliger Gott. 4. Du begnadest den Menschen mit Erkenntnis und lehrst den Menschen Einsicht. Begnade uns von Dir her mit Erkenntnis, Einsicht und Verstehen. Gepriesen seist Du, Herr, der mit Erkenntnis begnadet. 5. Bringe uns zurück, unser Vater, zu Deiner Lehre, und bringe uns nahe, unser König, zu Deinem Dienste. Und laß uns zurückkehren in vollständiger Umkehr zu dir. Gepriesen seist Du, Herr, der an der Umkehr Wohlgefallen hat. 6. Verzeihe uns, unser Vater, denn wir haben gesündigt, vergib uns, unser König, denn wir sind von Dir abgefallen; denn Du verzeihst und vergibst. Gepriesen seist Du, Herr, Gnädiger, der Du groß bist im Verzeihen. 7. Sieh auf unser Elend und führe unseren Streit, erlöse uns bald um Deines Namens willen, denn Du bist ein starker Erlöser. Gepriesen seist Du, Herr, der Israel erlöst. 8. Heile uns, Herr, dann sind wir geheilt, hilf uns, dann ist uns geholfen; denn unser Ruhm bist Du. Und bringe vollständige Heilung allen unseren Wunden. Denn Gott, König, ein treuer und barmherziger Arzt bist Du. Gepriesen seist Du, Herr, der die Kranken seines Volkes Israel heilt. 9. Segne für uns, Herr, unser Gott, dieses Jahr und alle Arten seines Ertrages zum Guten, und gib Segen auf den Erdboden. Sättige uns aus Deiner Güte und segne unser Jahr wie die guten Jahre. Gepriesen seist Du, Herr, der die Jahre segnet. 10. Stoße in das große Schofar zu unserer Befreiung, und erhebe das Zeichen, zu sammeln unsere Zerstreuten, und sammle uns zusammen von den vier Enden der Erde. Gepriesen seist Du, Herr, der die Verstoßenen seines Volkes Israel sammelt. 11. Setze unsere Richter wieder ein wie früher und unsere Ratgeber wie am Anfang, und entferne von uns Kummer und Klage, und herrsche Du über uns, Herr, allein, in Güte und Barmherzigkeit, und rechtfertige uns im Gericht. Gepriesen seist Du, Herr, der Gerechtigkeit und Recht liebt. 12. Den Verleumdern sei keine Hoffnung, und alle, die Frevel üben, mögen in einem Augenblick zugrunde gehen. Sie alle mögen eilends ausgerottet werden, und die Dir Trotzenden mögest Du eilends lähmen, zerschmettern, niederwerfen und demütigen, eilends, in unseren Tagen. Gepriesen seist Du, Herr, der die Feinde zerbricht und die ihm Trotzenden demütigt. 13. Und über den Gerechten, Frommen und Ältesten Deines Volkes, des Hauses Israel, und über dem Rest der Schriftgelehrten und über den Proselyten und über uns möge sich regen Deine Barmherzigkeit, Herr, unser Gott, und gib guten Lohn allen, die auf Deinen Namen trauen in Wahrheit, und gib uns unseren Anteil mit ihnen in Ewigkeit, daß wir nicht zuschanden werden, denn auf Dich vertrauen wir. Gepriesen seist Du, Herr, eine Stütze und Zuversicht für die Gerechten. 14. Nach Jerusalem, Deiner Stadt, mögest Du in Barmherzigkeit zurückkehren und in ihr wohnen, wie Du gesagt hast, und baue sie bald, in unseren Tagen, als einen ewigen Bau. Mögest Du den Thron Davids eilends in ihr errichten. Gepriesen seist Du, Herr, der Jerusalem baut. 15. Den Sproß Davids, Deines Knechtes, mögest Du eilends sprießen lassen, und sein Horn mögest Du durch Deine Hilfe erhöhen, denn auf Deine Hilfe hoffen wir den ganzen Tag. Gepriesen seist Du, Herr, der sprießen läßt das Horn der Hilfe. 16. Höre auf unsere Stimme, Herr, unser Gott, schone uns und erbarme Dich unser, und nimm in Barmherzigkeit und Wohlgefallen unser Gebet an, denn ein Gott, der Gebete und Flehen erhört, bist Du. Von Deinem Angesicht, unser König, laß uns nicht leer zurückkehren, denn Du erhörst das Gebet Deines Volkes Israel in Barmherzigkeit. Gepriesen seist Du, Herr, der Gebet erhört. 17. Habe Wohlgefallen, Herr, unser Gott, an Deinem Volk Israel und an seinem Gebet. Und bringe den Dienst in das Heiligtum Deines Hauses, und die Feueropfer Israels und sein Gebet mögest Du in Liebe und Wohlgefallen annehmen, und zu Deinem Wohlgefallen sei immer der Dienst Deines Volkes Israel. Und unsere Augen mögen schauen, wenn Du in Barmherzigkeit zum Zion zurückkehrst. Gepriesen seist Du, Herr, der seine göttliche Gegenwart (hebr. Schechina) zum Zion zurückkehren läßt. 18. Wir danken Dir, daß Du der Herr, unser Gott und Gott unserer Väter in alle Ewigkeit bist. Fels unseres Lebens und Schild unserer Hilfe bist Du von Geschlecht zu Geschlecht. Wir danken Dir und erzählen Deinen Ruhm für unser Leben, das in Deine Hand gegeben, und für unsere Seelen, die Dir anbefohlen, und für Deine Wunderzeichen, die an jedem Tag bei uns sind, und für Deine Wunder und Wohltaten zu jeder Zeit - abends, morgens und mittags. Du Gütiger, denn nicht hört Deine Barmherzigkeit auf, und Du Barmherziger, denn nicht gehen Deine Wohltaten zu Ende. Von Ewigkeit hoffen wir auf Dich. Für alles dies sei gepriesen und erhoben Dein Name, unser König, immer und in alle Ewigkeit. Und alle Lebenden danken Dir - Sela - und preisen Deinen Namen in Wahrheit, Du Gott unserer Hilfe und unseres Beistandes - Sela. Gepriesen seist Du, Herr, Gütiger ist Dein Name, und es ziemt sich, Dir zu danken. 19. Des Friedens Fülle mögest Du für immer auf Dein Volk Israel legen, denn Du bist König; Herr über allen Frieden. Möge es in Deinen Augen gut sein, Dein Volk Israel zu segnen zu jeder Zeit und zu jeder Stunde mit Deinem Frieden! Zitieren
Flo77 Geschrieben 19. Februar 2004 Melden Geschrieben 19. Februar 2004 Der HERR gibt, der HERR nimmt, SEIN Wille geschehe, der Name des HERRN sei gelobt. Zitieren
Accreda Geschrieben 20. Februar 2004 Melden Geschrieben 20. Februar 2004 Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebährerin; Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinen Sohne. Amen. Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen. Amen. Zitieren
oli Geschrieben 20. Februar 2004 Melden Geschrieben 20. Februar 2004 (bearbeitet) Christus, herrlicher Erlöser, Vergib mir. Gib mir wieder meinen Stolz. Lass mich in deinem Geiste sinnvoll leben, damit ich verlorenen Menschen den richtigen Weg zeigen kann und auf meinem Weg Lichter hinter mir zurücklasse, wohin immer ich gehe. Ich weiss, du wirst mich auf meinem Weg in die Zukunft nie verlassen. Amen Dr. Robert H. Schuller Gott, für das Morgen und seine Belange bete ich nicht. Halte mich heute vom Makel der Sünde frei. Hilf mir, dass ich mich ernsthaft anstrenge und gewissenhaft bete. Vater, lass meine Worte und Taten heute gut sein. Lass michkein unnütz Wort unbedacht sagen. Versiegle meine Lippen während des ganzen Tages. Lass mich zur rechten Zeit ernst und zur rechten Zeit fröhlich sein. Lass mich dir heute treu sein, mein Gott. Und wenn mein Leben heute verfliessen sollte, so bitt' ich dich um einen Segen. Denn für das Morgen und seine Belange bete ich nicht. Leite, führe und liebe mich jeden Tag aufs neue. Autor nicht genau bekannt bearbeitet 20. Februar 2004 von oli Zitieren
oli Geschrieben 20. Februar 2004 Melden Geschrieben 20. Februar 2004 Christus, ich weiss, dass du in mir leben möchtest. Ich möchte wie du werden. Ich will die Menschen lieben, wie du sie liebst. Ich öffene meine Augen, um dich zu sehen, um wie du zu werden, ich öffne mein Herz, damit du die Menschen durch mich lieben kannst. Ich liebe mich, jetzt eo ich deine Liebe durch mich hinduchfliessen spüre. Amen Dr. Robert H. Schuller Zitieren
Gabriele Geschrieben 20. Februar 2004 Melden Geschrieben 20. Februar 2004 Wer bin ich? Ich bin des Maskentragens so müde, mein Gott, und doch kann ich mich meiner Maske nicht entledigen. Wie oft sieht es so ganz anders aus in mir als ich mich nach außen hin gebe. Ich fürchte, ganz allein dazustehen mit meiner Art, Menschen und Dinge zu sehen. Mir ist bange vor dem unbarmherzigen Zugriff derer, die vorschnell mit starren Urteilen bei der Hand sind. Du weißt, dass ich in so vielem nicht der, nicht die bin, für den, für die meine Umwelt mich hält. Mich zu verbergen, verleiht mir ein Stück Sicherheit; aber es macht mich auch einsam. Ich kann eine Rolle spielen und zugleich mein eigener Zuschauer sein. Was ist echt? Was ist gespielt? Oft weiß ich es selber nicht! Du siehst mich an. Du kennst mich. Vor dir kann ich rückhaltlos ausbreiten, was mich im Innersten bewegt. Ich bin immer schon verstanden. Ich bin immer schon angenommen. Deinen Augen bin ich kostbar, wie unansehnlich ich mir selber auch vorkommen mag. Dein Gedanke bin ich. Hilf mir, dass ich sehen lerne im Spiegel deines Angesichtes. Sabine Naegeli Zitieren
Flo77 Geschrieben 27. Februar 2004 Melden Geschrieben 27. Februar 2004 Yevarechechah Adonai vajishmerechah Ya’ajr Adonai panav alejcha vichunekah Yisa Adonai panav alejcha vajasam lecha shalom Aarons Segen Zitieren
karolin Geschrieben 1. März 2004 Melden Geschrieben 1. März 2004 Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget. Bleibe bei uns und bei allen Menschen. Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt. Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen. Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Anfechtung, die Nacht des bitteren Todes. Bleibe bei uns und bei allen deinen Kindern in Zeit und Ewigkeit. Amen. Zitieren
Martin Geschrieben 2. März 2004 Melden Geschrieben 2. März 2004 (bearbeitet) VATER UNSER, der du bist im Himmel meines Herzens, wenn es auch eine Hölle zu sein scheint; geheiligt werde dein Name, er werde angerufen in der tödlichen Stille meines ratlosen Verstummens; dein Reich komme, wenn alles uns verlässt; dein Wille geschehe, auch wenn er uns tötet, weil er das Leben ist und, was auf Erden wie ein Untergang aussieht, im Himmel der Aufgang deines Lebens ist; unser tägliches Brot gib uns heute; lass uns auch darum bitten, damit wir ... wenigstens an unserem Hunger merken, dass wir arme und unwichtige Geschöpfe sind; befreie uns von unserer Schuld und behüte uns in der Versuchung vor der Schuld und Anfechtung, die eigentlich nur eine ist: nicht zu glauben an dich und an die Unbegreiflichkeit deiner Liebe Karl Rahner bearbeitet 2. März 2004 von Martin Zitieren
Gabriele Geschrieben 3. März 2004 Melden Geschrieben 3. März 2004 Dieses Gebet/Lied passt zwar am besten zu Karfreitag, und das ist jetzt noch zu früh, aber ich finde, es passt hier besser als in der Arena: 1. O Haupt voll Blut und Wunden, Voll Schmerz und voller Hohn, O Haupt, zum Spott gebunden Mit einer Dornenkron', O Haupt, sonst schön gezieret Mit höchster Ehr' und Zier, Jetzt aber höchst schimpfieret: Gegrüßet sei'st du mir! 2. Du edles Angesichte, Davor sonst schrickt und scheut Das große Weltgewichte, Wie bist du so bespeit! Wie bist du so erbleichet! Wer hat dein Augenlicht, Dem sonst kein Licht nicht gleichet, So schändlich zugericht't? 3. Die Farbe deiner Wangen, Der roten Lippen Pracht Ist hin und ganz vergangen; Des blaßen Todes Macht Hat alles hingenommen, Hat alles hingerafft, Und daher bist du kommen Von deines Leibes Kraft. 4. Nun, was du, Herr, erduldet, Ist alles meine Last; Ich hab' es selbst verschuldet, Was du getragen hast. Schau her, hier steh' ich Armer, Der Zorn verdienet hat; Gib mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad'! 5. Erkenne mich, mein Hüter, Mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Gut's getan. Dein Mund hat mich gelabet Mit Milch und süßer Kost; Dein Geist hat mich begabet Mit mancher Himmelslust. 6. Ich will hier bei dir stehen, Verachte mich doch nicht! Von dir will ich nicht gehen, Wenn dir dein Herze bricht; Wenn dein Haupt wird erblaßen Im letzten Todesstoß, Alsdann will ich dich faßen In meinen Arm und Schoß. 7. Es dient zu meinen Freuden Und kommt mir herzlich wohl, Wenn ich in deinem Leiden, Mein Heil, mich finden soll. Ach, möcht' ich, o mein Leben, An deinem Kreuze hier Mein Leben von mir geben, Wie wohl geschähe mir! 8. Ich danke dir von Herzen, O Jesu, liebster Freund, Für deines Todes Schmerzen, Da du's so gut gemeint. Ach gib, daß ich mich halte Zu dir und deiner Treu' Und, wenn ich nun erkalte, In dir mein Ende sei! 9. Wenn ich einmal soll scheiden, So scheide nicht von mir; Wenn ich den Tod soll leiden, So tritt du dann herfür; Wenn mir am allerbängsten Wird um das Herze sein, So reiß mich aus den Ängsten Kraft deiner Angst und Pein! 10. Erscheine mir zum Schilde, Zum Trost in meinem Tod, Und laß mich sehn dein Bilde In deiner Kreuzesnot! Da will ich nach dir blicken, Da will ich glaubensvoll Dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl. Paul Gerhardt, 1656 GL Nr. 179 Zitieren
Flo77 Geschrieben 4. März 2004 Melden Geschrieben 4. März 2004 Aus dem GL-Eigenteil für das Bistum Bamberg: 1. "Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!" – singet der Himmlischen selige Schar. "Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!" – stammeln auch wir, die die Erde gebar. Staunen nur kann ich und staunend mich freu'n – himmlischer Vater so stimm ich mit ein: "Ehre sei Gott in der Höhe!" 2. "Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!" – säuseln die Lüfte und brauset das Meer. "Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!" – kündet der Sterne strahlendes Heer. Feiernder Wesen unendlicher Chor – jubelt im ewigen Danklied empor: "Ehre sei Gott in der Höhe!" Zitieren
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