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josberens

Auch das ist Kirche - 20 Widersprüche

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josberens

Den nachfolgenden Beitrag von Roland Breitenbach habe ich bei “Partenia” gefunden und halte ihn für so interessant, gut und bedenkenswert, dass er doch auch in diesem Forum zu lesen sein soll.

 

 

 

Auch das ist Kirche

20 Widersprüche

 

Sie segnet den Pilger auf der Straße nach Santiago de Compostela –

und protzt mit aufwändigen Prozessionen.

 

Sie hält am Bett des Sterbenden in der Palliativstation aus –..............................

 

 

Roland Breitenbach (07)

 

 

Liebe Grüße

Josef Berens

 

 

 

 

Bitte nur ein kurzes Zitat. Ein oder zwei Sätze. Dies geschieht aus urheberrechtlichen Gründen. Am besten den Link dazu schreiben

 

 

unter diesem Link findet man den Text von Pfarrer Breitenbach.

Edited by wolfgang E.

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Monika

Wolfgang hat sich jetzt die Mühe gemacht, und den Link oben reingestellt. Nochmals die Bitte: Keine so überlange Original-Zitate reinstellen. Und wenn ein Mod diese Zitate kürzt, ist es nicht aus Jux und Tollerei, sondern der Forumsbetreiber könnte hier rechtliche Probleme bekommen. Versteht ihr das?

 

Und es ist eine besondere Ignoranz, wenn dann manche meinen, unbeirrt weiter zitieren zu müssen.

 

Sollte das nochmals vorkommen, werde ich nicht zögern, jedem von euch beiden eine Verwarnung auszusprechen.

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josberens
Wolfgang hat sich jetzt die Mühe gemacht, und den Link oben reingestellt. Nochmals die Bitte: Keine so überlange Original-Zitate reinstellen. Und wenn ein Mod diese Zitate kürzt, ist es nicht aus Jux und Tollerei, sondern der Forumsbetreiber könnte hier rechtliche Probleme bekommen. Versteht ihr das?

 

Und es ist eine besondere Ignoranz, wenn dann manche meinen, unbeirrt weiter zitieren zu müssen.

 

Sollte das nochmals vorkommen, werde ich nicht zögern, jedem von euch beiden eine Verwarnung auszusprechen.

Urheberrechtlich war alles geklärt denn ich hatte da die Genehmigung von Herrn Breitenbach.

 

Liebe grüße

 

Josef

Edited by Monika

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wolfgang E.

Wolfgang hat sich jetzt die Mühe gemacht, und den Link oben reingestellt. Nochmals die Bitte: Keine so überlange Original-Zitate reinstellen. Und wenn ein Mod diese Zitate kürzt, ist es nicht aus Jux und Tollerei, sondern der Forumsbetreiber könnte hier rechtliche Probleme bekommen. Versteht ihr das?

 

Und es ist eine besondere Ignoranz, wenn dann manche meinen, unbeirrt weiter zitieren zu müssen.

 

Sollte das nochmals vorkommen, werde ich nicht zögern, jedem von euch beiden eine Verwarnung auszusprechen.

Urheberrechtlich war alles geklärt denn ich hatte da die Genehmigung von Herrn Breitenbach.

 

Liebe grüße

 

Josef

 

Dann schreib dass gefälligst dazu. Sonst weiß es nämlich keiner von uns Mods.

 

Zusätzlich noch Quote repariert

Edited by wolfgang E.

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Rosario

Kurze Antwort auf den Inhalt:

 

Ich kann sie nicht mehr hören, diese Jammer-Pauschalisierungen!

 

Entweder dieser Roland Breitenbach gehört nicht zur Kirche, dann soll er sich um andere Dinge kümmern.

 

Oder er sieht sich als Mitglied der Kirche, dann soll er bitte "wir" statt diesem selbstgerechten "sie" schreiben.

 

Rosario

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wolfgang E.
Kurze Antwort auf den Inhalt:

 

Ich kann sie nicht mehr hören, diese Jammer-Pauschalisierungen!

 

Entweder dieser Roland Breitenbach gehört nicht zur Kirche, dann soll er sich um andere Dinge kümmern.

 

Oder er sieht sich als Mitglied der Kirche, dann soll er bitte "wir" statt diesem selbstgerechten "sie" schreiben.

 

Rosario

Vielleicht unterscheidet er, so wie auch ich, zwischen der Kirche als "dem Volk Gottes auf der Pilgerschaft" und der Organisation Kirche die von sich selber glaubt zur Aufrechterhaltung und Verbreitung des Glaubens notwendig zu sein. Ist nicht so unlogisch oder

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urdu
Den nachfolgenden Beitrag von Roland Breitenbach habe ich bei “Partenia” gefunden und halte ihn für so interessant, gut und bedenkenswert, dass er doch auch in diesem Forum zu lesen sein soll.

 

 

 

Auch das ist Kirche

20 Widersprüche

 

Sie segnet den Pilger auf der Straße nach Santiago de Compostela –

und protzt mit aufwändigen Prozessionen.

 

Sie hält am Bett des Sterbenden in der Palliativstation aus –..............................

 

 

Roland Breitenbach (07)

 

 

Liebe Grüße

Josef Berens

 

 

 

 

Bitte nur ein kurzes Zitat. Ein oder zwei Sätze. Dies geschieht aus urheberrechtlichen Gründen. Am besten den Link dazu schreiben

 

 

unter diesem Link findet man den Text von Pfarrer Breitenbach.

Siehst du.

Das ist ein Text, der kann mir gefallen.

Da werden Vers für Vers Extrempositionen genannt, an der Wertung des Autors besteht kein Zweifel, und trotzdem sagt er, beides ist Wirklichkeit der Kirche. Und nirgends steht: Wenn du's nicht so siehst, bist du ja wohl nicht ganz bei Trost!

Vielleicht folgst du mal dem Beispiel?

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Rosario

Kurze Antwort auf den Inhalt:

 

Ich kann sie nicht mehr hören, diese Jammer-Pauschalisierungen!

 

Entweder dieser Roland Breitenbach gehört nicht zur Kirche, dann soll er sich um andere Dinge kümmern.

 

Oder er sieht sich als Mitglied der Kirche, dann soll er bitte "wir" statt diesem selbstgerechten "sie" schreiben.

 

Rosario

Vielleicht unterscheidet er, so wie auch ich, zwischen der Kirche als "dem Volk Gottes auf der Pilgerschaft" und der Organisation Kirche die von sich selber glaubt zur Aufrechterhaltung und Verbreitung des Glaubens notwendig zu sein.

 

... und ohne die Du und ich und wir alle von Jesus Christus höchstwahrscheinlich nichts wüssten.

 

Als Vergleich hätten wir vielleicht die islamischen Gemeinschaften zu bieten: Ohne "Organisation ... die von sich selber glaubt zur Aufrechterhaltung und Verbreitung des Glaubens notwendig zu sein" sehen wir dort unzählige Gruppierungen, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, und zugleich einen Wort-für-Wort-Fundamentalismus, mit dem alles Denk- und Undenkbare begründbar ist. So ähnlich ist es ja auch mit "unseren" biblizistischen Freikirchen und Pfingstbewegungen.

 

Da bin ich doch sehr dankbar für diese "Organisation", die man natürlich auch jederzeit herzhaft kritisieren kann. Für mich ist sie "Volk Gottes auf der Pilgerschaft".

 

Rosario

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wolfgang E.
Da bin ich doch sehr dankbar für diese "Organisation", die man natürlich auch jederzeit herzhaft kritisieren kann. Für mich ist sie "Volk Gottes auf der Pilgerschaft".

 

Rosario

 

Seltsamer Ansatz - eine Organisation als Volk :angry:

Edited by wolfgang E.

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Mariamante
Auch das ist Kirche

20 Widersprüche

 

Sie segnet den Pilger auf der Straße nach Santiago de Compostela –

und protzt mit aufwändigen Prozessionen.

 

Sie hält am Bett des Sterbenden in der Palliativstation aus –..............................

Da sieht man wieder, welche Weite die Kirche hat, was für ein offenes Herz und wie wunderbar vielfältig sie ist. Dank sei Gott für die Kirche, dass in ihr sowohl der Pilger nach Santiago als auch der Pilger bei einer herrlichen Prozession seine Heimat finden kann. Hallelujah!" Edited by Mariamante

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peterp

Also diese sogenannten Widersprüche wirken z.T. schon arg konstruiert:

 

zB.:

 

"Sie ist unterwegs –

und baut Kirchen aus Stein und Beton"

 

Ich weiß nicht, muss sich die Kirche jetzt schon dafür rechtfertigen Gebäude errichtet zu haben?

 

 

oder:

 

"Sie jubelt: wir sind erlöst –

und macht uns alle zu Sündern"

 

Wenn es Sünde gibt, dann kann der Mensch auch zum Sünder werden. Zum Sünder mach ich mich immer noch selber, dazu brauchts die Kirche nicht.

Im Übrigen soll sich dieser Herr Breitenbach am besten direkt bei Jesus beschweren, denn diesen Widerspruch (oder besser: diese Spannung) gibts schon mehr als deutlich im Evangelium zu lesen.

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Mariamante

Zu dem von dir kurz anzitierten Text von Jubel und Sünder möchte ich folgend Stellung nehmen:

 

Ja- wenn wir keine Sünder wären, sie sollten wir über die Erösung jubeln? Das gehört eben auch zusammen: Erkennen, dass wir Sünder sind- und sich freuen, dass Christus barmherzig ist und uns verzeiht. Daher gibt es in derr Kirche das Sakrament der Barmherzigkeit. Wir brauchen nicht zum Psychiater gehen, wir brauchen Schuld nicht verdrängen- wir dürfen uns von Jesus durch die Sakramente und den Dienst der Priester erlösen lassen. Wieder ein Grund sich zu freuen und weniger, zu kritisieren.

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Rosario

Da bin ich doch sehr dankbar für diese "Organisation", die man natürlich auch jederzeit herzhaft kritisieren kann. Für mich ist sie "Volk Gottes auf der Pilgerschaft".

 

Rosario

 

Seltsamer Ansatz - eine Organisation als Volk :angry:

 

"Organisation" war Dein Begriff. Deshalb von mir auch in Anführungszeichen. Aber bitte, kann ja jeder seine Vorstellung von der Kirche haben.

 

Der Text von Breitenbach erinnert mich eher an die Polemiken der 1980er Jahre, ist er wirklich aus unserer Zeit? Oder ist er halt einfach ein Nostalgiker. Im Gottesdienst könnte ich mir den Text dann gut in Verbindung mit dem Lied "In Ängsten die einen" vorstellen. Oder "Das könnte den Herren der Welt ja so passen". Ich glaube bei einigen 50-/60-Jährigen würde er da ähnliche Begeisterung hervorrufen, wie bei den manchen 70-Jährigen mit einer knackigen Mai-Andacht.

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josberens

Da bin ich doch sehr dankbar für diese "Organisation", die man natürlich auch jederzeit herzhaft kritisieren kann. Für mich ist sie "Volk Gottes auf der Pilgerschaft".

 

Rosario

 

Seltsamer Ansatz - eine Organisation als Volk :angry:

 

"Organisation" war Dein Begriff. Deshalb von mir auch in Anführungszeichen. Aber bitte, kann ja jeder seine Vorstellung von der Kirche haben.

 

Der Text von Breitenbach erinnert mich eher an die Polemiken der 1980er Jahre, ist er wirklich aus unserer Zeit? Oder ist er halt einfach ein Nostalgiker. Im Gottesdienst könnte ich mir den Text dann gut in Verbindung mit dem Lied "In Ängsten die einen" vorstellen. Oder "Das könnte den Herren der Welt ja so passen". Ich glaube bei einigen 50-/60-Jährigen würde er da ähnliche Begeisterung hervorrufen, wie bei den manchen 70-Jährigen mit einer knackigen Mai-Andacht.

Ich habe den Eindruck, daß einige hier den Text von Roland Breitenbach entweder nicht versteht oder nicht ernst nehmen. Es sind doch wirklich Feststellungen, die Fakt sind und die man, zum Wohle des Nachlasses Christi bedenken sollte. Das größte Problem unserer kath. Amtskirche ist doch, daß man glaubt, daß klingt jetzt zwar sehr hart, ist aber so, die Menschen und Christen immer noch zu viel für dumm und naiv verkaufen zu können. Gott sei Dank denken immer mehr Menschen selbst und lassen sich nicht mehr einlullen. Die Zeiten dürfen ein für allemal vorbei sein. Unsere kath. Kirche kann auf Dauer nur weiter bestehen, und mit anderen Glaubensgemeinschaften mit halten und konkurrieren, wenn man nicht Wasser predigt und selber Wein trinkt.

 

Liebe Sonntagsgrüße

Joserf Berens

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Rosario

Es ist ja nicht so, als seien die einzelnen Fakten falsch, aber die Auswahl und die Gegenüberstellung zeugen von einem Moralismus und einer Selbstgerechtigkeit ("Eine "Sonntagsbetrachtung", die uns ermutigt, auf der richtigen Seite zu stehen."), die mich (fast) sprachlos macht.

 

Wenn man auf der Ebene dieser Polemik argumentiert, ist es ein Leichtes zu antworten:

 

Gerade eben habe ich gelesen, dass der Autor Pfarrer ist. Kein Wunder, dass er das nahe liegende Thema "Kirchensteuer" auslässt ... das könnte ja unbequeme Konsequenzen haben für einen, der von der "Organisation" sein Gehalt bezieht ... Und wo hat der Autor denn studiert? Etwa an einer staatlichen theologischen Fakultät? Die sind doch durch das Konkordat des schlimmen Pacelli abgesichert, das der auch noch mit Hitler abgeschlossen hat! Und hat er während seines Studium oder gar heute noch Bücher gelesen? Der Buchstabe tötet!

 

Solche Polemik ist billige Kritik. Ich finde es lachhaft, Aussagen auf diesem Niveau als "bedenkenswert" zu loben. Gebt mir ein beliebiges Thema, ich werde polemische Thesen dazu in Hülle und Fülle finden.

 

Rosario

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Mariamante
Ich habe den Eindruck, daß einige hier den Text von Roland Breitenbach entweder nicht versteht oder nicht ernst nehmen.
Ich habe hinwiederum den Eindruck, dass du die Aussagen jener, die unsere kathollische Kirche lieben, nicht so ganz ernst nimmst. Wir übersehen nicht, dass es in dieser Kirche durch menschliche Schwäche und Sünden Ärgernisse gab und gibt. Aber bei all dem sind wir tief überzeugt, dass Gott diese Kirche nicht verlässt, sie liebt und sie uns geschenkt hat. Die ständigen Nörgeleien an diesem Geschenk Gottes halte ich für äußerst kontraproduktiv. Gestalte doch selbst positiv an dieser Kirche Gottes mit - und das geht sicher nicht durch deine Dauerjammerei, sondern indem du die Ärmel hochkrempelst und die Kirche so annimmst, wie sie nun mal ist- nicht wie du sie dir erträumst oder wie sie nach deinem Ermessen sein sollte. Ich habe den Eindruck, dass du dir bei gewissen Theologen oder auch Autoren wie dem Erwähnten Patenschaft dafür holst, eine Kirche zu erträumen - und dabei der Wirklichkeit nicht ins Auge sehen willst. Du wirfst ja jenen, die diese Kirche trotz aller Menschlichkeiten in ihr lieben vor, sie würden eine "Wunschkirche" anhängen. Aber ich habe doch eher den Eindruck, dass du der Idee einer Wunschkirche anhängst, und dir dazu da oder dort Paten suchst, die diese deine Wunschkirche bestätigen, indem sie jene Kirche die wir haben "krankjammern" und so lange den Kopf schütteln, bis sie in jener Suppe ein Haar finden. Edited by Mariamante

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Udalricus
... Vielleicht unterscheidet er (Breitenbach), so wie auch ich, zwischen der Kirche als "dem Volk Gottes auf der Pilgerschaft" und der Organisation Kirche die von sich selber glaubt zur Aufrechterhaltung und Verbreitung des Glaubens notwendig zu sein. Ist nicht so unlogisch oder

Und was soll dieser Unterschied? Ich glaube an beides!

Wenn die Kirche nicht von Anfang an "geglaubt hätte, zur Aufrechterhaltung und Verbreitung des Glaubens notwendig zu sein", dann würden wir heute noch Wotan, Jupiter oder Teutates anbeten!

 

Gott sei Dank haben die Apostel anders gedacht als Breitenbach und Wolfgang, und haben ihr Leben eingesetzt, um den Glauben aufrecht zu erhalten und zu verbreiten. Und hoffentlich gibt es noch lange Menschen, die im Sinne der Kirche und der Apostel denken und handeln!

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Nursianer

Kommentar

 

Protz mit Prozessionen? Was kann für den Eucharistischen Herrn schon zu wenig sein? Warum soll hier überhaupt ein Widerspruch zu Pilgersegnungen stehen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Offensichtlich will Breitenbach hier nur gewisse Aversionen abreagieren.

 

Eine Mitschuld der Kirche an HIV-Toten existiert schlicht nicht. Das ist eine reine Propagandalüge.

 

Warum kann man nicht mit einem Präsidenten essen, weil man auch eine Sorge für die Armen hat? Ich höre ja auch Musik auf einem CD-Player und spende Geld an Menschen, die keinen haben. Was ist das eigentlich für ein verquerer Unsinn? Was will Breitenbach damit eigentlich sagen? Das man jetzt nicht mehr groß essen gehen darf, WEIL man sich um die kümmert, die das nicht können? Absurd.

 

Stolziert in Prunkgewändern? Auch Breitenbach trägt liturgische Kleidung und besitzt mutmaßlich mehr als einen Anzug.

 

Auch der ganze Rest der "Widersprüche" sind entweder bloße Polemiken oder pseudomoralisches Gehabe. Wenn Breitenbach die "Amtskirche" so sehr hasst und ablehnt, warum ist er dann Teil von ihr?

 

Zum Schluss die lächerliche Behauptung, die Kirche "wüsste", dass Jesus kein Priester war. Breitenbach weiß offenbar nicht, dass die Kirche davon ausgeht, dass Jesus Hoherpriester ist. Wenn aber Breitenbach nichts vom Priesterstande hält, warum lässt es sich dann nicht laisieren?

 

Reichlich unglaubwürdig, was Breitenbach da bringt.

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Nursianer
Ich habe den Eindruck, daß einige hier den Text von Roland Breitenbach entweder nicht versteht oder nicht ernst nehmen. Es sind doch wirklich Feststellungen, die Fakt sind und die man, zum Wohle des Nachlasses Christi bedenken sollte.

 

Das sind weder Fakten noch Feststellungen. Es sind einfach Behauptungen, die zum größten Teil nachweislich falsch oder zumindest durch verkürzende Darstellung verfälscht sind.

 

Das größte Problem unserer kath. Amtskirche ist doch, daß man glaubt, daß klingt jetzt zwar sehr hart, ist aber so, die Menschen und Christen immer noch zu viel für dumm und naiv verkaufen zu können. Gott sei Dank denken immer mehr Menschen selbst und lassen sich nicht mehr einlullen. Die Zeiten dürfen ein für allemal vorbei sein. Unsere kath. Kirche kann auf Dauer nur weiter bestehen, und mit anderen Glaubensgemeinschaften mit halten und konkurrieren, wenn man nicht Wasser predigt und selber Wein trinkt.

Du bist es offenbar, der Breitenbachs Text nicht verstanden hat. Wenn du diesem Elaborat folgen willst musst du gegen eine Kirche eintreten und nicht für eine Verbesserung der Kirche. Darauf und auf nichts anderes läuft das hinaus, was Breitenbach macht. Breitenbach tut rein gar nichts für den Bestand der Kirche. Die Gläubigen, die zu Breitenbach kommen, kommen wegen seiner Person und werden dort von ihm gegen die Kirche aufgehetzt. Wenn Breitenbach eines Tages im Ruhestand ist, dann werden diese Leute die Letzten sein, die sich für den Fortbestand der verhassten "Amtskirche" einsetzen. Sie haben weder zu ihr noch zum von ihr vertretenen Glauben irgendeinen Bezug, dieser besteht eben nur zu den Privatlehren Breitenbachs. Mit Leuten wie Breitenbach kann die Kirche nie im Bestand gesichert werden. Dies wird von diesen auch gar nicht beabsichtigt.

 

 

Breitenbach sollte so ehrlich sein und sein Amt niederlegen. Ein wirklicher Widerspruch ist es nämlich, derart zu reden und dennoch einen offiziellen Posten zu bekleiden. Soll er also lieber zurücktreten, aber dann müsste er ja auf seine selbstgerechten und eitlen Selbstdarstellungen vor seiner Gemeinde verzichten. Und auch noch auf das Gehalt von der verhassten Kirche, das er natürlich gerne nimmt. Einfach lächerlich, dass sich jemand angesichts eines solchen moralischen Bankrotts noch anmaßt, über andere Leute zu urteilen.

Edited by Nursianer

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Elima

Du kennst die Gemeinde St. Michael in Schweinfurt persönlich? Du weißt, wer da zum Gottesdienst hingeht und welche Aktivitäten es sonst gibt?

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wolfgang E.
Breitenbach sollte so ehrlich sein und sein Amt niederlegen. Ein wirklicher Widerspruch ist es nämlich, derart zu reden und dennoch einen offiziellen Posten zu bekleiden. Soll er also lieber zurücktreten, aber dann müsste er ja auf seine selbstgerechten und eitlen Selbstdarstellungen vor seiner Gemeinde verzichten. Und auch noch auf das Gehalt von der verhassten Kirche, das er natürlich gerne nimmt. Einfach lächerlich, dass sich jemand angesichts eines solchen moralischen Bankrotts noch anmaßt, über andere Leute zu urteilen.

 

Schon wieder mein Lieblingsstabreim

 

Giftiger Gauch geifert Galle :angry:

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MartinO

Das Problem der 20 Widersprüche ist, dass sie neben berechtigter Kritik wie Verweigerung der Mitbestimmung in kirchlichen Betrieben und Aushungern der Gemeinden (Z.B. stellt das Erzbistum Bamberg, trotz Bedarf, derzeit keine Laientheologen ein und fährt auch in anderen Bereichen kräftig zurück, während das Geld für die aufwändige Renovierung kaum mehr benutzter Pfarrheime da ist; auch steht die Rolle der Frau in der Kirche durchaus im Widerspruch zur Forderung nach Gleichberechtigung) auch übertriebene Polemiken enthält:

 

Investitionen in Fonds können durchaus sinnvoll sein, nämlich um Geld langfristig zu halten und in andere Projekte investieren zu können.

 

Kontakt zu Mächtigen kann durchaus sinnvoll genutzt werden, um diesen ins Gewissen zu reden.

 

Die Mitschuld am frühen Tod der HIV-Infizierten besteht nicht. An der Tatsache, dass es kein Mittel gegen AIDS gibt, hat die Kirche nun wirklich keine Schuld und dass die Kirche beim Risiko der Infektion die Verwendung von Kondomen erlaubt, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, wurde in anderen Threads bereits gezeigt.

 

Was mich im Übrigen wundert, ist, dass Pfarrer Breitenbach die Pilgerfahrten nach Santiago offenbar so uneingeschränkt positiv zu sehen scheint. Hier ließe sich weit mehr kritisieren als an jeder Prozession.

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Elima
Das Problem der 20 Widersprüche ist, dass sie neben berechtigter Kritik wie Verweigerung der Mitbestimmung in kirchlichen Betrieben und Aushungern der Gemeinden (Z.B. stellt das Erzbistum Bamberg, trotz Bedarf, derzeit keine Laientheologen ein und fährt auch in anderen Bereichen kräftig zurück, während das Geld für die aufwändige Renovierung kaum mehr benutzter Pfarrheime da ist; auch steht die Rolle der Frau in der Kirche durchaus im Widerspruch zur Forderung nach Gleichberechtigung) auch übertriebene Polemiken enthält:

 

Investitionen in Fonds können durchaus sinnvoll sein, nämlich um Geld langfristig zu halten und in andere Projekte investieren zu können.

 

Kontakt zu Mächtigen kann durchaus sinnvoll genutzt werden, um diesen ins Gewissen zu reden.

 

Die Mitschuld am frühen Tod der HIV-Infizierten besteht nicht. An der Tatsache, dass es kein Mittel gegen AIDS gibt, hat die Kirche nun wirklich keine Schuld und dass die Kirche beim Risiko der Infektion die Verwendung von Kondomen erlaubt, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, wurde in anderen Threads bereits gezeigt.

 

Was mich im Übrigen wundert, ist, dass Pfarrer Breitenbach die Pilgerfahrten nach Santiago offenbar so uneingeschränkt positiv zu sehen scheint. Hier ließe sich weit mehr kritisieren als an jeder Prozession.

 

 

 

Ja, und in Israel war er auch schon fast unzählige Male mit Pilgergruppen, die innerlich sehr bereichert von dort zurückkamen.

 

Für mich ist Roland Breitenbach weder ein Heiliger noch ein Ketzer, sondern ein Priester mit großem eigenen Engagement, der aber in meinen Augen in bestimmten Punkten stark überzeichnet (und ich finde, dass sich das im Laufe der Zeit verstärkt hat).

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josberens

Ich habe den Eindruck, daß einige hier den Text von Roland Breitenbach entweder nicht versteht oder nicht ernst nehmen. Es sind doch wirklich Feststellungen, die Fakt sind und die man, zum Wohle des Nachlasses Christi bedenken sollte.

 

Das sind weder Fakten noch Feststellungen. Es sind einfach Behauptungen, die zum größten Teil nachweislich falsch oder zumindest durch verkürzende Darstellung verfälscht sind.

 

Das größte Problem unserer kath. Amtskirche ist doch, daß man glaubt, daß klingt jetzt zwar sehr hart, ist aber so, die Menschen und Christen immer noch zu viel für dumm und naiv verkaufen zu können. Gott sei Dank denken immer mehr Menschen selbst und lassen sich nicht mehr einlullen. Die Zeiten dürfen ein für allemal vorbei sein. Unsere kath. Kirche kann auf Dauer nur weiter bestehen, und mit anderen Glaubensgemeinschaften mit halten und konkurrieren, wenn man nicht Wasser predigt und selber Wein trinkt.

Du bist es offenbar, der Breitenbachs Text nicht verstanden hat. Wenn du diesem Elaborat folgen willst musst du gegen eine Kirche eintreten und nicht für eine Verbesserung der Kirche. Darauf und auf nichts anderes läuft das hinaus, was Breitenbach macht. Breitenbach tut rein gar nichts für den Bestand der Kirche. Die Gläubigen, die zu Breitenbach kommen, kommen wegen seiner Person und werden dort von ihm gegen die Kirche aufgehetzt. Wenn Breitenbach eines Tages im Ruhestand ist, dann werden diese Leute die Letzten sein, die sich für den Fortbestand der verhassten "Amtskirche" einsetzen. Sie haben weder zu ihr noch zum von ihr vertretenen Glauben irgendeinen Bezug, dieser besteht eben nur zu den Privatlehren Breitenbachs. Mit Leuten wie Breitenbach kann die Kirche nie im Bestand gesichert werden. Dies wird von diesen auch gar nicht beabsichtigt.

 

 

Breitenbach sollte so ehrlich sein und sein Amt niederlegen. Ein wirklicher Widerspruch ist es nämlich, derart zu reden und dennoch einen offiziellen Posten zu bekleiden. Soll er also lieber zurücktreten, aber dann müsste er ja auf seine selbstgerechten und eitlen Selbstdarstellungen vor seiner Gemeinde verzichten. Und auch noch auf das Gehalt von der verhassten Kirche, das er natürlich gerne nimmt. Einfach lächerlich, dass sich jemand angesichts eines solchen moralischen Bankrotts noch anmaßt, über andere Leute zu urteilen.

Wenn ich Deine Einstellung und Beurteilung hier lese, frage ich mich ob Dir die Amtskirche mit ihrem Gehabe und in Allem wie sie sich zur Zeit darstellt wichtiger ist als der "wirkliche Nachlaß Chrisiti". Um diesen geht es zweifellos Roland Breitenbach und vielen, Christen, die mit unserer Amtskirche nichts mehr anzufangen wissen.

 

Liebe Grüße

Josef Berens

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wolfgang E.
Um diesen geht es zweifellos Roland Breitenbach und vielen, Christen, die mit unserer Amtskirche nichts mehr anzufangen wissen.

 

Liebe Grüße

Josef Berens

 

Ich bin der Meinung, dass

a) diese Behauptung über Pfarrer Breitenbach nicht stimmt

 

und dass Du ihm

:angry: mit derartigen Feststellungen einen schlechten Dienst erweist.

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