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Weißt Du wer ich bin?


Gabriele
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"Weißt Du wer ich bin?"

 

Unter diesem Titel findet in Mannheim am 16. Mai 2007 ein interreligiöses Projekt statt, ein großes Gastmahl im Freien.

 

Dazu verwandeln die Religionen die so genannte alte Kirchenstraße in ein großes Gastmahl im Freien. An einer festlich gedeckten Tafel quer durch die Mannheimer Quadrate bewirten über 300 Ehrenamtliche über 2000 Personen, mit Spezialitäten aus vielen Ländern und Kulturen die Gäste. Mehr als hundert Tische stehen auf der alten „Kirchenstraße“. Von F 3, der Synagoge, geht es an der katholischen St. Sebastianskirche vorbei bis zur Citykirche Konkordien.
(Quelle)

 

Ziel des Projektes "Weißt Du wer ich bin?" ist die Förderung des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland. Der Weg zu diesem Ziel besteht in der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen. Unter der Leitfrage "Weißt Du wer ich bin?" soll bei der "Meile der Religionen" die Kenntnisse über die andere und über die eigene Religion vermehrt werden. Das Projekt regt so dazu an, Neugier füreinander zu entdecken, Vorbehalte zu überwinden und Gemeinschaft zu stärken.
Vom Glauben sprechen immer einzelne Menschen, die bei dieser Gelegenheit erzählen, was es heißt, heute als Jude, Christ und Muslim zu leben.

(Quelle)

 

Was haltet Ihr von diesem Projekt?

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"Weißt Du wer ich bin?"

 

Unter diesem Titel findet in Mannheim am 16. Mai 2007 ein interreligiöses Projekt statt, ein großes Gastmahl im Freien.

 

Dazu verwandeln die Religionen die so genannte alte Kirchenstraße in ein großes Gastmahl im Freien. An einer festlich gedeckten Tafel quer durch die Mannheimer Quadrate bewirten über 300 Ehrenamtliche über 2000 Personen, mit Spezialitäten aus vielen Ländern und Kulturen die Gäste. Mehr als hundert Tische stehen auf der alten „Kirchenstraße“. Von F 3, der Synagoge, geht es an der katholischen St. Sebastianskirche vorbei bis zur Citykirche Konkordien.
(Quelle)

 

Ziel des Projektes "Weißt Du wer ich bin?" ist die Förderung des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland. Der Weg zu diesem Ziel besteht in der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen. Unter der Leitfrage "Weißt Du wer ich bin?" soll bei der "Meile der Religionen" die Kenntnisse über die andere und über die eigene Religion vermehrt werden. Das Projekt regt so dazu an, Neugier füreinander zu entdecken, Vorbehalte zu überwinden und Gemeinschaft zu stärken.
Vom Glauben sprechen immer einzelne Menschen, die bei dieser Gelegenheit erzählen, was es heißt, heute als Jude, Christ und Muslim zu leben.

(Quelle)

 

Was haltet Ihr von diesem Projekt?

 

Gut gemeint. Grüße, KAM

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Gut gemeint. Grüße, KAM
Und wird bestimmt auch gute Auswirkungen haben.

Ganz sicher bei denen, die sich engagiert haben - und sicher auch noch darüber hinaus.

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Gut gemeint. Grüße, KAM
Und wird bestimmt auch gute Auswirkungen haben.

Ganz sicher bei denen, die sich engagiert haben - und sicher auch noch darüber hinaus.

 

Sicher. Es wird zB die Kassen der Gruppen füllen, die Speisen und Getränke feilhalten. Grüße, KAM

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Gut gemeint. Grüße, KAM
Und wird bestimmt auch gute Auswirkungen haben.

Ganz sicher bei denen, die sich engagiert haben - und sicher auch noch darüber hinaus.

 

Sicher. Es wird zB die Kassen der Gruppen füllen, die Speisen und Getränke feilhalten. Grüße, KAM

Das auch.

Es wird aber auch bei jedem was verändern, der sich mit dem Anliegen auseinandersetzt.

Oder der einfach mitfestet.

Nur nichts (Positives) bei denen, die spöttelnd hoch über dem Bemühen der andern stehen.

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Gut gemeint. Grüße, KAM
Und wird bestimmt auch gute Auswirkungen haben.

Ganz sicher bei denen, die sich engagiert haben - und sicher auch noch darüber hinaus.

 

Sicher. Es wird zB die Kassen der Gruppen füllen, die Speisen und Getränke feilhalten. Grüße, KAM

Das auch.

Es wird aber auch bei jedem was verändern, der sich mit dem Anliegen auseinandersetzt.

Oder der einfach mitfestet.

Nur nichts (Positives) bei denen, die spöttelnd hoch über dem Bemühen der andern stehen.

 

Man tut einem guten Anliegen nichts Gutes, wenn man es mit falschen Mitteln angeht. Religion ist keine Sache der Folklore. Grüße, KAM

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Gut gemeint. Grüße, KAM
Und wird bestimmt auch gute Auswirkungen haben.

Ganz sicher bei denen, die sich engagiert haben - und sicher auch noch darüber hinaus.

 

Sicher. Es wird zB die Kassen der Gruppen füllen, die Speisen und Getränke feilhalten. Grüße, KAM

Das auch.

Es wird aber auch bei jedem was verändern, der sich mit dem Anliegen auseinandersetzt.

Oder der einfach mitfestet.

Nur nichts (Positives) bei denen, die spöttelnd hoch über dem Bemühen der andern stehen.

Solche Versuche einer interreligösen Vermischung werden immer kläglich scheitern. Fakt ist, um Feste mit meinen muslimischen Nachbarn zu feiern, brauche ich kein religiöses Potpourri zu betreiben. Bier und Grillwurst tut es auch. :angry:

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Gut gemeint. Grüße, KAM
Und wird bestimmt auch gute Auswirkungen haben.

Ganz sicher bei denen, die sich engagiert haben - und sicher auch noch darüber hinaus.

 

Sicher. Es wird zB die Kassen der Gruppen füllen, die Speisen und Getränke feilhalten. Grüße, KAM

Das auch.

Es wird aber auch bei jedem was verändern, der sich mit dem Anliegen auseinandersetzt.

Oder der einfach mitfestet.

Nur nichts (Positives) bei denen, die spöttelnd hoch über dem Bemühen der andern stehen.

Solche Versuche einer interreligösen Vermischung werden immer kläglich scheitern. Fakt ist, um Feste mit meinen muslimischen Nachbarn zu feiern, brauche ich kein religiöses Potpourri zu betreiben. Bier und Grillwurst tut es auch. :angry:

 

Und der trinkt Alkohol und isst würste aus Schweinefleisch? :D

 

Ja, ich weiß schon, auch bei den Muslimen nehmen nicht alle die Vorschriften ganz genau.

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Man tut einem guten Anliegen nichts Gutes, wenn man es mit falschen Mitteln angeht. Religion ist keine Sache der Folklore. Grüße, KAM

Was wären denn die richtigen Mittel für dieses gute Anliegen?

 

Solche Versuche einer interreligösen Vermischung werden immer kläglich scheitern. Fakt ist, um Feste mit meinen muslimischen Nachbarn zu feiern, brauche ich kein religiöses Potpourri zu betreiben. Bier und Grillwurst tut es auch. :angry:

Wo siehst Du ein "religiöses Potpourri"?

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Religion ist keine Sache der Folklore. Grüße, KAM
Religion ist eine Sache der Menschen.

Und es ist immer gut, wenn sich Menschen darauf besinnen, dass sie im Kern alle Menschen und in diesem Sinn gleich sind.

Und es ist schön, wenn sie das miteinander feiern.

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Religion ist keine Sache der Folklore. Grüße, KAM
Religion ist eine Sache der Menschen.

Und es ist immer gut, wenn sich Menschen darauf besinnen, dass sie im Kern alle Menschen und in diesem Sinn gleich sind.

Und es ist schön, wenn sie das miteinander feiern.

 

Ja schon, aber es würde doch reichen, wenn man ein Nationalitätenfest veranstaltet, oder gibt es evangelische Würstchen und katholisches Sauerkraut? Sind Pide den sunnitischen oder alevitischen Moslems zuzurechnen oder nicht eher den syrisch-orthodoxen Christen? Mit Friede-Freude-Eierkuchen erreicht man nicht die Sorgen der Menschen. Das hat ja schließlich Gründe, warum es Spannungen zwischen unterschiedlichen Gruppen gibt, die ein wenig über kulinarische Unkenntnis hinausgehen. Typische Sozialpädagogen-Dummheit sowas (und Fördermittel gibts dafür am Ende auch noch). Grüße, KAM

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Ja schon, aber es würde doch reichen, wenn man ein Nationalitätenfest veranstaltet, oder gibt es evangelische Würstchen und katholisches Sauerkraut? Sind Pide den sunnitischen oder alevitischen Moslems zuzurechnen oder nicht eher den syrisch-orthodoxen Christen? Das hat ja schließlich Gründe, warum es Spannungen zwischen unterschiedlichen Gruppen gibt, die ein wenig über kulinarische Unkenntnis hinausgehen. Typische Sozialpädagogen-Dummheit sowas (und Fördermittel gibts dafür am Ende auch noch). Grüße, KAM

Also es gibt definitiv katholischen Senf (den isst man zur Weißwurst).

 

Mit Friede-Freude-Eierkuchen erreicht man nicht die Sorgen der Menschen.

Muss man eigentlich immer die Sorgen der Menschen erreichen? Um Himmels Willen, am Ende könnte sowas einfach nur nett werden. Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.

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Ja schon, aber es würde doch reichen, wenn man ein Nationalitätenfest veranstaltet, oder gibt es evangelische Würstchen und katholisches Sauerkraut? Sind Pide den sunnitischen oder alevitischen Moslems zuzurechnen oder nicht eher den syrisch-orthodoxen Christen? Mit Friede-Freude-Eierkuchen erreicht man nicht die Sorgen der Menschen. Das hat ja schließlich Gründe, warum es Spannungen zwischen unterschiedlichen Gruppen gibt, die ein wenig über kulinarische Unkenntnis hinausgehen. Typische Sozialpädagogen-Dummheit sowas (und Fördermittel gibts dafür am Ende auch noch). Grüße, KAM
Ich frag mich gerade, wofür so was typisch ist, was du hier schreibst :ph34r: .

Diese Haltung, nonchalant über was zu urteilen, wo andere sich bemühen - und zwar um höchst Dringliches und Notwendiges bemühen - finde ich einfach grauslig.

 

Eigentlich habe ich keine große Lust, ein Projekt zu verteidigen, das ich nur von Links her kenne und das mir insofern nicht besonders am Herzen liegt - trotzdem, hast du es dir überhaupt angeschaut?

 

"Damit erreicht man nicht die Sorgen der Menschen" ist leeres Gerede.

Die Angst vor der Gewalt, die als Potential in der jeweils anderen Religion gesehen wird, die Angst vor dem Fremden, das Gefühl, fremd zu sein und beargwöhnt zu werden, das Bedürfnis gesehen und gehört zu sein und ernst genommen zu werden so wie man ist usw...sind sehr wohl Sorgen der Menschen.

Und dem begegnet man sehr gut, in dem man Möglichkeiten schafft, sich gegenseitig kennen zu lernen, Berührungsängste zu überwinden, Vorurteile abzubauen, sich zuzuhören usw. Besser geht es fast gar nicht.

Und da sich die Ängste absolut nicht nur auf andere Nationen beschränken, sondern sehr konkret z.B. mit dem Islam zusammenhängen, nützt ein Fest der Nationen gar nichts, sondern die Religion muss explizit thematisiert werden.

 

 

Gabriele hat es zwar eh schon reinkopiert, aber es schadet nicht, das nochmal zu tun:

 

Ziel des Projektes "Weißt Du wer ich bin?"

 

ist die Förderung des friedlichen Zusammenlebens in Deutschland. Der Weg zu diesem Ziel besteht in der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen. Unter der Leitfrage "Weißt Du wer ich bin?" soll bei der "Meile der Religionen" die Kenntnisse über die andere und über die eigene Religion vermehrt werden. Das Projekt regt so dazu an, Neugier füreinander zu entdecken, Vorbehalte zu überwinden und Gemeinschaft zu stärken.

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Muss man eigentlich immer die Sorgen der Menschen erreichen? Um Himmels Willen, am Ende könnte sowas einfach nur nett werden. Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.
Das natürlich auch. Wer keine diesbezüglichen Sorgen hat, kann doch einfach Spaß haben.
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Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.

 

Wenn es so wäre, ok. Aber es wird ja moralisch überhöht. Döner essen für den Weltfrieden. Grüße, KAM

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wolfgang E.

Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.

 

Wenn es so wäre, ok. Aber es wird ja moralisch überhöht. Döner essen für den Weltfrieden. Grüße, KAM

Ich hab das im Link so nicht gefunden. Hast Du bessere Infos.

 

Übrigens: Wie geht es Grillparzer?

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Franciscus non papa

Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.

 

Wenn es so wäre, ok. Aber es wird ja moralisch überhöht. Döner essen für den Weltfrieden. Grüße, KAM

 

 

hm, wer zusammen mahl halten kann, der hat es schwer, hinterher wieder gegeneinander zu kämpfen...

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wolfgang E.

Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.

 

Wenn es so wäre, ok. Aber es wird ja moralisch überhöht. Döner essen für den Weltfrieden. Grüße, KAM

 

 

hm, wer zusammen mahl halten kann, der hat es schwer, hinterher wieder gegeneinander zu kämpfen...

 

Dazu passend:

 

Meditation

Eingeladen an deinen Tisch,

um miteinander zu essen,

- zeichenhaft,

eingeladen, uns auszutauschen,

einander zu begegnen.

 

Eingeladen an deinen Tisch,

um miteinander zu trinken,

- zeichenhaft,

eingeladen, die Freude zu teilen,

Freunde zu werden.

 

Gib unserem Tun einen Sinn,

noch unserem Lassen einen Wert,

damit wir eins werden,

wenn wir essen und trinken,

- zeichenhaft und mehr:

Ein Herz und eine Seele.

 

Meditation der Gemeinde St Michael schweinfurt

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gouvernante

Miteinander essen ist fast das Wichtigste, das man tun kann - und wenn man es wirklich miteinander und nicht nebeneinander macht, ist es per se gemeinschaftsstiftend.

Was könnte sinnvoller sein, als rudimentärste Gemeinschaft einzuüben?

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Miteinander essen ist fast das Wichtigste, das man tun kann

Vielen Dank für das "fast". Noch wichtiger ist nämlich das gemeinsame Trinken.

Prost.

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Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.

 

Wenn es so wäre, ok. Aber es wird ja moralisch überhöht. Döner essen für den Weltfrieden. Grüße, KAM

Ich hab das im Link so nicht gefunden. Hast Du bessere Infos.

 

Übrigens: Wie geht es Grillparzer?

 

Grillparzer geht es gut, ich hab jetzt etwa ein Drittel seiner Autobiografie gelesen und daraus schon zwei Dinge geschlußfolgert: 1. habe ich das Verbot für meine Kinder aufgehoben, der möglichen Schäden an den Pflanzen wegen im Garten Fußball zu spielen, dieweil mich tief beeindruckt hat, daß G. noch im Alter deshalb einem Onkel gram war; 2. muß ich mein Metternich-Bild überdenken, da zum bisherigen nicht paßt, daß er , wie G. berichtet, Gedichte von Byron rezitierte. Ich werde wieder berichten. Grüße, KAM

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Miteinander essen ist fast das Wichtigste, das man tun kann - und wenn man es wirklich miteinander und nicht nebeneinander macht, ist es per se gemeinschaftsstiftend.

Was könnte sinnvoller sein, als rudimentärste Gemeinschaft einzuüben?

 

Das ist grundsätzlich richtig. Aber dazu gehört, daß man gemeinsam tafelt. Der Effekt entsteht nicht, wenn am Markt die einen sich am Bratwurststand, die nächsten am Dönerstand nähren und die dritten sich ein Brathuhn kaufen. Grüße, KAM

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Man stelle sich vor, man mampft Falafel ganz ohne moralinsaure Sauce und lernt dabei vielleicht, dass die Falafel Köchin auch noch ganz nett ist. Wie schrecklich.

 

Wenn es so wäre, ok. Aber es wird ja moralisch überhöht. Döner essen für den Weltfrieden. Grüße, KAM

 

 

hm, wer zusammen mahl halten kann, der hat es schwer, hinterher wieder gegeneinander zu kämpfen...

warum gab es dann Bürgerkriege?

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fides quaerens intellectum
"Damit erreicht man nicht die Sorgen der Menschen" ist leeres Gerede.

 

Ist es nicht. Gut gemeint, solche Feste, da stimme ich KAM zu. Kann man machen, kann man aber auch lassen. Wer werden denn wohl die "über 2000 Leute" sein, die sich dort bewirten lassen?

 

Da isst man dann ein möglichst exotisches Gericht mit dem Muslim von neben an und freut sich, dass der ein Mensch ist wie Du und Ich und so gar nichts hat vom religiösen Fanatiker - was man vorher eigentlich auch schon wusste. Nett, ja. Und dann?

 

Am Ende hat man ein bisschen schönfärberische Sosse über alle Differenzen gegossen, die eigentlichen Probleme zur Frage, wie man hübsch miteinander feiern und dabei über Religion plaudern kann, verniedlicht.

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Da isst man dann ein möglichst exotisches Gericht mit dem Muslim von neben an und freut sich, dass der ein Mensch ist wie Du und Ich und so gar nichts hat vom religiösen Fanatiker - was man vorher eigentlich auch schon wusste.
Das weiß nicht jeder. Das kann durchaus ein Aha-Erlebnis sein.
Nett, ja. Und dann?
Und dann hat sich was geändert.

Nichts Großes - aber wirkliche Veränderung geht nur über kleine Schritte, in denen sich was vorbereitet.

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