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Liste der Katholischen Dogmen


ultramontanist
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ultramontanist

Ich suchte gerade im Net eine Liste der Dogmen, die von Katholiken geglaubt werden müssen, die also nicht wandelbare Privatmeinung von bestimmten Päpsten sind.

Leider fand ich keine, selbst bei Kathpedia gibts zwar 4 Mariendogmen, aber wo finde ich die anderen verbindlich zu glaubenden Dogmen?

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Ich glaube, so etwas gibt es auch nicht. Das stellen sich Schwarzkatholen immer so vor: "Glaubst du das? Nein? Patsch patsch". Aber so ist das wohl eher nicht. Letztlich genügt das Glaubensbekenntnis.

Edited by Sokrates
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Ich glaube, so etwas gibt es auch nicht. Das stellen sich Schwarzkatholen immer so vor: "Glaubst du das? Nein? Patsch patsch". Aber so ist das wohl eher nicht. Letztlich genügt das Glaubensbekenntnis.

 

 

Was sagte schon Karl Rahner (aus der Erinnerung frei zitiert):

Dogmen und Canones des Kirchenrechts sind wie Laternen an einer Allee - sie erleuchten den Weg, nur Besoffene klammern sich an Ihnen fest!
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Man darf nicht übersehen, dass die allermeisten Dogmen negativ formuliert sind - es wird nur gesagt, was man nicht glauben (genauer: sagen) darf.

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Ich suchte gerade im Net eine Liste der Dogmen, die von Katholiken geglaubt werden müssen, die also nicht wandelbare Privatmeinung von bestimmten Päpsten sind.

Leider fand ich keine, selbst bei Kathpedia gibts zwar 4 Mariendogmen, aber wo finde ich die anderen verbindlich zu glaubenden Dogmen?

 

Das dürfte deinem Wunsch am nächsten kommen: http://de.wikipedia.org/wiki/Enchiridion_Symbolorum

Grüße, KAM

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Was sagte schon Karl Rahner (aus der Erinnerung frei zitiert):
Dogmen und Canones des Kirchenrechts sind wie Laternen an einer Allee - sie erleuchten den Weg, nur Besoffene klammern sich an Ihnen fest!

 

Rahner bleibt Rahner!, danke für das Zitat.

Ansonsten ist, glaube ich, Neuner - Roos: Der Glaube der Kirche, ist das Standartwerk

Edited by Cayena
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Was sagte schon Karl Rahner (aus der Erinnerung frei zitiert):
Dogmen und Canones des Kirchenrechts sind wie Laternen an einer Allee - sie erleuchten den Weg, nur Besoffene klammern sich an Ihnen fest!

 

Rahner bleibt Rahner!, danke für das Zitat.

Ansonsten ist, glaube ich, Neuner - Roos: Der Glaube der Kirche, ist das Standartwerk

oder Denzinger-Hünermann - aber es gibt nicht "die" Liste von Dogmen, weil sich im Laufe der Kirchengeschichte die Definition (und Verkündungsweise) von Dogmen immer mal wieder geändert hat. Nicht alle Lehrentscheide sind Dogmen.
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Hier ist ein Test für alle katholken

http://www.theologe.de/glaubenstest.htm

Der Sektenprediger von "Universelles Leben" ist mal wieder zugange und versucht, Propaganda für seinen Aberglauben zu machen. Da schaue ich lieber bei der Metzgerinnung nach, wenn ich wissen will, was Veganer sind.

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Was sagte schon Karl Rahner (aus der Erinnerung frei zitiert):
Dogmen und Canones des Kirchenrechts sind wie Laternen an einer Allee - sie erleuchten den Weg, nur Besoffene klammern sich an Ihnen fest!

was mir noch besser gefällt:

"Die Dogmen

sind die Noten,

auf die die Kirche

das Lob Gottes singt."

 

(Helmut Echternach).

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Hier ist ein Test für alle katholken

http://www.theologe.de/glaubenstest.htm

 

hallo Forum,

 

(und danke Dir, Sokrates, für Deinen schnellen Hinweis!):

 

diese website, die Du, Osoloni, zitiertest, gehört zu einer Glaubensgemeinschaft, die sich "Universelles Leben" nennt.

 

sowas löschen wir hier eher nicht. Wir erlauben uns, das zu kommentieren, und deutlich darauf hinzuweisen, was das ist.

 

wer mehr über das "Universelle Leben" wissen möchte, hier ein Link:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Universelles_Leben

 

(scheint mir so einigermaßen neutral zu sein).

 

Petrus, admin.

Edited by Petrus
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Denzinger-Hünermann
ich meine, ich hab den DH.

(nach meiner Erinnerung waren die unfehlbaren in Fettdruck, und die anderen in Normaldruck).

 

ich schau mal nach.

 

noch nicht gefunden - erst mal ist mir was anderes aus meiner kleinen Bibliothek in die Hände gefallen:

 

Lehmann/Rahner: Marsch ins Getto? Kösel 1973. kommt neben's Bett. wußte gar nicht mehr, daß ich das habe.

 

(ich liebe Bett-Lektüre).

 

ich such dann mal weiter.

 

 

(übrigens: das war jetzt keine Show. ich bin echt am Suchen, und Nach-Schauen).

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Was sagte schon Karl Rahner (aus der Erinnerung frei zitiert):
Dogmen und Canones des Kirchenrechts sind wie Laternen an einer Allee - sie erleuchten den Weg, nur Besoffene klammern sich an Ihnen fest!

Da hat Rahner (wieder mal) den Nagel auf den Kopf getroffen.

 

Das Problem ist nicht, dass wir Dogmen haben. Das Problem besteht in den vielen Besoffenen.

Die Dogmen sind leider in die Hände von Buchhaltern geraten. Es wird sozusagen ein Puzzle veranstaltet: Am Anfang hat man nur den Rahmen, dann kommen irgendwann alle Details dazu. Und irgendwann hat man dann das ganze Puzzle fertig. Dann weiß man ganz genau, was katholisch ist.

 

Auf diese Weise des (auf Rahner besoffen wirkenden) Festklammerns an die Dogmen wird man in einer ganz charakteristischen Weise Vergangenheitsgebunden. Es ist nicht so, dass man dabei aus der Vergangenheit lernt, sondern vielmehr bildet diese Form der Orientierung an der Vergangenheit eine Blockade für die Zukunft. Und wer sich an die Vergangenheit bindet, muss sich nicht wundern, wenn er von der Gegenwart überholt wird und für die Zukunft nichts mehr zu bieten hat.

 

In dieses Stadium sind wir ja bereits seit einigen Jahrhunderten gelangt. War das Christentum im frühen und im Hochmittelalter noch Impulsgeber und brachte kreative Zukunftsweisung, wurde es dann schleichend (wohl ab dem Spätmittelalter, Tendenzen gab es allerdings schon früher, wahrscheinlidch durch die ganze Kirchengeschichte hindurch) zum immer mehr verschleißenden Bremsklotz. Spätestens ab dem Absolutismus hatte die Kirche der Bevölkerung nichts mehr Neues oder zumindest der gegenwärtigen Situation Entsprechendes zu sagen. Alte, immergleiche Antworten, als wäre Erich Honecker prophetisch vorhergesehen worden. Ist ja auch klar: Der Raum war von den Puzzleteilchen so dicht ausgefüllt, dass kein Raum mehr für Neues blieb. Die wenigen und schwachen Worte, die französische Geistliche noch am Vorabend der französischen Revolution sagen konnten, wurden von Rom, besonders von Pius VI abgebügelt. Und von nun an lief die Geschichte der Welt nun völlig getrennt von kirchlichen Aussagen.

 

Es ist kein Wunder, dass die Forderung nach "Trennung von Kirche und Staat" nun besonders laut wurde. Die Leute wollten Rat, der die Gegenwart zu meistern hilft und in die Zukunft weist. Die wichtigen Dogmen waren ja auch schon alle vor vielen Jahrhunderten verfasst. Konzilien gab es nicht mehr so richtig. Und wenn was Lehramtliches kam, war es meistens reine Abwehr, ein reines "nein". Negation ohne glaubwürdige Position, ohne Weg in die Zukunft, ohne eigenes Konzept.

 

Dogma wurde nur noch als Dogmatismus, also festgefahrenes Festhalten an alten Grundsätzen, verstanden. Kein Wunder: So wurden die Dogmen ja auch verstanden. Wer Dogmen auf diese einengende Weise anwendet, darf sich nicht wundern, wenn bei den Menschen nur noch ankommt, dass die Kirche im Dogmatismus und damit in der Vergangenheit gefangen sei.

 

Kreativer Umgang mit den Dogmen waren ja verpöhnt. Neue, für die jeweilige Zeit angesagte Dogmen gab es nicht.

Wäre doch ein Ding gewesen, wenn es ein Dogma über die zwischenmenschliche Liebe, die der Gewalt Grenzen setzt, herausgekommen, bevor es eine Habeas-corpus-Akte, Virginia Bill of Rights und Deklaration der Menschenrechte gegeben hätte. Da wäre der Sinn von Dogmen dann offenkundig gewesen. Man hätte sich mit Vertrauen an solche Dogmen wenden können.

 

Das 2. Vatikanische Konzil hat es dann ganz aufgegeben Dogmen zu erlassen. Kein Wunder: Das Feld ist abgebrannt. Die Leute hören sowieso (und sehr verständlicher Weise) nur noch "Dogmatismus" heraus, sobald man das Wort "Dogma" in den Mund nimmt.

 

Seit dem Spätmittelalter desavouiert die Kirche auf diese Art und sich ständig verschlimmernd die Glaubwürdigkeit der Glaubenssätze. Dogmen wurden zum Fanal der Rückwärtsgewandheit. (Die Evangelischen haben übrigens ein Pendant: So, wie die Katholiken mit den Dogmen umgehen, so ging eine große Gruppe von Protestanten mit der Bibel um. Verschiedene Bereiche - aber das gleiche Verfahren: Rückwärtsgewandheit).

 

In den 70-Jahren des letzten Jahrhunderts fand noch mal ein letztes Aufbäumen statt. Vielleicht kann man auch das 2. Vatikanum zu diesem Widerstand hinzurechnen oder es zumindest als Ursache für das Aufbäumen sehen. Seitdem man erkannt hat, dass dieses Aufbäumen sinnlos ist, dass jeder sprossende und lebendige Keim vom Vatikan und dem Papst niedergetrampelt werden, ist aber auch diese Zwischeneuphorie gegangen. Sie hat sich ins Gegenteil verwandelt: Frustration bei den anderen. Hagestolzes Beharren auf den alten Prinzipien bei den anderen.

 

Die Prognose für die Kirche ist deshalb ausgesprochen schlecht. Die Euphoriker sind schon längst gegangen und wettern höchstens noch mal "von außen". Die meisten aber interessieren sich schlicht überhaupt nicht mehr für das, was die Kirche sagt. Noch mal sinnlose Euphorie und anschließend Frust? Nein danke! Ein paar unverdrossen Gläubige versuchen - völlig überfordert - die schlimmsten Auswirkungen noch zurückzuhalten. Die wahre Macht liegt bei den Hagestolzen, aber sie wird immer kleiner, weil die Kirche immer unbedeutender wird - zumindest in den Industriestaaten.

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Was sagte schon Karl Rahner (aus der Erinnerung frei zitiert):
Dogmen und Canones des Kirchenrechts sind wie Laternen an einer Allee - sie erleuchten den Weg, nur Besoffene klammern sich an Ihnen fest!

Die wahre Macht liegt bei den Hagestolzen, aber sie wird immer kleiner, weil die Kirche immer unbedeutender wird - zumindest in den Industriestaaten.

 

 

Ach, schön wäre es....

 

laut seufzend...................tribald

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ultramontanist
Denzinger-Hünermann

 

Aber das ist doch auch nur eine Sammlung wichtiger Lehrtexte.

 

- aber es gibt nicht "die" Liste von Dogmen, weil sich im Laufe der Kirchengeschichte die Definition (und Verkündungsweise) von Dogmen immer mal wieder geändert hat. Nicht alle Lehrentscheide sind Dogmen.

 

Wer macht einen Lehrentscheid zum Dogma?

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ultramontanist
Was sagte schon Karl Rahner (aus der Erinnerung frei zitiert):
Dogmen und Canones des Kirchenrechts sind wie Laternen an einer Allee - sie erleuchten den Weg, nur Besoffene klammern sich an Ihnen fest!

Da hat Rahner (wieder mal) den Nagel auf den Kopf getroffen.

 

Das Problem ist nicht, dass wir Dogmen haben. Das Problem besteht in den vielen Besoffenen. Die Dogmen sind leider in die Hände von Buchhaltern geraten. Es wird sozusagen ein Puzzle veranstaltet: Am Anfang hat man nur den Rahmen, dann kommen irgendwann alle Details dazu. Und irgendwann hat man dann das ganze Puzzle fertig. Dann weiß man ganz genau, was katholisch ist.

 

Aber imho liegt es an der menschlichen Natur, dass Dogmenverkünder Besoffene und Buchhalter anziehen :angry2:

 

 

 

 

Die Prognose für die Kirche ist deshalb ausgesprochen schlecht. Die Euphoriker sind schon längst gegangen und wettern höchstens noch mal "von außen". Die meisten aber interessieren sich schlicht überhaupt nicht mehr für das, was die Kirche sagt. Noch mal sinnlose Euphorie und anschließend Frust? Nein danke! Ein paar unverdrossen Gläubige versuchen - völlig überfordert - die schlimmsten Auswirkungen noch zurückzuhalten. Die wahre Macht liegt bei den Hagestolzen, aber sie wird immer kleiner, weil die Kirche immer unbedeutender wird - zumindest in den Industriestaaten.

 

Die "Liberalen" nehmen die Dogmen anscheinend einfach nicht mehr wichtig, Worauf dann die Konservativen schreien "Ihr seid nicht mehr katholisch"

 

Die Mariendogmen, die ich leicht und gut geordnet im Net fand, und die ja zumindest teilweise vom Papst unfehlbar verkündet wurden, scheinen mir ganz unwichtig. Selbst für einen frommen Marienverehrer.

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Hallo ultramontanist,

 

es gibt einen uralten Thread mit einer größeren Zahl von Dogmen, ganz klugen Überlegungen dazu und zu den Dogmen überhaupt. Vor kurzem hatte ich den mal wieder gelesen. Auf die Suche geh ....

 

Dogmatische Sprechstunde

Edited by lara
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Die "Liberalen" nehmen die Dogmen anscheinend einfach nicht mehr wichtig, Worauf dann die Konservativen schreien "Ihr seid nicht mehr katholisch"
Ich habe eher das Gefühl bei den "Liberalen" gehen die Dogmen durch Kopf, Herz und Bauch und bei den "Konservativen" bleiben sie unverdaut zwischen Kopf und Herz stecken aber ich möchte mich da nicht festlegen.

 

Die Mariendogmen, die ich leicht und gut geordnet im Net fand, und die ja zumindest teilweise vom Papst unfehlbar verkündet wurden, scheinen mir ganz unwichtig. Selbst für einen frommen Marienverehrer.
Mitnichten. Die Kernaussagen (Gott wurde so Mensch wie wir, alles Heil kann nur von Gott kommen, Gott ist die einzige ewige Sehnsucht für uns Menschen, Gott gibt jedem Menschen alles Notwendige für sein Leben mit und Gott hat uns die Auferstehung fest zugesagt) sind für mich auch ohne tägliches Mariengebet durchaus elementare Inhalte.
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Mitnichten. Die Kernaussagen (Gott wurde so Mensch wie wir, alles Heil kann nur von Gott kommen, Gott ist die einzige ewige Sehnsucht für uns Menschen, Gott gibt jedem Menschen alles Notwendige für sein Leben mit und Gott hat uns die Auferstehung fest zugesagt) sind für mich auch ohne tägliches Mariengebet durchaus elementare Inhalte.

Allerdings kann ich die Kernaussage "das Leben hat auch schöne Seiten" auch erfahren, ohne den Kölner Rosenmontagsumzug zum Dogma zu erheben (ich hoffe meine Analogie ist für Faschingsdienstag nicht zu komplex)

 

Werner

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Mitnichten. Die Kernaussagen (Gott wurde so Mensch wie wir, alles Heil kann nur von Gott kommen, Gott ist die einzige ewige Sehnsucht für uns Menschen, Gott gibt jedem Menschen alles Notwendige für sein Leben mit und Gott hat uns die Auferstehung fest zugesagt) sind für mich auch ohne tägliches Mariengebet durchaus elementare Inhalte.
Allerdings kann ich die Kernaussage "das Leben hat auch schöne Seiten" auch erfahren, ohne den Kölner Rosenmontagsumzug zum Dogma zu erheben (ich hoffe meine Analogie ist für Faschingsdienstag nicht zu komplex)
Können schon - aber warum eigentlich nicht? Edited by Flo77
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Mitnichten. Die Kernaussagen (Gott wurde so Mensch wie wir, alles Heil kann nur von Gott kommen, Gott ist die einzige ewige Sehnsucht für uns Menschen, Gott gibt jedem Menschen alles Notwendige für sein Leben mit und Gott hat uns die Auferstehung fest zugesagt) sind für mich auch ohne tägliches Mariengebet durchaus elementare Inhalte.
Allerdings kann ich die Kernaussage "das Leben hat auch schöne Seiten" auch erfahren, ohne den Kölner Rosenmontagsumzug zum Dogma zu erheben (ich hoffe meine Analogie ist für Faschingsdienstag nicht zu komplex)
Können schon - aber warum eigentlich nicht?

Weil nicht jeder was mit dem Rosenmontagszug anfangen kann, weil es nicht um den Rosenmontagszug, sondern um die schönen Seiten des Lebens geht (zumindest wenn du Recht hast), und weil die Fans des Rosenmontagszuges alle, die nicht an den Rosenmontagszug sondern an die schönen Seiten des Lebens glauben, für Häretiker halten.

 

Werner

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Mitnichten. Die Kernaussagen (Gott wurde so Mensch wie wir, alles Heil kann nur von Gott kommen, Gott ist die einzige ewige Sehnsucht für uns Menschen, Gott gibt jedem Menschen alles Notwendige für sein Leben mit und Gott hat uns die Auferstehung fest zugesagt) sind für mich auch ohne tägliches Mariengebet durchaus elementare Inhalte.
Allerdings kann ich die Kernaussage "das Leben hat auch schöne Seiten" auch erfahren, ohne den Kölner Rosenmontagsumzug zum Dogma zu erheben (ich hoffe meine Analogie ist für Faschingsdienstag nicht zu komplex)
Können schon - aber warum eigentlich nicht?

Weil nicht jeder was mit dem Rosenmontagszug anfangen kann, weil es nicht um den Rosenmontagszug, sondern um die schönen Seiten des Lebens geht (zumindest wenn du Recht hast), und weil die Fans des Rosenmontagszuges alle, die nicht an den Rosenmontagszug sondern an die schönen Seiten des Lebens glauben, für Häretiker halten.

 

Werner

 

oder so ähnlich :angry2:

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ultramontanist
Die Mariendogmen, die ich leicht und gut geordnet im Net fand, und die ja zumindest teilweise vom Papst unfehlbar verkündet wurden, scheinen mir ganz unwichtig. Selbst für einen frommen Marienverehrer.
Mitnichten. Die Kernaussagen (Gott wurde so Mensch wie wir, alles Heil kann nur von Gott kommen, Gott ist die einzige ewige Sehnsucht für uns Menschen, Gott gibt jedem Menschen alles Notwendige für sein Leben mit und Gott hat uns die Auferstehung fest zugesagt) sind für mich auch ohne tägliches Mariengebet durchaus elementare Inhalte.

 

Dazu braucht man doch keine 4 Mariendogmen.

Die dazu (zumindest für uns heute) so klingen als ob da zölibatäre Männer ihr Interesse an weiblichen Genitalien bekunden.

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Ich suchte gerade im Net eine Liste der Dogmen, die von Katholiken geglaubt werden müssen, die also nicht wandelbare Privatmeinung von bestimmten Päpsten sind.

Leider fand ich keine, selbst bei Kathpedia gibts zwar 4 Mariendogmen, aber wo finde ich die anderen verbindlich zu glaubenden Dogmen?

 

Ludwig Ott: Grundriss der katholischen Dogmatik (viele Auflagen, vorkonziliar).

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ultramontanist
Ich suchte gerade im Net eine Liste der Dogmen, die von Katholiken geglaubt werden müssen, die also nicht wandelbare Privatmeinung von bestimmten Päpsten sind.

Leider fand ich keine, selbst bei Kathpedia gibts zwar 4 Mariendogmen, aber wo finde ich die anderen verbindlich zu glaubenden Dogmen?

 

Ludwig Ott: Grundriss der katholischen Dogmatik (viele Auflagen, vorkonziliar).

 

Danke, ich halte die Schwarte nun in Händen. Otts Dogmen finden sich auch im Net:

 

http://paxetbonum.de/index.php/2007/01/25/...uenfundvierzig/

 

Mich befremdet schon Dogma Nr1:

1. Gott, unser Schöpfer und Herr, kann aus den geschaffenen Dingen durch das natürliche Licht der Vernunft mit Sicherheit erkannt werden.

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