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Das Fasten - woher die Ursprünge?


Maximilian

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Ich denke, dass der Verzicht auf Fleisch (für die, die es sich früher leisten konnten) eine Möglichkeit war für die Reichen, mal zu sehen, wie es den Ärmeren geht, die das nicht bezahlen konnten. Sonst könnte ich mir keinen Grund vorstellen, warum das eine Gott wohlgefälliger sein sollte als das andere.

Na ja.

Dass wenigstens zur Zeit des Fastens kein Tier getötet werden soll, um gefressen zu werden, scheint mir schon eine naheliegende Idee zu sein.

Fische.

Wieder na ja.

Das war mal die billigste Eiweißquelle für eine generell unterernährte Bevölkerung.

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Seitwann ist das Fasten grundsätzlich mit Abstinenz verbunden? (Außer Morgen und Karfreitag).

bearbeitet von Flo77
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Seitwann ist das Fasten grundsätzlich mit Abstinenz verbunden? (Außer Morgen und Karfreitag).

Ich dachte, Fasten bedeutet organisierte Abstinenz?

Ungefähr so wie der rheinische Karneval organisierter Frohsinn ist?

 

Werner

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Seitwann ist das Fasten grundsätzlich mit Abstinenz verbunden? (Außer Morgen und Karfreitag).
Ich dachte, Fasten bedeutet organisierte Abstinenz?

Ungefähr so wie der rheinische Karneval organisierter Frohsinn ist?

Fasten ist wenig Essen und Opfer bringen. Abstinenz ist kein Fleisch essen.

 

Gefastet wird vor Ostern und vor Weihnachten.

 

Abstinent ist man alle Freitage des Jahres.

 

Abstinent gefastet wird an Aschermittwoch und Karfreitag.

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Seitwann ist das Fasten grundsätzlich mit Abstinenz verbunden? (Außer Morgen und Karfreitag).
Ich dachte, Fasten bedeutet organisierte Abstinenz?

Ungefähr so wie der rheinische Karneval organisierter Frohsinn ist?

Fasten ist wenig Essen und Opfer bringen. Abstinenz ist kein Fleisch essen.

 

Gefastet wird vor Ostern und vor Weihnachten.

 

Abstinent ist man alle Freitage des Jahres.

 

Abstinent gefastet wird an Aschermittwoch und Karfreitag.

Ah, ok, dieser Unterschied war mir nicht bekannt (der zwischen Fasten und Abstinenz)

 

Werner

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Seitwann ist das Fasten grundsätzlich mit Abstinenz verbunden? (Außer Morgen und Karfreitag).
Ist es das?

Einige Postings hier ließen vermuten, daß man dieser Ansicht war.
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Komme jedes Jahr durcheinander. Also: Fasten bedeutet eine Reduktion der Nahrungsmenge (idealerweise verbunden mit eher schlichten Speisen), also eine sättigende Mahlzeit, zwei Imbisse, die zusammen nicht den Umfang der richtigen Mahlzeit erreichen (also quasi eine normale Mahlzeit, die beiden Nebenmahlzeiten reduziert man von der Menge her).

Abstinenz heißt: kein Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte gehen aber.

 

Das heißt doch aber, daß ich am Aschermittwoch, Karfreitag und allen Freitagen in der Fastenzeit abstinent faste (wenn man das Freitagsopfer - Fleischverzicht- nicht durch was anderes substituiert hat). Fasten tue ich wegen Fastenzeit, Abstinenz ist man am Aschermittwoch, am Karfreitag, und an Freitagen generell. Oder wie?

 

Es gibt aber nicht bestimmte Lebensmittel, die "verboten" sind? Soweit ich weiß, gibts da in der Orthodoxie recht ausgeklügelte Regeln zu Fett, Milchprodukten, Eiern, Fisch und Meeresfrüchten, Wein und Fleisch. Zumindest früher muss es sowas doch gegeben haben, oder?

 

Also: Mo-Do und Sa der Fastenzeit esse ich weniger, kann aber bei meiner einen richtigen Mahlzeit auch ein Schnitzel essen, Fr esse ich weniger und verzichte auf Fleisch, So wird nicht gefastet, was ich mit Alkohol mache ist freigestellt, an den normale Fastenfreitagen könnte ich, je nachdem welches Freitagsopfer ich bringe, aber auch doch Fleisch essen und dafür eben mein normales Freitagsopfer erbringen (also kein Fernsehen oder nen Rosenkranz beten oder was weiß ich) ?

 

Irgendwie finde ich es komisch, daß, wenn man es klassisch macht und an allen Freitagen auf Fleisch verzichtet, es so ist, daß sich die Freitage der Fastenzeit praktisch nicht vom Aschermittwoch und Karfreitag unterscheiden (vom Essensreglement her).

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Komme jedes Jahr durcheinander. Also: Fasten bedeutet eine Reduktion der Nahrungsmenge (idealerweise verbunden mit eher schlichten Speisen), also eine sättigende Mahlzeit, zwei Imbisse, die zusammen nicht den Umfang der richtigen Mahlzeit erreichen (also quasi eine normale Mahlzeit, die beiden Nebenmahlzeiten reduziert man von der Menge her).

Abstinenz heißt: kein Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte gehen aber.

 

Das heißt doch aber, daß ich am Aschermittwoch, Karfreitag und allen Freitagen in der Fastenzeit abstinent faste (wenn man das Freitagsopfer - Fleischverzicht- nicht durch was anderes substituiert hat). Fasten tue ich wegen Fastenzeit, Abstinenz ist man am Aschermittwoch, am Karfreitag, und an Freitagen generell. Oder wie?

 

Es gibt aber nicht bestimmte Lebensmittel, die "verboten" sind? Soweit ich weiß, gibts da in der Orthodoxie recht ausgeklügelte Regeln zu Fett, Milchprodukten, Eiern, Fisch und Meeresfrüchten, Wein und Fleisch. Zumindest früher muss es sowas doch gegeben haben, oder?

 

Also: Mo-Do und Sa der Fastenzeit esse ich weniger, kann aber bei meiner einen richtigen Mahlzeit auch ein Schnitzel essen, Fr esse ich weniger und verzichte auf Fleisch, So wird nicht gefastet, was ich mit Alkohol mache ist freigestellt, an den normale Fastenfreitagen könnte ich, je nachdem welches Freitagsopfer ich bringe, aber auch doch Fleisch essen und dafür eben mein normales Freitagsopfer erbringen (also kein Fernsehen oder nen Rosenkranz beten oder was weiß ich) ?

 

Irgendwie finde ich es komisch, daß, wenn man es klassisch macht und an allen Freitagen auf Fleisch verzichtet, es so ist, daß sich die Freitage der Fastenzeit praktisch nicht vom Aschermittwoch und Karfreitag unterscheiden (vom Essensreglement her).

Was machst du dir einen schweren Kopf?

Welchen oder wessen Ansprüchen glaubst du genügen zu müssen?

Befrei dich von Angewohnheiten, die dir schaden, seelisch, spirituell und körperlich!

Ansonsten beherzige den Rat des Propheten:

...Das ist ein Fasten, wie ich es liebe:

Die Fesseln Unschuldiger zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen, den Hungrigen dein Brot zu geben, die Armen aufzunehmen, die keine Wohnung haben, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und deinen Bruder nicht im Stich zu lassen. (Jes 58, 6ff)

Es lohnt sich, das Kapitel zu Ende zu lesen.

(Kleine Seitenbemerkung: Vom Überprüfen, od die denn das auch alle verdient haben, steht da nichts.)

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