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Wie sinnvoll mit Jugendlichen in puncto Glauben und Kirche umgehen?


Ferdi
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Erziehung ist ein schwieriges Thema. Deshalb frage ich um euren Rat, wie man am besten mit Jugendlichen in Sachen Glauben und Kirche umgeht. Welche Erfahrungen habt ihr mit Jugendlichen, wenn es um Kirche geht? Hoffentlich nicht nur negative!

Edited by Ferdi
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Erziehung ist ein schwieriges Thema. Deshalb frage ich um euren Rat, wie man am besten mit Jugendlichen in Sachen Glauben und Kirche umgeht. Welche Erfahrungen habt ihr mit Jugendlichen, wenn es um Kirche geht? Hoffentlich nicht nur negative!

 

Nein, nur positive. Aber deine Frage ist sehr allgemein und deshalb schwer zu beantworten. Meiner Erfahrung nach ist das Einzige was zählt, das eigene Vorbild.

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Marcellinus
Aber deine Frage ist sehr allgemein und deshalb schwer zu beantworten. Meiner Erfahrung nach ist das Einzige was zählt, das eigene Vorbild.

Richtig!

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gouvernante
Meiner Erfahrung nach ist das Einzige was zählt, das eigene Vorbild.
Ita est. Und nicht auf irgendwelche "Erfolgserlebnisse" schielen. Frohe Überraschungen erlebt man mitunter viele Jahre später - oder eben auch nicht.
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Keine, ich eigne mich nicht für Jugendarbeit. Aber ich denke, es ist wichitg, sie ernst zu nehmen und auf ihre Fragen einzugehen- und Menschen haben eigentlich immer auch existentielle Fragen. Und selbst echt und glaubwürdig bleiben.

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tribald_old
Erziehung ist ein schwieriges Thema. Deshalb frage ich um euren Rat, wie man am besten mit Jugendlichen in Sachen Glauben und Kirche umgeht. Welche Erfahrungen habt ihr mit Jugendlichen, wenn es um Kirche geht? Hoffentlich nicht nur negative!

 

Nun, die Jugendlichen, die ich kenne durch meine Tätigkeit bei der BM, haben mit Glauben nix am Hut. Es interessiert sie einfach nicht. Sie finden Teile davon recht lustig und amüsant, aber ansonsten haben sie null Interesse daran.

Ich finde das natürlich sehr positiv. ;) Und das Beste daran, ganz ohne meinen Einfluss. Dieser Tage bekam ich von einen Ex-Zivi.........der war schon anfan des Jahres fertig.......eine Mail mit einem Spiegelartikel über den Reichtum der Kirche und der Prunksucht der Bischöfe. Werter Herr tribald, das könnte sie interessieren... ;)

Mal sehen, ob der neue Jahrgang ähnlich denkt.

 

das alles recht hoffnungsfroh findend...............tribald

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Marcellinus
das alles recht hoffnungsfroh findend...............tribald

Ja ;) Respekt für die Meinung der jungen Leute. Die eigene Meinung nicht aufdrängen, nie ein weltanschauliches Thema anfangen, aber Fragen so ehrlich wie möglich beantworten. Ist übrigens auch bei den eigenen Kindern der einzige Weg.

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Ich hab oft Firmkatechese gemacht. Was mir immer wichtig war, den Jugendlichen zu sagen: Mein Ziel ist nicht, Euch zu Glaubensbekenntnissen zu bringen, sondern mit Euch gemeinsam ins Gespräch, in die Diskussion zu kommen. Meine Erwartung an Euch, wenn Ihr mitmachen wollt: dass ihr euch auf die Themen einlasst und bereit seid, in verschiedene Bereiche der Gemeinde hineinzuschauen und sie kennenzulernen. Und wenn nur einer von tsteuch sagt, ich bin mir jetzt über meinen momentanen Standpunkt ein wenig klarer geworden und ich hab gemerkt, dass es nicht ehrlich wäre mich jetzt firmen zu lassen, dann war es eine erfolgreiche Firmvorbereitung!

Tatsächlich hatte ein 15-jähriger noch vor dieser "Predigt" zu uns gesagt, dass er zwar erst mal der Firmvorbereitung mitmachen möchte, aber sich noch nicht sicher ist, ob er sich wirklich firmen lassen möchte. Fand ich total super und ehrlich. Letztlich hat er sich dann firmen lassen, aber wenn er die andere Entscheidung getroffen hätte, wäre es auch gut gewesen.

Aufgabe von uns "Älteren" ist es meiner Meinung nach Rede und Antwort zu stehen, wenn wir gefragt werden und den Jugendlichen offen zu zeigen, dass man auch auf nicht alles eine fertige Antwort hat und sich gemeinsam auf die Suche machen kann. Und es wäre absolut das Falscheste, die Jugendliche in eine Richtung drängen zu wollen, das merken sie nämlich ganz, ganz schnel und die einzige Folge ist Misstrauen!

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Ich hab oft Firmkatechese gemacht. Was mir immer wichtig war, den Jugendlichen zu sagen: Mein Ziel ist nicht, Euch zu Glaubensbekenntnissen zu bringen, sondern mit Euch gemeinsam ins Gespräch, in die Diskussion zu kommen.

 

Wenn die Firmung nichts mit Glaubensbekenntnis zu tun hat, was soll dann eine Katechese bringen?

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Touch-me-Flo
Ich hab oft Firmkatechese gemacht. Was mir immer wichtig war, den Jugendlichen zu sagen: Mein Ziel ist nicht, Euch zu Glaubensbekenntnissen zu bringen, sondern mit Euch gemeinsam ins Gespräch, in die Diskussion zu kommen. Meine Erwartung an Euch, wenn Ihr mitmachen wollt: dass ihr euch auf die Themen einlasst und bereit seid, in verschiedene Bereiche der Gemeinde hineinzuschauen und sie kennenzulernen. Und wenn nur einer von tsteuch sagt, ich bin mir jetzt über meinen momentanen Standpunkt ein wenig klarer geworden und ich hab gemerkt, dass es nicht ehrlich wäre mich jetzt firmen zu lassen, dann war es eine erfolgreiche Firmvorbereitung!

Tatsächlich hatte ein 15-jähriger noch vor dieser "Predigt" zu uns gesagt, dass er zwar erst mal der Firmvorbereitung mitmachen möchte, aber sich noch nicht sicher ist, ob er sich wirklich firmen lassen möchte. Fand ich total super und ehrlich. Letztlich hat er sich dann firmen lassen, aber wenn er die andere Entscheidung getroffen hätte, wäre es auch gut gewesen.

Aufgabe von uns "Älteren" ist es meiner Meinung nach Rede und Antwort zu stehen, wenn wir gefragt werden und den Jugendlichen offen zu zeigen, dass man auch auf nicht alles eine fertige Antwort hat und sich gemeinsam auf die Suche machen kann. Und es wäre absolut das Falscheste, die Jugendliche in eine Richtung drängen zu wollen, das merken sie nämlich ganz, ganz schnel und die einzige Folge ist Misstrauen!

 

Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.

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Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.

 

;)

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Touch-me-Flo
Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.

 

;)

 

Muss ich das jetzt verstehen?

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Ich hab oft Firmkatechese gemacht. Was mir immer wichtig war, den Jugendlichen zu sagen: Mein Ziel ist nicht, Euch zu Glaubensbekenntnissen zu bringen, sondern mit Euch gemeinsam ins Gespräch, in die Diskussion zu kommen. Meine Erwartung an Euch, wenn Ihr mitmachen wollt: dass ihr euch auf die Themen einlasst und bereit seid, in verschiedene Bereiche der Gemeinde hineinzuschauen und sie kennenzulernen. Und wenn nur einer von tsteuch sagt, ich bin mir jetzt über meinen momentanen Standpunkt ein wenig klarer geworden und ich hab gemerkt, dass es nicht ehrlich wäre mich jetzt firmen zu lassen, dann war es eine erfolgreiche Firmvorbereitung!

Tatsächlich hatte ein 15-jähriger noch vor dieser "Predigt" zu uns gesagt, dass er zwar erst mal der Firmvorbereitung mitmachen möchte, aber sich noch nicht sicher ist, ob er sich wirklich firmen lassen möchte. Fand ich total super und ehrlich. Letztlich hat er sich dann firmen lassen, aber wenn er die andere Entscheidung getroffen hätte, wäre es auch gut gewesen.

Aufgabe von uns "Älteren" ist es meiner Meinung nach Rede und Antwort zu stehen, wenn wir gefragt werden und den Jugendlichen offen zu zeigen, dass man auch auf nicht alles eine fertige Antwort hat und sich gemeinsam auf die Suche machen kann. Und es wäre absolut das Falscheste, die Jugendliche in eine Richtung drängen zu wollen, das merken sie nämlich ganz, ganz schnel und die einzige Folge ist Misstrauen!

 

Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.

Das Ziel ja, aber nicht der Einstieg.

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Touch-me-Flo
Ich hab oft Firmkatechese gemacht. Was mir immer wichtig war, den Jugendlichen zu sagen: Mein Ziel ist nicht, Euch zu Glaubensbekenntnissen zu bringen, sondern mit Euch gemeinsam ins Gespräch, in die Diskussion zu kommen. Meine Erwartung an Euch, wenn Ihr mitmachen wollt: dass ihr euch auf die Themen einlasst und bereit seid, in verschiedene Bereiche der Gemeinde hineinzuschauen und sie kennenzulernen. Und wenn nur einer von tsteuch sagt, ich bin mir jetzt über meinen momentanen Standpunkt ein wenig klarer geworden und ich hab gemerkt, dass es nicht ehrlich wäre mich jetzt firmen zu lassen, dann war es eine erfolgreiche Firmvorbereitung!

Tatsächlich hatte ein 15-jähriger noch vor dieser "Predigt" zu uns gesagt, dass er zwar erst mal der Firmvorbereitung mitmachen möchte, aber sich noch nicht sicher ist, ob er sich wirklich firmen lassen möchte. Fand ich total super und ehrlich. Letztlich hat er sich dann firmen lassen, aber wenn er die andere Entscheidung getroffen hätte, wäre es auch gut gewesen.

Aufgabe von uns "Älteren" ist es meiner Meinung nach Rede und Antwort zu stehen, wenn wir gefragt werden und den Jugendlichen offen zu zeigen, dass man auch auf nicht alles eine fertige Antwort hat und sich gemeinsam auf die Suche machen kann. Und es wäre absolut das Falscheste, die Jugendliche in eine Richtung drängen zu wollen, das merken sie nämlich ganz, ganz schnel und die einzige Folge ist Misstrauen!

 

Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.

Das Ziel ja, aber nicht der Einstieg.

 

Ne das natürlich nicht. Dafür ist die Firmvorbereitung ja ein Weg, sonst bräuchte man sie ja nicht.

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Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.
;)
Muss ich das jetzt verstehen?
Dein Ansatz garantiert je nach Methodik, daß sich die Jugendlichen nach der Firmung völlig abwenden.

 

Insofern ist klar, daß sich das Feindeslager die Hände reibt.

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Touch-me-Flo
Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.
;)
Muss ich das jetzt verstehen?
Dein Ansatz garantiert je nach Methodik, daß sich die Jugendlichen nach der Firmung völlig abwenden.

 

Insofern ist klar, daß sich das Feindeslager die Hände reibt.

 

Also, alle die bei mir in Firmvorbereitung waren, sind immer noch voller Begeisterung dabei, sind jetzt Oberministranten/Oberministrantinnen. Sind in der Jugendarbeit aktiv und 4 Leute sind in einer Berufungsgruppe.

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Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.
;)
Muss ich das jetzt verstehen?
Dein Ansatz garantiert je nach Methodik, daß sich die Jugendlichen nach der Firmung völlig abwenden.

 

Insofern ist klar, daß sich das Feindeslager die Hände reibt.

 

Also, alle die bei mir in Firmvorbereitung waren, sind immer noch voller Begeisterung dabei, sind jetzt Oberministranten/Oberministrantinnen. Sind in der Jugendarbeit aktiv und 4 Leute sind in einer Berufungsgruppe.

 

 

Mensch, musst Du ein charismatischer Mensch sein *augenverdreh*

 

Jetzt aber mal im Ernst an alle Stanleys und TMFs hier: es ist ja wohl völlige Verkennung der Realität zu glauben, alle Jugendlichen gehen zur Firmvorbereitung, weil sie ach so fromm und religiös wissbegierig sind und nur darauf brennen, möglichst bald ihren tiefen Glauben erneut zu bekennen. Natürlich sind immer welche dabei, die in der Gemeinde aktiv sind und sich selbst als "praktizierend-katholisch" bezeichnen, aber der Großteil kommt in erster Linie, weil Oma bei Nicht-Firmung in Ohnmacht fiele, nette Geldgeschenke winken oder Freunde hingehen und das ja ganz lustig werden kann. Und da sollte das erste Ziel sein, die Jugendlichen dazu zu bringen ins Nachdenken zu kommen und sich überhaupt zu überlegen: Wo steh ich, was glaub ich (nicht),...? Und wenn sich dann einer tatsächlich auseinandersgesetzt hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass er das alles irgendwie nicht glaubt und sich deshalb auch nicht firmen lassen möchte, dann hab ich mit der Vorbereitung ein wichtiges Ziel erreicht und so ein Jugendlicher hat tausendmal mehr Respekt verdient, als einer der einfach mitläuft! Nötig ist dafür natürlich auch eine gute Elternarbeit, um den Eltern erst mal den Zahn zu ziehen, dass ihr Kind auf jeden Fall zur Firmung MUSS!

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Jetzt aber mal im Ernst an alle Stanleys und TMFs hier: es ist ja wohl völlige Verkennung der Realität zu glauben, alle Jugendlichen gehen zur Firmvorbereitung, weil sie ach so fromm und religiös wissbegierig sind und nur darauf brennen, möglichst bald ihren tiefen Glauben erneut zu bekennen

 

Von der Realität brauchst Du mir nix zu erzählen. Die 60 Firmlinge unserer Gemeinde hatten an religiösen Hintergrundwissen gleich Null. Die hatten auch keinen Bock zu diskutieren, sondern wurden hauptsächlich von ihren Eltern zum Firmunterricht geschickt weil die irgendwie noch an Traditionen glauben. Spannend wurde unsere Katechese als es um Glaubenswahrheiten ging und wir die Jungs von den Mädels getrennt hatten. Das hat mehr gebracht, als 50 Diskussionsrunden über Allerweltsthemen.

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Jetzt aber mal im Ernst an alle Stanleys und TMFs hier: es ist ja wohl völlige Verkennung der Realität zu glauben, alle Jugendlichen gehen zur Firmvorbereitung, weil sie ach so fromm und religiös wissbegierig sind und nur darauf brennen, möglichst bald ihren tiefen Glauben erneut zu bekennen

 

Von der Realität brauchst Du mir nix zu erzählen. Die 60 Firmlinge unserer Gemeinde hatten an religiösen Hintergrundwissen gleich Null. Die hatten auch keinen Bock zu diskutieren, sondern wurden hauptsächlich von ihren Eltern zum Firmunterricht geschickt weil die irgendwie noch an Traditionen glauben. Spannend wurde unsere Katechese als es um Glaubenswahrheiten ging und wir die Jungs von den Mädels getrennt hatten. Das hat mehr gebracht, als 50 Diskussionsrunden über Allerweltsthemen.

 

Von "Allerweltweltsthemen" hat hier auch nie jemand geredet! Ich diskutier mit "meinen" Firmlingen auch nicht über Freundschaft, Umweltschutz und Sex (was nicht heißen soll, das sich solche Themen auch nicht mal ergeben können und sie nicht wichtig wären). Aber genausowenig bringt es einem Jugendlichen - wie auch jedem anderen - etwas, sich mit dem Auferstehungsglauben auseinanderzusetzen, ohne dabei die Nach-Tod-Vorstellungen der Jugendlichen ernst zu nehmen! KORRELATION heißt das Zauberwort!

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wolfgang E.
Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.
;)
Muss ich das jetzt verstehen?
Dein Ansatz garantiert je nach Methodik, daß sich die Jugendlichen nach der Firmung völlig abwenden.

 

Insofern ist klar, daß sich das Feindeslager die Hände reibt.

 

Also, alle die bei mir in Firmvorbereitung waren, sind immer noch voller Begeisterung dabei, sind jetzt Oberministranten/Oberministrantinnen. Sind in der Jugendarbeit aktiv und 4 Leute sind in einer Berufungsgruppe.

Dein permanentes Selbstlob stinkt zum Himmel....es ist unter Priestern ein stehender Spruch: Dann haben wir sie hinausgefirmt.

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Mensch, musst Du ein charismatischer Mensch sein *augenverdreh*

 

Jetzt aber mal im Ernst an alle Stanleys und TMFs hier: es ist ja wohl völlige Verkennung der Realität zu glauben, alle Jugendlichen gehen zur Firmvorbereitung, weil sie ach so fromm und religiös wissbegierig sind und nur darauf brennen, möglichst bald ihren tiefen Glauben erneut zu bekennen. Natürlich sind immer welche dabei, die in der Gemeinde aktiv sind und sich selbst als "praktizierend-katholisch" bezeichnen, aber der Großteil kommt in erster Linie, weil Oma bei Nicht-Firmung in Ohnmacht fiele, nette Geldgeschenke winken oder Freunde hingehen und das ja ganz lustig werden kann. Und da sollte das erste Ziel sein, die Jugendlichen dazu zu bringen ins Nachdenken zu kommen und sich überhaupt zu überlegen: Wo steh ich, was glaub ich (nicht),...? Und wenn sich dann einer tatsächlich auseinandersgesetzt hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass er das alles irgendwie nicht glaubt und sich deshalb auch nicht firmen lassen möchte, dann hab ich mit der Vorbereitung ein wichtiges Ziel erreicht und so ein Jugendlicher hat tausendmal mehr Respekt verdient, als einer der einfach mitläuft! Nötig ist dafür natürlich auch eine gute Elternarbeit, um den Eltern erst mal den Zahn zu ziehen, dass ihr Kind auf jeden Fall zur Firmung MUSS!

 

Markierung von mir: Genauso sehe ich es auch! ;)

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Touch-me-Flo
Also da bin ich anderer Meinung, Ziel der Firmkatechese sollte es nicht nur sein ins Gespräch und zur Diskussion zu kommen, sondern dass die Jugendlichen bei ihrer Firmung bewusst das Glaubensbekenntnis bei der Firmung sprechen können.
;)
Muss ich das jetzt verstehen?
Dein Ansatz garantiert je nach Methodik, daß sich die Jugendlichen nach der Firmung völlig abwenden.

 

Insofern ist klar, daß sich das Feindeslager die Hände reibt.

 

Also, alle die bei mir in Firmvorbereitung waren, sind immer noch voller Begeisterung dabei, sind jetzt Oberministranten/Oberministrantinnen. Sind in der Jugendarbeit aktiv und 4 Leute sind in einer Berufungsgruppe.

Dein permanentes Selbstlob stinkt zum Himmel....es ist unter Priestern ein stehender Spruch: Dann haben wir sie hinausgefirmt.

 

Selbstlob hin oder her es ist aber so, dass die 4 in einer Berufungsgruppe bin, dass sie dort sind ist nicht mein Verdienst, sondern sie folgen dem Ruf des Zimmermanns aus Galilea.

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Spannend wird es erst zwischen 40 und 50, und da zählt nur noch, ob ein solider Unterbau da ist - nicht das ganze Gruppengedöns.

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Franciscus non papa

flo, nimm es mir bitte nicht übel.

 

zahllose seelsorger mühen sich mit aller kraft, um jungen menschen die faszination dieses "zimmermannssohnes aus galilaea" nahzubringen. die allermeisten haben nur geringen erfolg. nur bei dir ist das anders? was du anfaßt wird zum dauererfolg?

 

ich gestehe, ich habe akute glaubensprobleme.

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Touch-me-Flo
Mensch, musst Du ein charismatischer Mensch sein *augenverdreh*

 

Jetzt aber mal im Ernst an alle Stanleys und TMFs hier: es ist ja wohl völlige Verkennung der Realität zu glauben, alle Jugendlichen gehen zur Firmvorbereitung, weil sie ach so fromm und religiös wissbegierig sind und nur darauf brennen, möglichst bald ihren tiefen Glauben erneut zu bekennen. Natürlich sind immer welche dabei, die in der Gemeinde aktiv sind und sich selbst als "praktizierend-katholisch" bezeichnen, aber der Großteil kommt in erster Linie, weil Oma bei Nicht-Firmung in Ohnmacht fiele, nette Geldgeschenke winken oder Freunde hingehen und das ja ganz lustig werden kann. Und da sollte das erste Ziel sein, die Jugendlichen dazu zu bringen ins Nachdenken zu kommen und sich überhaupt zu überlegen: Wo steh ich, was glaub ich (nicht),...? Und wenn sich dann einer tatsächlich auseinandersgesetzt hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass er das alles irgendwie nicht glaubt und sich deshalb auch nicht firmen lassen möchte, dann hab ich mit der Vorbereitung ein wichtiges Ziel erreicht und so ein Jugendlicher hat tausendmal mehr Respekt verdient, als einer der einfach mitläuft! Nötig ist dafür natürlich auch eine gute Elternarbeit, um den Eltern erst mal den Zahn zu ziehen, dass ihr Kind auf jeden Fall zur Firmung MUSS!

 

Sage ich nicht, dass Jugendliche keine Zweifel und keine Probleme in ihrem Glauben haben dürfen. Aber Ziel der Firmkatechese ist und bleibt es immer noch den Glauben der Firmlinge zu stärken.

Ich hatte mit meinen Firmkindern oft Einzelgespräche, nach und nach haben Einzelne auch in der Gruppe angefangen über ihren Glauben zu sprechen und da mein ich nicht, Palabber, wie Gott hat uns alle lieb, sondern existenzielle Sachen, wo die Firmlinge Gott in ihrem Leben spüren und wo sie ihn auch nicht spüren. Wo es in ihrem Leben Brüche gibt, wo sie sich allein fühlen und sie keinen mehr haben. Und was ich immer wieder rückgemeldet bekam, war mein Ritual, am Ende jedes Einzelgesprächs für und mit dem Jugendlichen zu beten und im anschließend den Segen zusprechen in Form eines Kreuzes auf der Stirn. Das hat etwas Bleibendes, wenn da ein Mensch da ist, der mich mitträgt in seinem Beten, der den Weg mit mir zusammen geht und für mich da ist.

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