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Der Körper als Feind vs. der Ganze Mensch


Lars77

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Auch mein Nächster kann Böses von mir verlangen, trotzdem soll ich meinen Nächsten lieben und nicht als Feind betrachten.

Die Bibel ist ja für dich nicht unbedingt Maßstab- aber da stehen auch Worte drin wie jene, dass Menschen, die dich von Gott, vom Heil abhalten deine "Feinde" sind. Und für einen Alkoholiker z.B. sind jene "Freunde" die ihn zum saufen verführen wollen auch Feinde.

 

 

Was ich nicht begreife, ist dass du nicht ein einziges Mal zugeben kannst, dass auich bigotte Frömmler manchmal Unsinn reden.

 

Keine Ahnung, wen du als bigotten Frömmler disqualifizierst- Escriva Belaquer ist jedenfalls keiner (höchstens in deinen Augen- aber warum sollte dein abwertendes, negatives Verurteilen einer anderen Person Allgemeingültigkeit beanspruchen- oder gar von mir ansgestrebt werden. Nein- die Zustimmung zu deinem Vorurteil kann ich dir nicht geben. Ich verstehe was Jesus meint wenn er davon spricht, dass wir lieber einen unserer Körperteile "abhacken" sollen- und ich verstehe, was E. meint, wenn er davon spricht, dass der Körper unser Feind sein kann. Du kannst das nicht nachvollziehen- bitte. Deswegen ist aber E. - falls du jenen gemeint haben sollest- keineswegs ein bigotter Frömmer, sondern du - lieber Werner- verstehst nicht. Die negativen Urteile die du dann weiter ausführst halte ich für Verwirrungstaktik. Und über das Christsein eines anderen zu urteilen steht dir nicht zu, so gerne du auch Richter spielen willst.

 

"Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen." Es steht geschrieben: richtet nicht, dass ihr nicht gerichtet werdet (und gilt für alle, auch wenn wir es gerne gelegentlich vergessen).

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Lieber Lars,

 

 

Gibt es vielleicht so etwas wie ein metaphysisches Übel oder Leid, oder gar die Sünde als transzendentes Prinzip, als "Nein" zu Gott?

Der böse Wille ist das "Nein" zu GOTT.

 

 

Gruß

josef

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"irgendwie leibfeindlich" ist Escriva, wenn er sagt "der Leib ist dein Feind"

 

Werner

Wenn man bedenkt, was damit gemeint ist- versteht man: Wenn z.B. der Leib Genuss begehrt, wenn der Leib Alkohol, Nikotin begehrt [...] dann IST der Leib ein Feind. Das ist nicht "leibfeindlich"- sondern das ist eine übernatürliche Sichtweise die eines Christen würdig ist.

Und dann war da noch dieser Jesus, der hat sich erdreistet, Wasser in Wein zu wandeln. Man stelle sich vor: Damit Menschen auf einer Feier geniessen können! Schlimme Sache das!

 

Aber das war ja auch kein Christ :ninja:

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Lieber Lars,

 

 

 

...Ist der Umkehrschluss erlaubt: Menschen, die anderen Trost spenden, um mitzuleiden und Leid abzunehmen, suchen sich umgekehrt auch ein Opfer, an dem sie ihr eigenes Leid abladen können, um sich selbst zu befreien?

Das wäre doch dann ein entsprechendes Gedankengang, oder?

Christen sind gerufen, ihr Leid bei JESUS CHRISTUS, und hier und heute bei ihrem Beistand, dem HEILIGEN GEIST GOTTES abzuladen:

Matthäus 11,28:

·
28
Kommt her zu MIR, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ICH will euch erquicken.

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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Lieber Aristippos,

 

 

Allerdings entnehme ich den Thread, dass Escrivas hirnrissigste Vorstellungen wohl nicht katholische Lehre sind oder dieser sogar direkt widersprechen.

Mein Beitrag Nr.160 ist Dir scheints, entgangen.

 

Was bitte, ist hirnrissig an der Vorstellung:

# Der irdische Leib dagegen, ist ein Produkt der Evolution, den Affen verwandt.

Mord, Totschlag, Raub, Vergewaltigung Unterdrückung, Ausbeutung, Versklavung sind ihm genetisch angeboren.

Der heilige Paulus sagt es in seinem Brief an die Galater 5,20-21 explizit:

.19
Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar:
Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben,

.20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen,

.21 Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr.
Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben.

Weil sie ihren Leib allzugut kennen, sind Christen das Fleisch und seine Werke ein Greuel.

Die katholische Lehre folgt JESUS CHRISTUS, der in Johannes 6,63 feststellt:

·
63
Der Geist ist's, der lebendig macht;
das Fleisch ist nichts nütze
. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

 

Gruß

josef

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"irgendwie leibfeindlich" ist Escriva, wenn er sagt "der Leib ist dein Feind"

 

Werner

Wenn man bedenkt, was damit gemeint ist- versteht man: Wenn z.B. der Leib Genuss begehrt, wenn der Leib Alkohol, Nikotin begehrt [...] dann IST der Leib ein Feind. Das ist nicht "leibfeindlich"- sondern das ist eine übernatürliche Sichtweise die eines Christen würdig ist.

Und dann war da noch dieser Jesus, der hat sich erdreistet, Wasser in Wein zu wandeln. Man stelle sich vor: Damit Menschen auf einer Feier geniessen können! Schlimme Sache das!

 

Aber das war ja auch kein Christ :ninja:

Es war der gleiche Jesus, der keine Wohnstätte hatte, wohin er sein Haupt legen konnte- und der letzlich am Kreuze starb, nachdem man ihm die Kleider entrissen hatte. Der einseitige Hinweis auf das Zeichen der Hochzeit zu Kana (das bekanntlich weit mehr bedeutet als die Leute zum Genießen von Wein anzuregen) ist Manipulation. Schlimme Sache solche Einseitigkeit weil es in dieser Form einer Verfälschung nahe kommt.

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Lieber Lars,

 

 

Gibt es vielleicht so etwas wie ein metaphysisches Übel oder Leid, oder gar die Sünde als transzendentes Prinzip, als "Nein" zu Gott?

Der böse Wille ist das "Nein" zu GOTT.

 

 

Gruß

josef

 

Warum ist das Böse?? Zu was gibt es denn den freien Willen? Wenn ich mich frei für was entscheide, ist das meine Sache. Warum soll das Böse sein?? Ein Willen, bei dem von zwei Möglichkeiten eine mit Strafe belegt ist, ist nicht frei. Ich sag nein zu Göttern. Bin ich jetzt böse??

 

diese Fragen natürlich Fanmäßig hochachtungsvoll meinend..............tribald

bearbeitet von tribald
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Auch mein Nächster kann Böses von mir verlangen, trotzdem soll ich meinen Nächsten lieben und nicht als Feind betrachten.

Die Bibel ist ja für dich nicht unbedingt Maßstab- aber da stehen auch Worte drin wie jene, dass Menschen, die dich von Gott, vom Heil abhalten deine "Feinde" sind. Und für einen Alkoholiker z.B. sind jene "Freunde" die ihn zum saufen verführen wollen auch Feinde.

 

 

Was ich nicht begreife, ist dass du nicht ein einziges Mal zugeben kannst, dass auich bigotte Frömmler manchmal Unsinn reden.

 

Keine Ahnung, wen du als bigotten Frömmler disqualifizierst- Escriva Belaquer ist jedenfalls keiner (höchstens in deinen Augen- aber warum sollte dein abwertendes, negatives Verurteilen einer anderen Person Allgemeingültigkeit beanspruchen- oder gar von mir ansgestrebt werden. Nein- die Zustimmung zu deinem Vorurteil kann ich dir nicht geben. Ich verstehe was Jesus meint wenn er davon spricht, dass wir lieber einen unserer Körperteile "abhacken" sollen- und ich verstehe, was E. meint, wenn er davon spricht, dass der Körper unser Feind sein kann. Du kannst das nicht nachvollziehen- bitte. Deswegen ist aber E. - falls du jenen gemeint haben sollest- keineswegs ein bigotter Frömmer, sondern du - lieber Werner- verstehst nicht. Die negativen Urteile die du dann weiter ausführst halte ich für Verwirrungstaktik. Und über das Christsein eines anderen zu urteilen steht dir nicht zu, so gerne du auch Richter spielen willst.

 

"Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen." Es steht geschrieben: richtet nicht, dass ihr nicht gerichtet werdet (und gilt für alle, auch wenn wir es gerne gelegentlich vergessen).

 

Da gebe ich dir echt recht, dass andere als "bigotte Frömmler" zu verurteilen wo man selbst "im Glashaus sitzt" unangebracht ist. :ninja:

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Lieber Tribald,

 

 

Gibt es vielleicht so etwas wie ein metaphysisches Übel oder Leid, oder gar die Sünde als transzendentes Prinzip, als "Nein" zu Gott?

Der böse Wille ist das "Nein" zu GOTT.

Warum ist das Böse??

"Das Böse" gibt es nicht - der Wille, mit Ansicht Schaden zu erzeugen wird als "böse" bezeichnet.

 

Zu was gibt es denn den freien Willen? Wenn ich mich frei für was entscheide, ist das meine Sache.

Nicht, wenn Andere davon betroffen sind.

Und auch nicht, wenn Du Dir selbst mit Absicht Schaden zufügst - GOTT, Dein VATER ist betroffen.

Überlege doch bitte:

Ist ein Mensch der Vater ist, nicht betroffen wenn sich sein Kind selbst schädigt?

Warum soll das böse sein??

Jeder, mit Absicht und Einsicht in die üblen Folgen verursachte Schaden ist bösen Willens verursacht.

 

Ein Willen, bei dem von zwei Möglichkeiten eine mit Strafe belegt ist, ist nicht frei.

GOTT straft nicht.

Die Folgen der Übeltat bestrafen den Übeltäter über kurz oder lang - weil jede Übeltat üble Folgen hat, die über kurz oder lang den Übeltäter schädigen.

Genauso gilt:

Jede Wohltat hat wohltuende Folgen die über kurz oder lang dem Wohltäter zugute kommen.

 

Daß GOTT die gutwilligen Menschen von den böswilligen trennt, ist ein Gebot der Gerechtigkeit.

Überlege, wie es in einer Welt zugeht, in der die Wölfe keine Schafe mehr zum Reißen haben.

Sie werden über sich herfallen.

Ein Kampf aller Böswilligen gegen alle anderen Böswilligen um die Macht ist die unvermeidliche Folge.

Bis alle Lebensmöglichkeiten auf Null gebracht sind.

Ich sag nein zu Göttern. Bin ich jetzt böse??

Wenn Du zu GOTT, Deinem VATER nein sagst, schadest Du Dir selbst.

 

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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"irgendwie leibfeindlich" ist Escriva, wenn er sagt "der Leib ist dein Feind"

 

Werner

Wenn man bedenkt, was damit gemeint ist- versteht man: Wenn z.B. der Leib Genuss begehrt, wenn der Leib Alkohol, Nikotin begehrt [...] dann IST der Leib ein Feind. Das ist nicht "leibfeindlich"- sondern das ist eine übernatürliche Sichtweise die eines Christen würdig ist.

Und dann war da noch dieser Jesus, der hat sich erdreistet, Wasser in Wein zu wandeln. Man stelle sich vor: Damit Menschen auf einer Feier geniessen können! Schlimme Sache das!

 

Aber das war ja auch kein Christ :ninja:

Es war der gleiche Jesus, der keine Wohnstätte hatte, wohin er sein Haupt legen konnte- und der letzlich am Kreuze starb, nachdem man ihm die Kleider entrissen hatte. Der einseitige Hinweis auf das Zeichen der Hochzeit zu Kana (das bekanntlich weit mehr bedeutet als die Leute zum Genießen von Wein anzuregen) ist Manipulation. Schlimme Sache solche Einseitigkeit weil es in dieser Form einer Verfälschung nahe kommt.

Irgendwie ist es zum totlachen, wenn ausgerechnet du anderen Einseitigkeit und Vrefälschung vorwirfst. Da nennt der Esel das Pferd Langohr.

 

Werner

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Ich halte nichts von der Vorstellung, daß es so etwas wie Sühneseelen gäbe.

Zum einen, weil das Opfer, wenn überhaupt vom Menschen eine Opfer dagebracht werden mußte um Gott zu besänftigen, durch Jesus bereits erbracht wurde.

Es wäre Frevel, würde man glauben, daß die Selbstopferung Gottes diesen nicht besänftigen würde.

Zum anderen empfinde ist die Vorstellung als absurd, daß die Seele oder der Körper dieser Mensch dem Teufel überlassen würde, damit der Teufel diesen Menschen quält und damit Gott Genugtuung verschafft.

 

Zur Frage an sich:

Der Körper ist insofern Feind des Geistes, als das wir etwas als richtig erkennen und dies auf der einen Seite auch wollen, auf der anderen Seite aber auch nicht davon lassen können, es nicht zu tun und etwas anderes zu tun.

Diese Gespaltenheit endet erst mit einem neuem Leib im Jenseits, wenn Körper und Geist eine Einheit bilden.

Wenn der Mensch durch Triebe und körperliche Gebrechen und körperlich bedingte Neigungen nicht mehr in seinem Willen geschwächt ist, sondern Geist und Wille sich im Einklang befinden.

Diese Gespaltenheit von Körper und Geist ist jedoch nichts diabolisches oder schlechtes, sondern ermöglicht die Wankelmütigkeit, die zwar auch ermöglicht, daß der Mensch in die Irre geht aber auch erst möglich macht, daß er umkehren kann.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß starke Kasteiung zu einer Hypris führt, sich nämlich als etwas Besonderes und Auserwähltes zu fühlen, allein deswegen, weil man härter zu sich selbst ist als andere.

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Ich finde es faszinierend, wie bestimmte Kampagnen funktionieren. Und ich finde es interessant, welcher Ton gegen die Kirche im "katholischen Bereich" von Mxkath.de akzeptiert wird. Vielleicht sollte man "Katholische Nachrichten" drüberschreiben :ninja:

Hör bitte auf, die Diskussion ins Offtopic zu ziehen. Legst Du es drauf an, dass sich die Antwortenden ins schlechte Licht setzen?

In den Gladis gibt es einen Thread zu den Piusbrüdern. In der Katakombe gibt es den Moderationskritikthread. Und Du kannst auch in F&A einen Thread eröffnen.

Ich bitte um Entschuldigung, stelle aber richtig, dass nicht ich die sogenannten Piusbrüder in diese Diskussion eingebracht habe. Insofern solltest Du Dich mit gleicher Autorität an Aristippos wenden, damit nicht noch einmal hier Offtopics gespostet werden, auf die man dann, wie Du ja zu Recht betonst, nicht antworten darf.

 

Ist jetzt das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass mir die die Schild an O.T. gegeben wird, da andere angefangen haben.

bearbeitet von ThomasB.
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Irgendwie ist es zum totlachen, wenn ausgerechnet du anderen Einseitigkeit und Vrefälschung vorwirfst. Da nennt der Esel das Pferd Langohr.

 

Werner

Eigentlich ist es gleichgültig (ausser man will Voreingenommenheit potenzieren) wer Einseitigkeit und Verfälschung feststellt: Wenn etwas einseitig ist, ist es einseitig. Die ad personam "Argumente" sind dann eben Zeugnis der Voreingenommenheit.

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Irgendwie ist es zum totlachen, wenn ausgerechnet du anderen Einseitigkeit und Vrefälschung vorwirfst. Da nennt der Esel das Pferd Langohr.

 

Werner

Eigentlich ist es gleichgültig (ausser man will Voreingenommenheit potenzieren) wer Einseitigkeit und Verfälschung feststellt: Wenn etwas einseitig ist, ist es einseitig. Die ad personam "Argumente" sind dann eben Zeugnis der Voreingenommenheit.

Bruder, schau mal nach dem Balken in deinem Auge.

 

Werner

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Ich halte nichts von der Vorstellung, daß es so etwas wie Sühneseelen gäbe.

Du MUSST auch nichts davon halten - denn besser die Finger von einer zu extremen Mystik lassen- das schützt dann vor Verstiegenheiten. Ob Gott Sühneseelen erwählt- da frage dann halte eine Martha Robin oder andere. Die sind bei der Auskunft kompetenter.

 

Zum einen, weil das Opfer, wenn überhaupt vom Menschen eine Opfer dagebracht werden mußte um Gott zu besänftigen, durch Jesus bereits erbracht wurde.

Es geht nicht um eine "Besänftigung" sondern um einen Ausgleich. Wenn man die Worte von Paulus streicht wo er davon schreibt, dass er an den Leiden Christi ergänzt was noch fehlt - wird man Sühne, Verantwortung für andere, Einsatz / Ersatz für Fehler anderer nicht verstehen können.

 

Zum anderen empfinde ist die Vorstellung als absurd, daß die Seele oder der Körper dieser Mensch dem Teufel überlassen würde, damit der Teufel diesen Menschen quält und damit Gott Genugtuung verschafft.

 

Du missverstehst grundsätzlich: "Sühne" verschafft nicht Gott Genugtuung sondern zahlt den Lösepreis: Durch die Sünde hat der Widersacher Anrecht - das Leiden ist der Löse- Preis. Und die Bereitschaft zur Sühne kommt aus dem frei- willigen Ja eines Menschen- und wird nicht aufgezwungen. Inwiefern das Buch Hiob und die dort geschilderten Ereignisse mit deiner Meinung im Einklang oder Widerstreit stehen, kannst du beim Nachlesen festellen.

 

Zur Frage an sich:

Der Körper ist insofern Feind des Geistes, als das wir etwas als richtig erkennen und dies auf der einen Seite auch wollen, auf der anderen Seite aber auch nicht davon lassen können, es nicht zu tun und etwas anderes zu tun.

Diese Gespaltenheit endet erst mit einem neuem Leib im Jenseits, wenn Körper und Geist eine Einheit bilden.

Es gibt Menschen- dazu zählen wohl auch die Heiligen- die so weit "heil" geworden sind, dass nicht der Körper, die Triebe herrschen, sondern der Geist, die Liebe, der Wille Gottes. Und ich bin der Ansicht, dass ein Aspekt der Heiligkeit (die wir anstreben sollen) eben darin beseht, nicht in dieser Gespaltenheit zu leben- und zwar schon hier auf Erden.

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß starke Kasteiung zu einer Hypris führt, sich nämlich als etwas Besonderes und Auserwähltes zu fühlen, allein deswegen, weil man härter zu sich selbst ist als andere.

Das kannst du nicht verallgemeinern. Mutter Teresa, die von sich selbst viel gefordert hat, forderte auch von anderen (ihren Mitschwestern) viel. Das kann hart sein- trotzdem würde ich es als falsch finden wenn du sagst: Die starke Kasteiung von Mutter Teresa führt zur Hybris, sich als etwas Besonderes zu fühlen. Die Dunkelheiten die sie durchzustehen hatte- sprechen eine andere Sprache. Ich würde im Gegenteil zu behaupten wagen: Wer sich nie kasteit hat, wer nie aus eigener Erfahrung Entbehrungen getragen hat, fastete - wie soll der Menschen wirklich verstehen, die entbehrungsreich leben, arm sind oder hungern?

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Ist jetzt das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass mir die die Schild an O.T. gegeben wird, da andere angefangen haben.

Dazu ist zu sagen, dass die Erwähnung der Piusbrüder durch Aristippos sehr wohl ein Argument zum Thema war: Damit wurde das Behauptung widerlegt, die Tatsache, dass sich der Vatikan einer bestimmten Gruppierung rektal andient, sei ein Beweis für die Wahrheit von deren Glaubenslehren. OT wurde das Ganze erst, als B. das Argument aus seinem Kontext riss, um so auf "verfolgter Christ" zu machen, sein Lieblingsspiel früher wie heute.

bearbeitet von Sokrates
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Wenn man die Worte von Paulus streicht wo er davon schreibt, dass er an den Leiden Christi ergänzt was noch fehlt

 

Das halte ich für eine der bemerenswertesten Stellen des Neuen Testamentes.

Es lässt nämlich nur 2 Schlüsse zu:

1. Das Opfer Christi war unvollkommen, unfertig und Stückwerk

oder

2. Paulus schreibt seine fehlbare menschliche Ansicht und eben nicht Gottes Wort

 

Such es dir aus.

(Paulus selbst schreibt übrigens, dass er nur seine persönliche Meinung widergibt, aber das wirst du sicher besser wissen als er)

 

Werner

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Ist jetzt das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass mir die die Schild an O.T. gegeben wird, da andere angefangen haben.

Dazu ist zu sagen, dass die Erwähnung der Piusbrüder durch Aristippos sehr wohl ein Argument zum Thema war: Damit wurde das Behauptung widerlegt, die Tatsache, dass sich der Vatikan einer bestimmten Gruppierung rektal andient, sei ein Beweis für die Wahrheit von deren Glaubenslehren. OT wurde das Ganze erst, als B. das Argument aus seinem Kontext riss, um so auf "verfolgter Christ" zu machen, sein Lieblingsspiel früher wie heute.

B. macht nicht auf verfolgter Christ. Unterlasse bitte Deine persönlichen Unterstellungen.

 

B. wird aber - solange er Lust bzw. hat bis zu seiner Sperrung - weiterhin die in gewisse Verlogenheiten dieses Forums hereinpieken. Wer das nicht lesen mag, kann's überscrollen bzw. den Ignore Knopf betätigen.

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"irgendwie leibfeindlich" ist Escriva, wenn er sagt "der Leib ist dein Feind"

 

Werner

Wenn man bedenkt, was damit gemeint ist- versteht man: Wenn z.B. der Leib Genuss begehrt, wenn der Leib Alkohol, Nikotin begehrt - wenn der Leib gegen Gottes Gebote etwas begehrt (siehe Ehebruch) dann IST der Leib ein Feind. Das ist nicht "leibfeindlich"- sondern das ist eine übernatürliche Sichtweise die eines Christen würdig ist.

 

Ich persönlich glaube, dass der Leib niemals der Feind ist. Eher doch der Geist der den Leib steuert. Ohne "feindlichen Geist" = kein Übergewicht, kein uneheliches Kind, keine Raucherlunge. Es ist der Geist der über das Werkzeug Leib nach dem Genuss lechzt. Sinnvoll ist dann der Ansatz, über das "Warum" nachzudenken und die wahren Bedürfnisse des Geistes zu befriedigen. Die wahren Bedürfnisse sind das Streben nach Liebe was oft durch eine Sucht kompensiert wird. (Übermäßiges Rauchen, Alkohol trinken, Drogen einwerfen usw.). Halt Süchte aller Art.

 

Allerdings gibt es gesunde Bedürfnisse die m.M.n. mit bestem Wissen und Gewissen befriedigt werden dürfen. :ninja: Wenn Körper und Geist einvernehmlich zusammenarbeiten dann fühlt sich alles gut an. Essen, trinken, lieben. Und ob einem was gut getan hat merkt man- bei zuviel oder falsch erinnert einem ein Kater (physiologisch und psychologisch) daran dass etwas nicht gestimmt hat.

 

 

LG

JP

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Es ging nicht darum, dass jemand Leiden bewusst auf sich nimmt. Vor allem ging es nicht darum, dass jemand bewusst für jemand anderen Leiden auf sich nimmt. Sondern Mariamante hat den Vergleich mit dem Sportler gebracht. Es ging um die bewusste und gewollte Abhärtung gegen Schmerzen.

 

Die Sportler sind später ins Spiel gekommen. Davon abgesehen, dass ich das Beispiel zutreffend finde, denn wer z.b. regelmäßig im Fitnessstudio ist und einen entsprechenden Ernährungsplan hat, zwingt sich selbst eine unheimliche Härte und Disziplin auf, er untersagt sich 1000 Leckereien, weil sonst der Ernährungsplan kippt und er fügt sich zudem Schaden zu, da er Muskelfaserrisse produziert. Ich glaube nicht, dass das keine Selbstkasteiung ist. Oder reden wir von Kampfsport, eine nicht minder sanftere Härte, Verletzungen teilweise erheblicher. Kurzum: wer diszipliniert einem Ziel folgt und dafür sich selbst hingibt, "opfert", sich einschränkt, sich selbst schindet, der kasteit sich selbst. Selbstkasteiung bezeichnet "freiwillige Entbehrungen und Leiden, die aus sehr unterschiedlichen Absichten erfolgen können". Natürlich muss man, um das nachvollziehen zu können, selbst nicht nur "etwas" Ahnung von Extremsportarten haben. Und mal ehrlich, wieviele Leute finden es merkwürdig, wenn jemand in die Kirche geht und Buße tut, rennen aber nach einer sündigen Schlemmerei gleich am nächsten Tag zum joggen und tun dort Buße ?

 

Zu dem anderen Teil Deines Beitrages schreibe ich später noch was, ich muss erstmal los.

bearbeitet von Lars77
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...Ich persönlich glaube, dass der Leib niemals der Feind ist. Eher doch der Geist der den Leib steuert. Ohne "feindlichen Geist" = kein Übergewicht, kein uneheliches Kind, keine Raucherlunge. Es ist der Geist der über das Werkzeug Leib nach dem Genuss lechzt.

LG

JP

Natürlich ist es der (menschliche) Geist, der zu Kriegen, Rassenwahn, sinnloser Vernichtung von Spezies der eigenen Art, Ketzer- und Hexenverbrennungen, Folter...den schlimmsten, überhaupt denkbaren Verbrechen, anstiftet. Oder hat man Vergleichbares bei angeblich rein instinktgesteuerten Tieren jemals beobachtet?

Richtig, auch Affen, Raben u.a. können ähnliches Verhalten zeigen - weil sie intelligenter sind als andere Tiere, weil der "Geist" das Verlangen des Körpers, gesund und unverletzt d.h. friedlich zu bleiben, überstimmt...?

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...Ich persönlich glaube, dass der Leib niemals der Feind ist. Eher doch der Geist der den Leib steuert. Ohne "feindlichen Geist" = kein Übergewicht, kein uneheliches Kind, keine Raucherlunge. Es ist der Geist der über das Werkzeug Leib nach dem Genuss lechzt.

LG

JP

Natürlich ist es der (menschliche) Geist, der zu Kriegen, Rassenwahn, sinnloser Vernichtung von Spezies der eigenen Art, Ketzer- und Hexenverbrennungen, Folter...den schlimmsten, überhaupt denkbaren Verbrechen, anstiftet. Oder hat man Vergleichbares bei angeblich rein instinktgesteuerten Tieren jemals beobachtet?

Richtig, auch Affen, Raben u.a. können ähnliches Verhalten zeigen - weil sie intelligenter sind als andere Tiere, weil der "Geist" das Verlangen des Körpers, gesund und unverletzt d.h. friedlich zu bleiben, überstimmt...?

Ist vielleicht nicht der Geist das Problem, sondern die Vorstellung, es gäbe eine Trennung von Körper und Geist? Folgt nicht gerade aus der Vorstellung einer Trennung von Körper und Geist die Vorstellung, die Menschen seien nicht Teil der Natur, und daraus ihr unnatürliches Verhalten, eigentlich nur geboren aus unbegründeter Überheblichkeit?

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...Ich persönlich glaube, dass der Leib niemals der Feind ist. Eher doch der Geist der den Leib steuert. Ohne "feindlichen Geist" = kein Übergewicht, kein uneheliches Kind, keine Raucherlunge. Es ist der Geist der über das Werkzeug Leib nach dem Genuss lechzt.

LG

JP

Natürlich ist es der (menschliche) Geist, der zu Kriegen, Rassenwahn, sinnloser Vernichtung von Spezies der eigenen Art, Ketzer- und Hexenverbrennungen, Folter...den schlimmsten, überhaupt denkbaren Verbrechen, anstiftet. Oder hat man Vergleichbares bei angeblich rein instinktgesteuerten Tieren jemals beobachtet?

Richtig, auch Affen, Raben u.a. können ähnliches Verhalten zeigen - weil sie intelligenter sind als andere Tiere, weil der "Geist" das Verlangen des Körpers, gesund und unverletzt d.h. friedlich zu bleiben, überstimmt...?

Hm, ich hab noch nie gehört dass eine Tierpopulation so agiert wie Menschen dsbzlg., z.B. gibt es einen tierischen Holocaust nicht.

Tiere sind nicht fett (außer ein paar domestizierte Haustiere die von Menschen gemäßtet werden), süchtig oder wirklich grundlos böse. Wenn sie einander fressen dann nur weil sie Hunger haben und nicht weil sie sich um des Vernichtenwillens töten.

 

Sowas wie Leibfeindlichkeit kennen die glaub nicht. Sowas dämliches lässt sich nur der Mensch einfallen.

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Das halte ich für eine der bemerenswertesten Stellen des Neuen Testamentes.

Es lässt nämlich nur 2 Schlüsse zu:

1. Das Opfer Christi war unvollkommen, unfertig und Stückwerk

oder

Und was dann, wenn Gott WOLLTE dass Paulus, die selige Jungfrau Maria, die Propheten, Heilige am Erlösungswerk mit- wirken? Was wäre wenn Jesus die von ihm vollbrachte Erlösung auch durch das Mitwirken der Genannten und vieler anderer will? Dann war das Opfer Christi eben nicht "unvollkommen".

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Ich persönlich glaube, dass der Leib niemals der Feind ist. Eher doch der Geist der den Leib steuert. Ohne "feindlichen Geist" = kein Übergewicht, kein uneheliches Kind, keine Raucherlunge. Es ist der Geist der über das Werkzeug Leib nach dem Genuss lechzt. Sinnvoll ist dann der Ansatz, über das "Warum" nachzudenken und die wahren Bedürfnisse des Geistes zu befriedigen. Die wahren Bedürfnisse sind das Streben nach Liebe was oft durch eine Sucht kompensiert wird. (Übermäßiges Rauchen, Alkohol trinken, Drogen einwerfen usw.). Halt Süchte aller Art.

 

Wenn ich das Zitat nochmals in Erinnerung rufe:

 

Jener Mann traf ins Schwarze, der sagte, dass Leib und Seele zwei Feinde sind, die sich nicht trennen, und zwei Freunde, die sich nicht ausstehen können.“ (Josemaria Escriva de Balaguer: Der Weg Nr. 195)

„Wenn du begriffen hast, dass der Leib dein Feind und Feind der Verherrlichung Gottes ist, weil er deine Heiligung bedroht, warum fasst du ihn dann so weich an?“ (Der Weg Nr. 227)

 

dann wollte Escrica doch etwas pointiert auf den Punkt bringen. Seele und Leib (die eigentlich zusammen gehören, eine Einheit sind) liegen in einem Widerstreit. Der Leib tut z.B. nicht was der Geist verlangt. Der Geist sagt: "Morgen will ich um 06.00 aufstehen, den Tag mit Gebet beginnen und dann meinen Körper trainieren, damit ich gesund bleibe." Der Körper reagiert: "Bist du verrückt? Um 06.00 aufstehen? Hast du nicht gemerkt, dass ich mich da ausruhen will. Bleib also gefälligst liegen und gehorche meinem Verlangen nach Ruhe! Und "trainieren" willst du mich dann auch noch? Vielleicht gar einen Lauf machen wie diese dahinhopsenden Looser! Kommt gar nicht in Frage. Ich will schön ruhen- und gegen 10.00 mich langsam erheben um nach einem gemächlichen, ausführlichen Frühstück zu genießen und mich dann davon zu erholen."

 

Für jemand der darnach strebt in Gott zu leben "himmlisch" gesinnt zu sein wird der "träge" Leib nun mal zum Hindernis oder "zum Feind". In diesem Sinne gibt es im Menschen schon einen Widerstreit der auch von der "Trägheit des Leibes" kommt.

 

Dass die Suche nach Liebe auf verkehrte Weise zur Sucht werden kann ist ein interessanter Ansatzpunkt.

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