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Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Flo77:

"Ergebnisoffen" ist keine legitime Kategorie des kirchlichen Denkens in Glaubenssachen.

 

Mir scheint das passt nicht zum Kontext eines subjektiven "Lehr"textes eines Papstes.

 

Nimm den subjektiven Text eines Papstes als Meditationstext und meditier über mal die eine mal die andere Aussage darin, welche dir unverständnlich erscheint, Vergleich was du selbst über die betreffenden Sachverhalte weißt aus der Theologie und Glaubenslehre der Kirche. Wenn du gedanklich erforschst, ob sich die subjektiven unverständlichen Aussagen des Papstes auflösen lassen nach der objektiven Theologie und Glaubenslehre, dann ist das durchaus ergebnisoffen: entweder die unverständliche Aussage des Papstes beibt unverständlich oder es stellt sich im Laufe der Meditation ein "Aha-Effekt" ein und der natürliche Verstand kann die subjektive unverständliche Aussage objektivieren durch Herleitung aus objektiver Theologie und Glaubenslehre. Erst diese rationale Einsicht kann zur Schlussfolgerung "Der Papst hat recht" führen. Ohne diese ist eine Zustimmung lediglich Ausdruck der Verehrung des Papstes oder Ausdruck einer positiven Emotionalisierung durch eines der vielen "buzz words" welche der Papst (bei jeder Gelegenheit so auch hier) verwendet.

Wenn die Herleitung gelingt, dann bleibt allerdings die Frage "Warum sagts der Papst nicht gleich so?" "Warum redet er so 'schwurbelig'?" Vielleicht weil rational verständliche Aussagen irgendwie "zu intellektuell" und "zu gefühlskalt" wirken? Aber ich kann das nicht beurteilen, mich fasziniert nur immer der sprachliche Ausdruck der viele Fragen aufwirft.

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben

Hat so ein Papst eigentlich wirklich die Zeit, sich da jeden Tag irgendwelche Predigten und Katechesen auszudenken, oder lässt er das von irgendwelchen Ghost-Writern (Holy-Ghost-Writer?) schreiben?

 

Werner

Geschrieben

@Werner001

 

Papst Franziskus hat sich in den letzten Jahren und ganz sicher in den letzten Monaten seines Lebens die Texte schreiben lassen. 

 

Ich denke, dass Papst Leo XIV. zumindest die Predigten selber schreibt oder grob skizziert und die Texte dann ausgearbeitet werden. Andere Texte wie Botschaften zum Weltkrankentag werden vermutlich von anderen verfasst, eventuell nimmt der Papst noch korrekturen vor. 

 

 

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