Einsteinchen Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar (bearbeitet) vor 42 Minuten schrieb Flo77: ⟪καὶ⟫ 〈ὅτε〉 ἐν ⸄τινι τόπῳ⸅ ⸄προσηύχετο⸅ 〈ἐπάρας τοὺς ὀφθαλμοὺς〉 ⟪αὐτοῦ⟫ ⸂εἶπέν⸃ τις τῶν μαθητῶν κύριε δίδαξον ἡμᾶς προσεύχεσθαι καθὼς ⸂καὶ⸃ Ἰωάννης ἐδίδαξεν τοὺς μαθητὰς αὐτοῦ ⟪καὶ εἶπεν· ὅταν προσεύχεσθε, λέγετε·⟫ πάτερ 〈ἐλθέτω〉 τὸ ⸄πνεῦμα ἅγιον⸅ 〈σου〉 ⟪καὶ καθαρίσατω ἡμᾶς⟫ ἐλθέτω ἡ βασιλεία σου τὸν ἄρτον σου τὸν ἐπιούσιον δίδου ἡμῖν τὸ καθ᾽ ἡμέραν ⟪καὶ⟫ ἄφες ἡμῖν ⸄τὰ ὀφειλήματα⸅ ⟪καὶ⟫ ⸂μή ἄφες ἡμᾶς εἰσενεχθῆναι⸃ εἰς πειρασμόν. Wie bekommt man denn eigentlich diese feine mit Klammern aufbereitete Version des Textes? Durch welches Programm oder durch welche App? bearbeitet 25. Februar von Einsteinchen Zitieren
Flo77 Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 4 Minuten schrieb Einsteinchen: Wie bekommt man denn eigentlich diese feine mit Klammern aufbereitete Version des Textes? Durch welches Programm oder durch welche App? Ich hab den Text aus einem veröffentlichten PDF herauskopiert. Die Passage stammt aus der Rekonstruktion einer früheren Fassung des Lukasevangeliums durch Mark Bilby. (Um ehrlich zu sein, habe ich nicht nachgeschaut, was die ganzen Klammern bedeuten, aber ich vermute es hängt mit der Wahrscheinlichkeit zusammen, mit der ein Wort im Marcion-Lukas enthalten war.) Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar (bearbeitet) vor 3 Stunden schrieb Werner001: Vielleicht hat er Lukas 15, 3-7 gelesen? Werner Macht auch keinen Sinn, dass er schreibt "„Das Entscheidende am Glauben ist nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern, dass man nach ihm auf der Suche ist." Wer bitte glaubt und ist trotzdem auf der Suche? Auf der Suche kann nur sein, wer nicht glaubt. Und dann: "und vielleicht ist die richtige Unterscheidung nicht so sehr die zwischen Gläubigen und Ungläubigen, sondern zwischen denen, die Gott suchen, und denen, die ihn nicht suchen.“ Macht auch keinen Sinn, denn die Gott suchen, glauben (noch) nicht und es besteht nicht die geringste Notwendigkeit, dass ihre Suche zum Glauben führt. Und die, die ihn nicht suchen, glauben entweder (schon) oder sind Agnostiker oder Atheisten. Wie sollte da also "die richtige Unterscheidung" die sein, "zwischen denen, die Gott suchen, und denen, die ihn nicht suchen.", wo diese Unterscheidung doch nichts aussagt? bearbeitet 25. Februar von SteRo Zitieren
rorro Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 4 Minuten schrieb SteRo: Auf der Suche kann nur sein, wer nicht glaubt. Mal wieder falsch (für mich die default-Position mittlerweile bei Dir). Benediktsregel 58. Kapitel 7. Man achte genau darauf, ob der Novize wirklich Gott sucht,[...] Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar Gerade eben schrieb rorro: Mal wieder falsch (für mich die default-Position mittlerweile bei Dir). Sorry, aber deine Dreistigkeit ist schon beachtlich. Warum bitte soll meine Aussage "Auf der Suche kann nur sein, wer nicht glaubt." falsch sein? Wer glaubt hat Gewissheit. Wonach und warum sollte der noch suchen? Zitieren
gouvernante Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar (bearbeitet) Am 25.2.2026 um 21:36 schrieb SteRo: Wonach und warum sollte der noch suchen? maior Deus corde nostro - Glaubende sind Menschen, die sich zugleich von Gott finden lassen und ihn dennoch immer tiefer und immer neu suchen. bearbeitet 26. Februar von gouvernante 2 Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 1 Minute schrieb gouvernante: maior Dei corde nostro - Glaubende sind Menschen, die sich zugleich von Gott finden lassen und ihn dennoch immer tiefer und immer neu suchen. Schon wieder so ein Spruch, der keinen Sinn macht. Glaubende lassen sich von Gott finden ... tztztz ... war Gott also auf der Suche nach ihnen? Dann "immer tiefer und immer neu suchen". Wer ein Objekt sucht, der findet es oder nicht. Hat er es gefunden, dann hat er es gefunden. Zitieren
SteRo Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar vor 13 Minuten schrieb SteRo: Macht auch keinen Sinn, dass er schreibt "„Das Entscheidende am Glauben ist nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern, dass man nach ihm auf der Suche ist." Wer bitte glaubt und ist trotzdem auf der Suche? Auf der Suche kann nur sein, wer nicht glaubt. Und dann: "und vielleicht ist die richtige Unterscheidung nicht so sehr die zwischen Gläubigen und Ungläubigen, sondern zwischen denen, die Gott suchen, und denen, die ihn nicht suchen.“ Macht auch keinen Sinn, denn die Gott suchen, glauben (noch) nicht und es besteht nicht die geringste Notwendigkeit, dass ihre Suche zum Glauben führt. Und die, die ihn nicht suchen, glauben entweder (schon) oder sind Agnostiker oder Atheisten. Wie sollte da also "die richtige Unterscheidung" die sein, "zwischen denen, die Gott suchen, und denen, die ihn nicht suchen.", wo diese Unterscheidung doch nichts aussagt? Zusammengefasst schreibt der Leo also: „Das Entscheidende am Glauben ist nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern, dass man noch nicht glaubt (=auf der Suche ist)" und er schreibt: "und vielleicht ist die richtige Unterscheidung nicht so sehr die zwischen Gläubigen und Ungläubigen, sondern zwischen denen, die gerne glauben wollen, es aber noch nicht können, auf der einen Seite, und denen, die schon glauben oder die Agnostiker oder Atheisten sind auf der anderen Seite.“ Merkwürdige "richtige Unterscheidung", nicht wahr? Zitieren
rorro Geschrieben 25. Februar Melden Geschrieben 25. Februar Du hast einfach keine Ahnung, zumindest nicht vom katholischen Glauben. Ich finde es ja drollig wie Du glaubst jemanden beurteilen zu können mit der geistlichen Erfahrung eines Papst Leo. Deine kontinuierliche Hybris in geistlichen Dingen ist bemerkenswert. Aber keine Sorge, Du darfst gerne weitermachen. Das „ich verstehe es nicht, also ist es falsch/unwahr/Blödsinn“ etc. stellen ja auch andere hier zur Schau. Wirklich, diese Unreife ist bemerkenswert. Zitieren
Bartholomäa Geschrieben 26. Februar Melden Geschrieben 26. Februar (bearbeitet) Hallo liebe Forumsmitglieder, ich wollte nur mal kurz mitteilen, daß ich vor zwei Jahren im vatikanischen Museum/Rom war. War echt der Hammer. Daß die Gläubigen aus Liebe zu Jesus (Kirche) diese Kunst entworfen haben. Da fehlen mir echt die Worte. Ich kann nur jedem Forumsmitglied empfehlen: Schaut euch das vatikanische Museum an. Der Petersdom kann man danach auch natürlich besichtigen. Es lohnt sich. Ich denke, wenn man einmal dort war und danach die Bibel liest, liest man sie vielleicht nochmal mit einem vertieften Hintergrundwissen. Noch ein Tipp: Wenn man eine Besucherkarte mit einem Guide (deutsche Sprache) haben möchte, macht man das am besten über die App "GetYourGuide". Dann brauch man in Rom nicht irgendwo eine Stunde anzustehen. Dann ist auch noch die U-Bahn A sehr wichtig, für dorthin zu kommen. U-Bahn A in die Richtung Battistini bitte nehmen. Der Ausstieg ist: Ottaviano. bearbeitet 26. Februar von Bartholomäa Zitieren
Aleachim Geschrieben 26. Februar Melden Geschrieben 26. Februar vor 17 Stunden schrieb SteRo: Zusammengefasst schreibt der Leo also: „Das Entscheidende am Glauben ist nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern, dass man noch nicht glaubt (=auf der Suche ist)" und er schreibt: "und vielleicht ist die richtige Unterscheidung nicht so sehr die zwischen Gläubigen und Ungläubigen, sondern zwischen denen, die gerne glauben wollen, es aber noch nicht können, auf der einen Seite, und denen, die schon glauben oder die Agnostiker oder Atheisten sind auf der anderen Seite.“ Merkwürdige "richtige Unterscheidung", nicht wahr? Ich finde diese Unterscheidung absolut zutreffend und freu mich, dass unser Papst das auch sieht. Ich erlebe das genau so. Da gibt es auf der einen Seite Menschen, die ihren Gott in der Tasche haben. Die ganz genau wissen, wie er ist, was er will etc. Kaum etwas kann ihr Gottesbild erschüttern. Nichts kann sie überraschen. Damit sind sie fast unberührbar für Gottes (oft überraschendes) Wirken. Ihr Glaube wirkt auf mich starr und eng. Genau den gleichen Typ gibt es bei Atheisten. Sie wissen ganz genau wie dieser Gott ist, den sie ablehnen. Es ist kaum möglich, denen eine Ahnung zu vermitteln, dass es auch ganz anders sein könnte. Auf der anderen Seite gibt es Christen, die ahnen und spüren, dass dieser Gott größer ist, als all unsere Bilder, all unsere Vorstellungen, all unsere Worte. Diese Beziehung ist lebendig, weil sie immer neugierig bleiben auf diesen Gott, der niemals vollständig greifbar ist und auf den sie sich gerade deshalb immer tiefer einlassen. Und diese Suche, diese Offenheit, diese Neugier, gibt es durchaus auch bei Atheisten. Sie würden es vielleicht gar nicht als Suche nach Gott bezeichnen, aber sie sind offen für die Überraschungen des Lebens die Gott schenkt und dadurch in lebendiger Beziehung. 3 Zitieren
Bartholomäa Geschrieben 26. Februar Melden Geschrieben 26. Februar Liebe Aleachim, Du hast sehr schöne Worte zusammengefasst. Niemand kennt Gott komplett. Niemand kann wissen wie Gott komplett ist. Vielleicht kommt jemand ins Himmelreich, mit demjenigen wir nicht gerechnet hätten. Wir sind noch Menschen auf dieser Erde. Ich bin aber der Meinung, daß wenn wir von dieser Erde gehen (sterben), und nicht im Stande einer Todsünde sterben, zur ewigen Anschauung Gottes gelangen. Die Bibel kann uns helfen, Jesus besser kennen zu lernen. Zitieren
Bartholomäa Geschrieben 26. Februar Melden Geschrieben 26. Februar Liebe Forumsmitglieder, ich will nochmal kurz über das vatikanische Museum schreiben: Die Baukunst dort ist einfach der absolute Hammer. Allein, wenn ich von den Römern die Baukunst sehe, fühle ich mich ein kleines Stückchen in den "Himmel" entrückt. Ist so. Alles Liebe euch allen. Zitieren
SteRo Geschrieben 26. Februar Melden Geschrieben 26. Februar vor 2 Stunden schrieb Aleachim: Ich finde diese Unterscheidung absolut zutreffend und freu mich, dass unser Papst das auch sieht. Ich erlebe das genau so. Da gibt es auf der einen Seite Menschen, die ihren Gott in der Tasche haben. Die ganz genau wissen, wie er ist, was er will etc. Kaum etwas kann ihr Gottesbild erschüttern. Nichts kann sie überraschen. Damit sind sie fast unberührbar für Gottes (oft überraschendes) Wirken. Ihr Glaube wirkt auf mich starr und eng. Genau den gleichen Typ gibt es bei Atheisten. Sie wissen ganz genau wie dieser Gott ist, den sie ablehnen. Es ist kaum möglich, denen eine Ahnung zu vermitteln, dass es auch ganz anders sein könnte. Auf der anderen Seite gibt es Christen, die ahnen und spüren, dass dieser Gott größer ist, als all unsere Bilder, all unsere Vorstellungen, all unsere Worte. Diese Beziehung ist lebendig, weil sie immer neugierig bleiben auf diesen Gott, der niemals vollständig greifbar ist und auf den sie sich gerade deshalb immer tiefer einlassen. Und diese Suche, diese Offenheit, diese Neugier, gibt es durchaus auch bei Atheisten. Sie würden es vielleicht gar nicht als Suche nach Gott bezeichnen, aber sie sind offen für die Überraschungen des Lebens die Gott schenkt und dadurch in lebendiger Beziehung. Ich will mal so sagen ... ich muss deine Worte, Aleachim, nicht verstehen wie ich auch die Worte von Leo nicht verstehen muss. Aber wenn meine Herausarbeitung der logischen Essenz der Worte von Leo dir Freude bereitet, dann ist das doch schon mal was. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 28. Februar Melden Geschrieben 28. Februar Papst warnt: Leben ohne Gott wird unnatürlich „Nehmt das Übernatürliche weg, und ihr werdet nicht das Natürliche finden, sondern das Unnatürliche.“ Diesen Satz des britischen Autors Gilbert K. Chesterton hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag angehenden Priestern aus Spanien ans Herz gelegt. Ohne die lebendige Beziehung zu Gott, beginne das Leben „von innen her in Unordnung zu geraten“, sagte der Papst ... Das Unnatürliche sei nicht nur das Skandalöse, es genüge, „im Alltag so zu leben, als ob es Gott nicht gäbe, ihn an den Rand der Maßstäbe und Entscheidungen zu stellen“, die man für das Leben ansetze. „Was könnte unnatürlicher sein als ein Seminarist oder Priester, der mit Vertrautheit von Gott spricht, innerlich aber lebt, als existiere seine Gegenwart nur auf der Ebene der Worte?“ Nichts sei riskanter, als sich an Göttliches zu gewöhnen, ohne von Gott zu leben. Ein übernatürlicher Blick bedeute keine Flucht aus der Realität, sondern die Fähigkeit, Gottes Handeln in den konkreten Ereignissen des Alltags zu erkennen. Dieser Blick sei entscheidend, ... Studium, Gebet und Gemeinschaft könnten innerlich leer werden, wenn sie nicht aus dieser Beziehung gespeist seien und „zu bloßer Pflichterfüllung verkommen“. Als „einfachen und bewährten Weg“ nannte der Papst die „Übung der Gegenwart Gottes“, die das Herz wachhalte. Zitieren
SteRo Geschrieben 2. März Melden Geschrieben 2. März (bearbeitet) Wortlaut der Katechese: Was Papst Leo beim Mittagsgebet sagte Das menschgewordene Wort steht zwischen dem Gesetz und der Prophetie: Wirklich? Zunächst mal ist der Ausdruck "menschgewordene[s] Wort" nicht ganz in Ordnung, denn Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch und wenn das Wort (also die Gottheit) Mensch werden würde, dann hörte die Gottheit ja auf zu sein und Jesus Christus wäre nichte mehr wahrer Gott. Es ist also nicht das Wort Mensch geworden, sondern das Wort hat Fleisch angenommen oder sich inkarniert. Das Wort hört dabei nicht auf zu sein. [Aber davon abgesehen steht Jesus Christus nicht zwischen Gesetz und Prophetie, sondern zwischen Gott (Transzendenz) auf der einen Seite und den kreatürlichen Produkten Gesetz und Prophetie auf der anderen Seite. Genau genommen ist er das neue Gesetz und die neue Prophetie, die Synthese aus Transzendenz und Kreatur. Aber das ist meine Interpretation, deshalb in eckigen Klammern] Er ist die lebendige Weisheit, die jedes göttliche Wort zur Vollendung bringt. Alles, was Gott den Menschen geboten und ihnen eingegeben hat, findet in Jesus seinen vollen und endgültigen Ausdruck. Unglücklich, dass hier - im Kontext der Person des Wortes - der Ausdruck "jedes göttliche Wort" auftaucht. Es müsste besser heißen: "Er ist die lebendige Weisheit, die den Willen des Vaters zur Vollendung bringt." Vor Jesus, dessen Gesicht »wie die Sonne« leuchtet und dessen Kleider »weiß wie das Licht« werden (vgl. V. 2), bewundern die Jünger die menschliche Herrlichkeit Gottes. Auch wieder so ein Ausdruck ... "die menschliche Herrlichkeit Gottes" ... ein Paradoxon ... entweder die Herrlichkeit ist menschlich, dann ist sie aber nicht "Gottes" oder die Herrlichkeit ist göttlich, dann kann sie aber nicht die des Menschen sein. Eine göttliche Herrlichkeit aber könnten die Jünger gar nicht beobachten, da sie noch im Diesseits weilen. Also, warum belassen wir es nicht einfach im Original: sie beobachten die Verklärung des sichtbaren Menschen (das Wort ist nicht sichtbar). Punkt. Der Rest von Leos Text (Übersetzungsfehler ggf inklusive) ist wiederum (ebenso) allerfeinster Leo'scher Subjektivismus ... "Wie kommt der bloß da drauf?" ... Was natürlich nicht ausschließt, dass der ein oder andere Zuhörer (oder Zuhörerin) darüber in Verzückung gerät. Derweil kann der Leo ja auch anders (sie zB Beitrag oben). Ich weiß nicht, warum er grade bei seiner Katechese immer so schwurbelig wird. Katechese hat doch mit Unterricht/Unterweisung zu tun und da möchte ich meinen, dass es gerade dabei auf eine allgemeinverständliche Sprache ankommt, die sich an der Theologie orientiert. bearbeitet 2. März von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben 3. März Melden Geschrieben 3. März Papst: „Theologie - Eine Reise auf hoher See“ „Die Theologie dient der Verkündigung des Evangeliums und ist daher ein integraler und grundlegender Teil der Sendung der Kirche.“ Das hat Papst Leo XIV. an diesem Montag betont. „Die theologische Ausbildung ist daher nicht die Bestimmung für einige wenige Spezialisten, sondern eine Berufung für alle, damit jeder das Geheimnis des Glaubens vertiefen und die nötigen Werkzeuge erhalten kann.“ Leo unterstrich auch, dass es beim Nachdenken über Gott nicht um das Anhäufen von Wissen gehe, „sondern darum, eine mutige Fahrt zu beginnen, eine Fahrt auf hoher See“. Eine Metapher, die schon Leos Vorgänger Franziskus (2013-25) einmal gebraucht hat. Diese Reise bewegt sich in eine doppelte Richtung: Einerseits ist sie ein Weg in die Tiefe, um die Abgründe des Geheimnisses Gottes und die verschiedenen Dimensionen des christlichen Glaubens zu ergründen. Andererseits ist sie ein Aufbruch ins Weite, um über das Bekannte hinauszugehen, neue Horizonte zu erkunden und so neue Formen und neue Sprachen zu finden, um das Evangelium in den unterschiedlichen Situationen der Geschichte zu verkünden.“ Zitieren
SteRo Geschrieben 7. März Melden Geschrieben 7. März Vatikan: Papst-Prediger fordert „spirituelle Abrüstung“ Ein zentraler Punkt der Predigt war die Rückbesinnung auf den Begriff der Sünde. Pasolini kritisierte, dass dieser Begriff aus dem modernen Bewusstsein und teilweise sogar aus der Kirche verschwunden sei. „Heute wird oft alles nur noch als Zerbrechlichkeit, Wunde oder Konditionierung erklärt“, so der Prediger. Wenn der Begriff der Sünde jedoch verschwinde, gehe auch die Vorstellung von der Größe der menschlichen Freiheit verloren. „Wenn es die Möglichkeit des wirklich Bösen nicht mehr gibt, können wir auch nicht mehr an die Möglichkeit eines echten Guten glauben. Wenn die Sünde verschwindet, wird auch die Heiligkeit zu einem abstrakten Schicksal.“ Erst in der Anerkennung der eigenen Freiheit – und damit der Fähigkeit zu zerstören – erkenne der Mensch die Notwendigkeit einer tiefen Heilung und Umkehr. Zitieren
SteRo Geschrieben 9. März Melden Geschrieben 9. März Leo XIV.: Gebet verändert die Geschichte, eine Ära ohne Kriege möglich Zunächst handele es sich beim echten Frieden ein göttliches Geschenk, welches nicht bloß die Abwesenheit von Konflikt darstelle. „Dieser Friede ist nicht wie jener, den die Welt uns anbietet (vgl. Joh 14,27), der leider oft durch Gewalt und Täuschung aufgezwungen wird.“ „Der Herr geht mit uns, während wir daran arbeiten, die Harmonie in unseren Familien, in unseren lokalen Gemeinschaften, in unseren jeweiligen Ländern und in der ganzen Welt zu fördern.“ ... erinnert das Kirchenoberhaupt ...daran, dass „wahre Harmonie“ ein dauerhafter Weg der Versöhnung sei – ein Weg, der das eigene Leben, den Mitmenschen und die gesamte Schöpfung betreffe. „In diesem Geist sind wir aufgerufen, eine Kultur der Versöhnung zu fördern, die fähig ist, die Globalisierung der Ohnmacht zu überwinden, die uns dazu verleitet zu glauben, dass eine konfliktfreie Zeit unerreichbar sei Die Überschrift des Artikels ist auf den ersten Blick irreführend. Aber Leo hat vollkommen recht. Man muss nur seine Aussagen im Zusammenhang lesen: Der echte Friede ist nicht von dieser Welt. Aber mit diesem echten Frieden beseelt, lässt sich in dieser Welt die Harmonie fördern, und wenn auch nur in kleinem Kreise. Dieser Weg der Harmonie versöhnt mit allem und allen und schenkt den Glauben an eine "konfliktfreie Zeit", wo immer und wann immer diese auch erlangt werden wird. Zitieren
SteRo Geschrieben 11. März Melden Geschrieben 11. März (bearbeitet) Wortlaut: Papst Leo bei der Generalaudienz am 11. März 2026 Gott, der die Welt und die Menschheit erschaffen hat und jeden Menschen retten möchte, vollbringt sein Heilswerk in der Geschichte, indem er ein konkretes Volk auswählt und in ihm wohnt. Deshalb ruft er Abraham ... Es ist in der Tat Christus, der in der Hingabe seines Leibes und seines Blutes dieses Volk endgültig in sich selbst vereint. Also wie das zu verstehen sein soll ...? Christus vereint dieses (!?) Volk "in sich selbst"? Tatsächlich hat Jesus Christus das Volk der Juden ja gespalten. Und er hat gar keinen Hehl draus gemacht: Mt 10, 34 Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und des Menschen Feinde 〈werden〉 seine eigenen Hausgenossen 〈sein〉. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; 38 und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden. Zur Zeit des Alten Bundes war "das Volk Gottes" immer nur ein Teil des auserwählten ethnischen Volkes und so ist es auch nach Jesus Christus Es besteht nun aus Menschen aller Nationen; es ist vereint durch den Glauben an ihn, durch die Zugehörigkeit zu ihm, durch das Leben aus seinem Leben, beseelt vom Geist des Auferstandenen. Das ist die Kirche: das Volk Gottes, das seine Existenz aus dem Leib Christi bezieht[1] und selbst Leib Christi ist;[2] kein Volk wie alle anderen, sondern das Volk Gottes, von ihm zusammengerufen und bestehend aus Frauen und Männern aus allen Völkern der Erde. Ihr einigendes Prinzip ist nicht eine Sprache, eine Kultur, eine Ethnie, sondern der Glaube an Christus: Die Kirche ist daher – nach einem schönen Ausdruck des Konzils – «die Versammlung derer, die zu Christus als dem Urheber des Heils und dem Ursprung der Einheit und des Friedens glaubend aufschauen» (LG, 9). Eben. Das Volk des neuen Bundes ist zusammengewürftelt aus jenen Teilen von Nationen, die rechten Glaubens sind ... die anderen Teile dieser Nationen sind draußen. Und wie das Wort "Kirche" hier zu verstehen ist ... das ist ein ganz anderes Thema. Vereint in Christus, dem Herrn und Erlöser aller Menschen, kann die Kirche niemals in sich selbst verschlossen sein, sondern ist offen für alle und für alle da. ... Auch diejenigen, die das Evangelium noch nicht empfangen haben, sind daher in gewisser Weise auf das Volk Gottes ausgerichtet, Das sollte man denen aber mit geeigneten Worten beibringen, also nicht mit Worten, die - wenn überhaupt (!) - nur von Insidern verstanden werden. bearbeitet 11. März von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben 14. März Melden Geschrieben 14. März Papst Leo bezieht seine Wohnung im Apostolischen Palast Die nun renovierte päpstliche Wohnung befindet sich in der dritten Loggia des Apostolischen Palastes. Sie umfasst mehrere Räume, darunter das private Arbeitszimmer, von dem aus der Papst den Angelus mit den Gläubigen auf dem Petersplatz betet, die Bibliothek und eine kleine Kapelle. Mt 8, 19 Und ein Schriftgelehrter kam heran und sprach zu ihm: Lehrer, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst. 20 Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlegt. Zitieren
SteRo Geschrieben 15. März Melden Geschrieben 15. März Wortlaut: Papst Leo beim Angelus am 15. März 2026 Es ist bemerkenswert, dass sich über die Jahrhunderte die Ansicht verbreitet hat und bis heute fortbesteht, Glaube sei eine Art „Sprung ins Ungewisse“, ein Verzicht auf das Denken, sodass Glauben gleichbedeutend mit blindem Glauben wäre. Doch das Evangelium zeigt uns, dass uns durch die Begegnung mit Christus die Augen geöffnet werden. Aber sag doch selbst: Augen denken doch nicht, oder? Deshalb wurde Gott in Jesus Mensch, damit der Lehm unserer Menschlichkeit, geformt vom Hauch seiner Gnade, ein neues Licht empfangen konnte, ein Licht, das uns hilft, uns selbst, andere und Gott in Wahrheit zu sehen. Und wieder: Was hat "ein neues Licht empfangen" denn mit Denken zu tun? Die religiösen Autoritäten fragen den geheilten Blinden eindringlich: „ Wie sind deine Augen aufgetan worden? “ (Joh 9,10); und weiter: „Wie hat er deine Augen aufgetan?“ (V. 26). Eben, weil diese sich auf ihr Denken verlassen ... deshalb fragen sie so und bleiben blind. Glaube ist kein blinder Akt, kein Verzicht auf Vernunft und kein Rückzug in eine Art religiöser Gewissheit, die uns den Blick von der Welt abwenden lässt. Glaube ist ein Akt des Sehens, schon recht. Aber Vernunft unterstütz dabei nur, wenn sie Dienerin des Glaubens ist. Vernunft kann auch Hure des Unglaubens sein oder Sklavin der Sinne. Und natürlich schenkt wahrer Glaube Gewissheit, sonst wäre er ja zu nichts nutze. Wie Glaubensgewissheit "Rückzug" im negativen Sinne sein sollte, erschließt sich mir nicht. Haben sich die Märtyrer nach deinem Verständnis denn zurückgezogen, lieber Leo? Wenn ja, von was? Von ihrem Selbstwillen und Ego haben sie sich zurückgezogen. Selbstaufgabe ist Rückzug vom Ego und Glaubensgewissheit ist dazu erforderlich, siehe Jesus Christus, den wahren Menschen.. Das willst du doch nicht etwa verurteilen, diesen Rückzug durch Glaubensgewissheit, lieber Leo? Und was heißt hier "Gewissheit, die uns den Blick von der Welt abwenden lässt"? Glaubengewissheit lässt uns die Welt als das erkennen, was sie ist. Wenn da Abwenden ist, dann ist es ein Abwenden von der Welt wie Ungläubige sie sehen, Ungläubige, die weit entfernt vom Rückzug vom Selbst sind und sich an das Kreatürliche binden. Zitieren
SteRo Geschrieben 18. März Melden Geschrieben 18. März (bearbeitet) Wortlaut: Papst Leo bei seiner Generalaudienz „Die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben (vgl. 1 Joh 2,20.27), kann im Glauben nicht irren. Und diese ihre besondere Eigenschaft macht sie durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes dann kund, wenn sie von den Bischöfen bis zu den letzten gläubigen Laien" ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten äußert“ (LG, 12). Die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen, zu der natürlich auch die Hirten [Anm.: als Gemeinschaft aller Hirten, einzelne Hirten können sich sehr wohl irren] gehören, kann sich also im Glauben nicht irren: Kirche = Gemeinschaft der Gläubigen, welche sich nicht im Glauben irren kann. Einzelne Gläubige oder einzelne Hirten können sich dagegen irren. Der übernatürliche Glaubenssinn macht sich dann - und nur dann! - kund, wenn alle Bischöfe bis zu den letzten gläubigen Laien "ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten" äußern. Aus dieser Einheit, die das kirchliche Lehramt bewahrt, ... Das kirchliche Lehramt spricht also für "alle Bischöfe bis zu den letzten gläubigen Laien" und macht also den übernatürlichen Glaubenssinn kund! Das Reich Gottes, sofern es als (noch unvollkommen) etabliert in menschlich-kreatürlichen Strukturen des Diesseits angenommen wird, ist also streng hierarchisch - im absolutistischen Sinne - "von Gott gegeben" organisiert. Der Heilige Geist, der uns vom auferstandenen Jesus kommt, verteilt nämlich „unter den Gläubigen jeglichen Standes auch besondere Gnaden. Durch diese macht er sie geeignet und bereit, für die Erneuerung und den vollen Aufbau der Kirche verschiedene Werke und Dienste zu übernehmen“ (LG, 12). Weiter oben heißt es zum übernatürlichen Glaubenssinn: Die Lehrkommission des Konzils präzisierte, dass dieser sensus fidei „wie eine Fähigkeit der ganzen Kirche ist, dank derer sie in ihrem Glauben die überlieferte Offenbarung erkennt, in Glaubensfragen zwischen Wahrem und Falschem unterscheidet und gleichzeitig tiefer in sie eindringt und sie vollständiger im Leben anwendet“ (vgl. Acta Synodalia, III/1, 199). Der Glaubenssinn gehört also den einzelnen Glaubenden nicht aus eigenem Recht, sondern als Glieder des Volkes Gottes in seiner Gesamtheit. Der Glaubenssinn ist also eine kollektive übernatürliche Fähigkeit und kann nicht von Einzelnen für sich beansprucht werden! Interessant auch, dass das Kollektiv in seinem Glauben die überlieferte Offenbarung erkennt. Was natürlich die Frage aufwirft, wie ein Kollektiv "Kirche" einen Glauben haben kann, wenn Glaube immer nur im einzelnen Mitglied des Kollektivs bestimmbar ist. Offenbar ist also der autorisiert niedergeschriebene Glaube gemeint. Dann aber ist es unmöglich im autorisiert niedergeschriebenen Glauben nicht die "überlieferte Offenbarung" zu erkennen, weil das eine das andere ist. bearbeitet 18. März von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben 19. März Melden Geschrieben 19. März Leo XIV. schreibt Botschaft zum 10. Jahrestag von Amoris laetitia Mittels des Sakraments der Ehe bilden christliche Eheleute eine »Art Hauskirche«,[3] die für die Erziehung und Weitergabe des Glaubens von wesentlicher Bedeutung ist. Die Betonung liegt hier auf "christliche", wobei um eine "Art Hauskirche" zu bilden sicherlich nicht "taufschein-christlich" gemeint sein kann. Zitieren
SteRo Geschrieben 19. März Melden Geschrieben 19. März Die Kirche feiert den großen Schweigsamen Im ganzen Neuen Testament wird kein einziges Wort von ihm überliefert ... Dafür "überschlagen" sich heute alle Prediger sinnbildlich mit Worten zu und über ihn. Zahlreiche Gebete wurden erdichtet für die soziale Praxis. Ich frag mich da dann, warum eigentlich immer so viel Geplapper sein muss. Warum einen Schweigsamen mal nicht mit Schweigen ehren? 1 Zitieren
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