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Papstbrief an die Seminaristen


Touch-me-Flo

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Lieber Kam,

 

 

Ich muss zugeben, dass ich da noch sehr skeptisch bin, wenn ich mir jedenfalls die Priesteramtskandidaten so ansehe, die mir bisher so untergekommen sind.

Dem Papst geht's ähnlich. Darum schrub er diesen Brief.

Als Jesus einen Chef für seine Truppe suchte, hatte er auch nur problematische Kandidaten zur Auswahl. Vielleicht müssen Priester irgendwie schräge Vögel sein. Das heutige Gottesvolk erwartet ja eierlegende Wollmilchsäue als Pfarrer.

Unsinn.

Das GOTTESvolk erwartet Jünger JESU als Pfarrer.

 

 

Gruß

josef

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Lieber Senestrey,

 

 

Wie ist es mit den Aposteln? Sie hatten gewiß keinerlei theologische Bildung.

Nach drei Jahren täglicher Ausbildung durch Jesus selbst?

 

Sie hatten gewiß mehr theologische Bildung als alle nachfolgenden Theologen zusammen.

Sie hatten innigere Beziehung zum HEILIGEN GEIST GOTTES als alle nachfolgenden Theologen zusammen.

Apostelgeschichte 5,12:

·
12
Es geschahen aber viele Zeichen und Wunder im Volk durch die Hände der Apostel; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig beieinander.

Gruß

josef

 

 

wieder eines der beispiele seltsamer logik, die du hier ständig ablieferst. was hat dein zitat mit deiner behauptung zu tun?

Josef folgt seinem Lieblingsspiel und macht den Rest der Welt runter. Wie gut, dass Josef nicht so ist wie die Theologen.

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Lieber Complex,

 

 

...

Und das ist das, was mir etwas Sorge bei den Anwärtern macht, die ich bisher so kennen gelernt habe: Fürchterlich naive Persönlichkeiten, deren intellektuelles Niveau eher mäßig anmutet...

Wie hoch war das intellektuelle Niveau der Apostel ?

 

Dem HEILIGEN GEIST GOTTES, ihrem Arbeitgeber und Beistand sollen die Jünger JESU - duchaus naiv - vertrauen und gehorchen!

 

Warum wohl hat JESUS keinen der, gewiß intellektuell hochstehenden Pharisäer zum Jünger berufen?

 

 

 

Gruß

josef

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Josef folgt seinem Lieblingsspiel und macht den Rest der Welt runter. Wie gut, dass Josef nicht so ist wie die Theologen.

Stell Dir vor, der Papst setzt sich NICHT durch, und wir haben plötzlich lauter solche Priester.

Du willst Dich mit irgendeinem einfach reden oder Dich mit ihm beraten oder bei ihm beichten - und was kommt?

"Lieber Chrysologus - hier Dein Bibelzitat zum Tag und etwas HeiGei und schöne Grüße von seinem treuen Diener dem Papst!"

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"Lieber Chrysologus - hier Dein Bibelzitat zum Tag und etwas HeiGei und schöne Grüße von seinem treuen Diener dem Papst!"
Ich würde das etwas verkürzen: mit Schrift und Geist kann man schon ein Stück Weg bewältigen :ninja:
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"Lieber Chrysologus - hier Dein Bibelzitat zum Tag und etwas HeiGei und schöne Grüße von seinem treuen Diener dem Papst!"
Ich würde das etwas verkürzen: mit Schrift und Geist kann man schon ein Stück Weg bewältigen ;)

Aber nur, wenn man josef dazwischen auslässt. :ninja:

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...Die Beziehung zu Gott ist Zentrum und zentraler Punkt einer jeden Priesterausbildung. Ohne die innere "Liebesbezieung" zu Gott, sind theologisches Wissen, Rhetorik, menschliche Reife und pastorale Befähingung eine leere Hülle. Das ist es, was die Menschen merken, ob jemand selbst erfüllt ist von dem was er spricht oder ob er eine "leere Hülle" verkündet. ....

ja. :ninja:

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Wieso. Von Gott abgesehen - was wir nicht werden können - war Jesus auch nicht mehr.

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...Das GOTTESvolk erwartet Jünger JESU als Pfarrer...
ein ganzer mensch reicht mir.

Und wie definierst Du "ganzer Mensch"?

 

Ich komme auf: Liebesfähig (wie im Liebesgebot Jesu), hingabefähig (wie Jesus), mit Gottvertrauen (wie Jesus), bereit, für Leute Konflikte einzugehen, die das nicht selber können (wie Jesus) und mit der Hoffnung, Gott trage das alles mit und vollende es (wie bei Jesus).

 

Ich frage mich nur, ob man so etwas "erwarten" kann. Genau genommen geht mir eine solche Anspruchshaltung auf den Geist. Vielleicht kenne ich zu viele, die bereits unter diesen Anbrüchen zusammengebrochen (oder ausgebrochen) sind.

Wie wäre es mit "erhofft sich"?

 

Ich kenne einige Priester, bei denen ich nicht auf die Idee käme, sie als Jünger Jesu zu betrachten. Aber auf der anderen Seite könnte es sein, dass mich genau dafür Jesus einstmals anrüffelt: "Mecky! Solche Urteile zu fällen ist nicht unbedingt Nachfolge meiner Person und Lehre. Mach mal langsam und werd' bescheiden." Naja. Dann stehe da mit reichlich abgesägten Hosen.

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Wie Helmut es definiert, weiß ich nicht.

Mir genügt zunächst einmal jemand, der nicht hochwürdig dahinschwebt, sondern ehrlich sagen könnte "Steh auf, ich bin auch nur ein Mensch!"

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Lieber Complex,

 

 

...

Und das ist das, was mir etwas Sorge bei den Anwärtern macht, die ich bisher so kennen gelernt habe: Fürchterlich naive Persönlichkeiten, deren intellektuelles Niveau eher mäßig anmutet...

Wie hoch war das intellektuelle Niveau der Apostel ?

 

Dem HEILIGEN GEIST GOTTES, ihrem Arbeitgeber und Beistand sollen die Jünger JESU - duchaus naiv - vertrauen und gehorchen!

 

Warum wohl hat JESUS keinen der, gewiß intellektuell hochstehenden Pharisäer zum Jünger berufen?

 

 

 

Gruß

josef

Der Unterschied ist aber schon mal, dass die Apostel einen viel unmittelbareren, lebendigeren Zugang zu dem Ganzen hatten. Sie hatten ein ganz anderes Wissen um den Überlieferungskontext, der uns abgeht bzw. den wir teilweise mühevoll rekonstruieren oder sogar neu entwickeln müssen.

 

Der Schaf-Vergleich wurde schon viel zu oft zur Rechtfertigung von Sklavenmoral missbraucht. Vertrauen und Gehorsam gut und schön, aber damit war sicher nicht gemeint, dass man das Hirn ausschalten solle.

Ich verweise hier z.B. auf die Aussage, dass man Gott nicht versuchen solle. Das impliziert in meinen Augen, dass der Mensch die Dinge selbst in die Hand nehmen und tun muss, was ihm möglich ist. Im Hinblick auf die Aussage, man solle sich nicht um Nahrung sorgen o.ä., weil einem gegeben würde, so sehe ich das eher als Aufruf, dass man nicht aufgeben, die Ruhe bewahren und sich auf das Wesentliche konzentrieren soll. Das mit der Naivität sehe ich eher auf das Seelische bezogen, also dass man wie ein Kind heiter sein soll. Ähnlich deute ich u.a. auch Aussagen wie die, dass man beim Fasten nicht wie ein Fastender aussehen soll, sondern sich frisch macht und die Dinge mit positiver Grundstimmung angeht.

 

Das, was Jesus an den Pharisäern u.a. kritisierte, war z.B. der Hang zu völlig sinnentleertem Ritus und zu überzogener Einforderung vom Einhalten diverser Regeln. Jesus hat sie nicht für ihren Intellekt an sich kritisiert. Abgesehen davon, dass das Verhältnis zwischen Jesus und den Pharisäern ohnehin im Nachhinein negativer gedeutet wurde, als es tatsächlich gewesen sein dürfte.

 

...Das GOTTESvolk erwartet Jünger JESU als Pfarrer...
ein ganzer mensch reicht mir.

Und wie definierst Du "ganzer Mensch"?

 

Ich komme auf: Liebesfähig (wie im Liebesgebot Jesu), hingabefähig (wie Jesus), mit Gottvertrauen (wie Jesus), bereit, für Leute Konflikte einzugehen, die das nicht selber können (wie Jesus) und mit der Hoffnung, Gott trage das alles mit und vollende es (wie bei Jesus).

 

Ich frage mich nur, ob man so etwas "erwarten" kann. Genau genommen geht mir eine solche Anspruchshaltung auf den Geist. Vielleicht kenne ich zu viele, die bereits unter diesen Anbrüchen zusammengebrochen (oder ausgebrochen) sind.

Wie wäre es mit "erhofft sich"?

 

Ich kenne einige Priester, bei denen ich nicht auf die Idee käme, sie als Jünger Jesu zu betrachten. Aber auf der anderen Seite könnte es sein, dass mich genau dafür Jesus einstmals anrüffelt: "Mecky! Solche Urteile zu fällen ist nicht unbedingt Nachfolge meiner Person und Lehre. Mach mal langsam und werd' bescheiden." Naja. Dann stehe da mit reichlich abgesägten Hosen.

Ich denke, dass das eher den Charakter eines Ideals hat, das man als Mensch auf Erden nicht erfüllen kann, aber es aufrichtig wollen und sozusagen sein Bestes geben soll.

Daraus ergibt sich automatisch eine gewisse freundliche Demut und Reue, wobei mit diesen beiden Aspekten leider viel Schindluder z.B. durch sozialen Druck getrieben worden ist. Erklärt den Unwillen vieler heutzutage, sich diese Eigenschaften anzueignen.

Mit einer freundlichen Grundstimmung - also vor dem Hintergrund des Nächstenliebegebots - ergeben sich diese beiden Dinge allerdings fast von selbst denke ich. Der Weg ist gewissermaßen das Ziel.

bearbeitet von GodComplexID
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Franciscus non papa
:ninja:
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