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Christenverfolgung


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„Um Märtyrer zu finden, muss man nicht in die Katakomben gehen oder zum Kolosseum. Märtyrer gibt es heute in vielen Ländern der Welt.“ Das sagte Papst Franziskus an diesem Samstag in der Predigt bei seiner Frühmesse im Vatikan-Gästehaus Santa Marta. Christen würden zu allen Zeiten und in vielen Weltteilen „um ihres Glaubens willen verfolgt“, in einigen Ländern „dürfen sie noch nicht einmal ein Kreuz tragen“. Die Kirche sei „heute, im 21. Jahrhundert, weiterhin eine Kirche der Märtyrer“. Das Zeugnis der Märtyrer gebe „uns, deren Glauben manchmal nicht ganz so stark ist, die Kraft, den Glauben zu bezeugen“.

 

Radio Vatikan

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Syrien: Zwei Bischöfe wurden verschleppt. Ihr Fahrer, ein Diakon, wurde getötet.

 

Es handelt sich um den syrisch-orthodoxen Metropoliten von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, und den griechisch-orthodoxen Erzbischof von Aleppo und Iskandarun, Boulos Yazigi.

Zwei Monate ist dies nun her und noch immer sind die Bischöfe in Geiselhaft.

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Syrien: Zwei Bischöfe wurden verschleppt. Ihr Fahrer, ein Diakon, wurde getötet.

 

Es handelt sich um den syrisch-orthodoxen Metropoliten von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, und den griechisch-orthodoxen Erzbischof von Aleppo und Iskandarun, Boulos Yazigi.

Zwei Monate ist dies nun her und noch immer sind die Bischöfe in Geiselhaft.

100 Tage sind es nun.

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Syrien: Zwei Bischöfe wurden verschleppt. Ihr Fahrer, ein Diakon, wurde getötet.

 

Es handelt sich um den syrisch-orthodoxen Metropoliten von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, und den griechisch-orthodoxen Erzbischof von Aleppo und Iskandarun, Boulos Yazigi.

Zwei Monate ist dies nun her und noch immer sind die Bischöfe in Geiselhaft.

100 Tage sind es nun.

Sechs Monate.

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Syrien: Zwei Bischöfe wurden verschleppt. Ihr Fahrer, ein Diakon, wurde getötet.

 

Es handelt sich um den syrisch-orthodoxen Metropoliten von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, und den griechisch-orthodoxen Erzbischof von Aleppo und Iskandarun, Boulos Yazigi.

Zwei Monate ist dies nun her und noch immer sind die Bischöfe in Geiselhaft.

100 Tage sind es nun.

Sechs Monate.

Ein Jahr

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Gestern abend auf DLF ein interessanter Bericht zur religiösen Verfolgung weltweit und -tatsächlich- hierzulande:

Ein einziger pakistanischer Christ darf sich in einem Asylbewerberwohnheim bei Neuburg/Ingolstadt von seinen Landleuten verprügeln lassen, weil er nicht konvertiert.

Die Heimleitung tut auf Beschwerden hin - nichts.

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/05/14/dlf_20140514_2010_50c581f3.mp3

(Die kleine Episode ab Minute 6:00. Der ganze Bericht ist allerdings interessant und als weltweite Aussicht zur Verfolgung relevanter, auch zur aktuellen Lage orientalischer Christen.)

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Ich stelle es mal ohne ausdrückliche Schreibberechtigung rein, weil es zum Thema passt:

 

http://www.faz.net/a...t-12941033.html

 

Und ich füge etwas hinzu, was dazu gehört: Die Frau wurde freigelassen, am nächsten Tag beim Versuch der Ausreise am Flughafen Khartoum mitsamt ihrer Familie festgesetzt und anscheinend beschuldigt, mit falschen Papieren unterwegs gewesen zu sein - darüber herrscht landauf, landab große Verwirrung - hier ist ein irischer Bericht, der wohl ein bisschen genauere Informationen vermittelt:

 

http://www.independent.co.uk/news/world/africa/apostasy-woman-meriam-ibrahim-us-ambassador-summoned-by-sudan-government-after-christian-convert-detained-trying-to-flee-country-9563842.html

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Und nun soll Mariam Ibrahim Ishag in der US-Botschaft erstmal in Sicherheit sein:

 

http://www.augsburge...id30352912.html

Wie immer: alles in Butter, wenn die USA erst einmal ausreichend Druck machen. :)

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Und nun soll Mariam Ibrahim Ishag in der US-Botschaft erstmal in Sicherheit sein:

 

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Wie immer: alles in Butter, wenn die USA erst einmal ausreichend Druck machen. :)

Ja, es waren aber nicht nur die USA :). Ich warte mit der Freude noch darauf, dass sie außer Landes ist. Diese Geschichte hat schon so oft unfreundliche Wendungen genommen.

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Und nun soll Mariam Ibrahim Ishag in der US-Botschaft erstmal in Sicherheit sein:

 

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Wie immer: alles in Butter, wenn die USA erst einmal ausreichend Druck machen. :)

Ja, es waren aber nicht nur die USA :). Ich warte mit der Freude noch darauf, dass sie außer Landes ist. Diese Geschichte hat schon so oft unfreundliche Wendungen genommen.

Ich möchte niemandes Engagement herabsetzen, aber die USA sind halt diejenigen, die idR am meisten erreichen.

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Und nun soll Mariam Ibrahim Ishag in der US-Botschaft erstmal in Sicherheit sein:

 

http://www.augsburge...id30352912.html

Wie immer: alles in Butter, wenn die USA erst einmal ausreichend Druck machen. :)

Ja, es waren aber nicht nur die USA :). Ich warte mit der Freude noch darauf, dass sie außer Landes ist. Diese Geschichte hat schon so oft unfreundliche Wendungen genommen.

Ich möchte niemandes Engagement herabsetzen, aber die USA sind halt diejenigen, die idR am meisten erreichen.

 

Die waren jetzt auch als erste gefragt. Irgendwo habe ich gelesen, dass der Mann, der als Bürgerkriegsflüchtling ja die amerikanische Staatsangehörigkeit erworben hat, sich seit der Heirat - irgendwas mit zweieinhalb Jashren oder so - darum bemüht, seine Frau in die USA zu holen. Die Einreisebehörden der USA hätten aber getrödelt und getrödelt ... Die Verhaftung und das Todesurteil einschließlich des nachfolgenden Aufsehens haben sie wohl aus dem Büroschlaf gerissen.

Wirklich sicher - aber das werden die USA jetzt auch zweifellos durchsetzen - ist die Familie allerdings erst, wenn sie aus dem Sudan raus ist. Sie werden sie wohl nicht auf Dauer in der Botschaft behalten wollen.

Edited by Julius
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Und nun soll Mariam Ibrahim Ishag in der US-Botschaft erstmal in Sicherheit sein:

 

http://www.augsburge...id30352912.html

Wie immer: alles in Butter, wenn die USA erst einmal ausreichend Druck machen. :)

Ja, es waren aber nicht nur die USA :). Ich warte mit der Freude noch darauf, dass sie außer Landes ist. Diese Geschichte hat schon so oft unfreundliche Wendungen genommen.

Ich möchte niemandes Engagement herabsetzen, aber die USA sind halt diejenigen, die idR am meisten erreichen.

 

Die waren jetzt auch als erste gefragt. Irgendwo habe ich gelesen, dass der Mann, der als Bürgerkriegsflüchtling ja die amerikanische Staatsangehörigkeit erworben hat, sich seit der Heirat - irgendwas mit zweieinhalb Jashren oder so - darum bemüht, seine Frau in die USA zu holen. Die Einreisebehörden der USA hätten aber getrödelt und getrödelt ... Die Verhaftung und das Todesurteil einschließlich des nachfolgenden Aufsehens haben sie wohl aus dem Büroschlaf gerissen.

Wirklich sicher - aber das werden die USA jetzt auch zweifellos durchsetzen - ist die Familie allerdings erst, wenn sie aus dem Sudan raus ist. Sie werden sie wohl nicht auf Dauer in der Botschaft behalten wollen.

Wollen wohl nicht.

Allerdings: Kardinal Mindszenty ist vom 4.11.1956 bis 28.9.1971 Gast der US-Botschaft gewesen. (Für ein Ehepaar mit Kleinkind ist das natürlich noch weniger toll.)

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Was soll die UNO auch tun, die weltweite Empörung hält sich ja in Grenzen.

 

Da regt man sich mehr darüber auf, wenn Israel gegen Hammas-Terroristen vorgeht.

 

Werner

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Gestern habe ich einen Facebookeintrag gesehen. Eine Frau in meinem Alter berichtete erfreut von ihrer Ankunft in Ankara. Dort wird sie warten, bis sie ein Visum für Australien erhält, wo ihre nächsten Verwandten leben.

Sie war die allerletzte Verwandte eines lieben Menschen, die noch im Irak ausgehalten hatte, in Kirkuk. Zurückgelassen hat sie Haus und Hof und die komplette Arztpraxis ihres kürzlich verstorbenen Mannes, um mit zwei Koffern in Australien neu anzufangen.

Sie war die letzte der Familie, der Rest lebt inzwischen in den USA, in Kanada, in Deutschland, in Schweden, in Neuseeland, in Australien. Die Muttersprache, eine der ältesten Sprachen der Welt, wird in zwei Generationen vergessen sein. Die Kultur überlebt vielleicht noch ein wenig länger.

Was da gerade abläuft, ist nicht weniger als die Vernichtung einer zweitausendjährigen Kultur. Die Christen dort haben die arabische Eroberung überlebt, sie haben die Mongolen überlebt, sie haben die Massaker durch Kurden und Türken überlebt, und nun, in unserer modernen Welt, geht es endgültig zu Ende.

Vor 15 Jahren gab es noch über eine Million Christen im Irak. Heute ist der letzte Rest glücklich, wenn er es mit zwei Koffern nach Ankara schafft.

 

Werner

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Was soll die UNO auch tun, die weltweite Empörung hält sich ja in Grenzen.

 

Da regt man sich mehr darüber auf, wenn Israel gegen Hammas-Terroristen vorgeht.

 

Werner

Richtig. In Ö mit von der islamischen Gemeinde veranstalteten Demos, auf denen natürlich alle heimatlosen Weltrevolutionäre mitdackeln und alle antisemitischen Stereotype auftauchen. Würden Glatzköpfe mit Springerstiefeln das veranstalten, dann wäre die Demo aufgelöst und gegen ein Dutzend Typen Haftbefehl wegen Wiederbetätigung erlassen worden.

 

Das alte Muster seit den späten Sechzigern: gegen Israel und die USA - alles andere ist egal.

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Und nun soll Mariam Ibrahim Ishag in der US-Botschaft erstmal in Sicherheit sein:

 

http://www.augsburge...id30352912.html

Wie immer: alles in Butter, wenn die USA erst einmal ausreichend Druck machen. :)

Ja, es waren aber nicht nur die USA :). Ich warte mit der Freude noch darauf, dass sie außer Landes ist. Diese Geschichte hat schon so oft unfreundliche Wendungen genommen.

Ich möchte niemandes Engagement herabsetzen, aber die USA sind halt diejenigen, die idR am meisten erreichen.

 

Die waren jetzt auch als erste gefragt. Irgendwo habe ich gelesen, dass der Mann, der als Bürgerkriegsflüchtling ja die amerikanische Staatsangehörigkeit erworben hat, sich seit der Heirat - irgendwas mit zweieinhalb Jashren oder so - darum bemüht, seine Frau in die USA zu holen. Die Einreisebehörden der USA hätten aber getrödelt und getrödelt ... Die Verhaftung und das Todesurteil einschließlich des nachfolgenden Aufsehens haben sie wohl aus dem Büroschlaf gerissen.

Wirklich sicher - aber das werden die USA jetzt auch zweifellos durchsetzen - ist die Familie allerdings erst, wenn sie aus dem Sudan raus ist. Sie werden sie wohl nicht auf Dauer in der Botschaft behalten wollen.

 

Sie sind in Italien

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