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Kirchenzeitung für jede Familie!


colonia
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Große und mittelgroße Vereine senden an ihre Mitglieder eine Vereinszeitung, in denen die Vereinsziele, Termine u.a. publik gemacht wird. Die Kosten dafür sind mit dem Vereinsbeitrag abgegolten (z.B. ADAC). Warum in alles in der Welt sind kath. Bistümer nicht imstande, ihren Mitgliedern je Haushalt eine Kirchenzeitung monatlich oder wenigstens vierteljährlich zu übersenden? Eine preiswerte Lösung wäre auch, Kirchenmitglieder zu bitten, ihre E-Mailadresse bekanntzugeben, um ihnen den Pfarrbrief und eine Bistumsinformation auf diesem Weg regelmäßig zu übersenden. Wenn viele nicht mehr die Gottesdienste besuchen, sollte man Wege suchen, mit den Kirchenmitgliedern auf anderem Wege Kontakt zu finden.Einige protestantische Kirchen senden m.W. vierteljährlich eine kirchliche Zeitschrift an ihre volljährigen Mitglieder.

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In der Pfarrei meiner Mutter wird allen Pfarrangehörigen ein gut gestalteter Pfarrbrief mit allen wichtigen Informationen vierteljährlich zugesandt (das heißt wohl: von Helfern in den Briefkasten gesteckt).

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Gallowglas

Große und mittelgroße Vereine senden an ihre Mitglieder eine Vereinszeitung, in denen die Vereinsziele, Termine u.a. publik gemacht wird. Die Kosten dafür sind mit dem Vereinsbeitrag abgegolten (z.B. ADAC). Warum in alles in der Welt sind kath. Bistümer nicht imstande, ihren Mitgliedern je Haushalt eine Kirchenzeitung monatlich oder wenigstens vierteljährlich zu übersenden? Eine preiswerte Lösung wäre auch, Kirchenmitglieder zu bitten, ihre E-Mailadresse bekanntzugeben, um ihnen den Pfarrbrief und eine Bistumsinformation auf diesem Weg regelmäßig zu übersenden. Wenn viele nicht mehr die Gottesdienste besuchen, sollte man Wege suchen, mit den Kirchenmitgliedern auf anderem Wege Kontakt zu finden.Einige protestantische Kirchen senden m.W. vierteljährlich eine kirchliche Zeitschrift an ihre volljährigen Mitglieder.

 

Es gibt entsprechende Kirchenzeitungen (z.B. die Münchner Kirchenzeitung), aber die ziehen es vor, mit Knebelverträgen Rentnern ihre letzte Kohle aus den Taschen zu ziehen ... :angry:

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Große und mittelgroße Vereine senden an ihre Mitglieder eine Vereinszeitung, in denen die Vereinsziele, Termine u.a. publik gemacht wird. Die Kosten dafür sind mit dem Vereinsbeitrag abgegolten (z.B. ADAC). Warum in alles in der Welt sind kath. Bistümer nicht imstande, ihren Mitgliedern je Haushalt eine Kirchenzeitung monatlich oder wenigstens vierteljährlich zu übersenden? Eine preiswerte Lösung wäre auch, Kirchenmitglieder zu bitten, ihre E-Mailadresse bekanntzugeben, um ihnen den Pfarrbrief und eine Bistumsinformation auf diesem Weg regelmäßig zu übersenden. Wenn viele nicht mehr die Gottesdienste besuchen, sollte man Wege suchen, mit den Kirchenmitgliedern auf anderem Wege Kontakt zu finden.Einige protestantische Kirchen senden m.W. vierteljährlich eine kirchliche Zeitschrift an ihre volljährigen Mitglieder.

 

Es gibt entsprechende Kirchenzeitungen (z.B. die Münchner Kirchenzeitung), aber die ziehen es vor, mit Knebelverträgen Rentnern ihre letzte Kohle aus den Taschen zu ziehen ... :angry:

Du kannst sicher nachweisen, inwiefern das Knebelverträge sind.

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Gallowglas

Große und mittelgroße Vereine senden an ihre Mitglieder eine Vereinszeitung, in denen die Vereinsziele, Termine u.a. publik gemacht wird. Die Kosten dafür sind mit dem Vereinsbeitrag abgegolten (z.B. ADAC). Warum in alles in der Welt sind kath. Bistümer nicht imstande, ihren Mitgliedern je Haushalt eine Kirchenzeitung monatlich oder wenigstens vierteljährlich zu übersenden? Eine preiswerte Lösung wäre auch, Kirchenmitglieder zu bitten, ihre E-Mailadresse bekanntzugeben, um ihnen den Pfarrbrief und eine Bistumsinformation auf diesem Weg regelmäßig zu übersenden. Wenn viele nicht mehr die Gottesdienste besuchen, sollte man Wege suchen, mit den Kirchenmitgliedern auf anderem Wege Kontakt zu finden.Einige protestantische Kirchen senden m.W. vierteljährlich eine kirchliche Zeitschrift an ihre volljährigen Mitglieder.

 

Es gibt entsprechende Kirchenzeitungen (z.B. die Münchner Kirchenzeitung), aber die ziehen es vor, mit Knebelverträgen Rentnern ihre letzte Kohle aus den Taschen zu ziehen ... :angry:

Du kannst sicher nachweisen, inwiefern das Knebelverträge sind.

 

Die haben die Schweinerei erst vor ein paar Wochen bei meiner Großmutter versucht ... da kam ne Type vorbei, hat meine Oma ewig bequatscht, bis sie was unterschrieben hat, von dem sie nicht wusste, was es war und erst mit der ersten Rechnung kam der Hinweis, daß es sich um ein mehrjähriges Abo für diese Zeitung handelt.

Glücklicherweise war der Vertrag aufgrund der fehlenden Belehrung über die Rücktrittsmöglichkeit und der bei meiner Oma nicht mehr gegebene Geschäftsfähigkeit ungültig ...

Ein Nachbar meiner Oma (auch Rentner)hatte nicht soviel Glück, der konnte den Vertrag erst gegen Zahlung eines Abschlages "vorzeitig" kündigen.

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Meime Mutter war Abonnentin der Sonntagszeitung seit der Zeit, als sie nach dem Krieg wieder erschien (ich habe auch damit Lesen geübt, wie mit jedem gedruckten Zettel der ins Haus kam, deshalb weiß ich das). Als Mutter im Dezember dann ins Pflegeheim musste. Genügte ein Anruf und eine kurze Mitteilung und das Abo war gekündigt ohne jegliche Frist (normalerweise wären es wohl einige Wochen gewesen). Überhaupt kein Problem:"Wir wünschen Ihrer Mutter alles Gute."

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bluemarvin

Große und mittelgroße Vereine senden an ihre Mitglieder eine Vereinszeitung, in denen die Vereinsziele, Termine u.a. publik gemacht wird. Die Kosten dafür sind mit dem Vereinsbeitrag abgegolten (z.B. ADAC). Warum in alles in der Welt sind kath. Bistümer nicht imstande, ihren Mitgliedern je Haushalt eine Kirchenzeitung monatlich oder wenigstens vierteljährlich zu übersenden? Eine preiswerte Lösung wäre auch, Kirchenmitglieder zu bitten, ihre E-Mailadresse bekanntzugeben, um ihnen den Pfarrbrief und eine Bistumsinformation auf diesem Weg regelmäßig zu übersenden. Wenn viele nicht mehr die Gottesdienste besuchen, sollte man Wege suchen, mit den Kirchenmitgliedern auf anderem Wege Kontakt zu finden.Einige protestantische Kirchen senden m.W. vierteljährlich eine kirchliche Zeitschrift an ihre volljährigen Mitglieder.

Von evangelischer Seite her kenne ich es nur so, dass die Zeitung der jeweiligen Kirchengemeinde 4-6 x pro Jahr erscheint, und von ehrenamtlichen Helfern an alle Gemeindemitglieder ausgetragen wird - ohne Zusatzkosten für die Gemeindemitglieder. Ich war sehr verwundert, als ich erfahren habe, dass bei den katholischen Blättern meistens der Bezug was kostet (spätestens das Austragen, weil die Jugendlichen o.ä. ja auch was verdienen können sollen - so zumindest die Argumentation meines Freundes, der das, was ich schon fast als "Abzocke" sehe, absolut selbstverständlich fand).

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Also das Pfarreiblatt ist in aller Regel kostenlos. Dass man um eine Spende bittet für die jungen Leute, die das austragen, halte ich für o.k. Hier wird es ebenso wie in der ev. Gemeinde hier von ehrenamtlichen Helfern in der zweiten Lebenshälfte ausgetragen (bei den Katholiken: Briefkasten, bei den Evangelen: läuten: schönen Gruß vom Pfarrer und bitten um eine Spende). Also: das Modell des eigenen Umfeldes nicht für die unabdingbare Lehre einer Kirche halten. ;)

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nannyogg57

Man muss das unterscheiden. Die Kirchenzeitung als Bistumsblatt ist nicht umsonst und ich habe selbige auch nicht abonniert und vermisse sie auch nicht. Wesentliches entnehme ich diesbezüglich dem Internet.

 

Pfarrbriefe sind Sache der Pfarreien und meistens unentgeltlich, da auch ehrenamtlich geschrieben und verteilt.

 

Die Chrismon - evangelisch - liegt ja der SZ bei und ist in der Regel lesenswert, was sich üver die Münchner Kirchenzeitung nicht so sagen lässt (hatte dieser Tage Gelegenheit zum Durchgucken in unserer Sakristei).

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Große und mittelgroße Vereine senden an ihre Mitglieder eine Vereinszeitung, in denen die Vereinsziele, Termine u.a. publik gemacht wird. Die Kosten dafür sind mit dem Vereinsbeitrag abgegolten (z.B. ADAC). Warum in alles in der Welt sind kath. Bistümer nicht imstande, ihren Mitgliedern je Haushalt eine Kirchenzeitung monatlich oder wenigstens vierteljährlich zu übersenden? Eine preiswerte Lösung wäre auch, Kirchenmitglieder zu bitten, ihre E-Mailadresse bekanntzugeben, um ihnen den Pfarrbrief und eine Bistumsinformation auf diesem Weg regelmäßig zu übersenden. Wenn viele nicht mehr die Gottesdienste besuchen, sollte man Wege suchen, mit den Kirchenmitgliedern auf anderem Wege Kontakt zu finden.Einige protestantische Kirchen senden m.W. vierteljährlich eine kirchliche Zeitschrift an ihre volljährigen Mitglieder.

 

Warum muss es gleich eine Bistumszeitung sein, die - auch noch kostenlos (dafür habe ich sowieso kein Verständnis) - übersandt wird? Das hiesige katholische Bistumsblatt kann abonniert werden (ich möchte das ebensowenig wie das evangelische Pendant gar nicht kostenlos in den Briefkasten gestopft bekommen und wir haben es auch nicht abonniert), darüberhinaus werden die Briefkästen unserer Seniorenwohnanlage von ehrenamtlichen Austrägern der Mitteilungsblätter beider, der evangelischen wie der katholischen Kirchengemeinde befüllt, auch die von denen, die sie gar nicht wollen und sie ungelesen in die Papiertonne werfen. Das Geld für die Herstellung könnte sicher sinnvoller verwendet werden. - Seltsames Anliegen, das Du da vorbringst - ich verwahre mich gegen die unaufgeforderte Zusendung irgendwelcher Druckerzeugnisse, auch wenn sie von den Kirchen kommen.

Edited by Julius
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Lothar1962

In der Pfarrei meiner Mutter wird allen Pfarrangehörigen ein gut gestalteter Pfarrbrief mit allen wichtigen Informationen vierteljährlich zugesandt (das heißt wohl: von Helfern in den Briefkasten gesteckt).

 

So ist es auch bei uns: Wir haben einen Pfarrbrief, der von der Gemeinde finanziert wird und dem Bezieher nichts kostet - da sind die Termine und aktuelle Entwicklungen unserer Gemeinde drin. Den bekommt jedes Kirchenmitglied (d.h. ein Exemplar pro Haushalt) und jeder, der ihn bewusst haben will (die "Freunde der Gemeinde"). Manche spenden dafür, manche nicht. Aber das gehört dazu aus meiner Sicht - wenn man Mitgliedsbeiträge in Form von Kirchensteuern erhebt, muss sowas kostenlos drin sein.

 

Dann gibt es eine Kirchenzeitung (bei uns heißt sie "Christen heute"). Die muss man abonnieren und dafür bezahlen. Üblicherweise wird der Jahresbeitrag im Voraus erhoben und man kann ohne Einhaltung einer Frist zum Jahresende kündigen. Tritt jemand unserer Kirche bei, bekommt er ein Jahr lang die Kirchenzeitung kostenlos (ohne anschließende Pflicht zur Kündigung - wenn man sich nicht meldet und ein Abo vereinbart, dann endet der Bezug einfach).

 

Ich sehe nicht ein, warum man aus Gemeindekosten heraus allen Leuten ein Zeitungsabo finanzieren sollte - das ist vergleichsweise teuer und produziert bei einigen Leuten nur Altpapier direkt aus dem Briefkasten. Auch wir haben Mitglieder, die einfach nur Mitglieder der Kirche sein wollen, aber keinen sonstigen Bezug zur Kirche haben. Warum soll ich die kostenaufwändig nerven? Diejenigen, die sich für unsere Kirche interessieren, abonnieren dann schon die Zeitung.

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Lothar1962
Warum sollte ich.....?

 

 

... weil Du Dich vielleicht hättest vorher informieren können?

 

Ich habe mal in die Website der Münchner Kirchenzeitung reingeschaut:

 

Die Abo-Bestimmungen der Münchner Kirchenzeitung sind tatsächlich nicht sauber. Die bieten ausschließlich mindestens 24 Monate laufende Abos an, die in den ersten 24 Monaten auch nicht ausnahmsweise kündbar sind, sie haben AGB's, in denen steht, dass bei einer Preiserhöhung das Abo auf den neuen Preis umgestellt wird und weiterläuft - ebenfalls ohne Sonderkündigungsrecht. Auch dürfte es fraglich sein, ob es ausreicht, ausschließlich einen monatlichen Preis (6 Euro) anzugeben, wenn man gleichzeitig 24 Monate Mindestlaufzeit fordert. Gerade die monatliche Bezahlung (teilweise wohl auch als Barzahlung) suggeriert eine geringere Laufzeit.

 

Das ist aus meiner Sicht unredlich. Und wahrscheinlich sogar teilweise ungesetzlich (sollte mal jemand dagegen klagen).

 

Sorry, der Anschein deutet darauf hin, dass Gallowglas mit hoher Wahrscheinlichkeit recht haben könnte. Und seine negative Einschätzung ("die ziehen Rentnern das Geld aus der Tasche") teile ich nun auch, nachdem ich die AGB gelesen habe. So etwas sollte es in Kirchens tatsächlich nicht geben.

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Also das Pfarreiblatt ist in aller Regel kostenlos. Dass man um eine Spende bittet für die jungen Leute, die das austragen, halte ich für o.k. Hier wird es ebenso wie in der ev. Gemeinde hier von ehrenamtlichen Helfern in der zweiten Lebenshälfte ausgetragen (bei den Katholiken: Briefkasten, bei den Evangelen: läuten: schönen Gruß vom Pfarrer und bitten um eine Spende). Also: das Modell des eigenen Umfeldes nicht für die unabdingbare Lehre einer Kirche halten. ;)

 

Ich habe mich, weil es sich gerade so ergab, mal erkundigt, wie das von der Gemeinde gehandhabt wird, auf deren Territorium wir früher wohnten. Dort werden die "kirchlichen Mitteilungen" im Pfarrbüro gedruckt (man hatte eigens ein teures Maschinchen dafür angeschafft) und kostenlos durch Schüler verteilt, die mit schönen langen Listen durch die Gegend zogen, auf denen die Namen der Gemeindemitglieder ausgedruckt waren. Gelegentlich haben sie diese Listen auch schon verloren, was ab und zu ein bisschen zu Aufregung führte, wenn sie jemand gefunden hat und anhand der Liste feststellen konnte, wer in seiner Straße oder seinem Wohnviertel katholisch war. Irgendwann sah sich die Gemeinde dazu gezwungen, sich auf Sparkurs zu begeben, und die "kirchlichen Mitteilungen" wurden kostenpflichtig, gegen eine Spende von 10 oder 12 Euro jährlich können sie abonniert werden. Angeblich gibt es aber seitdem nurmehr 50 Abonnenten (bei einer Katholikenzahl von schätzungsweise 6000), ein Haufen kostenloser Exemplare, die längere Zeit in der Kirche neben einem Opferstock ausgelegt wurden, musste jeweils wieder entsorgt werden, weil kaum jemand Interesse daran zeigte, diese Dinger (4-6 Seiten) mitzunehmen. Auf evangelischer Seite sieht das auch nicht viel besser aus - ausser dass das Ding umfangreicher ist, weil es nur einmal im Quartal erscheint.

 

Vermutlich würde der Aushang der Gottesdienstordnung in den Schaukästen der Gemeinde ausreichen, die 50 Hansel, die sie aus Anhänglichkeit abonnieren, kommen da sicher irgendwann mal vorbei ... Mit dem Internet ist das so eine Sache: die Gemeinde leistet sich ca. 10 Jahren eine Homepage, die vor 5 Jahren mal durch einen Vikar aufgemotzt und lesbar wurde. Seitdem der Vikar weitergezogen ist, gammelt die Webpräsenz der Gemeinde vor sich hin, ein junger Mann, der sich einige Zeit ehrenamtlich darum kümmerte, hat sich zu einer nichtkirchlichen Ehrenamtlichenorganisation verzogen und pflegt inzwischen deren ziemlich fetzig daherkommende Internetpräsenz. Auf der Homepage der Kirchengemeinde sind die "kirchlichen Mitteilungen" zwar theoretisch eingestellt, allerdings scheint es der Gemeinde an einem Webmaster zu mangeln, der sie so alle zwei oder drei Wochen mal aktualisiert. Im Augenblick jedenfalls findet sich da noch die Gottesdienstordnung von Februar oder so und der interessierte Leser muss sich mit der Annahme begnügen, dass das Gemeindefest wie in den Vorjahren an Fronleichnam stattfindet und man anschließend im Pfarrgarten Mittagessen und etwas später Kaffee trinken und Kuchen verdrücken kann. Bei schlechtem Wetter findet die überschaubare Veranstaltung sicher wie immer im Saale statt. Aber das findet man dann auch im Veranstaltungskalender der örtlichen Tageszeitung.

 

Eigentlich könnten die sich ja wohl beides sparen: den Druck der "kirchlichen Mitteilungen" für 50 Abonnenten und die Internetpräsenz ...

 

Andere, große Gemeinden/Seelsorgeeinheiten hier in der Gegend beschränken sich schon seit längerem auf den Aushang der Gottesdienstanzeiger in den Schaukästen und nutzen zur Bekanntgabe wichtiger und weniger wichtiger Termine und Veranstaltungen den kostenlosen Service der Lokalredaktion der jeweiligen Tageszeitung.Hier am Ort hat die bürgerliche Gemeinde den Kirchen entsprechenden Raum im "Amtsblatt" eingeräumt, das wöchentlich erscheint, weswegen die dann die entsprechenden Seiten kopieren und Schüler durch die Gegend jagen, um diese Kopien in die Briefkästen zu werfen, bleibt mir schleierhaft (ich muss es aber auch nicht wissen).

 

Das Bistumsblatt, das noch gar nie in gutem Ruf stand (schon bei Schwiegeroma und -opa wurde sie zwar aus Treue zur Kirche abonniert, aber nicht gelesen), wird in wenigen Exemplaren, die anscheinend fast alle liegen bleiben, am Schriftenstand in der Kirche zur Mitnahme angeboten, seit der letzte "Agent" sich aus dem "Geschäft" zurückgezogen hat, das sicherlich nicht lohnend war. Vermutlich wird es vom Verlag, in dem es erscheint, auf dem Postvertriebsweg an die Abonnenten geschickt, die noch verblieben sind.Früher mal soll es sich bei der Landbevölkerung großer Beliebtheit erfreut haben - u.a. wegen der Kontaktanzeigen: "Landwirt sucht unbescholtenes Mädchen vom Lande als Ehefrau ...". Aber seitdem die Zahl der Landwirte stark geschrumpft ist und die verbliebenen keiner Kontaktanzeigen im katholischen Sonntagsblatt mehr bedürfen, um eine Frau zu finden (da ist auch nichts mehr wie früher, sogar die Landwirte heiraten heutzutage schon evangelische Frauen), ist scheint's auch dieser spezielle Markt ausgetrocknet. Wer's trotzdem mag, kann's auch per Online-Abonnement ins Haus holen. Sieht aber nicht danach aus, dass es mir die zwischen 70 und 80 Euro jährlich anfallenden Gebühren wert wäre.

 

@colonia: Also nix für ungut - und trotzdem nochmal nein danke: auf diese Art der von Dir angefragten unerwünschten Gratis- und auch Nichtgratisbeglückung, egal ob von katholischer oder evangelischer Seite (letztere üben sich bei der Verteilung hier am Ort auch noch im Klingelputzen zu unmöglichen Zeiten), möchte ich nach wie vor verzichten.Die hiesige Bistumszeitung hat zudem ein Format, dass sie sich nicht mal dazu eignet, Salatköpfe darin einzuwickeln.

 

Eine preiswerte Lösung wäre auch, Kirchenmitglieder zu bitten, ihre E-Mailadresse bekanntzugeben, um ihnen den Pfarrbrief und eine Bistumsinformation auf diesem Weg regelmäßig zu übersenden.

Soweit kommt's noch, dass ich denen meine E-Mail-Adresse übermittle und die Pfarrsekretärin damit belästige, mir den Pfarrbrief zu mailen. Anscheinend zerbrichst Du Dir den Kopf darüber, wie Du den Mitarbeitern beim Pfarramt zusätzliche Arbeit aufhalsen kannst! Wenn der Pfarrbrief über die Internetpräsenz der Gemeinde für die zugänglich ist, die ihn überhaupt lesen wollen, hat sich Dein Problem ohne zusätzliche Arbeitsbelastung und ohne Bekanntgabe einer E-Mail-Adresse erledigt.

Edited by Julius
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Liebe Colonia - willkommen im Forum!

 

 

 

 

Große und mittelgroße Vereine senden an ihre Mitglieder eine Vereinszeitung, in denen die Vereinsziele, Termine u.a. publik gemacht wird. Die Kosten dafür sind mit dem Vereinsbeitrag abgegolten (z.B. ADAC). Warum in alles in der Welt sind kath. Bistümer nicht imstande, ihren Mitgliedern je Haushalt eine Kirchenzeitung monatlich oder wenigstens vierteljährlich zu übersenden?

Wenn viele nicht mehr die Gottesdienste besuchen, sollte man Wege suchen, mit den Kirchenmitgliedern auf anderem Wege Kontakt zu finden.

Danke für Deine Beschwerde.

Der HEILIGE GEIST GOTTES hat sie Dir eingegeben!

 

Es ist die Rüge des HEILIGEN GEISTES an die Adresse der trägen Kirchenbeamten die, nicht willens IHM zu gehorchen, unfähig geworden sind die Lebensrealität der Menschen zu erfassen.

 

Wie groß der Skandal ist, erkennt man erst wenn man sich die Vereinszeitschrift der Zeugen Jehovas, den Wachtturm, ansieht und feststellt wie realitätsnah sie ihren Mitgliedern anhand von Bibeltexten Lebensinformationen vermittelt.

 

Man vergleiche Kirchenzeitungen und Pfarrbriefe mit dem Wachtturm, und das Elend der Kirchenpresse - einschließlich des protestantischen Chrismon - wird offenbar.

 

Wieso kann der adac seinen Mitgliedern jeden Monat kostenlos wertvolle Informationen zum Thema Autofahren liefern und die Kirchenbeamten nicht zum doch wesentlich wichtigeren Thema des Heils und der Erlösungsbedürftigkeit des Menschen so wie sie JESUS CHRISTUS offenbart ?

 

...Und das bei einer Kirchensteuer die um Vieles größer ist als der adac-Mitgliedsbeitag!

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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...Und das bei einer Kirchensteuer die um Vieles größer ist als der adac-Mitgliedsbeitag!

vor allem bei denen, die keine Kirchensteuer bezahlen. :lol:

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Marcellinus

...Und das bei einer Kirchensteuer die um Vieles größer ist als der adac-Mitgliedsbeitag!

vor allem bei denen, die keine Kirchensteuer bezahlen. :lol:

Die habe ich aber auch noch nicht nach einer Kirchenpostille rufen hören!;)

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...Und das bei einer Kirchensteuer die um Vieles größer ist als der adac-Mitgliedsbeitag!

vor allem bei denen, die keine Kirchensteuer bezahlen. :lol:

Die habe ich aber auch noch nicht nach einer Kirchenpostille rufen hören!;)

 

Ich auch nicht, aber es wird irgendwo schon welche geben (Rentner, Hartz-IV-ler, Studenten, Lehrlinge ....). Aber die sind dem hier ertönenden Ruf nach der Kirchenpostille für alle (auch die, die keine wollen) ja mitgemeint.

 

:D

Edited by Julius
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Lieber Marcellinus,

 

 

...Und das bei einer Kirchensteuer die um Vieles größer ist als der adac-Mitgliedsbeitag!

vor allem bei denen, die keine Kirchensteuer bezahlen.

Die habe ich aber auch noch nicht nach einer Kirchenpostille rufen hören!

Kannst sie ja ungelesen in die Papiertonne werfen - was stört DIch daran?

Wird von Christen bezahlt.

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Lieber Marcellinus,

 

 

...Und das bei einer Kirchensteuer die um Vieles größer ist als der adac-Mitgliedsbeitag!

vor allem bei denen, die keine Kirchensteuer bezahlen.

Die habe ich aber auch noch nicht nach einer Kirchenpostille rufen hören!

Kannst sie ja ungelesen in die Papiertonne werfen - was stört DIch daran?

Wird von Christen bezahlt.

 

 

 

Gruß

josef

 

was mich stört? (mich hast du ja nicht gefragt) Eine hier sinnlose Papierverschwendung ist mit dem sorgsamen Umgang mit der Schöpfung nicht vereinbar. Mich stört auch die Papierflut der Werbung und die sog. "unbezahlbaren" Zeitungen. Auf dieser Welle muss die Kirche nicht mitschwimmen.

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Marcellinus

Kannst sie ja ungelesen in die Papiertonne werfen - was stört DIch daran?

Wird von Christen bezahlt.

 

was mich stört? (mich hast du ja nicht gefragt) Eine hier sinnlose Papierverschwendung ist mit dem sorgsamen Umgang mit der Schöpfung nicht vereinbar. Mich stört auch die Papierflut der Werbung und die sog. "unbezahlbaren" Zeitungen. Auf dieser Welle muss die Kirche nicht mitschwimmen.

Eben! Mir sagt es nichts, aber anderen vielleicht schon, also wäre es bei denen besser aufgehoben, und wenn nicht, gäbe es für das Geld vermutlich eine bessere Verwendung als meine Papiertonne zu füllen.

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Gallowglas

Kannst sie ja ungelesen in die Papiertonne werfen - was stört DIch daran?

Wird von Christen bezahlt.

 

was mich stört? (mich hast du ja nicht gefragt) Eine hier sinnlose Papierverschwendung ist mit dem sorgsamen Umgang mit der Schöpfung nicht vereinbar. Mich stört auch die Papierflut der Werbung und die sog. "unbezahlbaren" Zeitungen. Auf dieser Welle muss die Kirche nicht mitschwimmen.

Eben! Mir sagt es nichts, aber anderen vielleicht schon, also wäre es bei denen besser aufgehoben, und wenn nicht, gäbe es für das Geld vermutlich eine bessere Verwendung als meine Papiertonne zu füllen.

 

Bei uns in der Gemeinde gibt es auch einen kostnenlosen, sog. "Pfarrbrief", der alle 3 Monate verteilt wird ... allerdings liegt dem 1x im Jahr ein Zettel bei, in dem jeder gefragt wird, ob er ihn weiterhin beziehen will, oder nicht ...

Sowas schont Gemeindekasse, Papiertonnen und Nerven B)

(aber warum einfach, wenns umständlich auch geht)

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gouvernante

Bei uns in der Gemeinde gibt es auch einen kostnenlosen, sog. "Pfarrbrief", der alle 3 Monate verteilt wird ... allerdings liegt dem 1x im Jahr ein Zettel bei, in dem jeder gefragt wird, ob er ihn weiterhin beziehen will, oder nicht ...

Das nenne ich eine sinnvolle Lösung.

Ich will keine gutgemeinten kirchlichen Druckerzeugnisse frei Haus geliefert bekommen...

 

Sinnvoll fände ich es allerdings, wenn die Diözesen für die Kirchensteuerzahler ein Freiabo ihrer Wahl (im kirchlichen Bereich) übernähmen (HK, oder CiG oder ...)

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Kannst sie ja ungelesen in die Papiertonne werfen - was stört DIch daran?

Wird von Christen bezahlt.

 

Was mich stört? Deine Unverschämtheit, mit der Du als Christ beanspruchst, meinen Briefkasten mit unerwünschtem Zeug zumüllen (lassen) zu dürfen, nur weil Christen das Papier bezahlen.Das lasse ich anderen nicht durchgehen, und ich sehe nicht ein, weswegen sich eine Pfarrgemeinde, gleich welcher Konfession, nicht daran ausrichten kann, ob der Einwurf ihrer Traktate und Traktätchen in private Briefkästen erwünscht ist oder nicht erwünscht ist. Ggf. haben sie ihre Austräger entsprechend zu instruieren.

 

Es gibt im übrigen ein probates Instrument, mit dem sich ein Gemeindemitglied gegen Zusendung von Einladungen, Heimsuchungen jeglicher Art durch beflissene Gemeindemitglieder, unerwünschte Erwähnung im Kirchenblättle (anlässlich von Geburtstagen z.B.) zur Wehr setzen kann: man kann im Pfarramt seine Daten sperren lassen. Dann werden die nicht mehr so einfach ausgespuckt, wenn die Sekretärin den Austrägern eine Liste der Gemeindemitglieder ausdruckt oder wenn ein Seniorenkreis neue Mitglieder ab XX. Jahren durch Anschreiben werben will, usw. usw. Unter Umständen muss man sein Anliegen nachdrücklich äussern, es kann sein, dass die Sekretärin hilflos ächzt, dass sie sowas noch nie gemacht hat und nicht weiss wie es geht. Dann soll sich die Dame eben erkundigen wie es geht, es geht auf jeden Fall - auch dann wenn die Sekretärin behauptet, es gehe nicht ... Es funktioniert halt leider nicht bei Gemeinden, zu denen man nicht gehört; deren Abgesandte muss man schon höchstselbst und nachhaltig vergrätzen (etwa wenn die ersten beiden noch höflichen Bitten um Verschonung ungehört geblieben sind).

Edited by Julius
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Lieber Julius,lieber Marcellinus, liebe Elisabeth,

 

 

 

Kannst sie ja ungelesen in die Papiertonne werfen - was stört DIch daran?

Wird von Christen bezahlt.

Was mich stört? Deine Unverschämtheit, mit der Du als Christ beanspruchst, meinen Briefkasten mit unerwünschtem Zeug zumüllen (lassen) zu dürfen, nur weil Christen das Papier bezahlen.Das lasse ich anderen nicht durchgehen, und ich sehe nicht ein, weswegen sich eine Pfarrgemeinde, gleich welcher Konfession, nicht daran ausrichten kann, ob der Einwurf ihrer Traktate und Traktätchen in private Briefkästen erwünscht ist oder nicht erwünscht ist. Ggf. haben sie ihre Austräger entsprechend zu instruieren.

Ich weiß nicht wie es bei Euch ist - bei uns steht an jedem Briefkasten ein Wechselschild betreffend die Postwurfsendungen, mit "Bitte ja" in grün oder "Bitte nein" in rot.

Die Zusteller halten sich daran und werfen nur dem der will, die Postwurfsendungen ein.

 

Ergänzt es doch durch: " Absolut keine Kirchensendungen" und das Problem ist gelöst.

 

 

 

Gruß

josef

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Ergänzt es doch durch: " Absolut keine Kirchensendungen" und das Problem ist gelöst.

Von "absolut keine Kirchensendungen" ist hier ja nicht die Rede, zum ersten. Zum zweiten scheitert Dein "Lösungs"-Ansatz an der Hartnäckigkeit mancher christlichen Gemeindemitglieder (und daran, dass Kirchenblättle in der Regel nicht als Postwurfsendungen verschickt werden und ehrenamtliche Kirchenblättle-Austräger keine Postzusteller sind). Und zum Dritten bist Du so ziemlich der allerletzte, der MIR Ratschläge erteilen kann und darf.Ich wäre Dir äusserst dankbar, wenn Du mich künftig davon ausnehmen und damit verschonen würdest.

:lol:

Edited by Julius
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