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Versprechen bei Eheschließung


mn1217
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Hallo

hab eben in einem anderen Forum gelesen, es sei "noch gar nicht so lange her", dass die Frau dem Mann in der katholischen Eheschließung Gehorsam habe geloben müssen.

ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

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Hallo

hab eben in einem anderen Forum gelesen, es sei "noch gar nicht so lange her", dass die Frau dem Mann in der katholischen Eheschließung Gehorsam habe geloben müssen.

ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

Ich habe mal im "Pacher" geschaut, nach dem ich meine Liturgiegeschichte fürs Examen gelernt habe. Das Imprimatur stammt von 1961. Von Gehorsam keine Spur.

Ich kenne das nur aus einem der Krimis von Dorothy Sayers, aber "Lord Peter" war sicher anglikanisch.....

 

Die Trauung meiner Freundin war 1960, da kann ich mich auch nicht erinnern, dass die anders abgelaufen wäre, akls das im "Pacher" steht. Ich könnte noch im LThK nachsehen. Wo? Eher unter Trauung? B)

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Hallo

hab eben in einem anderen Forum gelesen, es sei "noch gar nicht so lange her", dass die Frau dem Mann in der katholischen Eheschließung Gehorsam habe geloben müssen.

ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

Ich habe mal im "Pacher" geschaut, nach dem ich meine Liturgiegeschichte fürs Examen gelernt habe. Das Imprimatur stammt von 1961. Von Gehorsam keine Spur.

Ich kenne das nur aus einem der Krimis von Dorothy Sayers, aber "Lord Peter" war sicher anglikanisch.....

 

Die Trauung meiner Freundin war 1960, da kann ich mich auch nicht erinnern, dass die anders abgelaufen wäre, akls das im "Pacher" steht. Ich könnte noch im LThK nachsehen. Wo? Eher unter Trauung? B)

OT: Aber sicher ist der anglikanisch- der spricht doch irgendwann mal, wenn auch in Anführungsstrichen von "papistischen Verwandten" eines Opfers oder Angeklagten. Und Harriet will ja gehorsam sein. Hat meinenn Blick auf dieses Versprechen ziemlich geprägt, die Stelle in "Hochzeit kommt vor dem Fall".

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Hallo

hab eben in einem anderen Forum gelesen, es sei "noch gar nicht so lange her", dass die Frau dem Mann in der katholischen Eheschließung Gehorsam habe geloben müssen.

ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

Also vor 14 Jahren gab's das nicht mehr... :D
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hab eben in einem anderen Forum gelesen, es sei "noch gar nicht so lange her", dass die Frau dem Mann in der katholischen Eheschließung Gehorsam habe geloben müssen.

ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

Also vor 14 Jahren gab's das nicht mehr... :D

Es gab es schon vor 50 Jahren nicht mehr, Chryso schrieb, dass ein solches Versprechen schon im alten CIC nicht mehr enthalten ist. Und falls es etwas im 1. Weltkrieg oder noch früher einmal gegeben haben sollte, kann man von "vor nicht allzu langer Zeit" nicht sprechen.

Wenn meine Schüler argumentierten "aber früher", mussten sie mit der Gegenfrage rechnen: "was ist früher? als du noch in der Grundschule warst, als ich in der Grundschule war oder als wir noch einen Kaiser hatten?"

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Hallo

hab eben in einem anderen Forum gelesen, es sei "noch gar nicht so lange her", dass die Frau dem Mann in der katholischen Eheschließung Gehorsam habe geloben müssen.

ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

Also vor 14 Jahren gab's das nicht mehr... :D

Es gab es schon vor 50 Jahren nicht mehr, Chryso schrieb, dass ein solches Versprechen schon im alten CIC nicht mehr enthalten ist. Und falls es etwas im 1. Weltkrieg oder noch früher einmal gegeben haben sollte, kann man von "vor nicht allzu langer Zeit" nicht sprechen.

Wenn meine Schüler argumentierten "aber früher", mussten sie mit der Gegenfrage rechnen: "was ist früher? als du noch in der Grundschule warst, als ich in der Grundschule war oder als wir noch einen Kaiser hatten?"

War auch nicht als qualifizierte Antwort gedacht, wollte nur sagen, dass ich dann wohl nicht katholisch geheiratet hätte.
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ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

Also vor 14 Jahren gab's das nicht mehr... :D

Es gab es schon vor 50 Jahren nicht mehr, Chryso schrieb, dass ein solches Versprechen schon im alten CIC nicht mehr enthalten ist. Und falls es etwas im 1. Weltkrieg oder noch früher einmal gegeben haben sollte, kann man von "vor nicht allzu langer Zeit" nicht sprechen.

Wenn meine Schüler argumentierten "aber früher", mussten sie mit der Gegenfrage rechnen: "was ist früher? als du noch in der Grundschule warst, als ich in der Grundschule war oder als wir noch einen Kaiser hatten?"

War auch nicht als qualifizierte Antwort gedacht, wollte nur sagen, dass ich dann wohl nicht katholisch geheiratet hätte.

also schon "aus meinen Jahrgängen" hättest du da niemanden vor den Altar gebracht. Ich kannte es wirklich nur aus dem von mir oben erwähnten Krimi (und da war niemnd katholisch).

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also schon "aus meinen Jahrgängen" hättest du da niemanden vor den Altar gebracht.

Und das ist auch gut so!
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Lothar1962
also schon "aus meinen Jahrgängen" hättest du da niemanden vor den Altar gebracht.

 

Meine Eltern haben 1959 geheiratet und da war der Gehorsam nicht in der Liturgie. Allerdings hatten sie bei ihrer kirchlichen "Eheschulung" so kleine Büchlein "über den wahren Sinn der Ehe" bekommen - da stand der Gehorsam der Frau gegenüber ihrem Ehemann noch drin, allerdings mit der direkt anschließenden Anmerkung, dass wahre christliche Liebe des Mannes seiner Frau gegenüber das Einfordern des Gehorsams eigentlich nicht zulässt. Das Heftchen müsste aus den 1920ern gewesen sein, in einer Neuauflage aus den späten 1940ern.

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Ist zwar etwas OT, aber ich finde es deshalb auch so schrecklich, dass plötzlich alle auf diesen Brauch abfahren, vom Vater zum Altar geführt zu werden. Was ist denn da für ein Frauenbild? Der Vater gibt seine Tochter direkt an den nächsten Mann weiter, alleine kann sie wohl nicht sein? Furchtbar. In unserer Familie läuft man Gottseidank neben seinem Mann in die Kirche.

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Das "Gehorchen" wurde wohl 1922 in der Episcopal Church in den USA abgeschafft.

 

Allerdings war es ja bei der letzten Hochzeit im englischen Königshaus noch ein Thema, ob Kate nun "obey" sagen würde oder nicht. Die Frauen von Prinz Andrew und Prinz Edward haben es offenbar gesagt. [Quelle]

 

Das wirft für mich die Frage auf, was Königin Victoria und die damalige Kronprinzessin Elizabeth getan haben. Mir kommt es jedenfalls merkwürdig vor, wenn die Herrscherin des Landes Gehorsam gegenüber ihrem Ehemann schwört. Das klingt so, als sei er der eigentliche Herrscher...

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Hallo

hab eben in einem anderen Forum gelesen, es sei "noch gar nicht so lange her", dass die Frau dem Mann in der katholischen Eheschließung Gehorsam habe geloben müssen.

ja, das Pfarrer sogar die Eheschließug verweigert hätten, wenn diese Formulierung nicht genommen wurde.

jetzt ist "nicht so lange her" sicher dehnbar.

Als Kind des NOM und zweier libralen Theologen wüsste ich aber gerne, wann das war.

Ich weiß, das die Gehorsamssache im anglikanischen Ritus drin war, aber da wohl so 1920 raus ist. Aber der anglikanische Ritus ist dem der RKK ja nicht gleich(siehe"peak now or forever hold your peace").

 

 

Ich habe geraden auf mehreren englischsprachigen Seiten gelsen, das "obey" sei noch nie Teil des katholischen Eheversprechens gewesen und erst von Heinrich dem VIII. (für die anglikanische Kirche) eingeführt worden.

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Ist zwar etwas OT, aber ich finde es deshalb auch so schrecklich, dass plötzlich alle auf diesen Brauch abfahren, vom Vater zum Altar geführt zu werden. Was ist denn da für ein Frauenbild? Der Vater gibt seine Tochter direkt an den nächsten Mann weiter, alleine kann sie wohl nicht sein? Furchtbar. In unserer Familie läuft man Gottseidank neben seinem Mann in die Kirche.

Das ist tatsächlich schrecklich, ein Hollywoodismus. Viele wünschen sich Hochzeiten wie in den Filmen.

"Willst du die hier anwesende Änschelina Longbottom zur Frau nehmen" - "Ja, ich will sie jetzt küssen."

Wie der Reis ist es am besten zu vermeiden, das auch wegen der Verschmutzung des Kirchplatzes.

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Franciscus non papa

vor allem wegen der verschwendung einen nahrungsmittels ist der reis als wurfmaterial abzulehnen.

 

ich frage die braut immer, ob sie wirklich ihren vater um erlaubnis gefragt hat... wenn diese unsitte an der hand des vaters nach vorn geführt zu werden, zur debatte steht.

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Ist zwar etwas OT, aber ich finde es deshalb auch so schrecklich, dass plötzlich alle auf diesen Brauch abfahren, vom Vater zum Altar geführt zu werden. Was ist denn da für ein Frauenbild? Der Vater gibt seine Tochter direkt an den nächsten Mann weiter, alleine kann sie wohl nicht sein? Furchtbar. In unserer Familie läuft man Gottseidank neben seinem Mann in die Kirche.

Also bitte. Das ist doch nur Ausfluss dieser irrigen Annahme, eine Ehe spiele sich nur zwischen den Gatten ab.

 

Ich finde es schön, wenn man der Gegenseite auf diese Art zeigen kann "Wir lassen keinen von uns im Stich."

 

(Wenn es ja nach mir ginge, würde ich meine Tochter nicht nur zum Altar führen sondern meine Söhne gingen hinter uns als Eskorte...)

 

Ich habe übrigens auch nicht allein am Altar gewartet, sondern in Begleitung meines besten Freundes. Warum sollte meine Frau die letzten 30 Meter also unbegleitet gehen?

 

Und man sollte auch nicht außer acht lassen, daß die Fluchtgefahr auf diese Weise etwas gemindert wird...

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Wenn Frau das als Unterstützung durch die Familie sieht und haben will, bitte. es war abr an sich wohl schon so gedacht, dass das bisherige Oebrahupt die Frau an ihr nächtes Oberhaupt übergibt.

 

Mein Schwager fand ein gutes Gegenargument: "ich steh doch nicht die ganze Zeit da vorne wie bestellt und nicht abgeholt und alle schauen ich an..."

 

Was die Family anbetrifft: kann ja vor oder hinter dem Brautpaar miteinziehen, kein Problem.

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Franciscus non papa

wer mit der braut zusammen einzieht, machen wir uns nichts vor, interessiert eh keinen. alle wollen nur die braut sehen, das brautkleid usw. ob da der bräutigam, der brautvater, der papst, der bundespräsident oder der hofhund mitläuft, ist den leuten völlig wurst.

 

sinnvoll ist aber, daß die beiden, die ihren weg gemeinsam gehen wollen, auch gemeinsam einziehen.

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Ist zwar etwas OT, aber ich finde es deshalb auch so schrecklich, dass plötzlich alle auf diesen Brauch abfahren, vom Vater zum Altar geführt zu werden. Was ist denn da für ein Frauenbild? Der Vater gibt seine Tochter direkt an den nächsten Mann weiter, alleine kann sie wohl nicht sein? Furchtbar. In unserer Familie läuft man Gottseidank neben seinem Mann in die Kirche.

Also bitte. Das ist doch nur Ausfluss dieser irrigen Annahme, eine Ehe spiele sich nur zwischen den Gatten ab.

 

Ich finde es schön, wenn man der Gegenseite auf diese Art zeigen kann "Wir lassen keinen von uns im Stich."

 

(Wenn es ja nach mir ginge, würde ich meine Tochter nicht nur zum Altar führen sondern meine Söhne gingen hinter uns als Eskorte...)

 

Ich habe übrigens auch nicht allein am Altar gewartet, sondern in Begleitung meines besten Freundes. Warum sollte meine Frau die letzten 30 Meter also unbegleitet gehen?

 

Und man sollte auch nicht außer acht lassen, daß die Fluchtgefahr auf diese Weise etwas gemindert wird...

 

1 Gegenseite? Na, das klingt aber ehr nach Gericht als nach Eheschließung... :unsure:

 

2 Was würdest du am liebsten bei deinen Söhne tun? Das Gleiche?

 

3 Aud die Idee, deine Frau selbst zu begleiten, bist du nicht gekommen?

 

4: Liebe Frau von Flo 77, dein Mann hat schon einen seltsamen Humor. Ich nehme an, dass du keinerlei Fluchtgedanken hattest :D

Edited by mn1217
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....

 

Und man sollte auch nicht außer acht lassen, daß die Fluchtgefahr auf diese Weise etwas gemindert wird...

 

Na, ich weiß nicht. Mein Bräutigam, neben dem ich zum Altar schritt, hätte einen Fluchtversuch weitaus effektiver verhindern können als mein Vater.

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Chrysologus

Das zum Altar führen der Braut ist sie Mundehe - die Frau geht von der Mund des Vaters in die Mund des Mannes über. Wer das mag.

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Das zum Altar führen der Braut ist sie Mundehe - die Frau geht von der Mund des Vaters in die Mund des Mannes über. Wer das mag.

Ich sehe darin eine gewisse Berechtigung, wenn die Braut noch minderjährig ist. Aber auch allerhöchstens dann.

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sinnvoll ist aber, daß die beiden, die ihren weg gemeinsam gehen wollen, auch gemeinsam einziehen.
Im Prinzip ja - dann wäre es allerdings sinnvoll das alte kontinental-katholische Formular wieder auszugraben und die Eheschließung VOR die Kirchentür zu verlegen dann gemeinsam einzuziehen und dann gemeinsam den Gottesdienst zu feiern (die Eheschließung am Anfang der Trauung bei William und Kate wirkte ja etwas seltsam hätte dann aber seine Berechtigung).
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Ist zwar etwas OT, aber ich finde es deshalb auch so schrecklich, dass plötzlich alle auf diesen Brauch abfahren, vom Vater zum Altar geführt zu werden. Was ist denn da für ein Frauenbild? Der Vater gibt seine Tochter direkt an den nächsten Mann weiter, alleine kann sie wohl nicht sein? Furchtbar. In unserer Familie läuft man Gottseidank neben seinem Mann in die Kirche.

Ich denke, das ist tolerierbar, wenn der Bräutigam von seiner Mutter zum Altar geführt wird...

 

(Blöd find ich's trotzdem. Die Sippe mischt sich ja eh schon genug ein.)

 

Das zum Altar führen der Braut ist sie Mundehe - die Frau geht von der Mund des Vaters in die Mund des Mannes über. Wer das mag.

"Muntehe" bitte. Wenn schon Rechtsgeschichte, dann richtig.

 

Und da wir gerade schon dabei sind: Gegen muntmäßige Irrwege des Ehemannes empfehle ich weiterhin das "trinoctium", auch wenn es rechtlich nicht mehr erforderlich ist. Rein psychologisch wirkt es trotzdem noch.

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sinnvoll ist aber, daß die beiden, die ihren weg gemeinsam gehen wollen, auch gemeinsam einziehen.

Jawohl! Und um meine Hand möchte ich auch nicht bei meinem Vater angehalten haben!
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