Jump to content

Was ist Sünde? Split aus: Anerkennung ...


Felician
 Share

Recommended Posts

Dieser thread wurde nicht von Felician eröffnet, sondern ist ein Split aus "Anerkennung d. Ehe zw. kath. u. nichtkonfessionellem Partner"

gouvernante als Mod

 

Übrigens ist es unschädlich, wenn man miteinander geschnackselt hat,
1. Ob es "unschädlich" war wird von den ordnungsgemäßen Verwendung von Verhütungsmitteln (insbesondere Ansteckungsverhütung mit diversen Krankheiten), der pers. Hygiene und der grundsätzlichen Einwilligung sowie den empathischen und sonstigen Fähigekeiten der Beteiligten abhängen.

Vor der Eheschließung handelt es sich zudem um eine sündhafte Handlung.

Edited by gouvernante
Link to comment
Share on other sites

Vor der Eheschließung handelt es sich zudem um eine sündhafte Handlung.
Kann sein. Muss aber nicht.
Link to comment
Share on other sites

Vor der Eheschließung handelt es sich zudem um eine sündhafte Handlung.
Kann sein. Muss aber nicht.

Ich sprach nicht davon, dass es sich immer um eine Todsünde handle. Wann ist es denn bitte keine Sünde?

Link to comment
Share on other sites

Vor der Eheschließung handelt es sich zudem um eine sündhafte Handlung.
Kann sein. Muss aber nicht.

Ich sprach nicht davon, dass es sich immer um eine Todsünde handle. Wann ist es denn bitte keine Sünde?

Das würde mich jetzt auch interessieren...

Link to comment
Share on other sites

Vor der Eheschließung handelt es sich zudem um eine sündhafte Handlung.
Kann sein. Muss aber nicht.
Ich sprach nicht davon, dass es sich immer um eine Todsünde handle. Wann ist es denn bitte keine Sünde?
Wenn es für die Beteiligten keine Einschränkung in ihrer jeweiligen Gottesbeziehung verursacht.

 

Wenn die Würde der beiden Beteiligten dadurch keine Beschädigung erfährt.

 

Wenn die beiden Beteiligten in ihrem sozialen Umfeld dadurch keinen Schaden an Ruf und Fortkommen erleiden.

 

Zum Beispiel.

 

(Zumindest wenn man von JPII's Sündenbegriff ausgeht. Das ich den Katalogischen für nicht zielführend halte, habe ich an anderer Stelle schon mal ausgeführt.)

Edited by Flo77
Link to comment
Share on other sites

Vor der Eheschließung handelt es sich zudem um eine sündhafte Handlung.
Kann sein. Muss aber nicht.
Ich sprach nicht davon, dass es sich immer um eine Todsünde handle. Wann ist es denn bitte keine Sünde?
Wenn es für die Beteiligten keine Einschränkung in ihrer jeweiligen Gottesbeziehung verursacht.

 

Wenn die Würde der beiden Beteiligten dadurch keine Beschädigung erfährt.

 

Wenn die beiden Beteiligten in ihrem sozialen Umfeld dadurch keinen Schaden an Ruf und Fortkommen erleiden.

 

Zum Beispiel.

 

(Zumindest wenn man von JPII's Sündenbegriff ausgeht. Das ich den Katalogischen für nicht zielführend halte, habe ich an anderer Stelle schon mal ausgeführt.)

Der katalogische ist doch nur bei einer Todsünde relevant, oder?

Eine Sünde ist es in jedem Fall, sie kann unter o.g. Bedingungen weniger schwerwiegend sein, aber das ändert nichts daran, dass es eine Sünde ist.

Link to comment
Share on other sites

Vor der Eheschließung handelt es sich zudem um eine sündhafte Handlung.
Kann sein. Muss aber nicht.
Ich sprach nicht davon, dass es sich immer um eine Todsünde handle. Wann ist es denn bitte keine Sünde?
Wenn es für die Beteiligten keine Einschränkung in ihrer jeweiligen Gottesbeziehung verursacht.

 

Wenn die Würde der beiden Beteiligten dadurch keine Beschädigung erfährt.

 

Wenn die beiden Beteiligten in ihrem sozialen Umfeld dadurch keinen Schaden an Ruf und Fortkommen erleiden.

Vielleicht ist dann die empfundene Tragweite im gesellschaftlichen Umfeld eine andere, aber eine Sünde ist es dennoch.

Link to comment
Share on other sites

Der katalogische ist doch nur bei einer Todsünde relevant, oder?
Katalogisch meinte ich hier im Sinne von "Steht in einem Beichtspiegel."

 

Für eine Todsünde spielt allerdings keine Rolle, ob sie katalogisiert wurde oder aus der zerbrochenen Gottesbeziehung heraus so gesehen werden muss.

 

Eine Sünde ist es in jedem Fall, sie kann unter o.g. Bedingungen weniger schwerwiegend sein, aber das ändert nichts daran, dass es eine Sünde ist.
Du denkst katalogisierend. Weil etwas in einem Beichtspiegel als Sünde definiert ist, muss es eine Sünde sein.

 

Das ist das Ohrenbeichtenniedergangseinleitungsphänomen, daß JPII mit seiner Idee der personalen Sünde eben wieder geraderücken wollte.

 

Wäre nett, wenn Du dem verschiedenen Papst nicht ins Kreuz fallen würdest.

Link to comment
Share on other sites

aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

Sünde definiere ich als Abfall des Menschen gegenüber dem göttlichen (perfekten) Schöpfungsgedanken. Als Ursprung sehe ich die Erbsünde.

Link to comment
Share on other sites

aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

Alles ist Sünde, schon gezeugt zu werden ist für den Gezeugten Sünde.

Aber die Erlösungsindustrie hat Erlösungspakete für jeden Bedarf parat.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Marcellinus
aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

 

Sünde ist, wenn man anderen Menschen ohne Grund Schaden zufügt. Alles, was sonst unter dieser Bezeichnung läuft, ist ausgemachter Blödsinn. Es ist übrigens keine Sünde, sich selbst Schaden zuzufügen, nur Dummheit.

Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa
aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

 

Sünde ist, wenn man anderen Menschen ohne Grund Schaden zufügt. Alles, was sonst unter dieser Bezeichnung läuft, ist ausgemachter Blödsinn. Es ist übrigens keine Sünde, sich selbst Schaden zuzufügen, nur Dummheit.

 

 

you made my day.

Link to comment
Share on other sites

aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

 

Sünde ist, wenn man anderen Menschen ohne Grund Schaden zufügt. Alles, was sonst unter dieser Bezeichnung läuft, ist ausgemachter Blödsinn. Es ist übrigens keine Sünde, sich selbst Schaden zuzufügen, nur Dummheit.

 

Wenn man Gott aus dem Spiel läßt, ist das stimmig.

Link to comment
Share on other sites

aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

 

Sünde ist, wenn man anderen Menschen ohne Grund Schaden zufügt. Alles, was sonst unter dieser Bezeichnung läuft, ist ausgemachter Blödsinn. Es ist übrigens keine Sünde, sich selbst Schaden zuzufügen, nur Dummheit.

 

Wenn man Gott aus dem Spiel läßt, ist das stimmig.

 

Nun ja, ein bißchen umformulieren muß man das schon noch. Wenn ich beispielsweise meinen alten Erbonkel vergifte, um an sein Vermögen zu kommen, dann habe ich durchaus einen Grund. - Man könnte von "rechtfertigendem Grund" sprechen. Aber dann müßte man letztlich wieder darüber diskutieren, welche Gründe den Schaden rechtfertigen und welche nicht.

Aber ich weiß schon, der Kern der Aussage war, das etwas, was niemandem schadet, keine Sünde ist.

Link to comment
Share on other sites

Marcellinus

Nun ja, ein bißchen umformulieren muß man das schon noch. Wenn ich beispielsweise meinen alten Erbonkel vergifte, um an sein Vermögen zu kommen, dann habe ich durchaus einen Grund. - Man könnte von "rechtfertigendem Grund" sprechen. Aber dann müßte man letztlich wieder darüber diskutieren, welche Gründe den Schaden rechtfertigen und welche nicht.

Aber ich weiß schon, der Kern der Aussage war, das etwas, was niemandem schadet, keine Sünde ist.

Richtig, was niemandem schadet, ist keine Sünde (und das Wort würde ich für mich auch nicht verwenden, aber wir sind ja in einem religiösen Forum) Jeder von uns ist gelegentlich gezwungen, anderen zu schaden. Wann das gerechtfertig ist, ist Gegenstand jeder moralischen und juristischen Diskussion, und darum geht es in der Frage nach dem Grund. Und nein, das Vermögen des Erbonkels ist keiner von solchen Gründen. ;)

Link to comment
Share on other sites

aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

 

Sünde ist, wenn man anderen Menschen ohne Grund Schaden zufügt. Alles, was sonst unter dieser Bezeichnung läuft, ist ausgemachter Blödsinn. Es ist übrigens keine Sünde, sich selbst Schaden zuzufügen, nur Dummheit.

 

Wenn man Gott aus dem Spiel läßt, ist das stimmig.

nein, weil Gott, so behauptet Ratzinger, die Vernunft selbst ist.

Wenn Ratzinger recht hat, stimmt die definition von Marcellus auch mit Gott.

Man muss allerdings die Kirche aus dem Spiel lassen, denn die definiert nun tatsächlich alles mögliche unsinnige Zeug als Sünde.

 

Werner

Edited by Werner001
Link to comment
Share on other sites

aber eine Sünde ist es dennoch.
Warum?

 

Oder anders gefragt: Was ist Sünde?

 

Sünde ist, wenn man anderen Menschen ohne Grund Schaden zufügt. Alles, was sonst unter dieser Bezeichnung läuft, ist ausgemachter Blödsinn. Es ist übrigens keine Sünde, sich selbst Schaden zuzufügen, nur Dummheit.

 

Wenn man Gott aus dem Spiel läßt, ist das stimmig.

nein, weil Gott, so behauptet Ratzinger, die Vernunft selbst ist.

Wenn Ratzinger recht hat, stimmt die definition von Marcellus auch mit Gott.

Man muss allerdings die Kirche aus dem Spiel lassen, denn die definiert nun tatsächlich alles mögliche unsinnige Zeug als Sünde.

 

Werner

Ich hatte ursprünglich noch ergänzen wollen: ... alles mögliche unsinnige Zeug vom versäumen der Sonntagsmesse bis zur Wurstsemmel am Freitag. Nun ist die Wurstsemmel am Freitag inzwischen ja keeine Sünde mehr, und das zeigt sehr schön, was von dieser Kategorie Sünde zu halten ist, nämlich gar nichts. Etwas, was das verhältnis meiner Großmutter zu Gott nach kirchlicher Meinung gestört hätte (nämlich die sünide Freitags-Wurstsemmel) stört nach Meinung ebendieser Kirche mein Verhältnis zu Gott kein bisschen. Das kann ja nun nicht wirklich so sein. Das ist nur deswegen so, weil es sich um willkürlich von menschen festgesetzte Dinge handelt, für die Gott nur vorgeschoben wird.

 

Daher kann man dise ganzen Sünden, die nicht unter die Marcellus'sche Definition von Sünde fallen, getrost in die Tonne treten.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

nein, weil Gott, so behauptet Ratzinger, die Vernunft selbst ist.

Ich dachte, er sei die Liebe. Und Jesus. Jetzt auch noch die Vernunft?

Link to comment
Share on other sites

nein, weil Gott, so behauptet Ratzinger, die Vernunft selbst ist.

Ich dachte, er sei die Liebe. Und Jesus. Jetzt auch noch die Vernunft?

Das eine schließt das andere ja nicht aus.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

nein, weil Gott, so behauptet Ratzinger, die Vernunft selbst ist.

Ich dachte, er sei die Liebe. Und Jesus. Jetzt auch noch die Vernunft?

Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Doch. Liebe mit Vernunft gleichzusetzen ist empirisch nicht drin. ;)

 

Womit wir wieder den Bogen zur Ehe geschlagen hätten...

Edited by Aristippos
Link to comment
Share on other sites

nein, weil Gott, so behauptet Ratzinger, die Vernunft selbst ist.

Ich dachte, er sei die Liebe. Und Jesus. Jetzt auch noch die Vernunft?

Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Doch. Liebe mit Vernunft gleichzusetzen ist empirisch nicht drin. ;)

 

Womit wir wieder den Bogen zur Ehe geschlagen hätten...

Vernunft und Liebe gleichsetzen ist wirklich nicht drin.

Aber Gott könnte doch gleichzeitig vernünftig und liebend sein.

Das wäre dann allerdings nicht unbedingt der, der von offizieller Seite gepredigt wird.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Also die andere Seite haben wir ja jetzt ausgiebig gehört, aber irgendwie fehlt mir noch die Begründung von Felician und Mairauch dazu, warum ihrer Meinung nach voreheliches Fummeln unter der Bettdecke auf jeden Fall sündhaft ist.

 

Und da wir ja in einem katholischen Forum sind, bitte gleich noch anhand der Sündentheologie von JPII analysieren, denn das scheint ja ein ganz heißes Eisen zu sein.

 

Danke!

 

:popcorn:

Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa

da wirst du keine vernünftige und nachvollziehbare begründung zu hören bekommen - einfach, weil es keine gibt.

Link to comment
Share on other sites

Also die andere Seite haben wir ja jetzt ausgiebig gehört, aber irgendwie fehlt mir noch die Begründung von Felician und Mairauch dazu, warum ihrer Meinung nach voreheliches Fummeln unter der Bettdecke auf jeden Fall sündhaft ist.

 

Und da wir ja in einem katholischen Forum sind, bitte gleich noch anhand der Sündentheologie von JPII analysieren, denn das scheint ja ein ganz heißes Eisen zu sein.

 

Danke!

 

:popcorn:

 

 

Nun, mit JPII kann ich nicht aufwarten. Aber ganz naiv gesagt:

Wenn Gott tatsächlich verlautbart hat, daß er was gegen vor- und außereheliches Geschnacksel hat, dann ist das für einen Gläubigen eine Sünde, unabhängig davon, ob es jemandem schadet oder nicht. Das Essen der Frucht im Paradies hat ja auch niemandem geschadet, oder?

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...