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Bibel- und Textkritik


GerhardIngold

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Wie gefordert, also hier:

 

Bibel- und Textkritik

 

Kann mir jemand sagen, wieso Textkritik nicht gleichzeitig auch Bibelkritik sein soll?

 

 

Dass Du Deine Frage hier noch einmal stellst, hat ganz sicher niemand von Dir "gefordert", Du hättest sie genauso gut dort lassen können, wohin die Moderation sie verschoben hat.

 

Vielleicht kannst Du erstmal sagen, was Du mit dieser Fragestellung bezweckst. Weswegen sollte Textkritik gleichzeitig Bibelkritik sein? Es gibt schließlich auch nicht-biblische Editionen.

bearbeitet von Julius
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Kann mir jemand sagen, wieso Textkritik nicht gleichzeitig auch Bibelkritik sein soll?

Kritische Editionen, sogenannte HKAs, lassen sich von nahezu jedem Text erstellen, so es die Quellenlage zuläßt, mit der Bibel hat das zunächst nur indirekt zu tun.

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Kann mir jemand sagen, wieso Textkritik nicht gleichzeitig auch Bibelkritik sein soll?

Kritische Editionen, sogenannte HKAs, lassen sich von nahezu jedem Text erstellen, so es die Quellenlage zuläßt, mit der Bibel hat das zunächst nur indirekt zu tun.

 

Ich traf und treffe immer wieder auf die Aussage, dass Textkritik in Ordnung sei aber die Bibel nicht kritisiert werden dürfe.

 

Nun aber sind gewisse biblische Texte sehr fragwürdig. Sie haben mit der historisch-kritischen Auseinandersetzung nichts zu tun.

 

Bespiel: 3 Moses 25,44ff 44 "Willst du aber leibeigene Knechte und Mägde haben, so sollst du sie kaufen von den Heiden, die um euch her sind, 45 und auch von den Kindern der Gäste, die Fremdlinge unter euch sind, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Land zeugen; dieselben mögt ihr zu eigen haben 46 und sollt sie besitzen und eure Kinder nach euch zum Eigentum für und für; die sollt ihr leibeigene Knechte sein lassen. Aber von euren Brüdern, den Kindern Israel, soll keiner über den andern herrschen mit Strenge."

 

Dieser Text bejaht nicht nur die Sklaverei sondern ist auch rassistisch. Die verborgene Aussage hinter dem Text: Fremde sind nicht gleichwertig und darum dürfen sie versklavt werden.

 

Kritisieren wir diese Praxis, indem wir die Sklaverei beseitigt haben, ist diese praktisch umgesetzte Kritik auch Bibelkritik.

 

"Ein Mann, der mit einer Frau während ihrer Regel schläft und ihre Scham entblößt, hat ihre Blutquelle aufgedeckt und sie hat ihre Blutquelle entblößt; daher sollen beide aus ihrem Volk ausgemerzt werden" (3 Moses 20,18).

 

Ich kam aus freikirchlichen Kreisen. Dort wurde das Dogma der irrtums- und fehlerlosen Inspiration der Bibel gelehrt.

 

Beide Texte kratzen massiv an diesem dogmatischen Glauben, dass die Bibel irrtums- und fehlerlos sein sollte. "Allein die Schrift", wie Luther forderte, kommt hier massiv in Bedrängnis.

 

Darum frage ich mich, wieso Textkritik weniger Bibelkritik sein soll?

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Was Du hier betreibst, ist allerdings nicht das, was Textkritik als Teil der Literaturwissenschaft meint:

 

Textkritik interessiert sich nicht für die Auslegung des Textes, sondern liefert nur das Material, das dann in der Exegese oder Textinterpretationinhaltlich analysiert wird.

 

Quelle

 

Oder hier

bearbeitet von Julius
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Was Du hier betreibst, ist allerdings nicht das, was Textkritik als Teil der Literaturwissenschaft meint:

 

Textkritik interessiert sich nicht für die Auslegung des Textes, sondern liefert nur das Material, das dann in der Exegese oder Textinterpretationinhaltlich analysiert wird.

 

Quelle

 

Oder hier

 

Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt. Die zwei Texte, welche ich anführe sind Texte, welche ich kaum als Willensabsicht Gottes erkennen kann und auch nicht als Willensabsicht eines mögliche Gottes erkennen will.

 

Jesus hat in meinem Sinne auch Text- oder meinetwegen Bibelkritik gemacht. Er sah in "Auge um Auge, Zahn um Zahn" nicht die Willensabsicht Gottes sondern die Sicht des Menschen Moses. Er erkannte darin einen Teufelskreis der nie endenden Blutrache.

 

Ähnlich Hosea 6,6 und von Jesus in der Kurzform zitiert: "Ich freue mich nicht an Opfer sondern an der Barmherzigkeit" (Matthäus 9,13).

 

Jesus hat hier zwei alttestamentliche Texte zitiert und damit vom Dogma der Dreieinigkeit ausgehende folgendes gesagt: Mein Vater, der Heilige Geist und ich haben nichts mit der Aufforderung "Auge um Auge, Zahn um Zahn" und auch nichts mit dem Opferkult zu tun.

 

Hätte der Vater, der Heilige Geist und der Sohn etwas mit den zitierten Texten zu tun, würde sich damit erzeigen, dass sie nicht in er Lage waren, zu erkennen, was für Konsequenzen die Texte in der Welt-Geschichte haben könnten. Sie wären dann für das Unrecht der Sklaverei mit dem Sklavenmachen, Sklavenhandel und Sklavenhalten verantwortlich. Sie wären verantwortlich für die Morde und Verfolgungen von Homosexuellen. Sie wären verantwortlich für die Ehepaare, welche bei Sex in der Zeit der Regel ertappt und umgebracht worden sind.

 

Wenn aber die vier zitierte Texte nicht den Heiligen Geist sondern allein die Willensabsicht von Menschen spiegeln, dann fallen alle Inspirationsdogmen und auch die Lehre "Gotteswort in Menschenwort" wie ein Kartenhaus zusammen.

 

Ja: Schlimmer noch: Jeder biblische Text wird damit als Menschenwort deklariert. Wer will dann noch wissen, was vom Heiligen Geist inspiriert ist oder nur der menschlichen Willensabsicht entspricht. Selbst das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit kommt damit in Bedrängnis. Wenn schon die Schreiber, welche näher an den "historischen" Ereignissen waren, nicht unfehlbar waren und vom Heiligen Geist geleitet wurden, wieso sollte dann Päpste unfehlbarer sein?

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Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt.[/Quote]

Das ist nicht "meine Sicht von Textkritik", sondern das, was allgemein unter dem Begriff Textkritik verstanden wird. Deine Ingoldsche Privatexegese ist eben keine solche Textkritik und interessiert mich auch nicht weiters. Ausser:

 

Jesus hat hier zwei alttestamentliche Texte zitiert und damit vom Dogma der Dreieinigkeit ausgehende folgendes gesagt ...[/Quote]

Vom Dogma der Dreieinigkeit ist er sicher nicht ausgegangen, als frommer Jude kannte er das nämlich nicht.

bearbeitet von Julius
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"Allein die Schrift", wie Luther forderte, kommt hier massiv in Bedrängnis.

Da muss ich Luther mal in Schutz nehmen. Sola Scriptura bedeutet, dass alles im Christentum einen Basis aus der Schrift haben soll (und nicht nur aus der Tradition), weiter nichts.

 

Werner

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Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt.[/Quote]

Das ist nicht "meine Sicht von Textkritik", sondern das, was allgemein unter dem Begriff Textkritik verstanden wird. Deine Ingoldsche Privatexegese ist eben keine solche Textkritik und interessiert mich auch nicht weiters. Ausser:

 

Jesus hat hier zwei alttestamentliche Texte zitiert und damit vom Dogma der Dreieinigkeit ausgehende folgendes gesagt ...[/Quote]

Vom Dogma der Dreieinigkeit ist er sicher nicht ausgegangen, als frommer Jude kannte er das nämlich nicht.

 

Jeder Mensch hat eine private Exegese seiner Vorbilder und Schriften, die er schätzt.

 

Meine Sicht mag vielleicht ausserhalb Deiner bekannten Positionen sein. Aber ich denke nicht, dass meine Gedanken einmalig sind und nicht schon von anderen Menschen ähnlich gedacht worden sind. Darum klingt für mich "deine Ingoldsche Privatexegese" überheblich verletzend. Aber bisher spürte ich von Dir noch nie etwas vom Geist Jesus sondern eher das Gegenteil. Du bist vielleicht dogmatisch auf dem richtigen Weg und ich auf dem falschen. Aber ich hoffe einst, sollte es einen Gott geben, dass er mir bestätigen kann, dass mein Leben von der Liebe und nicht vom Feindeshass geleitet wurde.

 

Doch weg von der persönlichen Ebene. Die schätze ich weder von Deiner noch von meiner Seite. Sie haben auf beiden Seiten immer eher etwas verletzendes als aufbauendes. Das bringt nichts.

 

Ich denke, man sollte sich mit der Sache auseinandersetzen. Sich fragen, was will der Mitmensch mit seiner Sachaussage sagen. Mir geht es jedenfalls nicht darum, eine Religion oder Konfession zu diffamieren. Vielmehr meine ich, dass Reich Gottes auf Erden nur wachsen kann, wenn wir das Wesentliche erkennen. Und für mich sind dogmatische Sichtweisen nicht das Wesentliche. Vielmehr denke ich, dass die Dogmen den Blick auf das Wesentliche - die umfassende Liebe - verstellen.

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Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt.[/Quote]

Das ist nicht "meine Sicht von Textkritik", sondern das, was allgemein unter dem Begriff Textkritik verstanden wird. Deine Ingoldsche Privatexegese ist eben keine solche Textkritik und interessiert mich auch nicht weiters. Ausser:

 

Jesus hat hier zwei alttestamentliche Texte zitiert und damit vom Dogma der Dreieinigkeit ausgehende folgendes gesagt ...[/Quote]

Vom Dogma der Dreieinigkeit ist er sicher nicht ausgegangen, als frommer Jude kannte er das nämlich nicht.

 

Jeder Mensch hat eine private Exegese seiner Vorbilder und Schriften, die er schätzt.

 

Meine Sicht mag vielleicht ausserhalb Deiner bekannten Positionen sein. Aber ich denke nicht, dass meine Gedanken einmalig sind und nicht schon von anderen Menschen ähnlich gedacht worden sind. Darum klingt für mich "deine Ingoldsche Privatexegese" überheblich verletzend. Aber bisher spürte ich von Dir noch nie etwas vom Geist Jesus sondern eher das Gegenteil. Du bist vielleicht dogmatisch auf dem richtigen Weg und ich auf dem falschen. Aber ich hoffe einst, sollte es einen Gott geben, dass er mir bestätigen kann, dass mein Leben von der Liebe und nicht vom Feindeshass geleitet wurde.

 

Doch weg von der persönlichen Ebene. Die schätze ich weder von Deiner noch von meiner Seite. Sie haben auf beiden Seiten immer eher etwas verletzendes als aufbauendes. Das bringt nichts.

 

Ich denke, man sollte sich mit der Sache auseinandersetzen. Sich fragen, was will der Mitmensch mit seiner Sachaussage sagen. Mir geht es jedenfalls nicht darum, eine Religion oder Konfession zu diffamieren. Vielmehr meine ich, dass Reich Gottes auf Erden nur wachsen kann, wenn wir das Wesentliche erkennen. Und für mich sind dogmatische Sichtweisen nicht das Wesentliche. Vielmehr denke ich, dass die Dogmen den Blick auf das Wesentliche - die umfassende Liebe - verstellen.

 

Warum fängst Du immer wieder Diskussionen an, wenn Du keinen Kritik verträgst. sondern sofort wenn Du Gegenwind vespürst in wehleidiges Lamento verfällst?

 

Zudem hat Kritik an Inhalten der Bibel nichts mit Textkritik zu tun, das wurde Dir hier schon mehrfach erklärt... aber Du bist zusätzlich zu Deiner Wehledigkeit und Selbstgerechtigkeit auch noch argumentenresistent.

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Meine Sicht mag vielleicht ausserhalb Deiner bekannten Positionen sein ...

 

Mit Deiner in Jesus-und-umfassendes-Liebes-Geschwafel verpackten Selbstlobhudelei bist Du bei mir an der falschen Adresse. Ich sagte schon, dass mich Deine Sicht - hier: Deine Bibelkritik - nicht interessiert. Ich habe Dich darauf hingewiesen, dass mit dem Begriff Textkritik, mit dem Du herumgeworfen hast, auf die Bibel angewendet, nicht das gemeint ist, was Du wohl darunter verstanden hast oder verstehen wolltest. Wenn Du für Dich persönlich eine andere "Sicht" dieses Begriffes reklamierst und deswegen nicht verstanden wirst, so ist das Dein und nicht mein Problem. Dann musst Du mit dieser, deiner privaten "Sicht", halt Deine üblichen Monologe führen - gibt es in diesem Board eigentlich noch keinen Sammelthread dafür?

bearbeitet von Julius
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Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt.[/Quote]

Das ist nicht "meine Sicht von Textkritik", sondern das, was allgemein unter dem Begriff Textkritik verstanden wird. Deine Ingoldsche Privatexegese ist eben keine solche Textkritik und interessiert mich auch nicht weiters. Ausser:

 

Jesus hat hier zwei alttestamentliche Texte zitiert und damit vom Dogma der Dreieinigkeit ausgehende folgendes gesagt ...[/Quote]

Vom Dogma der Dreieinigkeit ist er sicher nicht ausgegangen, als frommer Jude kannte er das nämlich nicht.

 

Jeder Mensch hat eine private Exegese seiner Vorbilder und Schriften, die er schätzt.

 

Meine Sicht mag vielleicht ausserhalb Deiner bekannten Positionen sein. Aber ich denke nicht, dass meine Gedanken einmalig sind und nicht schon von anderen Menschen ähnlich gedacht worden sind. Darum klingt für mich "deine Ingoldsche Privatexegese" überheblich verletzend. Aber bisher spürte ich von Dir noch nie etwas vom Geist Jesus sondern eher das Gegenteil. Du bist vielleicht dogmatisch auf dem richtigen Weg und ich auf dem falschen. Aber ich hoffe einst, sollte es einen Gott geben, dass er mir bestätigen kann, dass mein Leben von der Liebe und nicht vom Feindeshass geleitet wurde.

 

Doch weg von der persönlichen Ebene. Die schätze ich weder von Deiner noch von meiner Seite. Sie haben auf beiden Seiten immer eher etwas verletzendes als aufbauendes. Das bringt nichts.

 

Ich denke, man sollte sich mit der Sache auseinandersetzen. Sich fragen, was will der Mitmensch mit seiner Sachaussage sagen. Mir geht es jedenfalls nicht darum, eine Religion oder Konfession zu diffamieren. Vielmehr meine ich, dass Reich Gottes auf Erden nur wachsen kann, wenn wir das Wesentliche erkennen. Und für mich sind dogmatische Sichtweisen nicht das Wesentliche. Vielmehr denke ich, dass die Dogmen den Blick auf das Wesentliche - die umfassende Liebe - verstellen.

 

Warum fängst Du immer wieder Diskussionen an, wenn Du keinen Kritik verträgst. sondern sofort wenn Du Gegenwind vespürst in wehleidiges Lamento verfällst?

 

Zudem hat Kritik an Inhalten der Bibel nichts mit Textkritik zu tun, das wurde Dir hier schon mehrfach erklärt... aber Du bist zusätzlich zu Deiner Wehledigkeit und Selbstgerechtigkeit auch noch argumentenresistent.

 

Sieh mal einer an. Auch Du wieder einmal.

 

Ach ich armer! :D Muss Dich neben Julius auch noch .... :D

 

Wäre ich so wehleidig, wie Du meinst, wäre ich schon längst nicht mehr bei Mykath. Man muss als Kritiker schon einen breiten Rücken haben, wenn man auf selbstgerechte Menschen trifft, welche von sich und ihrer Rechtschaffenheit überzeugt sind und deshalb Andersdenkende in Sammelthreads versenken müssen. :D

 

Aber ich bin schon wieder auf Abwegen und damit auf der persönlichen Schiene. Diese würde ich gerne verlassen. Lieber würde ich über die Sache auseinandersetzen.

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Meine Sicht mag vielleicht ausserhalb Deiner bekannten Positionen sein ...

 

Mit Deiner in Jesus-und-umfassendes-Liebes-Geschwafel verpackten Selbstlobhudelei bist Du bei mir an der falschen Adresse. Ich sagte schon, dass mich Deine Sicht - hier: Deine Bibelkritik - nicht interessiert. Ich habe Dich darauf hingewiesen, dass mit dem Begriff Textkritik, mit dem Du herumgeworfen hast, auf die Bibel angewendet, nicht das gemeint ist, was Du wohl darunter verstanden hast oder verstehen wolltest. Wenn Du für Dich persönlich eine andere "Sicht" dieses Begriffes reklamierst und deswegen nicht verstanden wirst, so ist das Dein und nicht mein Problem. Dann musst Du mit dieser, deiner privaten "Sicht", halt Deine üblichen Monologe führen - gibt es in diesem Board eigentlich noch keinen Sammelthread dafür?

 

"ich bin sanftmütig und von Herzen demütig". Weisst Du von wem diese Selbstlobhudelei stammt? Den Zeitgenossen ging es mit diesem ähnlich :D

 

Wenn Dich meine Bibelkritik nicht interessiert, warum schreibst Du dann? Ich würde mich lieber mit solchen unterhalten, welche an der Sache interessiert sind und wo man dann auch auch der Sachebene diskutieren könnte.

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Wenn Dich meine Bibelkritik nicht interessiert, warum schreibst Du dann? Ich würde mich lieber mit solchen unterhalten, welche an der Sache interessiert sind und wo man dann auch auch der Sachebene diskutieren könnte.

 

Tja, darüber, dass Du irrtümlich Bibelkritik und Textkritik gleichgesetzt/verwechselt hast, gibt es ja nichts weiter zu diskutieren. Mit Leuten, die das eine nicht vom anderen unterscheiden können, pflege ich mich nicht zu unterhalten, die weise ich eben auf ihren Irrtum hin. Das ist mein bescheidener Beitrag zur "Sachebene", mit dem Du Dich sanftmütig, von Herzen demütig und dankbar abfinden musst. Dich salbungsvoll darüber bejammern kannst Du ja alleine.:lol:

bearbeitet von Julius
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Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt.[/Quote]

Das ist nicht "meine Sicht von Textkritik", sondern das, was allgemein unter dem Begriff Textkritik verstanden wird. Deine Ingoldsche Privatexegese ist eben keine solche Textkritik und interessiert mich auch nicht weiters. Ausser:

 

Jesus hat hier zwei alttestamentliche Texte zitiert und damit vom Dogma der Dreieinigkeit ausgehende folgendes gesagt ...[/Quote]

Vom Dogma der Dreieinigkeit ist er sicher nicht ausgegangen, als frommer Jude kannte er das nämlich nicht.

 

Erstaunt mich. Jesus soll doch nach Matthäus 28 folgendes gesagt haben: "....und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." Nach Johannes sagte Jesus: "Wer mich sieht, sieht den Vater." "Bevor Abraham war, war ich." Damit begründen doch die Anhänger der "Gott-gleich-Jesusbildes" ihr Dreieinigkeitsdogma. Darum ist meine Überlegung sicher nicht abwegig, dass er, der voll des heiligen Geistes war, sich widerspricht, wenn er "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ausser Kraft setzt. Wenn Jesus meint, Moses hätte seine eigenen Gedanken formuliert, dann fallen damit alle Inspirationslehren.

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Wenn Dich meine Bibelkritik nicht interessiert, warum schreibst Du dann? Ich würde mich lieber mit solchen unterhalten, welche an der Sache interessiert sind und wo man dann auch auch der Sachebene diskutieren könnte.

 

Tja, darüber, dass Du irrtümlich Bibelkritik und Textkritik gleichgesetzt/verwechselt hast, gibt es ja nichts weiter zu diskutieren. Mit Leuten, die das eine nicht vom anderen unterscheiden können, pflege ich mich nicht zu unterhalten, die weise ich eben auf ihren Irrtum hin. Das ist mein bescheidener Beitrag zur "Sachebene", mit dem Du Dich demütig und dankbar abfinden musst. Dich salbungsvoll darüber bejammern kannst Du ja alleine.:lol:

 

Ich habe Text- und Bibelkritik nicht gleichgesetzt/verwechselt. Wie schon gesagt, ist es allgemein bekannt, dass Texte historisch kritisch bearbeitet werden. Diese Textkritik weist aber auch schon auf die Schwäche der Inspirationslehren hin.

 

"Wenn du Sklaven willst, kaufe sie im Ausland", ist aber klar eine rassistische Äusserung und kann kaum die Willensabsicht Gottes spiegeln. Damit aber ist ein Text auf dem Prüfstand. Er wirft aber auch Fragen zu ganzen Bibel auf. Wenn die vier erwähnten Texte nicht zu den Inspirationsbehauptungen passen, können bei allen Bibelaussagen das Wirken des Heiligen Geistes ausgeschlossen werden. Wir hätten dann Menschenwort und letztlich kein "Gotteswort in Menschenwort".

 

Wenn es da nichts zu diskutieren gibt, ist das Deine Sache. Aber Du hast zu Deiner angeblichen Sachkritik gleich auf die persönliche Ebene gewechselt. Solche Muster zeigen, dass Du kaum fähig bist, auf der sachlichen Ebene zu diskutieren und immer gleich meinst, andere, die Dir nicht genehm sind, auf der persönlichen Ebene anzugreifen. Ich spiegle bei meiner Reaktion nur Dein Verhalten und wenn Du mich als weinerliche Memme hinstellen willst, macht das nichts.

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Ich habe Text- und Bibelkritik nicht gleichgesetzt/verwechselt.

 

Bibel- und Textkritik

Kann mir jemand sagen, wieso Textkritik nicht gleichzeitig auch Bibelkritik sein soll?

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Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt. Die zwei Texte, welche ich anführe sind Texte, welche ich kaum als Willensabsicht Gottes erkennen kann und auch nicht als Willensabsicht eines mögliche Gottes erkennen will.

 

Was Du hier ansprichst, hat aber mit Textkritik nichts zu tun. Überhaupt nichts. Deswegen solltest Du den Begriff nicht gebrauchen. Er sagt nämlich etwas völlig anderes aus. Du bezeichnest ja auch das grüne Gras nicht als rot, nur weil Dir der Begriff besser gefällt.

 

Was Du ansprichst, ist entweder Traditionskritik (wenn überhaupt) oder gehört zur Hermeneutik. Die Methoden der Historisch-Kritischen Methode, zu denen auch die Textkritik gehört, sind weitgehend nicht dazu geeignet, herauszufinden, was ein Text heute für eine Bedeutung haben soll. Sie liefern lediglich eine Grundlage für den Versuch einer Interpretation.

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Lieber Gerhard,

 

 

 

 

 

...

Bibel- und Textkritik

 

Kann mir jemand sagen, wieso Textkritik nicht gleichzeitig auch Bibelkritik sein soll?

Bibelkritik darf nur EINER betreiben, der HEILIGE GEIST GOTTES, der Beistand aller Menschen, insbesondere wenn sie die Bibel lesen.

 

Textkritik kann sich, wenn es um Bibeltexte geht, mangels Unterlagen nur mit Schreibfehlern und Auslassungen der Kopisten befassen soweit sie durch Vergleich feststellbar sind.

 

Hat sich bei den Synoptikern, Nestle-Aland zur Aufgabe gemacht.

 

 

 

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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Franciscus non papa

macht einen eigenen Raum für Josef und Gerhard :popcorn:

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Ich habe Text- und Bibelkritik nicht gleichgesetzt/verwechselt.

 

Bibel- und Textkritik

Kann mir jemand sagen, wieso Textkritik nicht gleichzeitig auch Bibelkritik sein soll?

 

Du verstehst doch, um was es geht? Wenn man historisch kritisch Bibeltexte prüft, wird damit auch jede Inspirationstheorie in Frage gestellt. Für mich ist daher Textkritik, in welcher Form auch immer auch Bibelkritik.

 

Wieso will man also künstlich einen Unterschied zwischen Text- und Bibelkritik machen?

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Was Du über Deine Sicht von Textkritik schreibst, ist allgemein bekannt. Die zwei Texte, welche ich anführe sind Texte, welche ich kaum als Willensabsicht Gottes erkennen kann und auch nicht als Willensabsicht eines mögliche Gottes erkennen will.

 

Was Du hier ansprichst, hat aber mit Textkritik nichts zu tun. Überhaupt nichts. Deswegen solltest Du den Begriff nicht gebrauchen. Er sagt nämlich etwas völlig anderes aus. Du bezeichnest ja auch das grüne Gras nicht als rot, nur weil Dir der Begriff besser gefällt.

 

Was Du ansprichst, ist entweder Traditionskritik (wenn überhaupt) oder gehört zur Hermeneutik. Die Methoden der Historisch-Kritischen Methode, zu denen auch die Textkritik gehört, sind weitgehend nicht dazu geeignet, herauszufinden, was ein Text heute für eine Bedeutung haben soll. Sie liefern lediglich eine Grundlage für den Versuch einer Interpretation.

 

Wie schon an Julius:

 

Du verstehst doch, um was es geht? Wenn man historisch kritisch Bibeltexte prüft, wird damit auch jede Inspirationstheorie in Frage gestellt. Für mich ist daher Textkritik, in welcher Form auch immer auch Bibelkritik.

 

Wieso will man also künstlich einen Unterschied zwischen Text- und Bibelkritik machen?

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Lieber Gerhard,

 

 

 

 

...

Ich kam aus freikirchlichen Kreisen. Dort wurde das Dogma der irrtums- und fehlerlosen Inspiration der Bibel gelehrt.

Behaupten kann Jeder was er will.

 

Ob das Verkündigte wirklich vom HEILIGEN GEIST GOTTES inspiriert ist, kann dem Hörer solcher Behauptungen nur der HEILIGE GEIST selbst mitteilen.

 

Deshalb machen sich ernsthafte Christen immer auf, und bitten den HEILIGEN GEIST um Auskunft ob das Verkündigte wirklich wahr ist.

 

 

Freikirchliche Kreise entlarven sich selbst als unheilig, indem sie jede Kritik an ihrer Verkündigung bei Strafe des Ausschlusses verbieten.

Und natürlich, indem sie den treuesten Diener der HEILIGEN GEISTES, den Papst als Antichristen verleumden.

 

 

JESUS CHRISTUS hat ja in Matthäus 24,10-12 gewarnt:

 

·
10
Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.

 

·
11
Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.

 

·
12
Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.

 

Wer sich von falschen Propheten irregeleitet sieht, der bitte JESUS CHRISTUS um Befreiung und mache nicht den Fehler CHRISTUS für den Irrtum verantwortlich zu machen.

 

 

 

 

Gruß

josef

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Du verstehst doch, um was es geht? Wenn man ...

 

Oh, ich verstehe schon, dass es DIR darum geht, den Begriff Textkritik in Deinem Sinne umzubiegen und zu verengen. Darauf lasse ich mich aber nicht ein. Entweder Du lässt Dich auf die allgemein gebräuchliche Definition dessen ein, was unter Textkritik verstanden wird - oder Du diskutierst mit Dir selbst und allenfalls noch mit josef. Man versteht jedenfalls - wie hier schon mehrfach ausgeführt wurde - unter Textkritik etwas anderes (schlag's nach bei Wikipedia, das reicht für's erste).

 

 

macht einen eigenen Raum für Josef und Gerhard :popcorn:

 

:dafuer::D

bearbeitet von Julius
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macht einen eigenen Raum für Josef und Gerhard :popcorn:

 

Einem Freund hört man zu, auch wenn man seine Sichtweise nicht teilt. Wer Jesus nachfolgt, geht mit Feinden wie mit Freunden um:

 

"43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, (2. Mose 23.4-5) (Lukas 6.27-28) (Lukas 23.34) (Apostelgeschichte 7.59) (Römer 12.14) (Römer 12.20) 45 auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. (Epheser 5.1)

46 Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 47 Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zöllner auch also? 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist. (3. Mose 19.2)" (Matthäus 5,43ff)

 

Viele Christen verhalten sich wie die Zeitgenossen Jesus: "Ihr haltet alle katholischen Regeln und Dogmen gewissenhaft und vergesst das Wichtigste: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue" (Matthäus 23,23 zeitgemäss angewandt).

 

Ich teile Deine Sicht nicht. Ich habe ein anderes Verständnis von Nachfolge Jesus. Auf Dogmen, Rituale, Prunkgottesdienste usw. kann jeder Gläubige verzichten, wenn aber die Liebe fehlt, ist alles nichts wert.

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