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Blüten kirchlichen Pastoralsprechs


Clown
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In diesem Thread möchte ich schöne Blüten kirchlichen Pastoralsprechs sammeln. Immer mit Quellenangabe bitte.

 

Ich mache den Anfang mit:

 

... in irregulären Ehesituationen geborene Kinder und Jugendliche ...

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/im-wortlaut-der-fragebogen-des-vatikans-an-die-glaeubigen-12645558.html

 

... Zusammenleben „ad experimentum“ ...

aaO.

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In diesem Thread möchte ich schöne Blüten kirchlichen Pastoralsprechs sammeln. Immer mit Quellenangabe bitte.

 

Ich mache den Anfang mit:

 

... in irregulären Ehesituationen geborene Kinder und Jugendliche ...

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/im-wortlaut-der-fragebogen-des-vatikans-an-die-glaeubigen-12645558.html

 

... Zusammenleben „ad experimentum“ ...

aaO.

 

Das klingt aber eher nach Kirchenrecht als nach Pastoral. :blush:

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Das klingt aber eher nach Kirchenrecht als nach Pastoral. :blush:

 

In welcher Lebenssituation sollte Clown auch authentischen "Pastoralsprech" mitbekommen?

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In diesem Thread möchte ich schöne Blüten kirchlichen Pastoralsprechs sammeln.[/Quote]

 

wenn's denn der Wahrheitsfindung dient ... (Quelle: Fritz Teufel).

 

 

Immer mit Quellenangabe bitte.[/Quote]

 

ja, gern. :evil:

 

 

 

da fällt mir auch noch was ein.

 

 

"Das Abstinenzgebot verbietet Fleisch, Fleischextrakte und Fleischbrühe. (In Deutschland und Österreich ist Fleischbrühe erlaubt mit Ausnahme des Karfreitags). Erlaubt sind aber Eier, Milch, Würze, auch wenn sie aus Tierfett besteht, Kunstbutter, Maggi-und Knorrerzeugnisse, (nicht aber Fleischextrakte und Fleischbrühwürfel), Gelatine [sic!], Pepsin, Peptone, Überbleibsel von geschmolzenem Fett, Fische, Frösche, Schaltiere, Hummer, Fischotter, Biber, Rohrhühner, schwarze Wasserhühner oder Bläßenten, Duckenten, Seehunde, Walrosse, Schnecken, Schildkröten, Muscheln, Austern, Krebse."

 

Quelle:

 

Taschenbüchlein für seelsorgliche Notfälle, P.Joachim von Traunstein, O. M. Cap.; S. 88 f.

 

Augsburg / St. Sebastian

 

Vierte, vermehrte Auflage .[o.J.]

Edited by Petrus
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Der blöde Spruch "was ist das größte Wunder in der katholischen Kirche?" "Wenn der Pfarrer stirbt, verwest der Kaplan" würde hier auch noch passen. Der ist aber nicht mehr aktuell. Diesen Kaplan würde man heute wohl als Pfarradministrator bezeichnen, wenn ich nicht irre.

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Sehr beruhigend, dass es nicht gegen das Fastengebot verstößt, ein Walross zu verspeisen! :lol: :lol: :lol:

Ich denke, es wird schon gegen das Fastengebot(da viel zu viel ;) ) verstoßen, nur nicht gegen das Verbot des Genusses von Fleischspeisen an Tagen, an denen man die nicht verzehren durfte.

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"hat was zu tun mit" ist eine tolle Floskel, die ich sehr oft höre.

 

Glaube hat was zu tun mit Nächstenliebe.

(Was denn?)

Beten hat was zu tun mit Glaube.

(Donnerwetter. Wirklich?)

Kirche hat was zu tun mit Gemeinschaft.

(Ja?)

 

 

Hast du da Frau Käßmann zitiert?:lol:

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"hat was zu tun mit" ist eine tolle Floskel, die ich sehr oft höre.

 

Glaube hat was zu tun mit Nächstenliebe.

(Was denn?)

Beten hat was zu tun mit Glaube.

(Donnerwetter. Wirklich?)

Kirche hat was zu tun mit Gemeinschaft.

(Ja?)

 

 

Hast du da Frau Käßmann zitiert?:lol:

Nein, die hat nichts damit zu tun.

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Och, Sprüche kloppen kann die Frau Käsmann durchaus.

Ich mag sie allerdings mehr, als viele andere. Besonders mehr als diejenigen, die seitenweise einen Spruch an den anderen reihen. Vor diesem Ruf würde ich sie dann wieder in Schutz nehmen.

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Ein paar Beispiele von "Pastoralsprech", die mir immer wieder untergekommen sind:

 

"ein Stück weit"

"immer wieder neu"

"für den Menschen"

"auf die Lebenswirklichkeit schauen"

"Seelsorge vor Ort"

"offen für die Bedürfnisse der anderen"

 

Vielleicht fallen mir demnächst noch ein paar Beispiele ein ... ;)

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"Ein Stück weit" - wenn ich das irgendwo höre, gehe ich regelmäßig die Wände hoch!!!

Das geht mir auch so.

Das Dumme ist: Manchmal sind genau diese Worte kein Dummsprech. Vor allem dann, wenn im Anschluss dann erklärt wird, wo die Grenzen des Stücks liegen. Also Kriterien.

Aber es ist unendlich mühsam, immer genau hinzuhören. Ich habe mich auch schon daran gewöhnt, dass man nach "Ein Stück weit" besser die Ohren verschließt und sich seine eigenen Gedanken macht. Sprich: Abschalten.

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Aber es ist unendlich mühsam, immer genau hinzuhören.

 

Oha. Das empfinde ich als Pastoralsprech at it's worst.

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Aber es ist unendlich mühsam, immer genau hinzuhören.

 

Oha. Das empfinde ich als Pastoralsprech at it's worst.

 

Besser noch ist es, "in den anderen hinein zu hören"! :lol:

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Aber es ist unendlich mühsam, immer genau hinzuhören.

 

Oha. Das empfinde ich als Pastoralsprech at it's worst.

Kein Wunder. Das ist ja auch genau das, was Du nicht praktizierst.

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Ich weiß nicht, ob es so ganz hierher passt, aber mir klingt nach 25 Jahren immer noch ein Satz meines damaligen Pfarrers in den Ohren.

Es war gerade sein Vorgänger gestorben und so wollte er diesen unbedingt ins Hochgebet einbauen. Beim Gebet für die Verstorbenen hielt er inne und meinte mit tief betroffener Stimme:

 

"Wir wollen jetzt ganz besonders unseres verstorbenen Altpfarrers Msgr. ......... gedenken, der jetzt in seinem Sarg in ......... auf seine Beerdigung wartet."

 

Wir Ministranten wären trotz des traurigen Anlasses beinahe vor Lachen geplatzt! :lol:

Edited by Udalricus
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"Ein Stück weit" - wenn ich das irgendwo höre, gehe ich regelmäßig die Wände hoch!!!

 

*pastoralmodusanundproblemkerzeindiemittestell*

Weißt du, ich find wir müssen jetzt mal ein Stück weit ein offenes Gespräch führen. Du sollst dir dabei sicher sein: Ich will dich da abholen, wo du stehst! Und wichtig ist, dass wir da auch gegenseitig offenporig sind: du bist okay und ich bin okay! Wir sind beide okay! Wir müssen immer wieder neu einen kleinen Schritt aufeinander zu gehen, einfach gemeinsam durch das Dunkel der Nacht gehen, um GANZ hier zu sein. Und um dem ganzen eine äußere Gestalt zu verleihen, können wir ja vielleicht gemeinsam ein Bild spachteln: dabei muss man nämlich empfänglich für den jeweils anderen sein und seine eigenen Grenzen respektieren! Weißt du, ich find das voll schön, dass wir jetzt ein Stück weit ins Gespräch kommen!

*pastoralmodusausundproblemkerzeGANZschnellausblas*

 

(Das mit dem Bild spachteln hab ich leider tatsächlich erlebt :lol::rolleyes: )

Hör bloß auf. Da mühen sich jedes Jahr aufs neue wieder wirklich engagierte Katechet/inn/en um das Erklärte irgendwie greifbar zu machen (die Pädagogik behauptet, daß "ergriffenes" oder "selbst gestaltetes" besser hängen bleibt) und dann prallt der gesamte Ideenreichtum an manchen Kindern einfach ab, weil es ihnen schlichtweg zu albern ist (Ich habe hier ein Seil. - Seil? Jippie!!! (Gerangel um das Tau) - Ja aber wir sind doch ein Team. - Und was hat das mit dem Seil zu tun? - Wir ziehen alle am gleichen. - Au ja! Tauziehen!!! - Nein in die gleiche Richtung. - Und wer gewinnt dann?).

 

 

(Unter Erwachsenen wird die Sache gleich dreimal schwierig - wobei ich immer den Eindruck hatte, daß Frauen damit besser arbeiten können.)

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Aber es ist unendlich mühsam, immer genau hinzuhören.

 

Oha. Das empfinde ich als Pastoralsprech at it's worst.

Kein Wunder. Das ist ja auch genau das, was Du nicht praktizierst.

Du hast wunderbar demonstriert, was ich meine. Dieses "immer genau hinhören" bedeutet fatal oft, dem anderen etwas unterzuschieben, was man "genau rausgehört" zu haben meint.

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"Ein Stück weit" - wenn ich das irgendwo höre, gehe ich regelmäßig die Wände hoch!!!

 

*pastoralmodusanundproblemkerzeindiemittestell*

Weißt du, ich find wir müssen jetzt mal ein Stück weit ein offenes Gespräch führen. Du sollst dir dabei sicher sein: Ich will dich da abholen, wo du stehst! Und wichtig ist, dass wir da auch gegenseitig offenporig sind: du bist okay und ich bin okay! Wir sind beide okay! Wir müssen immer wieder neu einen kleinen Schritt aufeinander zu gehen, einfach gemeinsam durch das Dunkel der Nacht gehen, um GANZ hier zu sein. Und um dem ganzen eine äußere Gestalt zu verleihen, können wir ja vielleicht gemeinsam ein Bild spachteln: dabei muss man nämlich empfänglich für den jeweils anderen sein und seine eigenen Grenzen respektieren! Weißt du, ich find das voll schön, dass wir jetzt ein Stück weit ins Gespräch kommen!

*pastoralmodusausundproblemkerzeGANZschnellausblas*

 

(Das mit dem Bild spachteln hab ich leider tatsächlich erlebt :lol::rolleyes: )

 

:daumenhoch::daumenhoch::daumenhoch:

:lol::winke::winke::lol:

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