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Wortgottesfeier mit Kommunionausteilung


Gabriele
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100 km kann ich dir zwar auch nicht bieten, aber die braucht es auch nicht, um "klassisches" Gemeindeleben, wie du es vmtl. vor Augen hast zu verhindern. Solltest du mal im Norden sein, bist Du herzlich willkommen mit mir eine Tour durch unsere Pfarre zu machen: Nord-Süd-Ausdehnung 40 km und 400 km2 Fläche (und wir sind noch kein Seelsorgeverband). Oder wir fahren in die Nachbarpfarrei, die hat 1200 km2 Fläche.

 

Das ist natürlich schon heftig. Jetzt müsste man nur noch wissen, wieviele Katholiken in diesem Raum wohnen und wieweit sie diese am kirchlichen Leben beteiligen.

Was soll daran heftig sein? Weiter nördlich (in D) geht es noch wesentlich größer. Und Kirche lebt, eben weil es Kirchtürme gibt. Und nicht-geweihte Seelsorger und Seelsorgerinnen vor Ort (die mich evtl. sogar komisch anschauen würden, wenn ich ihnen sagte, was sie sind ;) ). Und Jugend, die 1x im Monat durchaus dazu zu kriegen ist, zur Jugendvesper in den Dom zu fahren (selbst, wenn das 2STd. hin und 2Std. zurück bedeutet).

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100 km kann ich dir zwar auch nicht bieten, aber die braucht es auch nicht, um "klassisches" Gemeindeleben, wie du es vmtl. vor Augen hast zu verhindern. Solltest du mal im Norden sein, bist Du herzlich willkommen mit mir eine Tour durch unsere Pfarre zu machen: Nord-Süd-Ausdehnung 40 km und 400 km2 Fläche (und wir sind noch kein Seelsorgeverband). Oder wir fahren in die Nachbarpfarrei, die hat 1200 km2 Fläche.

 

Das ist natürlich schon heftig. Jetzt müsste man nur noch wissen, wieviele Katholiken in diesem Raum wohnen und wieweit sie diese am kirchlichen Leben beteiligen.

 

Wir haben ca. 5000 Katholiken in der Pfarrei. Die GD-Besucherzahl habe ich gerade nicht genau parat, sie dürfte aber so bei 10-15% liegen. Allerdings besuchen viele die Sonntagsmesse in größeren Abständen, also nicht wöchentlich. Einmal im Monat finden auch Messen in evangelischen Kirchen im Norden oder Süden unserer Pfarre statt. Dies geschieht dann auf Wunsch der Katholiken eines Ortes bzw. der Region. Es sind kleine Messfeiern mit ca. 10 Personen.

 

Ein "kontinuierliches" Gemeindeleben wie man es bspw. von Verbänden oder der klassischen "Pfarrjugend" her kennt, gibt es hier nur im geringen Umfang. Viele Menschen sieht man "nur" sonntags. Gut besucht sind in meiner Wahrnehmung spezifische Angebote, wie z.B. ein Familiensonntag oder die Sternsingeraktion.

Edited by mbo
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Wir haben ca. 5000 Katholiken in der Pfarrei. Die GD-Besucherzahl habe ich gerade nicht genau parat, sie dürfte aber so bei 10-15% liegen. Allerdings besuchen viele die Sonntagsmesse in größeren Abständen, also nicht wöchentlich. Einmal im Montag finden auch Messen in evangelischen Kirchen im Norden oder Süden unserer Pfarre statt. Dies geschieht dann auf Wunsch der Katholiken eines Ortes bzw. der Region. Es sind kleine Messfeiern mit ca. 10 Personen.

 

Ein "kontinuierliches" Gemeindeleben wie man es bspw. von Verbänden oder der klassischen "Pfarrjugend" her kennt, gibt es hier nur im geringen Umfang. Viele Menschen sieht man "nur" sonntags. Gut besucht sind in meiner Wahrnehmung spezifische Angebote, wie z.B. ein Familiensonntag oder die Sternsingeraktion.

 

Sehr gut! Die Katholiken dieser großen Pfarrei machen also das Beste aus der schwierigen Situation.

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Sehr gut! Die Katholiken dieser großen Pfarrei machen also das Beste aus der schwierigen Situation.

 

Tja, anstatt ihnen gönnerhaft auf die Schulter zu klopfen, hätte sie ein anderer vielleicht nach ihrer Meinung zur Situation gefragt und was daran sie für verbesserungsfähig halten.

Edited by Julius
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Sehr gut! Die Katholiken dieser großen Pfarrei machen also das Beste aus der schwierigen Situation.

 

Tja, anstatt ihnen gönnerhaft auf die Schulter zu klopfen, hätte sie ein anderer vielleicht nach ihrer Meinung zur Situation gefragt und was daran sie für verbesserungsfähig halten.

Ja, ich mache immer alles falsch. Mist! :(
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Sehr gut! Die Katholiken dieser großen Pfarrei machen also das Beste aus der schwierigen Situation.

 

Tja, anstatt ihnen gönnerhaft auf die Schulter zu klopfen, hätte sie ein anderer vielleicht nach ihrer Meinung zur Situation gefragt und was daran sie für verbesserungsfähig halten.

Ja, ich mache immer alles falsch. Mist! :(

 

Du wirst es so gewohnt sein und es so für richtig halten. Zerknirschung heucheln brauchst Du deswegen nicht, das kommt auch nicht gut rüber.

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Sehr gut! Die Katholiken dieser großen Pfarrei machen also das Beste aus der schwierigen Situation.

 

Tja, anstatt ihnen gönnerhaft auf die Schulter zu klopfen, hätte sie ein anderer vielleicht nach ihrer Meinung zur Situation gefragt und was daran sie für verbesserungsfähig halten.

Ja, ich mache immer alles falsch. Mist! :(

Mach Dir nichts draus Udalricus...wir hatten einen Lehrer im Gymnasium, der pflegte zu sagen: Sehr gut ist der liebe Gott, gut bin ich, die Schüler können bestenfalls genügend sein...Das kommt der Haltung des Dich rügenden Posters zu seinen Mitmenschen sehr nahe.

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Mach Dir nichts draus Udalricus...wir hatten einen Lehrer im Gymnasium, der pflegte zu sagen: Sehr gut ist der liebe Gott, gut bin ich, die Schüler können bestenfalls genügend sein...Das kommt der Haltung des Dich rügenden Posters zu seinen Mitmenschen sehr nahe.

Solche Worte aus dem Munde eines Posters, der im Rügen auch nicht untalentiert ist, zählen doppelt! Danke! :daumenhoch:
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@Julius:

 

da Du (und ich habe kein Problem damit ((was soll's ... )) - wenn's mal anders geht, kannst Du sicher sein, daß ich mich "verklickt" habe -) keine Leseperlen von mir magst, sage ich einfach: danke.

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ich durfte, mußte, sollte ...

 

noch nie eine Wortgottesfeier mit Kommunionempfang leiten.

 

ich war aber immer darauf vorbereitet.

 

unser Pfarrer kam oft "in der letzten Minute", und da hab ich den mal gefragt: "Was mache ich dann, bitte, wenn Sie dann mal nicht kommen?"

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Ich befürchte, dass das Aufkommen von Wortgottesfeiern einfach aus schlechten Gründen heraus kam.

 

 

ja nu - wie Karl Rahner (sorry, keine Quelle, nur mündliche Überlieferung) schon mal sagte:

 

"der einzige Grund für die Erfindung der Pastoralreferenten ist das Zölibat."

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Josef II.

war das nicht der mit dem "Klapp-Sarg"?

Ja, aber das war nicht der einzige Unsinn, den er verbockt hat.
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Josef II.

war das nicht der mit dem "Klapp-Sarg"?

Ja, aber das war nicht der einzige Unsinn, den er verbockt hat.

 

Den Klappsarg hat er nicht erfunden, den gab's schon vorher, zumindest auf den Dörfern und auch da, wo Josef II. nicht geherrscht hat. Der hat die Idee nur aufgegriffen. :D

Und die Kartäuser sparen sich das Gedöns mit dem Sarg sogar bis heute und lassen ihre dahingeschiedenen Mitbrüder ganz einfach von einem Brett vollends ins kühle Grab rutschen.

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Josef II.

war das nicht der mit dem "Klapp-Sarg"?

Ja, aber das war nicht der einzige Unsinn, den er verbockt hat.

 

Den Klappsarg hat er nicht erfunden, den gab's schon vorher, zumindest auf den Dörfern und auch da, wo Josef II. nicht geherrscht hat. Der hat die Idee nur aufgegriffen. :D

Und die Kartäuser sparen sich das Gedöns mit dem Sarg sogar bis heute und lassen ihre dahingeschiedenen Mitbrüder ganz einfach von einem Brett vollends ins kühle Grab rutschen.

 

Bleibt doch bitte beim Thema!

Elima, Mod

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Bleibt doch bitte beim Thema!

Elima, Mod

 

ja, gern. wir sind hier ja nicht in der Arena!

 

 

 

also, bittschön: seid alle brav.

 

 

danke, Peter.

 

 

 

P.S. das Thema ist "Wortgottesfeier mit Kommunionausteilung".

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ich durfte, mußte, sollte ...

 

noch nie eine Wortgottesfeier mit Kommunionempfang leiten.

 

ich war aber immer darauf vorbereitet.

 

unser Pfarrer kam oft "in der letzten Minute", und da hab ich den mal gefragt: "Was mache ich dann, bitte, wenn Sie dann mal nicht kommen?"

 

Und wie war die Antwort?

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ich durfte, mußte, sollte ...

 

noch nie eine Wortgottesfeier mit Kommunionempfang leiten.

 

ich war aber immer darauf vorbereitet.

 

unser Pfarrer kam oft "in der letzten Minute", und da hab ich den mal gefragt: "Was mache ich dann, bitte, wenn Sie dann mal nicht kommen?"

 

Und wie war die Antwort?

 

In der "letzten Minute", das geht ja noch. Einer unsere Kapläne kam mal 20 Minuten zu spät zum Schulgottesdienst. Als ich sagte: "beim nächsten Mal fang ich an, den Wortgottesdienst schaff ich auch," war die Drohung genug. Es gab nie mehr auch nur eine Minute Verspätung.

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