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Wie hört man das Rauchen auf


Einsteinchen
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Wie hört man das Rauchen auf, wenn man schon ziemlich alles versucht hat. Zum Beispiel den Antirauchpapst Allan Carr gelesen, und wenn man natürlich auch die Religion bemüht hat. Dies ist ein ernsthafter Thread, aber Blödeln ist auch erlaubt, darum habe ich den Thread in die Katakombe gestellt.

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Vorweg: Danke für die Blödelerlaubnis. Ich dokumentiere ja seit Jahren, was ich das IGing frage. Und da gibt es die Frage: "Wie werde ich ..... (unerwünschtes Verhalten) los" in zig Varianten. Und meine Antwort ist: Schritt eins ist: Hab dich selber lieb mit dieser Eigenschaft.

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PS.: Das klingt natürlich nur nach 0/8/15- Ratschlag. "Hab dich lieb mit dem, was du loswerden willst." Aber mir war jahrelang nicht bewusst, dass ich das Mich-Liebhaben heimlich trotzdem damit verbunden habe, dass ich "es schaffe" (was immer). Aber sich liebhaben ist schwierig, wenn man es echt probiert.

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Die klassische Antwort lautet natürlich: "Mit dem Rauchen aufzuhören ist ganz einfach. Ich habe das schon so oft geschafft..."

Tatsächlich scheint mir die beste Methode für's Aufhören zu sein, einfach aufzuhören.
Mit dem Wissen, dass nicht das Aufhören das Problem ist, sondern das Durchhalten. Aufhören dauert eine Sekunde. Durchhalten, bis man wirklich kein Verlangen nach Nikotin hat, zwei Jahre. Nach meiner Erfahrung.

Ach, um auch eine Anekdote beizusteuern - eine der vielen Methoden, die ich erfolgreich ausprobiert habe, um mit dem Rauchen aufzuhören, damals, als ich noch rauchte, also vor sehr langer Zeit - also die ging so: Ich rauchte damals eine Sorte ovaler Zigaretten, die in einer Klappschachtel verpackt waren. Innen in den Deckel hatte ich einen Zettel geklebt, auf dem geschrieben stand: Nimm dir doch eine, du Feigling!

Alfons

Edited by Alfons
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Eine kleines Spritzerchen, was passieren kann, wenn man Zigaretten hat, man erkauft sich auf irgendeiner Realitätsebene Dankbarkeit, wenn ein Fremder auf der Straße sagt: Haben Sie eine Zigarette?

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Die klassische Antwort lautet natürlich: "Mit dem Rauchen aufzuhören ist ganz einfach. Ich habe das schon so oft geschafft..."

 

 

Mindestens (nach meiner Erfahrung).

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Warum willst du denn aufhören? Jaja, ich weiß, Rauchen ist ungesund, aber das ist Übergewicht auch und schaff die Diät trotzdem nicht. Komischerweise nehm ich nicht mehr zu (ab aber auch nicht :D ), seit ich mich mit den zu vielen Kilos trotzdem ganz ok finde. Vielleicht funktioniert das beim Rauchen ja auch, keine Ahnung, ist nur so ne Idee. (hab nie geraucht)

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Wie hört man das Rauchen auf, wenn man schon ziemlich alles versucht hat. Zum Beispiel den Antirauchpapst Allan Carr gelesen, und wenn man natürlich auch die Religion bemüht hat. Dies ist ein ernsthafter Thread, aber Blödeln ist auch erlaubt, darum habe ich den Thread in die Katakombe gestellt.

Seit 2,5 Jahren bin ich vom Rauchen aufs Dampfen umgestiegen. Das ist weitaus weniger gesundheitsschädlich, stinkt nicht und kostet ein Zehntel, keine vollen Aschenbecher, nur mit allergrößter Mühe kann man ein paar Moleküle zum "Passivrauchen" nachweisen.

 

Bei mir hat der Umstieg von einem Tag auf den anderen geklappt - und zwar ohne jegliche Probleme, ohne Sehnsucht nach einer Rückkehr zum Rauchen. (Ich hatte zuvor einmal 5 Jahre nicht geraucht und jede Nacht davon geträumt. Seit dem Dampf-Umstieg hatte ich noch nicht einen einzigen dieser Sehnsuchtsträume.)

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Wie hört man das Rauchen auf, wenn man schon ziemlich alles versucht hat. Zum Beispiel den Antirauchpapst Allan Carr gelesen, und wenn man natürlich auch die Religion bemüht hat. Dies ist ein ernsthafter Thread, aber Blödeln ist auch erlaubt, darum habe ich den Thread in die Katakombe gestellt.

Seit 2,5 Jahren bin ich vom Rauchen aufs Dampfen umgestiegen. Das ist weitaus weniger gesundheitsschädlich, stinkt nicht und kostet ein Zehntel, keine vollen Aschenbecher, nur mit allergrößter Mühe kann man ein paar Moleküle zum "Passivrauchen" nachweisen.

 

Bei mir hat der Umstieg von einem Tag auf den anderen geklappt - und zwar ohne jegliche Probleme, ohne Sehnsucht nach einer Rückkehr zum Rauchen. (Ich hatte zuvor einmal 5 Jahre nicht geraucht und jede Nacht davon geträumt. Seit dem Dampf-Umstieg hatte ich noch nicht einen einzigen dieser Sehnsuchtsträume.)

 

Mich erinnert das immer an die Raupe bei Alice im Wunderland :D

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Eine kleines Spritzerchen, was passieren kann, wenn man Zigaretten hat, man erkauft sich auf irgendeiner Realitätsebene Dankbarkeit, wenn ein Fremder auf der Straße sagt: Haben Sie eine Zigarette?

Und wie oft ist dir das schon passiert?

Hingegen: Wenn man immer einen Regenschirm bei sich hat, erntet man Dankbarkeit, wenn man einer fremden Dame bei Regenwetter einen Schirm anbietet.

Steig auf Schirm um. Regen ist öfter.

 

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Guest Mactafledis

 

 

 

Wie hört man das Rauchen auf, wenn man schon ziemlich alles versucht hat. Zum Beispiel den Antirauchpapst Allan Carr gelesen, und wenn man natürlich auch die Religion bemüht hat. Dies ist ein ernsthafter Thread, aber Blödeln ist auch erlaubt, darum habe ich den Thread in die Katakombe gestellt.

Seit 2,5 Jahren bin ich vom Rauchen aufs Dampfen umgestiegen. Das ist weitaus weniger gesundheitsschädlich, stinkt nicht und kostet ein Zehntel, keine vollen Aschenbecher, nur mit allergrößter Mühe kann man ein paar Moleküle zum "Passivrauchen" nachweisen.Bei mir hat der Umstieg von einem Tag auf den anderen geklappt - und zwar ohne jegliche Probleme, ohne Sehnsucht nach einer Rückkehr zum Rauchen. (Ich hatte zuvor einmal 5 Jahre nicht geraucht und jede Nacht davon geträumt. Seit dem Dampf-Umstieg hatte ich noch nicht einen einzigen dieser Sehnsuchtsträume.)
Super, Mecky, ich freue mich, das zu lesen!
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Es muss vor allem im Kopf "Klick" machen, will sagen:"man muss es wirklich wollen". Hilfen zum Ziel zu gelangen gibt es viele. Meine Frau und ich (ehemals starke Raucher) haben vor acht Jahren ein kostenloses Nichtraucherseminar unserer Krankenkasse besucht und sind seit dem "Rauchfrei". Uns war aber auch bewusst, dass wir mit dem Rauchen aufhören wollten. Es war bei uns kein Zwang aus gesundheitlichen Gründen vorhanden, sondern wir wollten einfach nicht mehr abhängig sein.

Edited by Katharer
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Leider ist das Dampfen auch nicht wirklich gesundheitsförderlich. Aber immerhin deutlich weniger schädlich. Und wie ich oben geschrieben habe, hat es noch eine Reihe anderer Vorteile.

Wenn jemand ganz aufhören kann, dann ist das natürlich das Beste.

Aber wenn nicht? Dann umsteigen auf's Dampfen.

 

Allerdings kann ich viele Raucher nicht davon überzeugen. Und ich habe noch bei keinem herausfinden können, wo genau deren Problem liegt. Bei mir war der Umstieg so simpel. Das einzige nachvollziehbare Argument ist bisher der Geschmack. Der war für mich kein Problem, scheint aber bei einigen Rauchern ein hartes Kriterium zu sein. Bei mir ist es sogar so, dass ich auf den Geschmack inzwischen völlig verzichte, indem ich kein Aroma hinzumische (das Aroma kann man nämlich beim Dampfen fast beliebig variieren, je nach Geschmack. Aber das brauche ich irgendwie nicht. Und ich erachte jeden potentiellen Schadstoff weniger als Gewinn.)

 

Ach: Doch noch ein zweites Argument. Wenn man erst mal viele Jahre geraucht hat, bleibt das Krebsrisiko noch einige Jahre erhöht bestehen. Man könnte so friedlich an einem Herzinfarkt sterben, wenn man weiterraucht. Durch das Dampfen lebt man womöglich länger - und steigert damit die Gefahr, stattdessen an Krebs zu sterben. Leider hat dieses Argument ein paar schwerwiegende Tücken.

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Guest Mactafledis

Leider ist das Dampfen auch nicht wirklich gesundheitsförderlich. Aber immerhin deutlich weniger schädlich. Und wie ich oben geschrieben habe, hat es noch eine Reihe anderer Vorteile.

Wenn jemand ganz aufhören kann, dann ist das natürlich das Beste.

Aber wenn nicht? Dann umsteigen auf's Dampfen.

 

Allerdings kann ich viele Raucher nicht davon überzeugen. Und ich habe noch bei keinem herausfinden können, wo genau deren Problem liegt. Bei mir war der Umstieg so simpel. Das einzige nachvollziehbare Argument ist bisher der Geschmack. Der war für mich kein Problem, scheint aber bei einigen Rauchern ein hartes Kriterium zu sein. Bei mir ist es sogar so, dass ich auf den Geschmack inzwischen völlig verzichte, indem ich kein Aroma hinzumische (das Aroma kann man nämlich beim Dampfen fast beliebig variieren, je nach Geschmack. Aber das brauche ich irgendwie nicht. Und ich erachte jeden potentiellen Schadstoff weniger als Gewinn.)

 

Ach: Doch noch ein zweites Argument. Wenn man erst mal viele Jahre geraucht hat, bleibt das Krebsrisiko noch einige Jahre erhöht bestehen. Man könnte so friedlich an einem Herzinfarkt sterben, wenn man weiterraucht. Durch das Dampfen lebt man womöglich länger - und steigert damit die Gefahr, stattdessen an Krebs zu sterben. Leider hat dieses Argument ein paar schwerwiegende Tücken.

Herzinfarkt und friedliches Sterben - das kann ich nicht zusammen denken. Krebs allerdings auch nicht.

Aber Du hast Dich nicht kampflos ergeben. Ich finde das tapfer. :)

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Da siehst Du mich aber zu positiv. Doch: Kampflos schon. Denn der Umstieg hat mich wirklich nichts gekostet. Da gab es keinen Kampf.

Kampflos schon - aber nicht phantasielos, sondern findig und ungeheuer schlau. :)

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Meinen letzten Herzinfarkt hatte ich mitten in der heiligen Messe. Ich habe mich, als ich den Infarkt gespürt habe, gefragt, wie das nun so wäre, wenn ich jetzt gerade den Löffel abgeben muss. Ich kann nur sagen: Friedlich. Ich hätte absolut nichts dagegen, mich auf diese Art vom Acker zu machen.

 

Beide meiner Herzinfarkte waren zwar schon irgendwie schmerzhaft, aber ein fester Tritt vor's Schienbein ist schlimmer. Sollte mir Gott die Gunst erweisen, dass ich auf diese Weise gehen darf, werde ich mich beim Gericht, bevor es zu irgendwelchen Urteilssprüchen kommen sollte, erst mal ganz herzlich bei ihm bedanken.

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Guest Mactafledis

Da siehst Du mich aber zu positiv. Doch: Kampflos schon. Denn der Umstieg hat mich wirklich nichts gekostet. Da gab es keinen Kampf.

Kampflos schon - aber nicht phantasielos, sondern findig und ungeheuer schlau. :)

"Ich kann aber nicht anders" - halte ich für einen mächtigen Gegner. Ob nun tapfer oder klug ändert nicht viel an meiner Sicht.

Ich freu mich jetzt und Punkt. Da machse nix...

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Ich hätte absolut nichts dagegen, mich auf diese Art vom Acker zu machen.

 

Lass den Quatsch. Ich möchte mich weiter über Dich ärgern.

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Dale Earnhardt

Zum Rauchenaufhören MUSS ich einfach etwas schreiben. Man muss sich zwei Fakten bewusst machen:

1. Mit dem Rauchen aufzuhören ist ganz einfach. (und nicht nur so wie er schlechte Witz, den Alfons oben zitiert)

2. Mit dem Rauchen aufzuhören macht Spaß!

 

Als mir diese beiden Tatsachen bewusst wurden, da hat es bei mir "Klick" gemacht (da hat Katharer recht, es muss "Klick" machen) und ich habe von 40 auf Null reduziert. Denn Rauchen ist tatsächlich keine Sucht, sondern nur eine extrem dumme Gewohnheit. Und das Aufhören macht Spaß, weil man einerseits nur Vorteile davon hat (am wichtigsten war für mich die Tatsache, dass man wieder Dinge geschmeckt und gerochen hat, die man als Raucher gar nicht mehr so richtig genießen konnte) und man kann so herrlich stolz auf sich sein, diese sinnlose Drecksangewohneit endlich los zu sein. Früher war ein Kinofilm mit Überlänge der Horror, oder Theateraufführungen oder Interkontinentalflüge oder lange Sitzungen. Heute ist das kein Problem mehr. Und man kann sich so wunderbar über Raucher erheben. Mir tun Raucher einfach nur leid. Wenn ich sie aus dem Kino hetzen sehe, um sich gierig so einen Sargnagel anzuzünden und den todbringenden Rauch in ihre filigranen Lungen zu saugen, oder wenn sie sich dieser Tage zitternd vor Kälte vor die Restaurants und Bars gruppieren, dann denke ich immer: Wie würdelos! Jammervolle Gestalten! Halbzombies!

 

Es ist wirklich ganz einfach. Man muss nur aufhören. Und bei der nächsten Gelegenheit, wenn die Gewohnheit ruft, nur daran denken, dass man jetzt zu dem zivilisierten und klugen Teil der Menschheit gehört.

Dale

Edited by Dale Earnhardt
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Dale Earnhardt

@Mecky,

ich habe den Beitrag von ThomasB geliked. Das war nicht korrekt. Ich möchte das hiermit wieder zurückziehen. Ich habe mich noch nie über einen Beitrag von dir geärgert und werde das vermutlich auch künftig nicht tun. Deswegen lediglich: Lass den Quatsch!

Dale

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Lieber Thomas!

 

Auch auf die Gefahr hin, Dich zu verärgern, wäre ich Gott für diese Todesart sehr dankbar. Auf irgendeine Weise wird er mich früher oder später sowieso hier rausholen.

Läge ich totkrank und handlungsfähig in irgend einem trübseligen Bett des Siechtums, würdest Du dies womöglich gar nicht erfahren und könntest Dich genauso wenig über mich ärgern, wie wenn ich wunschgemäß am Herzinfarkt den Abflug mache.

 

Mein Vater ist auch an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Er war schon klinisch tot, wurde dann aber für ein knappes Jahr reanimiert. Sein Gedanke dazu: "Hätten die mich nicht zurückgeholt, dann hätte ich es jetzt schon hinter mir." Er hat die Reanimation als Gewaltmaßnahme wider seinen Willen empfunden. Er hat mir nicht erzählt, ob er durch ein Nahtoderlebnis zu zu diesem Ergebnis kam. Vielleicht war es auch nur der Drang, wieder zu meiner Mutter zu gelangen: Lieber das Risiko eingehen, dass nach dem Tod überhaupt nichts ist, als dieses quälende Verlangen nach seiner Frau. (Sein Herzinfarkt kam ganz kurz nach ihrer Beerdigung. Das sagt doch schon mal was aus.)

 

Ich vermisse meinen Vater sehr. Sehr. Und ich glaube, ich bin wie er: Der Tod hat seinen Schrecken so ziemlich verloren. Wenn ich sterbe, muss Gott zeigen, was er auf der Pfanne hat. Hat er nichts auf der Pfanne, dann krieg' ich's ja nicht mit.

Edited by Mecky
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Es ist wirklich ganz einfach. Man muss nur aufhören. Und bei der nächsten Gelegenheit, wenn die Gewohnheit ruft, nur daran denken, dass man jetzt zu dem zivilisierten und klugen Teil der Menschheit gehört.

Wie gesagt: Bei mir war es so, dass ich fünf Jahre lang von sehnsuchtsvollen Schmachtträumen verfolgt wurde. Das war nicht einfach.

In meiner Herz-Reha habe ich dann psychologischen Rat genutzt: Dabei ist nur herausgekommen, dass ich aufgrund bestimmter Dispositionen meiner Lebensgeschichte wohl kaum einfach aufhören kann. Wenn solche Schmachtträume über 5 Jahre nicht aufhören, tun sie es auch nicht nach 15 Jahren.

 

Die Menschen sind da ziemlich verschieden.

Der eine kann's ganz leicht.

Der andere kann's mit viel Selbstdisziplin. Aber er kann's.

Und wiederum andere können es eben nicht. Geht nicht - auch nicht mit viel Selbstdisziplin.

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Dale Earnhardt

 

Wie gesagt: Bei mir war es so, dass ich fünf Jahre lang von sehnsuchtsvollen Schmachtträumen verfolgt wurde.

Okay, das ist heftig.

Wenn ich sage oder schreibe, Aufzuhören ist ganz einfach, dann will ich lediglich Mut machen, diese angebliche Sucht als das zu betrachten, was sie in Wirklichkeit ist: Eine Gewohnheit. Ich finde ja, dass du das mit dem Dampfen bestätigst. Du brauchst nicht mal Geschmack. Was bleibt dann? Der Griff zu einem länglichen Gegenstand, den man sich zwischen die Lippen schiebt.

Ich gebe zu, seit ich aufgehört habe, bin ich für Raucher wirklich eine "Pain in the ass" geworden. Und genau das macht auch Spass! :lol: Sorry, vielleicht benötigt man dazu so einen schlechten Charakter wie meinen....

Dale

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@Mecky,

ich habe den Beitrag von ThomasB geliked. Das war nicht korrekt. Ich möchte das hiermit wieder zurückziehen. Ich habe mich noch nie über einen Beitrag von dir geärgert und werde das vermutlich auch künftig nicht tun. Deswegen lediglich: Lass den Quatsch!

Das ist nett, lieber Dale. Aber ich glaube nicht, dass Thomas es böse gemeint hat. Er wollte mir eigentlich auch nur sagen und wünschen: Bleib am Leben!

Nur bin ich eben so widerspenstig, dass ich diesen wohlgemeinten (Fremd-)Wunsch nicht um jeden Preis erfüllt haben will. Leben? Ja, klar. Aber nicht unter allen Umständen.

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Ich gebe zu, seit ich aufgehört habe, bin ich für Raucher wirklich eine "Pain in the ass" geworden. Und genau das macht auch Spass! :lol: Sorry, vielleicht benötigt man dazu so einen schlechten Charakter wie meinen....

Solange das auf dieser eher humorigen Ebene bleibt, ziehe ich da auch immer gerne mit.

 

Mein Problem ist eher, dass viele davon ausgehen: Wenn jemand nicht aufhört, dann ist er eben schwach, oder uneinsichtig oder beides.

Ich verweise dann immer auf die 5 Jahre. Dass ich diese Zeit wider meine Schmachtträume und -vorstellungen anzukämpfen in der Lage war, zeigt doch eigentlich ziemlich deutlich, dass ich weder das eine noch das andere bin. Ich halte das für eine ziemlich aufwändige Leistung, die mir vielleicht so mancher der Kritiker gar nicht nachmachen könnte. Wenn mir jemand diese Leistung, auf die ich stolz bin, in Abrede stellt (Na und ... dann muss man halt noch mal 5 Jahre ... irgendwann hört das auf...) dann trifft er mich allerdings. Und dann werde ich sauer auf so einen Schnösel. Was bildet der sich ein?

 

Gewiss: Ich kenne Leute, die sind mir an Selbstdisziplin wirklich überlegen. Na und? Was ich geschafft habe, war trotzdem was. Und ich sehe keine Verpflichtung, zum Selbstdisziplin-Weltmeister werden zu MÜSSEN. Muss ich nicht! Brauch ich auch nicht! Ich bin doch schon stolzer Weltrekordinhaber in Sachen Demut und Bescheidenheit! Das genügt!

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