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Sternsinger unerwuenscht?


Long John Silver

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Long John Silver

Ich weiss nicht, in wiefern diese Nachricht stimmt ueberhaupt:


http://www.kath.net/news/48862



Wenn ja - das ist doch Sache der Vermieterin, ihren Mietern gegenueber zu verbieten, dass sie ihre Wohnungstueren mit Kreide kennzeichnen lassen. Es erinnert mich ein wenig an die Vermietern, die ihren Mietern vorschreiben wollen, welche Farbe ihr Jalousien haben auf dem Balkon etc.



Die Gemeinde hat jedenfalls damit gar nichts zu tun. Ob die Vermieterin das rechtlich durchsetzen koennte, das ihren Mietern zu verbieten? Da muesste es um Sachbeschaedigung, aber was hat das mit Kreide zu tun?



Oder meint die Frau die Eingangstueren ihrer Haeuser?



Oder ist das ganze nur eine aufgebauschte Geschichte, die durch das Medium voellig falsch berichtet wird?



Wuerde mich nicht wundern.



Interessiert mich irgendwie - zum einen rechtlich, zum anderen weil meine Grossen damals in Frankfurt auch jedes Jahr als Sternsinger unterwegs waren und ich noch nie gehoert habe, dass das ueberhaupt irgendeinen Vermieter interessiert haette.




bearbeitet von Long John Silver
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Nein, wenn die Vermieterin einen Unterlassungsanspruch gegenüber den Sternsingern hätte (aus § 1004 BGB etwa), dann wäre die Gemeinde als Handlungsstörerin schon die richtige Ansprechpartnerin (immerhin führt sie das Sternsingen durch). Nur: Die Vermieterin hat natürlich nicht darüber zu entscheiden, ob ihre Mieter die Kreidebeschriftungen wollen oder nicht. Die Sternsingerbeschriftung gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache und sie hat da mal gar nichts zu entscheiden. Es hätte mich aber auch gewundert, wenn kath.net aus der Wichtigtuerei einer einzelnen Dame nicht den nächsten Baustein zur Christenverfolgung gebastelt hätte.

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Dass der Vermieter da etwas dagegen hat, wundert mich.

Denn normalerweise schreiben die Sternsinger mit Kreide oder kleben neuerdings die Aufkleber.

Beides lässt sich spurlos entfernen und beschädigt die Immobilie in keinster Weise.

 

Was die Mieter wohl sagen?

 

Wir lassen uns den Segen an die Wohnungstür kelben- da hat es den Vermieter dann erst recht gar nicht zu interessieren, ist ja nicht mal außen.

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Long John Silver

Nein, wenn die Vermieterin einen Unterlassungsanspruch gegenüber den Sternsingern hätte (aus § 1004 BGB etwa), dann wäre die Gemeinde als Handlungsstörerin schon die richtige Ansprechpartnerin (immerhin führt sie das Sternsingen durch). Nur: Die Vermieterin hat natürlich nicht darüber zu entscheiden, ob ihre Mieter die Kreidebeschriftungen wollen oder nicht. Die Sternsingerbeschriftung gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache und sie hat da mal gar nichts zu entscheiden. Es hätte mich aber auch gewundert, wenn kath.net aus der Wichtigtuerei einer einzelnen Dame nicht den nächsten Baustein zur Christenverfolgung gebastelt hätte.

 

Ja, so etwas dachte ich mir ...

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Dass der Vermieter da etwas dagegen hat, wundert mich.

Denn normalerweise schreiben die Sternsinger mit Kreide oder kleben neuerdings die Aufkleber.

Beides lässt sich spurlos entfernen und beschädigt die Immobilie in keinster Weise.

 

Was die Mieter wohl sagen?

 

Wir lassen uns den Segen an die Wohnungstür kelben- da hat es den Vermieter dann erst recht gar nicht zu interessieren, ist ja nicht mal außen.

Nunja, "spurlos entfernen" sieht allerdings anders aus ... aus dem Grunde hab ich ja bekanntlich seit Jahren ein "Betteln und Hausieren verboten"-Schild mit den Sternsingern drauf an der Tür hängen, hat bisher eigentlich auch geholfen.

 

Solang die Frau als Vermieterin nicht für die Kosten der Reinigung aufkommen muss (weil es die Mieter verlangen), sehe ich da allerdings auch schwarz, und selbst wenn, dann schlägt man das ganze halt auf die Nebenkostenabrechnung auf, irgendwann beschweren sich dann auch die Mieter, dann liegt der Fall anders ...

 

Oder könnte man das ganze nicht als unerwünschte Werbung behandeln ? Da sind die Geldstrafen mittlerweile ja auch nicht gerade niedrig ... allerdings müssten da wohl auch die einzelnen Mieter und nicht der Vermieter tätig werden.

bearbeitet von Gallowglas
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Sternsinger? Ja bitte - aber immer schön an "political correctness" denken! ;)

Hier ein Beitrag der RP der inzwischen auch schon ein Jahr alt ist, aber angesichts Fremdenfeindlichkeit, "Pegida", usw. immer noch aktuell sein dürfte :

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/sternsinger-in-nrw-oft-ohne-schwarzen-koenig-aid-1.3925278

bearbeitet von Katharer
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Long John Silver

 

Dass der Vermieter da etwas dagegen hat, wundert mich.

Denn normalerweise schreiben die Sternsinger mit Kreide oder kleben neuerdings die Aufkleber.

Beides lässt sich spurlos entfernen und beschädigt die Immobilie in keinster Weise.

 

Was die Mieter wohl sagen?

 

Wir lassen uns den Segen an die Wohnungstür kelben- da hat es den Vermieter dann erst recht gar nicht zu interessieren, ist ja nicht mal außen.

Nunja, "spurlos entfernen" sieht allerdings anders aus ... aus dem Grunde hab ich ja bekanntlich seit Jahren ein "Betteln und Hausieren verboten"-Schild mit den Sternsingern drauf an der Tür hängen, hat bisher eigentlich auch geholfen.

 

Solang die Frau als Vermieterin nicht für die Kosten der Reinigung aufkommen muss (weil es die Mieter verlangen), sehe ich da allerdings auch schwarz, und selbst wenn, dann schlägt man das ganze halt auf die Nebenkostenabrechnung auf, irgendwann beschweren sich dann auch die Mieter, dann liegt der Fall anders ...

 

Oder könnte man das ganze nicht als unerwünschte Werbung behandeln ? Da sind die Geldstrafen mittlerweile ja auch nicht gerade niedrig ... allerdings müssten da wohl auch die einzelnen Mieter und nicht der Vermieter tätig werden.

 

Wie paranoid ist das denn? Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen.

 

Schliesslich moechte keiner den Kindern zumuten, mit irgendwelchen humorlosen Vollpfosten zu tun zu bekommen, die einen Ausschlag bekommen, wenn sie etwas religioeses wittern.

bearbeitet von Long John Silver
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Dass der Vermieter da etwas dagegen hat, wundert mich.

Denn normalerweise schreiben die Sternsinger mit Kreide oder kleben neuerdings die Aufkleber.

Beides lässt sich spurlos entfernen und beschädigt die Immobilie in keinster Weise.

 

Was die Mieter wohl sagen?

 

Wir lassen uns den Segen an die Wohnungstür kelben- da hat es den Vermieter dann erst recht gar nicht zu interessieren, ist ja nicht mal außen.

Nunja, "spurlos entfernen" sieht allerdings anders aus ... aus dem Grunde hab ich ja bekanntlich seit Jahren ein "Betteln und Hausieren verboten"-Schild mit den Sternsingern drauf an der Tür hängen, hat bisher eigentlich auch geholfen.

 

Solang die Frau als Vermieterin nicht für die Kosten der Reinigung aufkommen muss (weil es die Mieter verlangen), sehe ich da allerdings auch schwarz, und selbst wenn, dann schlägt man das ganze halt auf die Nebenkostenabrechnung auf, irgendwann beschweren sich dann auch die Mieter, dann liegt der Fall anders ...

 

Oder könnte man das ganze nicht als unerwünschte Werbung behandeln ? Da sind die Geldstrafen mittlerweile ja auch nicht gerade niedrig ... allerdings müssten da wohl auch die einzelnen Mieter und nicht der Vermieter tätig werden.

 

Wie paranoid ist das denn? Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen.

 

Schliesslich moechte keiner den Kindern zumuten, mit irgendwelchen humorlosen Vollpfosten zu tun zu bekommen, die einen Ausschlag bekommen, wenn sie etwas religioeses wittern.

 

Ich habe mehrfach selber als Sternsinger erlebt (wir sind ohne Anmeldung von Tür zu Tür gegangen, haben aber die BitteNichtBettelnSchilder stets respektiert), dass wir unversehens an Türen von Zeugen Jehovas gelandet sind. Die panische Reaktion von denen war jedemal verstörend. Im nächsten Jahr haben wir die jeweilige Tür ausgelassen.

 

Kinder von Freunden wurden dann schon mal von ZJ-Seite die Strasse runterverfolgt, mit der Beschwörung, von solch satanischen Tun doch abzulassen. Die haben sich echt gefürchtet. Die Kinder dann auch.

 

Aber es ich vielleicht auch nur so, dass ZJ es nicht mögen, wenn fremde Leute an ihren Türen klingeln?

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Dass der Vermieter da etwas dagegen hat, wundert mich.Denn normalerweise schreiben die Sternsinger mit Kreide oder kleben neuerdings die Aufkleber.Beides lässt sich spurlos entfernen und beschädigt die Immobilie in keinster Weise. Was die Mieter wohl sagen? Wir lassen uns den Segen an die Wohnungstür kelben- da hat es den Vermieter dann erst recht gar nicht zu interessieren, ist ja nicht mal außen.

Nunja, "spurlos entfernen" sieht allerdings anders aus ... aus dem Grunde hab ich ja bekanntlich seit Jahren ein "Betteln und Hausieren verboten"-Schild mit den Sternsingern drauf an der Tür hängen, hat bisher eigentlich auch geholfen.Solang die Frau als Vermieterin nicht für die Kosten der Reinigung aufkommen muss (weil es die Mieter verlangen), sehe ich da allerdings auch schwarz, und selbst wenn, dann schlägt man das ganze halt auf die Nebenkostenabrechnung auf, irgendwann beschweren sich dann auch die Mieter, dann liegt der Fall anders ...Oder könnte man das ganze nicht als unerwünschte Werbung behandeln ? Da sind die Geldstrafen mittlerweile ja auch nicht gerade niedrig ... allerdings müssten da wohl auch die einzelnen Mieter und nicht der Vermieter tätig werden.
Wie paranoid ist das denn? Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen. Schliesslich moechte keiner den Kindern zumuten, mit irgendwelchen humorlosen Vollpfosten zu tun zu bekommen, die einen Ausschlag bekommen, wenn sie etwas religioeses wittern.
Ich habe mehrfach selber als Sternsinger erlebt (wir sind ohne Anmeldung von Tür zu Tür gegangen, haben aber die BitteNichtBettelnSchilder stets respektiert), dass wir unversehens an Türen von Zeugen Jehovas gelandet sind. Die panische Reaktion von denen war jedemal verstörend. Im nächsten Jahr haben wir die jeweilige Tür ausgelassen.Kinder von Freunden wurden dann schon mal von ZJ-Seite die Strasse runterverfolgt, mit der Beschwörung, von solch satanischen Tun doch abzulassen. Die haben sich echt gefürchtet. Die Kinder dann auch.Aber es ich vielleicht auch nur so, dass ZJ es nicht mögen, wenn fremde Leute an ihren Türen klingeln?

Deutest Du damit an, dass Gallo eigentlich ein Undercover-ZJler ist?

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Wie paranoid ist das denn? Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen.

 

Bei uns gehen sie zu allen Häusern (außer zu den Zeugen Jehovas, die mögen das nicht, jeder hier kennt die paar Familien, es ist klar, dass man dort nicht klingelt, die werden auch bei Halloween ausgelassen) - allerdings mit erwachsenen Begleitern, das gibt ihnen Schutz. Und bei uns wird schon auch bei denen, die nicht daheim sind, ein neues CMB-Schild oberhalb der Tür geklebt (das alte wird entfernt) und es wird eben ein Erlagschein an die Tür oder in den Briefkasten gesteckt, wenn jemand nicht daheim ist. Von daher könnte ich mir schon vorstellen, wenn "unsere" in einen der neuen Wohnblocks reinkämen, und von Tür zu Tür gehen würden, und überall die neuen Schilder raufkleben, dass das ohne Erlaubnis geschehn würde - und keiner der Begleiter hätte darüber auch nur nachgedacht. (Man kommt da aber ohnehin nicht rein, weil keiner öffnet). Und ich könnte mir schon vorstellen, dass das die Mieter in dem Wohnblock stören würde. Und dass sie sich vielleicht beschweren würden bei der Pfarre. Wahrscheinlich würden dann halt als Folge bei allen, die nicht daheim sind, in Zukunft keine neuen Schilder mehr draufgeklebt.

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Und ich könnte mir schon vorstellen, dass das die Mieter in dem Wohnblock stören würde.

 

Hier hatte sich aber die Hauseigentümerin beschwert, die mehrere Häuser besitzt. Ich sehe nicht, was die das überhaupt angeht (da weder die Kreidemarkierungen noch die Schildchen eine Sachbeschädigung darstellen).

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Wie paranoid ist das denn? Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen.

 

Bei uns gehen sie zu allen Häusern (außer zu den Zeugen Jehovas, die mögen das nicht, jeder hier kennt die paar Familien, es ist klar, dass man dort nicht klingelt, die werden auch bei Halloween ausgelassen) - allerdings mit erwachsenen Begleitern, das gibt ihnen Schutz. Und bei uns wird schon auch bei denen, die nicht daheim sind, ein neues CMB-Schild oberhalb der Tür geklebt (das alte wird entfernt) und es wird eben ein Erlagschein an die Tür oder in den Briefkasten gesteckt, wenn jemand nicht daheim ist. Von daher könnte ich mir schon vorstellen, wenn "unsere" in einen der neuen Wohnblocks reinkämen, und von Tür zu Tür gehen würden, und überall die neuen Schilder raufkleben, dass das ohne Erlaubnis geschehn würde - und keiner der Begleiter hätte darüber auch nur nachgedacht. (Man kommt da aber ohnehin nicht rein, weil keiner öffnet). Und ich könnte mir schon vorstellen, dass das die Mieter in dem Wohnblock stören würde. Und dass sie sich vielleicht beschweren würden bei der Pfarre. Wahrscheinlich würden dann halt als Folge bei allen, die nicht daheim sind, in Zukunft keine neuen Schilder mehr draufgeklebt.

 

Was ich als Selbstvestänlich erachte, auch ohne Beschwerde des betreffenden... Nur weil der Segen vom Vorjahr an der Tür steht (egal ob Klebeschild oder Kreideschrift) heisst das ja nicht das er dieses Jahr wieder erwünscht ist.

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Und ich könnte mir schon vorstellen, dass das die Mieter in dem Wohnblock stören würde.

 

Hier hatte sich aber die Hauseigentümerin beschwert, die mehrere Häuser besitzt. Ich sehe nicht, was die das überhaupt angeht (da weder die Kreidemarkierungen noch die Schildchen eine Sachbeschädigung darstellen).

 

Ist es nicht in meiner Verantwortung, als Mieter, das der Schriftzug, bei Auszug, verschwunden ist. Also auch etwaige Klebereste bei den Aufklebern?

Die Vermieterin muss sich keine Sorgen um ihr Eigentum machen weil: Entweder geht der Segensschriftzug wieder ab oder ich, als Mieter, muss haften.

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Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen.

Bei uns kommen sie an jede Wohnung. Allerdings fragen sie nach dem Klingeln, ob sie ihre Vorstellung geben dürfen, und vor dem Aufkleben des Segens fragen sie auch. Ebenso ist ein Erwachsener dabei, der ggf. auch die Freigabe des Pfarrers schriftlich dabei hat.

 

Die im Link genannte Vermieterin mag irgendwie bekloppt sein (so sich das wirklich so abspielte), allerdings steht ihr der zuständige Pfarrer auch nicht nach: Diesen Vorfall als Angriff auf die christliche Religion zu sehen und damit zumindest zu einem klitzekleinen Teil die Pegida-Demonstrationen erklären zu wollen, ist schon arg daneben. Das ist dann richtig paranoid.

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Long John Silver

 

Wie paranoid ist das denn? Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen.

 

Bei uns gehen sie zu allen Häusern (außer zu den Zeugen Jehovas, die mögen das nicht, jeder hier kennt die paar Familien, es ist klar, dass man dort nicht klingelt, die werden auch bei Halloween ausgelassen) - allerdings mit erwachsenen Begleitern, das gibt ihnen Schutz. Und bei uns wird schon auch bei denen, die nicht daheim sind, ein neues CMB-Schild oberhalb der Tür geklebt (das alte wird entfernt) und es wird eben ein Erlagschein an die Tür oder in den Briefkasten gesteckt, wenn jemand nicht daheim ist. Von daher könnte ich mir schon vorstellen, wenn "unsere" in einen der neuen Wohnblocks reinkämen, und von Tür zu Tür gehen würden, und überall die neuen Schilder raufkleben, dass das ohne Erlaubnis geschehn würde - und keiner der Begleiter hätte darüber auch nur nachgedacht. (Man kommt da aber ohnehin nicht rein, weil keiner öffnet). Und ich könnte mir schon vorstellen, dass das die Mieter in dem Wohnblock stören würde. Und dass sie sich vielleicht beschweren würden bei der Pfarre. Wahrscheinlich würden dann halt als Folge bei allen, die nicht daheim sind, in Zukunft keine neuen Schilder mehr draufgeklebt.

 

 

Ich kenne es aus Frankfurt nur so, dass die Sternsinger auf Wunsch kommen. Die Leute rufen in der Gemeinde an und "bestellen" sie zu einen bestimmten Zeitpunkt.

bearbeitet von Long John Silver
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Aber es ich vielleicht auch nur so, dass ZJ es nicht mögen, wenn fremde Leute an ihren Türen klingeln?

Das wäre an Ironie nicht zu überbieten aber ein schönes Beispiel für gelungene Rückprojektion.

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seitdem

 

die Sternsinger

nicht mehr das in die Tasche stecken dürfen (vgl. hierzu gern "Krabat"),

sondern alles abgeben müssen

für Renovabis

und Adveniat

und Caritas

 

mag ich das nicht mehr so sehr.

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Wie paranoid ist das denn? Soweit ich aus mehrjaehriger Erfahrung weiss, kommen die Sternsinger auf Bestellung zu bestimmten Wohnungen, weil die Leute es wuenschen.

Als ich noch jung war und bei den Sternsingern war, haben wir an jeder Tür geklingelt. Bestellt hat uns niemand. Aber ich bin inzwischen ein alter Sack und das ist lange her ;)
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die Sternsinger

nicht mehr das in die Tasche stecken dürfen (vgl. hierzu gern "Krabat"),

sondern alles abgeben müssen

für Renovabis

und Adveniat

und Caritas

 

mag ich das nicht mehr so sehr.

Wir durften die Süssigkeiten behalten. Caritas und Adveniat haben nichts von der Schokolade bekommen.
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seitdem

 

die Sternsinger

nicht mehr das in die Tasche stecken dürfen (vgl. hierzu gern "Krabat"),

sondern alles abgeben müssen

für Renovabis

und Adveniat

und Caritas

 

mag ich das nicht mehr so sehr.

Wir durften die Süssigkeiten behalten. Caritas und Adveniat haben nichts von der Schokolade bekommen.

 

 

und so ist es bei uns heute auch.

Vor einigen Jahren sind die Sternsinger noch mit zwei Büchsen losgezogen, von der bei einer der Inhalt der Ministrantengruppe (nicht den einzelnen) zugute kam, aber mit Hinweis auf eindeutige Richtlinien wurde das (teilweise zähneknirschend) abgeschafft und den Minis andere Möglichkeiten gegeben, ihren Etat aufzupolstern.

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Die Sammlung der Sternsinger geht exklusiv an das Kindermissionswerk.

 

Der Name Sternsinger ist geschützt. Wenn die Truppe aber nicht als Sternsinger, sondern ganz traditionell als 'Die heiligen drei Könige' auftreten, dann können die doch sammeln für was die wollen.

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Dass der Vermieter da etwas dagegen hat, wundert mich.

Denn normalerweise schreiben die Sternsinger mit Kreide oder kleben neuerdings die Aufkleber.

Beides lässt sich spurlos entfernen und beschädigt die Immobilie in keinster Weise.

 

Was die Mieter wohl sagen?

 

Wir lassen uns den Segen an die Wohnungstür kelben- da hat es den Vermieter dann erst recht gar nicht zu interessieren, ist ja nicht mal außen.

Nunja, "spurlos entfernen" sieht allerdings anders aus ... aus dem Grunde hab ich ja bekanntlich seit Jahren ein "Betteln und Hausieren verboten"-Schild mit den Sternsingern drauf an der Tür hängen, hat bisher eigentlich auch geholfen.

 

 

Welch humanistische Großtat!

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Dass der Vermieter da etwas dagegen hat, wundert mich.

Denn normalerweise schreiben die Sternsinger mit Kreide oder kleben neuerdings die Aufkleber.

Beides lässt sich spurlos entfernen und beschädigt die Immobilie in keinster Weise.

 

Was die Mieter wohl sagen?

 

Wir lassen uns den Segen an die Wohnungstür kelben- da hat es den Vermieter dann erst recht gar nicht zu interessieren, ist ja nicht mal außen.

Nunja, "spurlos entfernen" sieht allerdings anders aus ... aus dem Grunde hab ich ja bekanntlich seit Jahren ein "Betteln und Hausieren verboten"-Schild mit den Sternsingern drauf an der Tür hängen, hat bisher eigentlich auch geholfen.

Welch humanistische Großtat!

Welch selten dämlicher Kommentar ...

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