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Shubashi

Wildlife in Germany

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Aristippos
vor 23 Minuten schrieb Edith1:

Also bleibt wohl nur, die Wiener Biber einfangen und in Niederösterreich aussetzen. :evil:

Aber mit genügend Kräften anrücken, nicht dass Hunderte aggressive Biber die Freilassung des eingefangenen Artgenossen durchsetzen!

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Edith1

"Biberbeauftragte" - das haben wir, glaube ich, noch nicht probiert. Vielleicht eine Gefährderansprache mit den Viechern?

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Shubashi
vor 17 Minuten schrieb Julius:

Also, das hier ist schon eine alte Kiste (der Ortsvorsteher hat sich die wenigen Haare, die er noch besaß, wegen der Biber ausgerauft - aber der Bach ist inzwischen renaturiert, und der Ortsvorsteher in den Ruhestand gegangen). Irgendeinen Trick, um den Biber daran zu hindern, zum x-ten Mal die halbe Gemarkung zu fluten, haben sie auch gefunden, und bis jetzt hat er ihn anscheinend noch nicht durchschaut (die Drainagen hat das Vieh nämlich immer zugestopft). Jetzt breiten sich die Viecher im Nachbarkreis aus. Ich lache jeden Morgen hämisch-schadenfroh vor mich hin, wenn ich die Berichte von den Sitzungen der diversen Gemeinderäte sichte. Warum soll denen erspart bleiben, was wir schon hinter uns haben. :P

 

Immerhin hat die "Biberbauftragte" einen sehr sympathischen und realistischen Blcik auf ihre zwei- und vierbeinige Klientel:

Zitat

"Viele denken ich komme einmal und löse die Situation. Diese Erwartung kann ich nicht erfüllen. Der Biber denkt immerhin auch mit und reagiert."

 

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teofilos
vor 57 Minuten schrieb Shubashi:

 

Das ist natürlich überall so, wo es um den Wettbewerb um Ressourcen geht, deswegen ja auch "Wildlife".

 

Und die Schafe unter den Wölfen haben ein geradezu seit biblischen Zeiten "polarisiertes" Verhältnis.

Na ja, es gab aber auch keine Schlachthöfe in die so jährlich 1 Mio Schafe verbracht wurden. Und jetzt hat sich von unserer

Ressource der Wolf 40 geholt. Gemein.

 

P.S. Unsere Wolle beziehen wir überwiegen aus NZ. Und für "Bio-Wolle" von deutschen Schafen dürfte sich der Käuferkreis in Grenzen halten.

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Shubashi
vor 1 Stunde schrieb teofilos:

Na ja, es gab aber auch keine Schlachthöfe in die so jährlich 1 Mio Schafe verbracht wurden. Und jetzt hat sich von unserer

Ressource der Wolf 40 geholt. Gemein.

 

P.S. Unsere Wolle beziehen wir überwiegen aus NZ. Und für "Bio-Wolle" von deutschen Schafen dürfte sich der Käuferkreis in Grenzen halten.

 

Der gute Mann lastet es ja dem Wolf auch nicht an, er ist ziemlich indifferent.

Er will halt nur, dass die ganzen "Wolfsbegeisterten" (79% der Bevölkerung begrüßen die Rückkehr des Wolfes) für die vergleichsweise geringen zusätzlichen Kosten aufkommen, die  von der extrem margenarmen Schäferei nicht erbracht werden können.

Für die industrialisierte Hochleistungstierzucht ist der Wolf sowieso kein Problem, da die inzwischen mit sowenig Natur wie möglich auskommt und alle Prozesse in weitgehend automatisierte Hallen verlagert.

Wenn man allerdings aus lauter Begeisterung für die 200 hiesigen Wölfe (der Wolf ist übrigens allenfalls national-lokal eine seltene Tierart, für die IUCN ein least concern Tierart) konsequent die Interessen aller anderen Naturnutzer und -schützer ignorierte, wäre das a.) kontraproduktiv (die klammheimliche Wolfsvergifterei fängt wieder an) und b.) schlicht unfair.

 

Alles hervorragend im Einvernehmen aller zu lösen, wenn die Bürokraten unbürokratisch handeln und man eben nicht auf ideologisch  Interessen nach wichtigen und weniger wichtigen priorisiert. Naturschutz kostet eben Geld, und die Schäfer brauchen eher kleine Summen.

 

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teofilos
vor 47 Minuten schrieb Shubashi:

 

Der gute Mann lastet es ja dem Wolf auch nicht an, er ist ziemlich indifferent.

Er will halt nur, dass die ganzen "Wolfsbegeisterten" (79% der Bevölkerung begrüßen die Rückkehr des Wolfes) für die vergleichsweise geringen zusätzlichen Kosten aufkommen, die  von der extrem margenarmen Schäferei nicht erbracht werden können.

Für die industrialisierte Hochleistungstierzucht ist der Wolf sowieso kein Problem, da die inzwischen mit sowenig Natur wie möglich auskommt und alle Prozesse in weitgehend automatisierte Hallen verlagert.

Wenn man allerdings aus lauter Begeisterung für die 200 hiesigen Wölfe (der Wolf ist übrigens allenfalls national-lokal eine seltene Tierart, für die IUCN ein least concern Tierart) konsequent die Interessen aller anderen Naturnutzer und -schützer ignorierte, wäre das a.) kontraproduktiv (die klammheimliche Wolfsvergifterei fängt wieder an) und b.) schlicht unfair.

 

Alles hervorragend im Einvernehmen aller zu lösen, wenn die Bürokraten unbürokratisch handeln und man eben nicht auf ideologisch  Interessen nach wichtigen und weniger wichtigen priorisiert. Naturschutz kostet eben Geld, und die Schäfer brauchen eher kleine Summen.

 

Schon verstanden. Und ja, Entschädigungen sollen gezahlt werden. Nur halte ich einiges für vorgeschoben. Es wird immer so getan, als ob jene anderen Naturnutzer und -schützer einer anderen Menge angehören als die 79% der Bevölkerung. Doch kann doch was nicht stimmen.

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Wunibald

Unsere Baumfalken sind wieder da. Sie haben vor zwei Jahren im Wald hinter unserem Haus gebrütet. Damals ist mir aus einer Entfernung von knapp 50 m das Foto eines Jungvogels geglückt. Nach Wikipedia soll es in Deutschland nur 2700 - 3000 Brutpaare geben. 

Für die Fotografen unter uns: Novoflex 600 mm Brennweite, Cropfaktor der Canon 60D 1,6, entspricht an einer Kleinbildkamera einer Brennweite von 960 mm.

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Shubashi
vor 12 Stunden schrieb Wunibald:

Unsere Baumfalken sind wieder da. Sie haben vor zwei Jahren im Wald hinter unserem Haus gebrütet. Damals ist mir aus einer Entfernung von knapp 50 m das Foto eines Jungvogels geglückt. Nach Wikipedia soll es in Deutschland nur 2700 - 3000 Brutpaare geben. 

Für die Fotografen unter uns: Novoflex 600 mm Brennweite, Cropfaktor der Canon 60D 1,6, entspricht an einer Kleinbildkamera einer Brennweite von 960 mm.

 

Sowas ist das Highlight der Woche. Als ich letztens von den Bienen kam, stand doch allen Ernstes der Schwarzstorch an der Revierkante!

Leider nur das Fernglas zur Hand, aber das Photo ist jetzt in der Cloud zwischen den Ohren!

(In unserem Bundesland pendelt der Brutbestand um ein dutzend Paare, in ganz Deutschland gibt es gut 500 Brutpaare.)

 

Dieser Sith unter den Störchen hat es also deutlich schwerer als die vorlaut klappernde Yedi-Variante mitten in den Dörfern.

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Julius
vor 3 Stunden schrieb Shubashi:

vorlaut klappernde Yedi-Variante mitten in den Dörfern

 

A propos in den Dörfern:

 

Nachwuchs in Gögglingen (in der Nähe von Ulm)

 

Zwei sind geschlüpft, drei Eier liegen noch rum.

 

Drillinge in Hesselhurst (bei Offenburg)

 

Edited by Julius

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Shubashi
vor 3 Stunden schrieb Julius:

 

A propos in den Dörfern:

 

Nachwuchs in Gögglingen (in der Nähe von Ulm)

 

Zwei sind geschlüpft, drei Eier liegen noch rum.

 

Drillinge in Hesselhurst (bei Offenburg)

 

 

Jaaaa, die guten weißen Yedi-Störchn haben wir natürlich auch im Dorf, auf zwei Höfen brüten sie.

Wenn GRas gemäht wir habe ich schon mal ein halbes Dutzend die Mahd nach Mäusen durchsortieren sehen.

 

Ich wollte nur mein Bedauern ausdrücken, dass die schwarzen Vettern in manchen Ländern wohl als große Unglücksboten gelten.

Ying & Yang, Storch & Storch.

 

Ich freue mich jetzt noch, dass ich den schwarzen Bruder der vornehmen Sippschaft mal aus der Nähe betrachten konnte, schwarz sieht jedenfalls genau so schick zum roten Schnabel aus.

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Werner001
2 minutes ago, ThomasB. said:

Wenn Mozzarella-Produzenten auf der Autobahn zum Wildlife werden.

 

Nicht  nur lustig. Der WDR berichte heute von Leuten, die tatsächlich von gestern Abend um elf bis heute morgen um sieben im Stau gestanden haben. Da dürfte der Fun-Faktor immer kleiner geworden sein.

Ja und? Wasserbüffel gehören zu Deutschland. Muss man mit leben oder auswandern, wo es keine Wasserbüffel gibt.

 

Werner

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Edith1
vor 55 Minuten schrieb ThomasB.:

Wenn Mozzarella-Produzenten auf der Autobahn zum Wildlife werden.

 

Nicht  nur lustig. Der WDR berichte heute von Leuten, die tatsächlich von gestern Abend um elf bis heute morgen um sieben im Stau gestanden haben. Da dürfte der Fun-Faktor immer kleiner geworden sein.

Wenn man Mozzarella will, muss man das aushalten. Wasserbüffel und Autobahnen gehören zu Deutschland. Bei Flamingos bin ich mir nicht sicher.  Schmecken die?

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DonGato
vor 8 Minuten schrieb Edith1:

Wenn man Mozzarella will, muss man das aushalten. Wasserbüffel und Autobahnen gehören zu Deutschland. Bei Flamingos bin ich mir nicht sicher.  Schmecken die?

Nein.

 

DonGato.

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Chrysologus
vor 2 Stunden schrieb Edith1:

Bei Flamingos bin ich mir nicht sicher.  Schmecken die?

Ich hätte zumindest ein Rezept für eine passende Sauce.

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Edith1

Frage mich gerade, was die Römer dazu kredenzt haben. (Alles, was wichtig ist, haben wir in der Schule ja nicht gelesen).

 

 

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Werner001

Alles, was sich von Fischen ernährt, schmeckt tranig. Es müsste also schon eine sehr kräftige Knoblauchsoße sein, halt etwas, das jeden Geschmack übertönt.

 

Werner

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teofilos
vor 5 Minuten schrieb Werner001:

Alles, was sich von Fischen ernährt, schmeckt tranig. Es müsste also schon eine sehr kräftige Knoblauchsoße sein, halt etwas, das jeden Geschmack übertönt.

 

Werner

Flamingos?

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Werner001
4 minutes ago, teofilos said:

Flamingos?

Flamingos haben sich auf eine Ernährung von Organismen des Planktons spezialisiert, den sie mit ihrem Seihschnabel aus dem Wasser filtern. Daneben nehmen sie aber auch größere Beutetiere auf, die sie gewöhnlich per Sicht finden. Dazu zählen Fische, Nereiden und Einsiedlerkrebse. Muscheln ertasten sie gelegentlich im Schlamm.

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teofilos
vor 9 Minuten schrieb Werner001:

Flamingos haben sich auf eine Ernährung von Organismen des Planktons spezialisiert, den sie mit ihrem Seihschnabel aus dem Wasser filtern. Daneben nehmen sie aber auch größere Beutetiere auf, die sie gewöhnlich per Sicht finden. Dazu zählen Fische, Nereiden und Einsiedlerkrebse. Muscheln ertasten sie gelegentlich im Schlamm.

Fische, sehr sehr kleine, eher zufällig. Denn es gibt ...

„... einen Zusammenhang zwischen dem Fehlen von Fischen und der Anwesenheit von Flamingos. Fische sind für Flamingos Nahrungskonkurrenten; wo Fische zahlreich sind, fehlen Flamingos.“

 

P.S. Nur sicherheitshalber: Neriden, Krebse, Muschel oder gar Wale zählen nicht zu den Fischen.

 

 

Edited by teofilos

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Edith1

Jedenfalls habe ich in der Schule zwar gelernt, wie man Brückenköpfe bildet, obwohl ich kaum je in die Lage kommen werde, Brückenköpfe mit Hoppereiter-Einheiten, die mit Pfeil und Bogen bewaffnet sind, bilden zu müssen (mit Panzerdivisionen auch nicht, aber gut), aber Flamingo-Saucen haben wir nicht übersetzt. Typisch.

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DonGato

Man kann aus der Diät eines Tieres Schliessen wie es schmeckt?

In den columbinischen Anden wird extra Knoblauch angebaut, um flamingos zu essen? Wäre nicht palmitos oder coco einfacher für die sauce?

 

 

DonGato.

Edited by DonGato

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Julius
vor 5 Minuten schrieb DonGato:

In den columbinischen Anden wird extra Knoblauch angebaut, um flamingos zu essen?

 

Werden in den columbinischen Anden Flamingos gegessen?

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Edith1
Gerade eben schrieb Julius:

 

Werden in den columbinischen Anden Flamingos gegessen?

Klar dort gibt es wenig Fische, daher viele Flamingos. Die ernähren sich von Walen und Plankton-Organismen.

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