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Zeit verrinnt


Pausanias

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Für Wesen, die nichts bezeugen, sind immer Stellvertreter notwendig, deshalb haben die Katholiken den Papst, weil der Gott des Papstes selbst nichts macht.

Das ist wie bei den Muselmanen. Ihr Allah tut auch nichts. Da rennen immer nur iregendwelche Muselmanen herum, die für ihren Gott meinen handeln zu müssen.

 

Diese ganzen Götter tun eigentlich nichts.

 

Am Ende bleiben immer nur Menschen übrig, die bezeugen und die handeln. Der Mensch hat näher immer nur mit Menschen zu tun und deshalb ist der Mensch der Nächste oder die erste Adresse, wenn es um Versöhnung geht.

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Das ist nicht paradox, sondern widersprüchlich.Die Erkenntnis ist beides zugleich, deshalb der Widerspruch.

Und wo ist die Vergebung der Sünden? Die Heimkehr ins Reich Gottes? Du bleibst bei dem unversöhnten Widerspruch stehen.

 

Es geht darum, was der Versöhnung entgegen steht. Der Versöhnung steht das Wesen des Menschen gegenüber, die Erkenntnis.

Für die Versöhnung müsstest du angeben, wie du die Wirkung aus der Erkenntnis bewältigen kannst.

Bisher ist es noch niemandem gelungen, den Widerspruch zu bewältigen.

 

Es reicht nicht, die Versöhnung zu erklären, nicht sie zu sagen, nicht sie aufzuschreiben. Ich kann dir sagen, was der Versöhnung im Weg steht, es ist ganz einfach das Wesen des Menschen.

 

Um ein Problem zu beseitigen, muss es erst Mal erkannt werden. Wenn du einen Weg kennst, das Wesen des Menschen zur Versöhnung zu bingen, dann nur zu!

Das Wesen des Menschen zu bewältigen, das ist die Herkulesaufgabe. Bisher ist jeder daran gescheitert.

 

Die Sünde ist eine Folge der Erkenntnis und solange die real ist, wird es Sünden geben. Die Bewältigung der Sünde ist Symptombehandlung.

In der Bibel ist keiner, der die Ursache der Sünde expliziert. Die Ursache der Sünde ist die Erkenntnis und die wird von der Bibel mittelbar angegeben.

Wenn man das sucht, dann kann man das in der Bibel finden. Wer das nicht sucht, der findet es dort nicht.

Du musst vor der Bibel schon wissen, worum es geht.

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Nur wer weiß, wie die Erkenntnis funktioniert, wer die Struktur der Erkenntnis erkennt, der ist auf dem rechten Wege.

Es geht zuerst darum, die Erkenntnis selbst zu erkennen und das ist dasselbe, wie Gott zu erkennen.

Wer vorgibt, Gott erkennen zu wollen, der will eigentlich die Erkenntnis erkennen.

 

Wer die Erkenntnis erkennen will, der muss ins Reich der Finsternis hinabsteigen und deshalb ist das nicht beliebt.

Edited by Jocke
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Der Mensch will alles erkennen, aber nicht sich selbst, weil das sehr bitter ist.

 

Das ist schon im Ansatz falsch, da sich nicht nur die griechischen Philosophen mit dem Gnothi seauton beschäftigen, intensiv und immer wieder.

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Menschen können nur das annehmen, was sie ertragen können. Das gilt für alles.

Die Behauptung ist zuerst nur ein Sollen, noch kein Haben.

Wenn Menschen behaupten, es würde ihnen um Selbsterkenntnis gehen, dann ist das mit dieser Behauptung nicht notwendig real.

 

So wird im Christentum der Schein erweckt, hier würde sich der Sünder der Sünde stellen. Das ist zuerst nur behauptet.

Es reicht dem Subjekt, das je zu glauben, das muss damit aber nicht objektiv sein.

 

Objektiv heißt, dass es auch realisiert hat. Im Gegenteil, du kannst die Hürden zeigen, die dem entgegenstehen.

 

Die Sünde zerstört. Sie zerstört den Täter und das Opfer. Es ist die Kraft der Zerstörung, die Sündenbekenntnis verhindert.

Das Beichtgeheimnis schützt den Täter vor der eigenen Zerstörung.

Ein Sündenbekenntnis, also das Bekennen, oder auch Outen erträgt kein Mensch, also findet es auch nicht statt.

 

Selbsterkenntnis nimmt die Sündenerkenntnis nicht aus. Wer seine Sünden bekennen, also öffentlich machen würde, der wäre niedergeschlagen.

Ein geheimes Bekennen ist ein Widerspruch, oder nur Schein von bekennen.

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Selbsterkenntnis bedeutet auch, was der Mensch im Allgemeinen ist. Das ist die Frage: was ist der Mensch?

Die allgemeine Selbsterkenntnis steht momentan auf dem Stand: gute Menschen gegen böse Menschen.

Unser gesamtes Sozialsystem, weltweit basiert darauf. Die guten Menschen führen gerechte Kriege und die bösen Menschen führen ungerechte Kriege.

Der eine Mensch werde gerecht getötet und der andere Mensch werde ungerecht getötet.

 

Böse Menschen werden dabei entmenschlicht. Die guten Menschen führen Krieg gegen Terrorismus, gegen Extremismus usf.

Die guten Menschen möchten die bösen Menschen gar nicht mehr als Mensch im Munde führen.

 

Dabei ist das alles eins: Menschen töten Menschen. Und das ist schwer zu ertragen.

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