Petrus Geschrieben 6. Juni 2017 Autor Melden Geschrieben 6. Juni 2017 Also, Pfingstmontag ist überstanden dann kannst Du, Elima, diesen von mir eröffneten thread gerne schließen, da das Anliegen des thread-Eröffners offensichtlich hiermit erledigt ist. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 6. Juni 2017 Melden Geschrieben 6. Juni 2017 Was aus euren Festen würde, hätten sie nur religiöse Bedeutung, kann man an Pfngsten sehr schön beobachten. Ja, Rock am Ring, CSD in Hannover, Open-Air-Festival bei ins im "Dorf", usw. Aber Hauptsache das Brötchenverbot am Pfingstmontag wird eingehalten! Und Rock im Park, Konkret.live und so viele anderen Festivals. Und Pfingsten eignet sich gerade deshalb, weil es nicht mit Familie uns so gesellschaftlich aufgeladen ist. Ja, ein gesetzlich verlängertes Wochenende, alle haben frei, alle können einfach feiern, ohne Verpflichtung. In GB, wo meines Wissens alle frommen Feiertage abgeschafft wurden, trägt man diesem Bedürfnis durch sogenannte 'Bankholydays' Rechnung. Und wer mal versucht an einem solchen Montag über ein britisches Logistikunternehmen in einem nichtbritischen Land, in dem es diesen Tag nicht gibt ein Paket abholen zu lassen, um es in ein anderes auch nicht britisches Land zu transportieren, der muss leider feststellen, dass die da mit dem Brötchenverbot international agieren: Geht nicht. Zitieren
Petrus Geschrieben 7. Juni 2017 Autor Melden Geschrieben 7. Juni 2017 Also, Pfingstmontag ist überstanden dann kannst Du, Elima, diesen von mir eröffneten thread gerne schließen, da das Anliegen des thread-Eröffners offensichtlich hiermit erledigt ist. huhu? noch da? Zitieren
Rotgold Geschrieben 13. Oktober 2019 Melden Geschrieben 13. Oktober 2019 Am 2.6.2017 um 09:56 schrieb Spadafora: Der "Pfingsmontag" existiert nur mehr lokal. Wie ist das gemeint? In Deutschland ist er doch noch nicht abgeschafft. Oder? Zitieren
Goldi Geschrieben 11. April 2021 Melden Geschrieben 11. April 2021 ich möchte, dass Pfingstmontag hier in Deutschland erhalten bleibt - 2 Feiertage: daran sehen doch auch Nicht-Christen, wie wichtig uns Pfingsten ist. Und es ehrt den Heiligen Geist.👑 Zitieren
Lindau Geschrieben 8. Juni Melden Geschrieben 8. Juni Pfingsten verdient auch 2 Feiertage 🌞🌞 Zitieren
Alfons Geschrieben 17. Juni Melden Geschrieben 17. Juni (bearbeitet) Am 8.6.2026 um 22:43 schrieb Lindau: Pfingsten verdient auch 2 Feiertage 🌞🌞 Drei. Ich bin für Tradition, und die christliche Tradition sagt: Drei. Oder sogar vier. Seit Jahrzehnten, ach was, seit Jahrhunderten sind feiertagsverachtende Elemente bestrebt, die Zahl kirchlicher Festtage zu verringern. Angeblich wegen des Bruttosozialproduktes - ein Wort, das zu Recht in der Bibel nicht vorkommt. Platt gesagt: Die Leute sollen mehr arbeiten. Ersatzweise wird behauptet, dass an Feiertagen nur gefressen und gesoffen werde. Eine solche Begründung beweist lediglich eines: Leibfeindlichkeit, die in striktem Gegensatz zu Jesu Lehre steht. Im Mittelalter waren an Ostern, Pfingsten und Weihnachten jeweils drei Feiertage üblich. Besonders der dritte Weihnachtsfeiertag hat sich lange gehalten. Johann Sebastian Bach musste in Leipzig zum Weihnachtsfest jeweils drei Kantaten komponieren - für den 25., 26. und den 27. Dezember. So hörte sich das zum Beispiel am 3. Weihnachtstag 1724 an: Ich freue mich in Dir. Schon dieser dritte Weihnachtstag war eine Einschränkung. Auf dem Mainzer Konzil von 813 war festgelegt worden, dass Weihnachten vier Tage lang zu feiern sei. Das hat sich aber nie durchgesetzt. Schon vor der Säkularisation begannen deutsche Kleinstaaten, die dritten Feiertage abzuschaffen. Mit welchen Argumenten und mit welchem Druck das geschah, lässt sich dieser Verordnung des Herzogtums Anhalt-Bernburg entnehmen, ich tippe die mal komplett ab: Zitat "Verordnung vom 13. April 1780, die Abschaffung der Feier des dritten Oster-, Pfingst- und Weihnachtstags betreffend. Da der höchsten Landesherrlichen Intention ausdrücklich entgegen ist, daß der dritte Oster-, Pfingst- und Weihnachtstag von denen Unterthanen, sonderlich von denen Ackerknechten und Gesinde im Müßiggang hingebracht und bloß zu Saufen und Ueppigkeiten angewendet, solchemnach zugleich mit dem Ackergespann die Arbeit versäumet werde; Als wird hiermit ein vor allemal ernstlich erinnert und anbefohlen, daß ein jeder sein Gesinde, sonderlich die Ackerknechte an bemeldeten Tagen zu der ordentlichen und gewöhnlichen Arbeit anweisen und anhalten, keinesweges aber die Gespanne im Stalle müßig stehen lasse solle; im widrigen Falle die Brodherren zu gewärtigen haben, daß hierüber ein ernstliches obrigkeitliches Einsehen werde getroffen werden. Dahingegen aber auch in dem Fall, wenn die Knechte auf erhaltene Anweisung ihre Schuldigkeit hierin zu thun sich weigern sollten, diese auf beschehene Anzeige unnachlässig werden bestraft, und denen Brodherren hierin zu Erhaltung guter Ordnung obrigkeitlich wird assistieret werden." Knappe Übersetzung: Alle dritten Feiertage sind abgeschafft. Arbeitgeber, die das nicht durchsetzen, kriegen Ärger mit der Obrigkeit. Zugleich wird ihnen Unterstützung zugesagt, wenn sie Arbeitnehmer bestrafen lassen, die es wagen, weiter an einem dritten Feiertag zu faulenzen. Inzwischen unterminieren Arbeitgeber-Organisationen und jenen hörige Politiker sogar die zweiten Feiertage, mit dem Pfingstfest wird begonnen. Ich bin dagegen. bearbeitet 17. Juni von Alfons 1 1 Zitieren
atheist666 Geschrieben 19. Juni Melden Geschrieben 19. Juni Am 17.6.2026 um 10:42 schrieb Alfons: Drei. Ich bin für Tradition, und die christliche Tradition sagt: Drei. Oder sogar vier. Seit Jahrzehnten, ach was, seit Jahrhunderten sind feiertagsverachtende Elemente bestrebt, die Zahl kirchlicher Festtage zu verringern. Angeblich wegen des Bruttosozialproduktes - ein Wort, das zu Recht in der Bibel nicht vorkommt. Platt gesagt: Die Leute sollen mehr arbeiten. Ersatzweise wird behauptet, dass an Feiertagen nur gefressen und gesoffen werde. Eine solche Begründung beweist lediglich eines: Leibfeindlichkeit, die in striktem Gegensatz zu Jesu Lehre steht. Im Mittelalter waren an Ostern, Pfingsten und Weihnachten jeweils drei Feiertage üblich. Besonders der dritte Weihnachtsfeiertag hat sich lange gehalten. Johann Sebastian Bach musste in Leipzig zum Weihnachtsfest jeweils drei Kantaten komponieren - für den 25., 26. und den 27. Dezember. So hörte sich das zum Beispiel am 3. Weihnachtstag 1724 an: Ich freue mich in Dir. Schon dieser dritte Weihnachtstag war eine Einschränkung. Auf dem Mainzer Konzil von 813 war festgelegt worden, dass Weihnachten vier Tage lang zu feiern sei. Das hat sich aber nie durchgesetzt. Schon vor der Säkularisation begannen deutsche Kleinstaaten, die dritten Feiertage abzuschaffen. Mit welchen Argumenten und mit welchem Druck das geschah, lässt sich dieser Verordnung des Herzogtums Anhalt-Bernburg entnehmen, ich tippe die mal komplett ab: Knappe Übersetzung: Alle dritten Feiertage sind abgeschafft. Arbeitgeber, die das nicht durchsetzen, kriegen Ärger mit der Obrigkeit. Zugleich wird ihnen Unterstützung zugesagt, wenn sie Arbeitnehmer bestrafen lassen, die es wagen, weiter an einem dritten Feiertag zu faulenzen. Inzwischen unterminieren Arbeitgeber-Organisationen und jenen hörige Politiker sogar die zweiten Feiertage, mit dem Pfingstfest wird begonnen. Ich bin dagegen. Hoch Interessant, man lernt nie aus. 👍 Zitieren
Adrian94 Geschrieben 26. Juni Melden Geschrieben 26. Juni Ich habe erst heuer bewusst gemerkt, dass der Pfingstmontag liturgisch quasi ein "Phantom" im Deutschen Sprachraum bildet. Es gibt zwar die Texte im Messbuch dazu, im Stundenbuch findet sich da nichts mehr. Ich hab dann noch mal die Vesper vom Pfingstsonntag - wie an einem Oktavtag üblich - gebetet. Grundsätzlich finde ich es bedauerlich, dass man die Pfingstoktav gestrichen hat. So wirkt das eigentliche Oktavfest der Dreifaltigkeit etwas aus der Luft gegriffen. Die jüngere Priestergeneration feiert aber in der Woche nach Pfingsten vermehrt eine Votivmesse zum Heiligen Geist. Das durfte ich heuer wieder einmal erleben und es war sehr schön. Der Heilige Geist nimmt viel zu wenig Platz in der Liturgischen Feier ein. Pfingsten ist nach Ostern/Weihnachten ein wesentlicher Bestandteil unseres Christentums, eine Aufwertung fände ich nur gerecht. 2 Zitieren
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