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jouaux

Vatikan verweigert Jesuitenpater Rektorenamt

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Xamanoth
Zitat

Positive Aussagen zu Homosexualität und zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare haben den Rektor der Theologisch-Philosophischen Hochschule Sankt Georgen, Ansgar Wucherpfennig, sein Amt gekostet. Wie die FR erfahren hat, informierte Wucherpfennig die Hochschulkonferenz Ende September über ein Schreiben der römischen Bildungskongregation an den Generaloberen des Jesuitenordens. Darin verweigert die Vatikan-Behörde dem Geistlichen das „Nihil obstat“, die Unbedenklichkeitserklärung“. Und sie verlangt einen öffentlichen Widerruf seiner Positionen. Wucherpfennig war im Februar für eine dritte zweijährige Amtszeit mit großer Mehrheit wiedergewählt worden.

Aus dem eingangs zitierten Bericht.

 

Was ist an der Entscheidung der Bildungskongregation auszusetzen?

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rorro

Sie entspricht nicht dem dt. theologischen Mainstream.

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Xamanoth
vor 6 Minuten schrieb rorro:

Sie entspricht nicht dem dt. theologischen Mainstream.

Und das ist problematisch, weil...

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rorro

das scheinbar dazu führt, daß eine Abweichung vom Mainstream mit "geistiger Unzurechungsfähigkeit" gleichgesetzt wird. Sprich: wer nicht die katholische Lehre für so fehlerhaft hält wie wir, der ist dumm.

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kam
vor 2 Stunden schrieb Xamanoth:

Aus dem eingangs zitierten Bericht.

 

Was ist an der Entscheidung der Bildungskongregation auszusetzen?

Nichts. 

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Mat
vor 2 Stunden schrieb Xamanoth:

Aus dem eingangs zitierten Bericht.

 

Was ist an der Entscheidung der Bildungskongregation auszusetzen?

 

Auszusetzen sind die folgenden Dinge:

 

1. Es wurde nicht mit dem Pater gesprochen

2. Es wurde ein Widerruf verlangt, ohne dass es eine Klarheit darüber gibt, was genau der Pater gemeint hat. Man hätte ja auch mit ihm sprechen können und missverständliche Aspekte klären können.

3. Es handelt sich nach der Lesart des Vorgesetzten des Paters um Aussagen, die heutzutage ähnlich Papst Franziskus tätig.

 

Anscheinend ist das derzeit für innerkirchliche Verhältnis ungewöhnlich streng, so wie bei einer harten Roten Karte im Fußball, wo es ggf. eine Gelbe auch getan hätte.

 

 

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jouaux

 

Schiedsrichter aus AT?

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Julius
vor 22 Minuten schrieb jouaux:

 

Schiedsrichter aus AT?


AT = Vorarlberg?

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rorro
vor einer Stunde schrieb gouvernante:

Ich bin gespannt, wann der Münchner Generalvikar abgesetzt wird.

 

Ist das derselbe GV, dem Prof. Pfeiffer ähnlich wie Kardinal Müller Schikane und versuchte kirchliche Zensur vorwirft?

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rorro
vor einer Stunde schrieb Mat:

 

Auszusetzen sind die folgenden Dinge:

 

1. Es wurde nicht mit dem Pater gesprochen

2. Es wurde ein Widerruf verlangt, ohne dass es eine Klarheit darüber gibt, was genau der Pater gemeint hat. Man hätte ja auch mit ihm sprechen können und missverständliche Aspekte klären können.

3. Es handelt sich nach der Lesart des Vorgesetzten des Paters um Aussagen, die heutzutage ähnlich Papst Franziskus tätig.

 

Anscheinend ist das derzeit für innerkirchliche Verhältnis ungewöhnlich streng, so wie bei einer harten Roten Karte im Fußball, wo es ggf. eine Gelbe auch getan hätte.

 

 

 

Da keiner von uns hier - nehme ich mal an - die Aussage der Kongregation im Wortlaut kennt, bleibt vieles Spekulation. 

 

Das Verweigern eines "nihil obstat" verhindert nicht ein späteres selbiges, sondern bedeutet Klärungsbedarf. Bei fast 200 katholischen Unis weltweit kann man von einer so kleinen Behörde nicht erwarten, mit jedem, der womöglich(!) falsches lehrt, erst einmal persönlich zu sprechen.

 

Das Nihil obstat ist der Kirchen-TÜV. Wer den beim Auto nicht bekommt, hat die Chance nachzubessern. Wird hier nicht anders sein. Aber wie genau wissen wir nicht.

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Spadafora
vor 16 Stunden schrieb jouaux:

Eine Unbedenklichkeitserklärung bzgl. geistiger Zurechnungsfähigkeit würde ich dieser römischen Behörde nicht ausstellen.

 

https://www.deutschlandfunk.de/positive-aeusserungen-zu-homosexualitaet-vatikan-verweigert.1939.de.html?drn%3Anews_id=932882

 

 

ich denke nicht daß die vatikanische Behörde das benötigt um weiter zu arbeiten

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Spadafora
vor 4 Stunden schrieb kam:

Nichts. 

ich bin sicher der Orden wendet sich direkt an den Papst  und alles wird wieder gut der Hw wird wieder Rektor oder bekommt eine Aufgabe an einer röm Universität

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jouaux

Und die Bildungskongregation wird eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für ihre leitende Angestellten abschließen um zukünftig solche Schäden wie in Frankfurt zu begleichen. ;-)

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Thofrock
vor 6 Stunden schrieb Julius:


AT = Vorarlberg?

AT = Altes Testament.

 

Es ist doch etwas erstaunlich, dass es in 2018 solche Vorfälle immer noch gibt. Ich dachte echt, das sei inzwischen überstanden. Meißner, Mixa und Dyba waren doch wohl gestern. Heute ist Woelki.

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Julius
vor 47 Minuten schrieb Thofrock:

AT = Altes Testament.

 

Ich weiss. Aber was heisst " Schiedsrichter aus AT?"

Edited by Julius

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Der Neugierige
vor einer Stunde schrieb Thofrock:

AT = Altes Testament.

 

Es ist doch etwas erstaunlich, dass es in 2018 solche Vorfälle immer noch gibt. Ich dachte echt, das sei inzwischen überstanden. Meißner, Mixa und Dyba waren doch wohl gestern. Heute ist Woelki.

Der sich ja als Oberpetze im Fall des Kommunionstreites erwiesen hat.

 

Klerikalismus äußert sich auch in Form von Denuntiatentum. Nicht umsonst nannte man in früheren Zeiten die Nuntiatur auch scherzhaft "Denuntiatur". Autoritäre Strukturen förden, ob sie wollen oder nicht, vor allem schlechte Charaktereigenschaften.

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Julius
vor 13 Stunden schrieb rorro:

Da keiner von uns hier - nehme ich mal an - die Aussage der Kongregation im Wortlaut kennt, bleibt vieles Spekulation. 


Jetzt unterstelle ich mal voller Wagemut, dass einer oder mehrere von denen die Aussage der Kongregation im Wortlaut kennen.
Und die meinen (die Presse hat ja schon in die Richtung "spekuliert"):
 

Zitat

Hintergrund des ausbleibenden Nihil obstat ist die Auffassung der Glaubenskongregation, dass öffentliche Äußerungen von Pater Wucherpfennig im Oktober 2016 nicht mit der Lehre der Kirche übereinstimmen. Es geht dabei zum einen um Fragen des Diakonats der Frau zum anderen um neutestamentlich-theologische Überlegungen zur Homosexualität.

 

Das Interview von Oktober 2016 haben sie auch nochmal verlinkt.

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rorro
vor 1 Stunde schrieb Julius:


Jetzt unterstelle ich mal voller Wagemut, dass einer oder mehrere von denen die Aussage der Kongregation im Wortlaut kennen.
Und die meinen (die Presse hat ja schon in die Richtung "spekuliert"):
 

 

Das Interview von Oktober 2016 haben sie auch nochmal verlinkt.

 

Im Vatikan wird derzeit viel unterstellt, vielleicht nehmen wir uns das mal nicht als Vorbild.

 

Ich verstehe die Aufregung nicht und habe das auch schon erläutert.

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rince
vor 11 Stunden schrieb Thofrock:

AT = Altes Testament.

 

Es ist doch etwas erstaunlich, dass es in 2018 solche Vorfälle immer noch gibt. Ich dachte echt, das sei inzwischen überstanden. Meißner, Mixa und Dyba waren doch wohl gestern. Heute ist Woelki.

Du musst über den Tellerrand hinaus schauen.

 

In der Weltkirche sind anscheinend immer noch andere Meinungen ausschlaggebend:

 

Zitat

Sowohl unter Christen als auch unter Muslimen gebe es in Nigeria einen klaren gesellschaftlichen Konsens - nämlich jenen, dass man Homosexualität klar ablehne, berichtete Onaiyekan. In Nigeria wie in vielen weiteren Ländern Afrikas stehe gleichgeschlechtliche Liebe sogar unter Strafe. Wie der Kardinal betonte, solle die Kirche homosexuelle Menschen "nicht dämonisieren". Dennoch sei für ihn die Kirchendoktrin in dieser Frage "unmissverständlich", ein Abweichen davon keine Option. Es bedeute jedoch keine Rückständigkeit, dass sich die katholische Kirche in Afrika Homosexualität nicht gutheiße, stelle doch ihre Akzeptanz in Europa und Nordamerika "keinen Fortschritt" dar.

 

Wenn die Replacement-Migration-Strategie der UN Erfolg hat, dann herrscht hier dieses Bild früher oder später auch wieder vor :) (Oder glaubt jemand ernsthaft, dass die neu hier hinziehenden ihr Weltbild an der Grenze abgeben?)

Edited by rince

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Werner001

Irgendwie ist es auch beruhigend, zu wissen, dass ich das Jahr 2050 mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erleben werde.

Nach mir die Sintflut.

 

Werner

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rorro
vor 30 Minuten schrieb rince:

Wenn die Replacement-Migration-Strategie der UN Erfolg hat, dann herrscht hier dieses Bild früher oder später auch wieder vor :) (Oder glaubt jemand ernsthaft, dass die neu hier hinziehenden ihr Weltbild an der Grenze abgeben?)

 

Um die eigenen Werte langfristig durchzusetzen gibt es entweder das im Abendland erfolgreiche Modell der Linken, die die Durchdringung des Bildungssystems oder eben das - in meinen Augen langfristig stärkere - Modell der biologischen Vermehrung. Beides kam zusammen noch nicht vor bislang. 

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